Ich dachte eigentlich, dass ich, nachdem ich meine Uni-Bewerbungen abgeschickt hatte, mehr Zeit für meinen Blog haben würde. Das ist jetzt knapp zwei Monate her. Nun ja, was soll ich sagen: In zwei Monaten kann und ist viel geschehen und Zeit war eher Mangelware. Viele Hochs und ein paar Tiefs habe ich seit dem letzten Blogeintrag erlebt. Und jetzt ist meine Zeit in Togo einfach vorbei. Ich sitze am Flughafen und warte darauf, dass das Boarding für meinen Rückflug losgeht. Ein ganz komisches Gefühl. Aber springen wir gedanklich noch einmal in den Juni zurück…
Bonne guérison !
Gladys hatte Fieber, also gingen wir gemeinsam zur Krankenstation. Der Malaria-Test war negativ. Wahrscheinlich lag das Fieber an ihrem Abszess. Mit Abszessen hatte Gladys nämlich seit Anfang Mai immer wieder zu kämpfen. Die Krankenschwestern wollten also, dass sie zur Beobachtung in der Krankenstation übernachtet, doch Gladys wollte lieber in ihrem eigenen Bett schlafen. Wir wollten gerade die Krankenstation verlassen, da wurde sie plötzlich ohnmächtig und fiel der einen Krankenschwester direkt in die Arme. Damit war klar: Gladys würde hier übernachten und ich auch. Zum Aufpassen. Ich lief also zu unseren Zimmern und holte Bettwäsche, auf dem Rückweg lief ich bei der Küche vorbei und holte noch etwas zu essen. Die Pères merkten wohl, was für Sorgen ich mir machte, denn am nächsten Tag kamen sie alle vorbei und wünschten „Bonne guérison !“.
Malaria
Gladys ging es da inzwischen schon deutlich besser, dafür war mir richtig übel. Und bei mir war der Malariatest positiv. Eine bakterielle Infektion hatte ich auch. Mir wurden Bettruhe, mehrere Infusionen und (am allerschlimmsten) drei Spritzen in den Hintern verschrieben. Ich ließ das Ganze nur unter reichlichen Beschwerden über Langeweile und Poschmerzen über mich ergehen. Gladys macht sich bis heute deswegen über mich lustig.


Da darf sie sich auch nicht wundern, dass ich sie einige Wochen später für ihre Armschlinge auslachte. Gladys hat sich nämlich mehrmals in diesem Jahr den Arm ausgekugelt. Zum Glück geht es ihrer Schulter inzwischen wieder deutlich besser. Insgesamt freuen sich wohl alle Freiwilligen bei ihrer Rückkehr nach Europa auf eine bessere Gesundheit und vor allem ein gut funktionierendes Gesundheitssystem. Ich muss sagen, dass ich sehr viel Glück gehabt habe: Abgesehen von einmal Rachenentzündung im März und dem dummen Malaria im Juni hatte ich eigentlich nichts außer hin und wieder einem verstimmten Magen. Und ich hatte Malaria auch nicht besonders doll, es hat sich angefühlt wie eine Grippe.
Große Ferien
Jedenfalls war der Juni nicht nur vom Kranksein geprägt, sondern auch davon, dass die Kinder zwar alle keine Schule hatten, aber noch nicht zu ihren Familien in die Ferien gefahren waren. Das hieß, wenn sie nicht gerade auf dem Feld waren (was vormittags oft vorkam, denn während der Regenzeit gibt es viel zu tun), brauchte es eine Beschäftigung für die Kinder. Gladys F und Roberta, die Sekretärin, organisierten also eine Olympiade mit Spielen wie Eierlauf, Gladys (A) und ich bereiteten – wie schon fürs Don-Bosco-Fest – eine Haus-Rallye vor. Dass es etwa zehn Minuten nach Spielstart anfing, aus Strömen zu schütten, interessierte die Kinder herzlich wenig. Am Ende waren alle klitschnass und wir tanzten uns zusammen bei lauter Musik wieder warm. Nicht nur die Gewinner waren glücklich.
