Mit Verstärkung zurück in Kara
Inzwischen sind Christine und ich schon wieder fast 2 Monate in unserer Routine in Kara. Nur, dass sich in unserem Alltag seit dem Zwischenseminar tatsächlich so einiges verändert hat.
Das liegt zum einen daran, dass uns nun abgesehen von meinem Double Gladys (unserer dritten Mitfreiwilligen) eine weitere Praktikantin namens Juliette und Noë, ein ehemaliger Foyist, bei der Lernzeit im Foyer unterstützen. Das bedeutet, dass wir uns bei Bedarf auch zu zweit bei den Mädchen wiederfinden können. Davon profitierten wir insbesondere in letzter Zeit, da seit unserer Ankunft immer wieder neue Mädchen hinzugekommen sind und die Maman hin und wieder im Urlaub ist, was sich beides jedes Mal auf die Dynamik zwischen den Mädchen auswirkte.
Zum anderen ist das vergrößerte Team auch gerade deshalb ein Segen, weil wir mehr Luft haben und mir aufgefallen ist, dass die Kinder sich dadurch seit der zweiten Hälfte weniger abhängig von uns machen, was angesichts der kurzen Restzeit, die uns bleibt, durchaus sinnvoll ist.

Pilgern nach Ateda
Begonnen hat unser Programm direkt am Samstag nach unserer Ankunft. Dort sind wir mit den Kindern aus unserem Foyer und der Gemeinde zur Kirche in Ateda gepilgert. In der Fastenzeit werden nämlich immer wieder Tages-Pilgerungen von den Pères unserer Gemeinde für unterschiedliche Zielgruppen organisiert. Das Thema der Kinder lautete: „In Freude und Hoffnung unterwegs mit Jesus“. Für die Kinder lief das folgendermaßen ab: Sie wurden auf verschiedene viel zu große Gruppen aufgeteilt, die unterwegs immer wieder im Schatten der Bäume Halt machten, um einen Input zu verschiedenen Bibeltexten zu bekommen. Beantworteten sie eine Frage richtig, wurden sie mit Süßigkeiten belohnt, die die Wartezeit auf das Mittagessen nach der Messe versüßten.
Kurz darauf lud uns eines unserer Mädchen zu sich nach Hause, unweit der Kirche ein, was sie wohl spätestens dann bereut haben muss, als die Kinder ihren ganzen Wasservorrat ausgetrunken haben. Damit sie das restliche Programm nicht verpassen, schickten wir Christine also wieder mit den Kindern auf den Rückweg und machten uns zu dritt auf den Weg um Wasser zu holen. Obwohl ich mich bereits seit einigen Monaten immer wieder trainiere, das Wasser mit ihnen zu schleppen, hat die Strecke mich wirklich herausgefordert. Allein die sengende Nachmittagshitze hat mich davon abgehalten dem Impuls nachzugehen, immer wieder Pausen einzulegen, um gegen das Schwindel-Gefühl anzukämpfen und das 25kg Behältnis auf meinem Kopf zurechtzurücken. Und diese Mädchen machen das jeden Tag. Mehrmals. Die Hitze war nicht der einzige Grund, warum ich bei ihr zu Hause angekommen schlucken musste.


