{"id":207,"date":"2018-02-13T21:34:34","date_gmt":"2018-02-13T20:34:34","guid":{"rendered":"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/marieluisescheckenbach\/?p=207"},"modified":"2018-02-13T21:34:34","modified_gmt":"2018-02-13T20:34:34","slug":"beninreise","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/marieluisescheckenbach\/2018\/02\/13\/beninreise\/","title":{"rendered":"Le B\u00e9nin est beau! &#8211; Benin ist sch\u00f6n!"},"content":{"rendered":"<p>31. Dezember 2017: Nach vier Monaten Arbeit darf ich Euch ehrlich sagen, dass ich mich auf einige Tage Urlaub freute. Sehr vertraut war mir doch noch der bayrische Schulferienrhythmus. Ich habe sehr viel Spa\u00df an meiner Arbeit, dennoch lockte die Aussicht auf eine Rundreise durch <a href=\"https:\/\/strassenkinder.de\/laender\/afrika\/benin\/\">Benin<\/a>. Diese bereitete mir schon Wochen vorher viel Vorfreude.<\/p>\n<p>Von unseren Vorg\u00e4ngervolont\u00e4rinnen bekamen Barbara, Gina und ich Euloge, einen Touristenguide, zur Reise durch Benin empfohlen. Am 31. Dezember starteten wir dann in das Programm aus 11 Tagen abwechslungsreichem Urlaub. Bepackt mit unseren Reiserucks\u00e4cken machten wir uns auf zur Erkundungsreise in einem Land, in dem wir schon vier Monate lebten. Bisher kannte ich Cotonou und dank der monatlichen Ausfl\u00fcge des Maison du Soleils (Arbeitsstelle) einige Sehensw\u00fcrdigkeiten im S\u00fcden. \u00dcber den Norden h\u00f6rte ich verschiedene Meinungen von den Beninern. Beispielsweise warnten mich alle meine Arbeitskollegen vor der K\u00e4lte im Norden. Dort sei der Harmattan (Saharawind) st\u00e4rker und ich solle unbedingt einen Pullover mitnehmen. Noch lachte ich und f\u00fchlte mich als Mitteleurop\u00e4erin gut gegen die K\u00e4lte Afrikas gesch\u00fctzt.<\/p>\n<p>Erstmal war ich nun gespannt auf unser Silvesterfest. In Cotonou scheint der 31.Dezemberabend wohl \u00e4hnlich wie in Deutschland abzulaufen. Auch hier ist es ein Fest mit Feuerwerksk\u00f6rpern mit Freunden zusammen gefeiert.<\/p>\n<p>An diesem Silvesterabend beobachteten wir zusammen den Sonnenuntergang 200 km entfernt von Cotonou in Dassa. Wir wurden spontan bei Freunden von Euloge (Guide) zum Igname Pill\u00e9 kochen und essen eingeladen. Das Gericht z\u00e4hlt als Nationalgericht Benins und wird zubereitet aus gestampfter Yams-Wurzel, Erdnussso\u00dfe und Schafsfleisch. Es schmeckt sehr lecker, am besten ohne Besteck mit den H\u00e4nden gegessen. Danach waren wir haben viel getanzt. 0:00 Uhr: Das ereignisreiche Jahr 2017 ging zu Ende. Es wurde gepr\u00e4gt durch die Vorbereitung auf den <a href=\"https:\/\/www.donboscovolunteers.de\/\">Freiwilligendienst<\/a> mit Seminaren in Benediktbeuern und dem Praktikum bei den <a href=\"https:\/\/www.donboscomission.de\/don-bosco\/\">Don Bosco<\/a> Schwestern in Stams. Es war das Jahr meines Abiturs, meiner Abkr\u00f6nung als Iph\u00f6fer Weinprinzessin, meiner Abreise nach Benin,&#8230; Um nur einige Ereignisse zu nennen, die das Jahr bereicherten. Nun h\u00f6rte ich aus der Ferne ein paar Feuerwerksk\u00f6rper, wir tauschten unsere Neujahrsw\u00fcnsche aus und feierten gemeinsam das neue Jahr in dem wir mehr Zeit in Benin als in Deutschland verbringen werden. Wie startet man in so ein au\u00dfergew\u00f6hnliches Jahr? \u2013 Mit<\/p>\n<div id=\"attachment_198\" style=\"width: 402px\" class=\"wp-caption alignright\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-198\" class=\"wp-image-198\" src=\"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/marieluisescheckenbach\/wp-content\/uploads\/sites\/21512\/2018\/02\/DSC09369-300x169.jpg\" alt=\"\" width=\"392\" height=\"226\" \/><p id=\"caption-attachment-198\" class=\"wp-caption-text\">Jumpshot an der Grenze von Burkina Faso<\/p><\/div>\n<p>einem Sprung in den Pool.