Quirin und Elia machen Ghana unsicher https://blogs.donboscovolunteers.de/quirinundelia/ Sat, 16 May 2026 03:22:48 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=7.0 Zwischen all den Highlights https://blogs.donboscovolunteers.de/quirinundelia/2026/05/16/zwischen-all-den-highlights/ https://blogs.donboscovolunteers.de/quirinundelia/2026/05/16/zwischen-all-den-highlights/#respond Sat, 16 May 2026 03:22:46 +0000 https://blogs.donboscovolunteers.de/quirinundelia/?p=108 Zurück in Sunyani hatte sich nicht viel verändert, der Zustand unseres Bungalows war unverändert schlecht und zu all dem ist scheinbar das Geld für unseren Strom, kurz nach dem Elia zum Zwischenseminar gefahren war, ausgegangen. Dementsprechend war der halbe Kühlschrank vergammelt, und verschimmelt gewesen! Der Gestank war gar nicht Mal so angenehm… Die Jungs unseres […]

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Zurück in Sunyani hatte sich nicht viel verändert, der Zustand unseres Bungalows war unverändert schlecht und zu all dem ist scheinbar das Geld für unseren Strom, kurz nach dem Elia zum Zwischenseminar gefahren war, ausgegangen. Dementsprechend war der halbe Kühlschrank vergammelt, und verschimmelt gewesen! Der Gestank war gar nicht Mal so angenehm…

Die Jungs unseres Boyshome freuten sich dass jemand zur Bespaßung da war, und so gliederte man sich wieder schnell in alte Muster ein jedoch mit anderen Ansichten zu dem ein oder anderen Thema.

Eines Sonntags stand auf einmal eine Babykatze vor dem Altar in unserer Kapelle, einer der Fathers meinte ich solle Sie entsorgen. Entsorgen?! Ich brachte Sie in die Comutnity zu den anderen Katzen und wollte gerade wieder gehen. Kaum stand ich an der Tür stand die kleine wieder hinter mir. Da entdeckte ich eine Wunde am ihrem Kopf. Hm was mache ich jetzt? Kurzer Hand bin ich los und holte einen Karton um Sie bei uns auf zu nehmen und zu versorgen! Ich fütterte sie mit Reis und besorgte am nächsten Tag Thunfisch. Zu all dem stellte sich heraus das unsere kleine Ama taub war und vermutlich durch ihre Wunde auch ein wenig ihren Gleichgewichtssinn verlor. So verbrachten wir unsere freie Zeit vor unserer Tür und langsam heilte auch ihre Wunde.

Als gut eine Woche nach meiner Ankunft Elia mit seiner Familie in Odumase ankam, brachten sie einige Frisbees mit. Das war natürlich die nächste Zeit der Renner! Wir spielten Stunden lang jeden Tag. Wir standen einfach im Kreis und die Scheiben flogen ohne Plan irgendwie durch die Luft! Aber wir hatten unseren Spaß! Elia kam dann ein paar Tage später auch wieder nach Hause und wir mussten uns erstmal austauschen. Über ALLES! Also holten wir die Karten raus und spielten 2,3,10! Wir haben im gleichen Zug eine ewige Strichliste unserer Spiele angefangen. Wir unterhielten uns über meinen Urlaub mit Preißi und Hugo, über das Zwischenseminar, über Elias Urlaub mit seiner Familie und noch viele andere Themen!

So vergingen schnell ein paar Tage an denen wir einfach nur mit den Jungs Frisbee spielten, mit Ama spazieren gingen und Karten spielten. Den einen Abend luden uns Ana und Mina (die italienisch Lehrerinnen) zum Essen ein. Nudeln mit Tomatensoße Soße klingt nach nicht viel, aber nach Wochen nur Reis war das genial und zur Feier des Tages gab es sogar noch Parmesan! Wir waren im Himmel!

Einen Abend gingen wir noch in Sunyani in eine Bar, mit Begleitung eines weiteren Italieners der mit dem Fahrrad durch Afrika fuhr!

Am 20.03.2026 kam uns dann Matilde besuchen. Matilde macht wie wir unseren freiwilligen Dienst bei Don Bosco, jedoch in Benin! Morgens holte ich Sie in Sunyani an der Taxi Station ab, nachdem die Anfahrt etwas anders war als geplant. Eigentlich dachte ich dass wir mit dem VIP Busunternehmen eine zuverlässige Möglichkeit gefunden haben um in Ghana zu reisen. Naja, falsch gedacht! Am Abend vom 19.03.2026 beschlossen sie sich scheinbar einfach nicht nach Sunyani zu fahren. Dank einer netten Dame hatte es Matilde ja zum Glück doch nach Sunyani geschaft! Wir legten uns beide nochmal ein paar Stunden hin bevor wir zu dritt ausgiebig frühstückten und danach unser Tour über den Campus spazierten. Am Nachmittag wurde dann natürlich wieder Frisbee mit den Jungs gespielt und am Abend stand dann ein kleines Highlight an. Elia und ich hatten am Tag davor Stockbrot Teig gemacht, und schon die passenden Stöcke geschnitzt! Wir bauten also einen großen Stuhlkreis. Nach einer kleinen Ansprache von Isaac in der er Matilde als einen Engel der von Gott geschickt wurde bezeichnete, entfachten wir das Feuer! Wir tanzen einige Runden ums Lagerfeuer bis es ein wenig runter gebrannt war. Nach kurzer Einweisung wie Stockbrot funktioniert verteilte ich den Teig und es konnte losgehen. Jedoch mußte Matilde jedes Brot absegnen ob es auch wirklich ess bereit war, ansonsten hätten die Jungs es vermutlich roh gegessen! Wir verbrachten also einen schönen Abend mit Tanz, Lagerfeuer und dem ein oder anderen Spiel wie Fingerhakeln! Samstag morgen ging es dann nach Sunyani auf den Markt, wie jedes Mal irrte ich ewig über den Markt bis ich den richtigen laden gefunden hatte. Wir kauften Stoff für meine Familie und brachten ihn anschließend zu Bernard unserem Schneider! Abends aßen wir dann in der Community und spielten danach bei dem ein oder anderen Glas Wein noch 2,3,10 mit Ana!

