Route wird neu berechnet … https://blogs.donboscovolunteers.de/routewirdneuberechnet/ Sun, 05 Dec 2021 18:45:39 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=7.0.1 Halbzeit! https://blogs.donboscovolunteers.de/routewirdneuberechnet/2021/12/05/halbzeit/ https://blogs.donboscovolunteers.de/routewirdneuberechnet/2021/12/05/halbzeit/#respond Sun, 05 Dec 2021 18:45:37 +0000 https://blogs.donboscovolunteers.de/routewirdneuberechnet/?p=92 Jetzt ist schon mehr als die Hälfte meiner Zeit in Bamberg herum, was irgendwie unvorstellbar ist, weil die letzten 4 ½ Wochen so schnell vorbeigegangen sind! HIGHLIGHTS IN DER WOLFSSCHLUCHT In diesen 2 Wochen ging es weiter mit vielen Arztterminen, Schulentschuldigungen, die ich das erste Mal selbst unterschrieben habe, und Hausaufgaben. Allerdings habe ich manche […]

Der Beitrag Halbzeit! erschien zuerst auf Route wird neu berechnet ....

]]>
Jetzt ist schon mehr als die Hälfte meiner Zeit in Bamberg herum, was irgendwie unvorstellbar ist, weil die letzten 4 ½ Wochen so schnell vorbeigegangen sind!

HIGHLIGHTS IN DER WOLFSSCHLUCHT

In diesen 2 Wochen ging es weiter mit vielen Arztterminen, Schulentschuldigungen, die ich das erste Mal selbst unterschrieben habe, und Hausaufgaben. Allerdings habe ich manche der Kinder in dieser Woche seltener gesehen, weil gefühlt jede Bamberger Schule anscheinend beschlossen hatte, diese Woche Praktikum zu machen. Dementsprechend war es auch ein bisschen leerer in der Wohngruppe.
In der Woche ab dem 1.11. begannen dann in Bayern die Schulferien und somit fielen für mich natürlich auch viele Aufgaben weg. Manches gab es allerdings doch zu tun. So habe ich mich z.B. ausführlich einem Schulreferat gewidmet.
Zudem gab es diese Woche auch wieder einen kleinen Fail beim Kochen, bei dem die Linsensuppe angebrannt ist. Ansonsten habe ich in diesen zwei Wochen auch noch zwei weitere Betreuer kennengelernt und u.a. erfahren, dass wir in der Wolfsschlucht Würmer, die irgendwann mal den eigenen Biomüll kompostieren sollen, besitzen.

HIGHLIGHTS

An dem verlängerten Wochenende kam mich mein Vater über den 1.11. in Forchheim besuchen, worüber ich mich sehr gefreut habe. Ich habe ihm (leider bei schlechtem Wetter) Forchheim und Bamberg gezeigt und wir haben zusammen auch für mich noch neue Attraktionen entdeckt.
So waren wir z.B. in Forchheim im Kellerwald, einem riesigen Wald, in dem sich 20 (!) Biergärten (bzw. Bierkeller) aneinanderreihen. Jetzt im Herbst war natürlich nicht mehr so viel wie im Sommer los, allerdings sah der Kellerwald auch im Herbst sehr schön aus!
Außerdem haben wir in Bamberg die Brauerei „Schlenkerla“ besucht, die mitten in der Stadt liegt und anscheinend die berühmteste Bamberger Bierbrauerei (es gibt einfach mal über 60 Bierbrauereien im Landkreis Bamberg!) mit dem „Schlenkerla Rauchbier“ ist und dort natürlich echte „Schlenkerla Bratwürste“ gegessen!
Was wir allerdings auch erfahren haben, war, dass in Forchheim sonntags abends ab 17 Uhr nicht mehr sonderlich viel los ist, auch wenn Halloween ist…

ÜBERRASCHUNGSBESUCH!

Eigentlich wollte ich in der Zeit meines Freiwilligendienstes gar nicht nach Hause fahren, allerdings bot sich eine Heimfahrt aufgrund der Ferien, noch übrigen Urlaubstage und des Geburtstags meiner Schwester an.
Also ging es für mich am Donnerstag, dem 4.11., mit einer 6 ½ stündigen Zugfahrt auf nach Neuss. Während der Zugfahrt habe ich natürlich fleißig Fakenews verbreitet, dass ich im „regnerischen“ Bamberg unterwegs sei (ja, ich tue mir selbst auch sooo leid, dass ich an diesem Tag durch den Regen fahren musste…!). Als ich dann in Neuss ankam, war die Überraschung natürlich groß, dass ich plötzlich zu Hause war. Doch ich habe nicht nur meine Familie, sondern auch meine Freunde und Großeltern überrascht, weil ich niemandem davon erzählt hatte. Allerdings hatte ich leider bei weitem keine Zeit, um alle zu besuchen, weil ich ja nur 4 Tage da war.