-Richtig! Nach diesem erfrischenden Start in das Jahr 2018 folgte ein Urlaub voller unterschiedlicher interessanter und wundersch\u00f6ner Erlebnisse. Wir bereisten Benin von unten im S\u00fcden angefangen in den Osten, in den Norden bis nach Burkina-Faso und in den Westen bis an die Grenze Togos.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Nun erz\u00e4hle ich gerne anhand einiger h\u00e4ufig gestellten Fragen einige Eindr\u00fccke von meiner Reise aus Benin:<\/p>\n<p><strong>Hast du Elefanten, L\u00f6wen &amp; Co gesehen?<\/strong><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-199 alignright\" src=\"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/marieluisescheckenbach\/wp-content\/uploads\/sites\/21512\/2018\/02\/DSC09484-169x300.jpg\" alt=\"\" width=\"169\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/marieluisescheckenbach\/wp-content\/uploads\/sites\/21512\/2018\/02\/DSC09484-169x300.jpg 169w, https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/marieluisescheckenbach\/wp-content\/uploads\/sites\/21512\/2018\/02\/DSC09484-575x1024.jpg 575w, https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/marieluisescheckenbach\/wp-content\/uploads\/sites\/21512\/2018\/02\/DSC09484.jpg 719w\" sizes=\"auto, (max-width: 169px) 100vw, 169px\" \/><\/p>\n<p>Viele wilde Tiere, die ich vorher wenn \u00fcberhaupt aus dem Zoo kannte, konnte ich w\u00e4hrend der Reise besonders auf unsrer zwei t\u00e4gigen Safari im Pendjari Nationalpark in freier Natur sehen. Mit vielen Tierliedern luden wir schon auf dem Weg in den Park viele Tiere ein sich zu zeigen. Ein tolles Gef\u00fchl war es dann erst kurze Zeit auf das Dach des Safariautos geklettert die erste Elefantenfamilie zu <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-203 alignleft\" src=\"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/marieluisescheckenbach\/wp-content\/uploads\/sites\/21512\/2018\/02\/DSC09086-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"248\" height=\"188\" \/>sehen. Die Elefanten haben sich uns w\u00e4hrend der Safari sehr gerne gezeigt. Wir konnten eine Elefantengruppe beim Trinken beobachten, hatten eine gro\u00dfe Elefantenherde etwa 40m von unserem Auto entfernt.. Insgesamt haben wir an die 100 wildlebende Elefanten gesehen haben. Mindestens doppelt so hoch ist die Anzahl der Antilopen, die wir entdeckten. Am ersten Tag hielten wir noch f\u00fcr Fotos von einzelnen Antilopen an. <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-209 alignright\" src=\"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/marieluisescheckenbach\/wp-content\/uploads\/sites\/21512\/2018\/02\/DSC09470-300x169.jpg\" alt=\"\" width=\"230\" height=\"133\" \/>Am zweiten Tag sahen wir Antilopengruppen dann vor allem als vermeintliches Anzeichen auf einen L\u00f6wen in der Umgebung. Den K\u00f6nig der Tiere, den wir doch so unbedingt sehen wollten,<\/p>\n<div id=\"attachment_202\" style=\"width: 173px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-202\" class=\" wp-image-202\" src=\"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/marieluisescheckenbach\/wp-content\/uploads\/sites\/21512\/2018\/02\/DSC09078-225x300.jpg\" alt=\"\" width=\"163\" height=\"215\" \/><p id=\"caption-attachment-202\" class=\"wp-caption-text\">Termitenh\u00fcgel<\/p><\/div>\n<p>bekamen wir aber lange nicht zu Gesicht. Wir entdeckten Krokodile, Affen, Warzenschweine, Nilpferde, wundersch\u00f6ne V\u00f6gel\u2026und gl\u00fccklicherweise am 2. Tag auch einen L\u00f6wen. Ganz entspannt lag er im Schatten eines Baumes in etwa 70m Entfernung. Als er uns entdeckte beobachtete er uns wie wir sprachlos auf dem Autodach standen. Er erhob sich <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-196 alignright\" src=\"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/marieluisescheckenbach\/wp-content\/uploads\/sites\/21512\/2018\/02\/DSC09339-300x169.jpg\" alt=\"\" width=\"270\" height=\"156\" \/>und verschwand langsam gehend hinter den B\u00fcschen. Sehr gl\u00fccklich mit der Ausbeute unserer gesehenen Tiere verlie\u00dfen wir komplett eingestaubt mit rotem Sand den Pendjari Nationalpark.