Joyeux Noël – Weihnachten mal anders

Erstmal Frohes Neues! Bisschen spät vielleicht, aber besser spät als nie und außerdem wurde uns erklärt, dass man sich ruhig den ganzen Januar noch ein gutes neues Jahr wünschen darf…

Ich hoffe, ihr habt alle schöne und besinnliche Feiertage verbracht im kalten Europa! Dass es ausgerechnet in dem Jahr, in dem ich nicht da bin, in den Weihnachtsferien in Brüssel geschneit hat, finde ich ja schon unfair. Aber gut. Ihr werdet wahrscheinlich auch etwas neidisch sein, wenn ich euch erzähle, dass ich echte afrikanische Elefanten gestreichelt habe (kleiner Teaser, im nächsten Blogeintrag mehr). So hat jeder Ort so seine Vorteile… Und Weihnachten war auch ohne Schnee sehr, sehr schön!!!

Stromausfall in Bethlehem

Ich hatte ja schon letztes Mal erzählt, dass wir den Kindern einen Adventskalender gebastelt hatten und auch die Deko bereits Mitte Dezember hing (warum könnt ihr bei Gladys nachlesen). Was noch fehlte, war das Krippenspiel.

Sobald die letzten Prüfungen am 19. Dezember hinter uns lagen, machten wir uns an die Arbeit. Den Text hatten Gladys und ich bereits mithilfe von ChatGPT verfasst, nun ging es also an die Rollenverteilung und ans Proben. Das war eine ziemliche Herausforderung, denn bei Proben mit über zwanzig Kindern und Jugendlichen, die Theaterspielen nicht gewöhnt sind, ist das Chaos vorprogrammiert… Aber am Ende wussten alle (mehr oder weniger), was sie zu tun hatten und die Aufführung am Weihnachtsabend war ein voller Erfolg!

Das Publikum hatte großen Spaß an unserer Version der Weihnachtsgeschichte: Engel Gabriel kam zu spät, weil sein Motorradtaxi ihn an der falschen Kreuzung abgesetzt hatte, Josefs Reisetasche wurde von einem Achtjährigen gespielt, den Josef sich über die Schulter warf, Maria nahm aus reiner Verzweiflung sogar den Stall ohne Mosquitonetz, der Hirte fragte sich, ob das grelle Licht der Engel nun wohl ein Zeichen sei oder doch nur das Ende des Stromausfalls bedeute, Herodes trug eine Sonnenbrille (nach Sonnenuntergang) und der Stern sagte „bling bling“, während er Weisen voraus auf die Krippe zutanzte…

Spulen wir aber nochmal zurück zum 22. Dezember, denn vor Weihnachten haben wir noch einiges gemacht. Und zwar:

Endgegner Dusche

(Wer noch mehr Spaß beim Lesen haben möchte, macht für den nächsten Teil folgende Musik an: https://open.spotify.com/track/2JJNV1Kwrcj28NhYX69b46?si=KQgPtrQUTky1ta_CwcEbSw)

Am 22. Dezember, dem Montag vor Weihnachten, zogen Gladys und ich mit Schrubber, Lappen und fragwürdig riechendem Putzmittel in den Kampf. Unser Gegner: Dreck und Staub. Den ganzen Vormittag über kehrten und wischten wir jede Ecke unserer Zimmer. Wir entstaubten unsere Fenster und polierten die Schreibtischoberfläche, wir wischten unterm Bett (dringend nötig!) und befreiten die Nachttischschublade von den omnipräsenten Kreideresten.

Wir hatten ein Ziel, eine Mission, nichts konnte uns aufhalten – doch dann kam: die Dusche. Gegen die Dreckspritzer auf ihren ehemals weißen Wandkacheln versagten all unsere Waffen. Wir schlugen uns tapfer, doch es sah alles nach einer Niederlage aus. Ich stöhnte vor Frust, als Gladys die rettende Idee hatte: sie nahm sich ihre alte Zahnbürste, tauchte sie in das, dem Geruch nach zu urteilen, giftigen Putzmittel und stürzte sich erneut ins Gefecht. Als ich sah, wie viel effektiver sie nun war, fasste ich neuen Mut und tat es ihr gleich. Beim Schrubben fiel mein Blick auf die Seife. Ob es damit wohl auch funktionieren würde? Ja, tatsächlich, auf einmal ging der Schmutz viel leichter ab! Ich jubelte: Nun würden wir es schaffen! Und tatsächlich: Am Ende erstrahlte die Dusche wieder in glänzendem Weiß (oder zumindest fast ;)).

