{"id":84,"date":"2019-09-07T15:35:29","date_gmt":"2019-09-07T13:35:29","guid":{"rendered":"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/rikeundruanda\/?p=84"},"modified":"2019-09-29T08:35:59","modified_gmt":"2019-09-29T06:35:59","slug":"ankommen-shabituer","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/rikeundruanda\/ankommen-shabituer\/","title":{"rendered":"Ankommen, S&#8217;habituer"},"content":{"rendered":"<p>Von vielen Leute aus Deutschland, aber auch hier von den P\u00e8res und anderen Bekannten, werde ich in dieser ersten Woche h\u00e4ufig gefragt: &#8222;Seid ihr gut angekommen?&#8220;, &#8222;Findet ihr euch zu recht?&#8220;, &#8222;Est-ce que vous d\u00e9j\u00e0 vous habituez?&#8220; (Habt ihr euch schon eingew\u00f6hnt?). Nat\u00fcrlich sind wir gut angekommen, aber richtig angekommen? Wir sind erst seit einer Woche hier und schon ist so viel Neues passiert, so viele neue Eindr\u00fccke&#8230;<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator\" \/>\n\n\n\n<p><strong>Ankommen in der Communaut\u00e9<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Am Donnerstagabend, als wir nach einer knapp dreist\u00fcndigen Busfahrt in Butare (auch Huye genannt) ankamen, wurden wir nach einer kurzen Autofahrt nach Rango sehr herzlich von allen Br\u00fcdern willkommen gehei\u00dfen und haben direkt die erste Abendandacht mitgemacht (Zum Leben mit den Br\u00fcdern sp\u00e4ter mehr in einem anderen Blogeintrag). Danach sa\u00dfen wir bei einem Glas Wein\/Bier nett zusammen und haben ein bisschen erz\u00e4hlt. Emma und Ich haben unsere Zimmer schon recht heimelig eingerichtet und auch das Abendessen hat in uns keine direkten k\u00f6rperlichen Reaktionen hervor gerufen, if you know what i mean \ud83d\ude09 <\/p>\n\n\n\n<p>Nach diesem ruhigen Abend folgten aber schon einige ereignisreiche Tage, an denen wir viel erlebt haben: <\/p>\n\n\n\n<p><strong>Die ersten Tage <\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Direkt am Freitag sind wir mit P\u00e8re Gaspard, dem Leiter der Einrichtung nach Huye City gefahren, um dort im Rathhaus beim Immigration Office die ersten Sachen f\u00fcr unser einj\u00e4hriges Volont\u00e4rsvisum zu kl\u00e4ren. Huye ist nicht ganz so gro\u00df wie Kigali, hat aber trotzdem sehr viele Gesch\u00e4fte und auch hier d\u00fcsen die Motos hin- und her. Nach dem Immigration Office sind wir f\u00fcr mich noch schnell zu einem Telefonnetzanbieter hier in Ruanda gegangen, weil mein Handy Probleme mit der SIM Karte hatte, die wir in Kigali gekauft haben. Das ist jetzt aber auch behoben und ich kann mit meiner neuen Nummer telefonieren und mobile Daten verbrauchen, woop woop! <\/p>\n\n\n\n<p>Wir waren auch noch ein paar Mal mit P\u00e8re Gaspard in Huye unterwegs, um das endlich mit unserem Visum zu kl\u00e4ren. Da gab es einige Missverst\u00e4ndnisse, da seit dieser Woche neue Visavorschriften und -kategorien existieren und so die Mitarbeiter im Immigration Office zwischendurch selbst keinen Plan hatten. Emma und Ich hatte auch ein etwas unwohles Gef\u00fchl, unsere einzige original beglaubigte Abizeugnis\u00fcbersetzung und das originale erweiterte F\u00fchrungszeugnis mitsamt unserem Reisepass zur Bearbeitung abzugeben&#8230;Jetzt wurde aber alles in die Wege geleitet und n\u00e4chste Woche k\u00f6nnen wir uns schon unser Visum mit all unseren Dokumenten (wieder) abholen und m\u00fcssen dann nur nochmal nach Kigali, um dort die letzten Sachen f\u00fcr unseren Personalausweise zu regeln (Fotos, Fingerabdr\u00fccke etc). P\u00e8re Gaspard hat uns auch mit auf einen Markt genommen. Hier versteht man unter &#8222;market&#8220; etwas