Der Montag sollte uns nochmal die Möglichkeit geben, über mögliche Zukunftspläne nachzudenken. Wir besprachen, welche Möglichkeiten es nach der Akademie gibt und tauschten aus, wer wie weit mit seiner Planung ist. Ich selber weiß, was ich machen möchte – eine Ausbildung zur Erzieherin, aber noch nicht genau wo.

Den Dienstag füllte eine schon angekündigte Aufgabe, die aber doch schneller als erwartet da war. Die Vorbereitung unserer eigenen Seminare. Ich hatte da etwas Angst vor. Heute war zunächst die Einteilung der Gruppen und Themen an der Reihe. Ich bin glücklicherweise mit meinen zwei besten Freundinnen hier in eine Gruppe gekommen. Die Themenwahl gestaltete sich etwas chaotisch. Manche Gruppen hatten die gleiche Idee und es war generell nicht einfach ein Thema zu finden, gerade weil es im Rahmen der SDG’s sein sollte. Meine Gruppe hat sich letztendlich für Emanzipation entschieden. Wir begannen schon mit Brainstorming, ansonsten kamen wir heute zeitlich nicht sehr weit. Zudem arbeiteten wir heute am Großprojekt weiter.

Am Mittwoch hatten wir den ganzen Vormittag wieder zur Vorbereitung der Seminare Zeit. Ich hab mit den Mädels also den Plan ausgearbeitet und die Videos, die wir nutzen wollten durch gesehen. Und wir haben an dem dritten Projekt weitergearbeitet, in Form eines Winterspazierganges bei Frost und Nebel. Das war wunderschön. Ich werde euch noch sagen, wofür dies ist 😉. Es gab dann noch einen Vortrag zur Verletzlichkeit der Schöpfung, der uns nochmal bewusst machen sollte, wie wertvoll die Schöpfung ist und weshalb wir sie auch unbedingt schützen müssen.

Donnerstags begann die ersten Gruppe mit ihrem Vortrag. Sie hatten das Thema „Diskriminierung durch Sprache“. Wir haben Beispiele gesammelt; überlegt, warum es diskriminierend ist; und uns Reaktionen überlegt, gerade auch, wenn ich Leute darauf hinweisen möchte, dass sie diskriminierende Sprache benutzt haben. Mir wurde heute bewusst, wie oft auch ich unbewusst diskriminierende Sprache nutze und ich hoffe, ich kann das in Zukunft schneller erkennen und verbessern.

Den Freitag füllte ein sehr inspirierender Vortrag eines Ehemaligen über einen Freiwilligendienst im Jahre 1991-1994 in Mexiko /Guatemala. Wir hörten spannende, erschreckende und fröhliche Geschichten. Unterstützt wurde alles mit Bildern vom Diaprojektor. Dieser Vortrag war ein Highlight für mich, weil er mich echt berührt und beeindruckt hat. Zum Schluss durften wir uns noch Webstücke aus Guatemala mitnehmen. Am Nachmittag haben wir auch heute weiter am Großprojekt gearbeitet.

Der Freitagabend bis Sonntagmorgen lässt sich in drei Worten zusammenfassen: Harry-Potter-Marathon, schlafen und essen. Ich liebe Harry Potter, weshalb das echt ein Highlight war. Und ich hab komplett durchgezogen und bin bei keinem Film eingeschlafen! 💪 Ansonsten habe ich am Wochenende nichts gemacht. Aber unter der Woche bin ich einmal zum Paartanz gegangen. Es hat mir unglaublich Spaß gemacht. Auch ein Spaziergang war wieder Teil der Woche. Und ich hab immer mal wieder Koreanisch weiter geübt.