Zwischenseminar zwischen Gemeinschaft und Selbstreflexion

Seminar, das: Lehrveranstaltung [an einer Hochschule], bei der die Teilnehmer[innen] unter [wissenschaftlicher] Anleitung bestimmte Themen erarbeiten

Duden

In der Schule haben wir gelernt, dass man, bevor man in einem Aufsatz über Dinge schreibt, diese erst definieren muss. Aber die Definition des Dudens beschreibt nicht einmal ansatzweise, was dieses Seminar für mich war. Daher hier noch einmal meine eigene:

Seminar, das: Intensive Zeit der Reflexion und des Austauschs mit anderen Freiwilligen. Zeit für Albernheiten und für Deep Talks zugleich. Gibt Kraft, Mut und macht einfach Spaß. Möglichkeit, neue Freundschaften zu schließen. Safe Space.

Tag 0: Ankunft

Unsere Anreise nach Ashaiman habe ich ja in meinem letzten Blogeintrag bereits erzählt. Viel gemacht haben wir an diesem Abend nicht mehr. Wir stellten uns kurz vor, dann das Good Night, fertig. Es waren sowieso noch nicht alle da (die Leute aus Benin kamen aufgrund von diversen Schwierigkeiten erst spätabends an), es war also wenig sinnvoll, schon irgendetwas Inhaltliches zu machen.

Good Morning und Good Night

Das Good Morning und das Good Night haben in der Don-Bosco-Welt eine lange Tradition und sind auch fester Bestandteil aller unserer Seminare. Es handelt sich dabei um einen kurzen Morgen- bzw. Abendimpuls. Zurückzuführen ist diese Tradition auf Don Bosco Mutter Margareta, die an einem Abend einem Jungen, den sie bei sich in der Küche übernachten ließ, eine kleine Ansprache hielt. Auf Französisch heißt das Good Night „mot du soir“, das Good Morning heißt „mot du matin“. Bei uns im Foyer gibt es jeden Abend ein mot du soir, das Mot du matin findet nur in den Ferien statt. Dafür gehört es fest zum Schulalltag im Collège et Lycée und im Centre de formation professionelle et technique.

Lange geredet wurde nach dem Good Night auch nicht mehr, alle waren erschöpft von der Anreise und gingen früh schlafen. Nur Gladys und ich nicht, wir hatten uns schließlich schon am Nachmittag hinlegen können und quatschten noch viel zu lange über alles Mögliche, vor allem aber über unsere Vorfreude aufs Seminar.

Tag 1: Ich, du, wir

Am nächsten Morgen starteten wir nach dem Frühstück mit einem Good Morning von Gregor in den Tag. Alle außer die Beniner, die holten mit Ulla das Good Night vom letzten Abend nach.

„Das ist Christine, eine unserer beiden Freiwilligen.“

Wie immer, wenn man sich in einer neuen Gruppe zusammenfindet, stellten wir uns dann in der großen Gruppe der Reihe nach vor. Aber nicht nur „Name, Alter, Hobby“, sondern gleich etwas tiefer. Zuerst aus der Perspektive eines Kindes oder Mitarbeitenden aus unserem Projekt, dann mithilfe von Fotos und einem Gegenstand, den wir zu diesem Zweck mitbringen sollten.

Außerdem bekamen wir eine Führung über den Campus, auf dem sich, abgesehen vom Provincial House (dem Verwaltungssitz der Provinz) und dem Guest House, wo wir Mädchen untergebracht waren, noch ein Ausbildungszentrum befindet. Hier wird unter anderem eine Weiterbildung für Elektriker im Bereich Solarenergie angeboten. Dorthin wurden auch Deutsche schon zur Weiterbildung geschickt, weil Ghana in der Batterietechnik für die Speicherung von Solarenergie Deutschland voraus ist.

Gruppenfoto vorm Ausbildungszentrum

Nach der Mittagspause ging es weiter mit einem absoluten Klassiker des Teambuildings, nämlich dem Eisschollenspiel. Dass die Eisschollen in der ghanaischen Hitze schmelzen, wundert mich ja mal überhaupt nicht. Dank Teamarbeit haben es trotzdem alle Pinguine in Sicherheit geschafft.

