{"id":371,"date":"2026-05-07T14:24:24","date_gmt":"2026-05-07T12:24:24","guid":{"rendered":"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/vonmatildebisbenin\/?p=371"},"modified":"2026-05-07T14:24:26","modified_gmt":"2026-05-07T12:24:26","slug":"ganz-oder-gar-nicht","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/vonmatildebisbenin\/2026\/05\/07\/ganz-oder-gar-nicht\/","title":{"rendered":"Ganz oder gar nicht"},"content":{"rendered":"<p class=\"wp-block-paragraph\">Wenn es hier regnet, dann regnet es richtig. Dicke Tropfen fallen auf die D\u00e4cher, es donnert so laut, dass ich meine Musik auf volle Lautst\u00e4rke drehen muss und die Blitze sind so hell, dass ich meine Schlafmaske aufsetzen muss, um schlafen zu k\u00f6nnen. &#8222;Ganz oder gar nicht&#8220; ist hier das Motto seit der Regenzeit Ende April. Und leider habe ich das Gef\u00fchl, das ist auch das Motto meines Freiwilligendienstes. Denn warum sonst bin ich auf der Intensivstation des Krankenhauses &#8222;Louis Pasteur&#8220; in Porto Novo gelandet? Einmal bitte alle Erfahrungen mitnehmen, wenn ich schon mal hier bin, dachte sich mein K\u00f6rper\u2026 Aber von vorne:<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nach einem tr\u00e4nenreichen Abschied am Flughafen von meinem letzten Besuch hier in <a href=\"https:\/\/strassenkinder.de\/laender\/afrika\/benin\/\">Benin<\/a> (meine Freunde Mick und Lutz) (zu dem Urlaub mehr im n\u00e4chsten Blogeintrag), schlief ich die n\u00e4chsten N\u00e4chte noch bei Emmi, Oscar und Edwin in der WG in Calavi. Sie lenkten mich etwas ab, denn wir spielten einige Runden Mensch \u00c4rger Dich Nicht. Als ich Samstag morgens aufwachte, hatte ich so dolle Bauchschmerzen, dass ich auf die Toilette rennen und mich \u00fcbergeben musste. Ich erspare euch jetzt die Details. Jedenfalls ging es mir, nachdem Simon (ein Freiwilliger aus Togo, der zu Besuch war) mir Buscopan gab, wieder deutlich besser. Das Wochenende waren wir viel unterwegs mit Simon und Oliver (auch ein Freiwilliger aus Togo), um ihnen Cotonou zu zeigen. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Als ich dann wieder zu Hause in Porto Novo war, musste ich erst mal mit den ganzen neugewonnenen Eindr\u00fccken der letzten Monate klarkommen. Ich war viel unterwegs, es ist sehr viel passiert und ich habe extrem viel gelernt. Aber wie gesagt, dazu mehr im n\u00e4chsten Blogeintrag. Jetzt kommt ein nicht ganz so sch\u00f6ner Teil meines FSJs.<br>Denn die Woche danach verlief leider nicht ganz so harmlos. Ich hatte immer wieder morgens diese extremen Bauchschmerzen, musste mich immer wieder \u00fcbergeben. Und weil ich wei\u00df, dass meine Mutter alles wei\u00df, rief ich sie nat\u00fcrlich an. Sie meinte ich solle ins Krankenhaus fahren, das solle mal abgecheckt werden. Nicht, dass das der Blinddarm ist.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Tja, wie gesagt. meine Mutter wei\u00df alles. Ich ging Montag ins Krankenhaus, extra morgens nicht gefr\u00fchst\u00fcckt und schon Sonntag abends nichts gegessen. Mir wurde die Patientennummer 11 in die Hand gedr\u00fcckt. Ein paar Minuten warten. Der Doktor ruft mich in sein Zimmer. Stellt mir einige Fragen. Tastet meinen Bauch ab. Misst Fieber. Und schickt mich zum Ultraschall. Erstmal Geld abheben gehen, weil ich alles vorstrecken muss. Im Ultraschallzimmer wartet eine Frau auf mich, sehr nett und jung, sie macht die kalte Creme auf meinen Bauch und f\u00e4hrt locker 20 min mit ihrem Ger\u00e4t dr\u00fcber. Sagt mir, dass mein Blinddarm entz\u00fcndet ist. &#8222;Das muss operiert werden.