Die letzte Aufsicht ist gehalten, der letzte Test korrigiert, die letzten Punkte zusammengezählt und die letzte Note draufgeschrieben.

Jetzt kann es losgehen!

Nicht nur die Mädels und SchülerInnen haben sich Sommerferien verdient, sondern auch wir! Schon am Anfang unseres Freiwilligendienstes dachten wir daran, in dieser Woche wandern im Himalaya zu gehen. Der Bundestaat Sikkim liegt optimal dafür: Nicht zu weit weg und schon mitten im Gebirge. Also heißt es Bandagen ran, Turnschuhe an, Sonnencreme drauf, Rucksack auf und los geht’s.

Das allerdings erstmal acht Stunden mit dem Zug von Guwahati (Assam) nach New Jalpaiguri (Westbengalen). Nach einer richtigen Dusche <3 im Hotel und traumhaften Abendessen sind Vroni und ich glücklich und voller Vorfreude ins Bett gefallen. Wir träumten von Felsen, Schnee und Gletschern. Die kommenden Tage haben wir uns damals noch ganz anders vorgestellt…

Meine Vorfreude auf das Wandern vergrößerte sich, als wir entlang des großen Flusses Tista vom Flachland in immer hügeliger werdende Regionen gefahren sind. Die „Hügel“ sehen ungefähr so aus, wie die bei uns ums Projekt rum – nur viel, viel größer. Sie ähneln den Bergen, wie wir sie uns vorgestellt haben, kaum. Auch auf einer Höhe von über 2000 m ist alles bewaldet (bzw. „bedschungelt“). Dort wachsen Bananenbäume, Riesenfarn und Palmen. Man sieht keinen einzigen Felsen, Geröll, Wasserfall oder gar ein Stück Wiese. Doch die Täler und „Hügel“ sind gigantisch. Alles ist riesig und weitläufig. Doch von Schnee ist ein keine Spur.

Nach nochmals fünf Stunden Taxifahren erreichten wir am nächsten Tag Gangtok, die Hauptstadt Sikkims. Als wir uns gerade nach einem Hotel umschauen wollten, sprach uns eine indische Frau auf Deutsch an. Sie fragte uns, ob sie irgendwie helfen könne. Als wir ihr erklärt haben, dass wir nach einem möglichst günstigen Hotel suchen, hat sie uns einfach ganz spontan – wie die IndnerInnen halt sind – zu sich nach Hause eingeladen. Wir waren auch spontan und sind mit gutem Bauchgefühl ihr mit. Ums genau zu nehmen sind wir gar nicht zu ihr nach Hause, sondern zu ihren Eltern. Sie lebt nämlich mit ihrem Mann und zwei Kindern seit ca. 30 Jahren in Deutschland. Das erklärt auch, warum sie so gut Deutsch spricht. Das Haus ihrer Eltern liegt auf einem der „Hügel“. Die letzten Meter mussten wir richtig wandern – mit einem Auto oder Fahrrad käme man nicht dort hinauf. Das kleine, aber gemütliche Häuschen besteht aus einem länglichem Raum, der in drei kleine Räume unterteilt ist: Die Küche, das Schlafzimmer und das Wohnzimmer. Das Verhältnis zu der ganzen Familie war von Anfang an vertraut und super entspannt. Uns wurde sogar ein Schnaps eingeschenkt. Damit habe ich nicht gerechnet. Wo doch Alkohol in Indien ein Tabuthema ist – noch dazu für Frauen. In Sikkim ist das anders! Wir haben gemeinsam gekocht und gegessen, die ersten Worte auf Nepali (die in Sikkim gesprochene Sprache) erlernt und uns unterhalten. Teilweise nur mit Händen und Füßen, aber es war trotzdem richtig lustig. Der erste Abend in Sikkim war schon mal total gelungen. Vroni und ich durften im „Liegebereich“ im Wohnzimmer schlafen. Dafür sind Phigu (so heißt die nette Inderin) und ihre Schwester Denka extra in die Küche ausgewandert. Ich hatte ein richtig schlechtes Gewissen, weil die beiden wegen uns auf dem Boden schlafen mussten.

