New eyes for the world https://blogs.donboscovolunteers.de/neweyesfortheworld/ Abenteuer Ausland mit Annika Wed, 20 Oct 2021 17:21:11 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=7.0 Was nicht fehlen darf – Seminare https://blogs.donboscovolunteers.de/neweyesfortheworld/2021/10/20/was-nicht-fehlen-darf-seminare/ https://blogs.donboscovolunteers.de/neweyesfortheworld/2021/10/20/was-nicht-fehlen-darf-seminare/#comments Wed, 20 Oct 2021 17:21:09 +0000 https://blogs.donboscovolunteers.de/neweyesfortheworld/?p=199 Leider gab es im letzten halben Jahr eher wenig Beiträge von mir. Das ist dem Umstand geschuldet, dass mich eigentlich fast dauernd die gleichen Abläufe im Heim begleitet haben. Und ihr wollt sicherlich nicht fünfmal das Gleiche hören :). Aber es gab ein paar Brüche im Alltagsgeschehen. Denn wir wurden natürlich weiterhin von Don Bosco […]

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Leider gab es im letzten halben Jahr eher wenig Beiträge von mir. Das ist dem Umstand geschuldet, dass mich eigentlich fast dauernd die gleichen Abläufe im Heim begleitet haben. Und ihr wollt sicherlich nicht fünfmal das Gleiche hören :).

Aber es gab ein paar Brüche im Alltagsgeschehen. Denn wir wurden natürlich weiterhin von Don Bosco im Rahmen verschiedener Seminare begleitet. Über diese möchte ich nun ein wenig berichten.

Beginnen möchte ich mit einem Seminartag, der uns von der Einrichtung in Limbach zur Verfügung gestellt wurde. Gemeinsam mit einigen Praktikantinnen hörten wir für ein paar Stunden nochmal etwas zur Pädagogik DoPädagogik Don Boscosich durch die Akademie schon einiges wusste, war es trotzdem interessant und auch sinnvoll Themen zu wiederholen. Wir beschäftigten uns mit der Philosophie und dem Konzept, auf dem Don Bosco seine Arbeit aufbaute. Vor allem die drei Säulen Religion, Liebe und Vernunft spielen dabei eine große Rolle. Es ist auch unsere Aufgabe, das Konzept von Don Bosco umzusetzen, auch als Freiwillige/-r. Teilweise fiel mir dies im halben Jahr noch etwas schwer, weil es auch immer Überschneidungen mit anderen Ansätzen gibt und ich mich noch nicht allzu lange mit diesem Konzept auseinander gesetzt habe. Wir hörten noch einen Vortrag über Don Boscos Leben und schauten eine Reportage über Einrichtungen weltweit und wie sie arbeiten. Was mich hierbei am meisten erstaunt hat, ist, dass Don Bosco als Träger in manchen Ländern sehr bekannt ist. So wie hier in Deutschland die Caritas.

Im April erwartete uns eine Woche Onlineseminar. Ich muss ehrlich zugeben, dass es suuuper anstrengend wird jeden Tag um die 6 Stunden auf einen Bildschirm zu starren und aufmerksam zuzuhören. Was schade ist, da die Themen recht ansprechend waren und auch wichtig zum Diskutieren. Es forderte aber doppelt so viel Konzentration von mir dabeizubleiben, im Vergleich zu Präsenz-Seminaren. Das Seminar wurde vom Ministerium für politische Bildung gehalten. Wir setzten uns mit dem Thema: „Afrika auf dem Weg vom Krisen- zum Chancenkontinent“auseinander.

Nach einer Einführung und Vorstellungsrunde beschäftigten wir uns mit dem Kolonialismus in Afrika und diskutierten fleißig. Außerdem schauten wir uns verschiedenen Zitate zu dem Thema an und bildeten uns eine Meinung. Ich halte mich hierbei öfter erstmal zurück, bis ich einen angemessenen Stand an Hintergrundinformationen habe, auf denen ich mir eine Meinung bilden kann.

Der zweite Aspekt, welchen wir uns ansahen, war die Migration. Wir lernten etwas über verschiedene Migrationswellen und Routen. Und wir sahen zwei sehr ergreifende und berührende Reportagen zu diesem Thema. Einmal über Flüchtlinge aus Afrika an der spanisch-marrokanischen Grenze und einmal über ein Projekt von French Montana in Uganda (https://www.youtube.com/watch?v=gyhYk2VgL5g ). Diese Filme haben mich sehr nachdenklich gestimmt. Mir ging danach viel durch den Kopf. Wie schwierig die Lebenssituationen der Menschen teilweise sind und trotzdem sind sie fröhlich am Tanzen und machen das Beste aus ihrer Situation. Es ist so bewundernswert und ich merke anhand solcher Beispiele immer, wie verwöhnt wir eigentlich aufgewachsen sind.

Des weiteren schauten wir uns die Lage von Flüchtlingen hier in Deutschland an, die teilweise wesentlich schlechter und komplizierter ist, als ich gedacht hätte. Nach einer Reportage über Chinas Einfluss in Afrika, welche auch interessant und zum Teil überraschend/erschreckend war, machten wir uns Gedanken über die Frage: „Wer ist Schuld an Afrikas Lage?“. In meinen Augen eine sehr schwierige Frage, die im Endeffekt nicht mit einer bestimmten Partei/Person/Land beantwortet werden kann, weil viele Faktoren und Menschen gleichermaßen beteiligt sind und waren.

Zum Abschluss sahen wir einen Film über Kinderarbeit und Kinderhandel in der Kakaoindustrie. Mich hat dieser Film wirklich schockiert, vor allem die Selbstverständlichkeit, mit der so viel gemacht wird und unter den Teppich gekehrt wird.

Weil das ganze Thema an sich schon eher schwer im Magen liegt und nachdenklich macht, wurde in den Pausen mit Online-Montagsmaler aufgelockert, was sehr viel Spaß gemacht hat.

Auch dieses Seminar fand ich sehr informativ, mit vielen Themen hatte ich mich bis dato nie so ausführlich beschäftigt, aber ich denke es ist auch wichtig sich von Zeit zu Zeit mit Dingen zu auseinander zu setzen, die nicht direkt in unserem alltäglichen Blickwinkel liegen.

Darauf folgte ein Online-Zwischenseminartag im Mai, der eher der Reflexion und dem Austausch in der Gruppe diente. Mit kleinen Fragerunden wurde nach dem Stand von uns Freiwilligen geschaut: fühlen wir uns wohl, macht es Spaß, was sind unsere Aufgaben, gibt es Probleme, wissen wir schon wie es danach weitergeht? Zudem präsentierte jede Gruppe ihren Freiwilligendienst und ihre Einsatzstelle. Ich habe gemeinsam mit Elisabeth ein kleines Video über Limbach und Chemnitz erstellt. War ganz witzig, weil ich zuvor noch nie ein Video gemacht habe. Es kam bei der Gruppe aber echt gut an. Über ein Onlineboard war unsere Aufgabe eine Zwischenbilanz zu ziehen, die wir in Kleingruppen besprochen haben. In der großen Gruppe haben wir uns Themen überlegt, welche wir nochmal, auch in Kleingruppen, näher besprechen wollen. So habe ich mich mit weiteren Freiwilligen über Nähe und Distanz sowie Realitäten und Perspektiven der Jugendlichen ausgetauscht. Tatsächlich ging es uns in einer Menge Punkt ähnlich oder Meinungen deckten sich, auch wenn es von den Einrichtungen her Unterschiede gab. Zum Abschluss haben wir gemeinsam kurz über Zukunftsängste gesprochen. Solche Seminare finde ich sehr wertvoll, da ich feststellen konnte, dass ich mit manchen Gedanken und Sorgen nicht alleine bin, aber auch, dass wir alle viel Spaß haben, an ganz unterschiedlichen Orten.

