Autor: Teresa Schwickert

Der erste gemeinsame Ausflug zum Karibasee

Seit langem melde ich mich mal wieder. Der Grund für meine lange Abwesenheit ist, dass viele Dinge, die anfangs so neu und besonders für mich waren, zur Normalität geworden sind.

Doch letzte Woche haben wir einen Ausflug mit den Mädchen aus dem GART nach Siavonga unternommen. Siavonga liegt an der Grenze zu Zimbabwe und dem Karibasee.

Wir, 36 Mädchen, 4 Volontäre, 6 Mummies und 2 Schwestern teilten uns in 2 Busse auf und los ging es um 6 Uhr früh. Denn die Fahrt dauerte 3 Stunden und wir wollten so viel Zeit wie möglich am See verbringen. Zum Glück war ich in dem ruhigeren Bus und konnte noch etwas schlafen.

Als wir Siavonga erreichten, entschieden wir uns, den Staudamm anzusehen. Die Mädchen waren völlig aus dem Häuschen, weil sie zum ersten Mal einen Staudamm und See sahen. So etwas kannten sie bisher nur als Bild aus dem Schulbuch. Dazu kam noch, dass wir im Wasser zwei Krokodile sehen konnten. 1 2

Als jeder dann endlich ein schönes Bild mit dem See im Hintergrund fotografiert hatte, ging es auf die Suche nach einem Ort, wo wir schwimmen konnten. Nach langer Suche wurden wir fündig, denn an unserem ursprünglichen Zielort war Schwimmen aufgrund häufigen Krokodilbesuches verboten.

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Schnell zog sich jeder um und auf ging es ins Wasser! Die meisten Mädchen konnten nicht schwimmen und hatten Angst vor dem Wasser. Nach und nach wurden sie jedoch mutiger und trauten sich tiefer ins Wasser zu gehen. Sie fragten uns, ob wir ihnen das Schwimmen beibringen können. Leider waren es zu viele, die alle gleichzeitig etwas lernen wollten, so dass sie nicht viele Fortschritte machten. Dennoch hatten wir alle sehr viel Spaß im Wasser.

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Leider war die Zeit dann auch fast schon wieder herum. Nach einem gemeinsamen Mittagessen ging es zurück in den Bus. Die Rückfahrt war um das Zweifache länger (es musste noch Fisch eingekauft werden), doch wurde viel Musik gehört und gesungen, so dass es mir im Endeffekt gar nicht so lange vorkam.

Der Ausflug war sehr schön und vor allem die Mädchen haben es genossen, etwas Neues zu sehen!

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Seit langem melde ich mich mal wieder. Der Grund für meine lange Abwesenheit ist, dass viele Dinge, die anfangs so neu und besonders für mich waren, zur Normalität geworden sind. Doch letzte Woche haben wir einen Ausflug mit den Mädchen aus dem GART nach Siavonga unternommen. Siavonga liegt an der Grenze zu Zimbabwe und dem […]

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Morgen beginnt wieder die Schule

Im neuen Jahr entschieden wir uns dann, nach Livingstone zu fahren. Denn wir wollten die Victoria Falls einmal am Anfang und am Ende der Regenzeit sehen. Im Januar gibt es noch nicht so viel Wasser, d.h. man kann auf den Wasserfällen laufen und zu natürlichen Pools gehen. Wir haben uns dann für den Angels Pool entschieden und die Aussicht war phänomenal.

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Danach haben wir uns die Wasserfälle noch von der anderen Seite angeguckt. Obwohl ich weiß, dass im April am Ende der Regenzeit noch mehr Wasser fließt, war die Aussicht atemberaubend.

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Am nächsten Tag sind wir dann nach Mazabuka gefahren, um ein paar Freunde zu besuchen. Sie arbeiten in einem Dorf in der Nähe von Mazabuka als Volontäre. Sie unterrichten Kinder, die Augenerkrankungen haben und verbringen den ganzen Tag mit ihnen.

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Das Leben dort unterscheidet sich nochmal total von dem Alltag, den wir hier in Lusaka gewohnt sind. Es fing damit an, dass man mit dem Minibus nicht bis ins Dorf fahren kann und wir auf eine Mitfahrgelegenheit warten mussten. In der Einrichtung wird nur mit Feuer gekocht und so etwas wie eine Toilettenspülung gibt es auch nicht. Doch das nötigste war da.