Die Inder sind das mit Abstand gastfreundlichste Volk, das ich kenne.

Am nächsten Morgen haben uns die beiden Schwestern noch zu einem Hindutempel begleitet und uns anschließend den Weg in die Richtung, in die wir laufen wollten, gezeigt.

Wohin wollen wir eigentlich? Das ist eine sehr gute Frage, die wir uns im Laufe des Urlaubs öfter gestellt haben. Ursprünglich wollten wir ja wandern gehen. Wir hatten uns das so vorgestellt: Früh morgens wandern wir los: Über Wanderwege und kleine Pfade geht von einem Bergdorf in das Nächste. Wenn es uns wo gefällt, bleiben wir dort. Wenn nicht, gehen wir weiter. Ab dem Nachmittag machen wir uns dann auf die Suche nach einer Unterkunft, wo wir für eine Nacht bleiben und am nächsten Tag geht es weiter. Dass das so schwierig werden würde, haben wir nicht geahnt. Es gab folgendes Problem: Man braucht dafür ein Permit. Schon für unseren Aufenthalt in Sikkim mussten wir vor Ort eine extra Aufenthaltsberechtigung beantragen. Diese war noch kostenlos. Erfreulicher Weise haben uns nette Inder bei dieser Angelegenheit geholfen. 😀 Das zusätzliche „Wander-Permit“ hätte allerdings über 100 $ pro Person pro Tag gekostet. Nur, um wandern gehen zu dürfen… Und dann braucht man für viele Touren noch einen Guide dazu, der wiederrum auch nochmal was kostet. Das konnten (und wollten!) wir uns einfach nicht leisten. Uns war durchaus bewusst, dass wir als „normale Menschen“ nicht ultrahoch kommen werden oder krasse Touren machen können, aber wir dachten schon, dass ein bisschen Wandern im Dach der Welt drin ist. Falsch gedacht. Da geht nix.

Als unser erstes grobes Ziel hatten wir uns am Vorabend die Stadt Mangan im Norden Sikkims ausgesucht. Da diese aber zu weit weg liegt, war klar, dass wir einen Zwischenstopp einlegen müssen.

Anfangs sind wir auf einer großen Teerstraße mit Mittelstreifen gelaufen. Das Wandererlebnis war dementsprechend… Nach kurzer Zeit ging es auf einer schmaleren Teerstraße weiter. Wir sind vorbei an vielen Wasserfällen, dichten Bambus und mannshohen Farn durch den Dschungel marschiert. Hinter den Wolken am Horizont konnten wir „richtige“ Schneeberge erahnen. Insgesamt sind wir 23 km gewandert und waren sogar kurzzeitig auf über 2000 Höhenmetern. Das hat man wegen des Dschungels allerdings null gemerkt. Uns fielen sofort diese bunten Fähnchen auf, die man nur aus Filmen kennt und immer mit Nepal in Verbindung bringt. Sie hängen echt überall. Es gibt große und kleine, bunte und weiße. Ich finde sie total schön. Für mich sind sie ein Zeichen von Lebensfreude. 🙂

Mit den ersten Blasen an den Füßen sind wir erschöpft an einem Home Stay angekommen. Dort haben wir rausgefunden, dass man von Mangan aus keine weiteren Wanderungen ohne Permit machen kann.

Trotzdem sind wir am nächsten Tag die ersten zehn km Richtung Mangan gelaufen. Der Weg führte (mal wieder auf einer Teerstraße) in Serpentinen hinab ins Tista-Tal. Am Morgen hingen die Wolken tief. Das hat für eine mystische Stimmung gesorgt. Gegen Mittag hat es aufgeklart und wir hatten einen atemberaubenden Ausblick. Nach der Überwindung von knapp 1000 Höhenmetern erreichten wir nach drei Stunden endlich die Straße, die entlang des Flussufers verläuft. Dort wollten wir ein Taxi aufhalten, dass aus nach Tumin fährt, wo Phigus Schwester Denka wohnt. Noch in Gangtok haben uns die beiden dorthin eingeladen. Damals dachten wir noch, dass der Ort nicht auf unserer Reisroute liegt (wir wollten schon ein bisschen in die Berge reinkommen), aber wir haben unseren ursprünglichen Plan ja ändern müssen.

