Where are you from?“

Diese Frage hat mich in meinem ersten Monat in Vijayawada ständig begleitet. Mittlerweile finde ich, das sie und die Situation, in denen sie mir teilweise gestellt wird, meine bisherigen Eindrücke von den Menschen hier ziemlich gut zusammenfassen: offen, freundlich, neugierig, hilfsbereit und manchmal vielleicht auch ein bisschen zu entspannt.

Ob auf dem Markt, von den Kindern in den verschiedenen Projekten oder — was mich immer noch am meisten irritiert — mitten im Straßenverkehr. Besonders auf dem Fahrrad ist das manchmal eine kleine Herausforderung. Eigentlich sollte ich mich auf die Straße konzentrieren, doch stattdessen starte ich immer wieder eine spontane Unterhaltung mit Rollerfahrer*innen, welche neben mir herfahren. Dass man sich bei dem Verkehr hier überhaupt noch auf solche Gespräche einlässt, ist für mich jedes Mal aufs neue erstaunlich. Aber natürlich macht es spaß mit den verschiedensten Menschen in Kontakt zu kommen.

Jetzt bin ich schon seit einem Monat in Indien und in dieser kurzen Zeit ist bereits so viel passiert, dass ich gar nicht richtig weiß, wie ich all das zusammenfassen soll. Wir haben als Gruppe schon unglaublich viel erlebt und viele neue Eindrücke gesammelt.

Zunächst möchte ich aber genauer auf meine ersten Eindrücke von Indien eingehen.

Wie ich bereits in meinem letzten Blogeintrag geschrieben habe, ist Indien unfassbar anders als alle Länder, in denen ich bisher war. Die Menschen hier sind wirklich sehr nett und hilfsbereit. Ich persönlich habe das Gefühl, dass hier jeder ein bisschen auf den anderen aufpasst – und auf uns vier Freiwillige sogar noch ein bisschen mehr. Natürlich werden wir auch von vielen Menschen nach Fotos gefragt. Außerdem merken wir immer wieder, dass wir scheinbar ganz „unauffällig“ gefilmt werden. Daran müssen wir uns wohl noch ein wenig gewöhnen.

In meinen ersten Wochen hier in Indien, genauer gesagt in Vijayawada, fand das Ganesha-Festival statt. Wie der Name schon vermuten lässt, wird bei diesem Fest der hinduistische Gott Ganesha verehrt. Er gilt unter anderem als Gott der Weisheit und des Neubeginns. Das Festival erstreckt sich über mehrere Wochen. In dieser Zeit ist eigentlich immer irgendwo etwas los, und besonders abends wird bis spät in die Nacht laute Musik gespielt. Zu Beginn steht meist eine große Ganesha-Statue in einem eigens dafür aufgebauten Zelt. Dort können die Menschen beten und Opfergaben, beispielsweise Lebensmittel, hinterlassen. Nach einigen Tagen, manchmal auch erst später, wird die Statue durch die Straßen gefahren. Dabei sind oft viele Menschen unterwegs, begleitet von sehr lauter Musik. Am ehesten könnte man das Ganze mit einem Karnevalsumzug vergleichen: Die Menschen ziehen tanzend durch die Straßen, während die Ganesha-Statue hinter ihnen herfährt. Am Ende wird die Statue zum Krishna gebracht und dort mithilfe eines Krans feierlich ins Wasser gelassen.

Da unsere Unterkunft an einer relativ großen und stark befahrenen Straße liegt, sind auch bei uns immer wieder solche Umzüge vorbeigezogen. Die Musik war dabei so laut, dass man sich auf unserer Dachterrasse kaum noch unterhalten konnte.

Auf der Straße wurden wir immer wieder eingeladen, bei den Umzügen mitzumachen, und sind dieser Einladung natürlich gerne gefolgt. Die Stimmung war jedes Mal ausgelassen und fröhlich. Besonders die Tänze haben uns beeindruckt, denn sie unterscheiden sich deutlich von dem, was wir aus Deutschland kennen. Uns ist schnell aufgefallen, dass die Menschen hier viel ausgelassener und wilder tanzen. Es wird schnell getanzt, gesprungen und einfach gefeiert. So richtig beschreiben lässt sich das eigentlich gar nicht – man muss es selbst erlebt haben.