anderes. An den Stra\u00dfen gibt es auch die uns bekannten Marktst\u00e4nde, aber ein gro\u00dfer Markt ist hier mei\u00dftens ein gro\u00dfes Haus mit hohen Decken, gro\u00dfen Fluren und offenen Zimmern. Auf den Fluren und in den R\u00e4umen befinden sich dann die einzelnen Gesch\u00e4fte. In etwa so, wie in einem Einkaufszentrum. In den markets sind die Gesch\u00e4fte mei\u00dft thematisch angeordnet. So gibt es zum Beispiel eine ganze Etage nur mit Bekleidungs- und Stoffl\u00e4den, eine andere mit Lebensmitteln usw. <\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/rikeundruanda\/wp-content\/uploads\/sites\/21604\/2019\/09\/DSC_1831-1-1024x770.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-92\" width=\"315\" height=\"237\" srcset=\"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/rikeundruanda\/wp-content\/uploads\/sites\/21604\/2019\/09\/DSC_1831-1-1024x770.jpg 1024w, https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/rikeundruanda\/wp-content\/uploads\/sites\/21604\/2019\/09\/DSC_1831-1-300x226.jpg 300w, https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/rikeundruanda\/wp-content\/uploads\/sites\/21604\/2019\/09\/DSC_1831-1-768x578.jpg 768w, https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/rikeundruanda\/wp-content\/uploads\/sites\/21604\/2019\/09\/DSC_1831-1-900x677.jpg 900w, https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/rikeundruanda\/wp-content\/uploads\/sites\/21604\/2019\/09\/DSC_1831-1.jpg 1280w\" sizes=\"auto, (max-width: 315px) 100vw, 315px\" \/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p style=\"text-align:center\" class=\"has-small-font-size\">Der Blick vom market nach unten auf die Lebensmittelst\u00e4nde. Hier kann man Mehl, Zucker und Co in riesigen Mengen kaufen<\/p>\n\n\n\n<p>Wir lernen so peut \u00e0 peut den Aufbau der Einrichtung kennen und haben in den letzten Tagen auch schon verschiedene Ecken des Gel\u00e4ndes hier erkundigt. Dazu geh\u00f6rt auch das Noviziat auf der anderen Seite der Stra\u00dfe (zu den Strukturen und dem Aufbau sp\u00e4ter mehr unter dem Men\u00fcpunkt &#8222;<a href=\"http:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/rikeundruanda\/projektfacts\/\">les Sal\u00e9siens de Don Bosco \u00e0 Rango<\/a>&#8222;), zu dessen Gel\u00e4nde auch ein paar Tierst\u00e4lle geh\u00f6ren. Dort leben ein paar K\u00fche, ganz viele H\u00fchner und Schweine. Das dickste von den Schweinen hab ich f\u00fcr mich direkt Yolande getauft (Bauernhofinsider, wohooo!) \ud83d\ude42 <\/p>\n\n\n\n<p>Samstagvormittags findet hier immer ein Stra\u00dfenkinderprojekt statt, um das sich haupts\u00e4chlich die Freiwilligen k\u00fcmmern. Das war unsere erste richtige Aktion hier als Volunteers, die wir erlebt haben. Um ehrlich zu sein, hat uns das etwas erschlagen. Zu dem Projekt findet ihr , sagen wie mal in einer Woche, mehr Informationen im oben genannten Men\u00fcpunkt. Was aber glaube ich schon durch den Namen des Projektes klar wird: hier wird mit &#8222;enfants de la rue&#8220;- Stra\u00dfenkindern gearbeitet. Das ist etwas, was Emma und Ich in diesem Rahmen noch nie zuvor gemacht haben und was f\u00fcr uns sehr Neu war. Wir wussten noch nicht, wie man damit umgeht, wenn einen ein Kind direkt als erstes nach Geld fragt oder versucht, einem die Armb\u00e4nder auszuziehen. Dadurch, dasss wir erst einen Hauch Kinyarwanda sprechen k\u00f6nnen, haben wir da ja auch noch keine gro\u00dfe Autorit\u00e4t und Durchsetzungsf\u00e4higkeit. Zum Gl\u00fcck hat uns an dem Tag noch einer der Salesianer geholfen, der die Kinder gut unter Kontrolle hatte. Daran m\u00fcssen wir uns halt