Es war echt eine tolle Erfahrung dieses Leben im Dorf mitzuerleben. Die Kinder aus der Schule waren sehr offen und konnten gar nicht verstehen, warum wir nur für eine Nacht bleiben. Wir wären auch gerne länger dageblieben, doch die Arbeit rief.

Auf unserer Rückfahrt hatten wir noch ein verrücktes Erlebnis. Denn Mary, meine Mitvolontärin, hatte ihr Handy in einem Auto verloren, was uns mitgenommen hatte. Auf unserer Suche haben wir sehr viele hilfsbereite Menschen getroffen, und am Ende haben wir unseren Fahrer und Marys Handy wiedergefunden. Einen Teil der Strecke sind wir dann auf der Ladefläche eines Pick Ups gefahren, was ein toller Abschluss des Ausflugs war, da ich das schon immer mal machen wollte.

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In der letzten Woche dekorierten wir (mal wieder) die Schule und bereiteten uns auf das neue Schuljahr vor. Ich freue mich schon darauf, morgen meine Schulkinder wiederzusehen.

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Im neuen Jahr entschieden wir uns dann, nach Livingstone zu fahren. Denn wir wollten die Victoria Falls einmal am Anfang und am Ende der Regenzeit sehen. Im Januar gibt es noch nicht so viel Wasser, d.h. man kann auf den Wasserfällen laufen und zu natürlichen Pools gehen. Wir haben uns dann für den Angels Pool […]

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Alle Jahre wieder…

Weihnachten mit 25 Grad und Sonnenschein zu feiern, war für mich ziemlich ungewöhnlich. Deshalb war ich anfangs auch nicht so wirklich in Weihnachtsstimmung, aber als wir dann anfingen alles zu dekorieren, uns einen künstlichen Tannenbaum zu kaufen und Plätzchen zu backen, wurde es besser.

Am Heiligabend war hier nicht viel Programm. Abends sind wir in die Kirche gegangen und das war es dann. Am nächsten Tag wurde hier dann erst angefangen zu feiern. Wir haben zusammen mit den Schwestern und Mädchen aus dem GART gegessen, denn ein paar von Ihnen sind hiergeblieben, da sie mit der Schule abgeschlossen haben und nun auf das Leben außerhalb der City of Hope vorbereitet werden. Den restlichen Tag haben wir dann noch mit den Mädchen verbracht.

An Silvester haben wir einen Ausflug zu einem Zoo in der Nähe von Lusaka gemacht. Die Mädchen haben sich sehr gefreut und konnten mit dem Fotografieren gar nicht mehr aufhören.

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Am Abend haben wir dann noch mit ihnen getanzt und zusammen ins neue Jahr reingefeiert.

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Weihnachten mit 25 Grad und Sonnenschein zu feiern, war für mich ziemlich ungewöhnlich. Deshalb war ich anfangs auch nicht so wirklich in Weihnachtsstimmung, aber als wir dann anfingen alles zu dekorieren, uns einen künstlichen Tannenbaum zu kaufen und Plätzchen zu backen, wurde es besser. Am Heiligabend war hier nicht viel Programm. Abends sind wir in […]

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Sansibar oder der letzte Grund

Im Dezember sind hier in Sambia Schulferien und alle Mädchen aus dem GART verbringen die Ferien bei ihren Familienangehörigen oder in einer anderen Don Bosco Einrichtung. Das gibt uns Volontären die Möglichkeit zu Reisen.

Unser Reiseziel: Sansibar. Wir hatten uns entschieden mit dem Zug nach Dar Es Saalam zu fahren, um mehr von der Landschaft Sambias und Tansanias zu sehen. Wir hatten einmal sogar die Aussicht auf einen Nationalpark in Tansania, doch leider haben wir nur ein paar Vögel gesehen.

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Nach zweieinhalb Tagen erreichten wir die Hauptstadt Tansanias und fuhren dann mit der Fähre nach Sansibar. Wir verbrachten ein paar Tage in der Stone Town.

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Danach reisten wir mit dem Daladala, in dem wir zwischen 30 anderen Leuten mehrere Stunden saßen, nach Paje und Nungwi, zu zwei kleinen Orten am Strand.

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Die Highlights des Urlaubs waren für mich unsere zwei Schnorchel Touren. Die erste war vor der Prison Island, wo wir viele Fische und ein Korallenriff sehen konnten, das war sehr entspannt. Im Gegensatz dazu war die zweite Tour spannender. Wir wollten nämlich mit Delfinen schnorcheln. Das war ganz schön hektisch, da wir schnell aus dem Boot springen mussten, um den Delfin zu sehen.

