Bis zum Beginn unseres ersten längeren Urlaubs am 26.Dezember, haben wir noch nicht wirklich viel von Indien zu sehen bekommen. Wir waren für einen Tag in Madurai, was aber für indische Verhältnisse nur einen Mäusesprung von Vilathikulam entfernt ist. Und sicher, nach unserer Ankunft waren wir alle zunächst in Trichy, doch da ich ja eine leicht verspätete Ankunft hatte, verpasste ich das Programm der Salesianer dort. Außerdem war da ja alles neu für uns, auf einmal war alles nicht mehr deutsch, sondern indisch. Aber sonst, waren wir noch hier am Strand, aber das ist auch quasi ums Eck.

Höchste Zeit also, dass sich das änderte. Am 26.Dezember brachen wir zusammen mit Leo, einem Volontär aus Salem, auf und es ging quer durch Südindien bis nach Goa.

Auf unserer Reise fuhren wir mit der einzigen Zahnradbahn Indiens durch eine Wunderschöne Bergszenerie voller Morgennebel. Wir begegnetem einem wilden  Tiger, feierten Silvester mit einem Feuerwerk, mit dem sich die Stadt in die Reihen von New York und Sidney stellen möchte und lagen in einer Hängematte an einem Palmenstrand, der so gar nicht mehr nach Indien aussah.

Über all das, möchte ich berichten. Langsam und ausführlich und Stück für Stück. Wer lieber eine träumerische Sammlung der Highlights lesen möchte, schaut am besten mal beim Benni vorbei.

I. Etappe
Vom zweiten Mal Madurai

II. Etappe
Von Tee, Kälte und Schokolade / Die Bergsiedlung Ooty

III. Etappe
Von Tiger, Elefanten und Co. / Der Bandipur Nationalpark

IV. Etappe
Von Karnatakka, Kannada und Hosa Versa / Mysuru

V. Etappe
Von Zwiespalt, Sternen und wärmendem Feuer / Die Regenwaldzuflucht Madikeri

VI. Etappe
Von Tabli, vielen verschiedenen Sprachen und ganz viel Naan / Palolem


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