Insgesamt war es eine gute Idee nach Hause zu fahren, da es sehr schön war (naja, bis auf meine Rückfahrt, weil mein ICE mal wieder ausgefallen ist und ich eine kurze Zeit lang Angst hatte, dass ich am Montag nicht rechtzeitig zur Arbeit kommen würde).

Jetzt, in Bamberg zurück, geht es in die zweite Hälfte meines Freiwilligendienstes bis es wieder nach Benediktbeuern geht.

Viele Grüße

Johanna

„Herzlich Willkommen“ im Kellerwald
Abends in Bamberg

Der Beitrag Halbzeit! erschien zuerst auf Route wird neu berechnet ....

]]>
https://blogs.donboscovolunteers.de/routewirdneuberechnet/2021/12/05/halbzeit/feed/ 0
Bamberg, Forchheim, Würzburg https://blogs.donboscovolunteers.de/routewirdneuberechnet/2021/12/05/bamberg-forchheim-wuerzburg/ https://blogs.donboscovolunteers.de/routewirdneuberechnet/2021/12/05/bamberg-forchheim-wuerzburg/#respond Sun, 05 Dec 2021 18:37:45 +0000 https://blogs.donboscovolunteers.de/routewirdneuberechnet/?p=88 Da ich zu Beginn noch nicht richtig wusste, was meine Aufgaben in der Wohngruppe sein werden, hier (nachdem ich ein bisschen Zeit hatte, mich einzugewöhnen) ein kleiner Überblick über meine Aufgaben und gleichzeitig auch über meine zweite und dritte Woche in Bamberg. WIE SIEHT MEINE ARBEIT AUS? Ich arbeite meistens von 12 bis 20 Uhr […]

Der Beitrag Bamberg, Forchheim, Würzburg erschien zuerst auf Route wird neu berechnet ....

]]>
Da ich zu Beginn noch nicht richtig wusste, was meine Aufgaben in der Wohngruppe sein werden, hier (nachdem ich ein bisschen Zeit hatte, mich einzugewöhnen) ein kleiner Überblick über meine Aufgaben und gleichzeitig auch über meine zweite und dritte Woche in Bamberg.

WIE SIEHT MEINE ARBEIT AUS?

Ich arbeite meistens von 12 bis 20 Uhr in der Wohngruppe und komme nur montags schon um 9 Uhr. Dafür darf ich dann allerdings auch früher gehen 😉

Mittags bin ich meistens schon da, bevor die Kinder aus der Schule kommen und informiere mich zuerst über die To-Do‘s für den Tag.

Nachmittags helfe ich oft bei den Hausaufgaben, einem Schulreferat oder einer Praktikumssuche oder lerne mit einem Kind für eine „Probe“ (Hochdeutsch: Klausur – das bayerische Schulsystem ist echt verwirrend!).

Ansonsten übernehme ich mit einem oder mehreren der Kinder an zwei Tagen der Woche meistens den Einkauf. Am Anfang (und jetzt auch noch) war es für mich ein bisschen ungewohnt, für so viele Personen einkaufen zu gehen. Denn, wenn man plötzlich mit ein bis zwei bis oben gefüllten Einkaufswagen an der Kasse steht, sodass man noch nicht einmal alles auf das Band bekommt, gleichzeitig aber auch noch bezahlen muss, ist das schon etwas gewöhnungsbedürftig…! Da wir meist allerdings zu zweit sind, stellt der Einkauf kein zu großes Problem dar und auch die Fahrt zum Supermarkt (, der zum Glück immer sehr viele freie Parkplätze hat!) ist immer unterhaltsam.

Abends helfe ich meistens dem Kind beim Kochen, welches an diesem Tag für das Abendessen zuständig ist. Deshalb habe ich in der letzten Zeit schon bei sehr vielen verschiedenen Gerichten mitgekocht, die manchmal mehr und manchmal weniger gut gelungen sind, weil wir auch oft einfach etwas improvisieren müssen. So habe ich z.B. auch im Rahmen einer „vegetarischen Woche“ das erste Mal mit Räuchertofu gekocht und versucht, daraus irgendwie eine vegetarische Currywurst zu machen (sie war gar nicht so schlecht, nur vielleicht ein bisschen scharf…). Außerdem habe ich auch das erste Mal Spätzle mit einer Spätzlepresse selber gemacht. Die Spätzle stellten sich allerdings auch als ein kleiner Fail heraus, weil unser Teig zum Schluss so dickflüssig war, dass nichts mehr funktioniert hat… Aber mit extra viel Käse konnte man die (nicht ganz so schönen) Spätzle zum Glück nicht mehr sehen…! Ansonsten habe ich u.a. auch gelernt, dass Pizza mit Birne echt nicht so eklig schmeckt wie es vielleicht klingt, sondern eigentlich echt lecker ist!