Im Juli folgte ein weiterer Online- Seminartag. Wir tauschten uns auch hier über Erfahrungen aus und reflektierten unsere Arbeit. Dazu entwarfen wir zu Beginn Schlagzeilen über unsere aktuelle Situation, auch mit Hinblick auf das Ende des Dienstes. In diesem Seminar ging es auch darum, sich langsam mit dem Abschiedsgedanken zu konfrontieren. Ich finde es ist in solchen Momenten sehr wichtig sich bewusst zu machen, dass die letzten Wochen nochmal ganz bewusst mit viel Spaß gestaltet werden und ich mir frühzeitig überlege, was ich noch machen möchte. Dazu erzähle ich im nächsten Beitrag noch etwas mehr, Ihr dürft gespannt sein. Im Verlauf des Seminar erstellten wir eine Flusslandschaft, zur Selbstreflexion und beantworteten Impulsfragen. Außerdem wurde das Abschlussseminar etwas geplant und Themen dafür gesammelt. Wir teilten uns in Kleingruppen ein, welche alle eine Seminareinheit für das Abschlussseminar erstellen sollen. Damit begannen wir auch schon. Beendet wurde dieser Tag mit einem Film über die Zeit, der uns nochmal animieren sollte, die letzten Wochen wirklich gut zu füllen, damit wir am Ende nichts bereuen.

Und wenn man vom Ende spricht…

Anfang August trafen wir uns, glücklicherweise in Präsenz, in Benediktbeuern zum Abschlussseminar. Für einige war es wirklich die letzte Aktion, in meinem Fall folgten darauf noch zwei Wochen Arbeit in Limbach. Ich habe mich sehr gefreut die Gruppe wiederzusehen. Es gab erneut viele schöne Gespräche und viel Spaß. Und ich habe mein Geburtstag mit der Gruppe verbringen dürfen :). Es war interessant, die ganzen unterschiedlichen Planungen zu hören, wie es bei den Anderen weitergeht.

Wir begannen in Bene mit dem Austausch über Werte und Kompetenzen. Was haben wir dazu gewonnen und was haben wir als sehr wichtig erachtet in der Zeit? Das ganze erarbeiteten wir von Einzel-, über Kleingruppen-, zur Großgruppenarbeit um am Ende ein erlebnispädagogisches Spiel mit unseren Ergebnissen zu spielen.

Einen Großteil der Tage gestalteten wir mit unseren eigenen Seminareinheiten. Meine Gruppe hatte das dezent vergessen…weshalb wir im Schnelldurchlauf das Seminar in den Pausen der ersten zwei Tage vorbereitet haben. Aber unser Thema „Jugendkriminalität, mit besonderem Blick auf die Mafia und Baby Gangs in Neapel“ kam bei allen gut an. Wir hörten weitere Themen von den anderen Freiwilligen, wie z.B. „Wie Eltern ihre Kinder prägen“ usw.

Im Zuge der Tage wurden wir auch darüber informiert, wie wir weiterhin bei Don Bosco dabei sein können und uns als Ehemalige, bzw. Volunteer +, engagieren können. Es hat mich sehr gefreut, so vielfältige Möglichkeiten zu haben, denn es gibt echt viele Angebote weiterhin.

Ein Tag wurde als Besinnungstag genutzt, wo wir nochmal in Ruhe alle erzählen durften was wir genau gemacht haben in den letzten sechs Monaten, wie es uns dabei ging und wie unsere persönliche Planung weiter aussieht. Gemeinsam feierten wir einen Abschlussgottesdienst, mit Rückblick auf das ganze Jahr, die Akademie und den BFD. Ich fand es sehr berührend, wie viele Erinnerungen da zur Sprache kamen.

Ein kleines Highlight war der mexikanische Abend. Gemeinsam mit einem Ehemaligen der vor vielen Jahren in Mexiko war (ich hatte in einem früheren Beitrag von seinem Seminar berichtet) haben wir mexikanisch gekocht. Jede Gruppe bereitete ein Gericht vor. Ich durfte die Guacamole mit vorbereiten, was gar nicht so leicht war in der Menge ohne Pürierstab.

Ganz besonders schön war auch, dass den zweiten Teil des Seminars noch einige aus der Akademie dazu kamen, die nicht einen BFD gemacht hatten, sondern sich anderweitig für das halbe Jahr beschäftigt hatten. So hatten wir das Rückkehrerseminar des Auslandsdienstes integriert. Leider konnten nicht ganz alle kommen, aber ich hoffe, dass sich die ganze Akademiegruppe nochmal trifft in Zukunft.

Somit schlossen wir alle den BFD gemeinsam ab. Und ich vermisse die Gruppe, Don Bosco und das Kloster schon jetzt. Wie gut, dass Don Bosco eine Familie ist, bei der der Kontakt lange und mit vielen Angeboten bestehen bleibt!

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Auslandserfahrungen in der Küche – für Euch https://blogs.donboscovolunteers.de/neweyesfortheworld/2021/10/20/auslandserfahrungen-in-der-kueche-fuer-euch/ https://blogs.donboscovolunteers.de/neweyesfortheworld/2021/10/20/auslandserfahrungen-in-der-kueche-fuer-euch/#respond Wed, 20 Oct 2021 16:43:23 +0000 https://blogs.donboscovolunteers.de/neweyesfortheworld/?p=197 Leider hat es für mich nicht mehr geklappt ins Ausland, genauer gesagt nach Mumbai, zu kommen. Wir haben aber durch ein paar tolle Rezepte einige Länder auf unserem Tisch mit einfließen lassen. Ob das indische oder mexikanische Essen während den Seminaren in Benediktbeuern oder bei uns in der WG Küche in Chemnitz das indische, nepalesische […]

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Leider hat es für mich nicht mehr geklappt ins Ausland, genauer gesagt nach Mumbai, zu kommen. Wir haben aber durch ein paar tolle Rezepte einige Länder auf unserem Tisch mit einfließen lassen. Ob das indische oder mexikanische Essen während den Seminaren in Benediktbeuern oder bei uns in der WG Küche in Chemnitz das indische, nepalesische oder koreanische Essen. Im letzten halben Jahr habe ich eine große Freude am Kochen und am Ausprobieren von neuen Rezepten gefunden. Und das möchte ich Euch nicht vorenthalten. Deshalb gebe ich zwei Rezepte an Euch weiter, die ich sehr gerne mag. Denkt nur daran, dass Ihr wahrscheinlich auf neues Terrain müsst, was den Einkauf der Zutaten angeht 🙂 – nicht alles ist im typischen Supermarkt erhältlich.

Indisches Daal

Zunächst einmal geht es nach Indien mit Indischem Daal. Das Rezept ist etwas europäisch gestaltet, schmeckt aber super!

Für 6 Personen benötigt Ihr:

  • 375 g rote Linsen
  • 1,5 Zwiebeln
  • 1,5 EL Kreuzkümmel
  • 6 getrocknete Chilischoten (oder frische / für weniger Schärfe Anzahl reduzieren)
  • 1,5 EL Garam Masala
  • 1,5 EL Kurkuma
  • 3 EL Kokosöl
  • 638 ml Sahne
  • 4,5 Knoblauchzehen
  • Wasser
  • Ingwer (Menge nach Belieben)
  • Salz
  • Sojasauce (optional)
  • dazu: Reis und/oder Naanbrot

So bereitet Ihr das Daal zu:

Die Linsen werden für 2 Stunden eingeweicht. (Nicht vergessen, sonst wird es knapp mit der Essenszeit 😉 )

Die Chilischoten klein schneiden und mit Kreuzkümmel, Garam Masala und Kurkuma im Kokosöl anbraten, am Besten in einem Topf. Die Zwiebeln in kleine Stückchen schneiden und dazu geben. Solange dünsten, bis die Zwiebeln glasig sind.

Den Reis in einem Topf mit kochendem Wasser ansetzen (ca. 2 Tassen Reis auf 4 Tassen Wasser und 2,5 TL Salz). Solange kochen lassen, bis der Reis das ganze Wasser aufgenommen hat. Dann zur Seite stellen.

Die Linsen und die Hälfte der Sahne zu dem Zwiebelmix geben. Eventuell noch etwas Wasser dazu, damit die Linsen weiter quellen können.

Knoblauch und Ingwer fein hacken und dazugeben.

Das Ganze für 15-20 Minuten köcheln lassen und währenddessen die weitere Sahne, sowie eventuell Wasser hinzufügen.

Sobald die Linsen zerfallen sind mit Salz (und Sojasauce) würzen.

Gemeinsam mit dem Reis (und Naanbrot) auf einem Teller anrichten und schmecken lassen!

Tipp von mir:

Für Menschen wie mich, die keine Schärfe vertragen nur 3 Chilischoten nehmen, das reicht vollkommen aus.

