Hallöchen, hier mal wieder ein kleines Update aus Sambia 🙂

Weihnachten und die Feiertage vergingen wie im Flug und ruckzuck waren wir wieder in unserem gewohnten Alltag angekommen. Um 10 Uhr beginnt der Morning Job, mittags gibt es eine kurze Pause und am Nachmittag stehen Oratorium und anschließend Studytime auf dem Programm. Dienstags haben wir außerdem Bemba-Unterricht. Also alles so wie immer.

Das Leben in Kazembe war zu Beginn des neuen Jahres sehr ruhig, und auch der Regen ließ lange auf sich warten. Viele der Kinder, die sonst ins Oratorium kommen, halfen ihren Eltern auf den Feldern. Durch die Ferien war das Oratorium insgesamt weniger besucht als sonst.

Nach einem Monat Alltag bekamen wir am 4. Februar Besuch vom Regional Fr. Innocent Rizimana, zu dessen Ehren ein großes Fest gefeiert wurde. Alle Schulen und Vereine waren vertreten, und einige Gruppen führten ihre einstudierten Tänze auf. Am selben Tag kamen auch zwei neue Freiwillige aus Polen an, die nun mit uns im Freiwilligenhaus wohnen.

Nach diesem Trubel ging es für uns drei weiter nach Lusaka zum Zwischenseminar. Auf dem Weg dorthin machten wir noch einen kurzen Zwischenstopp in Mansa, wo wir Saras Geburtstag feierten und Secondhand shoppen waren. Unser mutiges Fortbewegungsmittel war dabei das Motortaxi auf dem wir zu viert saßen. Anschließend fuhren wir mit dem Bus weiter in die Hauptstadt, wo wir die anderen Freiwilligen von Brot für die Welt kennenlernten.

Im Seminar setzten wir uns intensiv mit dem vergangenen halben Jahr auseinander, reflektierten unsere Erfahrungen und sprachen über unsere Erwartungen an die kommende Zeit. Besonders schön war der Austausch mit anderen deutschen Freiwilligen und die spannenden Einblicke in ihre ganz unterschiedlichen Erlebnisse aus anderen Regionen Sambias.

Neben den Seminareinheiten unternahmen wir auch einige Ausflüge. Wir besuchten Circus Zambia, wo wir uns selbst in Geschicklichkeit und beim Pyramidenbauen ausprobierten, und machten einen Trip in den Urwald, leider begleitet von starkem Regen, dem falschen Schuhwerk und angriffslustigen Ameisen.

Zu unseren absoluten Highlights zählten außerdem ein Kinobesuch und ein Abend im Club, die sich etwas nach Zuhause anfühlten.

Aktuell befinden wir uns in Siavonga am Lake Kariba und genießen eine Woche Urlaub mit Blick auf den See und Pool. Wir nutzen die Zeit zum Entspannen, haben bereits eine Bootsfahrt zum Kariba-Damm unternommen und dabei sogar ein echtes Krokodil gesehen. Die Nilpferde, die hier eigentlich leben, ließen sich leider nicht blicken, vielleicht beim nächsten Mal.

Nun genießen wir noch unsere letzten freien Tage, bevor es wieder zurück in unseren Alltag in Kazembe geht. Unglaublich, dass bereits die Hälfte unseres Freiwilligendienstes hinter uns liegt. Die Zeit vergeht schneller, als man denkt.

Bis bald,
eure Sophia☀️