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-197 aligncenter\" src=\"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/marieluisescheckenbach\/wp-content\/uploads\/sites\/21512\/2018\/02\/DSC09355-300x169.jpg\" alt=\"\" width=\"345\" height=\"199\" \/><\/p>\n<p><strong>Wie kann man sich die D\u00f6rfer Benins vorstellen?<\/strong><\/p>\n<div id=\"attachment_189\" style=\"width: 357px\" class=\"wp-caption alignright\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-189\" class=\"wp-image-189\" src=\"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/marieluisescheckenbach\/wp-content\/uploads\/sites\/21512\/2018\/02\/DSC09076-300x169.jpg\" alt=\"\" width=\"347\" height=\"200\" \/><p id=\"caption-attachment-189\" class=\"wp-caption-text\">Bei der Animation im Dorf<\/p><\/div>\n<p>Unser Reisef\u00fchrer machte es uns m\u00f6glich gute Einblicke in die Abl\u00e4ufe und in das Leben in zwei D\u00f6rfern im Norden Benins zu bekommen. Durch das Dorf Tan\u00e9ka B\u00e9ri bekamen wir von einem Einheimischen eine F\u00fchrung. Dort veranstalteten wir genauso wie in einem zweiten Dorf eine Animation f\u00fcr die dort lebenden Kinder mit Gruppenspielen, die zum Spektakel f\u00fcr das ganze Dorf wurden.<\/p>\n<p>Die Dorff\u00fchrung war eines meiner Highlights der Reise. Ganz offen und herzlich <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-190 alignleft\" src=\"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/marieluisescheckenbach\/wp-content\/uploads\/sites\/21512\/2018\/02\/DSC08914-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/marieluisescheckenbach\/wp-content\/uploads\/sites\/21512\/2018\/02\/DSC08914-300x225.jpg 300w, https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/marieluisescheckenbach\/wp-content\/uploads\/sites\/21512\/2018\/02\/DSC08914-768x576.jpg 768w, https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/marieluisescheckenbach\/wp-content\/uploads\/sites\/21512\/2018\/02\/DSC08914-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/marieluisescheckenbach\/wp-content\/uploads\/sites\/21512\/2018\/02\/DSC08914-900x675.jpg 900w, https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/marieluisescheckenbach\/wp-content\/uploads\/sites\/21512\/2018\/02\/DSC08914.jpg 1280w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/>zeigte uns einer der wenigen franz\u00f6sisch sprechenden Bewohner seinen Heimatort. Ein Dorf ohne flie\u00dfendes Wasser und ohne Elektrizit\u00e4t. Die Familien, die aus einem meist polygam lebenden Mann mit seinen Frauen und vielen Kindern bestehen, wohnen in runden Lehmh\u00fctten. Dort schlafen sie mit Matten auf dem Boden. Wir besuchten Tan\u00e9ka B\u00e9ri zur Trockenzeit in der nicht geerntet wird, deshalb trafen wir im Dorf haupts\u00e4chlich alte Menschen und Kinder an. Vor allem die erwachsenen M\u00e4nner verlassen zu dieser Zeit das Dorf um in den umliegenden St\u00e4dten zu arbeiten. Aufgefallen ist mir das Alter einiger Dorfbewohner. In Cotonou sieht man sehr wenige alte Menschen, weil aufgrund der Luftverschmutzung und knapper und eint\u00f6niger Nahrung die Lebenserwartung in Cotonou bei ca. 55 Jahren liegt. (Der Altersdurchschnitt wird aber auch durch die Kindersterblichkeit gesenkt) Einige Kilometer n\u00f6rdlich