Vroni und ich sind solche Helden, dass wir es geschafft haben, eines der wenigen Privatautos anzuhalten. (Es sah wirklich aus wie ein Taxi…) Es überraschte uns, dass eine Frau am Steuer saß. Sie war freundlich und nahm uns trotzdem mit. Davor musste sie aber noch kurz in ihre Arbeit. Unser Glück war, dass sie als Ingenieurin an einem der Staudämme des Tistas arbeitet. Schon beim Runterlaufen habe ich den Staudamm gesehen, fotografiert und traurig festgestellt, dass es wahrscheinlich keine Möglichkeit gibt, diesen zu besichtigen. Nun hatten wir sogar eine kostenlose Privatführung. Und einen Tee gab’s noch dazu. 😉

Witziger Weise war die direkte Straße nach Tumin gesperrt und wir mussten genau den Weg wieder hochfahren, den wir zuvor runtergewandert sind. Es war ein wenig deprimierend, aber auch lustig, an all den Häusern nochmal vorbeizufahren – wie eine Art „Revue passieren lassen“.

In Tumin wurden wir von den Phigu und ihrer Schwester abgeholt und mussten nochmal ca. 30 Minuten zu Denkas Haus wandern. Es liegt total schön idyllisch zwischen Maisfeldern, Bananenbäumen, linienartigen Gemüsefeldern und Terrassenfeldbau mit Reis. Am Abend sollten Vroni und ich unbedingt den hausgemachten Schnaps (eingeweicht in Hirse) aus einem 1-Liter-Bottich mit Bambusstrohhalm probieren. Er wurde mehrmals mit heißem Wasser aufgegossen. War gar nicht so schlecht. Wieder haben wir gekocht, Uno gespielt und uns gut unterhalten. Es ist sehr interessant alles mal aus der entgegengesetzten Perspektive zu betrachten. Phigu ist als Inderin nach Deutschland gekommen. Wir als Deutsche nach Indien. Da tuen sich ganz andere Blickwinkel auf. Das Highlight des Abends war eine Massage von Phigu. Sie hatte angeboten, mich zu massieren und es war ein Traum. Vroni und ich haben uns sehr wohl und behütet gefühlt – fast so, das wären Daheim bei unseren eigenen Familien. Phigu und Denka haben sich um uns gekümmert, als wäre sie unsere Eltern. Das tat richtig gut. Und weil‘s so schön war, sind wir gleich noch einen Tag geblieben. Mit Denkas Söhnen sind wir zu einem Hindu-Kloster gewandert und über wirklich schöne und abenteuerliche „Steigerl“ zurück zum Haus. Am Nachmittag waren wir in einer eiskalten Gumpe baden. Ich muss sagen, dass ich mich sehr darauf freue, in Deutschland ganz ohne Klamotten schwimmen zu können. Trotzdem habe ich es genossen, mal wieder ganz unterzutauchen, die Luft für einen Moment anzuhalten und die Schwerelosigkeit zu genießen.

Am nächsten Tag sind wir wieder den gleichen Weg zurückgefahren, wie wir hergelaufen sind: Und zwar nach Gangtok. Auch hier war es schön, alles nochmal im Schnelldurchgang zu betrachten. Das ist gut zum Verarbeiten.

Eines ist mir auf unserer Reise schnell bewusstgeworden:

„Der Weg ist das Ziel.“ – Konfuzius

Es ging uns nicht darum, möglichst viel zu besichtigen, sondern darum, möglichst viel zu erleben. Sich treiben zu lassen. Loszulassen. Dieser Urlaub stellte wirklich einen Kontrast zu unserer Indienrundreise im Dezember und Januar dar. (Vgl. „Allein hinaus in die große, weite Welt“, 31. Januar) Obwohl die beiden Urlaube so unterschiedlich waren, waren sie beide der Hammer!

