{"id":324,"date":"2018-06-18T23:01:33","date_gmt":"2018-06-18T21:01:33","guid":{"rendered":"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/tobiniess\/?p=324"},"modified":"2018-06-20T10:31:20","modified_gmt":"2018-06-20T08:31:20","slug":"aksanti","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/tobiniess\/2018\/06\/18\/aksanti\/","title":{"rendered":"Aksanti!"},"content":{"rendered":"<p>Liebe Leserinnen und Leser!<\/p>\n<h3>???<\/h3>\n<p>Der Titel meines neuen Eintrages mag euch vielleicht etwas merkw\u00fcrdig vorkommen. So gar nicht wirklich tschechisch klingend&#8230;<\/p>\n<p>Das ist auch verst\u00e4ndlich, da er &#8222;Danke&#8220; auf Suaheli bedeutet.<\/p>\n<p>Jetzt kommen zwei Fragen auf:<\/p>\n<p>Frage 1: Warum Suaheli?<\/p>\n<p>Ehrlich gesagt, die &#8222;offizielle&#8220; Antwort kenne ich (noch) nicht. Ich denke einfach, weil es so exotisch klingt. Das Wort exotisch passt auch sehr gut zu meinem heutigen Eintrag. Es f\u00fchrt mich direkt auch zu Frage zwei&#8230;<\/p>\n<p>Frage 2: Warum &#8222;Danke&#8220;?<\/p>\n<p>Vom 08. Juni bis zum 10. Juni fand das letzte Wochenende der Vorbereitung auf den bevorstehenden Dienst der zuk\u00fcnftigen Volont\u00e4re statt.<\/p>\n<p>Am Freitag fand noch einmal normales Programm f\u00fcr die Teilnehmer statt. Deshalb war Zeit f\u00fcr mich, meine Aufgaben, die f\u00fcr die folgenden zwei Tage noch anstanden, zu Ende zu bringen. Das bedeutete im Genaueren.: Ich fertigte zum einen die Zertifikate f\u00fcr die Teilnehmer an. Diese bescheinigten ihnen, an diesem Kurs der Vorbereitung teilgenommen zu haben. Sie brauchten dieses Dokument zwingend f\u00fcr ihre Aussendung. Au\u00dferdem bereitete ich f\u00fcr die vielen verschiedenen Menschen, die an diesem Wochenende anwesend sein w\u00fcrden, Namensschilder vor. Zudem sorgte ich daf\u00fcr, dass die Unterbringung der G\u00e4ste geplant war. Diese sollten teilweise von Samstag auf Sonntag \u00fcbernachten.<\/p>\n<h3>Jetzt zum Danke&#8230;<\/h3>\n<p>Am Samstag um 16 Uhr begann dann das Programm. Dieses trug eben den Namen &#8222;Danke&#8220;.<\/p>\n<p>Mit diesem Programm, das eigens von den Teilnehmern des Kurses vorbereitet worden war, wollten sie allen anwesenden f\u00fcr ihre Unterst\u00fctzung danken. Es waren n\u00e4mlich Verwandte und Bekannte gekommen. Au\u00dferdem waren neben\u00a0 dem gesamten Team auch noch ehemalige Freiwillige anwesend. Und ganz besonders wichtig f\u00fcr diese Veranstaltung war auch ein Salesianer, der extra f\u00fcr dieses Wochenende aus Rom gekommen war. Er selbst war schon als Provinzial in Afrika t\u00e4tig gewesen. Deshalb kennt er sich als Missionar sehr gut mit dem Thema Dienst im Ausland aus.<\/p>\n<p>Zwei zuk\u00fcnftige Freiwillige moderierten das Programm. Es wurden ein Paar ehemalige Volont\u00e4re interviewt. Es wurde ein aktueller Freiwilliger in Angola \u00fcber Skype angerufen. Die zuk\u00fcnftigen Freiwilligen f\u00fchrten lustige Szenen auf, in denen sie darstellten, was sie ihrer kreativen Vorstellung nach, wohl in ihrem kommenden Dienst im Ausland erwarten w\u00fcrde. Das meiste nat\u00fcrlich auch auf etwas ironische Art und Weise.<\/p>\n<h3>Team<\/h3>\n<p>Das Team, welches alle Wochenenden vorbereitet hatte, zu dem ich offiziell auch dazu geh\u00f6rte, f\u00fchrte ebenfalls eine kleine Szene auf. In dieser Szene stellte jedes Mitglied im Rhythmus zu laufender Musik mit einer Geste dar, was es haupts\u00e4chlich in dem Team geleistet hatte. Diese Geste wurde wiederholt, bis die Musik zu Ende gespielt hatte.