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Mein Kopf und ein Delfin 🙂 – auch wenn er nur ein paar Meter entfernt war, habe ich ihn in diesem Moment natürlich nicht gesehen!

Die zwei Wochen Urlaub waren ganz gut, um sich von dem Stress der letzten Schulwochen zu erholen. Doch ich war auch froh, wieder zu Hause zu sein und Weihnachten in der City of Hope zu feiern.

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Im Dezember sind hier in Sambia Schulferien und alle Mädchen aus dem GART verbringen die Ferien bei ihren Familienangehörigen oder in einer anderen Don Bosco Einrichtung. Das gibt uns Volontären die Möglichkeit zu Reisen. Unser Reiseziel: Sansibar. Wir hatten uns entschieden mit dem Zug nach Dar Es Saalam zu fahren, um mehr von der Landschaft […]

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Mein Alltag

Jetzt bin ich schon über zwei Monate hier. Ich fühle mich hier fast wie zu Hause und so langsam hat sich bei mir der Alltag eingestellt. Von diesem wollte ich euch hier einmal erzählen.

Mein Tag beginnt immer um 7:30 Uhr mit der 1. Stunde in der Schule. In den nächsten zwei Stunden korrigiere ich die Aufgaben meiner Schüler, unterrichte sie manchmal, wenn die Lehrerin nicht da ist und versuche ihnen nebenbei lesen beizubringen. Um 9:30 Uhr ist dann die große Pause.

Eine Woche im Monat bin ich zum Reis austeilen eingeteilt. Dann stehe ich mit einem riesigem Reistopf auf dem Gelände und gebe den Kindern eine Portion Reis. Für manche ist das die einzige Mahlzeit am Tag.

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Um 10 Uhr geht es dann weiter mit dem Unterricht bis 12 Uhr. Danach wird die Klasse geputzt und der Schultag ist für mich beendet.

Danach esse ich gemeinsam mit den anderen Volontären Mittagessen und habe etwas Zeit, um mich auszuruhen. Die brauche ich auch immer, denn der Schultag ist anstrengender als man denkt, vor allem, wenn man so gut wie 20mal am Tag hört: „Madam, Madam he is calling me a cow!“ oder Ähnliches…

Der Tag geht weiter mit der Reading – Time. Diese geht von 14 – 15 Uhr. Dort lesen wir mit den jüngeren Mädchen (Klasse 1 bis 4) aus dem GART englische Kinderbücher oder versuchen ihnen lesen beizubringen.

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Danach gibt es immer verschiedene Aktivitäten. Dienstags sind wir jede zweite Woche bei einer Frau zu Besuch, die uns etwas über die sambische Kultur beibringt oder uns zeigt wie man traditionell sambisch kocht. An den anderen Dienstagen und jedem Donnerstag ist Production. Dabei stellen die Mädchen Armbänder, Rosenkränze etc. her. Mittwochs ist dann Sport – Time. Dort tanzen wir oder spielen Bewegungsspiele mit den Mädchen. Zusätzlich kommen immer mal wieder unterschiedliche Meetings mit den Schwestern dazwischen.

Der tägliche Rosenkranz ist dann um 17:30 Uhr. Dort wird Maria angebetet und zwischendurch singen und trommeln unsere Mädchen zu einem Marienlied auf Nyanja, Bemba und anderen afrikanischen Sprachen. Während des Rosenkranzes kann ich immer zur Ruhe kommen und die Geschehnisse des Tages reflektieren. Wenn ich die Mädchen singen höre, wird mir jedes Mal bewusst, dass ich gerade nirgendwo anders lieber sein würde und dankbar für diese zwei Monate hier bin. Natürlich ist hier nicht alles leicht, da die Kinder ganz normale Kinder sind und sich öfter mal nicht so leicht etwas sagen lassen wollen und es manchmal in der Stadt als „Weiße“ auch nicht ganz angenehm ist, weil einige ziemlich grob einem gegenüber werden. Doch auch das gehört zu meinem Jahr dazu. Die positiven Erfahrungen mit den Menschen hier in Sambia überwiegen bei Weitem die negativen.

Nach dem Rosenkranz geht es dann direkt weiter mit der Study – Time. Dort helfen wir den Mädchen mit ihren Hausaufgaben. Im Moment habe ich gerade die Kleineren zugeteilt. Da sie kaum Hausaufgaben haben, spiele ich meistens mit ihnen Kartenspiele.

