Ehemalige

2014/2015: Anne und Annika

Annika

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Anne

Lange Zeit schon kannte ich das Projekt „Aguablanca e.V.“, habe selbst acht Jahre lang regelmäßige Aktionen mit der Arbeitsgemeinschaft des Johanneum Gymnasiums durchgeführt, bevor für mich am 01. Oktober 2014 endlich (!)das Abenteuer Kolumbien begonnen hat.

Elf Monate habe ich im Colegio „La Providencia“ Englisch, sowie Gitarre und Geige unterrichtet. Doch abgesehen davon, habe ich auch so viel Zeit in der Schule verbracht, dort ein weiteres Zuhause und viele Freunde gefunden. Ich habe meinen Freiwilligendienst mit der Absicht begonnen, zu unterrichten, doch in Wahrheit haben mir die Kinder und Jugendliche doch so viel mehr beigebracht, mir so viel gegeben.

Ich bin unendlich dankbar dafür, dass ich die Möglichkeit hatte, mein FSJ in genau diesem Projekt zu machen und habe schon jetzt Heimweh nach Kolumbien und vielen lieben Menschen,  die ich in dem Jahr in mein Herz geschlossen habe.

Anfang September habe ich nun in Aberdeen angefangen, „Hispanic Studies and International Relations“ zu studieren und hoffe, dass ich später erneut in der Entwicklungszusammenarbeit tätig sein kann.

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2013/2014: Kim und Adrian

2012/2013:

Lisa

Rabea

Mein Name ist Rabea Fischer. Über glückliche Umwege habe ich Aguablanca e.V. kennengelernt und bekam die Möglichkeit 2012/2013 ein Freiwilliges Jahr im Rahmen des Programms „weltwärts“ des BMZ in Cali zu machen. Ich durfte den Englischunterricht und Querflötenunterricht unserer Partnerschule „La Providencia“ unterstützen.
Wenn ich nun zurück in Deutschland die Fotos von diesem Jahr anschaue, wird mir jedes Mal ganz warm ums Herz. All diese Gesichter verbinde ich mit wundervollen Erinnerungen an tolle Persönlichkeiten – egal ob Schüler oder Lehrer -, von denen ich so viel für mich gelernt habe.
So haben sich meine Sichtweisen auf die Welt sehr erweitert und verändert. Zu erleben wie unsere Schüler trotz ihrer oft unvorstellbar schweren Lebenssituationen täglich solche Kraft und Lebensfreude versprühen, hat mich auf die eigentlichen Werte unseres Lebens zurück besinnen lassen.  diesem außergewöhnlichen Jahr in Kolumbien habe ich jeden Tag mehr erkannt, welche Chancen Bildung für einen einzelnen Menschen, aber auch für die Entwicklung eines Landes in sich trägt. Dies zeigte mir nicht nur die Wichtigkeit der Arbeit in La Providencia in Kolumbien und von Aguablanca e.V. in Deutschland, sondern half mir persönlich dabei mich für einen Beruf zu entscheiden, weshalb ich ab Oktober 2013 Spanisch und Deutsch auf Lehramt studieren werde.
Eine solche Erfahrung, wie sie mir geschenkt wurde, prägt einen Menschen ungemein und ich bin glücklich in Kolumbien einen zweiten Ort auf der Welt gefunden zu haben, an dem ich mich zuhause fühle.

2012

Silke

2011/2012

Britta

Wenn ich auf mein Jahr in Kolumbien zurückblicke, denke ich vor allem an eines: Lachen. Lachende Kinder, lachende Lehrer, lachende Mitbewohner, lachende Tanzlehrer, lachende Musiker und lachende Supermarktkassierer. Es ist nicht übertrieben zu sagen, dass Kolumbien das Herz erfreut.
Mein Name ist Britta Rude, ich bin 21 Jahre alt und habe Aguablanca über unsere Partnerschule in Friedberg, die Adolf-Reichwein-Schule, kennengelernt. Dort wird die Schule in Cali durch viele verschiedene Projekte wie das Basteln von Lesezeichen oder der Verkauft von Waffeln und Kerzen unterstützt.
Die Zeit, die ich in Aguablanca verbracht habe, war nicht nur aufgrund der vielen Eindrücke, fremden Sprache und für mich bis dahin ungeahnten und nie gesehenen Armut so besonders und einzigartig. Vor allem war sie es aufgrund der emotionalen Achterbahn, die ich dort ein Jahr lang gefahren bin. Ich kann mich nicht erinnern, nochmals so oft und ausgiebig geheult und gelacht zu haben wie dort. Aus Glück, aus Gerührtheit, aus Trauer, aus Schock, aus Freude oder aus Dankbarkeit.
Mein Bewusstsein für kulturelle und soziale Unterschiede hat sich seitdem sehr verändert und rückblickend kann ich sagen, dass Aguablanca eine einzige Bereicherung für mich war und auch immer noch ist.
Dort habe ich gelernt, dass es sehr wohl möglich ist, durch viele helfende Hände in kleinen Schritten etwas zu bewirken, und wie schön es ist, etwas für andere zu tun.