Sonntag morgen ging es dann für Matilde und mich nach Kumasi. Nach etwa 3h Fahrt waren wir da und suchten unser Hostel auf. Nach einem kleinen Mittagschlaf ging es dann in die Stadt besser gesagt zum Baba Yara Sports Stadium. Wir versorgten uns mit Getränken und Obst und gingen ins Stadion denn man konnte einfach alles mit hinein nehmen. Anderes als in Deutschland/Europa! Das Spiel verlief relativ unspektakulär Asante Kotoko gwann 3:0 gegen Nations FC was größten Teils auch am Schiedsrichter lag. Witzig war alles was auf der Tribüne passierte. Der Support der Gäste, die mit einem halben Orchester angereist waren, die Kinder die sich über alles freuten oder die emotionsgeladenen Ghanaen die laut schreiend jede Entscheidung hinterfragten. Nach dem Spiel gab es dann noch einen Shawarma und wir gingen dann früh schlafen, denn wir waren einfach fertig! Am nächsten Morgen schlenderten wir Über den Kejetia Markt (zweitgrößter Markt in Ghana) und schauten noch bei dem Sword Side vorbei. Hier steckte seit Jahrhunderten ein Schwert des ersten Ashanti Königs im Boden. Jede Menge Leute versuchten es schon aus dem Boden zu ziehen, mit unter Muhammed Ali, aber keiner schafte es. Das ist auch gut so, denn man sagt an dem Tag wo es jemand schaft, geht die Welt unter! Früh am nächsten Tag ging es dann nach Accra und nach kurzen Souvenir shoppen auch relativ zügig zum Flughafen. Matilde hatte scheinbar genug von Ghana und keine Lust mehr mit nach Elmina zu kommen 😝

Wir hören uns das nächste Mal wenn es wieder heißt: Quirin und Elia machen Ghana unsicher!

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Gruppenurlaub https://blogs.donboscovolunteers.de/quirinundelia/2026/04/28/gruppenurlaub/ https://blogs.donboscovolunteers.de/quirinundelia/2026/04/28/gruppenurlaub/#respond Mon, 27 Apr 2026 23:37:24 +0000 https://blogs.donboscovolunteers.de/quirinundelia/?p=88 Vor dem Seminar hatten Marlene, Matilde und ich schon zwei Tage Urlaub gemeinsam, die packe ich jetzt einfach auch noch in den Block… Den ersten Abend spielten wir Karten im Hostel und ratschten nett. An der Stelle danke fürs beibringen von zwei drei zehn! 🙂 Am nächsten Tag verbrachten wir Zeit am Pool und gingen […]

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Vor dem Seminar hatten Marlene, Matilde und ich schon zwei Tage Urlaub gemeinsam, die packe ich jetzt einfach auch noch in den Block… Den ersten Abend spielten wir Karten im Hostel und ratschten nett. An der Stelle danke fürs beibringen von zwei drei zehn! 🙂 Am nächsten Tag verbrachten wir Zeit am Pool und gingen einkaufen, den der Plan war es wieder in die besagten Bars an der Oxford Street zu gehen. Diesen Plan schmiss dann aber Roman, ein Amerikaner der Afrika bereist um, den er lud uns ein zum Salsa tanzen mit zu kommen. In unserm Hostelraum gab es dann noch kurz einen Crash-Kurs von einem Franzosen und so ging es los in die besagte Bar namens Afrikiko, in der jeden Mittwoch Abend Salsa angesagt war! Dort angekommen dann der kalte Schock. Alles Profitänzer in schicker Kleidung, naja und wir drei deutschen in Adiletten und kurzer Hose. Egal was haben wir zu verlieren. Nach zwanzig Minuten beobachten der Situation wurden dann die Schlappen bei Seite gelegt und so wurde der Dancefloor barfuß erobert und wir zeigten allen unsere überdurchschnittlichen Tanzkünste!

Nachdem unser Zwischenseminar so unglaublich überwältigend war, und wir in so kurzer Zeit zu seiner so harmonischen Gruppe zusammen gewachsen waren hatten wir uns mehr oder weniger spontan dazu entschieden noch Urlaub zu machen. Schließlich war die Zeit beim Seminar niemals genug um sich mit jedem genug auszutauschen! Gladys, Christine, Katja und ich hatte sowieso geplant nach unserer Zeit in Ashaiman noch ein paar Tage in Accra und der Volta Region zu verbringen. Die anderen schlossen sich uns einfach an und so konnten wir gemeinsam Richtung Accra fahren. Wir buchten ein Hostel und das wurde dann kurzer Hand komplett eingenommen. Bis auf einen weitern Nigerianer der auch schon an Silvester im Hostel war, hatten wir die ganze Bude für uns!

Am ersten Abend gingen wir gemeinsam in eine richtige Pizzeria, die erste Pizza seit Monaten. Es war eine reine Geschmacksexplosion! Danach ging’s noch in die Oxford Street zur Karaoke ehe wir uns auch schon aufs Ohr hauten um den Schlafmangel vom Zwischenseminar etwas zu kompensieren.