Der Tag wird mit dem Good Night abgeschlossen, bei dem wir oft ein paar Gedanken oder Geschichten mit den Mädchen teilen. Zweimal in der Woche bereiten die Volontäre das Good Night vor. Wir sind dann also so um 20 Uhr mit den Aufgaben fertig und machen uns etwas zu essen, duschen, reden ein bisschen und fallen dann auch schon wieder ins Bett, um am nächsten Tag um 6:30 Uhr aufzustehen. (so ist mein Plan, aber bei mir als Schlafmütze dauert das mit dem Aufstehen ja immer etwas 😉 )

Freitags haben wir nachmittags ein bisschen Zeit zum Einkaufen und verbringen den Abend mit den Mädchen. Meistens schauen wir uns einen Film mit ihnen an oder machen einen Tanzabend.

Samstags findet von 14 – 16 Uhr das Oratory statt. Dort spielen wir Basketball, Fußball, Bewegungsspiele etc. mit unseren Mädchen sowie Kindern und Jugendlichen von außerhalb.

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Sonntags ist immer um 7:30 Uhr Messe (das ist eindeutig zu früh für mich), die dann auch noch mindestens 2 Stunden dauert. Dafür gibt es in der Messe natürlich schöne sambische Lieder und dazu wird geklatscht und getanzt, was für mich am Anfang ziemlich ungewöhnlich war, doch inzwischen mache ich auch automatisch mit (das mit dem Tanzen lasse ich doch mal lieber). Dann essen wir (mit den Händen) noch Mittagessen gemeinsam mit den Mädchen und den Schwestern.

Bis zum nächsten Mal

 

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Jetzt bin ich schon über zwei Monate hier. Ich fühle mich hier fast wie zu Hause und so langsam hat sich bei mir der Alltag eingestellt. Von diesem wollte ich euch hier einmal erzählen. Mein Tag beginnt immer um 7:30 Uhr mit der 1. Stunde in der Schule. In den nächsten zwei Stunden korrigiere ich […]

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Es gibt immer einen Grund zu feiern!

In den letzten Wochen wurden viele Feste in der City of Hope gefeiert.

Am 20. Oktober war der Gratitude Day in der Schule. An diesem Tag wird den Schwestern und Lehrern gedankt. Der Tag begann mit einer Messe, die natürlich später begann als geplant, aber so langsam gewöhne ich mich an die „afrikanische Zeit“ (was heißt, dass man mindestens eine Viertelstunde warten muss, bis alle bereit sind)! Darauf folgten Präsentationen aller Klassen, sie performten entweder einen Song oder tanzten zu einem. Bei jeder Darbietung überreichten dann die Kinder den Schwestern ein Geschenk.

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Das nächste Fest war der 52. Independence Day von Sambia. Nachdem vor 52 Jahren bei Wahlen die UNIP, die sich für die Unabhängigkeit Sambias einsetzte, gewann, wurde am 24.10.1964 die Republik Sambia ausgerufen. Der 24.10.2016 begann mit einer Messe. Als nächstes hatten wir (Sisters, Mummies und Volunteers) ein Match gegen die Mädels aus dem GART. Zuerst versuchten wir sie im Netball zu schlagen, aber die Mühe war leider vergeblich! Ich habe das Gefühl, die Mädchen können hier fast alles gut. Hinter meiner Deckgegnerin Juliet konnte ich z.B. nur hinterher gucken, so schnell war sie mit dem Ball weg. Aber ich schiebe unsere Niederlage mal lieber auf die Sonne und die für uns ungewohnte Hitze  – und nicht auf unsere mangelnde Sportlichkeit! Das nächste Match war Basketball. Es grenzt fast an ein Wunder, dass wir dort gewinnen konnten.

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Nach einem kurzen Frischmachen und dem Mittagessen wurde dann von jedem Haus, in dem die Mädchen wohnen (es gibt insgesamt drei), etwas zu Sambias Unabhängigkeit vorgeführt. Es waren wieder viele Tänze dabei! Unsere Gruppe fiel da mit einem kleinen Schauspiel etwas aus der Reihe. Mit dem Rosenkranz wurde der Tag dann offiziell beendet.

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Abgesehen von den zwei beschriebenen Festen, ist der Oktober der Monat des Rosenkranzes. Deshalb wird jeder Rosenkranz in einer besonderen Weise gebetet. Hier gehört es außerdem dazu, draußen zu beten. Jede Woche bereitete ein anderes Haus den Rosenkranz vor. In der dritten Oktoberwoche war ich dann mit meiner Gruppe dran. Wir führten eine Performance zu christlichen Liedern auf.

