Timo in Togo

Mein Jahr in Westafrika

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Weine nicht, weil es zuende ist…

…sondern lächle, weil es so schön war.

Meine lieben Leser, da ist er also schon – mein letzter Blogeintrag aus Togo.

Nein, ich werde nicht sentimental. Dafür habe ich gar keine Zeit! Ich erzähle Euch schnell, was in der letzten Zeit noch so passiert ist und dann koste ich meine dahinschwindende Zeit in Togo voll aus!

Es wird um den traditionellen Ringkampf der Kabiyè, unser Ferienlager in Niamtougou und um die Straßenkindersuche bei Nacht gehen. Also wird es vielleicht sogar nochmal ein bisschen spannend! 😉

Evala – der Kampf des Erwachsenwerdens

Lebe ein Jahr unter den Kabiyè, bemühe dich, ihre Sprache zu lernen und du hast dein ganzes Leben lang eine zweite Heimat.

Das sagte mir damals mein Freund Kibandu, als wir zusammen in seiner neuen Bar saßen und das togoische Bier namens Awooyo tranken. Er ist stolz darauf, ein Afrikaner zu sein. Genau wie er stolz darauf ist, ein Kabiyè zu sein.

Als er jung war, etwa ab 18 Jahren, hat auch er dreimal an den Evala-Kämpfen teilgenommen. Nur die Jungen, die drei Jahre in Folge an Evala teilnehmen, werden der Tradition nach auch als Männer angesehen. Dabei spielt es keine Rolle, ob man gewonnen oder verloren hat.

Vor den Kämpfen schlachten die Männer des Dorfes einen Hund, verspeisen ihn gemeinsam und reiben sich mit seinem Fett ein.

Nun ist es Aufgabe, den Gegner auf den Boden zu schmettern, bevor er einen selbst auf den Boden schmettert. Gefragt ist dabei zwar auch Kraft, vor allem aber Schnelligkeit und Technik.

Hier kämpt gerade das Dorf Bohou Hoch (rote Hose) gegen das Dorf Bohou Tief (weiße Hose).

Hier kämpt gerade das Dorf Bohou Hoch (rote Hose) gegen das Dorf Bohou Tief (weiße Hose).

Ich hatte mir die unbestreitbar beste Position ausgesucht, um das Spektakel zu beobachten.

Ich bin zwei kleinen Jungen auf einen Baum gefolgt und habe dadurch die unbestreitbar beste Position zum Zuschauen gefunden.

Die Stimmung nach den Kämpfen ist das beste an den Kämpfen!

Die Stimmung nach den Kämpfen ist das beste an den Kämpfen! Übrigens: Unsere gute Freundin Vroni hat uns aus Benin besucht!

Wie schön ist es doch, mit einem hochrangigen togoischen Soldaten auf Kabiyè zu tratschen, während man Tschukutu aus der Kalebasse trinkt. Den Berg im Hintergrund haben wir nach der Feier bestiegen.

Wie schön ist es doch, mit einem hochrangigen togoischen Soldaten auf Kabiyè zu tratschen, während man Tchoukoutou aus der Kalebasse trinkt. Den Berg im Hintergrund haben wir nach den Feierlichkeiten bestiegen.

Evala von oben

Menschen sind aus ganz Togo und seinen Nachbarländern angereist. Die ganzen beschwippsten Tchoukoutou-Trinker fahren nach dem Fest auf ihren Motorrädern nach Hause. Zum Glück sind wir auf den Berg geflüchtet.

In meinem Auslandsjahr habe ich die Kultur der Kabiyè ein wenig näher kennenlernen dürfen. Neben den traditionellen Festen kenne ich nun auch wichtige Verhaltensweisen, Höflichkeitsfloskeln und Regeln, die im Land der Kabiyè gelten. Nur ein paar fallen mir spontan ein:

Kabiyè-Knigge (unvollständig)