von Cotonou merkte ich selbst, dass die Luft viel sauberer war. Sicherlich ist auch die Ern\u00e4hrung der Dorfbewohner ausgewogener bei Gem\u00fcse wie Yamswurzel und Kartoffeln \u00a0aus der eigenen \u201eBio\u201c-Landwirtschaft, Fleisch von \u201eFreilandtieren&#8220; und Obst wie Mangos oder Papayas direkt vom Baum. Jedes Gesicht der Senioren wurde gepr\u00e4gt von Lachfalten an Augen und Mund. Woher die kamen erkl\u00e4rte sich schnell, denn von jedem wurden wir mit einem strahlenden Lachen begr\u00fc\u00dft. Mindestens genauso herzlich begr\u00fc\u00dften uns die Kinder. In der Stammessprache gr\u00fc\u00dfte Person 1 mit \u201eInango\u201c worauf Person 2 mit \u201e\u00c4\u00e4\u00e4h\u201c antwortet. Dieses \u201e\u00c4\u00e4\u00e4h\u201c wurde dann von beiden noch ca. 5-Mal wiederholt w\u00e4hrend sich beider voreinander verbeugten. Ganz tief verbeugte ich mich als ich einen der vier K\u00f6nige des Dorfes pers\u00f6nlich kennenlernen durfte. Mit Barbara und Gina hat ich die Ehre den gro\u00dfen, gut gekleideten, etwas korpulenten Royal in<\/p>\n<div id=\"attachment_188\" style=\"width: 365px\" class=\"wp-caption alignright\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-188\" class=\"wp-image-188 \" src=\"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/marieluisescheckenbach\/wp-content\/uploads\/sites\/21512\/2018\/02\/DSC08795-300x169.jpg\" alt=\"\" width=\"355\" height=\"205\" \/><p id=\"caption-attachment-188\" class=\"wp-caption-text\">Im Audienzsaal beim K\u00f6nig<\/p><\/div>\n<p>seiner Audienzh\u00fctte zu treffen. Durch die \u00dcbersetzungshilfe eines franz\u00f6sisch sprechenden Bewohners konnte uns der K\u00f6nig von seinem Zust\u00e4ndigkeitsbereich (Dorfverwaltung), seiner Familie (2 Ehefrauen, 10 Kinder) und von seinen Problemen und Aufgaben f\u00fcr das neue Jahr erz\u00e4hlen.<\/p>\n<p><strong>Wie sieht die Landschaft aus? W\u00fcste?<\/strong><\/p>\n<div id=\"attachment_204\" style=\"width: 280px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-204\" class=\"wp-image-204 \" src=\"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/marieluisescheckenbach\/wp-content\/uploads\/sites\/21512\/2018\/02\/DSC09098-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"270\" height=\"205\" \/><p id=\"caption-attachment-204\" class=\"wp-caption-text\">Der Beginn der Savanne im Pendjari Nationalpark<\/p><\/div>\n<p>Benin ist ein wundersch\u00f6nes Land! Landschaftlich hat es einiges zu bieten. Auf unserer Reise konnten wir soweit es der Harmattan (Saharawind, der Staub und k\u00fchle N\u00e4chte mit sich bringt) zulie\u00df viele beeindruckende Aussichten genie\u00dfen. Wir passierten rote Sandstra\u00dfen,<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-192 \" src=\"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/marieluisescheckenbach\/wp-content\/uploads\/sites\/21512\/2018\/02\/DSC08862-169x300.jpg\" alt=\"\" width=\"228\" height=\"393\" \/><\/p>\n<p>liefen durch tropische W\u00e4lder, im Pendjari Nationalpark durchquerten wir verschiedene Savannenarten und beendeten unsere Reise mit einem Lagerfeuer am Strand. Ein traumhaftes Landschaftsbild waren zwei Wasserf\u00e4lle in denen wir sogar gebadet haben. Die meiste Strecke legten wir auf geteerten Stra\u00dfen, die allerdings einige Schlagl\u00f6cher hatten, zur\u00fcck.