erstmal gew\u00f6hnen,aber wie haben schon viele Ideen, was man mit den Kindern spielen kann \ud83d\ude42  <\/p>\n\n\n\n<p>Am gleichen Tag haben wir auch direkt die Arbeit nachmittags im Oratorium kennen gelernt. Auch dort kommen wir bis jetzt mit unseren Kinarwandakenntnissen nicht so weit, aber die Kinder freuen sich, wenn wir versuchen mit ihnen zu reden und bringen uns gerne etwas bei. Im Gegenzug finden sie es auch sehr cool, etwas auf deutsch oder englisch zu lernen. Jetzt in den ersten Tagen im Oratorium haben wir noch keine festen Aktionen angeboten, sondern uns erstmal versucht zu orientieren. Bis jetzt haben wir zwischendurch mal beim Fu\u00dfball- oder Basketballspiel der Kinder mitgespielt, mit ihnen gesungen\/getanzt oder einfach nur geredet. Einige  Kinder haben uns auch schon ein paar Spiele mit Steinchen und Zeichnungen auf der Erde beigebracht, bei denen man nicht viel reden muss und einfach spielen kann.<\/p>\n\n\n\n<p>Seit gestern ist auch ein Aspirant Teil unserer Kommunit\u00e4t, der aus Ruanda kommt und in der Schule Englisch gelernt hat. So kann er uns in den n\u00e4chsten Wochen mit seinen Dolmetscherkenntnissen von Kiyarwanda auf Englisch und wieder zur\u00fcck helfen \ud83d\ude42 <\/p>\n\n\n\n<p>Ab Morgen startet aber auch schon unser Kinyarwandasprachkurs. Wir werden Montags bis Freitags 2 Stunden pro Tag unterrichtet und sind schon sehr gespannt, wei das so sein wird!<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Mein neues Zimmer<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Am Donnerstagabend das erste Mal in &#8222;meinem Zimmer&#8220; zu sitzen war komisch. Der Gedanke &#8222;hier wirst du f\u00fcr das n\u00e4chste Jahr wohnen&#8220; ging mir durch den Kopf und kam mir so unrealistisch vor. Doch dann legte sich BOOOM ein Schalter in meinem Kopf um: Ich hatte was zu tun! Motivations-Playlist an- und Koffer aufgemacht und schon ging es los mit dem Zimmereinrichten! \ud83d\ude42 Mittlerweile habe ich f\u00fcr alles einen Platz in meinem Zimmer gefunden und mir durch einige Abschiedsgeschenke, Fotos und Lichterketten ein sehr gem\u00fctliches Zimmer eingerichtet. Als ich damit fertig war, musste ich schon kurz lachen. Ich bin halt wie meine Mutter: immer auf Ambiente bedacht ! \ud83d\ude09 <\/p>\n\n\n\n<p><strong>Neue und ungewohnte Sachen  <\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Hier lassen sich so viele neue Sachen finden! Am Sonntag zum Beispiel waren wir in unserer ersten Messe auf Kinyarwanda. Da haben wir zwar nur &#8222;Imana&#8220; (Gott), Amen und Halleluja verstanden, aber es war trotzdem sehr cool zu beobachten, wie unterschiedlich hier alles abl\u00e4uft. Die Messe war viel l\u00e4nger, aber auch bunter und lebendiger als in Deutschland. Das Beten mit den Br\u00fcdern auf Franz\u00f6sisch ist auch etwas total Ungewohntes, gef\u00fchlt jeden Tag kommt ein weiteres kleines Gebetsbuch dazu, aus dem neue Gebete genutzt werden. Den Rosenkarnz auf Franz\u00f6sisch haben wir jetzt auch schon einmal durch! \ud83d\ude42 <\/p>\n\n\n\n<p>Auch das Klima hier ist etwas anders: in der Nacht und auch Morgens ist es noch recht kalt und dann ab ca. 12:00 Uhr f\u00e4ngt es an, richtig warm zu werden. Vielleicht habe ich es ja wegen dieser Wetterver\u00e4nderung geschafft, mir schon in den ersten Tagen eine kleine Erk\u00e4ltung einzufangen.