{"id":443,"date":"2019-02-07T12:37:54","date_gmt":"2019-02-07T11:37:54","guid":{"rendered":"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/lukasinindien\/?p=443"},"modified":"2019-02-09T17:05:38","modified_gmt":"2019-02-09T16:05:38","slug":"etappe2-ooty","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/lukasinindien\/etappe2-ooty\/","title":{"rendered":"II. Etappe &#8211; Von Tee, K\u00e4lte und Schokolade \/ Die Bergsiedlung Ooty"},"content":{"rendered":"<p>Eine Schlacht ist ein heftiger, l\u00e4ngere Zeit anhaltender [aus mehreren einzelnen, an verschiedenen Orten ausgetragenen Gefechten bestehender] Kampf zwischen gr\u00f6\u00dferen milit\u00e4rischen Einheiten, zumindest definiert der Duden dies so.<\/p>\n<p>Ganz so schlimm war es gl\u00fcckliche Weise nicht, als wir versuchten, noch Tickets f\u00fcr die Zahnradbahn nach Ooty zu ergattern. F\u00fcr die einzige Zahnradbahn Indiens. Doch was es war, das war lang anhaltend und mehrere Einzelne Parteien gab es auch:<\/p>\n<p><strong>Die Parteien<\/strong><br \/>\nDa waren auf der einen Seite wir. Das sind Benni, Leo und Ich.<br \/>\nDann waren da unsere direkten Konkurrenten, all die anderen Besucher.<br \/>\nZuletzt dann noch, auf der anderen Seite, die Vertreiber der Zugfirma, die noch ein paar Tickets zu verkaufen hatte.<\/p>\n<p><strong>Das Ziel<br \/>\n<\/strong>In den Zug zu kommen und mit nach oben zu fahren, irgendwie.<\/p>\n<p><strong>Der Ablauf<br \/>\n<\/strong>Eigentlich hatten wir bereits vor mehr als einem Monat versucht, Karten zu kaufen, doch leider kamen wir da nur auf die\u00a0 Warteliste. Es wurde uns zwar gesagt, wir w\u00fcrden noch dran kommen, doch als dann der Tag der Zugreise gekommen war, waren wir immer noch auf den Pl\u00e4tzen 6, 7 und 8. Und das spielte jetzt gar keine Rolle mehr. Nun gab es nur noch eine Schlange und die M\u00f6glichkeit, kurz vor der Abfahrt noch eine Handvoll Karten zu ergattern, wenn man denn weit genug vorne in der Schlange stand.<\/p>\n<p>Als wir ankamen stand da bereits eine nicht kleine Menge, aber auch nicht allzu viele. Ich stellte mich also an und lie\u00df die andern herausfinden, was gerade Sache ist.<\/p>\n<p>Einer der Br\u00fcder von Leos Gemeinschaft hatte einem Freund aufgetragen, uns in Ooty zu begleiten und zu helfen. Er flitze nun wild hin und her und versucht ergiebig uns irgendwie Karten zu besorgen. Doch es nutze alles nichts, wir mussten warten, bis die Betreiber begannen, noch ein paar Karten zu verkaufen.<\/p>\n<p>Langsam kroch die Schlange voran, doch kurz bevor wir an der Reihe w\u00e4ren, waren alle Karten verkauft.<\/p>\n<p>Und so begann das gro\u00dfe Finale, der finale Showdown.<\/p>\n<p>Uns wurde gesagt, wir sollen zu einer Frau, die mit irgendeiner Liste von Wagon zu Wagon ging und irgendwie noch Karten verkaufte oder so. Dicht umdr\u00e4ngt wurde sie von allerlei Leuten, doch seelenruhig und mit einer klar zurechtweisenden Stimme ging sie ihrer Arbeit nach. Und irgendwie schafften wir es schlussendlich in einem Abteil der ersten Klasse zu sitzen. Ich habe so ein dumpfes Gef\u00fchl, unsere Hautfarbe hat da auch eine gewisse tragende Rolle gespielt. Aber fairer Weise ist auch zu sagen, dass wir nicht die einzigen wei\u00dfen waren, aber die einzigen wei\u00dfen um sie.<\/p>\n<p>So kam es, dass wir schlussendlich doch noch im Zug sa\u00dfen.<\/p>\n<h1 style=\"text-align: center\">Die wunderbare Fahrt hinauf nach Ooty<\/h1>\n<div id=\"attachment_429\" style=\"width: 481px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-429\" class=\"wp-image-429\" src=\"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/lukasinindien\/wp-content\/uploads\/sites\/21556\/2019\/02\/IMG_20181227_081417-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"471\" height=\"353\" srcset=\"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/lukasinindien\/wp-content\/uploads\/sites\/21556\/2019\/02\/IMG_20181227_081417-300x225.jpg 300w, https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/lukasinindien\/wp-content\/uploads\/sites\/21556\/2019\/02\/IMG_20181227_081417-768x576.jpg 768w, https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/lukasinindien\/wp-content\/uploads\/sites\/21556\/2019\/02\/IMG_20181227_081417-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/lukasinindien\/wp-content\/uploads\/sites\/21556\/2019\/02\/IMG_20181227_081417-1200x900.jpg 1200w, https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/lukasinindien\/wp-content\/uploads\/sites\/21556\/2019\/02\/IMG_20181227_081417.jpg 1280w\" sizes=\"auto, (max-width: 471px) 100vw, 471px\" \/><p id=\"caption-attachment-429\" class=\"wp-caption-text\">Die w\u00e4rmende Sonne hebt sich langsam \u00fcber die Berge und vertreibt die Nebel<\/p><\/div>\n<p>Dann, ein Pfeifen ert\u00f6nt, der Kessel der Dampflokomotive ist zum Bersten angespannt, der Lokf\u00fchrer gibt die Bremsen frei. Der Dampf hat freie Bahn und dr\u00fcckt mit aller Kraft gegen die R\u00e4der. Ganz langsam, Zentimeter f\u00fcr Zentimeter setzt sich die Bahn in Bewegung. Wir kommen in einen dichten Wald. Zu allen Seiten reiht sich ein Baum an den n\u00e4chsten. Immer wieder blitzt eine kleine Farm zwischen den B\u00e4umen hervor, w\u00e4hrend wir unseren Weg bergab beginnen. Dann \u00f6ffnet sich der Wald auf einmal. Vor uns ragen m\u00e4chtige Berge in die H\u00f6he. Noch sind sie geh\u00fcllt in dichten Morgennebel, nur mit ihren Spitzen \u00fcberragen sie ihn.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div id=\"attachment_430\" style=\"width: 454px\" class=\"wp-caption alignright\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-430\" class=\"wp-image-430 \" src=\"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/lukasinindien\/wp-content\/uploads\/sites\/21556\/2019\/02\/IMG_20181227_081425-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"444\" height=\"333\" srcset=\"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/lukasinindien\/wp-content\/uploads\/sites\/21556\/2019\/02\/IMG_20181227_081425-300x225.jpg 300w, https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/lukasinindien\/wp-content\/uploads\/sites\/21556\/2019\/02\/IMG_20181227_081425-768x576.jpg 768w, https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/lukasinindien\/wp-content\/uploads\/sites\/21556\/2019\/02\/IMG_20181227_081425-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/lukasinindien\/wp-content\/uploads\/sites\/21556\/2019\/02\/IMG_20181227_081425-1200x900.jpg 1200w, https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/lukasinindien\/wp-content\/uploads\/sites\/21556\/2019\/02\/IMG_20181227_081425.jpg 1280w\" sizes=\"auto, (max-width: 444px) 100vw, 444px\" \/><p id=\"caption-attachment-430\" class=\"wp-caption-text\">Zwischen ewiges Gr\u00fcn schieben sich Berge ins Bild<\/p><\/div>\n<p>Ein erster Tunnel, dann \u00e4ndert sich die Fahrtrichtung. Aus Bergab wir Bergauf. Ganz langsam schiebt sich die Bahn die Berge hinauf. Immer weiter. Unaufhaltbar. Mal ein Tunnel, dann wieder W\u00e4lder. Alles dicht durchtr\u00e4nkt von kaltem Nebel. Immer wieder glitzern warme Sonnenstrahlen durch die Baumgipfel und w\u00e4rmen die Passagiere des Zuges.