Helloooooo, und herzlich willkommen zu meinem letzten Blogbeitrag.

Als allererstes möchte ich sagen, dass sich dieser Beitrag nur um den Abschied dreht und nicht um irgendwelche Erfahrungen. Das bedeutet: Wenn ihr lachen wollt, seid ihr zum ersten Mal in diesem Jahr falsch bei mir. 

Es fällt mir unglaublich schwer, über meinen letzten Monat zu berichten, weil ich alles darangesetzt habe, die Zeit mit den Jungs bis zum Schluss zu genießen. Ich wünschte, ich könnte euch erklären, wie sehr mir diese Kinder am Herzen liegen.

Unsere Beziehung war nie auf Worten basierend, wir haben keine Sprache gebraucht, um uns zu verständigen und um uns zu lieben. Vielleicht gibt es einfach keine Worte, um das zu beschreiben.

In diesem letzten Jahr habe ich versucht, den Jungs zu zeigen, dass sie geliebt werden und dass sie wichtig sind. Und dabei habe ich so viel mehr von ihnen zurückbekommen, als ich jemals erwartet hätte.

Sie waren nicht einfach irgendwelche Kinder.

Timuulen, Mukhlai, Enkhzorig, Ankhbayr, Tuvshintor, Baysa, Uurdmokh, Batbayr, Bold, Bat-Orshikh, Munkh-Ireedui, Bayrzolmon, Otgontaivan, Khansuld, Bat-Erdene, Boldbaatar, Otgontugs, Otgonbayar, Arigunbuuvei, Bat-Orgil und Bilguun waren meine Familie.

Sie haben die Mongolei zu meinem zweiten Zuhause gemacht.

Und genau deshalb fällt mir der Abschied so unglaublich schwer.

Das ist leider auch alles, was ich im Moment über die Mongolei sagen kann. Denn selbst die schönsten Erinnerungen werden gerade noch von Heimweh nach der Mongolei überschattet. Ich glaube, ich brauche einfach noch ein bisschen Zeit, um zu verstehen, dass dieses Kapitel wirklich vorbei ist.

Zum Schluss möchte ich mich aber noch bei euch allen bedanken.

Bei den Menschen, die ich während meiner Reise kennenlernen durfte. Bei allen, die meinen Weg begleitet haben. Bei allen, die meinen Blog gelesen und meine Beiträge verfolgt haben. Und natürlich bei allen, die mich durch eine Spende unterstützt und damit meinen Aufenthalt überhaupt möglich gemacht haben.

Die Menschen, die ich kennenlernen durfte, die Erfahrungen, die ich machen konnte, und alles, was ich in diesem Jahr gelernt habe, wären ohne euch nicht möglich gewesen.

Und natürlich möchte ich mich auch noch bei Lizzi bedanken – dem besten Mitvolo, den ich mir hätte wünschen können.