Wir sind ja mittlerweile im November. Fleißige Blogleser zucken bei diesen Worten zusammen. Halt; da muss doch noch ein deutsches Gericht gewesen sein. Und natürlich war da auch ein deutsches Gericht: Pfannkuchen.

Vorbereitung

Nachdem die Spagetti sich doch deutlich von den italienischen unterschieden hatten, wollten Philip und ich diesmal ein Gericht kochen, dessen Zutaten auch in Indien erhältlich sind. So kamen wir schnell auf das wahrscheinlich einfachste Gericht, welches in Deutschland existiert: Pfannkuchen. Mehl, Eier, Bananen und Milch bekamen wir von den Salesianern und Schokocreme und Marmelade hatten wir dank langfristiger Planung bei unserer letzter Shopping tour gekauft.

die Zutaten

Unsere Zutaten in großen Mengen

Ans Werk

So wurde also letzten Freitag Vormittag die Küche beschlagnahmt. Die Zutaten wurden zusammen gekippt und dann hieß es, alles schön durchmixen. Nur Mixen geht ohne Mixer relativ schwierig. So musste richtige Knochenarbeit mit Kochlöffeln betrieben werden.

Küche

Matteo muss mit Körperkraft den Teig weich schlagen

Nachdem der Teig etwas geruht hatte, ging es dann ans backen. Wir hatten zwei kleine Pfannen und ich war etwas nachdenklich, ob die Pfannkuchen ohne beschichtete Pfanne etwas werden. Aber es war kein Problem und wir konnten am Fließband Pfannkuchen produzieren.

Probieren der Pfannkuchen

Mit der ersten Fuhre Essen ging es zu den Salesianer, die die zweite Kocheinlage schon erwartet hatte. Wieder wurde etwas kritisch geguckt, als wir erklärten, wie man Pfannkuchen ist. Als die fathers und brothers dann aber Bananen-Schokopfannkuchen probiert hatten, war die Befangenheit gebrochen. Es wurde bestellt, dass ab jetzt nur noch Bananenpfannkuchen gemacht werden. Wieder einmal war es schön, die Salesianer sehr verzückt etwas probieren zu sehen, was sie davor noch nie gegessen hatten.

Als die Salesianer fertig waren, haben wir für die Angestellten auch noch Pfannkuchen gemacht. Die haben sich total gefreut.

Darauf waren die CWC-Kids dran. Die haben sich auf die Pfannkuchen gestürzt und haben einfach Banane, Schokolade, Marmelade und extra Zucker kombiniert. Die Jungs waren im Zuckerhimmel. Als wir dann gehen wollten, bettelten die Jungs noch, dass wir ihnen die Rest Marmelade zum löffeln da lassen. Aber da haben wir dann nicht nachgegeben. Zu viel ist eben ungesund!

Die Cwc-Kids mit Pfannkuchen

Alles mit Zucker muss drauf

Für die Jungs, die mittags in der Schule waren, hatten wir noch genügend Teig übrig, sodass wir uns abends nochmal hingestellt haben und nochmal 40 Pfannkuchen produziert haben.

Insgesamt war auch die zweite Kocheinlage ein voller Erfolg. Im Moment sind wir am überlegen, was es im November geben soll. Ihr dürft gerne Vorschläge in den Kommentaren posten.

So viel zu den Pfannkuchen. Ich weiß nicht, ob jedes deutsche Essen einen eigenen Blog bekommt. Vlt werde ich da zusammenlegen oder auch nur einfach Bilder hochladen.

Bis dahin

Euer Matteo

P.S.: Es war noch ein Glas Schokocreme übrig. Das lagerte im Schrank in der Küche. Dies wurde aber auch immer leerer. Die Salesianer sind auf den Geschmack gekommen, ab und zu mit einem Keks durch das Glas zu fahren. Als es dann Eis gab und ein brother entschied, Schokocreme mit Vanilleeis passt zusammen, hatte die Stunde für das Schokoglas geschlagen.