Kinder vermisst: Mitternachtsjagd auf Foyer-Kinder
Schlucken musste ich auch, als wir den Père und den Sozialassistenten bei einer nächtlichen Suchaktion nach den auf die Straße abgehauenen Kindern begleiteten. Zuvor hatte ich den Père mehrmals daran erinnert, dass ich beim nächsten Mal unbedingt gerne dabei sein würde. Es interessierte mich, was die Kinder konkret zurück auf die Straße holte, welche Strategien sie fuhren, um sich ihr Geld auf dem Marché zu verdienen und wie sie reagieren würden, wenn wir sie aufforderten, zurück ins Foyer zu kommen.
Die Realität war ziemlich bitter. Père Jonathan hatte recht mit seiner Vermutung, dass sich eines der Kinder in der Menschenmenge befinden würde, die sich nach einem Motorradunfall an einer Kreuzung um die Betroffenen scharte. Der Père zog ihn aus der Masse und fragte ihn einige Fragen, denen der ca. 13-jährige jedoch ziemlich auswich. Bei ihm wusste ich ziemlich genau, was ihn auf die Straße zog. Als ich ihn vor knapp 3 Wochen fragte, antwortete er mit leuchtenden Augen, dass es Spaß mache, Spaghetti zu verkaufen, dass er keine Angst habe, weil er in der Nähe der Polizei schlafe und diese den Straßenkindern oft Mahlzeiten oder kleine Süßigkeiten schenken würde.
Marché > Schulbildung?
Er hatte einen Sack in der Hand, in der sich eine Menge leerer Kanister befanden. Diese verkaufe er für jeweils 25 FCFA (= 0,04€). Heute habe er schon über 2000CFA verdient, erzählte er nach einer Weile stolz. Es machte mich traurig zu sehen, wie zufrieden er damit war. Für dieses wenige Geld hatte er seine letzte Möglichkeit auf eine Schulbildung verspielt. Denn er wurde bereits von drei Schulen geschmissen, sodass die Letzte ihm ein Ultimatum gesetzt hatte, das nun überschritten war. Er und ein weiterer Junge, den wir in der Nähe einsammelten, ließen sich zwar überreden, uns dabei zu helfen, die anderen zu suchen, aber für die beiden war ein langfristiger Aufenthalt im Foyer leider aussichtslos.
„Stopp, ich habe einen gesehen!“, der Père bremste auf den Hinweis des Jungen hin ab und als wir ein wenig abseits von einer Bar mit laut dröhnender Musik ausstiegen, erkannten wir tatsächlich einen weiteren Jungen ihren Alters. Er schlief mit den Füßen an die Wand gelehnt seelenruhig auf dem harten Steinboden. Seine Haare sowie seine Kleidung müssen wochenlang nicht gewaschen worden sein und als wir ihn aufweckten, verweigerte er mit zu kommen. Als ich merke, dass wir ihn wohl ohne weiteres zurücklassen würden, versuchte ich ihn irgendwie zu überzeugen einzusteigen, doch er betonte, er möchte weder zu seiner Mutter, noch ins Foyér.
Wieso? Der Sozialassistent erklärte mir, dass er bereits mehrfach abgehauen wäre, obwohl sie ihm eine Mechanikerausbildung gezahlt hätten und sie keine Kinder zum Bleiben zwingen konnten. Er hatte recht. Trotzdem konnte ich es nicht verhindern, mich noch 3x nach dem Jungen umzudrehen, der uns ebenfalls nicht aus den Augen ließ bis wir außer Sichtweite waren.
Die letzten Jungs würden wir wann anders einsammeln. Sie müssten auf irgendeiner Beerdigung sein und dort die festliche Stimmung und das Buffet genießen. In Togo gleichen Beerdigungen für verstorbene hohen Alters vielmehr Parties, um das lange Leben zu Ehren und sich gemeinsam zu freuen. Im Gegensatz dazu haben unsere Kinder dort nichts zu suchen. Sie sollten sich viel mehr um ihre Zukunft kümmern. Diese bereitet mir nämlich Sorgen, weil ich sie bereits viel zu bildlich vor mir sehe.
Ein Hoch auf die Frauen!
Nach diesem emotionalen Wochenende, war die Einladung der Lehrerinnen unseres Ausbildungszentrums zum Tag der internationalen Frauenrechte eine willkommene Ablenkung. So hatten Christine und ich mal wieder einen Anlass unsere geschneiderten Kleider anzuziehen, zu bewundern was die Frauen hier leisten, dabei gut zu essen und am Ende viel zu viel Spaß zu zweit auf der Tanzfläche zu haben. Die anderen Frauen wollten leider nicht, wir haben es echt versucht. Insgesamt hatten wir uns einen größeren Redeanteil der Frauen und mehr Fokus auf ihre besondere Leistung im Ausbildungszentrum erhofft.