<\/p>\n<div id=\"attachment_431\" style=\"width: 458px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-431\" class=\"wp-image-431 \" src=\"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/lukasinindien\/wp-content\/uploads\/sites\/21556\/2019\/02\/IMG_20181227_081650-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"448\" height=\"336\" srcset=\"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/lukasinindien\/wp-content\/uploads\/sites\/21556\/2019\/02\/IMG_20181227_081650-300x225.jpg 300w, https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/lukasinindien\/wp-content\/uploads\/sites\/21556\/2019\/02\/IMG_20181227_081650-768x576.jpg 768w, https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/lukasinindien\/wp-content\/uploads\/sites\/21556\/2019\/02\/IMG_20181227_081650-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/lukasinindien\/wp-content\/uploads\/sites\/21556\/2019\/02\/IMG_20181227_081650-1200x900.jpg 1200w, https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/lukasinindien\/wp-content\/uploads\/sites\/21556\/2019\/02\/IMG_20181227_081650.jpg 1280w\" sizes=\"auto, (max-width: 448px) 100vw, 448px\" \/><p id=\"caption-attachment-431\" class=\"wp-caption-text\">Ein Halt zum Selfies machen vor bergigem Panorama oder der Lok<\/p><\/div>\n<p>Auf einmal macht die Bahn halt. Wir sind an einem ersten Stopp angelangt. Die Dampflock wird mit neuem Wasser gef\u00fcttert. Dann geht es auch schon weiter. Wieder dr\u00fcckt der Dampf mit voller Kraft gegen die R\u00e4der und wieder setzt sich die Dampflock St\u00fcck f\u00fcr St\u00fcck in Bewegung, unaufhaltbar immer h\u00f6her.<\/p>\n<p>Hinweg \u00fcber Br\u00fccken und durch Tunnel tuckert der Zug. Alles ist umgeben von einem dichten Wald, der sich immer wieder \u00f6ffnet und Blicke auf eine wunderbare morgendliche Bergwelt erlaubt. Zur linken erscheint ein kleiner Bachlauf, der sich durch ein Labyrinth aus Steinen <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-418 alignright\" src=\"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/lukasinindien\/wp-content\/uploads\/sites\/21556\/2019\/02\/IMG_20181227_093941-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"473\" height=\"355\" srcset=\"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/lukasinindien\/wp-content\/uploads\/sites\/21556\/2019\/02\/IMG_20181227_093941-300x225.jpg 300w, https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/lukasinindien\/wp-content\/uploads\/sites\/21556\/2019\/02\/IMG_20181227_093941-768x576.jpg 768w, https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/lukasinindien\/wp-content\/uploads\/sites\/21556\/2019\/02\/IMG_20181227_093941-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/lukasinindien\/wp-content\/uploads\/sites\/21556\/2019\/02\/IMG_20181227_093941-1200x900.jpg 1200w, https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/lukasinindien\/wp-content\/uploads\/sites\/21556\/2019\/02\/IMG_20181227_093941.jpg 1280w\" sizes=\"auto, (max-width: 473px) 100vw, 473px\" \/>sucht und stetig in die Tiefe vorst\u00f6\u00dft. Immer wieder tauchen kleine H\u00e4user nahe der Bahnstrecke auf. Auf den ersten Blick irgendwo im Nirgendwo. Doch auf den zweiten Blick, doch nicht so im Nirgendwo, denn auf die H\u00e4usern folgen ewige Reihen an Teefelder. Die im Allgemeinen die Welt um Ooty schm\u00fccken.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-433 alignleft\" src=\"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/lukasinindien\/wp-content\/uploads\/sites\/21556\/2019\/02\/IMG_20181227_093720-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"463\" height=\"347\" srcset=\"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/lukasinindien\/wp-content\/uploads\/sites\/21556\/2019\/02\/IMG_20181227_093720-300x225.jpg 300w, https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/lukasinindien\/wp-content\/uploads\/sites\/21556\/2019\/02\/IMG_20181227_093720-768x576.jpg 768w, https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/lukasinindien\/wp-content\/uploads\/sites\/21556\/2019\/02\/IMG_20181227_093720-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/lukasinindien\/wp-content\/uploads\/sites\/21556\/2019\/02\/IMG_20181227_093720-1200x900.jpg 1200w, https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/lukasinindien\/wp-content\/uploads\/sites\/21556\/2019\/02\/IMG_20181227_093720.jpg 1280w\" sizes=\"auto, (max-width: 463px) 100vw, 463px\" \/>Immer wieder h\u00e4lt die Dampflock an kleinen Zwischenstationen. Sie bekommt neues Wasser und die Touristen eine Gelegenheit Selfies mit den Bergen zu machen oder Tee und kleine Snacks zu kaufen. Und genau darauf wartet eine ganze Meute an Affen nur. Sobald die Menge aus dem Zug str\u00f6mt, da flitzen sie auch schon hin und her, um ihnen das Essen aus den H\u00e4nden zu stibitzen und die M\u00fclleimer zu leeren.<\/p>\n<p>Die ganze Zeit \u00fcber schiebt sich der Zug langsam aber sicher den Berg hinauf. Unentwegt. Dann hat er es geschafft.