  • Betrete niemals eine Hütte, in der Tchoukoutou ausgeschenkt wird, mit einer Machete. Alkohol und eine Machete in greifbarer Nähe haben in der Vergangenheit zu unschönen Situationen geführt.
  • Biete deinen Mitmenschen von deinem Essen an, während du isst. Sie werden es in 99% der Fälle nicht annehmen, sondern sich höflich bedanken. Viele sind allerdings beleidigt, wenn du ihnen nichts angeboten hast. (Diese Regel gilt nicht im Jungenfoyer von Don Bosco! Hier werden die Kinder dir alles wegessen!)
  • Grüße niemanden, der dir den Rücken zugewandt hat.
  • Iss immer mit der rechten Hand. Die linke Hand wird für unsaubere Tätigkeiten verwendet. Pfui.
  • Übergebe Geld immer mit der rechten Hand. Während du Geld mit der linken Hand überreichst, könntest du mit einem Messer in der geschickteren rechten Hand zustechen.
  • Klaue nicht (oder lass dich zumindest nicht erwischen). Wenn doch, werden alle Nachbarn der beklauten Person zu Hilfe eilen und dich gemeinschaftlich und feierlich singend lynchen.
  • Wenn du eine alte Person in einem Dorf antriffst, musst du einen tiefen Knicks vor ihr machen. Alte Menschen gelten stets als weise. Sie stehen mit Rat und Tat zur Seite und müssen respektiert werden.
  • Sobald du eine alte Person bei der Arbeit siehst, musst du ihr zur Hilfe eilen. Eventuell hat diese Person an Kriegen vor der Kolonialzeit teilgenommen und sollte sich eigentlich ausruhen.
  • Pinkle niemals gegen einen heiligen Affenbrotbaum. Du beschmutzt damit höchstwahrscheinlich die Seele eines Dahingeschiedenen.
  • Rieche nicht an deinem Essen. Da in Nordtogo alles geteilt wird, gilt es als sehr unhygienisch, seine Nase in seine Nahrung zu stecken.

Druckt Euch diese kleine Liste bei Eurem nächsten Urlaub in Nordtogo auf jeden Fall aus 😉

Das Ferienlager

Schon ganz am Anfang meines Dienstes hier in Togo haben mir die Kinder vom “Camp“ vorgeschwärmt.

Auf dem Camp gibt es viiieeeel zu Essen. Und man macht den ganzen Tag Spiele oder Ausflüge. Es wird nur wenig geschlafen, aber sehr viel getanzt und jeden Abend gucken wir Cinema.

‚Na, ob das auch für uns Organisatoren so ein Spaß wird?‘, dachte ich mir. Jedes Jahr ist es die Aufgabe aller Erzieher, einen geeigneten Ort zu finden und ein interessantes Programm auf die Beine zu stellen.

Jeder Einzelne hatte seine Zuständigkeitsbereiche. Ich zum Beispiel war für den Verbandskasten, die Kinovorführungen und die Spiele zuständig.

Verbandskasten

DSCN9997Aufgeschürfte Knie vom Fußballspielen, angeschlagene Zehen vom Barfußlaufen, Halsschmerzen durch das kalte Klima von Niamtougou, die übliche Malaria tropica.

Gegen fast alles habe ich mich gerüstet.

Zum Glück habe ich nur weniges wirklich gebraucht.

Spiele

Auf einem Ferienlager für Kinder aus schwierigen Situationen braucht man nicht nur ein oder zwei, sondern zig gute Spiele. Wir haben eine Art Kirmes für die Kinder veranstaltet, in der die Kinder an vielen verschiedenen Stationen Preise gewinnen konnten.

Daneben! Daneben! Triff mich doch, triff mich doch! Ätschi bätsch!

Daneben! Daneben! Triff mich doch, triff mich doch!

Wer als erstes seine Flasche aufgefüllt hat, gewinnt!

Wer als erstes seine Flasche aufgefüllt hat, gewinnt!

 Ausflug ins Schwimmbad

Highlight des Ferienlagers war vermutlich der Ausflug in ein Schwimmbad.

Highlight des Ferienlagers war vermutlich der Ausflug in ein Schwimmbad.

Was für Cornelia und mich gar nicht so besonders war, fanden die Kinder super! Für die meisten war es das erste Mal im Wasser. In Togo gibt es nicht sehr viele Schwimmbäder und vor allem sind die Eintrittspreise für die meisten Menschen zu teuer.

