Hallo erstmal.
Nach langer Absenz bei den Volunteer Blogs habe ich mich endlich mal wieder aufgerafft. In Zukunft schaffe ich es hoffentlich wieder regelmäßiger, euch hier zu updaten. Ansonsten für alle Interessierten, die mir noch nicht auf Instagram folgen: Da poste ich auf jeden Fall sehr viel häufiger (sara.in.sambia.).
Seit meinem letzten Eintrag im November (🫣) ist natürlich einiges passiert.
Seit die Regenzeit angefangen hat, leben wir hier im grünen Paradies. Dachte ich zu Anfang, es sei doch bereits schon überall am blühen, so wurde ich die letzten Monate immer wieder überrascht, in was für einer Fülle jetzt hier alles wächst.
Der Mango- Zeit trauern wir alle sehr nach, aber kürbisgroße Gurken, Bohnen, Guaven und jede Menge andere uns fremde Früchte sorgen regelmäßig für Abwechslung.


Auch was unsere WG betrifft hatten wir einiges an Umstellungen. Im Dezember zogen für einige Wochen vier Mädels aus Malawi, Zimbabwe und Sambia bei uns ein und wir bekamen Besuch von zwei tschechischen Voluntärinnen, die in Mansa arbeiten.
In dieser Zeit fand auch das für uns erste Holiday Camp statt, eins meiner größten Highlights bisher. Für zwei Wochen standen gemeinsames Essen mit den Kindern und Jugendlichen, Basteln, Tanzen und Perlenarmbänder auf dem Programm.
Ich habe gelernt, wie man über einer Feuerstelle kocht und festgestellt, dass meine Armmuskeln nur für ein einziges Mal Nshima umrühren ausreichen.





Als diese zwei eindrücklichen Wochen zu Ende gingen, stand auch schon Weihnachten vor der Tür. Trotz Plätzchen backen, improvisiertem Weihnachtsbaum und einem sehr witzigen Krippenspiel kam bei mir keine richtige Weihnachtsstimmung auf. Ohne die Familie und mit 30 Grad draußen, ist es einfach nicht wirklich Weihnachten.




Dafür war Silvester umso schöner. Wir feierten mit den Jugendlichen vom Oratorium rein. Ein großes Feuer und auch vietnamesisches Feuerwerk waren geplant. Doch als um Punkt Null Uhr die ersten Böller gezündet wurden und das Feuer loderte, kam der Platzregen und durchnässte alles innerhalb von Sekunden. Für mich ging es also klitschnass und lachend ins Jahr 2026.

Der Januar zog sich wie gewohnt in die Länge und wollte einfach nicht enden. Nachdem wir über Weihnachten und Silvester ein paar freie Tage hatten, ging es jetzt wieder zurück in den Alltag. Wir verbrachten die meiste Zeit im Oratorium, strichen Fensterrahmen und bemalten Spieltische für die Kinder.
Mitte Januar mussten wir uns leider von Margaret verabschieden, eine supernette Frau, die für ein paar Wochen mit uns zusammen wohnte. Sie hat hier viele Jahre in einem Waisenhaus gearbeitet und einige der Kinder besucht. Die abendlichen Gespräche über ihre Erfahrungen hier, vermisse ich wirklich sehr.
Zwischendrin haben wir auch ein paar Tagesausflüge gemacht. So ging es zum Beispiel an die Lumangwe Falls, auch bekannt als die kleinen Victoria Fälle und an den großen Lake Mweru. Die Fahrten dorthin waren wie immer abenteuerlich, nicht nur wegen der holprigen Straßen, sondern auch wegen des priesterlichen Fahrstils.


Zu Ende ging der Januar dann mit dem Don Bosco Fest und ganz viel Vorfreude auf den bevorstehenden Urlaub.
Dazu dann mehr im nächsten Blogeintrag.
Auf den müsst ihr nicht so lange warten, versprochen.
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