Nach etwas mehr als zwei Wochen war das Festival schließlich vorbei und langsam kehrte wieder etwas Ruhe in die Stadt ein. Zumindest konnten wir uns abends auf der Dachterrasse wieder normal unterhalten.

Neben diesen vielen positiven Eindrücken gibt es natürlich auch einige negative Seiten.

Das Auffälligste ist für mich der Müll auf den Straßen. Schon vor meiner Reise hatten mir viele Menschen erzählt, dass Müll in Indien ein großes Problem ist. Dass es hier viel Müll auf den Straßen gibt, hat mich deshalb nicht besonders überrascht. Was mich allerdings wirklich schockiert, ist die Selbstverständlichkeit, mit der manche Menschen ihren Müll einfach während der Fahrt aus dem Fenster werfen oder ihn beim Gehen hinter sich fallen lassen. Es wirkt oft so, als würden sie sich überhaupt keine Gedanken darüber machen, was anschließend damit passiert. Ich möchte natürlich nicht alle Menschen über einen Kamm scheren. Trotzdem ist genau das bisher einer der prägendsten Eindrücke, die ich von Indien mitgenommen habe.

Die Projekte

In Vijayawada gibt es viele unterschiedliche Projekte von Don Bosco, die sich jeweils auf verschiedene Bereiche konzentrieren im Kern aber gleich sind: Den Kindern die Chance geben Kind zu sein. In meinem ersten Monat konnte ich bereits einige davon kennenlernen, auch wenn ich bisher nicht überall selbst mitarbeiten konnte.

 —> Open Shelter

Im Open Shelter war ich bisher am häufigsten. Dort leben Kinder, die von zu Hause weggelaufen sind und anschließend an Bahnhöfen oder in der Stadt aufgegriffen wurden. Die Gründe dafür sind ganz unterschiedlich. Häufig spielen Gewalt oder andere Übergriffe eine Rolle.

Wenn die Kinder in den Open Shelter gebracht werden, versucht man zunächst herauszufinden, woher sie kommen und wer ihre Eltern sind. Anschließend wird die familiäre Situation genauer untersucht, um die Gründe für die Flucht zu verstehen und einzuschätzen, ob die Kinder zu Hause sicher sind.

Das Vorgehen erinnert mich in gewisser Weise an Deutschland: Auch hier können Kinder nicht ohne Weiteres dauerhaft aus ihren Familien genommen werden. Dafür müssen entsprechende Gründe vorliegen. Je nach Ergebnis der Untersuchungen werden die Kinder deshalb wieder zu ihren Eltern zurückgebracht. Die Verantwortlichen bleiben jedoch weiterhin mit den Familien in Kontakt und überprüfen stichprobenartig, ob es den Kindern tatsächlich gut geht.

Insgesamt können die Kinder bis zu sechs Monate im Open Shelter bleiben. Wenn ihre Eltern in dieser Zeit nicht gefunden werden oder die Situation zu Hause als zu gefährlich eingeschätzt wird, kommen sie häufig in das Deepanivas.

 —> Deepanivas

Das Deepanivas ist ein weiteres Projekt von Don Bosco in Vijayawada. Dort leben ungefähr 100 Kinder gemeinsam in einem großen Haus, in dem sie schlafen, essen, lernen und spielen. Sie besuchen alle eine staatliche Schule, für die das Projekt sogar einen eigenen Schulbus hat.

Nachmittags machen die Kinder ihre Hausaufgaben und haben anschließend Zeit zum Spielen.

Leider kann ich bisher noch nicht besonders viel über dieses Projekt erzählen, da wir bisher nur einmal dort waren, um es kennenzulernen. Zum richtigen Mitarbeiten sind wir bisher noch nicht gekommen. Ich hoffe aber, dass sich das in den nächsten Wochen noch ändern wird.

 —> Chiguru

So war es bisher leider auch im Chiguru. Das Chiguru ist eines der größten und wahrscheinlich auch bekanntesten Projekte von Don Bosco in Vijayawada. Es handelt sich um ein Internat für Kinder bis zur achten Klasse und liegt etwas außerhalb der Stadt.