Wer will, kann den Reis mit etwas Kurkuma im Kochwasser gelb färben. Hat geschmacklich keine Auswirkung, sieht aber lustig aus ;).

JJajangmyeon

Des Weiteren möchte ich euch mein Lieblingsrezept aus Korea nahe legen: Jajangmyeon (vegetarisch)

Für 6 Personen benötigt Ihr:

  • 1 kg Jajangmyeonnudeln (gut geeignet sind z.B. Jjajangguksu, Udonnudeln oder Ramennudeln)
  • 150 g Zwiebel
  • 110 g Zucchini
  • 470 g Kartoffeln
  • 240 g Champignons
  • 160 g Kohl (Weiß- oder Spitzkohl)
  • 90 ml Chunjang (schwarze Bohnenpaste)
  • 90 ml Öl
  • 30 g (brauner) Zucker
  • 60 ml Reiswein
  • 250 ml Gemüsebrühe
  • 250 ml Wasser
  • 75 g Kartoffelstärke + 60 ml Wasser verrührt
  • zum Servieren: Gurke, Mais, eingelegter Rettich, Spiegelei, Sesamsamen,…

So bereitet Ihr Jajangmyeon zu:

Die Zwiebeln, Zucchini und Kartoffeln in kleinere Würfel schneiden. Die Pilze waschen und in Scheiben schneiden. Den Kohl in kleine bis mittelgroße Stücke schneiden.

Öl in Pfanne oder Topf erhitzen und Zwiebeln, Zucchini und Kartoffeln unter Rühren für 3-5 Minuten kochen. Die Pilze und den Kohl hinzugeben und alles nochmal unter Rühren für 2-3 Minuten kochen. Auf der heißen Platte stehen lassen.

In einem kleinen separaten Topf die Bohnenpaste, Chunjang, für 3-5 Minuten ständig rührend kochen und dann den Zucker hinzugeben. Wieder mit rühren 2-3 Minuten weiter kochen (Ja, es wird viel gerrührt :)). Pastenmischung zum Gemüse geben und für 1-2 Minuten verrühren.

Brühe, Wasser und Reiswein dazugeben. Für 5-7 Minuten auf mittlerer Hitze kochen, eventuell Deckel benutzen.

Den Stärke-Wasser-Mix unterrühren bis die Soße eindickt. Die Soße sollte eine leicht schleimige Konsistenz bekommen (lasst Euch nicht abschrecken, schmeckt super gut ;)).

Die Nudeln nach Anleitung kochen und abtropfen lassen.

Soße auf den Nudeln garnieren und beliebig verzieren (siehe oben). Gurke oder Rettich zum Beispiel in dünne Streifen schneiden zum Garnieren oder Sesam streuen.

Umrühren und genießen!

Tipp von mir: Verschätzt Euch nicht in der Zeit. Für die Menge zwei Stunden einplanen. Schneiden kann ewig dauern je nach Menge und Personen in der Küche….

So mit der Inspiration entlasse ich Euch nun in die Küchen :). Ich hoffe Euch gefallen die Rezepte und der ein oder andere probiert sie aus. Schreibt gerne einen Kommentar, wenn Ihr es ausprobiert habt, ob es geklappt und geschmeckt hat.

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Ein Tag als BuFDi https://blogs.donboscovolunteers.de/neweyesfortheworld/2021/06/07/ein-tag-als-bufdi/ https://blogs.donboscovolunteers.de/neweyesfortheworld/2021/06/07/ein-tag-als-bufdi/#comments Mon, 07 Jun 2021 20:14:34 +0000 https://blogs.donboscovolunteers.de/neweyesfortheworld/?p=194 6.30 Uhr: Der Wecker klingelt zum ersten Mal. Wie immer wird er erstmal mehrfach wieder auf Snooze gestellt. Ich bin ein kleiner Morgenmuffel 😊!  7 – 8 Uhr: Irgendwann in dieser Zeitspanne zwinge ich mich dann doch zum Aufstehen. Meist checke ich dann erstmal meine Nachrichten am Handy. Bis 8 Uhr versuche ich mich aus […]

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6.30 Uhr: Der Wecker klingelt zum ersten Mal. Wie immer wird er erstmal mehrfach wieder auf Snooze gestellt. Ich bin ein kleiner Morgenmuffel 😊

7 – 8 Uhr: Irgendwann in dieser Zeitspanne zwinge ich mich dann doch zum Aufstehen. Meist checke ich dann erstmal meine Nachrichten am Handy. Bis 8 Uhr versuche ich mich aus dem Bett zu erheben und fertig zu machen.  

8 – 9.30 Uhr: Zeit für alles was noch anfällt. Wäsche, Abwasch, Telefonate oder Emails, Blogeinträge, Sport oder sonstiges. Gibt es nichts zu tun (oder die Motivation hat mich verlassen) dann verbringe ich diese Zeit beim Lesen oder Videos schauen.  

9.30 Uhr: Jetzt wird erstmal gefrühstückt! Egal ob Müsli, Joghurt oder Brot. Meist darf eine Tasse Kaffee nicht fehlen. Manchmal ist danach noch etwas Luft. Oft Frühstücken wir aber entspannt bis wir losmüssen.  

10.10 Uhr: Der Rucksack wird gepackt, Schuhe und Jacke an und los geht’s. Maske, Handy und Schlüssel nicht vergessen!  

10.20 Uhr: Durch die frische Luft laufen wir bis zum Bahnhof. Von dort fährt der Bus los.  

10.35 – 11.00 Uhr: Mit dem Bus geht es nach Limbach. Die Busfahrt über höre ich Musik, oder schreibe Notizen/Blogeinträge oder ich habe ein Buch dabei und lese.  

11 Uhr: Dienstbeginn. Wir kommen erstmal an und verschaffen uns einen Überblick. Gibt es direkt schon etwas wo wir helfen können? Ein Brot wird für den Abend aufgetaut. Manchmal wird noch Hilfe bei Hausaufgaben benötigt, ansonsten finden sich andere kleine Aufgaben. Oder wir testen uns erstmal (2x in der Woche ist Pflicht). Dienstag und Freitag fahre ich oft das Brot beim Bäcker holen.  

11.30 Uhr: Wenn nicht die großen Kinder oder ErzieherInnen kochen, dann machen wir es manchmal, oder wir helfen beim Tisch decken.  

12 Uhr: Gemeinsames Mittagessen, welches oft mit vielen Gesprächen und Lachen einhergeht. Im Anschluss mache ich die Küche sauber. Der Küchendienst, also eines der Kids, hilft dabei.  

13 Uhr: Übergabe. Alle ErzieherInnen kommen zusammen und der Frühdienst übergibt dem Spätdienst, wie es morgens gelaufen ist und was am Tag noch ansteht. Auch ich bekomme hier anfallende Aufgaben zugeteilt. Und Kaffee gehört immer dazu 😉.  

14 – 15 Uhr: Nun ist Zeit für alle Aufgaben die anfallen. Haushalt mit sauber halten, Termine begleiten, Wäsche mit den Kindern waschen, Einkaufen gehen, die Kinder draußen beaufsichtigen, spielen und und und. In meinem anderen Beitrag habe ich meine Aufgaben ja schon etwas mitgeteilt. Da könnt ihr nochmal nachlesen, was ich so mache.  

15 Uhr: Wir BFDler bereiten nun die Vesper, bzw. in meinem Vokabular das Kaffetrinken, vor. Je nachdem was sich anbietet, gibt es Joghurt, Kekse oder Obstsalat etc. Der zweite Kaffee für die ErzieherInnen wird gekocht 😮. (Wieso trinke ich eigentlich so viel Kaffee?? Das bleibt wahrscheinlich selbst für mich ein Mysterium.)  

15.30 Uhr: Nun gibt es Vesper für die Kinder. Auch hierbei kommen schöne Gespräche zusammen.  

15.45 – 17 Uhr: Nachdem die Küche gesäubert worden ist, werden weiterhin die Aufgaben des Tages erledigt. Um 17 Uhr müssen die Kids dann wieder reinkommen. Dann bietet sich auch immer wieder Zeit für Uno oder Romme.  