„Ein Widerspruch in sich“ – ein Abenteuer-Coming-of-age-Roman

Danach setzten wir uns intensiv mit uns selbst und unserem Freiwilligendienst auseinander. Die Einheit hieß „Mein Freiwilligendienst als Buch“ und genau darum ging es. Wie hieße dieses Buch? Welche Kapitel gäbe es? Zu welchem Genre würde es gehören? Welche Figuren (außer natürlich mir selbst) spielen eine tragende Rolle? Was sind zentrale Themen?

Genaues dazu werdet ihr hier nicht erfahren, das ist privat. Nur so viel: Ich habe mein Buch „Ein Widerspruch in sich“ genannt und dazugeschrieben: „Wahrscheinlich eine Mischung aus Abenteuer- und Coming-of-age-Roman, aber wer weiß das schon genau.“ Die wichtigste Nebenfigur ist natürlich Gladys.

Nach einer Zeit der Einzelarbeit fanden wir uns Kleingruppen zusammen und stellten uns gegenseitig die Ergebnisse vor. Ich fand es beeindruckend, wie offen und ehrlich alle erzählten, obwohl wir uns zum Teil noch nicht einmal 24 Stunden kannten. Und es tat so unfassbar gut zu merken, dass ich mit meinen Themen und Problemen nicht alleine bin. Dass da andere junge Menschen sind, die zumindest ähnliche Schwierigkeiten haben und die mich verstehen.

Brainstorming Reisen

Anschließend durften wir für eine Austauschrunde zu einem Thema aus unserem „Themenspeicher“ nutzen. Dort durften wir Themen notieren, die uns besonders am Herzen lagen. Die Austauschrunden waren immer freiwillig, es waren aber tatsächlich alle bei allen dabei. Das erste Thema: Reisen. Es ging um allgemeine Tipps und Tricks, Sehenswertes in den verschiedenen Ländern, zu empfehlende Unterkünfte, die Transportmöglichkeiten. Eine ganz konkrete, praktische Sammlung, die unsere Künstlerin Marlene gekonnt auf einem einzigen Plakat festhielt.

Lach-Flashs und Deep Talks

Nach dem Abendessen und dem Good Night wurde „Psychatrie“ gespielt und dabei sehr, sehr viel gelacht! Insgesamt war die Stimmung abends oft heiter und ausgelassen, wir konnten nach Herzenslust albern sein! Allerdings waren die Abende nicht nur mit Spiel und Spaß gefüllt, ich habe mit allen Teilnehmenden mindestens ein tiefgründiges Gespräch während dieser paar Tage geführt. Also mit zwölf Leuten, von denen ich zuvor fünf überhaupt nicht und sechs nur sehr oberflächlich kannte. Und auch mit Ulla und Gregor habe ich mich richtig gut unterhalten. Seminare sind wirklich etwas ganz Besonderes: Nirgendwo sonst habe ich so schnell so viele Leute so gut kennengelernt wie auf Seminar. Dabei sticht dieses Seminar besonders hervor. Wir sind in der kurzen Zeit eine richtige Gemeinschaft geworden und ich habe mich mit ausnahmslos allen gut verstanden. Was für ein Geschenk!

Tag 2: Erwartungen, Enttäuschungen, Dampf ablassen

Erwartungen: erfüllt oder enttäuscht?

Nach dem richtig coolen Kanon „Tower of Strength“ als Good Morning blickten wir bei einer Traumreise noch einmal auf die Zeit kurz vor unserem Freiwilligendienst. Welche (vielleicht auch unrealistischen) Erwartungen hatten wir da an dieses Jahr? Wie so oft bekamen wir erst eine Zeit für Einzelarbeit, dann kamen wir wieder in der Gruppe zusammen. Jetzt bekamen wir Aussagen, zu denen wir uns im Raum positionieren sollten. Am einen Ende war „trifft total zu“, am anderen „trifft gar nicht zu“ und alles dazwischen eben Abstufungen. Die erste Positionierung war jeweils zu unserer Erwartungshaltung (War das überhaupt meine Erwartung?), die zweite zur tatsächlichen Situation. Man merkte schnell: Oft gingen Erwartung und Realität weit auseinander, positiv wie negativ. Und: Wir hatten alle ganz unterschiedliche Erwartungen und auch die Erfahrungen sind von Person zu Person sehr unterschiedlich gewesen – logisch.