Oft stehen auch Arzttermine an, zu denen ich den jeweiligen Jugendlichen begleite. Deshalb bin ich in letzter Zeit oft mindestens zweimal am Tag mit dem VW-Bus unterwegs gewesen. Also Autofahren übe ich hier auf jeden Fall! Außerdem war ich in den letzten drei Wochen wahrscheinlich öfters beim Zahnarzt und Hausarzt als sonst in einem ganzen Jahr!

Manchmal steht allerdings auch nur wenig an. Dann setze ich mich ins Büro oder z.B. zu den Jungs auf die Couch und gucke mit ihnen Fernsehen oder sehe ihnen beim FIFA-Spielen zu.
Wenn ich gerade in der Küche bin, sage ich ab und zu auch mal den Jugendlichen aus der anderen Wohngruppe „Hallo“ und unterhalte mich ein bisschen mit ihnen.

FREIZEIT

In meiner Freizeit telefoniere ich oft abends mit Freunden und auch wir Freiwilligen haben auch schon ab und zu miteinander gezoomt, es aber nie geschafft, alle dabei anwesend zu sein, ohne rausgekickt zu werden. Am Wochenende haben Johanna und ich dann noch weiter Bamberg und Forchheim erkundet oder haben kreative Gerichte wie z.B. Wraps oder Nudeln gekocht. Ein Highlight war außerdem Johannas und mein Ausflug nach Erlangen, wo wir zuerst im Kino waren und danach noch durch die Stadt gelaufen sind (es war natürlich mal wieder ein Sonntag…) und schließlich im Schlosspark hängengeblieben sind, der sehr schön herbstlich aussah!

AUSFLUG IN DIE WÜRZE

Da wir gehört haben, dass die Ensdorfer am 23. Oktober in Würzburg waren, haben Johanna und ich uns auch (extra früh, damit wir die Ensdorfer noch vor ihrer Abreise sehen konnten) auf den Weg nach Würzburg gemacht. Dort gab es erst einmal ein großes (wenn auch müdes) „Hallo“ mit den wachen Volos, während die Anderen noch geschlafen haben (man munkelt, dass sie in der Nacht zuvor nicht besonders viel Schlaf abbekommen haben). Der Tag in Würze war toll und wir haben sowohl die schöne Stadt als auch die netten Patres kenngelernt. Das war echt interessant, weil die Würzburger ganz anders wohnen und auch arbeiten als wir. Während wir nämlich in Forchheim eher unter uns sind, wohnen die Würzburger mit den Patres zusammen sowie auch direkt neben ihrem Arbeitsplatz. Abends sind wir dann leider schon wieder nach Hause gefahren, obwohl wir natürlich gerne noch länger geblieben wären, weil es sehr schön war, mal wieder die anderen Volos zu sehen!

Viele Grüße

Johanna

Im herbstlichen Schlosspark in Erlangen
Ausflug nach Würzburg

Der Beitrag Bamberg, Forchheim, Würzburg erschien zuerst auf Route wird neu berechnet ....

]]>
https://blogs.donboscovolunteers.de/routewirdneuberechnet/2021/12/05/bamberg-forchheim-wuerzburg/feed/ 0
… Neues Ziel: Bamberg https://blogs.donboscovolunteers.de/routewirdneuberechnet/2021/12/05/neues-ziel-bamberg/ https://blogs.donboscovolunteers.de/routewirdneuberechnet/2021/12/05/neues-ziel-bamberg/#respond Sun, 05 Dec 2021 18:27:15 +0000 https://blogs.donboscovolunteers.de/routewirdneuberechnet/?p=81 Am 4. Oktober ging es ab nach Bamberg. Nachdem Johanna und ich uns in Nürnberg von den Würzburgern verabschiedet hatten, wurden wir natürlich immer aufgeregter. Was wir genau in Bamberg machen würden? Keine Ahnung… Aber das hat sich schnell aufgeklärt. WO ARBEITE ICH? Ich arbeite für die nächsten 2 Monate beim „Don Bosco Jugendwerk Bamberg“ […]

Der Beitrag … Neues Ziel: Bamberg erschien zuerst auf Route wird neu berechnet ....

]]>
Am 4. Oktober ging es ab nach Bamberg. Nachdem Johanna und ich uns in Nürnberg von den Würzburgern verabschiedet hatten, wurden wir natürlich immer aufgeregter. Was wir genau in Bamberg machen würden? Keine Ahnung… Aber das hat sich schnell aufgeklärt.

WO ARBEITE ICH?