17 – 18 Uhr: Der Küchendienst darf uns nun Gesellschaft in der Küche leisten um das Abendessen vorzubereiten und den Tisch zu decken. Wie früh wir anfangen ist abhängig davon, ob noch “besondere” Sachen wie Salat oder überbackene Schnitten geplant sind.  

18 Uhr: Es wird zum Abendessen gerufen. Das Abendessen ist in meiner Gruppe immer sehr schön und entspannt, wir tauschen uns über den Tag aus oder reden über alles Mögliche. Meine Gruppe ist allerdings recht ruhig, weshalb es manchmal nur im Einklang Essen genießen ist 😉.  

18.30 Uhr: Wenn noch nicht alle Dienste von den Kindern erledigt sind, dann sollten diese nun erledigt werden (jeder hat wochenweise einen Dienst, zum Beispiel Gruppenraum aufräumen). Ich kümmere mich mit dem Küchendienst darum, dass die Küche ordentlich gemacht wird und alles aufgeräumt ist.     

19.30 Uhr: Dienstschluss. Wir machen uns fertig und gehen zum Bus.  

19.30 – 20 Uhr: Rückfahrt mit dem Bus. Wir tauschen uns über den Tag aus, vor allem, wenn noch Redebedarf bezüglich schwieriger Situationen ist. Ansonsten höre ich Musik und mach mir Notizen vom Tag, da ich Tagebuch führe. Eher gesagt Wochenbuch. 

20 – 23 Uhr: Am Abend schaue ich meistens meine Serien weiter. Entweder alleine oder wir schauen zu zweit eine Serie. Manchmal habe ich noch sehr Hunger, sodass ich noch ein kleines zweites Abendbrot esse. An motivierten Tagen organisiere ich auch abends noch Sachen, erledige anfallende Dinge, wie Wäsche, Telefonate oder so oder schreibe an meinem Blog. (Hab da noch ein paar Ideen, angefangene Einträge…) Eine große Freude ist es immer, wenn auf uns ein Paket wartet. Die ein oder andere bestellte Sache oder Pakete von der Familie.  

23 Uhr: Genug gemacht. Es heißt: “Ab in die Koje!” 😀  

Für Ausflüge, Spaziergänge, Skypecalls und Wocheneinkäufe, sowie alles, was in der Woche nicht geschafft wurde steht mir dann das Wochenende zur Verfügung.  

Änderungen vorbehalten!   

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Dieser Beitrag ist eigentlich schon laaaange überfällig. Leider habe ich ihn immer weiter nach hinten geschoben und zuerst andere Einträge geschrieben, oder anderweitig zu tun gehabt. Trotzdem ist es mir wichtig, euch die Themen dieses Beitrages nahe zu bringen.  

Und zwar geht es um die Projekte die ich in einigen anderen Beiträgen schon angedeutet habe. Wir haben während unserer Akademie einige Projekte auch gestalten bzw. durchführen dürfen. Zwei davon waren durchaus auch für Euch bestimmt. Für die Gesellschaft, für alle die daran teilnehmen wollen bzw. sich die Ergebnisse ansehen wollen.  

Adventskalender 

Das ist zwar leider nicht mehr aktuell und ich habe ehrlich gesagt verpennt rechtzeitig Bescheid zu geben, aber trotzdem möchte ich davon erzählen. Unsere Gruppe durfte an dem Adventskalender der Don Bosco Seite auf Instagram mit teilnehmen. Hierbei wurden Türchen für jeden Tag erstellt. Sowohl von uns, als auch von den Inlandsvolunteers oder unseren Organisatoren und weiteren involvierten Mitgliedern der Don Bosco Familie. Die Türchen sind auch noch auf YouTube verfügbar, falls ihr noch Interesse am Ansehen habt. (https://www.youtube.com/user/SalesianerDonBoscos/videos)  

Ich habe gemeinsam mit zwei weiteren Freiwilligen einen Adventsspaziergang mit der Kamera begleitet (siehe Beitrag “Akademie II. – Klappe die Dritte”). Es war wunderschön, wenn auch kalt. Die Bilder wurden, mit Musik unterlegt, gezeigt, als Anregung zum eigenen Spaziergang im Advent. 

Ausstellung 

Das größte und längste Projekt während unserer Zeit war unsere Ausstellung zum Thema Nachhaltigkeit. Darauf sind wir sehr stolz und die Message ist uns auch wichtig. Immerhin ist es ein Thema was uns durch die ganze Zeit der Akademie begleitete. Kleine Gruppen haben sich mit verschiedenen Themen und Ansichtspunkten auseinandergesetzt. Dargestellt sind die Ergebnisse auf ganz unterschiedliche Weisen. Jedes Thema regt allerdings zum Nachdenken an. Die Frage was wir für eine Besserung des Weltgeschehens beitragen können steht dabei auch mit im Raum und wir haben versucht, auch hier Lösungsvorschläge für Jede(n) darzustellen.  

Meine Gruppe hat dabei verschiedene Film- oder Literaturszenen mit der Realität verglichen, in Bezug auf nachhaltige Themen.  

Ich möchte es Euch wärmstens ans Herz legen, Euch die Ausstellung anzusehen:  

NachhaltIch – Onlineausstellung der Auslandsfreiwilligen

https://prezi.com/view/fCIyEPVEr1UDwslZzTT3/

Eigentlich war sie vor Ort im Kloster Benediktbeuern geplant. Corona machte uns aber wieder ein Strich durch die Rechnung. Während eines Lockdowns ist nicht mit Besuchern zu rechnen, weshalb wir zu einer Online-Ausstellung gewechselt sind. Das tut dem Ganzen aber keinen Abbruch. Die Themen sind ja immer noch die gleichen und die Umsetzung zur Online Ausstellung war auch für jede Gruppe möglich.  

In diesem Sinne: VIEL SPAẞ beim Online Durchgang!!!   

„Die Kleinen“

Daneben gab es auch kleinere Projekte.  

Zur Weihnachtszeit haben wir an der Päckchenaktion für ärmere Länder teilgenommen und zwei Pakete gepackt.  Ich habe an der Aktion früher in der Grundschule immer teilgenommen und fand es somit umso schöner, dass dies auch in unserer Gruppe so großen Anklang fand und direkt durchgezogen wurde.  

Eine Woche haben wir uns komplett vegan ernährt. Ich muss sagen es gab echt sehr gutes Essen und die Küche hat uns immer wieder überrascht. Aber ich als Käsefan glaube nicht, dass ich dauerhaft vegan leben könnte. 😉 Der Käse hat schon gefehlt.  

Es gab noch weitere kleinere Projekte, an denen ich allerdings nicht teilgenommen habe, weshalb ich hiermit meinen Beitrag beenden werde. Wie schon gesagt empfehle ich euch in die Projekte reinzuschnuppern. Ich finde sie sind uns gut gelungen und ich würde mich auch über Rückmeldung von euch zu der Ausstellung freuen!!! 😊  

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Chemnitz – Let`s go! https://blogs.donboscovolunteers.de/neweyesfortheworld/2021/03/30/chemnitz-lets-go/ https://blogs.donboscovolunteers.de/neweyesfortheworld/2021/03/30/chemnitz-lets-go/#respond Tue, 30 Mar 2021 21:14:42 +0000 https://blogs.donboscovolunteers.de/neweyesfortheworld/?p=187 Ich bin nun seit vier Wochen in Chemnitz. Das ist die Zeit, die ich in Würzburg im Praktikum verbracht habe. In Würzburg würde ich nun Lebewohl sagen, hier geht der Spaß erst richtig los 😉.   Ich bin aktuell in den Don Bosco Wohngruppen “Start ins Leben” in Limbach-Oberfrohna eingeteilt, eine Stadt vor Chemnitz, welche zum […]

Der Beitrag Chemnitz – Let`s go! erschien zuerst auf New eyes for the world.

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Ich bin nun seit vier Wochen in Chemnitz. Das ist die Zeit, die ich in Würzburg im Praktikum verbracht habe. In Würzburg würde ich nun Lebewohl sagen, hier geht der Spaß erst richtig los 😉.  

Ich bin aktuell in den Don Bosco Wohngruppen “Start ins Leben” in Limbach-Oberfrohna eingeteilt, eine Stadt vor Chemnitz, welche zum Landkreis Zwickau gehört. Es war eigentlich geplant, dass ich im Don-Bosco-Haus in Chemnitz direkt arbeite, aber es ist leider wegen des Lockdowns noch geschlossen. In den Wohngruppen freut man sich aber auch über meine Unterstützung! 