Christine ist danach leider ziemlich bald krank geworden, sodass sie sich fünf Tage lang ausruhen musste. Ich fands wirklich schade, weil gerade in der Woche Kulturwoche an der Uni war und ich abends mit Gladys und ihren Freunden raus gegangen bin. Gleichzeitig habe ich aber auch drauf bestanden, dass Christine ihr Bett nicht verlässt, bevor es ihr wieder wirklich gut geht.
Tchaoudé lernt das Foyer kennen
Am 22.03. konnte sie dementsprechend also leider nicht mit den Foyer Kindern in die Messe nach Tchaoudé kommen. Im Rahmen des 40-jährigen Jubiläums des Jungsfoyers nehmen wir die Kinder immer wieder sonntags in verschiedene Gemeinden mit, um die Kirchgänger für die Arbeit des Foyers zu sensibilisieren und Unterstützungs- und Spendenmöglichleiten aufzuzeigen. Diesmal durfte ich spontan zur Gemeinde reden und es hat mir richtig Spaß gemacht! (Auch wenn ich genau weiß dass der Frère mich angelogen hat, als er meinte, man merke mir die Aufregung nicht an).

Wir feiern mein 20-jähriges
Am 25.03., also an meinem eigentlichen Geburtstag, machten wir nichts wesentliches anders als Zutaten auf dem Marché für meinen Geburtstagskuchen einzukaufen. Jedoch muss ich sagen, dass mein Geburtstag sich noch nie so in die Länge gezogen hat. Denn am Freitag, dem 28.03. bereiteten Christine und ich die 7 Kuchen vor (sorry nochmal Christine, nächstes Mal glaube ich dir, dass die 2kg Mehl reichen, versprochen!!). Abends, nachdem wir mit den Kindern wie jeden Freitag in der Fastenzeit, den Kreuzweg gebetet haben, waren wir also bei Dany, einem Freund von Gladys und ihrer ganzen Freundesgruppe zu dem besten FouFou mit Erdnusssoße eingeladen, das ich hier bis jetzt gegessen habe. Anschließend ging es für uns noch in eine Bar, in der wir tanzen, lachten und den ersten guten Kuchen in Togo aßen. Kein Wunder, schließlich hatte uns den Guenolée, ein Freiwilliger mit Konditor-Ausbildung, gezaubert! Uns, weil wir einen Doppel-Geburtstag feierten: zum einen den Victors, dem Freund von Gladys, der am 23.03. Geburtstag hatte, und zusätzlich meinen. Er hat mir einfach Kuchen in den Gesicht geschmiert! Zu meiner Überraschung fand ich’s aber ziemlich lustig. Die schönste Überraschung an diesem Abend war allerdings der Regen! Dieser war zwar mit dafür verantwortlich, dass alle halbe Stunde die Musik wegen Stromausfall unterbrochen wurde – aber quand même!
Cadeau: Die Kinder taufen mich
Am nächsten Tag, dem 28.03., war das große Fest im Foyer geplant! Gladys, Christine und ich verbrachten mit den Mädchen einen Spiele- und Tanzvormittag und hatten eine unfassbar gute Zeit mit ihnen. Davor machte ich allerdings den Fehler im Jungsfoyer vorbei zu schauen, die mich bereits am Vortag vorgewarnt hatten Wechselkleidung mitzunehmen. Hier ist es nämlich Tradition das Geburtstagskind mit Wasser zu übergießen. Bevor ich also reagieren konnte, rissen die Jungs uns also bei unserer Ankunft unsere Trinkflaschen aus der Hand und tauften mich ein mal. Ich triefte von oben bis unten und konnte nicht mehr vor Lachen. Damit hab ich nicht gerechnet. Aber es war eh heiß. Eigentlich sogar ganz angenehm. Jetzt war nur noch die Frage, wie ich zu den Mädchen gehen sollte.
Dann ist mir aber eingefallen, dass wir riesige Säcke an Kleiderspenden für die Mädchen im Vorratsraum des Foyers haben, sodass Frère Samuel, Christine und ich kurzerhand begannen diese kichernd durchzuwühlen. Dabei hatten wir viel zu viel Spaß. Bei den Kleidungsstücken war eins absurder als das andere und manche wusste ich nicht mal zu definieren: Kleid…ne doch Rock…oder Hose…nanzug?! Kurz bevor ich aufgeben wollte und mich damit abgefunden hatte, dass ich meinen 20. Geburtstag in einem Adam-Sandler-Outfit feiern würde, fand Frère Samuel mir ein Kleid, das erstaunlich gut passte.
Nachmittags bereiteten wir noch einen riesigen Kanister Limo für die Kinder vor. Christine und ich haben wirklich alles gegeben, um zu verhindern, dass die Hälfte davon unterwegs aufgrund der Schlaglöcher verschüttet. Im Foyer angekommen wurden wir extrem herzlich in Empfang genommen. Anschließend hielt ich eine Rede, in der ich mich persönlich für die Erfahrungen der letzten Monate bei Christine, den Kindern, Betreuern und natürlich auch dem Père bedankte. Zu meiner Überraschung kamen danach vereinzelt Kinder auf mich zu, um mir einen Saft, eine Kette, und – mein persönlicher Favorit – ein selbstgezeichnetes Porträt zu schenken! Natürlich präsentierten die Kinder danach verschiedene Tänze, die selbstverständlich alle mit meinem Handy mitgefilmt werden mussten. Mein Speicherplatz macht das zwar langsam nicht mehr mit, aber teilweise entstehen dabei echte Meisterwerke! Am Höhepunkt des Abends vergeben wir noch Limo und die 7-fache Menge an Kuchen an die Kinder, die es eigentlich gebraucht hätte. Zu Hause angekommen merkte ich, dass nicht nur die Kinder gesättigt waren, sondern auch ich in meinen Gebeten nicht mehr aufhören konnte meine Dankbarkeit und Zufriedenheit auszudrücken!


