{"id":144,"date":"2018-10-22T10:00:47","date_gmt":"2018-10-22T08:00:47","guid":{"rendered":"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/lukasinindien\/?p=144"},"modified":"2019-02-08T08:58:07","modified_gmt":"2019-02-08T07:58:07","slug":"von-der-grossen-stadt-madurai","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/lukasinindien\/von-der-grossen-stadt-madurai\/","title":{"rendered":"Von der gro\u00dfen Stadt &#8211; Madurai"},"content":{"rendered":"<p>In eigentlich jedem zweiten Fantasy-Roman kommt es vor. Ein junger Held aus dem Lande, verl\u00e4sst, aus fasslichen oder innerlichen Gr\u00fcnden seine Heimat und kommt in die gro\u00dfe Stadt. Durch viele Erz\u00e4hlungen hatte der junge Held ein Bild von der Stadt. Gro\u00df und voller Wunderdinge, die man auf dem Land noch nie gesehen hat. Und vor allem wartet dort wohl Freiheit. Die Menschen dort haben es, so denkt der Held, viel besser und gro\u00dfes Gl\u00fcck dort zu leben. Dann kommt der Held in die Stadt und wird von ihr erschlagen von dem, wie es wirklich ist. Nichts ist wirklich so, wie er es sich ausgemalt hatte, er f\u00fchlt sich beengt und unwohl und ohne jedwede Freiheit.<\/p>\n<p>Ich glaube ein wenig so wie einem dieser zahlreichen Helden ging es mir, als wir durch die vollen und lauten Stra\u00dfen Madurais gingen, zumindest zeitweise.<\/p>\n<p>Aber erstmal begann unsere Reise noch im ruhigen und friedlichen Vilathikulam und schlummerten tief und fest. Doch schon bald w\u00fcrde dies ein Wecker in gro\u00dfer fr\u00fche beenden.<\/p>\n<h1 style=\"text-align: center\">Madurai f\u00fcr Dummies und Schlauies<\/h1>\n<p><em>Folgend habe ich mal ein paar Informationen aufgeschrieben, die ich aus diversen Reisef\u00fchrern und Internetquellen habe, um Interessenten einen kurzen \u00dcberblick \u00fcber die Stadt zu geben. Wer nur \u00fcber unserer Reise lesen m\u00f6chte, kann dieses Punkt auch gerne \u00fcberspringen. Mehr als eine kurze Recherche ist das hier erstmal nicht.<\/em><\/p>\n<p>Die Geschichte Madurais beginnt vor \u00fcber zweitausend Jahren. Damit ist sie eine der \u00e4ltesten St\u00e4dte im S\u00fcden Indiens und gilt als das Zentrum f\u00fcr tamilische Kultur.<\/p>\n<p>Die genauen Urspr\u00fcnge sind aber nicht bekannt. Die Legende erz\u00e4hlt, das einst ein Farmer durch den Wald, der das Gebiet bewuchs, ging und dort auf Indra (Der K\u00f6nig der G\u00f6tter in der vedischen Religion, heute im Hinduismus ein wenig bedeutender Gott) traf, der ein selbst kreiertes Lingam (Symbol des Hindu Gottes Shiva) anbetete. Der Farmer berichtete dies seinem K\u00f6nig und dieser entschloss, den Wald sofort nieder zu f\u00e4llen und einen Tempel um das Symbol zu bauen. Dies geschah und bald begann dann sich eine gro\u00dfe Stadt mit dem Tempel als Zentrum dort zu errichten.<\/p>\n<p>Fr\u00fch schon wurde die Stadt von Reisenden aus Rom oder Griechenland besucht, die einen regen Handel mit dem Pandya K\u00f6nig hielten.