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-201 alignright\" src=\"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/marieluisescheckenbach\/wp-content\/uploads\/sites\/21512\/2018\/02\/DSC09110-169x300.jpg\" alt=\"\" width=\"145\" height=\"250\" \/><\/p>\n<p>Das Klima variierte\u00a0 w\u00e4hrend unserer Reise. In Cotonou liegt die\u00a0Luftfeuchtigkeit bei \u00fcber 80% w\u00e4hrend in Natitingou, einer von uns bereisten Stadt, die Rate bei 20% liegt. Das hat man auch wirklich gesp\u00fcrt. Tags\u00fcber war es egal wo wir waren hei\u00df. Einige Mal musste man sich bei solchen Temperaturen daran erinnern, dass gerade Anfang Januar ist. Nachts dachte ich aber wieder zur\u00fcck an die Vorwarnungen meiner Arbeitskollegen, da hab ich tats\u00e4chlich mal die gestrickten Socken meiner Oma angezogen. \ud83d\ude03<\/p>\n<div id=\"attachment_205\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-205\" class=\"wp-image-205 size-medium\" src=\"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/marieluisescheckenbach\/wp-content\/uploads\/sites\/21512\/2018\/02\/DSC09307-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/marieluisescheckenbach\/wp-content\/uploads\/sites\/21512\/2018\/02\/DSC09307-300x225.jpg 300w, https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/marieluisescheckenbach\/wp-content\/uploads\/sites\/21512\/2018\/02\/DSC09307-768x576.jpg 768w, https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/marieluisescheckenbach\/wp-content\/uploads\/sites\/21512\/2018\/02\/DSC09307-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/marieluisescheckenbach\/wp-content\/uploads\/sites\/21512\/2018\/02\/DSC09307-900x675.jpg 900w, https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/marieluisescheckenbach\/wp-content\/uploads\/sites\/21512\/2018\/02\/DSC09307.jpg 1280w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><p id=\"caption-attachment-205\" class=\"wp-caption-text\">Schulkinder auf dem Heimweg der Stra\u00dfe entlang<\/p><\/div>\n<p>In den D\u00f6rfern gab es immer mindestens einen Brunnen. Dort trafen sich Frauen und Kinder. Der Dorfmittelpunkt f\u00fcr die M\u00e4nner war meistens ein gro\u00dfer, schattenspendender Baum. Der Stra\u00dfe entlang waren durch das ganze Land hinweg Verkaufsst\u00e4nde f\u00fcr Fr\u00fcchte, Mais, Kohle, Getr\u00e4nke,\u2026 Zwischen den Orten sah man viele Menschen am Stra\u00dfenrand entlang gehen ob Schulkinder in Schuluniform, Frauen <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-210 alignright\" src=\"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/marieluisescheckenbach\/wp-content\/uploads\/sites\/21512\/2018\/02\/DSC08541-300x169.jpg\" alt=\"\" width=\"331\" height=\"191\" \/>mit Sch\u00fcsseln mit Yamswurzeln auf dem Kopf und Baby auch dem R\u00fccken, Hirten mit ihrer Rinderherde,\u2026 Fahrend auf den Stra\u00dfen waren einige Fahrr\u00e4der unterwegs, mit vielen Personen besetzte Motorr\u00e4der, LKWs h\u00e4ufig beladen mit beninischer Baumwolle und nat\u00fcrlich auch Autos. Einige Male fuhren wir an Pannenautos vorbei und auch wir hatten drei kleinere Pannenbei. Bei diesen war immer Eigeninitiative gefragt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Wie war die Mentalit\u00e4t der Einheimischen w\u00e4hrend der Reise? <\/strong><\/p>\n<p>Wohin wir auf unsrer Reise kamen wurden wir herzlich empfangen. H\u00e4ufig wurden wir zum Tanzen eingeladen. Wenn wir der Aufforderung nachkamen wurde das L\u00e4cheln der Beniner noch gr\u00f6\u00dfer. Interessant war es, dass jede Gegend des Landes ihren Tanzstil hat. Seit einigen Monaten haben wir in Cotonou gelernt mit den <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-211 alignright\" src=\"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/marieluisescheckenbach\/wp-content\/uploads\/sites\/21512\/2018\/02\/DSC09147-169x300.jpg\" alt=\"\" width=\"206\" height=\"355\" \/>Armen und Schultern zu tanzen. Allgemein kann man f\u00fcr den Norden sagen, dass die F\u00fc\u00dfe tanzen. So haben wir wieder viele neue Tanzschritte dazu gelernt. Ob auf Trommelrhythmen oder auf \u00a0beninische Chartmusik tanzten wir t\u00e4glich im Auto, mit den Einheimischen, auf dem Safariauto-Dach\u2026 Das sch\u00f6ne am Tanzen ist es versteht sich jeder. Mit Worten konnten wir uns auf der Reise nicht immer verst\u00e4ndigen, da einige Einheimische kein franz\u00f6sisch. Sie sprachen ausschlie\u00dflich ihre eigenen Stammessprachen. \u00a0Sodass sich selbst unser beninischer Reisef\u00fchrer Euloge manchmal nur mit den H\u00e4nden verst\u00e4ndigen konnte.