Timo in Togo

Mein Jahr in Westafrika

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Farben

Liebe Leser! Ich hoffe, Ihr habt das launische Aprilwetter gut überstanden!

Es liegt eine anstrengende Zeit voller Sonnenbrände, beschmutzter Hände und stundenlanger Krankenhausbesuche hinter mir. Aber alles der Reihe nach!

Le Monde

Wärt ihr vor ein paar Monaten im Foyer Immaculée gewesen, so hättet ihr ein Urgestein unter den Weltkarten bestaunen können. Wer damals die vielen bunten Farben beschafft und an die Wand gemalt hat, weiß keiner mehr so genau. Seit sieben Jahren wurde die Weltkarte regelmäßig von Kinderhänden auf Kratzfestigkeit geprüft und von Sonnenstrahlen und Regen malträtiert – mittlerweile erinnerte sie ein wenig an Höhlenmalereien aus der Jungsteinzeit.

Ich, als leidenschaftlicher Hobby-Geograph, habe dann gemeinsam mit Cornelia diese eigentlich sehr schöne Karte aufgewertet. So bleibt sie für die Kinder noch ein paar weitere Jahre erhalten.

Um den Beitrag weiterhin zu verstehen, braucht ihr folgende Kabiyè-Kenntnisse:

  • rot            –       kιsιmɔυ
  • schwarz   –       kιkpεdɔυ
  • grau          –       tɔlma lιm
  • blau          –       blɔ
  • grün         –        hatυ lιm
  • braun       –        sυtυbɔyo tεlιm
  • gelb          –       sυtυ lιm (Ist mir doch egal, dass man gelb auf weiß gar nicht lesen kann)
  • weiß         –       kιhɔυlmɔυ (Ist mir noch egaler, dass man weiß auf weiß nicht lesen kann)

ι“ ist das exakte Mittelding zwischen E und I. “ε“ erinnert stark an das deutsche Ä. “ɔ“ können Schweden und Ikea-Fans gut aussprechen, denn es gibt auch im Wort “Småland“ einen ähnlichen Laut. Zu guter Letzt ist noch das “υ“ zu erwähnen, bei dem man den Mund zu einem Kreis formt und dann in der Brust einen dumpfen Urlaut erzeugt.

Abplatzende Farbe

Abplatzende Farbe und Risse in der Mauer waren gestern. Während wir malten, brannte die Tropensonne gnadenlos und vernichtend auf uns herab. Besonders mein Nacken scheint das Sonnenlicht vollständig zu absorbieren.

Mein Nacken färbte sich innerhalb weniger Stunden intensiv kιsιmɔυ.

Die ganze Farbaktion war aufgrund einer großzügigen informellen Spende auf das Konto von Cornelia möglich. Vielen Dank dafür! Wir haben noch genügend Lack übrig, um viele (hoffentlich) schöne Dinge für die Foyers zu malen.

Langsam geht es voran! Immer wieder mussten wir rudelweise Kinder wegschicken. Für sie ist es sehr interessant und auch sie würden gerne mitmalen! Jedes Mal, wenn wir einem Kind den Pinsel anvertraut haben, bereuten wir es nachher bitterlich!

Langsam geht es voran!

Immer wieder mussten wir rudelweise Kinder wegschicken. Für sie ist unser Tun sehr interessant und auch sie würden gerne mitmalen! Manchmal haben wir auch Kindern die Pinsel anvertraut, was sich aber jedes Mal als großer Fehler herausstellte.

Anders als die Kinder bei uns lernen die Schulkinder hier nichts von dem richtigen Umgang mit einem Pinsel. Besonders die Farbe kιkpεdɔυ verlockt zu schlimmen Schmierereien an sauberen Wänden.

Sieht doch schon viel besser aus, oder? Jetzt fehlen nur noch die Ländernamen!

Sieht doch schon viel besser aus, oder? Ein paar Länder (wie die Philippinen und Sri Lanka) wurden vom Urheber vergessen. Jetzt fehlen nur noch die Ländernamen!

Afrique

Die ganze Restaurationsarbeit an der alten Landkarte inspirierte uns zu eigenen Projekten.

