Der erste gemeinsame Ausflug zum Karibasee

Seit langem melde ich mich mal wieder. Der Grund für meine lange Abwesenheit ist, dass viele Dinge, die anfangs so neu und besonders für mich waren, zur Normalität geworden sind.

Doch letzte Woche haben wir einen Ausflug mit den Mädchen aus dem GART nach Siavonga unternommen. Siavonga liegt an der Grenze zu Zimbabwe und dem Karibasee.

Wir, 36 Mädchen, 4 Volontäre, 6 Mummies und 2 Schwestern teilten uns in 2 Busse auf und los ging es um 6 Uhr früh. Denn die Fahrt dauerte 3 Stunden und wir wollten so viel Zeit wie möglich am See verbringen. Zum Glück war ich in dem ruhigeren Bus und konnte noch etwas schlafen.

Als wir Siavonga erreichten, entschieden wir uns, den Staudamm anzusehen. Die Mädchen waren völlig aus dem Häuschen, weil sie zum ersten Mal einen Staudamm und See sahen. So etwas kannten sie bisher nur als Bild aus dem Schulbuch. Dazu kam noch, dass wir im Wasser zwei Krokodile sehen konnten. 1 2

Als jeder dann endlich ein schönes Bild mit dem See im Hintergrund fotografiert hatte, ging es auf die Suche nach einem Ort, wo wir schwimmen konnten. Nach langer Suche wurden wir fündig, denn an unserem ursprünglichen Zielort war Schwimmen aufgrund häufigen Krokodilbesuches verboten.

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Schnell zog sich jeder um und auf ging es ins Wasser! Die meisten Mädchen konnten nicht schwimmen und hatten Angst vor dem Wasser. Nach und nach wurden sie jedoch mutiger und trauten sich tiefer ins Wasser zu gehen. Sie fragten uns, ob wir ihnen das Schwimmen beibringen können. Leider waren es zu viele, die alle gleichzeitig etwas lernen wollten, so dass sie nicht viele Fortschritte machten. Dennoch hatten wir alle sehr viel Spaß im Wasser.

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Leider war die Zeit dann auch fast schon wieder herum. Nach einem gemeinsamen Mittagessen ging es zurück in den Bus. Die Rückfahrt war um das Zweifache länger (es musste noch Fisch eingekauft werden), doch wurde viel Musik gehört und gesungen, so dass es mir im Endeffekt gar nicht so lange vorkam.

Der Ausflug war sehr schön und vor allem die Mädchen haben es genossen, etwas Neues zu sehen!

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Seit langem melde ich mich mal wieder. Der Grund für meine lange Abwesenheit ist, dass viele Dinge, die anfangs so neu und besonders für mich waren, zur Normalität geworden sind. Doch letzte Woche haben wir einen Ausflug mit den Mädchen aus dem GART nach Siavonga unternommen. Siavonga liegt an der Grenze zu Zimbabwe und dem […]

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Morgen beginnt wieder die Schule

Im neuen Jahr entschieden wir uns dann, nach Livingstone zu fahren. Denn wir wollten die Victoria Falls einmal am Anfang und am Ende der Regenzeit sehen. Im Januar gibt es noch nicht so viel Wasser, d.h. man kann auf den Wasserfällen laufen und zu natürlichen Pools gehen. Wir haben uns dann für den Angels Pool entschieden und die Aussicht war phänomenal.

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Danach haben wir uns die Wasserfälle noch von der anderen Seite angeguckt. Obwohl ich weiß, dass im April am Ende der Regenzeit noch mehr Wasser fließt, war die Aussicht atemberaubend.

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Am nächsten Tag sind wir dann nach Mazabuka gefahren, um ein paar Freunde zu besuchen. Sie arbeiten in einem Dorf in der Nähe von Mazabuka als Volontäre. Sie unterrichten Kinder, die Augenerkrankungen haben und verbringen den ganzen Tag mit ihnen.

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Das Leben dort unterscheidet sich nochmal total von dem Alltag, den wir hier in Lusaka gewohnt sind. Es fing damit an, dass man mit dem Minibus nicht bis ins Dorf fahren kann und wir auf eine Mitfahrgelegenheit warten mussten. In der Einrichtung wird nur mit Feuer gekocht und so etwas wie eine Toilettenspülung gibt es auch nicht. Doch das nötigste war da.

Es war echt eine tolle Erfahrung dieses Leben im Dorf mitzuerleben. Die Kinder aus der Schule waren sehr offen und konnten gar nicht verstehen, warum wir nur für eine Nacht bleiben. Wir wären auch gerne länger dageblieben, doch die Arbeit rief.

Auf unserer Rückfahrt hatten wir noch ein verrücktes Erlebnis. Denn Mary, meine Mitvolontärin, hatte ihr Handy in einem Auto verloren, was uns mitgenommen hatte. Auf unserer Suche haben wir sehr viele hilfsbereite Menschen getroffen, und am Ende haben wir unseren Fahrer und Marys Handy wiedergefunden. Einen Teil der Strecke sind wir dann auf der Ladefläche eines Pick Ups gefahren, was ein toller Abschluss des Ausflugs war, da ich das schon immer mal machen wollte.