Am Abend des 24. Junis feierten wir im Foyer eine Messe zum Abschluss des Schuljahres. Ab da leerte sich das Foyer langsam. Diejenigen, bei denen es möglich ist, verbringen die großen Ferien, die von Mitte Juni bis Mitte September gehen, bei ihren Familien, denn sie sollen sich nicht komplett von ihnen entfremden. Das langfristige Ziel ist es schließlich, das Kind wieder ins Familienleben und in die Gesellschaft insgesamt zu integrieren. Die großen Ferien bieten sich als Testphase besonders gut an. Das Kind kann sich auf das Familienleben konzentrieren, der zusätzliche Stressfaktor Schule fällt weg. Oft helfen die Kinder ihren Eltern bei der Arbeit auf dem Feld oder beim Verkaufen ihrer Waren. Fähigkeiten, die sie später gut gebrauchen können. Und sie lernen, Verantwortung zu übernehmen.
Natürlich klappt diese Reintegration nicht immer. So tauchte ein Junge etwa zwei Wochen nachdem er zu seiner Familie gebracht wurde, wieder im Foyer auf. Er war erneut von zuhause auf die Straße abgehauen und dort von einem Mitarbeiter aufgegabelt worden. Aber solche Fälle sind zum Glück die Ausnahme.
Ewige Profess
Am 5. Juli legte Abraham, ein Salesianer, der zwar ursprünglich aus Kara kommt, momentan aber in Israel lebt, seine ewige Profess bei uns in der Gemeinde ab. Das ist das Versprechen, ein Leben lang Salesianer zu sein. Davor gibt es mehrmals eine Zeitliche Profess, erst einmal für ein, dann zweimal für drei Jahre. Man kann die Zeitliche Profess mit einer Verlobung vergleichen: Schon eine Zusage, aber eben noch nicht zu 100 Prozent. Die Ewige Profess ist bei diesem Vergleich dann die Hochzeit.
Ich nehme von dieser Feier vor allem zwei Dinge mit:
- Es ist wunderschön zu sehen, wie herzlich sich die Salesianer umarmen, man merkt, dass das Wort „Mitbruder“ nicht nur so dahergesagt ist.
- Wenn ich mal einen Nebenjob brauche, dann sicher nicht in der Gastro. Denn bei der Feier, die sich an den Gottesdienst anschloss und zu der etwa 100 Leute eingeladen waren, kellnerten Gladys und ich. Und obwohl es mir an diesem Tag Spaß machte, weiß ich, dass ich in Zukunft einen großen Bogen darum machen werde. Es ist eben doch sehr stressig und Leute, die hungrig sind und bedient werden wollen, sind oft nicht besonders rücksichtsvoll.
Unser Projekt: Der Schwimmkurs
Am 6. Juli kam Edwin dann zu uns und am Mittwoch starteten wir zusammen mit ihm unser größtes Projekt: Einen Schwimmkurs. Dass Edwin bereits in Deutschland Schwimmlehrer gewesen war, machte das Ganze perfekt. Wir begannen mit den Mädchen. Als wir sie abholten, waren sie alle schon ganz aufgeregt und schick angezogen. Den Weg zum Schwimmbad legten wir zu Fuß zurück und natürlich hörten wir schon bald den allseits beliebten Satz „Wann sind wir endlich da?“. Allerdings nur bei diesem ersten Mal mit Edwin, schon beim zweiten Mal bemerkte eines der Mädchen, dass es ja gar nicht so weit sei, jetzt, wo sie den Weg kenne.

Jedenfalls kamen wir irgendwann beim Schwimmbad an und dann hieß es: Ab ins Wasser! Manche Mädchen hatten etwas Angst vorm Wasser, andere waren übermütig und spritzten alle nass, doch alle waren sie super motiviert und übten fleißig das Schwimmen. Natürlich haben die drei Einheiten, die wir mit den Mädchen machen konnten, nicht gereicht, um sie zu zukünftigen Rettungsschwimmerinnen auszubilden, aber sie haben große Fortschritte gemacht und auch an Selbstbewusstsein dazugewonnen. Vor allem aber hatten wir alle total viel Spaß!