Hier sind Kinder und Jugendliche von 6 bis 18 Jahren, aus den unterschiedlichsten Gründen, untergebracht. Durch die vielen Charaktere und Altersgruppen ist es oft laut und chaotisch, aber auch sehr spaßig und entspannt. Es wird auf jeden Fall nie langweilig. Und wer freut sich nicht über ein geschenktes Bild oder ein: „Es ist schön, dass sie hier sind.“ 😊.  

Gerade durch die unterschiedlichen Altersgruppen war es für mich zunächst eine Umstellung im Vergleich zu Würzburg. Die kleinen Kids brauchen doch noch öfters Unterstützung, bzw. müssen wir Erwachsenen ihnen einiges zeigen und beibringen. Einfache ein Vorbild sein in vielen Dingen. Die älteren Bewohner sind da schon selbstständiger.  

Ich arbeite mit einer weiteren Mitvolontärin aus der Don Bosco Akademie hier (https://blogs.donboscovolunteers.de/mahatmaausreisemahatmakeine/). Die Einrichtung hat drei Wohngruppen. Jede von uns wurde einer Gruppe zugeteilt, in der wir arbeiten. Viele Tagesabläufe laufen jedoch gruppenübergreifend ab. Ich darf die Wohngruppe 2 für die nächste Zeit begleiten. Momentan sind hier sechs von acht Plätzen belegt.  

Meine Aufgaben sind sehr vielfältig. Von Terminbegleitung, Hausarbeit und Essen zubereiten, Hausaufgabenhilfe, viel spielen, und und und…  

Genauer gesagt habe ich schon Kinder und Jugendliche zu Terminen gefahren und eventuell begleitet. Ich bereite täglich das Mittagessen und Abendbrot, sowie eventuell Vesper, mit vor und räume im Nachhinein die Küche mit auf. Auch weitere tägliche Hausarbeiten wie Bad putzen, Wäsche waschen, kehren, Türklinken desinfizieren und andere Aufgaben erledige ich bei Bedarf oder unterstütze die jüngeren Kinder dabei. Oder ich durfte die Brotbestellung beim Bäcker abholen. Die BewohnerInnen werden dabei soweit wie möglich mit eingebunden. Außerdem helfe ich bei den Hausaufgaben oder Homeschooling, falls Fragen auftauchen. Einige Kinder benötigen noch zusätzliche Unterstützung, sodass auch kleine Lerneinheiten wie die Uhr lernen o.Ä. zwischenzeitlich auf dem Programm stehen.  

Ein großer Teil meiner Arbeit ist einfach die Beschäftigung mit den BewohnerInnen. Ob viel Uno und Romy oder Brettspiele wie Obstsalat, all diese Spiele sind sehr beliebt. Zum Vorlesen wurde ich auch schon gebeten, was mir immer sehr viel Freude macht. Außerdem wird auf dem tollen Außengelände, welches zur Einrichtung gehört, einiges an Zeit beim Fußball spielen, fangen, Fahrrad fahren oder weitern spaßigen Dingen verbracht. Ich bin immer wieder in Federball- oder Fußballspiele mit einbezogen worden. Dabei ging meine Hose schon am ersten Tag mit einem großen Schlammfleck aus dem Dienst 😉.   

Ich plane in nächster Zeit auch selber die ein oder andere coole Aktion, wie Basteln, Backen oder ähnliches, anzubieten. In den ersten Wochen habe ich daran gearbeitet ordentlich in den Tagesablauf hereinzukommen und mich an all die Regeln und Strukturen zu gewöhnen. Dies ist für die Arbeit mit den Kindern und Jugendlichen wichtig und braucht immer etwas seine Zeit. Deshalb habe ich mich bis jetzt noch nicht an größere Projekte gewagt, bin aber gespannt, was sich noch ergeben wird… 

Eine Sache die wir zwei Freiwillige schon gemacht haben, ist ein Tortenbackprojekt anlässlich eines Geburtstags. Uns kam spontan die Idee mit dem Geburtstagskind eine Torte zu backen. Und Zack war es umgesetzt. …. Leider ging es nicht so schnell, den die Auswahl an möglichen Rezepten ist ja sooo riesig. Dementsprechend langsam ist auch der Auswahlprozess 😀. Das Backen hat super viel Spaß gemacht und gut funktioniert. Nach ca. 3 Stunden hatten wir zwei Torten und ein aufgebrauchtes Energielevel als Ergebnis.  

Die Arbeit mit den BewohnerInnen macht mir schon Spaß. Die Kinder und Jugendlichen öffnen sich doch teilweise schneller als ich es in diesem Setting vermutet hätte. Somit kamen auch schon einige persönliche Gespräch zustande. Die BewohnerInnen lassen sich schnell von einfach Dingen faszinieren und sind auch gut zu motivieren. Dies finde ich persönlich immer wieder spannend. So kann es zum Beispiel super interessant sein, mir beim Essen mit Stäbchen zuzusehen 😀.   

Allerdings hat auch diese Arbeit seine anstrengenden Seiten. Ich bin ehrlich, es hat in meinem Fall etwas gedauert bis ich reingekommen bin und so manches Mal bin ich immer noch leicht überfordert. Viele Situationen habe ich noch nicht erlebt und somit bin ich manchmal unsicher, wie ich jetzt richtig reagieren soll. Außerdem gibt es Tage wo irgendwie alle auf einmal aufdrehen und es richtig laut wird. Das ist es auch nicht immer einfach geduldig zu bleiben. Es gibt immer wieder Herausforderungen zu bewältigen, aber ich denke, dass ich in diesem Berufsfeld für meine Zukunft und meinen beruflichen Werdegang gerade viel mitnehmen kann. Und an Herausforderungen wächst man, nicht?  

Für die Zeit die ich hier bin, wohne ich mit der weiteren Freiwilligen in einer kleinen Wohnung in Chemnitz. Dies ist das erste Mal, dass ich alleine irgendwo wohne. Es klappt echt gut, ist aber noch sehr ungewohnt. In den ersten Tagen hatten wir eine kleine Paketflut, da wir vor Ort feststellten, dass so einige Dinge noch fehlten. Gerade die ersten zwei Wochen, habe ich durch den doch großen Wechsel in Wohnen und Arbeiten sehr Heimweh gehabt. Es fiel mir schwer einen strukturierten Tagesrhythmus einzuhalten. Außerdem hatte ich oft Fragen, bei denen ich mir meine Eltern an meine Seite gewünscht habe. Zum Glück gibt es ja Telefone 😉. Hier nochmal ein RIESEN DANKE an Mama und Papa, die mich telefonisch so viel unterstützen.  

Am coolsten am alleine wohnen ist momentan das Kochen. Wir haben schon einiges an lange gewünschten Rezepten ausprobiert und bis jetzt hat alles mega gut geschmeckt. Ich glaube in uns beiden lauern versteckte Kochtalente 😀.  

Damit möchte ich diesen ersten Bericht abschließen. Ich weiß noch nicht genau wie oft und wie viel ich in dem halben Jahr (bzw. jetzt 5 Monaten) berichten werde, also lasst euch überraschen! Vielen Dank für euer weiteres Interesse und bis bald!  

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…und Neuanfang https://blogs.donboscovolunteers.de/neweyesfortheworld/2021/03/16/und-neuanfang/ https://blogs.donboscovolunteers.de/neweyesfortheworld/2021/03/16/und-neuanfang/#respond Tue, 16 Mar 2021 20:03:11 +0000 https://blogs.donboscovolunteers.de/neweyesfortheworld/?p=180 Na, wer dachte meine Reise mit Don Bosco ist vorbei? 😊 Tatsächlich ist dies nicht der Fall. Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg und so hat Don Bosco es geschafft, mich auch für das nächste halbe Jahr noch in seinen Reihen zu halten.   Damit sich eine Reise ins Ausland noch lohnt und sie […]

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Na, wer dachte meine Reise mit Don Bosco ist vorbei? 😊

Tatsächlich ist dies nicht der Fall. Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg und so hat Don Bosco es geschafft, mich auch für das nächste halbe Jahr noch in seinen Reihen zu halten.  

