Die ersten Tage

Heyy:)

Jetzt sind Kathi und ich seit fast einer Woche schon in Ruanda, daher können wir jetzt schon ein wenig über unseren ersten Tage erzählen.

Am Dienstag ging unser erster Flieger in Düsseldorf um 06:05 Uhr nach Frankfurt, von wo aus wir nach Brüssel und anschließend nach Kigali geflogen sind. Dort gelandet sind wir gegen 19 Uhr. Der Direktor unseres Projektes, Père Innocent Gatete, sowie Phillipe, ein Salesianer, haben uns gegen 21 Uhr am Flughafen abgeholt und sind mit uns direkt in das Projekt nach Rango gefahren. Gegen 01:00 Uhr waren wir dann endlich angekommen und sind nur noch ins Bett gefallen.

Am Mittwoch morgen haben wir dann bis 08:00 Uhr geschlafen und sind anschließend zum Frühstück gegangen. Dies besteht aus einer Art Toastbrot, Margarine, Honig und Käse. Kaffee, Tee und Wasser gibt es den ganzen Tag. Kennengelernt haben wir dort Père Danko, welcher aus Kroatien kommt und sehr gutes Deutsch sprechen kann, Frère Diodème und Père Raphaël. Unsere eigentliche Ansprechperson haben wir leider immer noch nicht kennengelernt. In den letzen Tagen haben wir natürlich ebenfalls einige der hier arbeitenden Personen wie unsere Köchin oder den Rezeptionisten (der uns schon das ein oder andere mal sehr geholfen hat!) kennengelernt. Seit gestern ist Jean-Paul, auch ein Père oder Frère, auch bei uns und wir waren heute mit ihm in einer Messe um 10:30 Uhr.

Nach dem Frühstück am Mittwoch haben wir bis zum Mittagessen um 12:30 Uhr erstmal mit Phillipe in Huye (ehem. Butare) unsere ruandischen Simkarten geholt. Nach dem Mittagessen haben wir Koffer ausgeräumt und unsere Zimmer eingerichtet. Dazu gehörte den Kleiderschrank einräumen, Schubladen füllen, Fotos aufhängen und Mosquitonetze aufhängen und Fenster mit Mückennetzen ausstatten.

Hier ist mein Zimmer und mein Bad:)

Zum Essen bisher kann ich nur sagen, dass es super lecker ist!! Da ich nicht wirklich ein Fan von Brot bin, ist das Frühstück nicht so meins, aber das Essen mittags und abends ist dafür umso besser. Diese beiden Mahlzeiten sind warm. Bisher gab es jedes mal frische Kidneybohnen in ein bisschen Sauce, oft auch Reis oder Kartoffeln dazu. Gekochte Kochbananen gab es bisher auch oft (genauso wie gebratene Kochbananen, die ich noch besser finde!). „Pat“, was ein klebriger Teig aus Konjakmehl und Wasser ist, gab es auch schon. Da haben wir das erste mal mit Händen gegessen. Da alle hier ihr Essen anders gewürzt essen, stehen viele Gewürze, frischer Knoblauch und Öle auch immer auf dem Tisch. Kathis und mein Favorit ist dabei „Piri Piri“, ein extrem scharfes Chiliöl, welches wir schon ein paar mal unterschätzt haben.. trotzdem ist es super lecker! Als Gemüse gibt es manchmal frisches, gekochten Kohl (der der Hammer ist) oder ähnliches. Suppen gibt es auch noch meistens als Vorspeise. Fleisch und kleine Fische gibts auch als Beilage, aber die essen Kathi und ich beide nicht. Heute gab es für Père Danko, der am meisten Fleisch isst, einen gekochten Hasenkopf. Das hat Kathi und mich zum ersten mal richtig geschockt, da dieser noch seine Zähne und so weiter hatte. Nach jeder Mahlzeit können wir uns an dem Obst bedienen. Es gibt kleine Bananen, welche hier auch auf dem Gelände angebaut werden, Maracujas und Limetten (bisher). Alles schmeckt hier mit Abstand besser als in Deutschland und sind jeden Tag ein Highlight.