Am nächsten Tag gingen die Mädels in die Mall, wir Jungs gingen ganz gemütlich frühstücken bevor wir uns alle wieder trafen um gemeinsam mit Ulla und Gregor eine Tour über die Mülldeponie Agbogbloshie zu machen, eine der größten Deponien Weltweit! Dort leben zwischen 30.000-40.000 Menschen. Sie leben im Müll und von dem Müll. Auf der ca. 31 Hektar großen Fläche werden jährlich zwischen 13.000-17.000 Tonnen Elektroschrott „verarbeitet“. Der Giftstoffwert in Boden und Wasser ist bis zu 100x höher als der eigentliche Grenzwert. Um die 4,36 mg/kg Quecksilber ist im Boden. Zum Vergleich der durchschnittliche deutsche Boden hat 0,02 mg/kg! Ich kann es bis heute nicht so richtig in Worte fassen was wir dort gesehen haben. Unsere sonst so redselige Gruppe wurde still. Gespräche verstummten, und die Mimik in jedem Gesicht erstarrte. Wir liefen über Brücken und unter uns ein Fluss aus Müll. Im Müll Menschen die nach brauchbaren Dingen suchen und Schweine die etwas fressbares erschnüffeln. Es ist wirklich eine andere Welt! Unsere Guides erzählten uns das die Ghanaische Polizei in diesen Slum auch nicht hinein kommt. Es ist ein eigenes System. Eigene Offiziere die nach dem rechten schauen, eigene Mieten, eigene Hierarchien. Immer wieder kamen wir an Schulen oder Kindergärten vorbei, und die Kinder strahlten! Ich hatte das Gefühl in einem falschen Film zu sein. Wie kann es gerecht sein das diese Kinder in solchen Umständen aufwachsen müssen. Ihre Schicksale waren schon geschrieben, meinte Blessing, eine der Damen die uns durch ihre ehemalige Heimat führte. Wir schlichen also immer weiter vorbei an Fußballplätzen, Märkten und anderen kuriosen Orten. Unser Ziel war eine Computer Schule. Hier sollen Kinder die Möglichkeit bekommen den Umgang mit Computern zu lernen. Eine kleine Chance einen Job zu finden um aus der Armut zu entfliehen.

Dort trennten sich dann auch unsere Wege. Wir verabschiedeten uns von Ulla die ein paar Tage später wieder nach Deutschland flog. Einige von uns fuhren zurück Richtung Hostel der Rest ging noch auf den Kunst Markt für ein paar Mitbringsel! Später am Abend gingen wir, da Mittwoch war, wieder ins Afrikiko. Tanzbein schwingen war angesagt!! Die Schlappen wurden wieder an die Seite gestellt, und so konnte es rund gehen. Dieses Mal hatte ich sogar meine feine Anzugshose an! So wurde einer nach dem anderen auf die Tanzfläche gezerrt bis sie aus Volunteeren bestand! Spät nachts ging es dann zurück ins Hostel den am nächsten Tag ging es in die Volta Region!

Leider mussten wir Abstriche machen! Marlene und Elia bekamen von ihrer Familie Besuch und Henry hatte schon einen festen Rückflug in den Senegal. So wurde unsere Gruppe durch drei harte Verluste geschwächt! Am nächsten Tag nahmen wir dann ein trotro ein, und gurkten dank Stau gute 9h in die Volta Region. Die letzten Kilometer verteilten wir uns noch auf ein paar Mototaxis. Jedes Motorrad wurde mit drei Leuten beladen und los geht’s.

Am nächsten Tag ging es dann auf den höchsten Berg Ghanas, den „Mount Afadjato“. Ziemlich schnell ging es Recht steil bergauf, aber es lohnte sich! Durch wunderschöne Natur schlängelten wir uns auf die Spitze des kleinen Berges. Auf dem Weg pflücke einer der Locals noch ein paar Früchte, deren Samen man wie Bonbons lutschte. Oben angekommen erwartete uns eine Wahnsinns Aussicht! So ging es auf der anderen Seite wieder runter und nach einer kurzen Pause in unserer Unterkunft zogen wir wieder los ins nächste Dorf um zu essen. Am nächsten Morgen verbrachten Malike, Matilde und ich den Vormittag in den Hängematten vor unserem Hotel und ratschten ehe wir Richtung Wasserfall aufbrachen. Die anderen hatten die große Tour gemacht bei der man über Togo und den oberen Wasserfällen am Ende bei dem unteren Wasserfall ankommt. So trafen wir uns an besagtem unterem Wasserfall und gönnten uns dort noch eine gewaltige Abkühlungsdusche! Am Abend spielten wir, unterhielten uns und rasierten einer freiwilligen noch eine Glatze! 🙂

Am nächsten Tag hieß es dann Abschied nehmen, so fuhren Malike, Gregor und ich, mit einem anderen Freiwilligen der dort in der Nähe wohnte, zurück nach Accra, während der Rest nach Lomé fuhr. Aber Abschied ist bekanntlich ja nicht für immer!! 😉

In Accra bezogen wir unser Hostel und gingen wieder in die Oxford Street auf ein letztes Bierchen. Am nächsten Morgen gegen 5uhr machte ich mich auf den Heimweg Richtung Sunyani. So war das Kapitel Zwischenseminar also abgeschlossen.

Wir hören uns das nächste Mal wenn es wieder heißt: Quirin und Elia machen Ghana unsicher!