Ich arbeite für die nächsten 2 Monate beim „Don Bosco Jugendwerk Bamberg“ in der heilpädagogischen Wohngruppe „Becchi“, die im erlebnispädagogischen Kompetenzzentrum in der „Wolfsschlucht“ liegt. Die Wohngruppe befindet sich mit einer anderen im selben Haus, das etwas abgelegen in einem Bamberger Stadtteil liegt. Dort wohnen momentan Jungs und Mädchen, die zwischen 14 und 17 Jahre alt sind.

Ich wohne allerdings nicht in der Wolfsschlucht, sondern im Don Bosco Schülerwohnheim in Forchheim, einer etwas kleineren Stadt in der Nähe von Bamberg. Deshalb fahre ich jeden Morgen erst einmal mit dem Zug nach Bamberg und von dort aus mit dem Fahrrad zur Wohngruppe.

Unter der Woche bekommen wir morgens Frühstück im Schülerwohnheim und essen abends in der Wohngruppe. Am Wochenende müssen Johanna und ich uns allerdings selbst versorgen und können dann in einer der Küchen im Wohnheim selbst kochen. Das erfordert allerdings etwas an Kreativität, weil wir beim Kochen natürlich nicht so viele Möglichkeiten haben…

ANGEKOMMEN!

Am Bahnhof in Bamberg angekommen, wurden wir zum Glück abgeholt und samt unseres ganzen Gepäcks in unsere jeweiligen Wohngruppen gefahren, wo ich schon einmal ein paar der Kinder und Betreuer kennenlernen konnte.
Schon der erste Tag hielt allerdings ein paar Überraschungen für mich bereit. So bin ich kurz nach meiner Ankunft schon das erste Mal VW-Bus gefahren (das war schon etwas aufregend, vor allem, weil ich ja erst seit einem Monat 18 war und noch nicht so oft alleine Auto gefahren war…)!
Auf dem Weg zum Schülerwohnheim konnte ich auch noch kurz Johannas Arbeitsplatz sehen, was sehr interessant war, weil unsere beiden Häuser komplett unterschiedlich aussehen. Während Johannas Einrichtung nämlich in einem normalen Wohnviertel liegt, befindet sich meine direkt an der Regnitz und dem Hain, ohne Nachbarn in unmittelbarer Nähe.

In den folgenden Tagen habe ich nach und nach immer mehr Betreuer und Kinder kennengelernt und sehr freundlich aufgenommen. Natürlich war es in der ersten Woche noch etwas schwierig für mich, weil ich noch nicht so viel Ahnung von den Strukturen oder möglichen Aufgaben hatte, allerdings habe ich mich mit der Zeit immer mehr eingelebt und diese besser kennengelernt.

HIGHLIGHTS

Ein erstes Highlight war das „Großessen“ mit beiden Wohngruppen, das bereits an meinem 2. Arbeitstag stattgefunden hat. Bei dem sehr leckeren Essen, welches meine Wohngruppe gekocht hatte, konnte ich nämlich fast alle Betreuer und Kinder der Wolfsschlucht einmal zusammen sehen.

Am Wochenende der ersten Woche hieß es natürlich erst einmal: Bamberg und Forchheim erkunden, wobei es wahrscheinlich nicht ganz so schlau war, dass wir sonntags nach Bamberg gefahren sind, weil es dort natürlich entsprechend leer war… Dort war es aber trotzdem sehr interessant, weil uns ein Betreuer aus dem Schülerwohnheim einen kleinen Überblick über die Stadt gegeben hat. Und auch die Forchheimer Innenstadt konnten wir am Samstag bei Sonnenschein und einem Eis schon erkunden.

Viele Grüße aus Bamberg

Johanna

Die Wolfsschlucht
Bamberg von oben
Unser Wohnort für 2 Monate:
Das Schülerwohnheim in Forchheim
Erkundungstour durch das sonnige Forchheim

Der Beitrag … Neues Ziel: Bamberg erschien zuerst auf Route wird neu berechnet ....

]]>
https://blogs.donboscovolunteers.de/routewirdneuberechnet/2021/12/05/neues-ziel-bamberg/feed/ 0
Tschüss Bene! https://blogs.donboscovolunteers.de/routewirdneuberechnet/2021/11/12/tschuess-bene/ https://blogs.donboscovolunteers.de/routewirdneuberechnet/2021/11/12/tschuess-bene/#respond Fri, 12 Nov 2021 07:49:22 +0000 https://blogs.donboscovolunteers.de/routewirdneuberechnet/?p=71 Weil wir uns so gut verstanden, gingen die Wochen in Benediktbeuern total schnell vorbei und wir waren alle überrascht, als plötzlich schon die letzte Woche angefangen hatte. WAS WAR DIE WELTWOCHE? Diese Woche stand die „Weltwoche“ auf dem Programm, in der wir z.B. etwas über das „Don Bosco Youth Net“ gelernt haben.Außerdem haben wir am […]

Der Beitrag Tschüss Bene! erschien zuerst auf Route wird neu berechnet ....