So ne richtig große Afrika-Karte für jedes Foyer wär ja cool. Mit Flüssen, Klimazonen und Hauptstädten und so. So groß, dass selbst Togo nicht nur ein kleiner Farbklecks ist.

Aber wie nimmt man sowas am besten in Angriff? Wir hatten den Anspruch, mit ein wenig Professionalität etwas Schönes für lange Zeit zu schaffen. Wer weiß schon, ob diese Karte nicht sogar länger als die nächsten sieben Jahre durchhalten muss.

Wir hatten die ausgefuchste Idee, die Umrisse genau vorzumalen, indem wir eine Karte mit dem Beamer an die Wand projizieren.

africa_veg_86 Vegetation_Africa

 

 

 

 

 

 

Jetzt kam die eigentliche Schwierigkeit: Die Weltkarte musste in zufriedenstellender Größe dargestellt sein. An der Position, an der der Beamer am besten stehen sollte, war leider schon ein Busch gepflanzt. Es lief also darauf hinaus, dass der Projektor schräg mit einem Handyaufladekabel an die Stuhllehne gebunden wurde, wobei der Stuhl auf einem Tisch im Busch stand.

Jetzt kam die eigentliche Schwierigkeit: Die Weltkarte musste in zufriedenstellender Größe dargestellt sein. An der Position, an der der Beamer am besten stehen sollte, war leider schon ein Busch.
Es lief also darauf hinaus, dass der Projektor schräg mit einem Handyaufladekabel an die Stuhllehne gebunden wurde, wobei der Stuhl auf einem Tisch im Busch stand.

Der gute alte DIERCKE-Weltatlas half uns ungemein dabei, die Grenzen und Flüsse zu malen. Wie gut, dass ich den noch habe und dass er hier in Togo gelandet ist.

Das sieht doch erflogsversprechend aus.

Das sieht doch erfolgsversprechend aus.

Die erste Nachtschicht dauerte bis zwei Uhr morgens, aber bot eine gute Grundlage für die weitere Arbeit

Die erste Nachtschicht dauerte bis zwei Uhr morgens, aber bot eine gute Grundlage für die weitere Arbeit.

 

 

 

 

 

 

 

 

Cornelia hatte Vorteile: Sie brauchte keinen improvisierten Nackenschutz.

Ab dann ging es in der Sonne weiter. Cornelia hatte Vorteile: Sie brauchte keinen improvisierten Nackenschutz.

Dann konnte es in tagelanger Arbeit ans Ausfüllen der Vegetationszonen gehen. Der tropische Regenwald und die Feuchtsavanne waren die ersten, danach ging es mit Trockensavanne und Dornbuschsavanne weiter. Wüste und Mittelmeerklima bildeten den Abschluss.

Dann konnte es in tagelanger Arbeit ans Ausfüllen der Vegetationszonen gehen. Der tropische Regenwald und die Feuchtsavanne waren die ersten, danach ging es mit Trockensavanne und Dornbuschsavanne weiter. Wüste und Mittelmeerklima bildeten den Abschluss.

Mit manchen Farben waren wir dann letztendlich doch nicht zufrieden. Das Grau für die Dornbuschsavanne in diesem Bild haben wir zum Beispiel wieder abgekratzt.

Mit manchen Farben waren wir dann letztendlich doch nicht zufrieden. Das tɔlma lιm für die Dornbuschsavanne in diesem Bild haben wir zum Beispiel wieder abgekratzt. Viele Farben mussten wir mischen, wobei die Mischung im Topf oft anders aussah als auf der Wand. Ab und zu kamen süße Kinder, die ihre Finger in die Farbtöpfe tauchten und die Farbe an der weißen Wand abwischten.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Das ist der aktuelle Stand!

Das ist der aktuelle Stand! Gefällt Euch die Farbwahl? Noch ist die Karte aber nicht fertig: Die Seen sind noch nicht umrandet und es gibt noch keine Beschriftungen. Nur den echten Experten fällt auf, welche Grenze fehlt 😉

Wir haben noch eine passende Legende für die Karte geplant: Der tropische Regenwald ist in sehr dunklem hatυ lιm gemalt worden, Feucht- und Trockensavanne haben dagegen etwas hellere hatυ-lιm-Töne. Die Dornbuschsavanne sollte schön trocken aussehen, also haben wir dafür ein helles sυtυbɔyo tεlιm ausgewählt. Die Wüsten wie Sahara, Namib und Danakil-Somalia erstrahlen in leuchtendem sυtυ lιm. Für das Mittelmeerklima im hohen Norden und an der Küste Südafrikas mischten wir einfach ein bisschen sυtυ lιm mit einem ordentlichen Schuss kιsιmɔυ.

