Naomi.in.Bolivien

-Mein Freiwilligendienst-

Micro fahren und im Mercado einkaufen

Hola alle zusammen,

dieses Mal geht es um zwei Kleinigkeiten, die meinen Alltag mitbestimmen, wenn ich nicht gerade im Hogar oder im Haus bin.

Micro fahren

Ich möchte euch auf einen kleinen Ausflug mit dem Micro mitnehmen. Ein Micro ist ein kleiner Bus und ist eines der wichtigsten Verkehrsmittel in Santa Cruz. Ich ziehe die Haustür hinter mir zu und stehe schon auf der Straße auf der die Micros in die Innenstadt fahren. Da kommt schon die 70 und ich halte meinen Arm raus. Das finde ich das beste, es gibt keine festen Haltestelle und so kann ich auf der Strecke ein und aussteigen wo ich möchte. Und es gibt keine Abfahrtszeiten, so kann der Micro nie zu spät kommen und ich muss selten mehr als 5 Minuten warten. Der Micro hält an, ich steige ein und gebe dem Busfahrer 2 Bolivianos, was umgerechnet 25 Cent sind (1€=8Bs). Der Busfahrer ist wirklich multitaskingfähig, er fährt, sammelt Leute von der Straße ein und nimmt das Geld entgegen oder wechselt sogar noch. Ich finde einen freien Sitzplatz, setzte mich hin und schaue aus dem Fenster. Wenn ich an dem Hogar vorbeifahre, halte ich immer Ausschau ob ich einen von den Jungs sehe. Auf dem Weg hält der Micro öfter an und Leute steigen ein und aus. Nach rund 15 Minuten bin ich im Zentrum angekommen und laufe noch wenige Minuten zum Hauptpatz, dem Plaza 24 de septiembre. Dort angekommen setzte ich mich auf die Treppenstufen der Kathedrale, warte auf Freunde oder esse ein Eis.

Einkaufen im Mercado

Wir haben das Glück, dass wir einen Mercado wenige Metern neben unserem Haus haben. Dort gibt es fast alles einzukaufen, was das Herz begehrt.

Wenn man auf der Suche nach einem Produkt ist, findet man immer gleich eine Reihe von Geschäften, die die gleichen Produkte anbieten. So gibt es den Gang für Obst, Gemüse, Kleidung oder Haushaltsmitteln.

Ich habe mittlerweile meine festen Leute bei denen ich immer einkaufe und mich noch etwas unterhalte. Am liebsten esse ich frische Früchte oder eine Empanada con queso (Teigtasche mit Käse).

Hier seht ihr meine Obstfrau, bei der ich immer leckeres Obst kaufe. Was für Früchte könnt ihr alles erkennen? Zu meiner Überraschung gibt es die meisten Früchte auch in Deutschland zu kaufen.

 

Am Karfreitag liefen wir für den Kreuzweg durch die Kleinstraßen. Zu sehen ist Jesus um weißen Gewand der das schwere Kreuz trägt.

 

 

Ich fühle mich in Bolivien richtig wohl, habe das Land, die Leute und vor allem die Jungs ins Herz geschlossen.

Bis zum nächsten Mal

Eure Naomi*

 

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  1. Alma

    Hallo Naomi,
    Wir wissen nicht, was die gelben und grünen Früchte auf der linken Seite des Fotos sind ?????
    Liebe Grüsse von Alma und Ulli

  2. Mich packt das Fernweh und ich denke an viele schöne Momente, die ich in Bolivien erleben durfte. Nach meinem Abschied hier in Leipzig werde ich aber meine zweite Heimat Indien besuchen und schnupper wieder ein bisschen ferne Luft. (Auch wenn diese nicht immer gut richt 😉 )

  3. Maria Bien

    Hola Naomi,
    wie ich sehe warst du nun oben in der 1. Etage des Mercado. Gibt es da wirklich nur die Stände fürs Essen? Die Gemüsehändlerin war wirklich sehr nett, auch zu uns. Zu unserem letzten Familiengesprächskreis zeigten wir die Fotos und Volker machte sogar Empenadas. Sie waren nicht so perfekt wie vom Mercado, aber übrig blieben keine. Es war ein schöner Abend für uns alle.
    Muchos abrazos y besos tu madre Maria

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