Damit sich eine Reise ins Ausland noch lohnt und sie von Weltwärts gefördert wird, hätte ich bis Ende Februar / Anfang März ausreisen müssen. Schon im Oktober / November war mir allerdings klar, dass eine Reise ins Ausland inzwischen utopisch ist, zumindest was Indien betrifft. Ich wollte die Hoffnung bis zum Schluss nicht aufgeben, aber irgendwann habe ich auch der Realität ins Auge blicken müssen.  Und dann habe ich beschlossen, einfach die Restzeit der Akademie in vollen Zügen zu genießen. Aber was dann? 

Diese Frage war groß, die sich da auftat. Eigentlich war ja ein ganzes Jahr verplant. Nun stand ich mit einem halben Jahr leere Zeit da. Ich habe mir über den Winter viele Gedanken gemacht, wie ich meine weitere Zeit gestalten möchte. Vielleicht ein Praktikum, einen Minijob, ein Freiwilligendienst in Europa, oder oder…. 

Mein Gedankenkarussell war noch nicht weit vorangekommen, was konkrete Ideen anbetrifft, da kam von Don Bosco ein Angebot. Wir wurden als Gruppe gefragt, ob wir das nächste halbe Jahr weiterhin bei Don Bosco aktiv sein möchten, oder ob wir uns anderweitig etwas gesucht haben. Ein Teil der Gruppe entschied sich für Don Bosco und einige werden anderswo beschäftigt sein. Ich habe mich entschieden weiterhin bei Don Bosco aktiv zu sein, da ich mich sehr wohl gefühlt habe das letzte halbe Jahr und mich sowieso auf ein Jahr eingestellt hatte.  

Und dann ging alles ganz schnell. Fast schon zu schnell. Aber die Pandemie lehrt uns ja Spontanität und Flexibilität 😉. Schon nach ein paar Tagen kam der Anruf: “Wir haben da eine Stelle frei für euch drei aus Würzburg…” Innerhalb eines Tages sollte die Entscheidung für oder gegen die Stelle fallen. Das war etwas stressig für mich, aber wir haben es gemeistert und zwei von uns haben zugesagt. Und somit wurden wir “umgesteckt”: vom Auslandsvolunteer zum Inlandsvolunteer.  Das nächste halbe Jahr leisten wir somit einen Bundesfreiwilligendienst (BFD) in Deutschland in einer Einrichtung Don Boscos ab. Geleitet werden wir nicht mehr von Niklas und Francesco, sondern Fabian in München. Er hat unserer, nun kleinen, Gruppe in einem Zoommeeting relativ bald schon aufgetragen noch einiges zu organisieren. Für den BFD waren noch einige Änderungen in den Dokumenten, bzw. auch neue Dokumente nötig. Diese habe ich im Laufe des Februars noch besorgt.  Und in den zwei Wochen im Februar, die noch frei waren, hieß es dann packen, packen, packen und noch einiges organisieren. Immerhin werde ich nun ein halbes Jahr von Zuhause weg sein. Es war gar nicht so einfach, an alles zudenken, im Endeffekt hat Alles aber super geklappt. Die Koffer und Taschen waren gepackt und die Dokumente abgeschickt. Der Vertrag war unterschrieben und von der Familie wurde sich verabschiedet.  

Und dann hieß es los geht es: 5 Stunden Autofahrt nach… 

…Chemnitz!    

Dies wird für das nächste halbe Jahr meine Wohn- und Arbeitsstelle ein. Wir sind am 28.02.2021 im Don-Bosco-Haus in Chemnitz eingezogen. Genau genommen wohnen wir zu zweit in einer kleinen Wohnung neben an. Unsere Arbeitsstelle wäre eigentlich der Jugendtreff hier im Haus. Da aber immer noch Lockdown ist, sind wir aktuell im Kinder- und Jugendheim Limbach eingesetzt, welches auch zu Don Bosco gehört.  

Ich werde euch weiterhin mitnehmen auf meiner Reise bis Sommer!!! Ich wünsche viel Spaß beim Lesen des zweiten Abschnittes im Blog und für Rückfragen könnt ihr mir gerne schreiben. 

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Ende… https://blogs.donboscovolunteers.de/neweyesfortheworld/2021/02/24/ende/ https://blogs.donboscovolunteers.de/neweyesfortheworld/2021/02/24/ende/#comments Wed, 24 Feb 2021 20:52:22 +0000 https://blogs.donboscovolunteers.de/neweyesfortheworld/?p=176 Und somit endet meine Zeit in der Don Bosco Akademie 🙁. So ganz angekommen ist es noch nicht bei mir. Am traurigsten war für mich am Ende, dass wir unseren Abschluss durch zwei Onlineseminare hatten. Leider war es nicht möglich die Akademie in Präsenz in Benediktbeuern zu beenden. So musste ich mit meinem Laptop vorliebnehmen. […]

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Und somit endet meine Zeit in der Don Bosco Akademie 🙁. So ganz angekommen ist es noch nicht bei mir. Am traurigsten war für mich am Ende, dass wir unseren Abschluss durch zwei Onlineseminare hatten. Leider war es nicht möglich die Akademie in Präsenz in Benediktbeuern zu beenden. So musste ich mit meinem Laptop vorliebnehmen. Es ist aber schon ein seltsames Gefühl die Gruppe nur auf dem Bildschirm zu sehen. Allerdings denke ich schon, dass wir einen gelungenen Abschluss genießen durften. Das Praktikum, sowie die ganzen letzten sechs Monate wurden nochmal diskutiert und nach verschiedenen Fragen aufgearbeitet. Dann tauschten wir uns alle noch dazu aus, was wir nun in der nächsten Zeit planen und wie es für uns alle weiter geht. Zum Abschluss bekamen wir die Möglichkeit ein Online Notizboard zu füllen – mit Wünschen, Erinnerungen und allem was uns so einfällt und wichtig ist. Dabei kamen viele schöne Erinnerungen, Momente und Insider zusammen. Ich will nicht lügen, ich hatte dabei leicht Tränen in den Augen, weil ich nebenbei die ganze Zeit habe Revue passieren lassen. Und es war wirklich etwas Besonderes. Dass uns das letzte halbe Jahr überhaupt diese Möglichkeit eröffnet wurde finde ich schonmal unglaublich besonders. Wie ein kleines Wunder ist es manchmal, dass wir nicht in der Luft hingen, sondern Don Bosco uns aufgefangen hat.  In meinem letzten Beitrag seht ihr die Liste was ich so mitgenommen habe. Und ich muss wirklich sagen es ist so unglaublich, wie viel, wenn auch kleine, neue Dinge ich gelernt habe. Nicht nur die ganzen interessanten Seminarthemen, sondern auch viele Fertigkeiten außerhalb. Und natürlich auch viel Praxiserfahrung im Praktikum.    

Somit bleibt mir zum Schluss nur noch DANKE zu sagen: 

An das Team von Don Bosco: Wolfgang, Heike, Niklas, Francesco, Melad, Arnes und alle anderen Leute, die mitgeholfen haben! Ihr habt wirklich hervorragende Arbeit geleistet! 

An die ganze Gruppe VoluntäreInnen! Ihr seid mir alle ans Herz gewachsen und ich werde euch vermissen! Ganz besonders Elisabeth und Viki!     

An die Salesianer in Würzburg! Es war immer lustig mit euch und ein Privileg bei euch Gast sein zu dürfen!    

An meine Familie und Freunde! Danke für eure Unterstützung und dass ihr mir immer Mut zugesprochen habt!  

An meinen Opa ein besonderes Danke! Ohne dich wäre ich nicht hier!  

An meine Leser die meinen Blog verfolgt haben! Ich hoffe es hat euch Spaß gemacht meiner Reise zu folgen!                            

Und ein großes Danke an mich selber! Dass ich mich getraut und diese Reise durchgezogen habe! Und darüber bin ich unendlich froh! 

Nun zu guter Letzt wünsche ich allen involvierten Personen das Allerbeste für die Zukunft! Haltet die Ohren steif und bleibt gesund in diesen Zeiten! 

Auf Wiedersehen!!! 