Auch dort war ich bisher erst einmal. Der Schwerpunkt liegt natürlich auf der Bildung der Kinder. Trotzdem kommt die Freizeit nicht zu kurz: Die Kinder können unter anderem Fußball, Cricket, Basketball, Handball und Volleyball spielen. Das Gelände ist sehr groß und gepflegt. Besonders schön ist, dass das Projekt direkt am Krishna liegt. Uns wurde erzählt, dass die Kinder dort vor einigen Jahren noch baden und schwimmen lernen konnten. Da das Chiguru allerdings erst seit ungefähr einem Jahr die offizielle Genehmigung hat, als Schule zu arbeiten und die Kinder regulär schulisch auszubilden, ist das Baden im Fluss aus Sicherheitsgründen inzwischen nicht mehr erlaubt.

Da ich bisher nur einen kleinen Einblick bekommen habe, kann ich auch über dieses Projekt noch nicht allzu viel berichten.

 —> Vimukthi

Das vierte große Projekt ist das Vimukthi. Es liegt ungefähr eineinhalb Stunden außerhalb von Vijayawada und richtet sich an Kinder und Jugendliche, die von Drogenabhängigkeit betroffen waren.

Dort gibt es sehr viel Platz, und alles ist deutlich friedlicher und ruhiger als in Vijayawada. Auf dem Gelände stehen zahlreiche Mangobäume und Palmen. Es ist eine ganz andere Umgebung als die laute, geschäftige Stadt. Da ich selbst vom Land komme und die Ruhe sehr genieße, gehört das Vimucti bisher zu meinen Lieblingsprojekten.

 —> In den Slums

Neben diesen großen Einrichtungen unterstützt Don Bosco in der Stadt noch viele kleinere Projekte. Dabei handelt es sich vor allem um kleine Schulen und Tagesstätten in den Slums.

Grundsätzlich haben Kinder in Indien die Möglichkeit, eine Schule zu besuchen. Dafür benötigen sie allerdings die sogenannte „Aadhaar Card“. Besonders Kinder aus ärmeren Familien besitzen diese Unterlagen nicht immer, was ihnen den Zugang zu einer regulären Schule erschweren kann. Die Beantragung der notwendigen Dokumente ist im Nachhinein oft gar nicht so einfach. Deshalb unterstützt Don Bosco die Familien bei diesem Prozess.

Solange die Kinder noch keine reguläre Schule besuchen können, werden sie von den Mitarbeitenden von Don Bosco unterrichtet. Dabei lernen sie die Grundlagen in Englisch, Mathe und Telugu, der Sprache, die hier in der Region gesprochen wird.

Sobald die notwendigen Dokumente vorliegen, können die Kinder eine reguläre Schule besuchen. Auch danach verbringen viele von ihnen ihre Nachmittage in den Einrichtungen von Don Bosco. Dort machen sie entweder ihre Hausaufgaben, spielen Spiele oder malen ein paar Ausmalbilder aus, welche wir mitbringen.

Unser Alltag in Indien

Das ist jetzt ja jetzt zufällig eine super Überleitung, um auf unseren Alltag in Indien einzugehen. Normalerweise stehe ich gegen 8 Uhr auf. Um 9 Uhr gibt es Frühstück, und um 9:30 Uhr machen wir uns auf den Weg zu unseren jeweiligen Projekten. Wir sind dabei immer in Zweierteams unterwegs.

In den ersten Wochen war ich meistens zusammen mit Enya im Open Shelter. Vormittags haben wir dort die Kinder in Englisch und Mathe unterrichtet. Das ist manchmal ziemlich entspannt – deutlich häufiger allerdings eher das Gegenteil. Die Kinder sind unterschiedlich alt und haben dementsprechend auch ganz unterschiedliche Wissensstände. Es ist deshalb gar nicht so einfach, alle gleichzeitig zu beschäftigen und dafür zu sorgen, dass jeder etwas lernt. Dass Enya und ich kaum Telugu sprechen, macht die Sache natürlich nicht unbedingt leichter. Inzwischen haben wir aber eine ganz gute Strategie entwickelt, um den Unterricht besser zu organisieren und möglichst allen Kindern gerecht zu werden.