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kleiner Blog große Bühne https://blogs.donboscovolunteers.de/quirinundelia/2026/04/17/kleiner-blog-grosse-buehne/ https://blogs.donboscovolunteers.de/quirinundelia/2026/04/17/kleiner-blog-grosse-buehne/#respond Fri, 17 Apr 2026 11:23:00 +0000 https://blogs.donboscovolunteers.de/quirinundelia/?p=80 Bei Don Bosco ist es üblich, dass man nach dem ersten halben Jahr seines Freiwilligen Dienstes ein Zwischenseminar hat. Dieses sollte für uns am 19.02.2026 in Tema, Ashaiman stattfinden. Da alle anderen Freiwilligen aus Afrika auch am Seminar teilnahmen, und dementsprechend einen Blog verfassten, befinden wir es als überflüssig auch nochmal unseren Senf dazu zu […]

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Bei Don Bosco ist es üblich, dass man nach dem ersten halben Jahr seines Freiwilligen Dienstes ein Zwischenseminar hat. Dieses sollte für uns am 19.02.2026 in Tema, Ashaiman stattfinden. Da alle anderen Freiwilligen aus Afrika auch am Seminar teilnahmen, und dementsprechend einen Blog verfassten, befinden wir es als überflüssig auch nochmal unseren Senf dazu zu geben. Der Inhalt wäre ja fast der gleiche! Deshalb wollen wir die Möglichkeit nutzen, den andern Freiwilligen eine bessere Bühne zu geben und euch auf ihre Blogs aufmerksam zu machen. Im folgenden kommen die Namen und links zu den bis jetzt veröffentlichen Zwischenseminar-Blogs…

Marlene: https://share.google/br7SKmLLZXNBK7MZg

Leonie: https://share.google/meDI28HroiYZrBnOA

Christine: https://share.google/jZs1K9bLKUWE8R07K

Gladys: https://share.google/2FFuIDu50japusfjV

Nicht destotrotz sind wir unglaublich dankbar für jeden der an dem Seminar teilgenommen hat. Vorallem Ulla und Gregor, die dieses Seminar erst zu solch einer besonderen Zeit gemacht haben! Ansonsten hört ihr ganz bald wieder von uns wenn es heißt: Quirin und Elia machen Ghana unsicher!

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Hoher Besuch https://blogs.donboscovolunteers.de/quirinundelia/2026/03/23/hoher-besuch/ https://blogs.donboscovolunteers.de/quirinundelia/2026/03/23/hoher-besuch/#respond Mon, 23 Mar 2026 10:49:55 +0000 https://blogs.donboscovolunteers.de/quirinundelia/?p=67 Der 10.02.2026 wird mir noch lange im Kopf bleiben, hoher Besuch aus Deutschland sollte an dem Tag den weiten Weg nach Ghana suchen!! Aber fangen wir von vorne an! Morgens um 4.30Uhr machte ich mich mal wieder auf den Weg nach Accra. Rein in den Bus und los geht die wilde Fahrt!! Gegen 15 Uhr […]

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Der 10.02.2026 wird mir noch lange im Kopf bleiben, hoher Besuch aus Deutschland sollte an dem Tag den weiten Weg nach Ghana suchen!! Aber fangen wir von vorne an! Morgens um 4.30Uhr machte ich mich mal wieder auf den Weg nach Accra. Rein in den Bus und los geht die wilde Fahrt!! Gegen 15 Uhr in Accra angekommen hielt ich schnell das erste Mototaxi an und fuhr zum Shoprite. Mit einer großen Packung Eis, Bier und Würstl im Blätterteig bewaffnet eilte ich Richtung Flughafen! Kurz nach 17Uhr öffneten sich die heiligen Tore und Preißi und Hugo konnten die erste Nase feinster Ghanaischer Luft aufsaugen. Blooooop!!!! Bier auf und Richtung trotro Station um noch weitere 5h Richtung Cape Coast zu fahren. Am nächsten Tag gingen wir morgens am Strand frühstücken und erkundeten ein wenig die Stadt. Nach einem kurzen Mittagschlaf ließen wir dann den Abend in einer Strandbar ausklingen. Am Tag drauf fuhren wir in den Kakumn National Park und machten den Canopy Walk. Lange Hängebrücken über den Baumkronen des Urwalds. Eine Wahnsinns Aussicht! Auf dem Rückweg hielten wir noch bei einer Krokodil Farm aber da Paarungszeit war waren diese nicht wirklich zu sehen! In der Zeit in Cape Coast besuchen wir dann noch das Castle in dem die Sklaven gemustert und dann verschift wurden. Ziemlich heftig dass zu sehen, aber auch interessant und wichtig! Nach einer abermals holprigen Fahrt zurück nach Accra bezogen wir unser Airbnb und wollten den Abend entspannt ausklingen lassen. Falsch gedacht! 😉 Nachdem am 19.02 unser Zwischenseminar in Ghana starten sollte hatten sich schon zwei Mädels aus Benin auf den Weg nach Accra gemacht und waren dann am Flughafen gestrandet. Fürs gute Gewissen haben wir die zwei noch bei uns aufgenommen und dann den Abend zu fünft verbracht. Die letzten Tage verbrachten wir dann noch mit den üblichen Touristen Attraktionen. Hier landeten wir auch wieder in den selben Bars wie an Silvester… 😉 Als Highlight gab es dann noch ein Fußballspiel der ersten ghanaischen Liga um den Länderpunkt auch noch mit zu nehmen. Jedoch war es fußballerisch eher mit deutscher Kreisliga zu vergleichen!So ging dann ganz schnell eine Woche vorbei für die ich unglaublich dankbar bin! An dieser Stelle auch nochmal ein Riesen Danke an die Jungs für diesen Besuch <3