<\/p>\n\n\n\n<p>Die vielen Sprachen, die hier bei Tisch, aber auch auf der Stra\u00dfe durcheinander geworfen werden, das etwas andere Essen(viele Bohnen, viele Zwiebeln),die Morgenmessen um 06:15 Uhr, die neuen Ger\u00fcche und Ger\u00e4usche,die mit H\u00fchnern, Bananenstauden oder Gummi beladenen Fahrr\u00e4der, das neue Zimmer, der immer unterschiedliche Geschmack vom gefilterten Wasser&#8230; Das sind alles recht viele Eindr\u00fccke, die man erstmal verarbeiten muss. Und wenn das Ganze dann auch noch in einem unbekannten Umfeld stattfindet und sich die Familie auf einem anderen Kontinenten befindet, kann das schon anstrengend und auch ein wenig belastend sein. Zum Gl\u00fcck bin ich nicht alleine hier, ich habe ja noch <a href=\"http:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/emmasblog\/\">Emma<\/a>! <\/p>\n\n\n\n<p>Mit ihr in den letzten Tagen zu reden, unsere Meinungen und Gedanken auszutauschen hat wirklich viel geholfen, dass hier alles zu verarbeiten und richtig aufnehmen zu k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>&#8222;Observer&#8220; und mein lieber Freund Piaget<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Als wir am ersten Abend beim Abendessen schon ganz gespannt fragten, was denn nun in den n\u00e4chsten Tagen der Plan f\u00fcr uns w\u00e4re, was wir machen sollen, kam vom Leiter erstmal der Ausdruck &#8222;buhoro buhoro&#8220;. Das hei\u00dft so viel wie &#8222;langsam, langsam&#8220; auf Kinyarwanda. Wir sollen zuerst nur zuschauen, beaobachten (&#8222;observer&#8220;) und uns an alles gew\u00f6hnen. <\/p>\n\n\n\n<p>Diese fraz\u00f6sische Vokabel erscheint mir viel angemessener, als &#8222;s&#8217;habituer&#8220;. Sich eingew\u00f6hnen kann man doch erst, wenn man alles beobachtet hat! Diese Aufforderung, all die neuen Sachen erstmal zu beobachten, wahrzunehmen und sie dann in Gewohnheiten zu speichern, hat mich an einen lieben Herren aus dem P\u00e4dagogikunterricht erinnert: Jean Piaget. Das war ein Theoretiker, der sich mit der kognitiven Entwicklung des Menschen besch\u00e4ftigt hat, also mit dem, was so im Kopf los ist. <\/p>\n\n\n\n<p>Laut ihm entwickeln sich die Schemata und Assoziationsketten, die man bereits im Kopf entwickelt hat, um die Welt zu verstehen durch zwei verschiedenen Vorg\u00e4nge weiter. Da w\u00e4re einmal die <em>Assimilation<\/em>. Man assimiliert, wenn man neue Erfahrungen in bereits bestehende und bekannte Schemata einordnen kann. In meinem Fall w\u00e4re das zum Beispiel das Rosenkranzbeten auf Franz\u00f6sisch oder das Essen hier. Ich wei\u00df, wie man den Rosenkranz betet und auch, dass man isst und wie man isst. Nur die Art wie hier gebetet wird in der Kombination mit einer anderen Sprache oder was genau man hier isst, war mir bis jetzt unbekannt. <\/p>\n\n\n\n<p>Ein anderer wichtiger Begriff ist hier die <em>Akkomodation<\/em>. Dieses wundersch\u00f6ne Wort beschreibt die Erweiterung\/Anpassung eines Schemas an eine wahrgenommene Situation, die noch nicht bekannt ist. Hierzu f\u00e4llt mir direkt das Stra\u00dfenkinderprojekt ein: Klar, war mir der Begriff Stra\u00dfenkinder bekannt, aber nicht in diesem Ma\u00dfe. Erst langsam verstehe ich, was die Beweggr\u00fcnde oder Umst\u00e4nde der Kinder sind, auf der Stra\u00dfe zu leben, wieso sie einen direkt nach Essen und Geld fragen und wie man sich dann in solchen Situationen verh\u00e4lt. Eben etwas komplett Neues, was erst in die mir bekannten Schemata akkomodiert werden muss, damit ich es nachvollziehen und mir so die Welt besser erkl\u00e4ren kann. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\">(F\u00fcr die Angaben der p\u00e4dagogischen Fachw\u00f6rter und Zusammenh\u00e4nge gebe ich keine Gew\u00e4hr&#8230;am Ende beschweren sie sich noch, Frau Kontny \ud83d\ude09 ) <\/p>\n\n\n\n<p>Mein Fazit f\u00fcr diesen Beitrag und die ersten Tage in Rango: wir halten uns an Piaget, akkomodieren und assimilieren ein bisschen vor uns hin und schauen, wo das dann hinf\u00fchrt. Mit dieser Einstellung k\u00f6nnen wir bestimmt schon bald behaupten, richtig angekommen zu sein! \ud83d\ude42 <\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\">P.S.: Emma un Ich haben in den letzten Tagen oft \u00fcber Ruanda recherchiert und auch meine Tante hat sich vor unserer Ausreise mal erkundigt und wir haben herausgefunden, dass Ruanda &#8211; laut dem World Economics Forum- das sicherste Land Afrikas und das neuntsicherste der Welt ist! \ud83d\ude42 <\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Von vielen Leute aus Deutschland, aber auch hier von den P\u00e8res und anderen Bekannten, werde ich in dieser ersten Woche h\u00e4ufig gefragt: &#8222;Seid ihr gut angekommen?&#8220;, &#8222;Findet ihr euch zu recht?&#8220;, &#8222;Est-ce que vous d\u00e9j\u00e0 vous habituez?&#8220; (Habt ihr euch schon eingew\u00f6hnt?). Nat\u00fcrlich sind wir gut angekommen, aber richtig angekommen? Wir sind erst seit einer [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":21665,"featured_media":96,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[4],"tags":[],"class_list":["post-84","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-mal-sortierte-gedanken"],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v25.3.1 - https:\/\/yoast.com\/wordpress\/plugins\/seo\/ -->\n<title>Ankommen, S&#039;habituer - Rike und Ruanda<\/title>\n<meta name=\"description\" content=\"Wie ich &quot;S&#039;habituer&quot;\/Ankommen in Ruanda auslege, wie so meine ersten Erfahrungen in unserer Einrichtung in Butare-Rango und was der Theoretiker Jean Piaget damit zu tun hat, erfahrt ihr hier\" \/>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/rikeundruanda\/ankommen-shabituer\/\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"de_DE\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"Ankommen, S&#039;habituer - Rike und Ruanda\" \/>\n<meta property=\"og:description\" content=\"Wie ich &quot;S&#039;habituer&quot;\/Ankommen in Ruanda auslege, wie so meine ersten Erfahrungen in unserer Einrichtung in Butare-Rango und was der Theoretiker Jean Piaget damit zu tun hat, erfahrt ihr hier\" \/>\n<meta property=\"og:url\" content=\"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/rikeundruanda\/ankommen-shabituer\/\" \/>\n<meta property=\"og:site_name\" content=\"Rike und Ruanda\" \/>\n<meta property=\"article:published_time\" content=\"2019-09-07T13:35:29+00:00\" \/>\n<meta property=\"article:modified_time\" content=\"2019-09-29T06:35:59+00:00\" \/>\n<meta property=\"og:image\" content=\"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/rikeundruanda\/wp-content\/uploads\/sites\/21604\/2019\/09\/20190912_150015.jpg\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:width\" content=\"1260\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:height\" content=\"1280\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:type\" content=\"image\/jpeg\" \/>\n<meta name=\"author\" content=\"Friederike\" \/>\n<meta name=\"twitter:card\" content=\"summary_large_image\" \/>\n<meta name=\"twitter:label1\" content=\"Verfasst von\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data1\" content=\"Friederike\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:label2\" content=\"Gesch\u00e4tzte Lesezeit\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data2\" content=\"10\u00a0Minuten\" \/>\n<script type=\"application\/ld+json\" class=\"yoast-schema-graph\">{\"@context\":\"https:\/\/schema.org\",\"@graph\":[{\"@type\":\"WebPage\",\"@id\":\"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/rikeundruanda\/ankommen-shabituer\/\",\"url\":\"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/rikeundruanda\/ankommen-shabituer\/\",\"name\":\"Ankommen, S'habituer - Rike und Ruanda\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/rikeundruanda\/#website\"},\"primaryImageOfPage\":{\"@id\":\"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/rikeundruanda\/ankommen-shabituer\/#primaryimage\"},\"image\":{\"@id\":\"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/rikeundruanda\/ankommen-shabituer\/#primaryimage\"},\"thumbnailUrl\":\"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/rikeundruanda\/wp-content\/uploads\/sites\/21604\/2019\/09\/20190912_150015.jpg\",\"datePublished\":\"2019-09-07T13:35:29+00:00\",\"dateModified\":\"2019-09-29T06:35:59+00:00\",\"author\":{\"@id\":\"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/rikeundruanda\/#\/schema\/person\/9ac5f8873b2749a325ce7cd3c40d6971\"},\"description\":\"Wie ich \\\"S'habituer\\\"\/Ankommen in Ruanda auslege, wie so meine ersten Erfahrungen in unserer Einrichtung in Butare-Rango und was der Theoretiker Jean Piaget damit zu tun hat, erfahrt ihr hier\",\"breadcrumb\":{\"@id\":\"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/rikeundruanda\/ankommen-shabituer\/#breadcrumb\"},\"inLanguage\":\"de\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"ReadAction\",\"target\":[\"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/rikeundruanda\/ankommen-shabituer\/\"]}]},{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"de\",\"@id\":\"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/rikeundruanda\/ankommen-shabituer\/#primaryimage\",\"url\":\"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/rikeundruanda\/wp-content\/uploads\/sites\/21604\/2019\/09\/20190912_150015.jpg\",\"contentUrl\":\"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/rikeundruanda\/wp-content\/uploads\/sites\/21604\/2019\/09\/20190912_150015.jpg\",\"width\":1260,\"height\":1280},{\"@type\":\"BreadcrumbList\",\"@id\":\"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/rikeundruanda\/ankommen-shabituer\/#breadcrumb\",\"itemListElement\":[{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":1,\"name\":\"Startseite\",\"item\":\"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/rikeundruanda\/\"},{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":2,\"name\":\"Ankommen, S&#8217;habituer\"}]},{\"@type\":\"WebSite\",\"@id\":\"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/rikeundruanda\/#website\",\"url\":\"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/rikeundruanda\/\",\"name\":\"Rike und Ruanda\",\"description\":\"Ein Listen- und Termintaktermensch in einer buhoro buhoro-Welt \",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"SearchAction\",\"target\":{\"@type\":\"EntryPoint\",\"urlTemplate\":\"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/rikeundruanda\/?s={search_term_string}\"},\"query-input\":{\"@type\":\"PropertyValueSpecification\",\"valueRequired\":true,\"valueName\":\"search_term_string\"}}],\"inLanguage\":\"de\"},{\"@type\":\"Person\",\"@id\":\"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/rikeundruanda\/#\/schema\/person\/9ac5f8873b2749a325ce7cd3c40d6971\",\"name\":\"Friederike\",\"image\":{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"de\",\"@id\":\"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/rikeundruanda\/#\/schema\/person\/image\/\",\"url\":\"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/56782a3b88743927f11e95fba2370b67f77b087f68e925edb9d7d4cc465d4edb?s=96&d=mm&r=g\",\"contentUrl\":\"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/56782a3b88743927f11e95fba2370b67f77b087f68e925edb9d7d4cc465d4edb?s=96&d=mm&r=g\",\"caption\":\"Friederike\"},\"description\":\"Hey, ich bin Rike und zusammen mit Emma habe ich mich auf den Weg zu den Salesianern in Rango gemacht. Das liegt in der N\u00e4he von Butare, einer der gr\u00f6\u00dften St\u00e4dte in Ruanda.