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Fürs Erste wars das wohl mit den Festlichkeiten hier, aber man weiß nie, was einen als Nächstes erwartet!

Sonnige Grüße aus Sambia ins kalte Deutschland!

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In den letzten Wochen wurden viele Feste in der City of Hope gefeiert. Am 20. Oktober war der Gratitude Day in der Schule. An diesem Tag wird den Schwestern und Lehrern gedankt. Der Tag begann mit einer Messe, die natürlich später begann als geplant, aber so langsam gewöhne ich mich an die „afrikanische Zeit“ (was […]

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Der nächste Sommer wird auf keinen Fall so wie dieser war!

Seit meinem letzten Blogeintrag ist so viel geschehen, dass ich gar nicht weiß wo ich anfangen soll.

Am 18. September kam Angel Fernandez Artime Sambia besuchen. Er ist der Chef von Don Bosco weltweit und besuchte die salesianische ZMB Provinz. Wir waren die ganze Woche davor beschäftigt, Buchstaben auszuschneiden, mit denen wir dann die Schule dekoriert haben. Dementsprechend waren wir danach ganz schön erledigt.

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Am Wochenende kamen dann aus ganz Sambia viele Gäste, um Rector Major zu treffen. Nachdem er Malawi besucht hatte, kam er dann am Sonntag am Flughafen in Lusaka an. Wir durften mitkommen, um ihn vom Flughafen abzuholen. Dort haben unsere Mädchen einige Tänze mit musikalischer Begleitung aufgeführt.

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Es wurde natürlich auch ein kleines Photoshooting gemacht, bei dem auch die Volunteers ein Bild mit ihm machen durften.

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Am Montag kam er dann in die City of Hope und bekam, wie soll es auch anders sein, einige Welcome-Songs präsentiert. Es gab sogar einen traditionellen Auftritt von einem maskierten Tänzer, was in Sambia sehr besonders ist.

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Als er eine Rede gehalten und Fragen beantwortet hatte, aß er mit den Schwestern Abendessen. Währenddessen wurde ein Social evening veranstaltet, wo die Mädchen ihre Lieblingsbeschäftigung, das Tanzen, ausüben konnten.

Am Tag danach sind wir für eine Messe mit Rector Major ein bisschen außerhalb von Lusaka gefahren.

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Danach gab es noch ein leckeres Abendessen auf einem riesigen Gelände. Nach den ganzen anstrengenden Tagen, habe ich die ganze Busfahrt geschlafen.

Die weitere Woche verlief für mich nicht ganz so positiv, da ich mir eine Magen-Darm -Grippe eingefangen hatte und bis zum Ende der Woche nur im Bett lag. Aber wie man so schön sagt: „Geteiltes Leid ist halbes Leid“, denn die neue Volontärin hat das Gleiche erwischt wie ich.

Die nächste Woche verlief einigermaßen gewohnt. Inzwischen habe ich mich hier echt gut eingelebt. Vor den Spinnen hier habe ich zwar immer noch etwas Angst, aber die sind zu meiner Verteidigung größer als in Deutschland und die Geckos in unserem Haus gehören einfach dazu. Die Arbeit nachmittags mit den Mädchen aus dem GART (Girls at risks trust) macht mir echt Spaß.

Am vorletztem Wochenende kamen uns Johannes und Phillip, die auch als Volontäre im Norden von Sambia arbeiten und die wir schon von unseren Vorbereitungsseminaren kannten, besuchen. Denn wir hatten alle eine Einladung von der deutschen Botschaft zum Tag der deutschen Einheit erhalten. Wir fuhren schon etwas früher in die Stadt, um ihnen den Chitenge-Markt, auf dem ich dann meinen ersten Chitenge gekauft habe, und die Stadt zu zeigen. Als wir dann bei der Botschaft angekommen waren, fing es auf einmal an zu regnen. Das ist hier im Oktober ziemlich ungewöhnlich, da noch Trockenzeit ist und der Oktober der wärmste Monat im Jahr ist. Da die Party im Garten stattfand, war die Stimmung bei mir am Anfang nicht so toll. Doch als der Regen dann aufhörte und wir in Ruhe leckeres deutsches Essen essen konnten, war alles wieder gut. Dort haben wir andere deutsche Volontäre kennen gelernt. Das war ganz nett, da ich mich mit Ihnen gut über meine Erfahrungen austauschen konnte.

