Servus an alle unsere Leser, nachdem wir die letzte Zeit in unserem afrikanischen arbeits Alltag vor uns hin geschwommen sind, hieß es für uns wieder Koffer packen. Oder besser gesagt Rucksack, denn das nächste Abenteuer wartete wieder auf uns! So ging es für uns in den frühen Morgen Stunden des 18.06.2026, wieder einmal nach Accra. Dort angekommen gönnten wir uns eine Pizza, in der gleichen Pizzeria wie beim Zwischenseminar, und stoßen auf unseren Urlaub an. Danach kauften wir noch ein paar Mitbringsel für die Freunde die wir in den nächsten Wochen treffen sollten. Wir machten uns also vollgepackt auf zur Busstation, aber Fehlanzeige. Es fuhr kein Bus mehr Richtung Togo, gar keiner! Wir hatten alle großen Busunternehmen abgefahren, und mußten uns also ein Sammeltaxi zur Grenze suchen. Gegen 00:00 Uhr standen wir also an der Grenze zu Togo, und konnten dort dank der Uhrzeit auch problemlos einreisen. Die Grenzbeamten meinten noch irgendwas von einem Sticker den wir bräuchten, damit unser Visum akzeptiert werde. Den könne man aber auch problemlos holen wenn wir von Benin zurück nach togo kommen. Denn das war unser Plan wir wollten mit einigen der anderen Freiwilligen unseres Zwischenseminars eine Reise durch Benin und dann Togo machen. Diese Reise sollte in Porto Novo starten, also suchten wir uns auf der anderen Seite der Grenze das nächste Taxi, und gegen 2 Uhr fuhren wir endlich los Richtung Benin. Nach kurzer Zeit stiegen weitere Leute in unser Auto uns so quetschten wir uns zu siebt in den Kombi. Einer unser Mitfahrer kaute die ganze Zeit auf einer Art Käsestange, der Gestank war abartig. Mir blieb nichts übrig, als meinen Kopf aus dem Fenster zu strecken. Und so schaute ich mir die Stadt Lomè im Vorbeifahren an. Die Häuser wirkten kleiner ansonsten gab es auf den ersten Blick keinen großen unterschied. Aber das ist Nachts um 2 auch schwer wahr zu nehmen. Kurz vor der Mautstation gab unser Auto den Geist auf. So standen wir da, und versuchten zu verstehen was unser Taxifahrer uns erklären wollte, aber er gestikulierte nur wild vor sich her und schrie irgendwas auf seiner lokalen Sprache. Einer nach den anderen Mitfahrern suchte sich eine andere Mitfahrgelegenheit, und so saßen irgendwann nur noch Elia und ich am Straßenrand. Als dann mitten aus der Dunkelheit, ein Mann in Unterhose anfing den Gehsteig zu fegen, hatte ich schon damit gerechnet das wir hier unsere nacht verbringen würden. Gegen 4Uhr passierten wir dann fußläufig die Mautsation und stiegen in das nächste Taxi. An der Beninischen Grenze lief dann auch wieder alles im Schneckentempo aber dafür ohne sonstige Probleme. Auf der anderen Seite hieß wieder einmal Sammeltaxi suchen, Preis verhandeln und Abfahrt. So ging es wieder zu siebt in einem Kombi Richtung Cotonou, dieses Mal im Morgenlicht und ohne Gestank! Die Fahrt war von der Grenze an sehr landschaftlich. Links die Felder, welche sehr strukturiert bepflanzt waren, und rechts das Meer. Ich muss sagen so war es echt idyllisch von Dorf zu Dorf zu fahren. Wir kammen also gegen 9:30 Uhr in Cotonou an und nahmen den Bus nach Porto Novo. Dort kammen wir dann nach nochmal 20min Mototaxi Fahrt am Don Bosco Gelände an wo wir freudig von Matilde in Empfang genommen wurden. Nach einem kurzen Mittagessen machten wir eine kleine Tour über den Kampus, ehe wir uns endlich mal hinlegten um zumindest etwas zu schlafen! Nachmittags spielten wir mit den Kids die auf dem Kampus Leben und das bis in die Abendstunden.