Miriam

Mein Name ist Miriam Jüngling. Den Aguablanca-Verein habe ich während meiner Schulzeit am Herborner Johanneum Gymnasium kennen gelernt, da ich dort in der Oberstufe an der AG teilgenommen habe.
Nach dem Abitur habe ich mich dazu entschlossen, die Chance zu ergreifen und einen Freiwilligendienst in Cali zu leisten, um das Projekt und die Menschen vor Ort besser kennen zu lernen. Während meines Aufenthaltes habe ich (u.a. gemeinsam mit Silke) den Englischunterricht von Jana und Klara fortgeführt, wobei ich nicht nur die Grundschüler sondern auch die Älteren bis zur 10. Klasse unterrichtet habe.
Aus heutiger Sicht ist der Entschluss, das FSJ zu machen, eine der wichtigsten und besten Entscheidungen meines Lebens gewesen, denn der Aufenthalt in Cali hat mich persönlich stark geprägt. Er hat mich zu einem respektvolleren, dankbareren und gleichzeitig auch glücklicheren und stärkeren Menschen gemacht und ich weiß die vielen Annehmlichkeiten des Lebens in Deutschland heute viel besser zu schätzen.
Darüber hinaus durfte ich ein unheimlich spannendes Land mit vielen verschiedenen Gesichtern, äußerst herzlichen und liebenswerten Menschen und facettenreichen Landschaften kennen und lieben lernen. Ich kann jedem, der über ein FSJ nachdenkt, einen Aufenthalt in Südamerika wärmstens empfehlen!

Klara

Mein Name ist Klara. Das Projekt Aguablanca e.V. kenne ich mittlerweile seit über 10 Jahren, da ich mein Abitur am Johanneum Gymnasium in Herborn gemacht habe. Seit 2004 habe ich in der Arbeitsgemeinschaft Aguablanca mitgearbeitet. Nach meinem Abitur 2010 wollte ich gerne unsere Partnerschule in Kolumbien persönlich kennenlernen. Ich bin froh die Möglichkeit bekommen zu haben von August 2010 bis Juli 2011 den Englischunterricht im Grundschulalter unterstützten zu können. Es war ein Jahr mit sehr vielen schönen Erlebnissen, die nicht missen möchte.
Ich bin weiterhin aktiv im Verein Aguablanca e.V. So stehe ich bei Fragen für die neuen Freiwilligen jederzeit Rede und Antwort. Außerdem bin ich bei Waffelverkäufen etc. des Vereins immer wieder gerne dabei und erzähle Interessierten von meinen schönen Erfahrungen.

2009/2010

Lukas

Mein Name ist Lukas Frank und ich bin inzwischen 22 Jahre alt. 2009/2010 durfte ich im Rahmen meines Zivildienstes ein Soziales Jahr an unserer Partnerschule in Cali verbringen. Es war ein wunderschönes Jahr, voller Herausforderungen und unvergesslicher Momente. Die Herzlichkeit und Wärme der Menschen dort werde ich bestimmt nicht vergessen. Es ist teils unglaublich mit welchem Enthusiasmus und welcher Fröhlichkeit die Kinder in die Schule gehen, trotz oder gerade wegen ihrer schwierigen Lebensverhältnissen. Man merkt: Das Projekt macht einen Unterschied und auch nur ein kleiner Teil davon zu sein hat mich sehr glücklich gemacht. An der Schule war ich für den Sportunterricht zuständig und habe einmal in der Woche Englischkurse für Lehrer angeboten. Trotz anfänglicher Verständigungsschwierigkeiten ist Sport eine gute Möglichkeit gewesen, um Zugang zu den Kindern zu finden und mehr über ihren Alttag zu erfahren. Auch neben der Arbeit habe ich viele tolle Menschen kennengelernt und es sind Freundschaften entstanden die bis heute Bestand haben.Inzwischen bin ich seit 2 Jahren wieder daheim, aber mein Aufenthalt in Cali hat viele Dinge wie Prioritäten und Sichtweisen in meinem Leben verändert. Kolumbien spielt immer noch eine große Rolle in meinem Leben: Zurzeit studiere ich Economics und Internationale Beziehungen in Schottland – mit Schwerpunkt Lateinamerika. Außerdem versuche einmal im Jahr nach Cali zu kommen, um Schule und Freunde zu besuchen.Abschließen möchte ich mit einem Werbeslogan den ich zu Beginn meines Jahres am Flughafen gesehen und zunächst belächelt habe: „Colombia: El unico riesgo es que te quieras quedar“- „Kolumbien:; Das einzige Risiko ist, dass du da bleiben möchtest“.
Inzwischen kann ich dem nur vollstens zustimmen!

  1. Avatar

    odalis castillo

    hola lukas es muy grato para mi escribirte estos dos reglones yo soy egresada del colegio del año de 1997 y a Dios gracias tambien tuve la oportunidad de intercambiar experiencias con una persona del extranjero ella se llama jacqueline copette ella vive en belgica-bruselas y fue una experiencia espectacular a ustedes gracias por darnos la oportunidad de aprender y conocer de su vida

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