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-432 alignright\" src=\"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/lukasinindien\/wp-content\/uploads\/sites\/21556\/2019\/02\/IMG_20181227_093713-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"497\" height=\"373\" srcset=\"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/lukasinindien\/wp-content\/uploads\/sites\/21556\/2019\/02\/IMG_20181227_093713-300x225.jpg 300w, https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/lukasinindien\/wp-content\/uploads\/sites\/21556\/2019\/02\/IMG_20181227_093713-768x576.jpg 768w, https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/lukasinindien\/wp-content\/uploads\/sites\/21556\/2019\/02\/IMG_20181227_093713-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/lukasinindien\/wp-content\/uploads\/sites\/21556\/2019\/02\/IMG_20181227_093713-1200x900.jpg 1200w, https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/lukasinindien\/wp-content\/uploads\/sites\/21556\/2019\/02\/IMG_20181227_093713.jpg 1280w\" sizes=\"auto, (max-width: 497px) 100vw, 497px\" \/>Nach ein oder zwei Stunden, viel zu kurzer Zeit, erreicht der Zug einen ersten gr\u00f6\u00dferen Zwischenstopp. W\u00e4hrend die ersten Haltestellen mitten in der Natur lagen, h\u00e4lt der Zug nun in einer gr\u00f6\u00dferen Stadt. Jetzt wird die Lok ausgetauscht, aus Dampf wird Diesel, denn Ooty liegt nun bereits auf gleicher H\u00f6he und die Kraft des Dampfes und der Zahnradbahn ist nicht mehr von N\u00f6ten.<\/p>\n<p>Die Fahrt geht weiter, nun aber merklich schneller und sehr bald erreicht der volle Zug die Endhaltestelle Ooty. Und mit ihm erreichten dann auch wir diese Stadt.<\/p>\n<p>Dort angekommen telefonierte unsere Begleitung einige Male, bis wir dann zu unserer Unterkunft gefahren wurden. Nach einer kurzen Pause begann unsere Erkundung Ootys.<\/p>\n<h1 style=\"text-align: center\">Aber was ist das eigentlich genau, dieses Ooty?<\/h1>\n<p>Eigentlich hei\u00dft es gar nicht Ooty, sondern Udagamandalam, aber keiner macht sich die M\u00fche diesen Name auszusprechen.<\/p>\n<p>Ooty ist auch gar nicht so alt. Erst die Britten begannen dort eine Stadt zu bauen. Sie entdeckten die ungew\u00f6hnlich kalte Gegend und erkannten das optimale Klima f\u00fcr Ackerbau sofort. Neben Ackerbau ist so ein kaltes Klima auch als ein Zufluchtsort f\u00fcr den hei\u00dfen Sommer perfekt geeignet. So entstand die Stadt und die vielen Felder drum herum. Die Hirten, die bis dahin auf den Wiesen weideten, wurden vertrieben.<\/p>\n<p>Ganz besonders war das Klima f\u00fcr Tee geeignet, wie die Britten herausfanden. Daher ist bis heute Ooty ein sehr gro\u00dfes Teeanbaugebiet.<\/p>\n<p>Die Hauptattraktion Ooty ist die Zahnradbahn. Viele Touristen fahren nur mit ihr und reisen dann sofort wieder ab. Soll aber nicht hei\u00dfen, man k\u00f6nnte in Ooty nicht ein paar sch\u00f6ne Tage verbringen. Was wir ganz klar bewiesen haben:<\/p>\n<h1 style=\"text-align: center\">Schokolade zum Mittagessen<\/h1>\n<p>Wenn Ooty noch f\u00fcr etwas anderes als die Zahnradbahn bekannt ist, dann ist es f\u00fcr Schokolade. An jeder Stra\u00dfenecke und dreimal noch dazwischen, gibt es Schokolade zu kaufen. In den verschiedensten Arten. Und zwar sehr gute Schokolade. Gleich am ersten Kiosk deckten wir uns mit ordentlich viel Schokolade ein. Aufgrund des kalten Klimas in Ooty, ist es auch kein Problem, die Schokolade zu genie\u00dfen, ohne Angst um seine sauberen H\u00e4nde haben zu m\u00fcssen.<\/p>\n<h1 style=\"text-align: center\">Ooty Boat House<\/h1>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-419 alignleft\" src=\"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/lukasinindien\/wp-content\/uploads\/sites\/21556\/2019\/02\/IMG_20181227_141540-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"479\" height=\"359\" srcset=\"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/lukasinindien\/wp-content\/uploads\/sites\/21556\/2019\/02\/IMG_20181227_141540-300x225.jpg 300w, https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/lukasinindien\/wp-content\/uploads\/sites\/21556\/2019\/02\/IMG_20181227_141540-768x576.jpg 768w, https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/lukasinindien\/wp-content\/uploads\/sites\/21556\/2019\/02\/IMG_20181227_141540-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/lukasinindien\/wp-content\/uploads\/sites\/21556\/2019\/02\/IMG_20181227_141540-1200x900.jpg 1200w, https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/lukasinindien\/wp-content\/uploads\/sites\/21556\/2019\/02\/IMG_20181227_141540.jpg 1280w\" sizes=\"auto, (max-width: 479px) 100vw, 479px\" \/>Wir setzten unsere Reise fort. Bald merkten wir, dass der ganze Boden mit Pferde\u00e4pfeln in allen erdenklichen Sorten, platt und gut gereift, aber auch ganz frisch und rund, geschm\u00fcckt war. Wir kamen um eine Ecke und standen Angesicht zu\u00a0 Angesicht mit zwei riesigen, gelangweilten und traurigen Augen. Die Augen geh\u00f6rten zu einem Pferd, einem von vielen, auf dem Touristen eine kurze Runde drehen konnten. Allgemein war es auf einmal sehr dicht an Touristen. Und wo Touristen sind, da sind auch Angebote wie Shops nicht weit. Touristen kommen nun zu sehenswerten und besonderen Pl\u00e4tzen. Wie einem See. Dem Ooty See beispielsweise, dem wir nun auch ganz nahe waren.<\/p>\n<p>Er ist ein weiteres Merkmal Ootys und wurde einst von den Britten k\u00fcnstlich dort angelegt. An diesem See liegt das Ooty Boat House, fast schon ein kleiner Freizeitpark.<\/p>\n<p>Im kostenpflichtigen Freizeitpark gab es allerlei kostenpflichtige Angebote. Eine Art Gespensterhaus, Essbuden, Bootstouren, eine sehr kleine Eisenbahn und ein Tretbootverleih. Benni \u00fcberredete uns eines zu mieten und so sa\u00dfen wir kurze Zeit sp\u00e4ter, f\u00fcr eine halbe Stunde, zu dritt in einem Tretboot f\u00fcr vier und traten uns langsam \u00fcber das Wasser.<\/p>\n<p>Nach der Bootstour verlie\u00dfen wir den Park, nahmen eine Rikscha und d\u00fcsten hinein in das Stadtzentrum, zu einem f\u00fcr mich ganz besonderem Ziel. Zum\u2026<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-439 alignright\" src=\"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/lukasinindien\/wp-content\/uploads\/sites\/21556\/2019\/02\/IMG_20181228_142353-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"407\" height=\"305\" srcset=\"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/lukasinindien\/wp-content\/uploads\/sites\/21556\/2019\/02\/IMG_20181228_142353-300x225.jpg 300w, https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/lukasinindien\/wp-content\/uploads\/sites\/21556\/2019\/02\/IMG_20181228_142353-768x576.jpg 768w, https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/lukasinindien\/wp-content\/uploads\/sites\/21556\/2019\/02\/IMG_20181228_142353-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/lukasinindien\/wp-content\/uploads\/sites\/21556\/2019\/02\/IMG_20181228_142353-1200x900.jpg 1200w, https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/lukasinindien\/wp-content\/uploads\/sites\/21556\/2019\/02\/IMG_20181228_142353.jpg 1280w\" sizes=\"auto, (max-width: 407px) 100vw, 407px\" \/><\/p>\n<h1 style=\"text-align: center\">Garten der Ewigkeit<\/h1>\n<p>Genaugenommen ist das nicht ganz richtig. Eigentlich hie\u00df unser Ziel \u201ebotanischer Garten Ootys\u201c, aber macht man sich dort auf die Suche, findet man ewig altes und wunderbares.