Danach tauschten wir uns in wechselnden Zweier-Gruppen noch zu verschiedenen Erwartungen aus. Wir überlegten unter anderem, an welchen Erwartungen wir festhalten und welche wir loslassen wollen und wie das mit dem Loslassen überhaupt gelingen kann.

How to find friends

Kein Witz: Wir haben eine Brainstorming-Runde zum Thema „Freunde finden“ gemacht. Das ist nämlich gar nicht so einfach in einer völlig anderen Kultur. Als Ticket nach Europa gesehen zu werden, macht die Sache nicht unbedingt einfacher, wenn man auf der Suche nach echten Freunden und nicht nach nur Bekanntschaften ist.

Hier brodelt’s

Am Nachmittag durften wir mal so richtig Dampf ablassen und uns auskotzen. Eine halbe Stunde lang alles zu Papier bringen, was uns nervt. Was uns so richtig wütend macht. Jeder für sich auf ein Blatt Papier, ohne Rücksicht auf guten Sprachgebrauch oder die Gefühle anderer. Das tat vielleicht gut! Einfach mal alles rauslassen, ohne sich dabei überlegen zu müssen, was für ein Bild man damit anderen Leuten von sich, von anderen, von Afrika vermittelt.

Im nächsten Schritt wurden dieser Aufreger dann nach Themen sortiert und überlegten uns, wie man damit umgehen kann. Wir fertigten also metaphorische Kochhandschuhe für unsere metaphorischen brodelnden Kochtöpfe an.

Man(n) muss kein Macho sein

Ein großes Thema: Männer. Ich habe längst aufgehört zu zählen, wie viele Heiratsanträge ich bekommen habe, wie oft mir von Typen (allen Alters) hinterhergezischt oder -gerufen wurde und sogar, wie oft sie mir körperlich zu nahe kamen, sodass ich mich unwohl fühlte. Diese Erfahrung wünsche ich wirklich niemandem, doch leider gehört sie hier aufgrund der sehr patriarchalen Strukturen zum Alltag einer jungen Frau dazu. Ich finde es schlimm, dass auch die anderen Volontärinnen diese Erfahrung machen mussten und doch tat es mir gut, gespiegelt zu bekommen, dass ich damit nicht allein bin. Und damit, dass es nicht meine Schuld ist, dass ich nichts falsch gemacht habe. Das wusste ich zwar in Theorie schon davor, aber es zu spüren ist etwas ganz Anderes.

Und ich bin dankbar für das Verständnis der Jungs. Dass sie anerkannt haben, dass es Probleme gibt, die sie nur aufgrund ihres Geschlechts nicht haben, aber dass es auch sie etwas angeht und sie uns unterstützen können. Das habt ihr und werdet es auch weiterhin, deswegen ein großes Danke an euch!

Billard und Karaoke

Als Abendaktivität sind wir als Gruppe ausgegangen. In der Bar gab es Billardtische, die wir sofort in Beschlag nahmen. Außerdem gaben wir übertrieben theatralisch Karaoke-Lieder zum Besten. Kurz: Wir hatten einfach zusammen Spaß.

Zurück im Provincial House ging es weiter, es war noch ein sehr schöner Abend voller Lacher und interessanter Gespräche.

Tag 3: Blick nach vorne

Messe

Tag 3 war ein Sonntag und damit war morgens Messe. Die fand ich jedoch eher enttäuschend, denn die Stimmung war nicht wie gewohnt fröhlich-ausgelassen, sondern ziemlich gedrückt. Das lag jedoch nicht an Ghana, sondern an der Fastenzeit, wie mir versichert wurde. Und es stimmt: Auch hier in Kara macht der Gottesdienst während der Fastenzeit weniger Spaß.

Land und Leute

Den Rest des Vormittages verbrachten wir in zwei Gruppen: Die eine bereitete Plakate vor, um die Kultur (Essen, Religionen und Feste, Tanz und Musik und Sprachen) ihres Einsatzlandes vorzustellen, die andere erarbeitete ganz praktische Tipps für die Arbeit in unseren jeweiligen Projekte, z.B. Spielideen. Unsere Ergebnisse präsentierten wir uns hinterher gegenseitig. (Wer sich für die Kultur Togos interessiert, kann bei meinem vorletzten Blogeintrag etwas dazu lesen. Hier der Link.)