&#8220; Ich nicke blo\u00df, zu geschockt, um ein Wort rauszubringen. Ich ging raus, rief meine Mutter an und weinte erstmal. Ich hatte extrem Angst. Nicht nur, weil ich operiert werden w\u00fcrde. Es war meine erste Operation. Dann w\u00fcrde die auch noch in Benin stattfinden? Und meine Familie ist nicht bei mir?<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Danach ging alles sehr schnell: ich wurde station\u00e4r aufgenommen, mir wurde ein Zugang f\u00fcr einen Tropf gelegt und dann hie\u00df es: m\u00f6chtest du dich hier operieren lassen oder willst du nach Hause? Ich dachte mir nur, dass ich doch jetzt nicht nach Hause kann. Ich hatte es fast geschafft, mir fehlten nur noch ein paar Monate. Wenn ich jetzt nach Hause fliege, ist mein FSJ vorbei. Also nein, ich bleib hier.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ich telefonierte die ganze Zeit mit meiner Mutter, damit ich mich weniger allein f\u00fchlte. Sie setzte sich in Verbindung mit Ulla, der Zust\u00e4ndigen f\u00fcr uns Freiwillige in Deutschland. Auch sie meinte, dass es realsitisch ist, sich hier operieren zu lassen, besonders am Blinddarm. Zum Gl\u00fcck kam Oscar aus Calavi zu mir, er hat mir alles \u00fcbersetzt, denn in diesem Zustand hat mir mein Franz\u00f6sisch auch nicht viel gebracht. Er hat sich in Kontakt mit der Deutschen Botschaft gesetzt, um zu gucken, ob dieses Krankenhaus hier vertrauensw\u00fcrdig f\u00fcr solche Eingriffe ist oder ob ich nach Cotonou verlegt werden soll. Die \u00c4rzte der Botschaft versicherten uns, dass das Krankenhaus gut sei. Nach einigem hin und her entschieden wir uns, dass ich hier bleibe. Die \u00c4rzte waren sehr nett, die Krankenschwestern lustig und alles war sauber. Der Chirurg kam extra aus Cotonou angereist f\u00fcr mich, meine OP war f\u00fcr nachmittags angesetzt. Da allerdings spontan eine Geburt stattfand, musste ich mich noch gedulden.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-1 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex\">\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"830\" height=\"1024\" data-id=\"375\" src=\"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/vonmatildebisbenin\/wp-content\/uploads\/sites\/21742\/2026\/05\/IMG_8731-830x1024.jpeg\" alt=\"\" class=\"wp-image-375\" srcset=\"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/vonmatildebisbenin\/wp-content\/uploads\/sites\/21742\/2026\/05\/IMG_8731-830x1024.jpeg 830w, https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/vonmatildebisbenin\/wp-content\/uploads\/sites\/21742\/2026\/05\/IMG_8731-243x300.jpeg 243w, https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/vonmatildebisbenin\/wp-content\/uploads\/sites\/21742\/2026\/05\/IMG_8731-768x947.jpeg 768w, https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/vonmatildebisbenin\/wp-content\/uploads\/sites\/21742\/2026\/05\/IMG_8731-900x1110.jpeg 900w, https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/vonmatildebisbenin\/wp-content\/uploads\/sites\/21742\/2026\/05\/IMG_8731.jpeg 1038w\" sizes=\"auto, (max-width: 830px) 100vw, 830px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Telefonate mit meiner Mutter<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"576\" height=\"1024\" data-id=\"372\" src=\"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/vonmatildebisbenin\/wp-content\/uploads\/sites\/21742\/2026\/05\/IMG_8871-576x1024.jpeg\" alt=\"\" class=\"wp-image-372\" srcset=\"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/vonmatildebisbenin\/wp-content\/uploads\/sites\/21742\/2026\/05\/IMG_8871-576x1024.jpeg 576w, https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/vonmatildebisbenin\/wp-content\/uploads\/sites\/21742\/2026\/05\/IMG_8871-169x300.jpeg 169w, https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/vonmatildebisbenin\/wp-content\/uploads\/sites\/21742\/2026\/05\/IMG_8871.jpeg 