<\/p>\n<p>Der Priester und Vorsitzender unserer Organisation schleckte ununterbrochen an einem Kochl\u00f6ffel. Er \u00fcbernahm neben vieler anderer wichtiger T\u00e4tigkeiten immer auch die Hauptverantwortung in der K\u00fcche. Der zweite Priester wollte sich an diesem Schauspiel nicht beteiligen. Eine Salesianer-Schwester l\u00e4utete imagin\u00e4r mit einer Glocke. Sie konnte mit einer unnachahmlichen Weise sehr gut Leute mit sich rei\u00dfen. Sie war auch f\u00fcr das Wecken der Teilnehmer w\u00e4hrend der Wochenenden zust\u00e4ndig. Zwei ehemalige Volont\u00e4rinnen, die ebenfalls im Team waren, stellten dar, dass sie zuh\u00f6rten, beziehungsweise ein Gebet abhielten. Der Koordinator des Kurses las etwas von einer Liste vor. Und ich schleppte verschiedenste Gegenst\u00e4nde von einem Ort zum anderen. Erst liefen wir durch den Altarraum der Kirche und gegen Ende stellten wir uns alle nebeneinander und versuchten so gut wie m\u00f6glich als Gesamtgef\u00fcge mit all unseren Bewegungen in einer gewissen Weise ineinander zu greifen.<\/p>\n<p>Der Salesianer aus Rom hielt au\u00dferdem eine brennende Ansprache auf englisch, die aber auch ins tschechische \u00fcbersetzt wurde. In dieser war sein Hauptgedanke, dass egal wo man hingeht und auch egal wie lange man dort ist, f\u00fcr diesen Zeitraum ganz gehen und dort zu Hause sein muss. Er tat hielt diese Ansprache mit sehr lebendigen, italienischen Temperament.<\/p>\n<h3>Abend der Begegnung<\/h3>\n<p>Nach dem Programm in der Kirche folgte ein gemeinsamer Abend der Begegnung, an dem man sich austauschen konnte und au\u00dferdem auch noch mehr \u00fcber den ganzen Dienst erfahren konnte. Somit diente die ganze Veranstaltung nat\u00fcrlich auch als Werbung f\u00fcr die Zukunft. Der Abend endete mit der M\u00f6glichkeit im Rahmen einer Anbetung in der Kirche f\u00fcr die zuk\u00fcnftigen Freiwilligen zu beten. W\u00e4hrend dessen sa\u00df ich an der Rezeption, damit die G\u00e4ste von der Kirche zur\u00fcck ins Haus kamen und so machte ich mir dort so meine Gedanken und dachte an die zuk\u00fcnftigen Freiwilligen.<\/p>\n<h3>Sonntag<\/h3>\n<p>Am Sonntag morgen fand noch eine letzte Einheit mit der Evaluierung des Kurses durch die Teilnehmer statt. Zu Beginn dieser Einheit wurde noch ein von mir zusammen gebasteltes Video gezeigt, das aus Fotos von allen absolvierten Wochenenden bestand.<\/p>\n<p>Dann wurde es aber auch schon langsam ernst. Es kam zur offiziellen Aussendung der Freiwilligen in einem feierlichen Gottesdienst mit f\u00fcnf Priestern, darunter die zwei Priester aus der Vorbereitung, ein bekannter einer zuk\u00fcnftigen Freiwilligen, der Salesianer aus Rom und der Provinzial der tschechischen Republik. Diese f\u00fcnf legten allen Freiwilligen die H\u00e4nde auf, nachdem diese alle gemeinsam eine Art &#8222;Schwur&#8220; abgelegt hatten. Hinter jedem Freiwilligen stand der von ihnen gew\u00e4hlte Patron, welcher sie \u00fcber das Jahr hinweg in besonderer Weise unterst\u00fctzen sollte.<\/p>\n<p>Der Salesianer aus Rom hielt eine englische (erneut \u00fcbersetzt werdende) Predigt, die \u00e4hnlichen Inhalt wie am Tag zuvor hatte. Sein letzter Satz bleib mir jedoch besonders im Ged\u00e4chtnis. Wenn ihr nicht weiter wisst, schaut nach oben, und er wies auf den sch\u00f6nen silbernen Kruzifix in unsere Kirche. Die Zuk\u00fcnftigen Freiwilligen erhielten neben einer Kerze und einer kleinen Schale auch ein Kreuz, das sie w\u00e4hrend ihres Dienstes verbinden und begleiten sollte.<\/p>\n<p>Am Ende des Gottesdienstes machte unser Fotograf noch ein gro\u00dfes Gruppenfoto.<\/p>\n<p>Im Anschluss an diesen Gottesdienst gab es noch ein z\u00fcnftiges Mittagessen und dann hie\u00df es auch schon Abschied nehmen.