\",\"url\":\"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/rikeundruanda\/author\/friederikefeithen\/\"}]}<\/script>\n<!-- \/ Yoast SEO plugin. -->","yoast_head_json":{"title":"Ankommen, S'habituer - Rike und Ruanda","description":"Wie ich \"S'habituer\"\/Ankommen in Ruanda auslege, wie so meine ersten Erfahrungen in unserer Einrichtung in Butare-Rango und was der Theoretiker Jean Piaget damit zu tun hat, erfahrt ihr hier","robots":{"index":"index","follow":"follow","max-snippet":"max-snippet:-1","max-image-preview":"max-image-preview:large","max-video-preview":"max-video-preview:-1"},"canonical":"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/rikeundruanda\/ankommen-shabituer\/","og_locale":"de_DE","og_type":"article","og_title":"Ankommen, S'habituer - Rike und Ruanda","og_description":"Wie ich \"S'habituer\"\/Ankommen in Ruanda auslege, wie so meine ersten Erfahrungen in unserer Einrichtung in Butare-Rango und was der Theoretiker Jean Piaget damit zu tun hat, erfahrt ihr hier","og_url":"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/rikeundruanda\/ankommen-shabituer\/","og_site_name":"Rike und Ruanda","article_published_time":"2019-09-07T13:35:29+00:00","article_modified_time":"2019-09-29T06:35:59+00:00","og_image":[{"width":1260,"height":1280,"url":"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/rikeundruanda\/wp-content\/uploads\/sites\/21604\/2019\/09\/20190912_150015.jpg","type":"image\/jpeg"}],"author":"Friederike","twitter_card":"summary_large_image","twitter_misc":{"Verfasst von":"Friederike","Gesch\u00e4tzte Lesezeit":"10\u00a0Minuten"},"schema":{"@context":"https:\/\/schema.org","@graph":[{"@type":"WebPage","@id":"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/rikeundruanda\/ankommen-shabituer\/","url":"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/rikeundruanda\/ankommen-shabituer\/","name":"Ankommen, S'habituer - Rike und Ruanda","isPartOf":{"@id":"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/rikeundruanda\/#website"},"primaryImageOfPage":{"@id":"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/rikeundruanda\/ankommen-shabituer\/#primaryimage"},"image":{"@id":"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/rikeundruanda\/ankommen-shabituer\/#primaryimage"},"thumbnailUrl":"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/rikeundruanda\/wp-content\/uploads\/sites\/21604\/2019\/09\/20190912_150015.jpg","datePublished":"2019-09-07T13:35:29+00:00","dateModified":"2019-09-29T06:35:59+00:00","author":{"@id":"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/rikeundruanda\/#\/schema\/person\/9ac5f8873b2749a325ce7cd3c40d6971"},"description":"Wie ich \"S'habituer\"\/Ankommen in Ruanda auslege, wie so meine ersten Erfahrungen in unserer Einrichtung in Butare-Rango und was der Theoretiker Jean Piaget damit zu tun hat, erfahrt ihr