Zum Mittagessen fahren wir normalerweise zurück zu unserer Unterkunft. Nach einer kurzen Pause geht es anschließend weiter in ein anderes Projekt, zum Beispiel in eine der Tagesstätten in den Slums.

Wenn wir dort ankommen, ist der Unterricht meistens schon vorbei. Dann steht vor allem das gemeinsame Spielen im Vordergrund. Wir bringen eigentlich immer einen Stapel Ausmalbilder und ein paar Spiele wie UNO oder HalliGalli mit.

Sobald wir vor Ort sind, kommen nach und nach immer mehr Kinder dazu. Auch die Kinder, die eine reguläre Schule besuchen, schließen sich uns nachmittags an. So wird es schnell ziemlich lebhaft.

Gegen 18 Uhr ist dann Feierabend.

Abends unternehmen wir vier meistens noch etwas gemeinsam. Häufig gehen wir nach draußen, um Streetfood zu essen. Bisher vertragen wir es zum Glück alle sehr gut! An anderen Abenden spielen wir gemeinsam auf der Dachterrasse. Natürlich kommt es aber auch vor, dass sich jeder ein bisschen zurückzieht, den Tag auf sich wirken lässt oder Tagebuch schreibt.

Aktuell bin ich im Vimukthi. Da das Projekt außerhalb von Vijayawada liegt, verbringen wir normalerweise die gesamte Woche, also von Montag bis Freitag, dort.

Der Tagesablauf ist hier etwas anders und beginnt deutlich früher. Bereits um 6 Uhr machen die Kinder Yoga oder andere sportliche Übungen. Anschließend gibt es Frühstück, bevor wir mit dem Unterricht in Mathe und Englisch beginnen. Im Vergleich zum Open Shelter ist der Unterricht hier etwas entspannter, da es deutlich weniger Kinder sind. Dadurch können wir besser auf die einzelnen Kinder eingehen.

Nach dem Mittagessen haben wir bis 16 Uhr Pause. Danach wird ausgiebig Volleyball gespielt und es werden verschiedene andere Spiele ausprobiert. Sobald es dunkel wird, gehen wir mit den Kindern ins Haus und spielen dort weiter. Besonders beliebt sind auch hier unsere Ausmalbilder. Dieser Teil des Tages ist deshalb meistens ziemlich entspannt für uns. Wir müssen eigentlich nur darauf achten, dass genügend Stifte vorhanden und angespitzt sind.

Nach dem Abendessen ist normalerweise Fernsehzeit. Wir gehen allerdings häufig schon vorher ins Bett, denn wir verstehen sowieso nicht, was im Fernsehen gesagt wird. Ohne Telugu-Kenntnisse ist das Ganze für uns eher wenig spannend.

Eingeladen nach Chennai

Im Laufe des Monats haben wir eine E-Mail vom Deutschen Generalkonsulat in Chennai bekommen. Darin wurden wir eingeladen, am 9. Oktober den Tag der Deutschen Einheit gemeinsam nachzufeiern.

Samuel und ich waren sofort dafür, die Einladung anzunehmen. Die beiden Mädchen waren zunächst noch etwas skeptisch, aber schließlich konnten wir sie davon überzeugen, mitzukommen.

Also machten wir uns am 8. Oktober gegen 15:30 Uhr mit dem Zug auf den Weg nach Chennai.

Schon die Zugfahrt war eine interessante Erfahrung. Wir hatten uns bewusst für die günstigste Klasse entschieden, weil wir sehen wollten, wie unterschiedlich Zugfahren in Indien im Vergleich zu Deutschland sein kann. Und ja, der Unterschied ist wirklich groß! Wenn der Zug voll ist, wird es ziemlich eng. Die Fenster sind dauerhaft geöffnet und auch die Türen stehen offen. Man kann sich also während der Fahrt in den Fahrtwind lehnen und die Aussicht genießen. Für uns war das natürlich etwas völlig anderes als eine Zugfahrt in Deutschland.