Übermut tut selten gut
Bei den Jungs, die wir in zwei Gruppen aufgeteilt hatten, da sie sonst zu viele gewesen wären, war Selbstbewusstsein weniger das Problem. Im Gegenteil: Viele waren davon überzeugt, schon schwimmen zu können, sie hätten es längst im Fluss gelernt. Als ich sie dann jedoch aufforderte, mir ihre Schwimmkünste zu zeigen, war es das, was bei Kalle Blomquist als „Hundepaddeln“ bezeichnet wird. Dieses Sich-Überschätzen war tatsächlich der Hauptgrund für unseren Schwimmkurs, denn leider ertrinken jedes Jahr Menschen im Fluss Kara, vor allem in der Trockenzeit, wenn der Fluss klein und harmlos wirkt und die Leute sich nach einer Abkühlung sehnen. Ein Großteil der Opfer sind Jungs, die sich selbst über- und die Kraft des Wassers unterschätzen.
Erst nachdem ich mehrmals beim Wettschwimmen (keine Sorge, nur dort, wo sie stehen konnten) gewonnen hatte, wollten die Jungs dann doch meine Art zu schwimmen lernen. Dafür waren sie beim zweiten Mal umso motivierter und lernten schnell. Vielleicht lag es auch daran, dass beim ersten Mal Schwimmen mit der ersten Gruppe einer der Postnovizen als Begleitperson mitgekommen war und sie sich vor ihm nicht blamieren wollten. Die anderen Male, bei denen nur wir Freiwilligen mitkamen, war es nämlich nie ein Problem.
Vertrauensbeweise
Insgesamt war es wunderschön zu sehen, wie sehr die Kinder uns inzwischen vertrauten. Eines der jüngeren Mädchen, das anfangs echt Angst hatte, legte sich seelenruhig ohne sich wirklich festzuhalten auf Katjas Rücken und ließ sich von ihr durchs Wasser ziehen. (Ja, Katja war nochmal bei uns, später mehr.) Ein Junge, der anfangs immer total darauf bedacht war, keine Schwächen zu zeigen, kam von selbst zu mir und bat mich, ihm den Beinschlag nochmal zu zeigen. Einer von den Auszubildenden – also einer von den Großen – ließ sich ohne zu zögern von mir stützen. Am Anfang des Jahres undenkbar, inzwischen ganz normal.


Verbeugung, Umarmung und alles dazwischen
Dass sich unser Verhältnis zu den Kindern im Laufe des Jahres verändert hat, merkt man vor allem an der Art, wie wir begrüßt jeweils wurden: In den ersten Wochen verbeugten sie sich noch (ganz, ganz komisch für uns). Als wir anfingen, die Spiele mitzubringen, wurden wir regelrecht überrannt und die Spiele wurden uns aus der Hand gerissen. Irgendwann, spätestens als wir die Spiele bei den Erziehern ließen, legte sich diese Euphorie, aber immer nach unserem freien Tag bekamen wir leicht vorwurfsvolle Blicke und wurden gefragt, warum wir bitte schön gestern nicht da gewesen seien. Noch schlimmer war es nach unseren ersten beiden Fahrten nach Lomé und nach dem Zwischenseminar. Da waren die Kinder regelrecht sauer. Manche klammerten hinterher umso mehr, andere zeigten uns aus Trotz die kalte Schulter.
Durch die Ankunft von Gladys F und dadurch, dass wir ab der zweiten Hälfte mehr außerhalb der Arbeit machten, gewöhnten sich die Kinder daran, uns weniger zu sehen. Unsere Anwesenheit wurde auch von den Kindern wieder als das wahrgenommen, was sie war: Ein schönes Plus und keine Notwendigkeit. Sie freuten sich immer noch, uns zu sehen, aber wir wurden nicht mehr so sehnsüchtig erwartet. Uns wurde hauptsächlich zugewunken und -gerufen, wir wurden (fast) nicht mehr vor Freude umgerannt.
Während der letzten drei Monate wurden wir wieder vermehrt umarmt, aber weniger possessiv, wie ich finde. So manches der jüngeren Kinder sprang mir auch richtig in die Arme – vor allem, nachdem wir aus dem Urlaub zurückkamen. Da konnte ich natürlich nicht anders, als zu strahlen und ich muss sagen, dass ich jetzt, nach neun Tagen in Europa1 schon ein wenig auf Entzug bin. Hier gibt es so wenig Kinder! Ich vermisse es, Kinder lachen zu hören!