]]>
Weil wir uns so gut verstanden, gingen die Wochen in Benediktbeuern total schnell vorbei und wir waren alle überrascht, als plötzlich schon die letzte Woche angefangen hatte.

WAS WAR DIE WELTWOCHE?

Diese Woche stand die „Weltwoche“ auf dem Programm, in der wir z.B. etwas über das „Don Bosco Youth Net“ gelernt haben.
Außerdem haben wir am Dienstag und Mittwoch viel über verschiedene Länder (Ghana, Indien und Argentinien) von ehemaligen Don Bosco Volunteers erfahren und anschließend auch über die Umsetzung der SDGs in diesen Ländern diskutiert.
Natürlich kam auch Don Bosco in Deutschland nicht zu kurz, was natürlich vor allem für uns sehr interessant war, da wir ja jetzt in Einrichtungen in Deutschland kommen.
Zum Abschluss der Weltwoche gab es schließlich auch noch ein 1,2 oder 3 Quiz zu Fragen über weltweite Probleme, was zu vielen Diskussionen geführt hat, aber auch sehr lustig war (über unser schlechtes Ergebnis reden wir jetzt mal gar nicht…)!
Zudem haben wir uns an diesem Wochenende ausnahmsweise auch noch zu einem letzten Seminar über „gewaltfreie Kommunikation“ getroffen, wo uns noch einmal verdeutlicht wurde, wie schwierig es doch ist, in verschiedenen Situationen „richtig“ zu reagieren.

HIGHLIGHTS DER LETZTEN WOCHE UND ABSCHIED

Auch in dieser letzten Woche gab es wieder das ein oder andere Highlight, wie z.B. Annas und meine „Tanzstunde“, die wir am Abend organisiert haben und bei der wir wahrscheinlich die Patres, die über unserem „Tanz-Raum“ gewohnt haben, noch lange mit lauter Musik genervt haben.
Ein weiteres Highlight war für mich die Wanderung zur „Tutzinger-Hütte“, auf die Annalena, Luisa und ich uns noch am letzten Sonntag gewagt haben, weil wir ja schlecht aus Benediktbeuern abreisen konnten, ohne jemals gewandert zu sein. Außerdem wäre es ja schade gewesen, wenn wir unsere schweren Wanderschuhe umsonst mitgenommen hätten!
Doch an diesem Wochenende mussten wir uns dann leider auch verabschieden, weshalb wir dieses noch einmal genutzt haben, um möglichst viel zusammen zu unternehmen, u.a. natürlich auch eine „Abschiedsparty“ im Keller!

ABREISE

Und dann kam auch schon der 4. Oktober, an dem wir uns alle wieder trennen mussten. Nach ein paar Fotos, Wichteln (man muss ja schließlich für Dezember vorsorgen) und einer langen Verabschiedung (die so lang war, dass wir zum Bahnhof laufen mussten und ich fast meinen Koffer am Bahnhof hätte stehen lassen) und einer lustigen Zugfahrt nach München (ich glaube, der Schaffner war echt genervt von uns), sind wir alle in unterschiedliche Teile Bayerns weitergefahren, um einen weiteren Abschnitt auf unserer eigenen Route zu beginnen.

Wir haben auf jeden Fall vieles aus Bene mitgenommen: Neue Freunde, viele neue Erfahrungen und Wissen, das ein oder andere Gerücht aus unserer Gerüchteküche oder auch 3 Zimmerschlüssel, die aus Versehen mitgenommen wurden 😉

Ich bin dann mit Johanna nach Bamberg weiter, ohne großartig zu wissen, was uns dort erwartet. Doch das sollte sich dort schon sehr bald aufklären!

Viele Grüße

Johanna

Auf dem Weg zu den Praktikumsstellen
Wanderung zur Tutzinger Hütte

Der Beitrag Tschüss Bene! erschien zuerst auf Route wird neu berechnet ....

]]>
https://blogs.donboscovolunteers.de/routewirdneuberechnet/2021/11/12/tschuess-bene/feed/ 0
Die zweite Woche https://blogs.donboscovolunteers.de/routewirdneuberechnet/2021/11/12/die-zweite-woche/ https://blogs.donboscovolunteers.de/routewirdneuberechnet/2021/11/12/die-zweite-woche/#respond Fri, 12 Nov 2021 07:28:28 +0000 https://blogs.donboscovolunteers.de/routewirdneuberechnet/?p=49 Dann kam auch schon die zweite Woche von unserer Zeit in Benediktbeuern. Und auch, wenn natürlich der grundlegende Tagesablauf in etwa gleich geblieben ist, war diese Woche doch wieder ganz anders und wir haben viel erlebt und gelernt. Diese Woche hatten wir Seminare zu den Themen: kulturelle Differenzen (mit einem Rollenspiel, das uns sehr geprägt […]

Der Beitrag Die zweite Woche erschien zuerst auf Route wird neu berechnet ....