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-421 alignleft\" src=\"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/lukasinindien\/wp-content\/uploads\/sites\/21556\/2019\/02\/IMG_20181227_160247-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"504\" height=\"378\" srcset=\"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/lukasinindien\/wp-content\/uploads\/sites\/21556\/2019\/02\/IMG_20181227_160247-300x225.jpg 300w, https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/lukasinindien\/wp-content\/uploads\/sites\/21556\/2019\/02\/IMG_20181227_160247-768x576.jpg 768w, https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/lukasinindien\/wp-content\/uploads\/sites\/21556\/2019\/02\/IMG_20181227_160247-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/lukasinindien\/wp-content\/uploads\/sites\/21556\/2019\/02\/IMG_20181227_160247-1200x900.jpg 1200w, https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/lukasinindien\/wp-content\/uploads\/sites\/21556\/2019\/02\/IMG_20181227_160247.jpg 1280w\" sizes=\"auto, (max-width: 504px) 100vw, 504px\" \/>Der vordere Teil des Parks ist ein einfacher, normaler botanischer Garten. Zwischen gro\u00dfen Wiesenfl\u00e4chen winden sich Blumen, kleine B\u00e4ume und B\u00fcsche in die H\u00f6he. \u00dcberall waren Besucher und bestaunten eine Indienkarte aus Blumen oder einen alten versteinerten Baumstumpf, der aber sehr anders als wie auf den nebenstehenden Bildern aussah. Umgeben war dieser Teil des Parks von einer Reihe riesiger B\u00e4ume, die stolz ihre H\u00e4lse in den Himmel reckten.<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-420 alignright\" src=\"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/lukasinindien\/wp-content\/uploads\/sites\/21556\/2019\/02\/IMG_20181227_155300-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"475\" height=\"356\" srcset=\"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/lukasinindien\/wp-content\/uploads\/sites\/21556\/2019\/02\/IMG_20181227_155300-300x225.jpg 300w, https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/lukasinindien\/wp-content\/uploads\/sites\/21556\/2019\/02\/IMG_20181227_155300-768x576.jpg 768w, https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/lukasinindien\/wp-content\/uploads\/sites\/21556\/2019\/02\/IMG_20181227_155300-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/lukasinindien\/wp-content\/uploads\/sites\/21556\/2019\/02\/IMG_20181227_155300-1200x900.jpg 1200w, https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/lukasinindien\/wp-content\/uploads\/sites\/21556\/2019\/02\/IMG_20181227_155300.jpg 1280w\" sizes=\"auto, (max-width: 475px) 100vw, 475px\" \/><\/p>\n<p>Wir folgten einem Schild, das von einem Kakteenhaus sprach, doch wurden ein wenig entt\u00e4uscht, als in dem Haus dann nur \u201eeinfache\u201c Blumen und eine Orchidee ausgestellt waren.<\/p>\n<p>Doch mittlerweile waren wir nahe bei den majest\u00e4tischen B\u00e4umen, die eben noch so weit weg schienen. Wir liefen bereits unter Ausl\u00e4ufern der weiten \u00c4ste,<\/p>\n<div id=\"attachment_422\" style=\"width: 387px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-422\" class=\" wp-image-422\" src=\"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/lukasinindien\/wp-content\/uploads\/sites\/21556\/2019\/02\/IMG_20181227_161101-225x300.jpg\" alt=\"\" width=\"377\" height=\"503\" srcset=\"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/lukasinindien\/wp-content\/uploads\/sites\/21556\/2019\/02\/IMG_20181227_161101-225x300.jpg 225w, https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/lukasinindien\/wp-content\/uploads\/sites\/21556\/2019\/02\/IMG_20181227_161101-768x1024.jpg 768w, https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/lukasinindien\/wp-content\/uploads\/sites\/21556\/2019\/02\/IMG_20181227_161101.jpg 960w\" sizes=\"auto, (max-width: 377px) 100vw, 377px\" \/><p id=\"caption-attachment-422\" class=\"wp-caption-text\">Ein ewiger Vorposten<\/p><\/div>\n<p>die ein paar Vorposten \u00fcber der Erde woben. Dann entdeckten ich einen kleinen Weg, ein St\u00fcck abseits und folgte ihm hinein, hinein in den Wald. Und auf einmal war ich von der Ewigkeit umgeben. B\u00e4ume, uralt und hoch und m\u00e4chtig und wundersch\u00f6n\u2026 und ohne Ende. Ganz gleich in welche Richtung ich meinen Blick wandern lie\u00df. Und dazu war es Menschleer. Vor wenigen Schritten war die Luft noch erf\u00fcllt von Blitzlichtgewittern. Dann jedoch, auf einmal, war es so wunderbar leer. Nur die B\u00e4ume in ihrer ewigen Ruhe. Wenn ich vor so alten B\u00e4umen stehe, dann frage ich mich oft, was diese B\u00e4ume wohl alles schon erlebt haben, gesehen haben, was in ihren massiven St\u00e4mmen an Wissen, an Erfahrung und an Lehren steckt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Eine lange Zeit wanderte ich unter den B\u00e4umen hinweg und obwohl ich immer noch im selben Park war, schien es wie eine ganz andere Welt. Ein riesiger Gegensatz zur F\u00fclle des vorderen Teils. Doch wie die B\u00e4ume auch nur wie f\u00fcr alle Ewigkeit geschaffen scheinen, so ist die Zeit, die der Tag noch hatte, nicht ewig.<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-425 alignright\" src=\"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/lukasinindien\/wp-content\/uploads\/sites\/21556\/2019\/02\/IMG_20181227_162710-225x300.jpg\" alt=\"\" width=\"395\" height=\"527\" srcset=\"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/lukasinindien\/wp-content\/uploads\/sites\/21556\/2019\/02\/IMG_20181227_162710-225x300.jpg 225w, https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/lukasinindien\/wp-content\/uploads\/sites\/21556\/2019\/02\/IMG_20181227_162710-768x1024.jpg 768w, https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/lukasinindien\/wp-content\/uploads\/sites\/21556\/2019\/02\/IMG_20181227_162710.jpg 960w\" sizes=\"auto, (max-width: 395px) 100vw, 395px\" \/><\/p>\n<p>Und so verlie\u00dfen wir den Park wieder. Waren bald wieder von wilden Stimmen umgeben und kamen auf den noch volleren Platz vor dem Park. Autos hupten, Rikschas quakten und H\u00e4ndler schrien einem ins eine Ohr, w\u00e4hrend das zweite von einer schrillen Glocke penetriert wurde. Die indische Realit\u00e4t hatte mich wieder.