Wandertag
Aber weiter im Text: Mit den Mädchen waren wir nicht nur schwimmen, sondern haben auch einen Ausflug auf den Mont Tabor gemacht. Mit den Jungs hätten wir gerne ebenfalls einen Ausflug gemacht, das war jedoch zeitlich nicht möglich. Eigentlich hatten Gladys und ich eine Wanderung vorgeschlagen. Das war es nicht ganz, aber doch relativ nah dran.
Wir fuhren an einem Freitag mit dem kleinen Don-Bosco-Bus nach Lassa, einem Ort in den Bergen. An einem Punkt forderte Père Jonathan uns auf, auszusteigen und wir liefen den Rest des Weges. Die Strecke selbst war nicht besonders schön, wir liefen einfach nur am Straßenrand entlang, aber Gladys F hatte ihre Musikbox dabei und dementsprechend gut war die Stimmung. Ein Teil der Mädchen lief den Berg nicht hinauf, sondern tanzte. Ich selbst genoss vor allem die gute Luft, das viele Grün um mich herum und Zeit mit den Mädchen außerhalb von Dongoyo verbringen zu können. Ein Ausflug ist eben etwas Besonderes.
Wie ein Familienausflug
Oben angekommen wurden wir schon von Père Jonathan und von Gladys, die wegen ihrer ausgekugelten Schulter nicht hatte mitwandern können, erwartet. Die Sicht war wirklich gigantisch, weshalb natürlich etwa hunderttausend Fotos gemacht werden mussten. Ich weiß nicht, wer zuerst auf die Idee kam, aber plötzlich hatten lauter Mädchen Blumen in den Haaren und auch ich wurde geschmückt. Nun hätten wir eigentlich noch viel fotogener sein sollen, ich dennoch fast kein Bild, auf dem nicht irgendwer komisch guckt. Es hat sich angefühlt wie Familienfotos-Machen.
Anschließend an die Foto-Session liefen wir noch ein Stück weiter, Père Jonathan wollte uns eine Kirche zeigen. (Auch da wieder, wie bei uns in der Familie: Papa will sich Kirchen angucken und der Rest… Nun ja.) Zunächst wollten wir eine Abkürzung nehmen, diese stellte sich jedoch als ein Abkürzung à la Opa heraus, nämlich eine Sackgasse. Spannend war es trotzdem, denn wir fanden einen Topf mitten im Nirgendwo und Père Jonathan erklärte uns, dass darin vermutlich das Hundefleisch für Evala zubereitet wurde, denn dieses wird von den Männern (!) außerhalb des Hauses zubereitet. Warum man das nicht bei sich auf dem Feuer machen darf, habe ich leider vergessen. Wahrscheinlich bringt es Unglück oder so.
Schlangen-Alarm
Nachdem wir also bei der Abkürzung nicht weitergekommen waren, liefen wir auch den restlichen Weg die Straße entlang. Alles war wie davor: Wir hatten Musik an, ein paar rannten vor, ein paar hüpften um uns herum und ein paar trödelten. Auf einmal schrie ein Mädchen: „Hilfe, eine Schlange!“ Tatsächlich: Im Graben lag eine kleine Python. Mir wäre sie im Leben nicht aufgefallen. Was war zu tun? Ein Mädchen stupste sie ganz vorsichtig mit einem Stock an. Sie rührte sich nicht. Und nachdem Père Jonathan ihr einen richtig fetten Stein auf den Kopf gedonnert hatte, rührte sie sich erst recht nicht mehr. Selbst nicht, als wir sie mit dem Stock hochhoben. Nun ja.
Nach der ganzen Aufregung hatten alle Hunger. Wie gut, dass wir Essen mitgebracht hatten. Dieses wurde in dem gleichen Restaurant verspeist, in dem wir mit allen Mitarbeitenden des Foyers den 1. Mai gefeiert hatten. Für uns Europäer ist es etwas seltsam, dass man in ein Restaurant seine eigenen Speisen mitbringt, in Togo ist es jedoch durchaus üblich. Zumindest haben wir es bei fast jeder Feier im Restaurant so gemacht und nie hat irgendwer auch nur mit der Wimper gezuckt. Nur die Getränke, die wurden vor Ort bestellt.