In Gangtok zeigte uns Phigu den M.G. Market. Wir trauten unseren Augen nicht: Es sah aus wie in München. Da war eine große, gepflasterte Fußgängerzone mit Bepflanzung in der Mitte. Außerdem eine Statue, Bänke, fast ausschließlich normal gekleidete Menschen und sogar eine stilvolle Straßenlaterne. Noch dazu war es sauber, leise und nicht überfüllt. Wir kamen uns vor wie im falschen Film.

Als wir in der Tourist-Info nach Wanderrouten fragten, war das Erste was uns an den Kopf geknallt wurde: „Nichts geht ohne Permit. Ihr braucht ein Permit. Wo ist euer Permit?“ Na super. Eigentlich sind wir nur nach Gangtok zurück, weil es hieß, dass man von dort aus auch ohne Permit wandern kann. Nach einer kurzen Unterhaltung stellte sich jedoch erfreulicher Weise heraus, dass man schon ohne Permit wandern kann. (Man muss nur hartnäckig genug nachfragen… 😉 ) Wir haben sogar eine Karte mit lauter Wanderwegen bekommen, auf denen man kostenfrei wandern darf. Na dann mal los.

Zuerst ging es mit dem Taxi nach Rumtek, einem kleinen Ort der ca. 25 km von Gangtok entfernt liegt. Dort haben wir nach ganzen fünf Minuten wandern das Rumtek Monastery erreicht. Das ist ein buddhistisches Kloster.

Von außen sieht es eigentlich aus, wie ein ganz normales Haus. Es ist viereckig, recht hoch, hat ein flaches Vordach und auf dem Dach nochmal ein kleines viereckiges Häuschen mit Vordach. Die Fensterrahmen sind filigran und bunt bemalt. Innendrin waren kleine Stühle, „Gebetsteppiche“ und große Trommeln. ALLES war angemalt. Hauptsächlich wurden Rot – und Goldtöne verwendet. Auf einer Art Altar war ein buddhistischer Gott in Gold dargestellt. Außerdem gab es vier Säulen mit echt schönen Verzierungen am oberen Ende.

Dank den hilfsbereiten (aber ahnungslosen!) InderInnen sind wir danach knappe eineinhalb Stunden in die falsche Richtung gegangen. Sie können einfach nicht zugeben, dass sie in Wirklichkeit keine Ahnung haben, wo’s langgeht. Hauptsache immer „ja“ sagen…

Aber gut, dafür haben Vroni und ich an unserem Wendeplatz am Wegrand eine gemütliche „Brotzeit“ gemacht. Es gab Banane, Apfel, Kekse, Cashewnüsse und indische Snacks.

Mal wieder sind wir den gleichen Weg zurück, den wir auch gekommen sind.

In Rumtek haben wir ein schönes und günstiges Hotel mit gutem Essen und frei verkäuflichem Bier gefunden. Wir hatten einen richtig gemütlichen Abend.

Am darauffolgenden Wandertag sind wir nach einigen Kilometern Teerstraße sogar auf einem Forstweg gelandet. Unser Ziel war das eigentlich schon am Vortag angedachte Lingdum Monastery. Bevor wir uns allerdings an die Besichtigung des buddhistischen Klosters machen konnten, mussten wir uns noch in der „Food Corner“. Denn wir sind 14 km am Stück durchgelaufen und waren beide ganz schön k.o. 😀 Das Kloster ist auch wunderschön, hat einen riesen Innenhof und eine zugehörige „Mönchsschule“. Wir haben mehrere Mönche in ihren dunkelroten Kutten durch die Gänge eilen sehen. Schön, dass der Glaube hier wirklich ausgelebt wird. Es war eine friedliche und ruhige Atmosphäre auf dem Gelände.