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In der letzten Woche dekorierten wir (mal wieder) die Schule und bereiteten uns auf das neue Schuljahr vor. Ich freue mich schon darauf, morgen meine Schulkinder wiederzusehen.

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Im neuen Jahr entschieden wir uns dann, nach Livingstone zu fahren. Denn wir wollten die Victoria Falls einmal am Anfang und am Ende der Regenzeit sehen. Im Januar gibt es noch nicht so viel Wasser, d.h. man kann auf den Wasserfällen laufen und zu natürlichen Pools gehen. Wir haben uns dann für den Angels Pool […]

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Alle Jahre wieder…

Weihnachten mit 25 Grad und Sonnenschein zu feiern, war für mich ziemlich ungewöhnlich. Deshalb war ich anfangs auch nicht so wirklich in Weihnachtsstimmung, aber als wir dann anfingen alles zu dekorieren, uns einen künstlichen Tannenbaum zu kaufen und Plätzchen zu backen, wurde es besser.

Am Heiligabend war hier nicht viel Programm. Abends sind wir in die Kirche gegangen und das war es dann. Am nächsten Tag wurde hier dann erst angefangen zu feiern. Wir haben zusammen mit den Schwestern und Mädchen aus dem GART gegessen, denn ein paar von Ihnen sind hiergeblieben, da sie mit der Schule abgeschlossen haben und nun auf das Leben außerhalb der City of Hope vorbereitet werden. Den restlichen Tag haben wir dann noch mit den Mädchen verbracht.

An Silvester haben wir einen Ausflug zu einem Zoo in der Nähe von Lusaka gemacht. Die Mädchen haben sich sehr gefreut und konnten mit dem Fotografieren gar nicht mehr aufhören.

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Am Abend haben wir dann noch mit ihnen getanzt und zusammen ins neue Jahr reingefeiert.

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Weihnachten mit 25 Grad und Sonnenschein zu feiern, war für mich ziemlich ungewöhnlich. Deshalb war ich anfangs auch nicht so wirklich in Weihnachtsstimmung, aber als wir dann anfingen alles zu dekorieren, uns einen künstlichen Tannenbaum zu kaufen und Plätzchen zu backen, wurde es besser. Am Heiligabend war hier nicht viel Programm. Abends sind wir in […]

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Sansibar oder der letzte Grund

Im Dezember sind hier in Sambia Schulferien und alle Mädchen aus dem GART verbringen die Ferien bei ihren Familienangehörigen oder in einer anderen Don Bosco Einrichtung. Das gibt uns Volontären die Möglichkeit zu Reisen.

Unser Reiseziel: Sansibar. Wir hatten uns entschieden mit dem Zug nach Dar Es Saalam zu fahren, um mehr von der Landschaft Sambias und Tansanias zu sehen. Wir hatten einmal sogar die Aussicht auf einen Nationalpark in Tansania, doch leider haben wir nur ein paar Vögel gesehen.

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Nach zweieinhalb Tagen erreichten wir die Hauptstadt Tansanias und fuhren dann mit der Fähre nach Sansibar. Wir verbrachten ein paar Tage in der Stone Town.

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Danach reisten wir mit dem Daladala, in dem wir zwischen 30 anderen Leuten mehrere Stunden saßen, nach Paje und Nungwi, zu zwei kleinen Orten am Strand.

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Die Highlights des Urlaubs waren für mich unsere zwei Schnorchel Touren. Die erste war vor der Prison Island, wo wir viele Fische und ein Korallenriff sehen konnten, das war sehr entspannt. Im Gegensatz dazu war die zweite Tour spannender. Wir wollten nämlich mit Delfinen schnorcheln. Das war ganz schön hektisch, da wir schnell aus dem Boot springen mussten, um den Delfin zu sehen.

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Mein Kopf und ein Delfin 🙂 – auch wenn er nur ein paar Meter entfernt war, habe ich ihn in diesem Moment natürlich nicht gesehen!

Die zwei Wochen Urlaub waren ganz gut, um sich von dem Stress der letzten Schulwochen zu erholen. Doch ich war auch froh, wieder zu Hause zu sein und Weihnachten in der City of Hope zu feiern.

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Im Dezember sind hier in Sambia Schulferien und alle Mädchen aus dem GART verbringen die Ferien bei ihren Familienangehörigen oder in einer anderen Don Bosco Einrichtung. Das gibt uns Volontären die Möglichkeit zu Reisen. Unser Reiseziel: Sansibar. Wir hatten uns entschieden mit dem Zug nach Dar Es Saalam zu fahren, um mehr von der Landschaft […]

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Mein Alltag

Jetzt bin ich schon über zwei Monate hier. Ich fühle mich hier fast wie zu Hause und so langsam hat sich bei mir der Alltag eingestellt. Von diesem wollte ich euch hier einmal erzählen.

Mein Tag beginnt immer um 7:30 Uhr mit der 1. Stunde in der Schule. In den nächsten zwei Stunden korrigiere ich die Aufgaben meiner Schüler, unterrichte sie manchmal, wenn die Lehrerin nicht da ist und versuche ihnen nebenbei lesen beizubringen. Um 9:30 Uhr ist dann die große Pause.