In den nächsten Zeilen lass ich die Jungs auch nochmal zu Wort kommen! 🙂

Es stand nie zur Debatte ob wir Quirin besuchen, die Frage war immer nur wann es passieren wird! Der Termin war schnell gefunden und so waren wir voller Vorfreude, dass dem Abenteuer nichts mehr im Wege steht. Leider war die Vorbereitung nicht gar so einfach, wie wir uns das ausgemalt hatten! Nachdem wir unsere Impfpässe auf den neuesten Stand gebracht haben, ging es ans Visum. Leichter gesagt als getan, nach gefühlten 80 Stunden auf der Website der ghanaischen Botschaft war es vollbracht! Nun hieß es warten. Warten auf die Reisepässe und die finale Starterlaubnis für die Reise. Es wurde zum Geduldstest, einer der Reisepässe war ca. 2 Wochen vor Antritt wieder in München, der andere wie vom Erdboden verschluckt. Kein Lebenszeichen oder Anhaltspunkt wo er sich befindet und so hieß es weiterhin, abwarten und Tee trinken. Nachdem der Reisepass 2 Tage vorher immernoch auf sich warten ließ, gab es erhebliche Zweifel! Es stand kurzzeitig im Raum, ob man die Reise storniert. Aber nichts da! Hoch gepokert und gewonnen. Die Reise haben wir nicht storniert und der Reisepass kam in allerletzter Sekunde, so das wir uns um 7 Uhr morgens des 10. Februars im Flieger nach Accra über Brüssel befanden!Was darauf folgte, war alle Bemühungen und Vorbereitungen im Vorfeld absolut wert.Die beeindruckende Natur, die sehr gastfreundlichen Einwohner und natürlich Quirin, der uns einen wahnsinnigen Eindruck von Ghana vermittelt hat. Wir haben uns durch die lokale Küche probiert und was mir bis heute im Kopf geblieben ist, sind die frischen Mangos am Straßenrand!Man kann nur dankbar sein, dass Quirin dieses Abenteuer initiiert hat und wir so eine schöne Zeit bei besten Wetter im Februar genießen durften!Schöne Grüße nach Ghana!

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Silvester im Detail 🎆 https://blogs.donboscovolunteers.de/quirinundelia/2026/03/08/silvester-im-detail-%f0%9f%8e%86/ https://blogs.donboscovolunteers.de/quirinundelia/2026/03/08/silvester-im-detail-%f0%9f%8e%86/#respond Sun, 08 Mar 2026 20:40:04 +0000 https://blogs.donboscovolunteers.de/quirinundelia/?p=55 Weil Silvester doch noch seine unerwartete Wendung hatte würde ich die Tage gerne noch aus meiner Sicht erzählen! Nachdem wir am 27.12 Nachts nach Accra gefahren waren und uns dort morgens um 5 Uhr mit zwei deutschen freiwilligen aus Techiman zum Frühstücken getroffen hatten, mussten wir noch 7h bis zum Check in überbrücken. Wir liefen […]

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Weil Silvester doch noch seine unerwartete Wendung hatte würde ich die Tage gerne noch aus meiner Sicht erzählen! Nachdem wir am 27.12 Nachts nach Accra gefahren waren und uns dort morgens um 5 Uhr mit zwei deutschen freiwilligen aus Techiman zum Frühstücken getroffen hatten, mussten wir noch 7h bis zum Check in überbrücken. Wir liefen einfach Richtung Meer und trafen dort dann Sunny der uns die nächsten Tage noch öfter über den Weg laufen sollte! Sunny zeigte uns seinen persönlichen Wohlfühlort am Strand direkt neben dem Osu Castle. Auf dem Rückweg schlenderten wir einfach quer durch die Stadt und landeten in einer Bar nah dem Accra Sports Stadium. In der besagten Bar sollten wir die nächsten Tage auch noch das ein oder andere Kaltgetränk genießen! Die nächsten Tage verbrachte ich mit anderen deutschen Volos, was meist in der Dunkens Bar in der Oxford Street endete. Eine stilechte Bar mit Plastiktischen und Stühlen die beim hinsetzen schon andeuteten das sie bald brechen würden. Mit billigen Bier und Karten spielen wurden dort einige Stunden verbracht! Weil das so harmonisch war entschied ich mich dann auch spontan mit den selben Leuten Silvester in Kokrobite zu feiern. Eine Stunde westlich von Accra am Strand wurde also noch spontan mit einem anderen Volunteer ein Hostel gebucht und mit Wechselklamotten in der Plastiktüte zogen wir dann los! In einer Bar Namens Big Millys verbrachten wir dann den Abend mit Tanzen, Lagerfeuer am Strand und guten Gesprächen bis in die Morgenstunden. Am Ende waren dann bestimmt 100 deutsche Freiwillige am Strand und alle sprangen zur Abkühlung noch ins Meer. Am nächsten Tag versuchte man dann irgendwie noch den Magen zu stärken und zog dann wieder zurück Richtung Accra.

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Ghanaische Weihnachten und Neujahr https://blogs.donboscovolunteers.de/quirinundelia/2026/03/04/ghanaische-weihnachten-und-neujahr/ https://blogs.donboscovolunteers.de/quirinundelia/2026/03/04/ghanaische-weihnachten-und-neujahr/#respond Wed, 04 Mar 2026 11:20:46 +0000 https://blogs.donboscovolunteers.de/quirinundelia/?p=39 Soo Weihnachten stand vor der Tür… Ja was soll man sagen, anfangs unspektakulär und Fast ein wenig enttäuschend, aber hinten raus dann doch ganz nett! Die Vorweihnachtszeit war eigentlich wie jeder andere normale Tag, ab dem 15.12 hingen dann an dem ein oder anderen Kaktus oder um den Hals einer Katze ein kleiner bunter Bummel […]