<\/p>\n<p><strong>Armes und doch so reiches Benin<\/strong><\/p>\n<p>In den bis dahin vergangenen vier Monaten bekam ich schon einen guten Einblick in die Kultur Benins. W\u00e4hrend der Reise bekam ich aber nochmal einen besseren \u00dcberblick \u00fcber das ganze Land. Nun kann ich nur noch \u00fcberzeugter sagen:\u201cLe B\u00e9nin est beau!\u201c (Benin ist sch\u00f6n!). Die Armut einiger Einwohner gerade in den D\u00f6rfern zeigt sich in der teilweise durchl\u00f6cherten Kleidung, in den sehr einfachen Unterk\u00fcnften und am Bildungsniveau. In den D\u00f6rfern lebten viele in Lehmh\u00fctten mit Strohmatten auf dem Boden, die als Bett dienten. Bei einer Animation mit den Kindern eines Dorfes meldeten sich von ca. 60 Kindern gerade sieben Kinder, die die Schule besuchen.<\/p>\n<p>Vor allem lernte ich aber noch einmal mehr den Reichtum des Landes zu sch\u00e4tzen. Reich ist Benin an seiner Natur. Wundersch\u00f6ne und abwechslungsreiche Aussichten durften wir jeden Tag genie\u00dfen genauso wie wir auch das reiche Angebot an Fr\u00fcchten genossen von dem auch die Einwohner profitieren. So gibt es ein gro\u00dfes Angebot an einheimischem Obst wie Papaya, Kokosnuss und Ananas und Fr\u00fcchten wie der Baobab-Frucht. Gerade in den n\u00f6rdlicheren D\u00f6rfern geben Regen- und Trockenzeit die M\u00f6glichkeit Landwirtschaft zu betreiben. Ein gro\u00dfer Reichtum des Landes ist die Kultur, die sich mir bisher vor allem durch viele traditionelle Feste gezeigt hat. Das besondere in Benin ist die Menge an unterschiedlichen Religionen, die friedlich neben- und miteinander leben. So begegnen sich ob Christen, Muslime oder Anh\u00e4nger von Naturreligionen alle mit viel Lebensfreude und Offenheit. Auf der Reise haben wir einiges \u00fcber Naturreligionen, besonders \u00fcber den Voodoo-Glauben, gelernt. Ich bin sehr dankbar Benin f\u00fcr ein Jahr kennen zu lernen und habe mich sehr gefreut im Urlaub einen \u00dcberblick \u00fcber das ganze Land bekommen zu haben.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Ich hoffe mein Bericht und die Fotos konnten euch wie versprochen etwas neidisch machen. Mittlerweile bin ich wieder komplett im Arbeitsalltag angekommen. Was meine Arbeitsstelle betrifft gab es eine gro\u00dfe Ver\u00e4nderung. Von den Erlebnissen und Erfahrungen in meinen alten Arbeitsstellen, dem Maison du Soleil und der Baraque SOS, erz\u00e4hle ich euch in meinem n\u00e4chsten Blogeintrag.<\/p>\n<p style=\"text-align: center\">Herzliche Gr\u00fc\u00dfe<\/p>\n<p style=\"text-align: center\">Marie-Luise<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-200 aligncenter\" src=\"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/marieluisescheckenbach\/wp-content\/uploads\/sites\/21512\/2018\/02\/DSC09918-300x169.jpg\" alt=\"\" width=\"432\" height=\"249\" \/><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>31. Dezember 2017: Nach vier Monaten Arbeit darf ich Euch ehrlich sagen, dass ich mich auf einige Tage Urlaub freute. Sehr vertraut war mir doch noch der bayrische Schulferienrhythmus. Ich habe sehr viel Spa\u00df an meiner Arbeit, dennoch lockte die Aussicht auf eine Rundreise durch <a href=\"https:\/\/strassenkinder.de\/laender\/afrika\/benin\/\">Benin<\/a>. 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