In der Weihnachtsbäckerei

Am 23. Dezember haben wir unseren Koch Fidèle überfallen und die Küche unsicher gemacht. Über 500 Plätzchen haben wir als Geschenk für die Kinder und die Salesianer gebacken! Dafür standen wir 5 Stunden in der Küche und haben so manche Kleckerei gemacht. Hier unsere Anleitung zum Nachmachen:

  • Fidèle bitten zwei Schüsseln Mehl, eine halbe Schüssel Zucker (ja, auf dem Markt wird die Maßeinheit „Schüssel“ verwendet, wobei eine große Schüssel einer Schüssel entspricht und eine kleine Schüssel einer halben Schüssel) und eine Flasche Öl miteinzukaufen, Backpulver noch vorrätig haben
  • Sobald Fidèle zurück ist, Mehl und Backpulver in eine Rührschüssel geben und vermengen
  • In der größten Rührschüssel, die man auftreiben kann, Wasser, ca. eine halbe Flasche Öl und die Hälfte des Zuckers verrühren
  • Langsam das Mehl unter die Flüssigkeit rühren, bis ein fester Teig entsteht
  • Schrittweise so viel Mehl und Wasser hinzufügen, wie Mehl vorhanden ist, gegebenenfalls nachsüßen
  • Teig gut durchkneten und für eine Stunde in den Kühlschrank geben
  • Baseballgroßes Stück Teig nehmen und mit einem mehrere Kilo schweren Riesen-Nudelholz auf der Plastiktischdecke des Esstisches ausrollen, dabei „In der Weihnachtsbäckerei“ und andere Weihnachtslieder hören
  • Mit einem hohen, dünnen Glas den Teig noch feiner ausrollen und das Glas als Ausstecher verwenden
  • ausgestochene Kreise auf das vorgefettete Backblech, Servierplatten, Teller u.ä. legen
  • Gasofen anmachen und mit einem Streichholz Flamme entzünden, dabei möglichst nicht verbrennen
  • Backblech und metallene Servierplatten in den Ofen schieben und Plätzchen (fast) goldbraun werden lassen
  • den letzten Schritt wiederholen bis alle Plätzchen gebacken wurden

Sobald wir mit dem Backen fertig waren, mussten wir auch schon los. Erst fuhren wir mit Père Jonathan zum Markt, denn er musste noch ein paar Dinge für die Feier besorgen. Wir nutzten die Gelegenheit, um Schuhe mit Absätzen zu kaufen. Warum das so wichtig war, erfahrt ihr später.

Jedenfalls fuhren wir anschließend zum Busbahnhof, denn wir erwarteten Besuch!!! Katja, Gladys beste Freundin, macht nämlich auch gerade einen Freiwilligendienst in Togo (allerdings nicht mit Don Bosco und auch nicht hier in Kara, sondern in Lomé) und hat die Feiertage bei uns verbracht. So wurde aus den „Zwillingen“ „die drei Musketiere“.

Barca-Freundin

Und plötzlich war Heiligabend.

Am Mittwochvormittag stellten wir Katja den Kindern vor. Diese empfingen sie mit offenen Armen. Weil Gladys ihnen bereits erzählt hatte, dass Katja Fußball spielt, wollten die Jungs gleich von der neuen Tata, wie die Kinder uns nennen, wissen, wer besser ist: Ronaldo oder Messi? Und noch viel wichtiger: FC Barcelona oder Real Madrid? Als sie mit „Barca“ antwortete, deklarierte einer der Kleinen: „Cool, du kannst bleiben, meine Barca-Freundin!“

Vor-Weihnachtsgeschenk

Auf dem Weg von den Jungs zu den Mädchen schauten wir bei der Schneiderin vorbei. Ich muss schon wieder ausholen:

Am 15. Dezember haben Gladys und ich uns einen Traum erfüllt: Wir waren mit der Maman von den Mädchen Stoffe kaufen. Sie zeigte uns einige Läden und wir hatten die Qual der Wahl. Ein Stoff schöner als der andere! Nach viel hin und her und Stoffe-über-die-Schulter-legen hatten wir uns endlich entschieden.

Mit den Stoffen gingen wir direkt zur Schneiderin, deren Atelier praktischerweise genau zwischen den beiden Foyers liegt. Dort brauchte Gladys für den Entscheidungsprozess, welche Schnitte es nun werden sollten, mindestens genauso lange wie in den Stoffläden. Ich hingegen hatte ziemlich genaue Vorstellungen, nur das Beschreiben fand ich schwierig. Letztendlich habe ich es einfach aufgezeichnet.