]]>
Dann kam auch schon die zweite Woche von unserer Zeit in Benediktbeuern. Und auch, wenn natürlich der grundlegende Tagesablauf in etwa gleich geblieben ist, war diese Woche doch wieder ganz anders und wir haben viel erlebt und gelernt.

Diese Woche hatten wir Seminare zu den Themen: kulturelle Differenzen (mit einem Rollenspiel, das uns sehr geprägt hat: Großer Cedric, bitte für uns!), How to Seminare, Prävention, Erlebnispädagogik und Öffentlichkeitsarbeit, die von verschiedenen Referenten gehalten wurden.

Ansonsten hat die Woche natürlich wieder aus vielen Volleyballspielen und Werwolfrunden bestanden, wobei Werwolf bei uns jetzt mit Kerzen, Lichterketten und einem herrenlosen Zimmer, in das wir uns gesetzt haben, weil es frei war, ein eindeutiges Upgrade bekommen hat.

Außerdem sollten wir in dieser Woche selbst unter uns ausmachen, wer in welches Projekt für seinen Praxiseinsatz kommt, was zu einem kleinen Problem wurde, das wir allerdings bald schon überwanden. Deshalb wissen wir nun, wohin wir nach der Akademie gehen. Ich komme mit der anderen Johanna nach Bamberg, in das „Don Bosco Jugendwerk Bamberg“, wo es z.B. viele Wohngruppen, einen Zirkus und auch eine Schule gibt.

Zusätzlich hatten wir nun noch ein neues „Seminar“, in dem wir selbstständig Projekte entwickeln sollten, die wir in unseren Einrichtungen oder auch als Gruppe in Benediktbeuern umsetzten können. Das ist uns am Anfang echt schwer gefallen, weil wir nicht wussten, was wir in unseren Einrichtungen selbst machen bzw. machen können, allerdings haben wir doch nach einiger Zeit viele gute Ideen gehabt!

ENDLICH OFFIZIELL DON BOSCO VOLUNTEERS!

Wenn jemand dachte, dass wir schon alle echte Don Bosco Volunteers waren, lag derjenige falsch, denn am Freitag wurden wir mit der Entsendungsfeier erst zu „echten Don Bosco Volunteers“ ;). Diese Entsendungsfeier hätte eigentlich schon im Sommer stattgefunden, wurde aber immer wieder wegen Corona verschoben. Endlich haben wir dann auch unsere Don-Bosco-Volunteers T-Shirts bekommen (die richtige Größe zu finden, war echt eine Wissenschaft für sich) und haben dann am Nachmittag unseren Entsendungs-Gottesdienst zusammen in verschiedenen Teams vorbereitet. Das Theaterstück, was meine Gruppe zum Thema „Aufbruch“ vorbereitet hatte, stellte sich allerdings als kleiner Fail heraus, weil wir die Bibel vergessen hatten, aus der wir vorlesen wollten, und auch das Theaterstück nicht so lief wie geplant. Aber Spaß hatten wir alle trotzdem und so wurde der Gottesdienst und auch der Sektempfang danach zu einem sehr schönen Erlebnis!

Eine unserer vielen Werwolfrunden

PUBLIC VIEWING IM SPEISERAUM

Am Wochenende stand uns zunächst eine „Überraschung“ bevor, die sich als Kanufahrt auf dem Kochelsee herausstellte. Dort sind wir zuerst bei dem ziemlich warmen Wetter (Ja, das Wetter ändert sich hier sehr schnell) Kanu gefahren und z.T. noch ins Wasser gegangen. Allerdings war das Wasser echt eiskalt, noch kälter als das „Alpenwarmbad“!

Das Highlight des Sonntags war die Bundestagswahl. Darauf haben wir uns nachmittags schon mit einem Politik-Tabu und Diskussionen (wir diskutieren nämlich alle seeeeehr gerne!) in Stimmung gebracht. Und weil unsere Gruppe eben so politisch interessiert ist, wurde dann zum Abendessen und Wahlbeginn noch spontan um 18:00 Uhr ein Fernseher in den Speiseraum gestellt, damit wir bloß nichts verpassen! Aber auch am nächsten Morgen war die Wahl noch nicht vergessen. So haben alle beim Frühstück auf ihr Handy geguckt, um herauszufinden, wie ihr jeweiliger Wahlkreis gewählt hat und sich darüber aufgeregt oder gefreut… Bei diesem Frühstück war dann auch ausnahmsweise mal jeder komplett wach 😉

Viele Grüße

Johanna

Kanufahrt auf dem Kochelsee
Wanderung zum Kochelsee

Der Beitrag Die zweite Woche erschien zuerst auf Route wird neu berechnet ....