So sieht unser Tisch immer aus:)

Die Kirche in Rango besuchen Kathi und ich bisher auch noch jeden Morgen. Um 06:30 Uhr ist dort immer eine Messe. Die Menschen dort (aller Altersgruppen) freuen sich total dass wir da sind und wollen sich mit uns unterhalten. Mit denen, die nur Kinyarwanda können, ist es noch sehr schwierig für uns… unser Unterricht beginnt nämlich erst morgen:) Abgesehen davon können aber viele wenigstens Bruchstücke von Englisch oder Französisch, was für uns echt super ist! Wir bekommen als weiße Personen schon viele Blicke ab, wenn wir durch die Straßen laufen, was für uns gerade am ersten Tag sehr sehr komisch war und uns Unwohl hat sein lassen. Mittlerweile geht es damit schon. Viele Menschen wissen, dass wir die neuen sind und grüßen uns immer ganz lieb. Einige fragen uns jedoch auch, ob wir ihnen unsere Schuhe oder unsere Jacke geben können, was für uns auch eine super ungewohnte Situation ist…. Nachmittags sind Kathi und ich bei dem Sportplätzen, reden mit den Kindern und spielen mit ihnen Volleyball oder Basketball. Einige Gesichter erkennen wir auch schon jeden Tag wieder:) Mittlerweile kennt man einige auch schon relativ, was ein echt schönes Gefühl ist. Zudem helfen sie uns auch einige Vokabeln in Kinyarwanda zu lernen. Dank ihnen wissen wir nun, dass „Ipantalor“ Hose heißt, „Umusutsi“ Haare sind und eine „Ihene“ eine Ziege ist.

Apropos Ziegen: die sieht man hier überall. Bei uns auf dem Gelände und auf der Straße. Die meisten sind angebunden, mit anderen wird Gassi gegangen oder so (oder sie wurden gerade auf dem Markt gekauft..).

Hier sind zwei unsere Ziegen hier direkt vor unserem Volohaus:)

Da Kathi und ich bisher noch nicht wirklich Aufgaben haben, haben wir relativ viel Freizeit. Aktuell sehen unsere Tage in etwa so aus:

  1. Messe in Rango um 06:30 Uhr
  2. Frühstück gegen 08:00 Uhr
  3. Gelände erkunden und spazieren gehen
  4. Mittagessen um 12:30 Uhr
  5. Noch mehr spazieren gehen
  6. Zu den Kindern/Jugendlichen
  7. Abendessen um 19:00 Uhr

Hier sind ein paar Einblicke in unsere Umgebung:)

Vorgenommen haben wir es uns, der Köchin der Schule vormittags zu helfen, wenn die Schule hier am 27.09 wieder anfängt. Bis dahin haben wir noch genug Zeit die Umgebung zu erkunden. Wann wir mit dem Unterrichten anfangen wissen wir auch noch nicht ganz…. So richtig erklärt wurde uns auch noch nicht soo viel, was wir ein wenig schade finden, aber im großen und ganzen kommen wir bisher hier sehr gut zurecht. Die Menschen sind alle super super lieb und herzlich, nehmen und mit offenen Armen auf und geben uns meistens ein gutes Gefühl. Mit unser Unterkunft und unser Verpflegung können wir uns auch absolut nicht beschweren!:)

Mal sehen was alles noch auf uns zukommt:)

Falls du genaue auf dem Laufenden gehalten werden willst, kannst du Kathis und meinem Ruanda Account auf Instagram folgen:) @ubuzimabwomurwanda

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Ruandische Hochzeit!?

  1. Hey Elisa!
    Wir werden nun regelmäßig hier rein-schnuppern. Wir wünschen dir eine unvergessliche Zeit, viele tolle Erfahrungen, nette Begegnungen und vor allem auch viel Spaß!
    Pass auf dich auf! 💓
    Liebe Grüße senden dir die
    Tholl’s 👨‍👩‍👧🐱🐱🐭🐭🐭🐭🐭

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