<\/p>\n<h1 style=\"text-align: center\">Ohne Plan kein Plan<\/h1>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-426 alignleft\" src=\"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/lukasinindien\/wp-content\/uploads\/sites\/21556\/2019\/02\/IMG_20181227_164041-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"455\" height=\"341\" srcset=\"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/lukasinindien\/wp-content\/uploads\/sites\/21556\/2019\/02\/IMG_20181227_164041-300x225.jpg 300w, https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/lukasinindien\/wp-content\/uploads\/sites\/21556\/2019\/02\/IMG_20181227_164041-768x576.jpg 768w, https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/lukasinindien\/wp-content\/uploads\/sites\/21556\/2019\/02\/IMG_20181227_164041-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/lukasinindien\/wp-content\/uploads\/sites\/21556\/2019\/02\/IMG_20181227_164041-1200x900.jpg 1200w, https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/lukasinindien\/wp-content\/uploads\/sites\/21556\/2019\/02\/IMG_20181227_164041.jpg 1280w\" sizes=\"auto, (max-width: 455px) 100vw, 455px\" \/>Wir hatten die Idee, am n\u00e4chsten Tag eine Wanderung durch die Berglandschaft um Ooty zu machen und suchten die Touristeninformation auf, um in dieser Hinsicht eine Idee zu bekommen. Wir bekamen einen Plan der Gegend, viele weitere Tipps und hatten schlie\u00dflich einen Plan, was wir am n\u00e4chsten Tag in Angriff nehmen w\u00fcrden.<\/p>\n<h1 style=\"text-align: center\">Ein Namensvetter als Ersatz<\/h1>\n<div id=\"attachment_427\" style=\"width: 482px\" class=\"wp-caption alignright\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-427\" class=\"wp-image-427\" src=\"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/lukasinindien\/wp-content\/uploads\/sites\/21556\/2019\/02\/IMG_20181227_174634-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"472\" height=\"354\" srcset=\"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/lukasinindien\/wp-content\/uploads\/sites\/21556\/2019\/02\/IMG_20181227_174634-300x225.jpg 300w, https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/lukasinindien\/wp-content\/uploads\/sites\/21556\/2019\/02\/IMG_20181227_174634-768x576.jpg 768w, https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/lukasinindien\/wp-content\/uploads\/sites\/21556\/2019\/02\/IMG_20181227_174634-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/lukasinindien\/wp-content\/uploads\/sites\/21556\/2019\/02\/IMG_20181227_174634-1200x900.jpg 1200w, https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/lukasinindien\/wp-content\/uploads\/sites\/21556\/2019\/02\/IMG_20181227_174634.jpg 1280w\" sizes=\"auto, (max-width: 472px) 100vw, 472px\" \/><p id=\"caption-attachment-427\" class=\"wp-caption-text\">Zur heiligsten Dreieinigkeit<\/p><\/div>\n<p>Doch noch war der Tag nicht vorbei und bevor wir zu Tisch gehen wollten, beschlossen wir noch eine der gro\u00dfen Kirchen, die auf dem Plan verzeichnet war, zu besuchen. Dort angekommen merkten wir, dass ihre Tore bereits fest verschlossen waren.<\/p>\n<p>Doch das war mir in diesem Moment ganz egal. Denn direkt neben der Kirche, fand ich etwas viel besseres. Einen Namensvetter. Einen Namensvetter meiner Heimatgemeinde in Ludwigsburg. Eine weitere Kirche\u2026 mit dem Namen \u201eHoly Trinity\u201c. Und sie war offen. Wir besichtigen die Kirche und liefen dann noch die ankn\u00fcpfende Stra\u00dfe hin und her, an deren Seite alte Ziegelh\u00e4user aus der Zeit der Britten lagen. Dann folgten wir dem Reisef\u00fchrer zu einer Essgelegenheit.<\/p>\n<h1 style=\"text-align: center\">F\u00fcr mehr, weniger<\/h1>\n<div id=\"attachment_424\" style=\"width: 351px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-424\" class=\"wp-image-424\" src=\"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/lukasinindien\/wp-content\/uploads\/sites\/21556\/2019\/02\/IMG_20181227_162337-225x300.jpg\" alt=\"\" width=\"341\" height=\"455\" srcset=\"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/lukasinindien\/wp-content\/uploads\/sites\/21556\/2019\/02\/IMG_20181227_162337-225x300.jpg 225w, https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/lukasinindien\/wp-content\/uploads\/sites\/21556\/2019\/02\/IMG_20181227_162337-768x1024.jpg 768w, https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/lukasinindien\/wp-content\/uploads\/sites\/21556\/2019\/02\/IMG_20181227_162337.jpg 960w\" sizes=\"auto, (max-width: 341px) 100vw, 341px\" \/><p id=\"caption-attachment-424\" class=\"wp-caption-text\">Noch zwei weitere Eindr\u00fccke aus dem botanischen Garten als Leckerbissen nebenher.<\/p><\/div>\n<p>Leider stellte sich heraus, dass das Etablissement nicht ganz so war, wie es beim Lesen den Anschein gemacht hatte. Es war im Prinzip ein Schnellrestaurant. Kellner sausten durch die G\u00e4nge und Menschen kamen und gingen wie auf einem Flie\u00dfband.<\/p>\n<p>Wir ergatterten einen Platz, doch es stellte sich heraus, dass die Abendessenkarte erst in einer halben Stunde dran war. Also beschlossen wir, erstmal nur eine Kleinigkeit zu trinken und noch eine halbe Stunde dort zu warten. Wir warteten also, w\u00e4hrend sich die Tische um uns leerten und wieder f\u00fcllten. Dann war die halbe Stunde um und wir bestellten. Wir bekamen unser Essen, doch nicht ansatzweise so gut wie noch in Madurai war es, daf\u00fcr aber umso teurer. Ja, wir waren eine Person mehr, aber zahlten fast das Sechsfache. Und es war einfach nur unglaublich laut und unruhig dort. Einmal bedient, beachteten die Kellner einen dort auch nicht mehr, und so machte ich mich selber auf den Weg, um noch einen Smoothie zu kaufen. Da <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-423 alignright\" src=\"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/lukasinindien\/wp-content\/uploads\/sites\/21556\/2019\/02\/IMG_20181227_162106-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"504\" height=\"378\" srcset=\"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/lukasinindien\/wp-content\/uploads\/sites\/21556\/2019\/02\/IMG_20181227_162106-300x225.jpg 