Am nächsten Tag zeigte uns Matilde noch das zweite projekt in dem Sie arbeiten. Etwa 10min Motoradtaxi Fahrt entfernt in Katchi ist die erste Anlaufstelle für die Straßenkinder. Hier werden Sie Alphabetisiert und lernen schon einwenig den Tagesablaug wie er im Foyer auf dem Kampus ist, auf den Sie dann nach ein wenig Zeit ziehen dürfen. Vor dem Mittagessen hatte ich dann online noch ein Bewerbungsgespräch, und danach ging es wieder zu den Jungs um mit ihnen zu spielen. Danach waren die Mägen wieder hungrig also gingen wir in der Nachbarschaft auf Beignets Jagd. Das sind Frittierte Teigbällchen. Der perfekte Snack für zwischen durch. :)Abends saßen wir auf der Dachterrasse, ehe wir durch die schreienden Kinder darauf hingewiesen wurden das die anderen „Teilnehmer“ unseres selbst organisierten Seminars eingetroffen waren. Unten durften wir mit großen Umarmungen Gladys, Katja, Marlene und Christine in Empfang nehmen. Sofern das ging den die Jungs hatten sie schon beschlagnahmt. So spielten wir noch zwei Stunden wilde Klatsch-Spiele, fangen und was den Kindern noch alles einfiel und für die anderen war kaum Zeit den Rucksack ab zu legen. Nach dem Abendessen, unterhielten wir uns noch spät bis in die Nacht, denn jeder hatte ja viel zu erzählen und berichten! 😉
Am nächsten Tag gab unser Marlene eine Führung durch Porto Novo. Wir starteten an einer Freiluft Kirche namens „Notre Dame des Lagunes“, welche direkt am Wasser liegt, und von dort ging es über eine Moschee durch das Voodoo Viertel zurück zu den Lagunen. Wir spazieren über die Holzwege über das Moor, bis hin zu einem Restaurant wo wir uns noch reichlich die Mägen fülten. Nachdem wir am Abend noch das Schatten Theater der Bremer Stadtmusikanten für die Kinder aufführten, ging es am nächsten Morgen für uns nach Cotonou. Dort besuchten wir Leonie und Maria in ihrem projekt. Sie leben im Vergleich zu allen anderen westafrikanischen Don Bosco Volos bei den Schwestern. Als wir ankammen war der ganze Kampus mit Leuten voll. Leuten in guter neuer Kleidung, fast schon europäische Outfits welche hier getragen wurden. Das lag daran das auf dem Gelände einer der angesehensten Schulen Cotonous war. In dem ganzen Gedränge dauerte es aber gar nicht so lange ehe uns Leonie strahlend winkte. Wir unterhielten uns und Leonie holte ihr selbst gebackenes Bannanen Brot. Das Wohl Beste was ich jemals gegessen habe! Wir machten einen kleinen Spaziergang durch die Nachbarschaft und suchten uns noch schnell etwas zu essen. Danach ging es für uns auch schon weiter nach Calavi wo wir unsere Unterkunft für die Nacht fanden. Lotte, eine Freiwillige von einer andern Organisation, gewährte uns in ihrem Pracht Haus Unterschlupf für die Nacht.


Am nächsten Morgen gab es noch ein super leckeres Frühstück und so konnte es gestärkt nach Ganviè gehen. Ganviè ist ein Dorf welches auf dem Wasser gebaut wurde. Wir machten eine geführte Bootsfahrt durch die Stadt und verbrachten so schöne 1.5h auf dem Wasser. Nachdem wir in Cotonou unser Hostel bezogen hatten, und freudig Henry in die Arme schließen konnten, ging es auf den Markt. Dort zeigten Leonie und Maria uns ihre Baraque in der Sie einen festen Teil ihrer Arbeitszeit verbrachten. Hier bekommen Kinder und Jugendliche die auf dem Markt arbeiten müssen, die Möglichkeit auf einen Rückzugsort zum ausruhen. Gelegentlich gibt es die Möglichkeit auf eine Mahlzeit oder Alphabetisierung.