Rettungsschirm für stürmische Zeiten

Am Nachmittag war wieder intensive Reflexion angesagt, diesmal ging es um mentale Gesundheit. Wieder arbeiteten wir mit einer Metapher, nämlich dem Rettungsschirm. Was (welche Routinen, welche Orte, welche Aktivitäten) und wer schirmen uns vor Regen ab? Was ist die Stange/Stütze, die das Ganze trägt, welche Werte und Glaubenssätze helfen mir? Und was bildet den Griff, was habe ich selbst in der Hand? Was kann ich konkret tun, wenn es mir schlecht geht?

In weiter Ferne

Außerdem warfen wir einen Blick auf unseren Abschied und wie wir diesen gut gestalten können. Das kam mir noch soooo weit weg vor. Gleichzeitig verging das erste halbe Jahr so schnell, warum sollte es bei der zweiten Halbzeit anders sein? Es ist vielleicht gar nicht so doof, sich schon frühzeitig damit auseinanderzusetzen, damit man ihn schön gestalten und das Jahr somit gut abschließen kann.

Dann wurde noch kurz ein Thema angerissen, das bei mir so gar kein Problem darstellt: Mitvolos. Was soll ich sagen: Ich habe die coolste, lustigste, aufmunterndste und liebste Mitvolontärin der Welt und wenn das euch zu kitschig ist, dann ist das euer Problem, es ist die Wahrheit. Ich bin so unfassbar dankbar für dich, Glagla!

Hab keine Angst, kleiner Löwe

Kennt ihr das Bilderbuch „Hab keine Angst, kleiner Löwe“? Es war mein absolutes Lieblingsbuch als kleines Kind und unser Good Night am Sonntag. Das hatten Leonie und ich zusammen vorbereitet und es war total schön, diese Geschichte und ein paar Gedanken dazu mit den anderen teilen zu können.

Natürlich bin ich an diesem Tag ebenso wenig früh schlafen gegangen wie an all den anderen Seminar, obwohl wir am nächsten Tag früh rausmussten.

Tag 4: Ein Tag im Paradies

Eine echte und eine Traumreise

„6:30 Uhr ist Abfahrt“ hat Ulla am Vortag gesagt und scheinbar haben wir alle unsere deutsche Pünktlichkeit beibehalten, denn um 6:45 Uhr saßen wir tatsächlich alle im Bus und es ging los. Ausflug! Vom Gefühl her wie Klassenfahrt, nur besser. Gefrühstückt wurde auf dem Weg und das Good Morning fand ebenfalls im Bus statt. Es war eine Traumreise, angeleitet von Marlene und Gladys. Wunderschön erzählt und von Insidern gespickt, was mal wieder beweist, was für eine tolle Gruppe wir sind!

Leinen los

An unserem Ziel warteten bereits zwei Boote auf uns, denn wir machten eine Bootstour am Delta des Voltas, Ghanas wichtigstem Fluss. Eine Bootstour!!!

Schwimmwesten an, auf die Boote aufgeteilt und los! Eine Fahrt durch eine paradiesische Landschaft. Ich konnte mich gar nicht sattsehen an dem glitzerndem Wasser, über das wir glitten, dem üppigen Grün der Wasserpflanzen und den malerischen Inseln, an denen wir vorbeifuhren.

Schni-Schna-Schnappi

Die erste Insel, bei der wir an Land gingen, war Crocodile Island. Der Name war Programm: Auf Crocodile Island gab es tatsächlich Krokodile, zudem noch verschiedene Schildkrötenarten, Pythons und Affen. Ich hatte gemischte Gefühle bei dieser Insel, denn einerseits war es natürlich total cool, ein junges Krokodil in der Hand halten und sich eine junge Python um die Schultern legen zu dürfen, andererseits war die Haltung alles andere als artgerecht. Besonders die der Affen. Ich war also nicht unbedingt traurig, als wir die Insel dann wieder verließen und weiterfuhren.

Verlobungsfeier

Unser zweiter Halt war Rum Island. Als wir dort an Land gingen, fand Gladys einen Ring am Ufer. „Gehört der jemandem?“, fragte sie. Alle verneinten. Gladys beschloss, dass das ja wohl nicht sein könne und machte kurzerhand Quirin damit. Quirin sagte ganz verzückt „ja!“ und so hatte nicht nur der Ring einen neuen Besitzer, sondern unsere Gruppe auch zwei Verlobte. Darauf wurde gleich mit dem uns angebotenen Rum angestoßen, wobei ich – genau wie die zukünftige Braut – dankend ablehnte.