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Soo Weihnachten stand vor der Tür… Ja was soll man sagen, anfangs unspektakulär und Fast ein wenig enttäuschend, aber hinten raus dann doch ganz nett! Die Vorweihnachtszeit war eigentlich wie jeder andere normale Tag, ab dem 15.12 hingen dann an dem ein oder anderen Kaktus oder um den Hals einer Katze ein kleiner bunter Bummel und die Diskokugeln wurden mit stark blinkenden Lichtern vor die Haustüre gestellt. Sonst war nicht viel Weihnachtsstimmung zu spüren! Am 24.12 ging dann mal gar nix, zumindest tagsüber! Abends bestellten wir uns Pizza aßen Lebkuchen und jeder verbrachte ein wenig Zeit mit der Familie Via Viedeoanruf. Danach ein wenig Stadt-Land-Fluss, doch dann wurden wir von lautem Geschrei und Trommel Geräuschen unterbrochen. Wir gingen also vor die Tür und versuchten ausfindig zu machen wo denn der Lärm herkommt. Dann sahen wir unsere sympathischen Nachbarn die Noviziten. Mit Trommel und Gitarre bewaffnet, zogen sie tanzend durch die Community. Also ab hin da!! So ging es etwa für 1.5h tanzend und voller Energie durch die Dunkelheit. Lobpreis war angesagt, den der Herr Jesus Christus war geboren und das mußte man schließlich feiern!! Als wir dann alle völlig verschwitzt am Ende waren fielen wir uns in die Arme und wünschten uns gegenseitig frohe Weinachten! Aber danach ging’s schnell ins Bett den am nächsten Morgen müssen wir ja um 6.30 Uhr wieder raus für die Messe! Morgens dann irgendwie aus dem Bett gequält und in die Messe getrabt, dort durften wir 4h lang unsere Aufmerksamkeit Father Fred schenken der lautstark auf Twi gepredigt hat. Dementsprechend haben wir kein Wort verstanden, aber schön war’s. 🙂 Danach dann ab nach Hause und Frühstücken… Gegen Nachmittag hat uns dann Brother Collins eingesammelt und wir haben den Nachmittag am Pool mit fangen und Wettschwimmen verbracht. Nachdem wir abends schnell geduscht hatten ging’s dann für den restlichen Abend zu den Noviziten. Nach kurzem Gebet und Lobpreis gabs großes Essen und Geschenke und so haben sich dann doch zwei schöne Weihnachtstage entwickelt!

Es ist Ende Dezember und Quirin und ich sind schon fast 4 Monate in Sunyani, gleichzeitig steht Silvester und Neujahr vor der Tür. Das hat uns den perfekten Anlass gegeben zum ersten Mal in den Urlaub zu fahren. Also haben wir zwischen den Jahren unsere Koffer gepackt und sind über Silvester nach Accra gefahren. Wir haben am Samstag den 27. Dezember den Nachtbus von Sunyani nach Accra genommen und sind Sonntag morgens um 5 Uhr in Accra angekommen. Dort haben wir uns mit 2 anderen deutschen Volontärinnen aus Ghana getroffen die auch über Silvester in Accra sind. Mit diesen sind wir frühstücken gegangen und daraufhin zusammen zu unserem Hostel für die Woche gegangen. Bei diesem konnten wir aber erst um 14 Uhr einchecken, weshalb wir erstmal zum Strand gelaufen sind wo wir dann Sunny einen lokalen Touristguide getroffen haben. Er hat uns an einen Stelle des Strandes geführt, welche ein echter Geheimtipp war. Anschließend haben wir uns erstmal von den anderen beiden getrennt und haben das Erste mal Accra erkundigt. Auf unserer Erkundungstour sind wir bei einer Bar eingekehrt und haben etwas getrunken. Dort haben wir uns extrem gut mit dem Barbesitzer verstanden, welcher eigentlich in New York Tennis Lehrer ist aber die Bar in Ghana als Nebenbeschäftigung eröffnet hat. Als es dann endlich 14 Uhr war konnten wir in unser Hostel einchecken. Dort haben wir uns dann erstmal von unserer Anreise und unserem Schlafmagel erholt. Abends sind wir dann das Erste mal ins Accraische Nachtleben eingetaucht. Wir hatten uns mit 2 Volontären aus der Volta Region zum Abendessen verabredet, welche wir über eine öffentliche WhatsApp Gruppe für Freiwillige in Ghana kennengelernt haben. Danach sind wir zusammen in eine Bar in einer Bar Meile in Accra gegangen. Da die Bar einen halben Liter Bier für 15 cedi also umgerechnet für ungefähr 1,20€ verkauft, haben wir die gleiche Bar mit mehr Volontären einen Tag später nochmal besucht. Montags haben wir zudem bei einem Film Festival zugeschaut. Dazu hat ein ehemaliger Freiwilliger eingeladen. Er hat 2 Filme mit einem politischen und einem gesellschaftspolitischem Thema gezeigt. An Silvesterabend ist Quirin eine Stunde außerhalb von Accra zu einem Strandgebiet gefahren um dort mit den Volontären die wir kennengelernt haben ins Neue Jahr zu feiern. Ich bin in Accra geblieben und habe dort seit 4 Monaten endlich mal wieder eine richtige Pizza gegessen. Daraufhin habe ich mir kurz das Silvester Festival in der Hauptstraße in Accra angeschaut und anschließend habe ich das Silvesterfeuerwerk von unserem Hostelbalkon aus genossen. Freitags hieß es dann für uns Weiterreise in die Volta Region. Dort hat uns Brother Kilian in seine Heimat nach Jasikan eingeladen. Nach einer 5-stündigen Fahrt in einem Trotro nach Kadjebi und einer weiteren Stunde Fahrt nach Jasikan sind wir abends angekommen. Die Volta Region hat ihren Namen von dem größten Sees Ghanas. Dem Volta See. Die Volta Region ist deshalb auch für ihre atemberaubende Natur bekannt. Eines dieser Wunder der Natur in der Volta Region ist der größte Wasserfall ganz Westafrikas. Die Wli Agumatsa Waterfalls. Genau zu diesem Wasserfall sind wir am Samstag gefahren. Nach ungefähr 1,5 h Autofahrt und einer weiteren halben Stunde laufen kommt man am Wasserfall an. Die Größe des Wasserfalls ist wirklich überwältigend und aufjedenfall einen Besuch wert. Sonntags ging es dann für uns zu einer weiteren Bischofsmesse. Diese hat knappe 4 Stunden angedauert. Nachmittags waren wir dann bei Brother Killians Mutter zum Essen eingeladen. Diese hatte an diesem Tag Geburtstag. Was mit einem Stück Kuchen und ghanaischem Fußball im Fernseher gefeiert wurde. Das war das Weihnachtsfest und unser erster Urlaub in Ghana. Ich hoffe euch hat der Blog so gut gefallen wie uns der Urlaub und wir sehen uns wieder, wenn Quirin und Elia wieder Ghana unsicher machen.

