Ready for Togo

über meinen Auslandsfreiwilligendienst in Kara

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Togo, wir kommen!

„Endspurt“ ist momentan das einzige Wort, welches meine Gefühlslage so richtig beschreibt. In weniger als 48 Stunden sitze ich, zusammen mit Jeremias, im Flugzeug nach Lome, der Hauptstadt von Togo.

In Mainz nehme ich gerade Abschied von meinen Freunden und Freundinnen und genieße noch die letzten gemeinsamen Abende mit meiner Familie. Meinen Freund Vincent musste ich schon am letzten Freitag verabschieden, da er vorzeitig in den Urlaub gefahren ist. Bei diesem Abschied habe ich gemerkt, dass es Ernst wird und ich mich bald auf den Weg machen werde. Das Gefühl des Abschieds ist komisch, aber auch sehr schön, denn jede/r einzelne gibt mir gute Wünsche mit auf den Weg und unterstützt mich, in dem was ich tue. So oft habe ich gehört: „Ich bin stolz auf dich„.

Bevor ich diesen Beitrag geschrieben habe, stöberte ich in den Blogeinträgen der VolontärInnen, die das letzte Jahr unterwegs waren und gerade auf dem Weg nach Deutschland sind. Auch sie müssen Abschied nehmen, mit dem großen Unterschied, dass es keine Gewissheit gibt, ob man jemals wieder an den Ort des Dienstes zurückkehrt oder gar die Menschen wiedersieht. Alles Gute für Euch, was auch immer auf euch jetzt in Deutschland zukommt!

Mein Koffer, mein Backpackerrucksack, mein Handgepäck und meine Kleidung für den Flug liegen in meinem Zimmer bereit. Die letzte Wäsche werde ich heute bügeln, ein Gastgeschenk muss noch besorgt werden und meinem Opa werde ich Tschüss sagen. Ansonsten bin ich bereit für das Abenteuer. Morgen, den letzten Tag in Mainz, werde ich so verbringen, wie es sich ergibt. Dem ein oder anderen Nachbarn noch ein Küsschen verteilen (Rudi, du bist gemeint) und wahrscheinlich 14 Mal checken, ob ich auch ja nichts vergessen habe.. und dann geht’s los.

Das nächste Mal, wenn ich schreibe, sitze ich nicht mehr in der Zeppelinstraße, sondern eher in Kara in meinem Zimmer. Ich freue mich, euch zu berichten!

A bientot, Sophie

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