
Seit zwei Jahren war ich mir ganz sicher, dass ich ein FSJ in Südamerika machen möchte. Jetzt ist es endlich soweit und ich packe meine Koffer für Indien und es ist alles ein bisschen anders als geplant: keine Volunteer-WG mehr, stattdessen mit den fathers und dem staff zusammenwohnen, kein spanisch sondern telugu sprechen, statt tortillas und frijoles Curry und Reis. Und ich freue mich ganz dolle auf das alles. Manchmal kann alles ganz anders kommen als geplant und vielleicht ist genau das dann das Richtige.
Die Wochen vor meiner Ausreise waren vollgestopft mit allem, was ich noch unbedingt machen wollte und dadurch kam der Abschied dann doch plötzlicher und schneller als erwartet. Die Frage „sehen wir uns eigentlich nochmal bevor du gehst?“ hat mich die letzten Wochen fast bei jedem Treffen begleitet. Während das auf der einen Seite immer etwas sehr Trauriges an sich hatte war es auf der anderen Seite auch voll schön so präsent vor Augen zu haben, was für tolle Menschen ich in meinem Leben habe. Denn wie schon Pipi Langstrumpf gesagt hat: „Wenn ihr jetzt nicht geht, könnt ihr auch nicht wiederkommen und das wäre schade“.
Neben den ganzen Abschieden ist auch meine Ungeduld, dass es jetzt endlich losgeht, immer größer geworden. Auch wenn es sich super unwirklich angefühlt hat darüber nachzudenken, dass ich jetzt ein ganzes Jahr weg sein würde, war ich auch super motiviert alles kennenzulernen, zu erleben und das am besten sofort! trotzdem war ich sehr dankbar für die Zeit, die ich noch zu Hause verbringen konnte, Vorfreude ist ja auch bekanntlich die beste Freude:)
Leander
Crazyyy Enya 🤩🤩