Danach wollen wir eine ähnliche Karte im Foyer Jean Paul II, also bei den Mädchen malen. So im Sinne der Gleichberechtigung eben.

Das Mumpsproblem

Los ging alles mit einem Jungen aus dem Foyer, der unter druckschmerzhaften geschwollenen Lymphknoten und leichtem Fieber litt. Wir brachten ihn ins Krankenhaus, wo man ihm Blut abnahm und es auf Erreger untersuchte. Die Diagnose war natürlich die gleiche wie immer: Malaria Tropica.

Ihm wurde Quinin verschrieben und so klangen seine Beschwerden auch wieder ganz schnell ab.

Doch damit war es nicht vorbei. Die nächsten Kinder bildeten geschwollene Lymphknoten aus, viele auch mit Fieber verbunden. Und gleichzeitig bekam es auch mein erwachsener Kollege und guter Freund, der von heute auf morgen durch seine geschwollenen Speicheldrüsen sehr verändert aussah.

Die eigentlich recht harmlose Kinderkrankheit, die wir in Deutschland durch den MMR-Impfstoff (Mumps, Masern, Röteln) bis auf etwa hundert Fälle pro Jahr eingedämmt haben, kann besonders bei Erwachsenen schwerwiegende Komplikationen wie Hirnhautentzündung, Entzündung der Bauchspeicheldrüse oder Entzündung der Hoden verursachen.

Umso besorgter war ich, als mein Freund dann hohes Fieber (bis zu 41° Celsius) und starke pochende Schmerzen in Kopf und Bauch hatte.

Lange Rede, kurzer Sinn: Ich verbrachte in der letzten Woche einige Vormittage, manchmal auch Nachmittage, im chinesischen Krankenhaus von Kara, um meinen Freund zu betreuen. Immer wieder fuhr ich mit dem Motorrad herum, um Verwandte und Freunde von ihm abzuholen und zum Krankenhaus zu befördern. In Togo lässt man einen Kranken niemals allein, denn die Ärzte tun für ihre Patienten nur bei Bezahlung das Nötigste. Die gesamte Pflege bleibt Familien und Freunden überlassen. So kommt es, dass viele Patienten neben der medikamentösen Behandlung auch mit traditionellen Natur-Arzneistoffen ihrer Familie verpflegt werden.

Unser Mumpspatient hatte zum Beispiel einen Brei aus Wespennestern gegen die Schwellungen auf den Wangen und einen Tee aus selbstgepflückten Blättern gegen die Bauchschmerzen. Wer solche Praktiken für primitiv hält, sollte sich vor Augen führen, dass es selbst in Deutschland viele Leute gibt, die auf Homöopathie schwören. Ich möchte niemandem auf die Füße treten, aber da schätze ich die Wirksamkeit natürlicher Heilmittel wie Blattextrakte und kühlender Erde aus Wespennestern hier in Togo als deutlich höher ein.

Mittlerweile geht es meinem Freund wieder ganz gut; in den nächsten Tagen soll er entlassen werden. Leider stürzt ein Krankhausaufenthalt die ganze Familie eines Patienten in ein finanzielles Loch, denn Krankenversicherungen gibt es nicht und jeder noch so kleine Nadelstich muss bezahlt werden. Wenn die Familie das Geld nicht aufbringen kann oder der Kranke nicht genug finanzielle Hilfe hat, wird er seinem Schicksal überlassen. Im schlimmsten Fall bedeutet das seinen Tod.

Einsatz des gesammelten Spendengeldes

In der letzten Zeit wurde es ernst. Ich musste Anträge schreiben und mich entscheiden, in welche konkreten Projekte ich mein gesammeltes Spendengeld fließen lasse.

Ein herzliches Dankeschön bin ich Euch noch schuldig! Dank meiner treuen Leser, meiner Freunde, meiner Familie und auch aller anonymen Spender standen mir nun gewaltige 2.035,20€ zur Verfügung.