Nur wenige der Kinder konnten sich in tiefen Bereichen schon allein über Wasser halten. Erstaunlicherweise konnten die Jungs, die früher auf der Straße lebten, enorm gut schwimmen. Na klar, sie haben ja auch immer im Fluss gebadet!

Zwei kleine Nichtschwimmer.

Zwei kleine Nichtschwimmer.

Als wir schon viele Stunden im Schwimmbad waren und die Sonne meine Haut so richtig schön angesengt hatte, machte ich eine kleine Sieste auf einem Stuhl. Ich wurde wach, als ich ein panisches Planschen hörte. Um mich herum hörte ich Rufe und Schreie wie: “Der ertrinkt! Der ertrinkt!“. Ich dachte erstmal, das ganze wäre nur Spaß. Bis ich den Dussel im Wasser zappeln sah.

Ein Student war einfach seinen Freunden ins tiefe Wasser hinterhergesprungen, obwohl er gar nicht schwimmen konnte. Keiner kam ihm zu Hilfe. Auch nach mehreren Sekunden nicht. Selbst die Bademeister trauten sich nicht ins Wasser. Also musste ich mich von meinem gemütlichen Stuhl erheben und zu dem Nichtschwimmer ins Wasser springen.

Ausflug zum Flughafen

In Niamtougou gibt es einen internationalen Flughafen. Damit ist es also einer von zwei Flughäfen, die in Togo existieren. Er ist momentan noch nicht gut genug gesichert und die Landebahn ist auch nicht lang genug, um kommerzielle Flüge zu ermöglichen. Er wird also zurzeit nur vom Präsidenten benutzt.

Vielleicht kann man aber in ein paar Jahren schon Flugtickets nach Niamtougou buchen!

Ein Fließband

Wir besichtigen Gepäckband und Sicherheitskontrollen.

Boah, ist das groß! Dass das noch ein verhältnismäßig kleines Flugzeug ist, können uns die Kinder kaum glauben.

“Boah, ist das groß!“ Dass das noch ein verhältnismäßig kleines Flugzeug ist, können uns die Kinder kaum glauben.

Der Markt von Niamtougou.

Der Markt von Niamtougou.

Sillonage bei Nacht

Eigentlich gehört das Dorf Niamtougou nicht mehr in unseren Zuständigkeitsbereich. Doch da wir wegen des Camps schonmal vor Ort waren, hat unser Chef uns damit beauftragt, in der Nacht loszuziehen und zu schauen, wie viele Straßenkinder es auf dem Markt von Niamtougou gibt. Für mehr Spannung verpacke ich es in eine dramatische Geschichte:

Schlafende Straßenkinder

21.30: Samuel hat schon seinen Helm geholt und steht mit dem robusten, rot lackierten Motorrad des Foyers bereit. Donné und ich gehen auf ihn zu. Hinter uns hören wir Kinderlachen, unsere Jungs und Mädchen starren noch begeistert auf die Leinwand. Gleich ist es Zeit für sie, ins Bett zu gehen. Wir steigen auf. Der Zweitakter ist stark genug, um uns drei in beeindruckendem Tempo fortzutragen.

21.45: Die Straße ist schlecht. Rappeln und Holpern. Ist es überhaupt eine richtige Straße? Um diese Uhrzeit ist schon alles von Dunkelheit umgeben, aber es sind noch viele Leute unterwegs. Wir weichen Schlaglöchern und Bodenwellen aus. Wir kommen gut voran, in Richtung des Marktplatzes.

Gut gelaunt rasen wir im Dreierteam zum Marktplatz.

Gut gelaunt rasen wir im Dreierteam zum Marktplatz.

22.00: Wir machen Halt vor einem Videoclub. Hier schauen Straßenkinder oft Filmvorstellungen und bezahlen dafür 25 Francs (4 Cent). Doch es sind noch keine Kinder da. Die Luft wird kühl um diese Uhrzeit. Wir drehen ein paar Runden auf dem Marktplatz. Nichts. Von weitem dringt dumpfe Musik an unsere Ohren.