Käppi über Bord

Auf dem Weg zur dritten Insel fiel ein Käppi ins Wasser. Bei dem Rettungsmanöver hatte ich kurz Angst, selbst über Bord zu gehen, weil das Boot so sehr in die Kurve ging, aber zum Glück ist nichts weiter passiert, ich wurde nur ein wenig nass. Sehr erfrischend!

Strandtag deluxe

Den Namen der dritten und letzten Insel, die wir ansteuerten, habe ich vergessen. Jedenfalls kamen wir dort an, luden unsere Sachen aus und bestellten was zu essen, denn so langsam meldete sich der Hunger und man hatte uns gesagt, dass es dauern würde, bis das Essen fertig sein würde.

Das war mir herzlich egal, ich wollte sowieso erst ins Wasser. Wir schwammen, wir machten eine Wasserschlacht, wir spielten Wasser- und Volleyball… Es war herrlich!

Als dann schließlich unser Essen kam, setzten wir uns mit strahlenden Gesichtern an den Tisch und hauten ordentlich rein. Viel zu schnell verging die Zeit und nach dem Essen mussten wir bereits aufbrechen. Allerdings nicht, ohne vorher eine frische Kokosnuss zu kaufen, deren Wasser ganz hervorragend schmeckte.

Warme Dusche

Wieder in Ashaiman angekommen machten wir noch eine „Warme Dusche“. Manche wörtlich, alle metaphorisch. Wir schrieben uns gegenseitig liebe Dinge auf einen Zettel als Trost und Ermutigung für schlechte Zeiten. Ich hatte nicht ansatzweise genug Zeit, alles aufzuschreiben, was mir zu den Leuten einfiel!

Nach dem Wasser nun das Feuer

„Weil es ja unser letzter Abend ist…“, begann Ulla das Good Night an diesem Tag und ich dachte nur: „Waaaas?! Schon? Wir sind doch gerade erst angekommen!“

„… wollen wir heute unsere Bad Box verbrennen“, beendete sie ihren Satz. Das muss ich vielleicht kurz erklären: Die ganze Woche über durften wir Dinge, die wie gerne auf dem Seminar zurücklassen wollten, aufschreiben und den Zettel in die sogenannte Bad Box werfen. Diese Box sollte dann am letzten – also an diesem – Abend verbrannt werden. Zwar wusste ich bei den meisten Dingen gar nicht mehr so genau, was ich aufgeschrieben hatte, aber der Blick in die Flammen war dennoch sehr befreiend und erinnerte mich sehr an den letzten Abend in Jünkerath, wo wir unsere völlig übertriebenen Erwartungen an uns im Freiwilligendienst verbrannt hatten.

Wie auch in Jünkerath war der letzte Abend ganz besonders schön und sehr, sehr unterhaltsam!

Tag 5: Schon vorbei?

Der letzte Vormittag war unserem „Masterplan“ für die nächsten sechs Monate gewidmet. Was nach der Idee eines Bösewichts aus einem Marvel-Film klingt, ist eigentlich ganz harmlos. Wir sollten uns damit auseinandersetzen, was für das Gelingen unseres Freiwilligendienstes notwendig ist. Was wären Highlights? Was wäre nett, ist aber nicht entscheidend? Was möchte ich aktiv gestalten oder verändern?

Nach dem Mittagessen hieß es Abschiednehmen. Allerdings nicht für lange…

Cliffhanger! Den Rest erfahrt ihr im nächsten Blogeintrag, wo es dann um unseren Urlaub geht. Unseren allerersten Urlaub! Also seid gespannt!

Bis dahin: Kommentiert gerne, besonders die neuen Volos! Wie war euer Seminar?

Noch mehr als über Kommentare freue ich mich über Spenden. Das geht ganz einfach über diesen Link. Ich freue mich weiterhin riesig über eure Unterstützung!!!

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  1. Liebe Christine, sollte ich mal eine Seminar Zusammenfassung brauchen nehme ich diese hier! Ich denke auch noch gern an unsere schöne Zeit zurück… liebe grüße
    Ulla

    • Christine Gnan

      Liebe Ulla, du kannst sie gerne benutzen 🙂
      Nochmal vielen Dank für die tolle Zeit! Liebe Grüße!

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