20. Feier zum 20. Geburtstag
Als wäre das alles noch nicht genug, wurde ich am 29.03., passend zum Jahrestag der Heiligen Gladys, auch noch von unserer Salesianer Gemeinschaft gefeiert! Dafür gab es es ein festliches Mittagessen aus Hühnchenreis und Pommes als Beilage, sowie Schokoladenkuchen und Eis als Nachspeise! Es wurde mir auf Französisch, Kabyè, Englisch und Deutsch gesungen und sie hatten sogar tatsächlich einen Kindersekt für uns gekauft, der Christine nostalgisch an ihre Kindheit hat zurückdenken lassen. Bevor ich den Kuchen anschneiden durfte, musste ich in einem Wort meinen Wunsch fürs nächste Jahr zusammenfassen, den wir anschließend gemeinsam buchstabieren würden. Sie schlugen mir Standard Wünsche wie Freude und Frieden vor, aber mir fielen instinktiv die drei essenziellen Buchstaben meines einzigen Wunsches ein: S E L.
Das Salz. Seitdem ich in Togo bin esse ich solche Unmengen an Salz, das Christine und Père Samuel sich regelmäßig über mich lustig machen. Ironischerweise hat ein Arzt in Lomé mir jedoch vorgeworfen zu wenig davon zu essen. Ich habe mich noch nie so angegriffen gefühlt. Seitdem vergeht kein Essen, bei dem ich nicht noch nachsalze, Christine ihren Kopf darüber schüttelt und Père Samuel mir einen wissenden Blick zuwirft und in sich hinein kichert.


Diese Überraschung der Salesianer hat mich daran erinnert, dass ich ganz vergessen hatte, die Pères offiziell ins Foyer hinzu einzuladen. Also beschlossen Christine und ich, Geld zusammenzulegen und sie zum Anlass meines Geburtstages zum Essen einzuladen. Das ging aber ein bisschen nach hinten los. Denn als ich fragte, wie unser Direktor sich einen freien Tag ganz nach seinen Wünschen vorstellte, meinte er, das würde er uns zum Anlass des Ostermontags im Rahmen eines Communauté-Ausflugs zeigen. Also hat er die UNO-Reverse-Karte auf meine Einladung gespielt und uns wieder eingeladen. das hieß also Ausflug ins Schwimmbad mit unseren Pères? Natürlich freuten wir uns unglaublich darüber, aber langsam gingen mir wirklich die Ideen aus, was wir ihnen schenken könnten.
Von Passion zu Passion
Vor dem Ausflug sollten wir aber noch die Karwoche hier erleben. Und das war eine wirklich besondere Erfahrung. Am Palmsonntag zogen die Gemeindemitglieder mit tatsächlichen Palmzweigen in die Kirche ein. Für den Karfreitag nahmen wir nochmals an einem 3-stündigen Kreuzweg mit realistischem Passionsspiel teil, der angekommen an der Kirche damit endete, dass Jesus, und die weiteren Gekreuzigten tatsächlich an Kreuze gebunden wurden. Das ist ihnen unglaublich gut gelungen, und man hat bis in die darauffolgende 2-stündige Messe gemerkt, dass die ganze Gemeinde davon berührt war.