]]>
https://blogs.donboscovolunteers.de/routewirdneuberechnet/2021/11/12/die-zweite-woche/feed/ 0
Auf nach Bene! https://blogs.donboscovolunteers.de/routewirdneuberechnet/2021/11/11/auf-nach-bene/ https://blogs.donboscovolunteers.de/routewirdneuberechnet/2021/11/11/auf-nach-bene/#respond Thu, 11 Nov 2021 21:29:41 +0000 https://blogs.donboscovolunteers.de/routewirdneuberechnet/?p=42 UNSERE ROUTE WIRD BERECHNET… Am 15. September begann endlich unser Freiwilligendienst und meine Route wurde erstmals neu berechnet. Natürlich haben wir mit den (leider nur) digitalen Vorbereitungsseminaren schon vorher einen für uns neuen Weg eingeschlagen, jedoch wartete mit dem Beginn der Akademie in Benediktbeuern (kurz: Bene) noch einmal etwas komplett Anderes auf uns. Deshalb war […]

Der Beitrag Auf nach Bene! erschien zuerst auf Route wird neu berechnet ....

]]>
UNSERE ROUTE WIRD BERECHNET…

Am 15. September begann endlich unser Freiwilligendienst und meine Route wurde erstmals neu berechnet. Natürlich haben wir mit den (leider nur) digitalen Vorbereitungsseminaren schon vorher einen für uns neuen Weg eingeschlagen, jedoch wartete mit dem Beginn der Akademie in Benediktbeuern (kurz: Bene) noch einmal etwas komplett Anderes auf uns. Deshalb war ich auch entsprechend aufgeregt, als ich um 7:00 Uhr morgens am Bahnhof stand und auf meinen Zug wartete. Allerdings wurde ich zum Glück von dieser Aufregung etwas abgelenkt, als mich zwei meiner Freundinnen doch tatsächlich noch am Bahnhof überrascht haben! Jedoch hielt diese Freude nur so lange an, bis es plötzlich hieß, dass mein Zug ausfällt und wir noch in aller Eile zu einem anderen Bahnhof fahren mussten. Nach dieser kleinen Panne zu Beginn war die Bahnfahrt allerdings sehr schön, weil auf dem Weg immer mehr Freiwillige einstiegen und wir uns schon einmal besser kennenlernen konnten.

In Benediktbeuern angekommen, wurden wir alle dann erst einmal von Wolfgang, Francesco und Niklas herzlich empfangen, konnten unser schweres Gepäck (es war wirklich unfassbar viel Gepäck) erst einmal abstellen und uns direkt schon einmal ein bisschen umsehen. Natürlich durften dann am Abend auch die obligatorischen Kennenlernspiele nicht fehlen! Und obwohl wir uns noch nie in echt gesehen hatten, war es von Beginn an so, als würden wir uns schon viel länger kennen.

Die Ankunft in Benediktbeuern war somit der erste Schritt auf unserer neuen und noch sehr ungewissen Route, auch, weil wir uns selbst noch sehr wenig unter der nun bevorstehenden Zeit in Benediktbeuern vorstellen konnten. Doch das sollte sich in den nächsten 2 ½ Wochen langsam ändern, als sich der Inhalt der Akademie mit jedem Tag mehr aufklärte.

KEINE AKADEMIE SONDERN EIN VOLLEYBALL-CAMP?!

Wenn ich Anderen von der Akademie erzählt habe, hieß es ganz oft: Und was macht ihr jetzt eigentlich in der Akademie? Das kann ich ganz leicht beantworten: Volleyball spielen! Nein, Spaß, natürlich haben wir in den verschiedenen Seminaren viel gelernt und auch ganz andere Sachen gemacht, allerdings hieß es wirklich fast jeden Tag mehrmals: „Kommt jemand mit Volleyball spielen?“. Und obwohl ich wirklich kein Talent für Volleyball habe, hat es immer wieder sehr viel Spaß gemacht, sich nachmittags auf dem Volleyballfeld zu treffen, u.a. auch, weil wir dabei viele Studenten und die Inlandsvolontäre kennengelernt haben.