300w, https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/lukasinindien\/wp-content\/uploads\/sites\/21556\/2019\/02\/IMG_20181227_162106-768x576.jpg 768w, https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/lukasinindien\/wp-content\/uploads\/sites\/21556\/2019\/02\/IMG_20181227_162106-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/lukasinindien\/wp-content\/uploads\/sites\/21556\/2019\/02\/IMG_20181227_162106-1200x900.jpg 1200w, https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/lukasinindien\/wp-content\/uploads\/sites\/21556\/2019\/02\/IMG_20181227_162106.jpg 1280w\" sizes=\"auto, (max-width: 504px) 100vw, 504px\" \/>war es angenehm ruhig und die Mitarbeiter waren unglaublich cool drauf. Denn sie hatten wenig zu tun und freuten sich, mit mir zu reden und mir alles zu erkl\u00e4ren und wild vorzumachen. Eine richtige kleine Show zogen sie ab und lie\u00dfen sich dabei ihre Zeit. Als wir langsam an den letzten Resten unserer Getr\u00e4nke nippten, waren wir schon umringt von einer Meute, die unsere Pl\u00e4tze begehrten. Als Benni sich die H\u00e4nde waschen ging, stand sogar schon eine Handtasche auf seinem Platz, als er wiederkam. H\u00f6flich machten wir die Umstehenden darauf aufmerksam, dass wir noch nicht weg waren, bezahlten dann aber und machten uns langsam auf den Weg hinaus und Richtung Unterkunft.<\/p>\n<p>Dort verabschiedete sich unsere Begleitung. Sie w\u00fcrde \u00fcber die Nacht zur\u00fcck fahren. Wir bedankten uns ganz herzlich und er ging. Ehrlich gesagt, hat er zwar immer versucht, uns eine Hilfe zu sein und anzuleiten, am Ende waren wir es aber, die ihn immer weiter durch die Stra\u00dfen hinter uns her zogen.<\/p>\n<p>M\u00fcde fielen wir dann in unsere Betten und erwachten frisch und erholt am wundersch\u00f6nen, aber auch sehr kalten, n\u00e4chsten Morgen.<\/p>\n<h1 style=\"text-align: center\">Nein, laufen ist verboten, weil das kostet ja nichts<\/h1>\n<div id=\"attachment_435\" style=\"width: 477px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-435\" class=\"wp-image-435\" src=\"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/lukasinindien\/wp-content\/uploads\/sites\/21556\/2019\/02\/IMG_20181228_121440-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"467\" height=\"350\" srcset=\"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/lukasinindien\/wp-content\/uploads\/sites\/21556\/2019\/02\/IMG_20181228_121440-300x225.jpg 300w, https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/lukasinindien\/wp-content\/uploads\/sites\/21556\/2019\/02\/IMG_20181228_121440-768x576.jpg 768w, https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/lukasinindien\/wp-content\/uploads\/sites\/21556\/2019\/02\/IMG_20181228_121440-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/lukasinindien\/wp-content\/uploads\/sites\/21556\/2019\/02\/IMG_20181228_121440-1200x900.jpg 1200w, https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/lukasinindien\/wp-content\/uploads\/sites\/21556\/2019\/02\/IMG_20181228_121440.jpg 1280w\" sizes=\"auto, (max-width: 467px) 100vw, 467px\" \/><p id=\"caption-attachment-435\" class=\"wp-caption-text\">Morgens m\u00fcsst ihr dort hoch, da ist die Luft klar, sagten sie.<\/p><\/div>\n<p>Unser Ziel f\u00fcr den n\u00e4chsten Morgen, war eine Aussichtsplattform auf dem h\u00f6chsten Berg des Gebirges um die Stadt. Zuerst fuhren wir mit dem Linienbus und wollten den Rest des Weges dann laufen, wie von der Touristeninformation vorgeschlagen. Doch dort wurde uns dann gesagt, laufen sei verboten, wir m\u00fcssen f\u00fcr einen Jeep bezahlen, um hoch zu fahren. Wir redeten ein wenig hin und her, doch schlussendlich blieb uns nichts anderes \u00fcbrig. Wir schlossen uns mit ein paar anderen Touristen zusammen, die eigentlich auch laufen wollten und setzen uns in einen Jeep. Eine sehr holprige Fahrt begann, die bald in einem dichten Stau m\u00fcnden sollte. Langsam schleppte sich der Jeep voran, bis wir auf einmal unser Ziel erreicht hatten, ausstiegen und auf einmal in laut hupenden Staubwolken standen.<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-434 alignright\" src=\"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/lukasinindien\/wp-content\/uploads\/sites\/21556\/2019\/02\/IMG_20181228_120442-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"511\" height=\"383\" srcset=\"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/lukasinindien\/wp-content\/uploads\/sites\/21556\/2019\/02\/IMG_20181228_120442-300x225.jpg 300w, https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/lukasinindien\/wp-content\/uploads\/sites\/21556\/2019\/02\/IMG_20181228_120442-768x576.jpg 768w, https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/lukasinindien\/wp-content\/uploads\/sites\/21556\/2019\/02\/IMG_20181228_120442-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/lukasinindien\/wp-content\/uploads\/sites\/21556\/2019\/02\/IMG_20181228_120442-1200x900.jpg 1200w, https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/lukasinindien\/wp-content\/uploads\/sites\/21556\/2019\/02\/IMG_20181228_120442.jpg 1280w\" sizes=\"auto, (max-width: 511px) 100vw, 511px\" \/><\/p>\n<p>Unser Weg zum Aussichtspunkt war verziert durch unz\u00e4hlige Verkaufsst\u00e4nde zu allen Seiten. So ziemlich alles gab es dort zu kaufen. Von Fr\u00fcchten, \u00fcber Spielzeug bis hin zu Schmuck und irgendwelchen Masken. Dann endeten die Verkaufsst\u00e4nde pl\u00f6tzlich und nur noch einer blieb als letztes Hindernis bestehen. Der Stand f\u00fcr Eintrittskarten zur Aussichtsplattform.<\/p>\n<p>Gekonnt und ohne Probleme meisterten wir aber dieses Hindernis und fanden uns dann etlich viele Meter \u00fcber der Stadt wieder.<\/p>\n<p>Die Abh\u00e4nge unter uns waren bef\u00fcllt mit unz\u00e4hligen gro\u00dfen B\u00e4umen von jedweder Art. Immer wieder taten sich L\u00fccken im Wald auf. In den meisten waren Teeplantagen und kleine Ansiedlungen. Doch in der gr\u00f6\u00dften L\u00fccke, in der Mitte des Tales, war die Stadt Ooty.<\/p>\n<p>Nach einer Stunde w\u00fcrde uns unser Jeep wieder nach unten bringen. Nachdem wir die Aussicht lange und ausgiebig genossen haben, machten wir uns wieder auf den Weg durch die vielen Verlaufsl\u00e4den und fanden uns dann auf einmal erneut im gro\u00dfen Chaos aus Staub, L\u00e4rm und Autos wieder.