Dann wurden noch unsere Maße genommen und wir fragten, ob die Kleider wohl vor Weihnachten fertig sein würden. Die Antwort: „Das eleganteste schaffen wir bis zum Fest, die anderen kommen dann nach.“ Damit waren wir zufrieden.

Soweit die Vorgeschichte. Nun also zurück zum 24. Dezember: Gladys, Katja und ich gingen also zur Schneiderin, um unsere fertigen Outfits abzuholen. Tatsächlich waren alle Outfits schon fertig. Überraschung! Wir haben uns riesig gefreut!!!

Anprobieren, letzte Anpassungen, bezahlen und ganz, ganz herzlich bedanken. Gladys und ich kamen gar nicht mehr aus dem Strahlen, die Vorfreude auf Weihnachten war kaum mehr auszuhalten.

Für diese Outfits hatten wir auch am Vortag die Schuhe mit Absatz gekauft.

Nicht ganz so stille Heilige Nacht

Bereit für die Christmette

Die neuen Kleider wurden gleich am selben Abend bei der Christmette eingeweiht. Wir hatten uns richtig schick gemacht, mit schöner Frisur, Mascara und allem. Umso enttäuschter waren wir, als wir sahen, dass die Gottesdienstbesucher und insbesondere -besucherinnen viel weniger herausgeputzt waren als an ganz normalen Sonntagen. Auch die Länge bzw. Kürze hat mich überrascht. Nicht einmal ganz zwei Stunden, da waren normale Sonntagsgottesdienste schon länger…

Die Enttäuschung wurde jedoch nach dem Gottesdienst vom Posaunenchor im wahrsten Sinne des Wortes weggeblasen, denn auf dem Parkplatz der Kirche spielten sie noch so manches flotte Loblied. Trotz der Absätze ließen wir uns in die tanzende Menge ziehen und drehten richtig auf. Solche Momente werde ich, wenn ich wieder zurück bin, definitiv vermissen! Wo gibt es das schon in Europa, dass nach Mitternacht vor der Kirche noch spontan ein „Ball poussière“ (wörtlich übersetzt „Staubball“, also eine Tanzveranstaltung im Freien, wo alle frei tanzen) zu Lobliedern veranstaltet wird?

Nach dem Ball poussière

Herbei, oh ihr Gläub’gen

Die Heilige Nacht war vor allem eines: kurz. Am nächsten Morgen fuhren wir drei mit Père Jonathan zum Gottesdienst nach Atéda. Atéda ist eines der umliegenden Dörfer, für die die Salesianer ebenfalls als Pfarrer zuständig sind. Das war das komplette Gegenteil der Messe des Vortages: Alle trugen ihre besten Kleider, der Kinderchor steckte alle mit seiner guten Laune an, die Kirche war brechend voll… Während der Messe wurden sieben kleine Kinder getauft, was für Ateda einen neuen Rekord darstellt. Die Gemeinde dort wächst stetig und ist äußerst engagiert. Das merkt man auch, deshalb sind die Gottesdienste dort meine liebsten, auch wenn das Kirchengebäude bisher nur rudimentär ausgestattet ist. Es fehlen beispielsweise noch Bänke, die Gläubigen bringen jedes Mal ihre eigenen Stühle mit.

Fête en famille – Familienfeier

Kein Fest ohne Festmahl. Das weiß auch unser wunderbarer Koch Fidèle und zauberte eine Tafel, die ich mir nicht einmal hätte erträumen können.

Zur Feier des Tages trugen alle viel zu kleine Weihnachtsmützen mit einer blinkenden 2026. Wir sahen total lächerlich aus, aber irgendwie hatte es seinen eigenen Charme.

Nach dem Essen gab es Bescherung. Einer nach dem anderen durfte jeder zum Plastikweihnachtsbaum gehen und sich jeweils eine Tafel Schokolade und einen Kalender von seinen Zweigen nehmen. Unter dem Baum lagen außerdem noch drei schön verpackte Geschenke. Die waren für uns Mädchen, wie uns erklärt wurde. Wir waren total gerührt und auch überfordert. Damit hatten wir überhaupt nicht gerechnet! Wir haben übrigens jeweils einen Stoff bekommen. (Diesmal lasse ich mir einen Hosenanzug schneidern. ☺️)

Anschließend wurden noch Fotos gemacht, dann gingen wir vollgefressen und mit vor Rührung feuchten Augen ins Zimmer. Es war eine richtige Familienfeier! Ja, ich hätte natürlich gerne meine Brüder und meine Eltern bei mir gehabt, aber ich war viel zu glücklich, um etwas zu vermissen!