22.15: Samuel gibt sich als Streetworker von Don Bosco zu erkennen und fragt den Besitzer einer Disco, ob er Straßenkinder gesehen hätte oder wisse, wo sie schlafen. Der Mann wird unfreundlich. Er behauptet, wir würden die Kinder einfangen und verkaufen wollen. Als er meine Hautfarbe im Lichtschein sieht, beruhigt er sich wieder. “Aha, eine Nicht-Regierungsorganisation also… ja, in der Tat gibt es hier Straßenkinder. Viele sogar. Wartet mal ein paar Minuten vor unserer Eingangstür!“

22.30: Tatsächlich. Nach etwa einer Viertelstunde taucht ein kleiner Junge in Lumpen auf. Als ich auf ihn zugehe, zuckt er zusammen und weicht aus. Als wir ihm Fotos von unseren Foyerkindern zeigen, schöpft er Vertrauen und wirkt interessiert. Er spricht weder Französisch, noch Nawda (die Sprache in Niamtougou). Der Junge ist ein Peulh.

Hier haben wir bereits ein Straßenkind getroffen, dass sein verbliebenes Geld des Tages für eine Filmvorstellung ausgibt. Der Junge spricht nur Fulani, also müssen seine Freunde uns beim Übersetzen helfen.

Zwei ältere Jugendliche, die ein paar Fetzen Fulani sprechen, helfen uns bei der Kommunikation. Der Straßenjunge heißt Brouba*. Wo seine Eltern sind, weiß er nicht. Wahrscheinlich tot. Vielleicht auch abgehauen. Er ist allein. Er sagt, dass es noch viele andere Straßenkinder in Niamtougou gäbe.

Wir lassen ihn wieder laufen. Noch können wir nichts für ihn tun. Um ihn mit ins Foyer zu nehmen, brauchen wir erst eine Erlaubnis der zuständigen Behörde in Niamtougou. Aber es ist sinnvoll, sich einen Überblick zu verschaffen.

23.00: Wir ziehen wieder weiter. Plötzlich treffen wir einen kleinen Jungen namens George*. Wir fragen ihn, wo die Kinder des Marktes schlafen. Er war anscheinend auch mal ein Straßenkind. Er kennt die Plätze ganz genau.

''Häufig schlafen sie hier in kleinen Gruppen. Niemals allein, denn das wäre sehr gefährlich.''

“Häufig schlafen sie hier in kleinen Gruppen. Niemals allein, denn das wäre sehr gefährlich. Noch tanzen die Kinder oder gucken Filme. Erst in ein paar Stunden kommen sie!“

Der Junge macht einen vernünftigen, aber etwas verwahrlosten Eindruck. Auch er arbeitet auf dem Markt, aber nach den Ferien will er unbedingt wieder in die Schule gehen. Er ist so spät noch wach, weil seine Großmutter ihn für Einkäufe in die Stadt geschickt hat.

23.30: Der Junge zeigt uns einen sehr viel versprechenden Platz vor einer Boutique, auf dem viele Matten und Kartons liegen. Aber noch sind keine Straßenkinder da. Wir spazieren weiter. Donné passt derweil andernorts auf das Motorrad auf.

Wer schläft denn da unter dem Vordach der Moschee?

Wer schläft denn da unter dem Vordach der Moschee?

Wir schicken den Jungen nach Hause, denn es ist ja schon sehr spät. Also ziehen wir alleine weiter. Langsam nähert sich die Temperatur den 20 Grad. Wir frieren. Warum ist es denn so eiskalt hier in Niamtougou?

00.15: Ein Blick auf die Uhr: Schon nach Mitternacht! Wir haben noch ein paar Video-Clubs und Discotheken besucht, aber wurden nicht fündig. Ab geht’s nach Hause, wir kommen morgen früh wieder.

00.40: Wir sind angekommen und trennen uns ohne große Worte. Ich schleiche mich in den Klassenraum, in dem wir und die Kinder während des Camps schlafen und suche meine Zahnbürste. Nachdem die Zähne blitzeblank sind, lege ich mich auf den gemütlichen Betonboden, kuschele mich in mein dünnes Laken und schlafe zitternd ein. Du verdammtes Niamtougou mit deiner Nachttemperatur von 18 Grad.