Ganz transparent möchte ich Euch nun vorrechnen, welche Projekte mit welchen Beträgen umgesetzt werden.

 Fensterscheiben

Exakt 38 Fensterscheiben fehlen in den drei Foyers. Von dem Spendengeld werde ich 45 neue beschaffen, sodass man einen kleinen Puffer für die Zukunft hat.

Exakt 38 Fensterscheiben fehlen in den drei Foyers. Von dem Spendengeld werde ich 45 neue beschaffen, sodass man einen kleinen Puffer für die Zukunft hat.

In der Trockenzeit weht eiskalter staubiger Wind durch die Fenster, in der Regenzeit ist es die ungemütliche Nässe.

In der Trockenzeit weht eiskalter staubiger Wind durch die Fenster, in der Regenzeit ist es die ungemütliche Nässe.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Besonders in der kalten Trockenzeit sinken die Temperaturen manchmal bis auf 18 Grad. Das ist im Vergleich zu den Temperaturen tagsüber (35 Grad und mehr) eisig und die Kinder erkälten sich. Auch ich hatte während der Trockenzeit dieses Jahres andauernd Fieber, Schnupfen und Halsschmerzen. Die Kinder traf es noch schlimmer, denn in ihren Zimmern sind viele Scheiben kaputt, sodass sie praktisch draußen schliefen. Auch jetzt in der Regenzeit ist die Situation nicht viel besser. Es ist zwar sehr heiß und Erkältungskrankheiten haben keine Chance mehr, aber Wasser in den Zimmern ist trotzdem nicht das Wahre.

Eine Scheibe kostet 750 Francs (1,13 Euro). Also kosten 45 Scheiben 33.750 Francs (50,81 Euro).

Tischkicker für das Foyer Ignace

Der Tischkicker ist eine sehr teure, aber meiner Meinung nach wichtige Anschaffung. Seit Jahren besteht das Problem, dass die frischen Straßenkinder oft eine kurze Zeit im Foyer leben und dann doch wieder auf den Markt ausbüchsen. Natürlich liegt es einerseits daran, dass ihnen vorher die ganze Stadt als Schlafplatz und Zuhause zur Verfügung stand und sie sich jetzt auf vier Mauern begrenzen sollen. Andererseits ist das Foyer Ignace vielleicht auch einfach noch nicht für alle Kinder attraktiv genug. Seit diesem Jahr gibt es eine neue Köchin, die die Essensqualität schon gewaltig hebt.

Immer wieder beklagen sich die Kinder, dass es noch nicht genügend Spiele gäbe und sie sich langweilen. In diesen Phasen machen sie auch viel Unsinn. So also kam die Idee, einen Tischkicker anzuschaffen! Die Straßenkinder spielen auch in der Stadt oft Kicker, wobei sie für 10 Minuten jeweils 25 Francs (4 Cent) bezahlen müssen. Im Foyer wird es für genau diese Kinder gratis benutzbar sein.

Das ist der Tischkicker aus dem Foyer Immaculée. So oder so ähnlich wird  auch der neue Kickertisch aussehen.

Das ist der Tischkicker aus dem Foyer Immaculée. So oder so ähnlich wird auch der neue Kickertisch aussehen.

Für die aktuellen 5 Kinder im Ignace (ihr merkt schon, die Zahl ändert sich sehr schnell) wird es einfach nur klasse, sich nach der Schule ein bisschen mit dem Kicker die Zeit zu vertreiben. Ich denke aber tatsächlich an die tolle langfristige Wirkung, die letzten hartnäckigen Straßenkinder vom Markt zu locken, die sich mit dem Versprechen einer besseren Zukunft nicht überzeugen lassen.

Der Tischkicker wird aus Ghana importiert und kostet leider ganze 220.000 Francs (336 Euro).

Trinkbecher

Die alten Metalltrinkbecher der Kinder machen Probleme. Erstmal reicht die Anzahl gar nicht, weiterhin sind die vorhandenen auch schon teilweise kaputt.

Die scharfkantige Risse sind nicht mehr schön.

Die scharfkantigen Risse erlauben nur bedingt ein komfortables und sicheres Trinkerlebnis.