Eine Woche im Monat bin ich zum Reis austeilen eingeteilt. Dann stehe ich mit einem riesigem Reistopf auf dem Gelände und gebe den Kindern eine Portion Reis. Für manche ist das die einzige Mahlzeit am Tag.

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Um 10 Uhr geht es dann weiter mit dem Unterricht bis 12 Uhr. Danach wird die Klasse geputzt und der Schultag ist für mich beendet.

Danach esse ich gemeinsam mit den anderen Volontären Mittagessen und habe etwas Zeit, um mich auszuruhen. Die brauche ich auch immer, denn der Schultag ist anstrengender als man denkt, vor allem, wenn man so gut wie 20mal am Tag hört: „Madam, Madam he is calling me a cow!“ oder Ähnliches…

Der Tag geht weiter mit der Reading – Time. Diese geht von 14 – 15 Uhr. Dort lesen wir mit den jüngeren Mädchen (Klasse 1 bis 4) aus dem GART englische Kinderbücher oder versuchen ihnen lesen beizubringen.

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Danach gibt es immer verschiedene Aktivitäten. Dienstags sind wir jede zweite Woche bei einer Frau zu Besuch, die uns etwas über die sambische Kultur beibringt oder uns zeigt wie man traditionell sambisch kocht. An den anderen Dienstagen und jedem Donnerstag ist Production. Dabei stellen die Mädchen Armbänder, Rosenkränze etc. her. Mittwochs ist dann Sport – Time. Dort tanzen wir oder spielen Bewegungsspiele mit den Mädchen. Zusätzlich kommen immer mal wieder unterschiedliche Meetings mit den Schwestern dazwischen.

Der tägliche Rosenkranz ist dann um 17:30 Uhr. Dort wird Maria angebetet und zwischendurch singen und trommeln unsere Mädchen zu einem Marienlied auf Nyanja, Bemba und anderen afrikanischen Sprachen. Während des Rosenkranzes kann ich immer zur Ruhe kommen und die Geschehnisse des Tages reflektieren. Wenn ich die Mädchen singen höre, wird mir jedes Mal bewusst, dass ich gerade nirgendwo anders lieber sein würde und dankbar für diese zwei Monate hier bin. Natürlich ist hier nicht alles leicht, da die Kinder ganz normale Kinder sind und sich öfter mal nicht so leicht etwas sagen lassen wollen und es manchmal in der Stadt als „Weiße“ auch nicht ganz angenehm ist, weil einige ziemlich grob einem gegenüber werden. Doch auch das gehört zu meinem Jahr dazu. Die positiven Erfahrungen mit den Menschen hier in Sambia überwiegen bei Weitem die negativen.

Nach dem Rosenkranz geht es dann direkt weiter mit der Study – Time. Dort helfen wir den Mädchen mit ihren Hausaufgaben. Im Moment habe ich gerade die Kleineren zugeteilt. Da sie kaum Hausaufgaben haben, spiele ich meistens mit ihnen Kartenspiele.

Der Tag wird mit dem Good Night abgeschlossen, bei dem wir oft ein paar Gedanken oder Geschichten mit den Mädchen teilen. Zweimal in der Woche bereiten die Volontäre das Good Night vor. Wir sind dann also so um 20 Uhr mit den Aufgaben fertig und machen uns etwas zu essen, duschen, reden ein bisschen und fallen dann auch schon wieder ins Bett, um am nächsten Tag um 6:30 Uhr aufzustehen. (so ist mein Plan, aber bei mir als Schlafmütze dauert das mit dem Aufstehen ja immer etwas 😉 )

Freitags haben wir nachmittags ein bisschen Zeit zum Einkaufen und verbringen den Abend mit den Mädchen. Meistens schauen wir uns einen Film mit ihnen an oder machen einen Tanzabend.

Samstags findet von 14 – 16 Uhr das Oratory statt. Dort spielen wir Basketball, Fußball, Bewegungsspiele etc. mit unseren Mädchen sowie Kindern und Jugendlichen von außerhalb.

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Sonntags ist immer um 7:30 Uhr Messe (das ist eindeutig zu früh für mich), die dann auch noch mindestens 2 Stunden dauert. Dafür gibt es in der Messe natürlich schöne sambische Lieder und dazu wird geklatscht und getanzt, was für mich am Anfang ziemlich ungewöhnlich war, doch inzwischen mache ich auch automatisch mit (das mit dem Tanzen lasse ich doch mal lieber). Dann essen wir (mit den Händen) noch Mittagessen gemeinsam mit den Mädchen und den Schwestern.

Bis zum nächsten Mal

 

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Jetzt bin ich schon über zwei Monate hier. Ich fühle mich hier fast wie zu Hause und so langsam hat sich bei mir der Alltag eingestellt. Von diesem wollte ich euch hier einmal erzählen. Mein Tag beginnt immer um 7:30 Uhr mit der 1. Stunde in der Schule. In den nächsten zwei Stunden korrigiere ich […]

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