hier","breadcrumb":{"@id":"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/rikeundruanda\/ankommen-shabituer\/#breadcrumb"},"inLanguage":"de","potentialAction":[{"@type":"ReadAction","target":["https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/rikeundruanda\/ankommen-shabituer\/"]}]},{"@type":"ImageObject","inLanguage":"de","@id":"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/rikeundruanda\/ankommen-shabituer\/#primaryimage","url":"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/rikeundruanda\/wp-content\/uploads\/sites\/21604\/2019\/09\/20190912_150015.jpg","contentUrl":"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/rikeundruanda\/wp-content\/uploads\/sites\/21604\/2019\/09\/20190912_150015.jpg","width":1260,"height":1280},{"@type":"BreadcrumbList","@id":"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/rikeundruanda\/ankommen-shabituer\/#breadcrumb","itemListElement":[{"@type":"ListItem","position":1,"name":"Startseite","item":"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/rikeundruanda\/"},{"@type":"ListItem","position":2,"name":"Ankommen, S&#8217;habituer"}]},{"@type":"WebSite","@id":"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/rikeundruanda\/#website","url":"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/rikeundruanda\/","name":"Rike und Ruanda","description":"Ein Listen- und Termintaktermensch in einer buhoro buhoro-Welt ","potentialAction":[{"@type":"SearchAction","target":{"@type":"EntryPoint","urlTemplate":"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/rikeundruanda\/?s={search_term_string}"},"query-input":{"@type":"PropertyValueSpecification","valueRequired":true,"valueName":"search_term_string"}}],"inLanguage":"de"},{"@type":"Person","@id":"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/rikeundruanda\/#\/schema\/person\/9ac5f8873b2749a325ce7cd3c40d6971","name":"Friederike","image":{"@type":"ImageObject","inLanguage":"de","@id":"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/rikeundruanda\/#\/schema\/person\/image\/","url":"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/56782a3b88743927f11e95fba2370b67f77b087f68e925edb9d7d4cc465d4edb?s=96&d=mm&r=g","contentUrl":"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/56782a3b88743927f11e95fba2370b67f77b087f68e925edb9d7d4cc465d4edb?s=96&d=mm&r=g","caption":"Friederike"},"description":"Hey, ich bin Rike und zusammen mit Emma habe ich mich auf den Weg zu den Salesianern in Rango gemacht. Das liegt in der N\u00e4he von Butare, einer der gr\u00f6\u00dften St\u00e4dte in Ruanda.","url":"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/rikeundruanda\/author\/friederikefeithen\/"}]}},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/rikeundruanda\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/84","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/rikeundruanda\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/rikeundruanda\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/rikeundruanda\/wp-json\/wp\/v2\/users\/21665"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/rikeundruanda\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=84"}],"version-history":[{"count":9,"href":"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/rikeundruanda\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/84\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":99,"href":"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/rikeundruanda\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/84\/revisions\/99"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/rikeundruanda\/wp-json\/wp\/v2\/media\/96"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/rikeundruanda\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=84"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/rikeundruanda\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=84"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/rikeundruanda\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=84"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}