hola amigos!

Jetzt, wo ich den Blog schreiben kann, nutze ich die Gelegenheit, meine Gedanken und Erfahrungen mit euch zu teilen.
Ich hoffe es geht euch allen gut!
Ich bin nun schon seit drei Wochen in Santa Cruz. Kaum zu glauben, wie schnell die Zeit vergeht. Ich erinnere mich noch gut an den emotionalen Abreisetag und die Verabschiedung. Nach der Ankunft ging alles ganz schnell und jetzt sitze ich hier.
Prägend waren am Anfang und sind immer noch die Micros (die Busse). Die fahren aber ganz anders als in Deutschland. Man hebt einfach die Hand und steigt ein. Zum Aussteigen sagst du „para por favor“ und so kann man im Grunde überall aussteigen. Dafür zahlst du 2 Bolivianos (0,28€). easy Irgendwie hat mir das geholfen anzukommen, weil die Leute ein unkompliziertes Gefühl vermitteln.
In den letzten Tagen ist es so, dass gerade eine Grippewelle durch Santa Cruz geht und so wurden wir Volontäre (ich auch ohh nein) teilweise angesteckt. Aber das wird schon.
Karl konnte aus diesem Grund auch nicht beim gestrigen Ausflug dabei sein. Wir waren in den „Lomas de Arena“ 12KM südlich von Santa Cruz. Das kleine Naturschutzgebiet zeichnet sich durch seine Wanderdünen ausgetrockneten Fluss aus. Als wir mit dem Micro dort ankamen, erwartete uns ein 7km langer Marsch durch die Natur zu den Dünen. Ich kann euch sagen, bei 33C° und Sonnenschein ist das anstrengend. Gott sei Dank hatten wir genug Wasser dabei. Die ganze Zeit hat uns eine Frau begleitet, die uns den Weg gezeigt hat. Sie hat uns erzählt, dass es hier Tiger gibt. Da war die Anspannung bei einigen von uns groß. Bei mir auch, aber ich fand das cool. Denn Tiger sind meine Lieblingstiere. Spoiler: Tiger haben wir leider nicht gesehen, dafür aber Faultiere. Nach ein paar Stunden Wandern sind wir an den Dünen angekommen und Anna ist erst mal die Dünen hochgerannt. Wir sind ihr dann gefolgt. Oben war es extrem. Die aufgewirbelten Sandkörner sind einem gegen die Beine geschossen und es hat fast weh getan. Hier ein Video. hahaha

Dann haben wir uns einen schattigen Platz zum Essen gesucht und ein netter Herr hat uns auf sein Grundstück gelassen. Wir durften sogar in den Pool springen, was eine angenehme Abkühlung war. Der Rückweg ging dann erstaunlich schnell und am Ende hat uns spontan ein Lastwagen die letzten Kilometer mitgenommen. Den Tag haben wir mit einer von Karl gekochten Bolognese ausklingen lassen.
Schöner Tag wie ich finde!

Bis zum nächsten mal chichos!

Peace out,

elias