Am nächsten Tag ging es in die Pfingstsonntags Messe in der ansässigen Gemeinde von den Beiden Mädels und danach brachen wir auf Richtung Grand popo. Auf dem Weg machten wir noch einen zwischen Stop in Ouidah. Wir besuchten eine Phyton Tempel, naja den hätten wir uns auch Sparren können. Danach gab es einen ausgiebigen Spaziergang durch das Dorf Richtung Küste. Wir bekammen eine Führung durch das Viertel in dem früher die Sklaven sich aufhielten bevor sie auf die Schiffe „verladen“ wurden. Am Abend ging es dann also weiter nach Grand popo. Dort angekommen wurden wir von einem kleinen Festival empfangen. So luden wir schnell unsere sachen ab und machten uns auf die Suche nach etwas zu essen in all dem Getümmel. Die nächsten tage verbrachten wir mit ausschlafen, schwimmen, spielen und Gesprächen die nicht enden wollten. Eine super wertvolle Zeit in der uns auch Edwin für ein paar Tage mit seiner Präsenz bereicherte. Umso schwerer viel der Anschied, sowohl von unserer überragenden Unterkunft also auch von Edwin. So ging es dann wieder voll bepackt Richtung Togo.



Togo, das 2. Land unserer Reise. Jedoch nicht jeder kam mit nach Togo. Marlene und Edwin sind in Benin geblieben. So waren übrig: Gladys, Henry, Christine, Katja, Quirin und ich. 2 weniger aber mit mindestens genauso viel Vorfreude auf Togo. Togo ist aber kein ganz unbekanntes Land für uns, da wir, wie Quirin schon erwähnt hat durch Togo mussten um nach Benin zu gelangen. Was Quirin auch erwähnt hatte war das unsere bisherige Erfahrung auch wenn sie kurz war nicht erfreulich war mit dem Land Togo. Wir waren jedoch bemüht dies zu ändern so sind wir voller Vorfreude und Lust auf das Land zur Grenze gegangen und konnten es kaum erwarten, das Land zu erkunden. Bis die togolesische Grenzbehörde Quirin und mir die Einreise verweigert hat. Grund: invalides Visum. Wir hatten zig Stempel und noch mehr Unterschriften in unserem Reisepass sowie ein valides E-Visum. Das alles war aber nicht genug. Da wir zwar ein 30 Tage Visum hatten uns jedoch ein Sticker fehlte der unser „30 Tage in 7 Tage umgeändertes“ Visum wieder in ein 30 Tage Visum ändern würde, durften wir nicht einreisen. Die einzige Alternative die wir hatten, war es uns, bei einem unglaublich sketchy Typen, ein erneutes Visum zu kaufen. Man könnte denken das wäre der Schwarzmarkt aber das war die offizielle Alternative die uns die Grenzsoldaten angeboten haben. Nachdem wir also 1 Stunde lang mit diesen Typen , die schneller eingeschnappt waren als ein 3 jähriges Kind, unsere kostbare Zeit verbracht haben, hatten wir ein neues Visum. Für das wir erneut 50€ zahlen durften. 1A. Trotzalledessen waren wir nach mehreren Stunden an der Grenze einfach froh in Lomé anzukommen zu sein. Bei Katja konnten wir für unsere Zeit in Lomé schlafen. Nach unserer langen Anreise ist an diesem Abend nicht wirklich viel passiert und es ging früh ins Bett um am nächsten Tag Fit zu sein.
Der erste volle Tag nachdem wir in Lomé angekommen sind, war ein Besuch bei Katjas Arbeitsstelle, der „Midezon“. Genauso wie wir arbeitet sie mit Kindern. Ihre Arbeit besteht zum Großteil mit den Kids Spaß zu haben also unter anderem Fußball zu spielen, sowie wir an diesem Tag, aber auch den Kindern Nachhilfe zu geben. Nachdem Fußball spielen haben wir dort noch zu Abend gegessen. Es gab Reis mit Bohnen, Tofu und Piemont. Piemont ist das togolesische Gleichgewicht zum ghanaischen Pepe. Beides sind scharfe grüne Pasten, die man vorallem zu Reis isst. Wobei ich finde, dass Piemont nochmal deutlich schärfer als unser Pepe ist. Die anderen gingen dann noch in einen Club womit sie dann den ersten vollen Tag in Togo beendeten.