720w\" sizes=\"auto, (max-width: 576px) 100vw, 576px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">mein Bett auf der Intensivstation<\/figcaption><\/figure>\n<\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Um 22:30 Uhr war es dann aber soweit, ich wurde fertig gemacht und im Rollstuhl in den OP Saal geschoben. Da bekam ich etwas Panik, denn die blauen Fliesen im Keller und die gruseligen Gasflaschen im Raum machten mich nerv\u00f6s. Als ich auf der OP-Liege lag, wollte der Chirurg mir unbedingt sein (sehr gebrochenes) Deutsch vorstellen, was ich in der Situation ziemlich absurd fand. Deshalb schlief ich lachend ein, als die Narkose wirkte.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die ersten vier Tage war ich komplett schwach, habe wegen der Narkose nur geschlafen und in Kombination mit zu vielen Schmerzmitteln musste ich mich oft \u00fcbergeben. Das tat echt weh und war alles andere als cool. Alles schmeckte nach Krankenhaus. Nur Medikamente in mir. Antibiotika, Schmerzmittel, irgendein Neongelbes Zeugs im Tropf, was sich am Ende als Elektrolyt- und Vitamin-Mischung rausstellte. Ich durfte f\u00fcr eine Woche weder essen noch trinken.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Arzt und die Krankenschwestern waren aber alle sehr lieb. Sie gaben mir den Spitznamen &#8222;la dormeuse Matilde&#8220; (die schlafende Matilde) oder nannten mich &#8222;ma ch\u00e9rie&#8220;. Eine Krankenschwester hat mir Bilder ihrer Schwester gezeigt, die andere wollte mit mir Tiktok gucken und die andere hat mir gezeigt, was sie heute gegessen hat. Wieder eine andere wollte, dass ich ihr einen Job in Deutschland besorge und ihr Deutsch beibringe und noch eine wollte Beziehungstipps von mir h\u00f6ren. Ich wurde also trotz der Schmerzen gut abgelenkt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Allerdings sind auch ein paar wirklich traumatisierende Dinge passiert, auf die ich jetzt erst mal klarkommen muss (also eine Trigger Warnung an der Stelle):<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ich lag die ganze Woche \u00fcber auf der Intensivstation, damit die \u00c4rzte mich die ganze Zeit beobachten konnten. An einem Mittag kamen pl\u00f6tzlich acht \u00c4rzte rein, liefen an meinem Bett vorbei zu der alten Frau, die neben mir im Koma lag. Drei Familienmitglieder folgten ihnen und weinten. Eine Frau fragte &#8222;c&#8217;est fini?&#8220; (&#8222;Ist es vorbei&#8220;) und ich brauchte die Antwort der \u00c4rzte gar nicht zu h\u00f6ren. Die piependen Ger\u00e4te, die mich vor einer Sekunde noch nervten, wurden pl\u00f6tzlich still. Das Weinen wurde lauter, jemand holte ein Tuch und lag es auf die alte Frau. Sie wurde an meinem Bett vorbei nach drau\u00dfen geschoben und es herrschte Stille auf der Intensivstation. Kurz darauf bekam ich Besuch von Marlene, die genauso geschockt war wie ich, als ich ihr das erz\u00e4hlte.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Als w\u00e4re das nicht schon genug, wurde sp\u00e4ter ein M\u00e4dchen eingeliefert, was offensichtlich einen epilleptischen Anfall hatte und es folgte, als mich Oscar gerade besuchte und wir Karten spielten, ein Mann, der einen Schlaganfall hatte. Er hing in den Armen von zwei \u00c4rzten, seine Augen waren gruselig nach hinten gerollt und er war weggetreten. Oscar wurde rausgeschickt und ich versuchte, das ganze Gewusel auszublenden. Das war nat\u00fcrlich unm\u00f6glich mit den ganzen \u00c4rzten, die gestresst durch die Gegend rannten und versuchten, den Mann zu retten. Naja, das M\u00e4dchen und den Mann hatten sie gerettet. Doch mir geht die alte Frau nicht aus dem Kopf\u2026<br>Leider wurden mir auch die ganzen Spritzen nicht erspart. Ich habe immer noch Bluterg\u00fcsse von den Zug\u00e4ngen, die kaputt gegangen sind. Mir wurde Blut am Finger abgenommen, was extrem weh tat und in meinen Bauch wurden ebenfalls Medikamente gespritzt. Insgesamt wurde ich 12 mal gestochen. Ich bin der festen \u00dcberzeugung, dass ich jetzt schmerzresistent bin.