Als ich am letzten Montag in die Schule kam, erwartete mich eine Überraschung. Weil die Schüler anfangen Examen zu schreiben, wurden mehr Klassenräume gebraucht, weshalb dann meine 4. Klasse mit der anderen 4. Klasse in einen Raum zusammengelegt wurde. 40 Schüler ruhig zu halten ist schon eine Herausforderung, doch bei 80 sieht das dann nochmal ganz anders aus. Zum Glück waren wir zusammen zwei Lehrer, ein Brother und ich, wodurch wir die Kinder einigermaßen unter Kontrolle hatten.

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Am Mittwoch war dann auch schon der nächste Feiertag: der World Teachers Day. Hier in Sambia wird das, im Gegensatz zu Deutschland, groß gefeiert. Die Kinder haben keine Schule und die Lehrer machen sich einen netten Tag. Wir Volos waren auch dabei, weil wir ja auch in der Schule arbeiten und teilweise auch unterrichten. (Ich unterrichte nun manchmal in meiner Klasse Mathe.) Wir fuhren am Morgen in die Stadt und marschierten mit allen Lehrern aus dem District in eine andere Schule. Dort sollten dann zu Beginn die einzelnen Volksgruppen, in Sambia gibt es viele verschiedene, die alle eine unterschiedliche Sprache sprechen, zu afrikanischer Musik tanzen. Das war alles schön und gut, bis dann die Europäer aufgerufen wurden. Unser Tanz war natürlich wieder nicht vergleichbar, aber wir und alle anderen hatten Spaß dabei.

Zum Vergleich:

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Nachdem viele Reden gehalten wurden und jeweils der innovativste und am härtesten arbeitende Lehrer jeder Schule ein Geschenk bekam, fuhren wir dann etwas außerhalb zu einer stillgelegten Mine, die nun als See genutzt wird.

Zusammen mit den Lehrern haben wir gegrillt und die Aussicht genossen.

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Schwimmen waren wir auch. Zum Abschluss des Tages wurden wir dann noch zum Tanzen überredet. Mir wurde dann erstmal beigebracht wie man hier in Afrika tanzt. Die Mühe war vergeblich, denn wie eine Mitvolontärin immer so schön sagt: „Wir haben dafür die Muskeln einfach nicht“. Nach einigen Songs habe ich es dann aufgegeben und so getanzt wie es mir Spaß gemacht hat.

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Diese Woche haben wir nun auch noch einen letzten (etwas späten) Welcome- Song bekommen, bei dem uns ein Chitenge angelegt und geschenkt wurde. Es sollte uns zeigen, dass wir nun ein Teil ihrer Gemeinschaft sind und sie uns ihre Kultur näherbringen wollen. Denn uns wurde gezeigt, wie man ein Chitenge anlegt und für was man es alles benutzen kann. Es ist ein größeres Tuch, was sich viele sambische Frauen um die Hüfte binden und wie einen Rock tragen. Die Mädchen freuen sich, sobald sie uns in einem Chitenge sehen.

Ich glaube der Eintrag ist lang genug für heute, ich freue mich auf die nächsten spannenden Erlebnisse in der City of Hope und werde natürlich davon berichten.

Tizaonana! (Bis bald auf Nyanja)

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Seit meinem letzten Blogeintrag ist so viel geschehen, dass ich gar nicht weiß wo ich anfangen soll. Am 18. September kam Angel Fernandez Artime Sambia besuchen. Er ist der Chef von Don Bosco weltweit und besuchte die salesianische ZMB Provinz. Wir waren die ganze Woche davor beschäftigt, Buchstaben auszuschneiden, mit denen wir dann die Schule […]

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Endlich angekommen

Seit einer Woche bin ich nun in der City of Hope angekommen. Die Sisters und Mädchen haben uns hier sehr schnell nett aufgenommen. Inzwischen haben wir auch mehrere Welcome- Songs im afrikanischen Style zu hören bekommen, die sehr schön gesungen wurden. Unser kleines Haus haben wir schon größtenteils eingerichtet, so dass es sich fast wie […]

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It´s time for africa

In einer Woche geht es nun endlich los. Am Montag werde ich mit meiner Mitvolontärin von Hamburg über Dubai nach Lusaka/Sambia fliegen. Meine erste neue Erfahrung wird also der erste Langstreckenflug sein. Doch dieses Erlebnis wird sich sicher nicht mit den darauffolgenden vergleichen lassen. Die Aufregung bei mir steigt, je näher mein Abflug rückt. Mir […]

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