Inhaltlich ging es bei der Akademie vor allem um die SDGs, die 17 Nachhaltigkeitsziele der UN. Damit haben wir auch direkt am 1. Seminartag angefangen, indem wir u.a. Probleme im Zusammenhang mit Nachhaltigkeit gesammelt und uns über die SDGs informiert haben. Natürlich ging es in den Seminaren auch um andere Themen, wie z.B. das Thema „Pädagogik“. Und obwohl die Seminare alle sehr interessant waren, fiel es uns immer schwerer uns zu konzentrieren, weil wir nicht besonders viel geschlafen haben. Deshalb durfte bei den Seminaren auf keinen Fall der ein oder andere „Energizer“ fehlen, bei denen z.B. über den ganzen Klosterinnenhof geschrien oder getanzt wurde. Außerdem haben uns auch die vielen praktischen Einheiten immer wieder aufgeweckt, in denen wir z.B. Übungen (nicht Spiele!) der Erlebnispädagogik selbst ausprobiert oder verschiedene Situationen nachgespielt haben.

Aussicht aus unserem Zimmer

UNSER TAGESABLAUF

8:00 oder 8:15 Uhr: Morgenimpuls
Einige von uns Volos (ich auch) haben uns oft zu einer Art Morgenimpuls getroffen, um z.B. mit einem Poetry-Slam oder einer Geschichte in den Tag zu starten. Meistens haben wir auch noch zusammen gesungen (das hat v.a. sehr lustig geklungen, als wir alle erkältet waren).

8:15 bis 9:00 Uhr: Frühstück (oder auch nicht, je nachdem, wie wach man war)

9:15 oder 9:45 Uhr: 1. Seminareinheit

Ca. 12:30 Uhr: Mittagessen in der Jugendherberge bzw. am Wochenende im Kloster

14:30 Uhr: 2. Seminareinheit

Um ca. 16:30 Uhr oder 17:00 Uhr hieß es dann: Freizeit!
Je nach Wetterlage haben wir Volleyball gespielt oder uns einfach draußen auf die Wiese in den Klosterinnenhof gesetzt, wo eigentlich immer was los war.
Oft hat auch jemand angefangen, Gitarre zu spielen und wir haben alle zusammen dazu gesungen.

20:00 Uhr oder 21:00 Uhr: Gute Nacht
Eine Tradition Don Boscos, bei der sich alle abends noch einmal in Ruhe zusammenfinden und gemeinsam den Tag ausklingen lassen. Wir haben uns z.B. einmal gegenseitig lange direkt in die Augen gestarrt, einen Marathon mit unserer momentanen Situation verglichen, über den Lebensweg und die Liebe geredet oder auch mal gemalt.

Abends waren wir meistens zusammen in unserem Gemeinschaftsraum, wo wir oft noch getanzt oder gesungen haben. Einmal haben wir auch einen Spieleabend gemacht, bei dem ich z.B. indischen Tischkicker kennengelernt habe. Manchmal haben wir den Abend aber auch etwas ruhiger mit einer entspannten Werwolfrunde ausklingen lassen… Naja, so entspannt ist Werwolf bei uns eigentlich nicht, weil so lange diskutiert wird, bis niemand mehr weiß, wem man noch glauben soll. Ab und zu hatten wir auch ein „Abendprogramm“, wie z.B. ein Lagerfeuer, einen Film, eine Tanzstunde oder eine Wahlparty.

WOCHENENDE!!!

Unser erster Samstag war sehr abwechslungsreich: So hat uns Niklas z.B. Benediktbeuern gezeigt und nachmittags gab es ein Volleyballturnier (wie sollte es anders sein?). Den Tag haben wir dann noch mit einem von Arnes organisierten Lagerfeuer abgeschlossen, bei dem viel Gitarre gespielt und gesungen wurde.
Am Sonntag sind wir dann morgens warm eingepackt, weil es hier echt um einiges kälter ist als zu Hause, zum Familiengottesdienst in den Klosterobstgarten gegangen.
Nach dem Mittagessen sind wir spontan in das Alpenwarmbad gefahren. Dass ein Freibad mit 28 Grad Wassertemperatur allerdings doch nicht so warm ist, haben wir leider erst dort bemerkt. Deshalb sind wir alle auch relativ schnell wieder aus dem Wasser raus und im Regen nach Hause gelaufen. Spaß hatten wir allerdings trotzdem.
Das war wohl auch der Auslöser, warum wir Volos uns alle nacheinander erkältet haben. Im Endeffekt haben wir uns alle gegenseitig, aber auch manche Inlandsvolos und Referenten mit dieser „Seuche“ infiziert.

Viele Grüße

Johanna

Erkundungstour durch Bene

Ausflug ins Alpen“warm“bad

Der Beitrag Auf nach Bene! erschien zuerst auf Route wird neu berechnet ....

]]>
https://blogs.donboscovolunteers.de/routewirdneuberechnet/2021/11/11/auf-nach-bene/feed/ 0