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Erster Eindruck in Sunyani https://blogs.donboscovolunteers.de/quirinundelia/2025/11/23/erster-eindruck-in-sunyani/ https://blogs.donboscovolunteers.de/quirinundelia/2025/11/23/erster-eindruck-in-sunyani/#respond Sun, 23 Nov 2025 20:21:02 +0000 https://blogs.donboscovolunteers.de/quirinundelia/?p=30 Morgens gegen 5 Uhr steigen wir aus dem Bus und stehen dann erstmal planlos am Busbahnhof. Eine neue Stadt, kein Internet, keine Ahnung wo wir hin müssen und die Ungewissheit ob uns überhaupt jemand abholen kommt! Das einzige was wir hatten war eine Telefon Nummer die wir von Robert bekommen hatten, also versuchten wir jemanden […]

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Morgens gegen 5 Uhr steigen wir aus dem Bus und stehen dann erstmal planlos am Busbahnhof. Eine neue Stadt, kein Internet, keine Ahnung wo wir hin müssen und die Ungewissheit ob uns überhaupt jemand abholen kommt! Das einzige was wir hatten war eine Telefon Nummer die wir von Robert bekommen hatten, also versuchten wir jemanden zufinden der für uns dort Mal anrufen könnte… 20min später stand dann Brother Killian vor uns und hieß uns in Sunyani willkommen. Die Koffer auf die Ladefläche vom Pickup gehoben und los ging’s durch die Stadt Richtung Odumase. Nach knapp 10min Fahrt Bogen wir auf einen holprigen Feldweg ab und fuhren quer Feld ein auf den Don Bosco Campus vom Boys Home zu.Kilian zeigte uns unseren Bungalow der für die bevorstehenden 11 Monate unser Zuhause sein sollte! Erster Eindruck, etwas dreckig aber eigentlich sollte das schon passen, dachten wir zumindest. Nach einem kleinem Mittagschlaf lernten wir dann alle Fathers und Brothers kennen und verbrachten unseren ersten Tag in dem wir ein wenig die Umgebung erkundeten. Nach dem wir in der Community mit allen zu Abend gegessen hatten, stand die erste Nacht im Bungalow vor uns. Schon auf dem Rückweg von der Community nach Hause, was etwa zehn Minuten Fußweg sind, fing es schon an zu regnen und als wir uns bettfertig machen wollten ging es dann los. An 7 verschiedenen Stellen im Wohnzimmer tropfte es in den Bungalow rein. Wir holten alles was wir finden konnten an Eimern Töpfen und Pfannen um das Wasser auf zu fangen. Das war ein Vorgeschmack von den unzähligen Schlachten die wir gegen den Regen in unserem Bungalow führen würden. Aber so wie an alles konnten wir uns auch an unsere Unterkunftssituation nach ein wenig Zeit gewöhnen. In den Folgenden Tagen hieß es dann erstmal in Sunyani ankommen und sich auf unsere zukünftige Arbeit vorbereiten. Das haben wir durch weitere Orientations von Father Fred und dem Director Father Nick gemacht. An unserem ersten Sonntag in Sunyani wurden wir dann in der Kirche der ganzen Community vorgestellt. Auch wenn wir nicht wirklich verstanden haben, was über uns erzählt wurde haben wir uns direkt sehr willkommen gefühlt. Am selben Nachmittag haben wir dann auch die Jungs im Boys Home kennegelernt. Das Boys Home ist das Kinderheim hier auf dem Don Bosco Gelände. Dort haben wir dann zusammen mit Brother Collins und den Jungs ein Fußball Training gemacht. Fußball ist hier so wie eigentlich überall das Hauptthema, egal ob man Spieler und Manschaften diskutiert oder selber spielt. In der folgenden Woche waren wir dann zum erstem mal im Don Bosco Workshop. Das ist eine Schreinerei und Schweißerei, die sich gerade die Straße runter von unserem Bungalow befindet. In der Schreinerei arbeiten wir vormittags, wenn die Jungs in der Schule sind. Am ersten Tag in der Schreinerei sind wir dann direkt mit Holz holen gefahren. Natürlich wie es in Ghana nicht unüblich ist auf dem Anfänger des Lasters. Aber auch sonst macht die Arbeit in der Schreinerei spaß. Wenn man nicht gerade Holz holen ist, helfen wir dabei Altare oder Sitzbänke für Kirchen im ganzen Land herzustellen.
Wir hören uns das nächste Mal wenn es wieder heißt: Quirin und Elia machen Ghana unsicher!