Familienfoto

Fest der Freude, Fest des Fufus

Als wir im Foyer ankamen, waren die Vorbereitungen fürs Festessen bereits in vollem Gange. Wir hatten auch noch einiges zu tun: Während Gladys und Katja die Geschenke für die Kinder einpackten, machte ich mit den entsprechenden Kindern die Generalprobe fürs Krippenspiel. Die lief, wie es sich für echte eine Generalprobe gehört, absolut furchtbar ab.

Eigentlich sollte es um 18:30 Uhr Abendessen geben, letztlich wurde es dann aber 21:10 Uhr. Solange tanzten wir.

Zu essen gab es, wie bereits erwähnt, Fufu mit Fisch und Soße. Das ist etwas ganz Besonderes, denn Fufu ist aufwendig und damit nicht Teil des üblichen Speiseplans der Kinder. Dazu hatte das Foyer von den Don-Bosco-Schwestern zwei Biskuitrollen geschenkt bekommen. Diese teilten wir während des Essens (!) auf die Kinder auf. Persönlich finde ich ja, dass Fisch und süße Schlagsahne jetzt nicht die perfekte Kombi sind, aber die Kinder waren überglücklich und das ist schließlich die Hauptsache.

Nachdem der Hunger gestillt war, folgte das Krippenspiel. Ein echtes Highlight für alle Beteiligten! Anschließend zogen Katja, Gladys und ich uns zurück, um uns für unseren großen Auftritt vorzubereiten.

Mamans Noël

„Santa Claus is coming to town…“ Zu diesem Lied tauchten wir als Mamans Noël (also als Weihnachtsfrauen) verkleidet wieder auf. Mit Geschenkesack auf dem Rücken tanzten wir auf die Bühne. Nach einer kurzen Ihr-wart-hoffentlich-alle-brav-Ansprache verteilten wir die Geschenke. Wir riefen die Kinder einzeln auf. Jeder bekam ein Stofftaschentuch, auf das wir mit einem den jeweiligen Namen geschrieben hatten (es gibt also keine Ausrede mehr für Rotznasen). Die Kleinen bekamen außerdem ein kleines Spielzeug, beispielsweise ein Aufziehauto. Unsere Geschenke an die Kinder waren Gemeinschaftsgeschenke: Drei Springseile und ein Puzzle für die Mädchen, sieben Springseile und drei Puzzle für die Jungs. Und unsere selbstgemachten Plätzchen durften natürlich auch nicht fehlen.

Kurz nach Mitternacht fuhren wir bei den Kindern mit unglaublich vielen neuen Eindrücken ab. Was für ein wunderschönes Weihnachtsfest!

Jesus feiert Kindergeburtstag

Am 27. Dezember haben wir im Centre „Kinderweihnachten“ gefeiert. Dazu kamen ganz viele Kinder der Gemeinde und aus dem Viertel und auch die Grundschüler aus dem Foyer waren dabei.

Die Messe zum Auftakt wurde vom Kinderchor und von der Jugendblaskapelle begleitet. Wir sangen und tanzten, die Stimmung war toll! Ich bin immer wieder begeistert, wie lebendig die Messen hier sind!

Nach der Messe gab es eine „Kirmes“. Für die Sankt-Paulaner unter euch: Ihr könnt euch das wie eine Sola-Olympiade oder das Kinderprogramm vom Gemeindefest vorstellen. Es gab also verschiedene Stationen, an denen die Kinder kleine Gewinnspiele machen konnten. Für die Gewinner gab es jeweils ein Ticket. Diese Tickets konnten dann gegen kleine Geschenke eingetauscht werden.

An dieser Station musste Wasser in einer Schüssel von A nach B gebracht werden. Wer das Gefäß hinten schneller füllte, gewann.

Torschuss, Korbwerfen, Sackhüpfen… „Ein riesiger Kindergeburtstag“, so beschrieb Gladys es ihrer Familie bei einem Telefonat. Nur eine Station war richtig doof, denn das Ziel war, mit einem Streichholz acht Kerzen anzuzünden. Prompt verbrannten sich zwei unserer Mädchen am Daumen und konnten nicht mehr spielen.

Zum Glück gab es bald Mittagessen für die Kinder, das verbesserte die Stimmung erheblich. Es war ein Picknick, wobei „Picknick“ hier nicht das Gleiche bedeutet wie in Europa. Hier versteht man unter Picknick ein gekochtes Essen, das von zu Hause mitgebracht und daher meist kalt gegessen wird. Sonst wird nämlich quasi immer warm gegessen, Brotzeit gibt es nicht.

Nach dem Mittagessen endete dann für unsere Kinder die Veranstaltung und sie fuhren auf der Ladefläche des Pick-Ups wieder ins Foyer.