<br><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das erste mal einen Zitronengras-Tee zu trinken nach einer Woche ekelhaftem Krankenhausgeschmack im Mund war vermutlich das beste Gef\u00fchl seit langem. Was bei den ganzen Eindr\u00fccken eine riesen Hilfe war, war auf jeden Fall das Wissen, nicht alleine zu sein. Ich bekam fast t\u00e4glich Besuch. Marlene, P\u00e8re Arnaud, Abb\u00e9 Julien, P\u00e8re Jacques und P\u00e8re Adolphe haben mich besucht. Vor allem f\u00fcr Oscar bin ich sehr dankbar. Er hat mir mentalen Beistand geleistet, meine Mutter auf dem Laufenden gehalten, er ist geduldig mit mir spazieren gegangen als ich langsam wie eine Oma gelaufen bin und hat alles mit der Versicherung gekl\u00e4rt. Mir wurde klar, wie Freiwillige zusammenhalten, dass dieses Jahr wirklich zusammenschwei\u00dft, als auch noch ein weiterer Freiwilliger (Felix) so lieb war und mir aus Cotonou Kartoffelp\u00fcree, Apfelmus und Suppe vorbeigebracht hat.<br>Die n\u00e4chste Woche hie\u00df es dann alle zwei Tage Pflasterwechseln und Freitag F\u00e4den ziehen, ganz viel ausruhen, lesen und verarbeiten. Am Wochenende bekam ich Besuch von Emmi, die mich sch\u00f6n abgelenkt hat. Wir spielten die ganze Zeit Skyjo und jetzt bin ich keine Oma mehr, sondern wieder fit wie ein Turnschuh.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"658\" height=\"658\" src=\"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/vonmatildebisbenin\/wp-content\/uploads\/sites\/21742\/2026\/05\/IMG_8869-e1778156448204-edited-1.jpeg\" alt=\"\" class=\"wp-image-377\" style=\"width:468px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/vonmatildebisbenin\/wp-content\/uploads\/sites\/21742\/2026\/05\/IMG_8869-e1778156448204-edited-1.jpeg 658w, https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/vonmatildebisbenin\/wp-content\/uploads\/sites\/21742\/2026\/05\/IMG_8869-e1778156448204-edited-1-300x300.jpeg 300w, https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/vonmatildebisbenin\/wp-content\/uploads\/sites\/21742\/2026\/05\/IMG_8869-e1778156448204-edited-1-150x150.jpeg 150w, https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/vonmatildebisbenin\/wp-content\/uploads\/sites\/21742\/2026\/05\/IMG_8869-e1778156448204-edited-1-88x88.jpeg 88w\" sizes=\"auto, (max-width: 658px) 100vw, 658px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Abende mit Emmi auf der Dachterasse<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Dieser Blogeintrag ist vor allem dazu da, zuk\u00fcnftigen Freiwilligen Mut zuzusprechen. Mit ein bisschen Hilfe schafft man alles. Ob man das glaubt oder nicht: die Menschen hier m\u00fcssen auch ab und zu operiert werden. Die \u00c4rzte lernen das hier genauso wie in Deutschland. Auch, wenn vieles anders ist, ist es hier nicht &#8222;unm\u00f6glich&#8220;. Denn das beninische Gesundheitssystem ist vor allem in Porto Novo und Cotonou fortgeschrittener, als man in Europa denkt. Selbst, wenn man nicht erwartet, solche Erfahrungen in seinem FSJ zu machen, w\u00e4chst man daran und schafft das.<br>Denn wie der Oscar stehts sagt: &#8222;alles wird gut, Tilly&#8220;.<br>Bleibt gesund, e yi zand\u00e9 und bis bald!<br><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Matilde<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wenn es hier regnet, dann regnet es richtig. 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