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Angekommen in Accra https://blogs.donboscovolunteers.de/quirinundelia/2025/10/10/angekommen-in-accra/ https://blogs.donboscovolunteers.de/quirinundelia/2025/10/10/angekommen-in-accra/#respond Fri, 10 Oct 2025 14:53:33 +0000 https://blogs.donboscovolunteers.de/quirinundelia/?p=19 In Accra gelandet – sofort schlägt einem die unglaubliche Luftfeuchtigkeit und Wärme des Landes ins Gesicht, als man aus dem Flugzeug steigt. Aus dem Flugzeug ging es in einen Bus, der uns zum Flughafengebäude brachte. Während dieser Busfahrt ging einem alles durch den Kopf: Hoffnungen, Vorfreude, aber natürlich auch Sorgen und Nervosität.Nach der Busfahrt haben […]

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In Accra gelandet – sofort schlägt einem die unglaubliche Luftfeuchtigkeit und Wärme des Landes ins Gesicht, als man aus dem Flugzeug steigt. Aus dem Flugzeug ging es in einen Bus, der uns zum Flughafengebäude brachte. Während dieser Busfahrt ging einem alles durch den Kopf: Hoffnungen, Vorfreude, aber natürlich auch Sorgen und Nervosität.Nach der Busfahrt haben wir unser Gepäck abgeholt. Während meines nach wenigen Minuten vollzählig versammelt war, musste Quirin um sein Gepäck zittern. Doch auch das kam nach guten 15 Minuten an. Im Nachhinein hatten wir ziemlich Glück, da uns Einheimische gesagt haben, dass es wahrscheinlicher sei, dass das Gepäck nicht ankommt, als dass es ankommt.Am Flughafen mussten wir uns nach der Gepäckkontrolle durch eine Menschenmenge an Taxifahrern kämpfen, die uns unbedingt als Kunden gewinnen wollten. Unser Englisch muss am Anfang noch zu schlecht gewesen sein, denn selbst nachdem wir ihnen erklärt hatten, dass wir abgeholt werden, standen sie immer noch neben uns, als erwarteten sie, dass wir gleich in ihr Taxi einsteigen. Erst als Robert und Madame Carole zu uns kamen, ließ auch der letzte Taxifahrer von uns ab.Robert war für uns in Accra zuständig und hat sich um so ziemlich alles für uns gekümmert. Madame Carole war zwei Wochen in Sunyani und hat dort im Boys’ Home gearbeitet – so wie wir jetzt. Durch sie haben wir die ersten richtigen Eindrücke von unserer zukünftigen Arbeit bekommen. Ein paar Sightseeing-Tipps haben wir auch mitgenommen, von denen wir euch dann hoffentlich in zukünftigen Blogs erzählen können. Vom Flughafen ging es dann zur Community in Accra, wo wir die nächsten sechs Tage verbringen sollten.Angekommen am Don Bosco Campus hieß es dann erst einmal: Zimmer beziehen, eine Kleinigkeit essen und dann ab ins Bett!Am nächsten Morgen lernten wir einige der Salesianer hier in Ashaiman kennen und schauten uns ein wenig auf dem Gelände um. In den folgenden Tagen stand die Non-Citizen-Card an – also ab zum Geldabheben und direkt ins zuständige Büro. Dort angekommen, mussten wir dann einmal unsere halbe Lebensgeschichte erzählen, und nach knapp zwei Stunden waren wir durch und hatten unsere Karte!Also ab zum nächsten MTN-Shop und eine SIM-Karte kaufen – dachten wir zumindest! Im Shop erfuhren wir dann, nachdem wir wieder 45 Minuten gewartet hatten, dass das System abgestürzt sei und vermutlich erst in frühestens einem Monat wieder funktionieren würde. Na gut, dann eben ohne Internet! Beim Warten auf unsere nicht vorhandene SIM-Karte hat uns Robert unser erstes ghanaisches Streetfood gezeigt: frittierte Bällchen aus Maniok (Cassava) und Zwiebeln, zu denen man immer ein kleines Stückchen Kokosnuss isst!Die darauffolgenden Tage verbrachten wir sehr entspannt mit Fußballspielen mit den Jungs aus der Umgebung, die nachmittags immer auf dem Campus unterwegs waren. Von Father Eric und Robert bekamen wir dann noch Orientierungsunterricht, damit wir bestens auf die Aufgaben in Sunyani vorbereitet sind.Am Sonntag, einen Tag vor unserer Abreise nach Sunyani, waren wir das erste Mal bei einem ghanaischen Gottesdienst dabei. Trotz der Parallelen zum heimischen Gottesdienst gab es vor allem in der Musik große Unterschiede, da hier afrikanische Gospel zur musikalischen Begleitung gesungen werden. Insgesamt fanden wir den Gottesdienst viel lebendiger als in Deutschland.Am 15.09. hieß es dann: Sachen packen und zum Busbahnhof! Also kämpften wir uns mit Robert durch den Abendverkehr Richtung Accra. Eigentlich waren es ja nur 32 km… Zwei Stunden später standen wir dann vor dem Ticketschalter und machten uns auf zu unserem Bus. Nach kurzem Verhandeln, wie viel wir denn für unser Gepäck zahlen sollten, ging es dann auch los. Die ersten Stunden predigte noch ein Mann lautstark im Bus, ehe es langsam ruhig wurde und man zumindest mal versuchen konnte, etwas zu schlafen. Ansonsten hören wir uns wieder wenn es heißt „Quirin und Elia machen Ghana Unsicher!“

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Hallo Welt! https://blogs.donboscovolunteers.de/quirinundelia/2025/07/22/hallo-welt/ https://blogs.donboscovolunteers.de/quirinundelia/2025/07/22/hallo-welt/#comments Tue, 22 Jul 2025 14:36:14 +0000 https://blogs.donboscovolunteers.de/quirinundelia/?p=1 Willkommen bei Don Bosco Volunteers Blog. Dies ist dein erster Beitrag. Bearbeite oder lösche ihn und starte mit dem Bloggen!

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