Ein riesengroßes Dankeschön

Zum Abschluss dieses Blogeintrags möchte ich ein ganz herzliches Dankeschön aussprechen.

Danke an alle, die diesen Blog lesen und mich so auf meinem Abenteuer begleiten. Ich habe neulich geguckt, wie viele Aufrufe mein Blog eigentlich so hat und es sind wesentlich mehr, als ich erwartet hatte. Es freut mich, dass ihr euch für meine Erfahrungen interessiert. Bei Fragen gilt: Einfach kommentieren oder mir privat schreiben. Und wer informiert werden möchte, wenn ein neuer Blogeintrag online ist, kann mir gerne eine E-Mail an christine.gnan2006@gmail.com schreiben, dann lege ich einen Verteiler an, das ist dann wie ein Abo. (Die Idee habe ich übrigens von Alena geklaut, schaut gerne auch bei ihrem Blog vorbei.)

Danke an alle, die während der Feiertage an mich gedacht und mir liebe Nachrichten geschrieben haben. Ich freue mich immer über Updates von euch! Ganz besonders freue ich mich über Anrufe. Grundsätzlich ist montags für mich am besten, da habe ich frei.

Ein riesiges Danke an alle, die meinem Spendenaufruf gefolgt sind!!! Dank euch ist dieses Jahr überhaupt möglich! Wie die letzte Spendenübersicht gezeigt hat, habe ich weit mehr als nur einen Stoff geschenkt bekommen. Eure Großzügigkeit hat dafür gesorgt, dass ich die 3000 Euro zusammenhabe!!! Was für ein Weihnachtsgeschenk! (Dennoch freue ich mich über weitere Spenden, denn wir zahlen alle in einen Topf und andere Freiwillige haben beim Spendensammeln mehr Schwierigkeiten als ich, weil ihr Umfeld finanziell weniger gut aufgestellt ist. Wenn ihr spenden wollt, könnt ihr das über diesen Link tun. Wir alle wissen eure Großzügigkeit und Solidarität sehr zu schätzen. Schonmal großes Danke im Voraus! )

Und last but not least danke, danke, danke an meine Togo-Familie! Ich hatte etwas Angst vor meinem ersten Weihnachten ohne meine Familie, aber dank euch war es eine wunderschöne Zeit und eine ganz besondere Erfahrung. Von Einsamkeit keine Spur! Wie auch, wenn ich doch von einer Reihe lieber Onkel (denn so fühlt sich unser Verhältnis zu den Salesianern für mich an), lauter strahlenden Foyer-Frechdächsen, einer megalieben neuen Freundin und meiner Fast-schon-Schwester umgeben war? Ich hab euch alle lieb und will gar nicht darüber nachdenken, dass fast schon die Hälfte unserer Zeit zusammen vorbei ist… (Ja, Gladissa, ich hör schon wieder auf! Man wird ja wohl noch sagen dürfen, dass einem die Leute hier ans Herz gewachsen sind.)

Euch allen einen wunderschönen Tag, wo und wann auch immer ihr das hier lest! Bis zum nächsten Mal! Ich geb mir Mühe, dass es diesmal nicht wieder so lange dauert!

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Mehr als ein Traum wird wahr

  1. Reinhold Gnan

    Liebe Christine, danke für deinen schönen und mitreißenden Bericht. Ich vermisse dich, aber vor allem bin ich sehr froh, dass du in Kara glücklich bist. Dein Papa

    • Christine Gnan

      Danke, Papa! Ich freu mich immer total, wenn wir telefonieren oder ihr mir schreibt. Ich will auf jeden Fall wissen, was bei euch so los ist! Ich hab euch sehr, sehr lieb <3

  2. gigiinafrica

    Cholala! Du weißt ich bin sehr believable in dich, aber der Blogeintrag war trop même! Ich hatte schon bisschen Pipi in den Augen. Je ne veux pas ça! Bom. En tout cas freue ich mich schon auf den nächsten Artikel, wo du auf den anniversaire de naissance unserer Wühlmaus Karies eingehst. Ça reste un merci: Merci ma très très très très révérant soeur pour continuer à enrichir notre liste de moments inoubliables!

    • Christine Gnan

      Oh nö, oh nö, oh nö nö nö nö nö! Keine Pipi in die Augen, du versaust dir noch deinen Pfirsich-Teng. Eigentlich muss ich ja jetzt lieb antworten, aber müssen müssen müssen. Ich muss auch mal. Ins Bett nämlich. Du auch! Sonst bist nicht nur pleite, sondern auch energie-pleite. Au lit. Et y a pas ayo!

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