Da die anderen nach einer langen Nacht erst spät aufgestanden sind. Ging es dann erst abends weiter. Wir sind nämlich Salsa tanzen gegangen. Das Salsa tanzen wird von einer deutschen organisiert, die jeden Samstag abend einen Salsa Tanzkurs für Freunde veranstaltet. Auch wenn es für viele von uns das Erste mal Salsa tanzen war, haben wir wirklich schnell gelernt. Nach den 2 Stunden Salsa tanzen haben wir gelernt den Grundschritt sowie 3 weitere Schritte meisterlich zu tanzen. Der Tanzkurs hat sich mit Trockenübungen und Partnerwechseln wie ein vollwertiger Tanzkurs, für den man 50 Euro pro Monat bezahlt, angefühlt. Nur die Steifheit eines normalen Tanzkurses hat gefehlt. Nach dem ganzen Hüfte schwingen haben wir noch Pâte gegessen. Welches relativ ähnlich zum ghanaischen Banku ist nur, dass es nicht so sauer ist wie letzteres. Wodurch es Quirin und mir auch besser gemundet hat, da wir keine großen Fans der Säuerlichkeit des Bankus sind.
Am Sonntag wurde sich erstmals in Togo der Wecker gestellt. Wir wollten nämlich eine Driftshow in Lomé anschauen aber wie es in Togo oder generell in Westafrika üblich ist beginnen Veranstaltungen seltenst an den vorgegeben Zeiten. So war zwar angesagt, dass die Driftshow um 11 Uhr morgens anfangen soll. Als wir jedoch am Veranstaltungsort ankammen hat uns einer der Verantwortlichen nach kurzem Warten gesagt das es wahrscheinlich erst frühstens um 15 bis 17 Uhr beginnen soll. Da wir offensichtlich keine Lust hatten in der prallen Sonne 6 Stunden zu warten, haben wir das einzig logische gemacht und sind zum Strand gefahren. 2 von Katjas Mitbewohnern, Simon und Oliver, welche schon Freitags bei Midezon dabei waren. Waren auch hier dabei und haben uns den Strandort Pure Plage vorgeschlagen. Dort sind wir dann auch hingegangen. Zwei Freunde von Gladys und Christine, Victoire und Gladys aus Kara waren gleichzeitig in Lomé. Ja, sie heißt auch Gladys, was aber durch die französische Aussprache ihres Namens zum Glück für wenig Verwirrung gesorgt hat. Sie haben den Sonntag mit uns verbracht. So sind wir zu zehnt zum Strand gefahren. Dort haben wir simple gesagt, genau das gleiche wie in unseren 4 Tagen in Grand popo gemacht, einfach entspannt. Erst sind wir alle zusammen ins Wasser und haben die überraschend starken und hohen Wellen genossen. Danach haben wir dort etwas gegessen und haben uns horizontal der Sonne entgegen hingelegt um zu entspannen. Bis es so circa 15 Uhr Richtung Driftshow ging. Dort angekommen, sahen wir schon das erste Auto um die Kurve driften aber wir waren nicht zu spät die richtige Show ging erst jetzt los. Ein Auto nach dem anderen musste durch einen mit Hütchen aufbereiteten Parkour fahren. Die Devise war so viel wie möglich zu driften. Das haben die Fahrer auch exzellent umgesetzt, wodurch die Crowd bei jedem Fahrer vollkommen abging. Nach einiger Zeit wurde es jedoch ein wenig eintönig, da sich der Parkour sowie die Fahrer gleich geblieben sind und man somit die ganze Zeit das gleiche ansah. Am Ende gab es zum großen Finale noch einen freien Teil bei dem die Reifen sowie die Zuschauer vollkommen durchgedreht sind. Am Ende des freien Teils, bei dem die Fahrer einen Donut nach dem anderen gedreht haben, war die Luft so stickig durch den Reifenabrib und die Abgasse das man fast die Luft anhalten musste. Am Ende der Driftshow waren wir aber alle positiv gestimmt und sehr froh das wir es gemacht hatten.