04:30: Ich stehe auf. Ich habe gar keine Lust, schon wieder rauszugehen. Es ist viel zu dunkel und kalt. Dann erscheinen mir die Worte meines Vorgängers Gregor im Kopf: “Egal wie müde  du bist, mach alles mit!“. Wie eine Leitlinie zog sich diese Regel durch mein Freiwilligenjahr. Danke dafür, Gregor 😉

Wir treffen uns bei dem Motorrad. Dann fahren wir wieder in Richtung Marktplatz. Neben dem Fahrtwind erfreue ich mich auch noch an dem beginnenden Regen.

05.00: Wir fahren durch die leeren Marktstände. Danach suchen wir die Plätze auf, die uns George* gezeigt hat! Und tatsächlich:

An der Stelle, die uns George* zeigte, hat jemand einen kleinen Schlafplatz gebaut und übernachtet.

An der Stelle, die uns George* zeigte, hat jemand einen kleinen Schlafplatz gebaut und übernachtet. Vermutlich zwei Straßenjungs. Doch wo sind sie um diese Uhrzeit schon wieder hin?

05.30: Es wird langsam hell. Wir trinken Coco zum Frühstück, also eine Art heiße Hirse-Suppe.

Auch wenn wir nicht viele von ihnen gesehen haben, wissen wir nun, dass die Straßenkinder  da sind. Also muss alles in die Wege geleitet werden, damit auch Niamtougou straßenkinderfreies Pflaster wird und die dortigen Jungs Erziehung, Bildung und Hilfe erhalten.

*Namen geändert

Der Abschied

Nach dem Ferienlager sind viele Kinder direkt in ihre Familien oder zu Verwandten gefahren.

Von einigen konnte ich mich verabschieden, von vielen aber auch nicht.

Die Zeit der Abschiede.

Ein Abschiedsfoto für Tchamey* (Der Junge mit Rucksack).

Aktuell sind nur noch zwei große Jungs im Foyer. Alle anderen wurden abgeholt oder zu ihren Verwandten gebracht. Es ist natürlich schön und wichtig, die Beziehung der Kinder zu ihren Verwandten zu stärken, aber für mich ist es traurig. Jetzt ist es sehr ruhig im Foyer.

Ein Jahr voller gemeinsamer Momente, Spiele, Provokationen, lustiger Situationen, blankliegender Nerven, guter Stimmung und Erfahrungen liegen hinter mir.

Zwar hatte ich in Togo die Erzieherrolle inne, aber vermutlich haben mich die Kinder unbewusst mehr geformt als ich sie formen konnte. Ich bin mir sicher, dass mir Namen und Gesichter noch lange in Erinnerung bleiben werden. Vielleicht gibt es ja irgendwann auch ein Wiedersehen.

Die nun gewonnene Zeit nutzen Cornelia und ich, um eine weitere Landkarte an die Mauer zu malen, dieses Mal aber im Mädchenfoyer (Gleichberechtigung).

Die nun gewonnene Zeit nutzen Cornelia und ich, um eine weitere Landkarte an die Mauer zu malen, dieses Mal aber im Mädchenfoyer (Gleichberechtigung).

Ich kann noch nicht so ganz realisieren, dass ich schon meine Koffer packen muss und all mein Hab und Gut (darunter viele bunte Stoffe, eine Trommel, Kochtöpfe, Macheten usw.) dort hinein muss. Es fühlt sich unwirklich an.

Die Kinder fehlen mir jetzt schon. Bald werden sie alle wieder ins Foyer kommen, aber mein Zimmer wird leer sein.

Ich bin dann schon in Deutschland und widme mich anderen Dingen. Es muss immer weiter gehen. Ich hab noch viel zu tun!

Liebe Grüße und bis nächste Woche (dann bin ich nämlich schon in Deutschland 😉 ),

Euer Timo aus Togo

© 2019 Timo in Togo. Alle Rechte vorbehalten.

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