Trotzdem kamen wir pünktlich um 23 Uhr in Chennai an. Von dort aus fuhren wir zu unserem Hostel, das wirklich schön war.

Am nächsten Tag ging es zunächst an den Strand. Dort konnten wir uns im Indischen Ozean abkühlen – wobei wir uns leider alle vier einen ordentlichen Sonnenbrand eingefangen haben. Am Nachmittag besichtigten wir noch einen großen Blumen- und Obstmarkt.

Als wir anschließend wieder zu unserer Unterkunft zurückkehrten, trafen wir dort Denise und Svea. Die beiden hatten ebenfalls eine Einladung bekommen und waren dieser genauso gerne gefolgt wie wir. Wir hatten uns bereits im Vorfeld abgesprochen und alle dasselbe Hostel gebucht. Von den beiden erfuhren wir dann auch, wo die Feier am Abend stattfinden sollte: in einem Fünf-Sterne-Hotel in Chennai. Dort sollte man möglichst schick gekleidet erscheinen. Damit hatten wir allerdings nicht gerechnet – oder zumindest hatten wir uns die Einladung nicht genau genug durchgelesen. Unsere Outfits waren also eher improvisiert, und wir hofften einfach, dass man uns trotzdem hineinlassen würde. Natürlich hat es am Ende auch geklappt.

Als wir an der Location ankamen, wurden wir direkt von einem Mitarbeiter empfangen und in den Veranstaltungssaal geführt. Dort war bereits einiges los. Neben Mitarbeitenden, Partnern und Sponsoren waren auch zahlreiche weitere Freiwillige vor Ort, die über das weltwärts-Programm in die Region Chennai entsandt worden waren.

Es gab kostenlose Getränke und Essen, weshalb wir uns natürlich sofort wohlfühlten. Vor allem aber war es spannend, mit den unterschiedlichsten Menschen ins Gespräch zu kommen und ihre Geschichten zu hören. Wir haben an diesem Abend viel Neues erfahren und interessante Bekanntschaften gemacht.

Insgesamt war es ein wirklich gelungener Abend, der zumindest für uns sechs Don-Bosco-Freiwillige noch ziemlich lange ging… 😉

Am nächsten Tag nutzten wir die Zeit, um noch ein bisschen Sightseeing in Chennai zu machen. Anschließend traten wir am Sonntag die Rückfahrt an – natürlich wieder mit dem Zug und wieder in der günstigsten Klasse. Nach unserer ersten Erfahrung wussten wir ja bereits, was uns erwartete. Und ganz ehrlich gesagt ist es nicht so schlimm, wie manche es vorher beschrieben hatten. Es ist allemal eine Erfahrung Wert!

Wie ihr wahrscheinlich beim Lesen gemerkt habt, ist in meinem ersten Monat in Indien viel passiert. Ich habe viele neue Menschen kennengelernt, unterschiedliche Projekte besucht, spannende Erfahrungen gesammelt und natürlich einen ganz anderen Alltag erlebt, als ich ihn aus Deutschland kenne.

Und trotzdem habe ich noch längst nicht alles erzählt. Es gäbe noch so viele weitere kleine Geschichten und Erlebnisse, die es eigentlich wert wären, erwähnt zu werden. Allerdings würde es den Rahmen dieses Blogeintrags vermutlich sprengen, jeden einzelnen Tag ausführlich zu beschreiben. Und ich persönlich würde schon bei der Länge der Textes aufhören zu lesen. 🙂

Deshalb hoffe ich, dass ich euch mit diesem Beitrag trotzdem einen guten Einblick in meinen ersten Monat in Indien geben konnte.

Falls ihr Fragen zu den Projekten, unserem Alltag oder meinen bisherigen Erfahrungen habt, schreibt sie gerne in die Kommentare. Ich würde mich sehr freuen eure Fragen zu beantworten!

Noch ein paar Bilder unserer kleinen Reise nach Chennai:

Warum issen die Tür hier auf?!?

Die Ventilatoren waren überlebenswichtig

Kurz danach wurde zum ersten mal im Indischen Ozean gebadet
(Der Sand war so heiß wie Feuer)