Am nächsten morgen haben wir uns von Henry verabschiedet. Er ging nach Cotonou zurück, wo er ein paar Tage verbracht hat bevor er in den Senegal zurückflog. Nachdem wir Henry verabschiedet haben gingen Katja, Gladys, Christine, Quirin, Simon und ich auf einen Klamottenmarkt in Lomé. Dort gab es von Kleidern und Anzügen zu Fußballtrikots alles was man sich vorstellen kann. Quirin und Katja kauften sich auch letzteres. Nachdem Klamottenmarkt haben wir uns noch kurz mit Beignets gestärkt und uns von Simon verabschiedet bevor es zu der Salesianer Community in Lomé ging. Das Besondere an der Community in Lomè ist, dass dort über 40 Pränovizen unterkommen und auf ihr Studium vorbereitet werden. Als wir dann angekommen sind haben wir erst Basketball gegen die Pränovizen und Schüler der Schule vor Ort gespielt, dieses Spiel haben wir leider verloren, danach wurden wir vom Econemer willkommen geheißen und haben mit den Pränovizen und der Community zu Abend gegessen.
An unserem letzten Tag in Lomé sind wir auf einen weiteren Markt gegangen, dieser war ein Mix aus Klamotten, Lebensmitteln und allem dazwischen. Dort haben die Frauen in der Runde unteranderem Stoffe für Kleider gekauft. Quirin und ich wurden nicht fündig. Von dort aus ging es auf den Kunstmarkt in Lomé. Das war von allen Märkten auf denen wir waren mit Abstand mein Favorit. Es reiten sich die Kunststände an der Straße. Überall gab es wunderschöne Armbänder, Ketten, Holzschnitzereien oder andere Kunstwerke. Mein Highlight war ein Stand an dem ein Mann vor unseren Augen Elefanten und andere Holzfiguren geschnitzt hat. Dort konnte man am eigene Auge sehen, dass die Sachen von Hand gemacht sind. Wir haben am Kunstmarkt auch tief in dir Tasche gegriffen und Armbänder sowie Holzfiguren gekauft. Den Abschluss des Tages und des kompletten Lomé Besuchs haben wir bei dem besten Burger Restaurant, dass ich über dieses Jahr besucht habe, gemacht. Dessen Honey Mustard Chickenburger war nocheinmal ein Höhepunkt bevor es am nächsten Tag 9 Stunden mit dem Bus in den Norden Togos ging, nach Kara.


Auf der Busfahrt hat man gemerkt, dass es wie überall in Westafrika, trockener wird je nördlicher man geht. In Kara verbringen Christine und Gladys ihren Freiwilligendienst. Die beiden hatten uns eingeladen ein paar Tage in Kara bei ihnen im Projekt zu verbringen. Nach der langen Busfahrt haben wir abends noch den Campus erkundet bevor wir erschöpft ins Bett fielen.
Denn am nächsten Tag brauchten wir Energie, es ging zum Ersten Mal ins Projekt, dass Projekt von Gladys und Christine ist aber ähnlich zu unserem eigenen. Wie bei uns arbeiten sie in einem Boys Home. Gladys und Christine haben aber abgesehen von dem Boys Home noch ein Girls Home in dem sie von ca. 16 Uhr bis 22 Uhr arbeiten. So sind wir Donnerstags und Freitag zu den Jungs ins Boys Home gegangen. Dort haben wir mit den Jungs nachdem sie von der Schule kammen vorallem Fußball und Basketball gespielt. Nach der Freizeit gibt es Essen und danach 2 Stunden lernen. Dort haben wir vorallem Mathe gemacht. Auch wenn das mit Quirin und meinen limitierten Französischkenntnissen etwas schwierig war haben wir es doch gut hinbekommen. Danach haben die Jungs nochmal Freizeit bevor sie dann ins Bett gehen. Freitags haben wir noch kurz beim Girls Home vorbeigeschaut und den Rosenkranz mit den Mädchen gebetet. Abends ging es für uns dann mit Freunden von Gladys und Christine in einen Club. Dort haben wir auch wieder Gladys und Victoire getroffen. Abgesehen von der viel zu lauten Musik hat es extrem viel Spaß gemacht und wir haben bis um 2 Uhr nachts getanzt bevor es am nächsten Tag 9 Stunden wieder zurück nach Lomé ging um dann über Accra zurück nach Sunyani zufahren. Und so hat unser Urlaub mit unendlich vielen schönen Momenten nach 3 1/2 Wochen geendet. Bis vielleicht zum nächsten Mal, wenn es wieder heißt: Quirin und Elia machen Ghana unsicher
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