(PS: Man sieht sich immer zweimal im Leben 😉

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Das nehme ich mit… https://blogs.donboscovolunteers.de/neweyesfortheworld/2021/02/24/das-nehme-ich-mit/ https://blogs.donboscovolunteers.de/neweyesfortheworld/2021/02/24/das-nehme-ich-mit/#respond Wed, 24 Feb 2021 20:47:59 +0000 https://blogs.donboscovolunteers.de/neweyesfortheworld/?p=174 …Gemeinschaftsgefühl  …neue Freunde  …gesteigerter Kaffeekonsum  …mehr Selbstbewusstsein  …Nachdenklichkeit  …Tipps zur Nachhaltigkeit  …kann jetzt Pilze essen, wenn nötig(mag sie immer noch nicht :/ )   …Schlafmangel  …tolle Abendimpulse  …nette Menschen und Begegnungen  …Bestärkung im Berufswunsch  …Toleranz gegenüber Spinnen und Fliegen  …gutes Essen   …Wanderung  …unglaubliche Landschaft  …viele Spaziergänge  …Kälte und Schnee  …Dramen und Serien   …mehr Wissen über mich  […]

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…Gemeinschaftsgefühl 

…neue Freunde 

…gesteigerter Kaffeekonsum 

…mehr Selbstbewusstsein 

…Nachdenklichkeit 

…Tipps zur Nachhaltigkeit 

…kann jetzt Pilze essen, wenn nötig(mag sie immer noch nicht :/ )  

…Schlafmangel 

…tolle Abendimpulse 

…nette Menschen und Begegnungen 

…Bestärkung im Berufswunsch 

…Toleranz gegenüber Spinnen und Fliegen 

…gutes Essen  

…Wanderung 

…unglaubliche Landschaft 

…viele Spaziergänge 

…Kälte und Schnee 

…Dramen und Serien  

…mehr Wissen über mich 

…gewaltfreie Kommunikation und Besinnungswochenende 

…deep Talk 

…Hilfe und Gespräche  

…erweitertes Herz 

…geilste Gruppe ever!!!! 

…kuscheln und Umarmungen  

…Flexibilität  

…Spontanität 

…ganz viel Dankbarkeit  

…großartiges Team 

…Witze und Lachen 

…Bier und Wein können schmecken 

…Musik 

…Anregungen sein Leben zu überdenken und neu ordnen  

…tolle Mütter, Baby und Jungs aka MuKi und WG 

…Livestreams und Onlinemeetings  

…Lockdowns 

…Wiedersehensfreude 

…wie wasche ich Wäsche 

…Menschlichkeit 

…Füreinander da sein 

…Zuhören  

…herausragendes Team 

…herzensgute Salesianer 

…ein Tanzkurs 

…viele Tassen Tee 

…ein Tannenbaum im Konferenzraum 

…Methoden zur Arbeit mit Menschen 

…Neues erleben 

…Stadtleben (in Coronazeit) 

…Konzepte der Jugendhilfe  

…Geduld  

…Kreativität 

…Hangul lesen 

…beste Zimmerpatnerin 

…Wecker bringen nichts 

…Nachtrunden im Innenhof 

…alleine Straßenbahn fahren 

…Sternenhimmel und Sonnenaufgang  

…und unendlich viel mehr 

… 

Wenn ich könnte würde ich die Zeit anhalten. Ich vermisse schon jetzt die Gruppe und auch alle aus der Praktikumsstelle, sowie das Team von Don Bosco aus Bonn und Benediktbeuern. Meine Dankbarkeit lässt sich nicht in Worte verpacken, deshalb “nur” DANKE von ganzem Herzen!!!!!! Diese Erinnerungen kann uns keiner nehmen und sie werden mich mit Sicherheit mein Leben lang begleiten.     

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Würzburg und seine Highlights Teil 2 https://blogs.donboscovolunteers.de/neweyesfortheworld/2021/02/24/wuerzburg-und-seine-highlights-teil-2/ https://blogs.donboscovolunteers.de/neweyesfortheworld/2021/02/24/wuerzburg-und-seine-highlights-teil-2/#respond Wed, 24 Feb 2021 20:39:30 +0000 https://blogs.donboscovolunteers.de/neweyesfortheworld/?p=171 WIR  Direkt zu Anfang ein RIESENGROSSES DANKE an meine Mitvoluntärinnen Elisabeth, Lina und Mara. Ohne euch wäre die ganze Erfahrung nur halb so cool gewesen. Ich werde unsere Kuscheleinheiten, Spaziergänge, Gespräche und Verpeiltheit von meiner Seite 😉 definitiv sehr vermissen. Ihr seid die Allercoolsten 😙!!!!!!  IHR  Auch ein RIESENGROSSES DANKE an die Gemeinschaft der Salesianer, […]

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WIR 

Direkt zu Anfang ein RIESENGROSSES DANKE an meine Mitvoluntärinnen Elisabeth, Lina und Mara. Ohne euch wäre die ganze Erfahrung nur halb so cool gewesen. Ich werde unsere Kuscheleinheiten, Spaziergänge, Gespräche und Verpeiltheit von meiner Seite 😉 definitiv sehr vermissen. Ihr seid die Allercoolsten 😙!!!!!! 

IHR 

Auch ein RIESENGROSSES DANKE an die Gemeinschaft der Salesianer, die uns wieder wundervoll aufgenommen hat. Es hat sich angefühlt als wären da keine drei Monate dazwischen. Es ließ sich wieder ganz toll mit allen unterhalten und Lachen war an der Tagesordnung. Die Livestreame sonntags haben auch wieder viel Spaß gemacht.  

Kaffee und Kuchen oder alternativ Tee und Mandarine 

Jeden Tag vor der Arbeit gab es gemeinsam mit einem der Salesianer und jedem der Zeit hatte ein kleines Kaffeekränzchen mit allem was sich an Süßspeisen und Getränken aufbringen ließ. Diese Zeit habe ich sehr genossen und mich jeden Tag darauf gefreut. Denn es war nochmal entspannend vor der Arbeit und es sind die kreativsten und geilsten Gesprächsthemen auf dem Tisch gelandet.  

Schnee  

Zwei Mal hatten wir das Vergnügen mit Schnee. Ich freute mich wie ein Kleinkind, da bei mir zuhause einiges lag und in Würzburg war es zunächst nur grau. Am ersten Sonntag war es aber für einen Tag weiß und in der letzten Woche hatten wir gute 10 Zentimeter Schnee und Eiseskälte (für Würzburger Verhältnisse). Somit haben wir zwei wundervolle Schneespaziergänge gemacht und ich habe dies wirklich sehr genossen!  

MuKi 

Auch wenn ich die Gruppe für das Praktikum gewechselt habe wollte ich natürlich wissen wie es den Müttern und Kindern “meiner alten Gruppe” geht. Somit habe ich ihnen an einem Morgen einen Besuch abgestattet. Und ich war sehr überrascht, wie weit sich gerade die Babys entwickelt haben. Alle haben sich auch gefreut mich wiederzusehen. Ich wurde direkt eingespannt und habe bei ein paar Sachen geholfen, sodass aus einem kurzen Besuch zweieinhalb Stunden wurden. Hat mich allerdings nicht großartig gestört 😀.  

Kochen 

Während unserer Zeit dort servierten wir der Gemeinschaft der Salesianer einmal ein indisches Gericht (das war sooo scharf… trotz der halben Menge Chili) und einmal koreanisches Essen. Beides kam gut an bei allen. Und bei Beidem hatten wir viel Spaß in der Küche. Ich würde behaupten ich habe noch nie so viel Knoblauch gepresst wie in den vier Wochen 😊

Don Bosco Fest 

Am 31.01.2021 war das Don Bosco Fest. In Würzburg am Werk war der Bischof zu Gast um eine Messe zum entsprechenden Anlass zu halten. Ich durfte dabei Messdiener sein. Das habe ich das letzte Mal vor Ewigkeiten gemacht…ich fühlte mich wie ein blutiger Anfänger. 