Als wäre das noch nicht ausreichend Programm für den Tag gewesen, haben Christine und ich abends noch mit einem unserer Brüder das Finale der „New Challenge“ besucht. Das ist ein nationaler Wettbewerb mit den Kategorien traditioneller Tanz, Buchstabierwettbewerb, moderner Tanz und Poetry Slam unter den Gymnasien Togos. Diesmal lautete das Thema „Frühzeitige Schwangerschaften“. Die Veranstaltung begann lediglich drei Stunden später als angekündigt und ging bis 4:30 Uhr!! Die online Abstimmung hat dafür gesorgt, dass das Ausbildungszentrum Don Bosco den 1. Platz machte. Auch wenn ich es Tchevié von Herzen gewünscht hätte, gönne ich Don Bosco die 500 000CFA (~763€) Siegerpreis von Herzen, weil ich weiß, dass sie das Geld nötig haben und für wertvolle Projekte einsetzen werden.
Osternacht & Taufe Nr. 2
Am Ostersamstag war Père Jonathan damit einverstanden, dass Christine und ich den Tag zum Ausschlafen nutzen. Wir waren nämlich erst gegen 5 Uhr im Bett und abends stand noch die Ostermesse an. Diese war besonders wichtig, weil eines unserer Mädchen aus dem Foyer getauft wurde. Insgesamt waren es rund 170 Täuflinge. Als sie vor Stolz strahlend aus der Messe kam, luden wir alle Kinder auf die Ladefläche des Pickups, wo wir unseren Täufling mit Glückwünschen überschüttet und – bis im Foyer angekommen – besungen haben!
Am Ostersonntag ging es morgens selbstverständlich wieder für uns in die Messe in der Hauptgemeinde. Diese war mit ihren einigen Taufen und sogar einer Hochzeit auf dem Programm nach 3 1/2 Stunden erstaunlich schnell vorbei.

On est ensemble
On est ensemble („Wir sind füreinander da“) ist hier in Westafrika eine übliche Form, um sich zu grüßen und sich gegenseitige Solidarität auszusprechen. Ich habe diese Expression wirklich lieb gewonnen. Es gibt Tage, an denen ich die Bedeutung sehr genau spüre. So beispielsweise am Ostermontag: bei dem Ausflug mit unseren Salesianern. Wir fuhren ins Schwimmbad nach Défalé. Endlich! Dort angekommen konnte ich nicht anders und sah immer wieder die Mädchen aus dem Foyer vor mir, mit denen wir im Oktober hier geplantscht haben. Aber mit den Salesianern war es mindestens genau so lustig: Christine und ich machten ein Wettschwimmen gegen sie und konnten nicht mehr vor Lachen, als einer der Pères meinte: „Aus dem Weg, das Nilpferd kommt!“, bevor er mit seinem Hecht eine beeindruckende Welle an Wasser in Bewegung setzte. Danach schwamm ich noch ca. eine Stunde Bahnen hin und her und merkte, wie wichtig das für mich war. Um einfach mal abzuschalten. Als wir fertig gegessen hatten, machten wir auf dem Rückweg in Dong-We halt. Einer Gated Community mit riesengroßem Pool, einem Sportplatz, Fitnessstudio und sogar Trampolinen? Christine und ich fühlten uns wie Aliens, als wir das Reichenviertel wieder verlaßen.

On est ensemble?
À propos reich: Ich bin’s leider noch nicht, deswegen erinnere ich noch einmal an die Spenden!! Ich würde mich wirklich freuen, wenn wir die restlichen 1000€ noch voll kriegen: http://www.donboscomission.de/volontariat/2025/spenden/gladys
DON BOSCO MISSION
LIGA BANK MÜNCHEN
IBAN: DE66 7509 0300 0102 1418 76
BIC: GENODEF1M05
VERWENDUNGSZWECK: Gladys Gerezgiher S25VB005
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