<\/p>\n<p>Das Team und ein paar ehemalige Freiwillige r\u00e4umten noch gemeinsam alles auf. Zum kr\u00f6nenden Abschluss des ganzen Kurses gingen alle Mitglieder des Teams gemeinsam essen. Im Rahmen dieses Abendessens verabschiedeten auch wir uns voneinander, da es auch in diesem Team zum n\u00e4chsten Jahr einige \u00c4nderung geben wird.<\/p>\n<h3>Wohin geht es?<\/h3>\n<p>Bleibt noch zu sagen, wo die Freiwilligen ihren Dienst leisten werden. In Bulgarien (hier sind die tschechischen Salesianer als Missionare t\u00e4tig. Deswegen gibt es zum einen Freiwillige, die dort nur f\u00fcr einen Monat sein werden, um dort Sommercamps zu veranstalten. Aber es gibt eben auch ein Paar, die dort f\u00fcr ein Jahr sein werden. Die weiteren L\u00e4nder sind voraussichtlich: Ecuador, <a href=\"https:\/\/strassenkinder.de\/laender\/asien\/inden\/\">Indien<\/a>, Tansania, Kenia, Demokratische Republik Kongo, Ghana, und Angola wobei hier noch zu erw\u00e4hnen ist, dass der Freiwillige, der nach Angola geht aus Portugal kommt. Da er jedoch in Tschechien arbeitet, hat er den ganzes Kurs absolviert obwohl er so gut wie kein tschechisch spricht. Er hatte immer einige \u00dcbersetzer um sich. Die Freiwilligen werden in Einrichtungen der Salesianer arbeiten. Das k\u00f6nnen Oratorien, Schulen oder \u00e4hnliche Einrichtungen sein.<\/p>\n<h3>Und f\u00fcr mich?<\/h3>\n<p>Ich f\u00fcr meinen Teil kann jetzt eigentlich ganz entspannt auf den gesamten Kurs zur\u00fcck schauen, obwohl es f\u00fcr mich selbst vielleicht nicht immer ganz einfach war. Ich habe jedoch viel neues gelernt und zwar vor Allem \u00fcber Spiritualit\u00e4t, Vielfalt und Organisatorisches. Au\u00dferdem war es f\u00fcr mich interessant zu betrachten, wie verschieden man die Vorbereitung auf einen solchen Dienst gestalten kann. Denn dieser Dienst wird ausdr\u00fccklich als Dienst von und mit den Salesianern betitelt. Die Freiwilligen hier werden auch offiziell als Missionare entsendet.<\/p>\n<p>Durch diese Erfahrung wei\u00df ich nun noch besser, was es bedeutet ein Freiwilliger zu sein. Wir alle sind in diesem Ehrenamt auf der ganzen Welt, egal was wir tun, und wo wir uns befinden, miteinander verbunden. Nun, wo der Dienst unserer Teilnehmer bald erst beginnt, neigt sich mein Dienst hier schon dem Ende zu. Ich hoffe, dass ich hier ein gutes und sch\u00f6nes Ende haben werde. Ich hoffe auch, dass es meinen Kollegen, die auch aktuell noch im Einsatz sind, genau so geht. Aber gewiss ist, wo ein Ende kommt, gibt es auch einen neuen Anfang. Man nimmt sehr viel von diesem Ort, an dem man ein Jahr zu Hause war, mit in die Heimat. Auch ich bin sehr dankbar f\u00fcr alles was ich hier sehen und lernen durfte.<\/p>\n<p>Dies ist noch nicht mein letzter Beitrag. Jedoch passt es hier gerade sehr gut zum Thema, mich zu bedanken. Bei allen, die an mich gedacht haben. Bei Allen, die an die Projekte meiner Kolleginnen und Kollegen gespendet haben.<\/p>\n<p>Bilder auf Facebook:<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/adopcenablizko\/\">https:\/\/www.facebook.com\/adopcenablizko\/<\/a><\/p>\n<p>Video auf YouTube:<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=-zNCGCBBYSs\">https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=-zNCGCBBYSs<\/a><\/p>\n<p>Bericht im Internet:<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.sadba.org\/novinky\/novi-dobrovolnici-byli-vyslani-do-sveta\/\">http:\/\/www.sadba.org\/novinky\/novi-dobrovolnici-byli-vyslani-do-sveta\/<\/a><\/p>\n<p>Vielen Dank daf\u00fcr, dass du meine Seite besucht hast und bis bald,<\/p>\n<p>liebe Gr\u00fc\u00dfe,<\/p>\n<p>TOBI<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Liebe Leserinnen und Leser! ??? Der Titel meines neuen Eintrages mag euch vielleicht etwas merkw\u00fcrdig vorkommen. 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