BvB-JH 

An einem Vormittag durften wir in die BvB-JH reinschnuppern. Dies ist die niedrigste Stufe der Berufsvorbereitung. Hier geht es darum die Jugendlichen an eine Tagesstruktur zu gewöhnen: früh aufstehen, zur Arbeit gehen, Berichte schreiben, Termine wahrnehmen etc. Zur Morgenaktivierung waren wir eine Stunde spazieren, was dazu dient, die Jugendlichen an körperliche Aktivität zu gewöhnen. Der Vormittag lief nicht ganz wie geplant. Normalerweise sind alle auf Küche, Werkstatt und Außenbereich eingeteilt. An dem Vormittag war nur Küche und der Rest half bei den Lageristen mit. Trotzdem war es interessant zu sehen, wie diese Maßnahme aufgebaut war. Es war auch viel entspannter als ich erwartet hatte, aber die Betreuer meinten, das ist nicht immer so.  

Mr. Friedrich und die Fliegen 😀  

Zwei unerwartete Begegnungen waren auch Teil des Praktikums. Mr. Friedrich ist der Spitzname der Maus, die mir nachts um drei im Keller über den Weg lief und mich nur ein * ganz klein wenig* erschreckt hat. Danach wurde sie nie wieder gesichtet. Dafür hat sie ihre Freunde, die Abortfliegen, zu hunderten dagelassen. Leider sind diese durch das Hochwasser des Main und ungünstige Umstände in unseren Zimmern gelandet. Somit hatten wir für die letzten Tage ein Matratzenlager in einem anderen Raum. War im Endeffekt auch ganz witzig. 

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Praktikum II. – JH WG 1+2 https://blogs.donboscovolunteers.de/neweyesfortheworld/2021/02/24/praktikum-ii-jh-wg-12/ https://blogs.donboscovolunteers.de/neweyesfortheworld/2021/02/24/praktikum-ii-jh-wg-12/#respond Wed, 24 Feb 2021 20:31:38 +0000 https://blogs.donboscovolunteers.de/neweyesfortheworld/?p=168 Meine zweite Praktikumszeit in Würzburg ging vom 13. Januar bis zum 12. Februar. Wir hatten die Möglichkeit in die gleiche Arbeitsstelle wie im Oktober zu gehen. Ich entschied mich allerdings noch mehr Neues und Anderes kennen zu lernen und habe mich somit gegen ein erneutes Praktikum in der MuKi entschieden. Dies ist mir nicht ganz […]

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Meine zweite Praktikumszeit in Würzburg ging vom 13. Januar bis zum 12. Februar. Wir hatten die Möglichkeit in die gleiche Arbeitsstelle wie im Oktober zu gehen. Ich entschied mich allerdings noch mehr Neues und Anderes kennen zu lernen und habe mich somit gegen ein erneutes Praktikum in der MuKi entschieden. Dies ist mir nicht ganz leicht gefallen, da ich die Gruppe schon vermisst habe, aber im Endeffekt war es definitiv die richtige Entscheidung, da ich so viele neue Leute kennen lernen durfte und ganz neue Erfahrungen sammelte.  

Somit wurde ich in die Jungs – WG der Jugendhilfe eingeteilt. Dies ist eine WG, welche insgesamt neun Plätze zur Verfügung stellt. Diese waren zu Beginn auch alle belegt, allerdings hat sich einiges geändert, während meiner vier Wochen. Es waren zeitweise zwei, am Ende noch ein Zimmer unbelegt. Die Jungs auf der WG waren ca. um die 16-21 Jahre alt. Sie nahmen an der berufsvorbereitenden Maßnahme oder einer Ausbildung im Werk teil.  

Mein Arbeitstag begann dementsprechend immer erst um 15 Uhr. Morgens waren die Jungs in ihrer Maßnahme und zwischen 15.30 Uhr und 17.00 Uhr trudelten sie in der Gruppe ein. Meine Aufgaben auf der Gruppe bestanden aus begleiten und helfen im Alltag. Das bedeutete zum Beispiel beim Kochen unterstützen, Einkäufe und Termine begleiten, Medikamente ausgeben, Zimmer aufschließen, bei Fragen helfen, Zimmersauberkeit kontrollieren und kontrollieren, ob die Jungs ihren Aufgaben, Diensten und Terminen ordentlich nachgehen.  Auf der Gruppe herrschte ein klare Wochen- und Tagesstruktur. Zu dieser gehörten auch Dienste (Küchendienst und Flur putzen), eine Wochenbesprechung, sowie ein wöchentlicher Putztag. Hier nahm ich auch eine unterstützende oder kontrollierende Rolle ein. Manchmal musste der ein oder andere an seine Aufgaben erinnert werden und am Ende wurde immer geschaut, ob die Dienste ordentlich erledigt wurden. An den Wochenbesprechungen nahm ich auch teil und erhielt hierbei interessante Einblicke in den Aufbau und die Struktur der WG.  

Generell erfuhr ich in den vier Wochen viel von dem Aufbau und der Struktur der Maßnahme. Ich fand es sehr interessant und auch neu, wie das Konzept der Jugendhilfe in der WG funktioniert. Für jeden Jugendlichen müssen andere Hilfepläne entwickelt werden um angemessen helfen zu können, die Jungs in das Arbeitsleben einzugliedern. Und ich habe mitbekommen, dass dies nicht immer einfach ist und da viele Instanzen beteiligt sind. Das Ziel der Maßnahme besteht darin, die Jugendlichen auf das Arbeitsleben und die Selbstständigkeit vorzubereiten, bzw. sie wieder einzugliedern. In der WG besteht die Unterstützung darin, einen Haushalt zu führen und sich selber ordentlich zu organisieren, also Termine, Tagesstruktur und dergleichen.  

Ein weiterer wichtiger Bestandteil meiner Arbeit war Dasein für die Jungs. Oft gab es zusammen Kaffetrinken oder einen Snack, welchen ich vorbereitete, bei dem immer schöne Gespräche entstanden. Generell habe ich viel mit den Jungs gesprochen, teilweise auch über ernste Sachen. Das ist mir nicht immer ganz leichtgefallen, da ich teilweise nicht ganz wusste, welchen Rat ich geben kann und ob ich überhaupt was dazu sagen soll. Ansonsten habe ich auch Spiele mit den Jungs gespielt, Filme angesehen oder wir sind spazieren gegangen. Einmal durfte ich auch am Wochenende Dienst machen. Es gibt dann immer eine oder zwei Gruppenaktionen. Wir waren mit ein paar Jungs in der hauseigenen Kegelbahn. Das hat wirklich Spaß gemacht.    

Auch allgemeinere Sachen zählten zu meinem Aufgabenbereich: Vorräte des Essens kontrollieren, mithelfen Putzen, einmal in der Woche kochten die Betreuer, kopieren und scannen. 

Teilweise war einiges ähnlich zur MuKi, weshalb es mir nicht in allen Bereichen schwer fiel mich einzugliedern, andere Dingen waren wiederrum neu und somit auch weitere Erfahrungen für mich. Ich habe vorher noch nie wirklich mit Jugendlichen gearbeitet, zumal ich selber ja noch sehr jung bin und gerade so erwachsen. Deshalb war dies für mich herausfordernd. Es fühlte sich komisch an, zum Beispiel den Zimmerputz zu kontrollieren, wenn mein eigenes manchmal im Chaos versinkt… Außerdem war es am Anfang etwas schwierig für mich Kontakt zu den Jungs aufzubauen. Aber sobald das erste Eis gebrochen war, haben sich viele Gespräche entwickelt.  

Was mich auch hier leider wieder gestört hat, waren die vielen Pausen. Wenn die Jungs auf ihren Zimmern waren und es sonst nichts zu tun gab, dann saß ich leider oft nur rum. Es gab Tage da hatten wir sehr viel zu tun, aber auch Tage wo es recht ruhig war. Entweder bin ich mit den Betreuern dann in die Pause oder ich konnte Fragen stellen die sich angestaut hatten. Meist entstanden Gespräche mit den Betreuern, sofern diese keinen Bürokram zu erledigen hatten. 

Ich wurde auch sehr gut in das tolle Team der Betreuer aufgenommen und habe mich da sehr wohl gefühlt. Alle Fragen die mir auf der Zunge lagen wurden umfangreich beantwortet und alle Betreuer waren mit viel Elan bei der Arbeit. Das fand ich schön zu sehen. 

Zum Ende bleibt mir nur Danke zu sagen für diese lehrreichen vier Wochen auf der WG! Ich konnte definitiv viel mitnehmen und lernen. Es hat viel Spaß gemacht die Jugendlichen und das Betreuerteam diese Zeit begleiten und unterstützen zu dürfen. 

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