Auf der Suche nach einem Home Stay wurden Vroni und ich abermals überrascht. Nicht nur unser Erstes, auch unser zweites Anlaufziel war eine Art „Vergnügungspark“ mit Pool, Liegenstühlen, lauter Partymusik, Restaurant und Bar. Prinzipiell hätte ich nichts dagegen mal wieder für einen Abend in so eine Welt einzutauchen, aber nicht unter den indischen Umständen: Hauptsächlich Männer im überfüllten Pool, mit Klamotten im trüben Wasser baden, Wucherpreise für Essen und Alkohol und lauter „Selfiesüchtige“. Wir wären die Hauptattraktion des Abends geworden. Allein auf dem Weg zur Rezeption wurden wir mehrmals von Fremden angesprochen, ob wir nicht ein Selfie mit ihnen machen wollen. Darauf hatten Vroni und ich echt keinen Bock. Also sind wir weiter ins Tal marschiert. Als wir dort nach nochmal sieben Kilometern wandern auch nichts Passendes gefunden haben und es schön langsam dunkel wurde, haben wir uns von einem Taxi wieder nach Rumtek fahren lassen und nochmal im selben Hotel übernachtet. Das haben wir beim Auschecken am Morgen wirklich nicht geahnt. Sonst hätten wir unser Gepäck gleich da lassen können…

Von Rumtek aus ging‘s am letzten Tag wieder zurück nach Gangtok. Wir haben uns staunend über den gefühlt menschenleeren Markt treiben lassen. Danach ging es eine Stunde zu Fuß über steile Straßen zu unserem letzten Hotel – dachten wir zumindest. Gerade als wir eingecheckt hatten, ist uns durch Zufall aufgefallen, dass unser Zug zurück noch an selbigem Abend geht. Also haben wir gleich wieder ausgecheckt. Komischer Weise hat uns das gar nicht sooo gestört – wir haben eher beide darüber gelacht. In diesem Urlaub war ja sowieso alles anders als geplant.

Unsere Trauer über den verlorenen letzten Abend in Gangtok konnten wir mit einer guten Abschlusspizza überwinden und dann ging die Heimreise schon los: Nochmal fünf Stunden Taxi, 15 Minuten Rikscha und acht Stunden Nachtzug, der natürlich Verspätung hatte. Auch das hat uns nicht mehr so aufgeregt wie am Anfang des Jahres. So hatte ich spontan Zeit mal wieder nach Hause zu telefonieren und konnte meine ganzen Erfahrungen mit Mama und Papa zu teilen. Am nächsten Morgen kamen wir nach weiteren zwei Stunden im Auto erschöpft aber glücklich im Projekt an und mussten uns erstmal ausschlafen. 😛

Alles in Allem war dieser verrückte Urlaub wieder eine positive Erfahrung. Obwohl wir (außer ganz kurz durch die Wolken durch) keine Felsen, Gletscher und Schnee gesehen haben, war es einfach super und für uns beide eine gute Auszeit und Energiequelle für die letzten Wochen (es sind wirklich nur noch Wochen!) im Projekt. Letztendlich hat sich sogar an jedem Tag mindestens ein unerwartetes Ziel ergeben:

Tag 1: Supergutes Essen nach langer Zugfahrt (Kein Reis!)

Tag 2: Haus von Phigus Eltern mit atemberaubendem Ausblick auf Gangtok bei Nacht

Tag 3: Großer Wasserfall am Wegrand, genannt „Butterfly Falls“/ Mittagessen mit Ausblick auf das Dach der Welt und frischen vegetarischen Momos (das sind für’s Himalaya typische dampfgegarte Teigtaschen)

Tag 4: Besichtigung des Staudamms am Tista

Tag 5: Hindukloster/ Baden

Tag 6: Rumtek Monastery/ „Picknick“

Tag 7: Lingdum Monastery

Tag 8: Markt in Gangtok/ Pizza

Außerdem hatten wir ein Riesenglück, dass wir Phigu und ihrer gastfreundlichen Familie begegnet sind.

Vroni und ich konnten ein wenig Abtauchen, uns treiben lassen und auf unsere Herzen hören. Das Dach der Welt ist ein guter Ort, um zu sich selbst zu finden. Und nicht zuletzt haben wir gelernt flexibel und spontan zu sein und ein wenig an stoischer Gelassenheit gewonnen!

Nachträglich noch ganz liebe Grüße aus dem Himalaya

Anita

Ganz nebenbei: Im Moment regnet es gerade… 😉