<\/p>\n<div id=\"attachment_428\" style=\"width: 497px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-428\" class=\"wp-image-428\" src=\"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/lukasinindien\/wp-content\/uploads\/sites\/21556\/2019\/02\/IMG_20181228_114846-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"487\" height=\"365\" srcset=\"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/lukasinindien\/wp-content\/uploads\/sites\/21556\/2019\/02\/IMG_20181228_114846-300x225.jpg 300w, https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/lukasinindien\/wp-content\/uploads\/sites\/21556\/2019\/02\/IMG_20181228_114846-768x576.jpg 768w, https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/lukasinindien\/wp-content\/uploads\/sites\/21556\/2019\/02\/IMG_20181228_114846-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/lukasinindien\/wp-content\/uploads\/sites\/21556\/2019\/02\/IMG_20181228_114846-1200x900.jpg 1200w, https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/lukasinindien\/wp-content\/uploads\/sites\/21556\/2019\/02\/IMG_20181228_114846.jpg 1280w\" sizes=\"auto, (max-width: 487px) 100vw, 487px\" \/><p id=\"caption-attachment-428\" class=\"wp-caption-text\">Nur zu Fu\u00df ist wahre sch\u00f6nheit wirklich zu finden (Auf dem Weg zur Teeplantage)<\/p><\/div>\n<p>Wir fuhren den holprigen Weg wieder zur\u00fcck, brachen dann aber in eine Richtung auf, die die wenigsten Touristen einschlagen. Und das zu Fu\u00df.<\/p>\n<h1 style=\"text-align: center\">Eine Teeplantage zum spazieren gehen<\/h1>\n<div id=\"attachment_436\" style=\"width: 498px\" class=\"wp-caption alignright\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-436\" class=\"wp-image-436\" src=\"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/lukasinindien\/wp-content\/uploads\/sites\/21556\/2019\/02\/IMG_20181228_132855-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"488\" height=\"366\" srcset=\"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/lukasinindien\/wp-content\/uploads\/sites\/21556\/2019\/02\/IMG_20181228_132855-300x225.jpg 300w, https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/lukasinindien\/wp-content\/uploads\/sites\/21556\/2019\/02\/IMG_20181228_132855-768x576.jpg 768w, https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/lukasinindien\/wp-content\/uploads\/sites\/21556\/2019\/02\/IMG_20181228_132855-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/lukasinindien\/wp-content\/uploads\/sites\/21556\/2019\/02\/IMG_20181228_132855-1200x900.jpg 1200w, https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/lukasinindien\/wp-content\/uploads\/sites\/21556\/2019\/02\/IMG_20181228_132855.jpg 1280w\" sizes=\"auto, (max-width: 488px) 100vw, 488px\" \/><p id=\"caption-attachment-436\" class=\"wp-caption-text\">Tee links&#8230; und Tee rechts<\/p><\/div>\n<p>Ganz in der N\u00e4he gab es n\u00e4mlich eine Teeplantage zu besichtigen. Und genau die war nun unser Ziel. Wir liefen also die Stra\u00dfe am Berghang entlang. Immer wieder lagen Teefelder zu unseren Seiten, hinter denen sich Berge hoben und T\u00e4ler senkten. Nach einer guten halbe Stunde erreichten wir unser Ziel.<\/p>\n<div id=\"attachment_438\" style=\"width: 365px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-438\" class=\"wp-image-438\" src=\"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/lukasinindien\/wp-content\/uploads\/sites\/21556\/2019\/02\/IMG_20181228_140014-225x300.jpg\" alt=\"\" width=\"355\" height=\"474\" srcset=\"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/lukasinindien\/wp-content\/uploads\/sites\/21556\/2019\/02\/IMG_20181228_140014-225x300.jpg 225w, https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/lukasinindien\/wp-content\/uploads\/sites\/21556\/2019\/02\/IMG_20181228_140014-768x1024.jpg 768w, https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/lukasinindien\/wp-content\/uploads\/sites\/21556\/2019\/02\/IMG_20181228_140014.jpg 960w\" sizes=\"auto, (max-width: 355px) 100vw, 355px\" \/><p id=\"caption-attachment-438\" class=\"wp-caption-text\">Riecht nach nichts, schmeckt wohl auch nach nichts, kann aber richtig lecker werden, Tee.<\/p><\/div>\n<p>Erstaunlich leer war es dort, daf\u00fcr aber umso sch\u00f6ner. Wir schlenderten auf einem kleinen Weg mitten durch die Teeplantage und lasen die Geschichte des Tees in <a href=\"https:\/\/strassenkinder.de\/laender\/asien\/inden\/\">Indien<\/a>.<\/p>\n<div id=\"attachment_437\" style=\"width: 477px\" class=\"wp-caption alignright\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-437\" class=\" wp-image-437\" src=\"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/lukasinindien\/wp-content\/uploads\/sites\/21556\/2019\/02\/IMG_20181228_135440-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"467\" height=\"350\" srcset=\"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/lukasinindien\/wp-content\/uploads\/sites\/21556\/2019\/02\/IMG_20181228_135440-300x225.jpg 300w, https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/lukasinindien\/wp-content\/uploads\/sites\/21556\/2019\/02\/IMG_20181228_135440-768x576.jpg 768w, https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/lukasinindien\/wp-content\/uploads\/sites\/21556\/2019\/02\/IMG_20181228_135440-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/lukasinindien\/wp-content\/uploads\/sites\/21556\/2019\/02\/IMG_20181228_135440-1200x900.jpg 1200w, https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/lukasinindien\/wp-content\/uploads\/sites\/21556\/2019\/02\/IMG_20181228_135440.jpg 1280w\" sizes=\"auto, (max-width: 467px) 100vw, 467px\" \/><p id=\"caption-attachment-437\" class=\"wp-caption-text\">Auch die Teeplantage ist von B\u00e4umen umringt<\/p><\/div>\n<p>Kurzgefasst wurde der Tee von den Britten aus China geschmuggelt und nach Indien gebracht. Dort experimentierten sie damit herum und betrieben bald eigenen und sehr erfolgreichen Teeanbau.