Für 50 neue und stabilere Metallbecher werden wir 35.000 Francs (53 Euro) bezahlen.

Wandfarbe

Nicht für überlebensnotwendig, aber für sinnvoll halte ich Wandfarbe. Die letzte große Streichaktion ist nun auch schon wieder ein paar Jährchen her. Ihr haben alle Kinder beigewohnt und gemeinsam das komplette Foyer gestrichen.

Ein schöneres Zuhause kann viel bewirken.

Ein schöneres Zuhause kann viel bewirken.

Das Farbkonzept wird beibehalten, um nach Möglichkeit Farbe zu sparen. Demnach brauchen wir viel hatυ-lιm-farbenen Lack, den wir mit Benzin verdünnen. Der Rest wird mit einem Gemisch aus sυtυ lιm und kιhɔυlmɔυ bestrichen.

Sobald die Kinder frei haben, werde ich eine Gruppe von Vernünftigen zusammenstellen und wir werden eine Woche lang das Foyer verschönern! Die Bilder zeige ich euch dann natürlich!

Die Wandfarbe für das Foyer Immaculée und das Foyer Jean Paul II kostet insgesamt 108.000 Francs (163 Euro). Zusätzlich brauchen wir noch Benzin für 10.000 Francs (15 Euro).

Wäscheleinen

Leider habe ich gerade kein passendes Bild parat, aber es gibt einen großen Wäscheleinenbedarf im Foyer. Jeden Samstag ist Waschtag, wobei die Wäscheleinen nicht für alle Kinder reichen. Viele müssen dann beim Wäschetrocknen auf Büsche und den Boden ausweichen. Für 12.500 Francs (19 Euro) besorgen wir ein paar Drähte und ein bisschen Metall, um zwei Gestelle an die Wand zu montieren.

Unterstand für die Regenzeit

Von einem Kostenvoranschlag und einer groben Skizze möchte ich Euch jetzt noch keine Bilder schicken. Sobald es etwas konkreter wird und der Bau beginnt, berichte ich ausführlich davon.

Es geht um einen gut durchlüftetes Gebäude, das viel Platz und Schutz vor Regen bietet. Die alte, marode Küche wird abgerissen, um diesem Unterstand zu weichen. Er wird groß genug für Ballspiele sein, kann zur Not als Essenssaal dienen und stellt einen Versammlungsort für die Kinder dar. Momentan ist bei jedem Regenguss noch der gesamte Foyerbetrieb blockiert.

Cornelia und ich wollen jeweils einen Teil unseres Spendengeldes in dieses Projekt investieren, auf das unser Chef schon seit Jahren spart. Insgesamt wird der Bau nach aktuellem Plan 4.303.770 Francs (6563 Euro) kosten, wobei ich 922.943 Francs (1400 Euro) zuschieße.

Die neue Küche steht bereits, ist aber noch nicht in Betrieb genommen worden, weil sie zu nah an den Duschen steht. Als Hygienemaßnahme soll eine kleine Mauer gezogen werden.

Bis zum nächsten Mal

Im nächsten Blogeintrag wird es um die bisherigen Erzeugnisse des Werkkurses gehen!

Ich wünsche Euch bis dahin eine schöne Zeit. Mittlerweile lese ich ab und zu deutsche Nachrichten, schließlich komme ich ja bald wieder und muss dann über so manche Umstände bescheid wissen 😉

Bevor ich endgültig Tschüss sage, will ich Euch noch ein bisschen neidisch machen!

Mangos für 1,50€

Mangos für 1,50€

Seit ein paar Wochen ist Mango-Saison. Auf dem Bild seht ihr die Menge an Mangos, die man aktuell für 1000 Francs (1,50€) kaufen kann. Der Preis wird noch weiter sinken!

Gönnt es mir, denn ansonsten esse ich jeden Tag Pâte (Maisbrei) und denke bei jedem Bissen sehnsüchtig an Kartoffeln, Spinat, Schnitzel, Fischstäbchen, Sauerkraut, Schwarzbrot, Käse, Wurst und sonstige kulinarische Schätze Deutschlands.

 

“Liebe Grüße aus Togo“, sage ich, während ich in eine saftige Mango beiße.

Euer Timo.

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Thema von Anders Norén.