Die zukünftigen Geschäftsleute Togos
Sehr beliebt war neben Schwimmen und Ausflug auch das Armbänder-Basteln. Gladys F hatte ganz viele Perlen und eine große Rolle elastischen Fadens gekauft und so konnten wir Unmengen an Armbändern herstellen. Ich war beeindruckt, mit welcher Geduld und Hingabe die Jungs ihre Perlen auffädelten und wir wie viele von ihnen auch kompliziertere Muster ausprobierten. Hinterher kamen sie oft zu mir und präsentierten stolz ihr Werk. Manche erzählten mir auch, was sie sich von dem Geld, das sie durch den Verkauf ihrer Armbänder gewinnen würden, alles kaufen wollten. Das waren in erster Linie Süßigkeiten, aber einer wollte noch mehr Schnur und Perlen kaufen, um dann noch mehr Geld zu verdienen und sich dann noch mehr Essen leisten zu können. Ein wahrer Geschäftsmann.
Diesen Geschäftssinn der Kinder zu fördern und ihre Kreativität und ihr Geschick als Einkommensquelle zu nutzen, ist Père Jonathan ein großes Anliegen, weshalb wir unser Projektgeld nicht nur für die oben genannten Aktivitäten nutzten, sondern auch zur Anschaffung bzw. Reparatur von Maschinen für die Werkstatt des Foyers. Dort sollen Holzkreuze und ähnliche kleine Gegenstände von den Kindern hergestellt werden. Diese sollen die Kinder dann anschließend verkaufen und so selbst zu Dingen wie den jährlichen Ausflügen beitragen. Gleichzeitig lernen die Kinder die Herstellung dieser Gegenstände, das Verkaufen und den Umgang mit Geld. Alles Fähigkeiten, die ihnen im späteren Leben weiterhelfen werden.
Hausapotheke und Bibliothek
Die beiden weiteren Investionen, die wir mit unserem Projektgeld tätigten, waren das Wiederaufstocken der Hausapotheke des Foyers (dringend notwendig) und ein großer Satz neuer Bücher für die Foyer-Bibliothek. Wir hatten nämlich bemerkt, dass die Kinder durchaus gerne lasen, aber nicht wirklich Zugang zu ihrer Meinung nach interessanten Büchern hatten. Das wollten wir ändern, denn Lesen macht schließlich nicht nur Spaß, es ist auch superwichtig, um gut durch die Schule und durchs Leben zu kommen. Besonders in Togo, wo Unterricht eigentlich grundsätzlich nur aus Frontalunterricht besteht und Fragen leider allzu oft nicht gern gesehen wird. Wer das, was er nicht verstanden hat, nicht selbst nachlesen kann, hat leider meistens Pech gehabt.
Damit die Bücher nicht irgendwo ungenutzt in einem Schrank herumstehen, haben wir uns zusammen mit der Sekretärin ein Ausleihsystem überlegt, um welches sie sich kümmert. Ich hoffe wirklich sehr, dass es funktioniert, denn es hat mich unglaublich berührt zu sehen, wie viel Spaß die Kinder am Lesen hatten, wenn sie mal den Zugang zu Büchern bekamen.
Schluss für heute
‚Vierzehn Minuten Lesezeit‘ steht da. Das reicht, würde ich sagen. Fertig mit Erzählen bin ich allerdings noch nicht, ihr könnt euch also auf einen weiteren Blog freuen. Da geht es dann um Emmas Baby, Evala, unseren Urlaub und unseren Abschied. Und wenn ich dann immer noch in Schreiblaune bin, dann kommt noch was übers Wieder-in-Europa-sein. Schauen wir mal.
Wie immer gilt: Wenn ihr Fragen habt, immer her damit, besonders wenn es um unser Projekt geht. Ganz liebe Grüße an alle da draußen – jetzt tatsächlich wieder aus Brüssel!
- Während des Schreibens dieses Blogeintrags ist schon wieder mehr als eine Woche vergangen. ↩︎
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