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-440 alignleft\" src=\"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/lukasinindien\/wp-content\/uploads\/sites\/21556\/2019\/02\/IMG_20181228_142400-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"467\" height=\"350\" srcset=\"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/lukasinindien\/wp-content\/uploads\/sites\/21556\/2019\/02\/IMG_20181228_142400-300x225.jpg 300w, https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/lukasinindien\/wp-content\/uploads\/sites\/21556\/2019\/02\/IMG_20181228_142400-768x576.jpg 768w, https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/lukasinindien\/wp-content\/uploads\/sites\/21556\/2019\/02\/IMG_20181228_142400-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/lukasinindien\/wp-content\/uploads\/sites\/21556\/2019\/02\/IMG_20181228_142400-1200x900.jpg 1200w, https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/lukasinindien\/wp-content\/uploads\/sites\/21556\/2019\/02\/IMG_20181228_142400.jpg 1280w\" sizes=\"auto, (max-width: 467px) 100vw, 467px\" \/>Dann tranken wir noch eine Tasse wunderbaren Tee und machten uns auf den Heimweg. Denn die Zeit war schon gut vorgeschritten unser Programm aber noch nicht am Ende.<\/p>\n<h1><\/h1>\n<h1><\/h1>\n<h1><\/h1>\n<h1><\/h1>\n<h1><\/h1>\n<h1><\/h1>\n<h1 style=\"text-align: center\">Ein kleiner Spaziergang<\/h1>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-441 alignright\" src=\"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/lukasinindien\/wp-content\/uploads\/sites\/21556\/2019\/02\/IMG_20181228_162535-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"413\" height=\"310\" srcset=\"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/lukasinindien\/wp-content\/uploads\/sites\/21556\/2019\/02\/IMG_20181228_162535-300x225.jpg 300w, https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/lukasinindien\/wp-content\/uploads\/sites\/21556\/2019\/02\/IMG_20181228_162535-768x576.jpg 768w, https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/lukasinindien\/wp-content\/uploads\/sites\/21556\/2019\/02\/IMG_20181228_162535-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/lukasinindien\/wp-content\/uploads\/sites\/21556\/2019\/02\/IMG_20181228_162535-1200x900.jpg 1200w, https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/lukasinindien\/wp-content\/uploads\/sites\/21556\/2019\/02\/IMG_20181228_162535.jpg 1280w\" sizes=\"auto, (max-width: 413px) 100vw, 413px\" \/>Wir f\u00fchren mit dem Bus zur\u00fcck in die Stadt und nach einem kleinen sp\u00e4ten Mittagessen auf die Hand, sa\u00dfen wir auch schon wieder im Bus. Diesmal ging es aber in die andere Richtung aus der Stadt heraus. Wir f\u00fchren wieder einen Berg hinauf. Bei einem anderen Aussichtspunkt stiegen wir aus, doch nicht dieser war unser Ziel. Wir wollten eine kleine Wanderung entlang der Berglandschaft machen. So schlugen wir <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-442 alignleft\" src=\"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/lukasinindien\/wp-content\/uploads\/sites\/21556\/2019\/02\/IMG_20181228_170435-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"451\" height=\"338\" srcset=\"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/lukasinindien\/wp-content\/uploads\/sites\/21556\/2019\/02\/IMG_20181228_170435-300x225.jpg 300w, https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/lukasinindien\/wp-content\/uploads\/sites\/21556\/2019\/02\/IMG_20181228_170435-768x576.jpg 768w, https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/lukasinindien\/wp-content\/uploads\/sites\/21556\/2019\/02\/IMG_20181228_170435-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/lukasinindien\/wp-content\/uploads\/sites\/21556\/2019\/02\/IMG_20181228_170435-1200x900.jpg 1200w, https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/lukasinindien\/wp-content\/uploads\/sites\/21556\/2019\/02\/IMG_20181228_170435.jpg 1280w\" sizes=\"auto, (max-width: 451px) 100vw, 451px\" \/>einen Weg ein, der den Berg wieder hinab f\u00fchrte, langsam. Wir kamen durch kleine D\u00f6rfer und liefen entlang weiterer Teeplantagen, bis wir schlie\u00dfen in einen Wald kamen und auf einmal vor einer der Haltestellen der Bahn standen. Doch wir gingen weiter, bis wir irgendwann wieder auf der Hauptstra\u00dfe waren, dort wartete netter Weise genau ein Bus auf uns, der uns zur\u00fcck in die Stadt brachte.<\/p>\n<h1 style=\"text-align: center\">Der erste Abschied<\/h1>\n<p>Es war der letzte Abend, den wir in Ooty hatten. Wir stiegen am Hauptverkehrsknoten aus. Aber\u00a0 es war noch nicht ganz Zeit f\u00fcrs Abendessen und so st\u00f6berten wir zun\u00e4chst noch durch einen Buchladen.<\/p>\n<p>Dann machten wir uns auf zu einem Restaurant. Dort nahm das Naan Schicksal seinen Lauf. Ich bestellte Naan mit Paneer butter masala, auch Paneer tikka masala genannt, und es \u00fcbertraf sogar noch die Vorz\u00fcglichkeit Madurais.<\/p>\n<p>Dann fuhren wir ein letztes Mal durch die eisig kalte Nacht, kuschelten uns in dicke Decken ein und waren bald in den Weiten der Tr\u00e4ume verloren.<\/p>\n<p>Am n\u00e4chsten vorangeschrittenen Morgen machten wir uns dann wieder in Richtung Bus-Stand auf. Schnell fanden wir einen Bus in Richtung Mysuru und Bandipur.<\/p>\n<p>Wir sagten Lebewohl Ooty und waren Aufgebrochen zu Tiger, Elefanten und Co. . Doch das ist Stoff f\u00fcr eine andere Geschichte.<\/p>\n<p>Auf bald,<\/p>\n<p>Lukas<\/p>\n<hr \/>\n<p style=\"text-align: center\"><strong>Was zuvor geschah<br \/>\n<\/strong><a href=\"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/lukasinindien\/etappe1-madurai\/\">I. Etappe &#8211; Vom zweiten Mal Madurai<\/a><\/p>\n<hr \/>\n<p style=\"text-align: center\"><strong>Was danach geschieht<\/strong><br \/>\n<a href=\"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/lukasinindien\/etappe3-bandipur\/\">III. Etappe &#8211; Von Tiger, Elefanten und Co. \/ Der Bandipur Nationalpark<\/a><\/p>\n<hr \/>\n<p style=\"text-align: center\"><strong>Der ganze Urlaub auf einen Blick<br \/>\n<\/strong><a href=\"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/lukasinindien\/von-der-ersten-grossen-reise\/\">Die Urlaubs\u00fcbersicht<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Eine Schlacht ist ein heftiger, l\u00e4ngere Zeit anhaltender [aus mehreren einzelnen, an verschiedenen Orten ausgetragenen Gefechten bestehender] Kampf zwischen gr\u00f6\u00dferen milit\u00e4rischen Einheiten, zumindest definiert der Duden dies so. Ganz so schlimm war es gl\u00fcckliche Weise nicht, als wir versuchten, noch Tickets f\u00fcr die Zahnradbahn nach Ooty zu ergattern. 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