<\/p>\n<p>DiePandya waren eines der ersten fr\u00fchen K\u00f6nigreiche S\u00fcdindiens und Madurai war ihre Hauptstadt. Zu dieser Zeit sollte dort auch eine Akademie gewesen sein, die von vielen Dichtern besucht wurde, die die tamilische Dichtung pflegten und pr\u00e4gten, weshalb Madurai auch in vielen Literarischen Texten eine wichtige Rolle spielt.<\/p>\n<p>Um das vierte Jahrhundert n. Chr. endete dann die Vorherrschaft der Pandya vorerst, da die Erzfeinde der Pandya, die Kalabhra, das alte K\u00f6nigreich eroberten. Im 12.Jahrhunder gelang es aber den Pandya das Land zur\u00fcckzuerobern. Doch die Wiedererlangung wehrte nicht lang, denn kurz darauf wurde das Land vom Sultan von Dehli erobert. Diese islamistische Herrschaft w\u00e4hrte aber auch nicht lange, da sie vom Hindu-K\u00f6nigreich Vijayanagar vernichtend geschlagen wurde. Die sogenannte Nayak-Dynastie w\u00e4hrte dann, bis die Britten kamen und <a href=\"https:\/\/strassenkinder.de\/laender\/asien\/inden\/\">Indien<\/a> einnahmen.<\/p>\n<p>Durch dieses viele hin und her der Herrschaft soll die Stadt viel an verschiedenen Kulturen gewonnen haben, weshalb es heute eben als Zentrum f\u00fcr tamilische Kultur steht.<br \/>\nHeute ist Madurai mit etwa 1million Einwohnern die drittgr\u00f6\u00dfte Stadt Tamil Nadus.<\/p>\n<h1>Hin-*<\/h1>\n<p>Wir standen am Bus-Stand von Vilathikulam und warteten. Und obwohl es bei uns im Projekt noch ruhig war und alle schliefen, als wir gerade eben das Gel\u00e4nde verlassen hatten, war hier schon etwas los. Busfahrer und Kontrolleure standen in Gr\u00fcppchen auf dem Platz, die kleinen Kioskl\u00e4den um den Platz waren schon alle ge\u00f6ffnet oder sind vielleicht sogar noch nie wirklich zu gewesen. Bisher war ich noch nicht sp\u00e4t in der Nacht am Bus-Stand, daher kann ich das noch nicht genau sagen. Einige Busse fuhren auf den Platz und verlie\u00dfen ihn wieder, nachdem Menschen ein- oder ausgestiegen sind. Aber ganz so besucht, wie am Tage, war es noch nicht, aber zumindest erwachte gerade alles zum Leben.<\/p>\n<p>Dann kam unser Bus, der nette Kontrolleur, den wir nach dem richtigen Bus bereits gefragt hatten, machte uns auf diesen aufmerksam und unsere knapp zweieinhalb St\u00fcndige Fahrt immer geradeaus Richtung Norden begann.<\/p>\n<p>Sch\u00f6nerweise hatten wir einen sehr bequemen Bus und ruhigen Busfahrer, weshalb die vielen Schlagl\u00f6cher und Betonwellen, zum Abbremsen des Verkehrs, auf den Stra\u00dfen nicht allzu sehr auffielen und nur ein wenig f\u00fcr H\u00fcpfpartien sorgten. Zu unserer linken und rechten zogen sich endlose gr\u00fcne Felder in die Ferne. Die einzigen Anhebungen, waren k\u00fcnstliche gro\u00dfe Erdh\u00fcgel, die hier und da aus dem Boden stachen. Immer wieder kamen wir durch kleine Dorfe oder Dorfschaften und immer wieder hielt der Bus, um neue Leute einzuladen oder Personen dort abzusetzen. Meist war dies aber ein einsteigen, bis der Bus immer voller wurde, bis wir dann ein oder zweimal in eine gr\u00f6\u00dfere Stadt kamen und der Bus danach wieder sehr leer war.<\/p>\n<p>Irgendwann erreichten wir dann unser Ziel, Madurai.<\/p>\n<h1 style=\"text-align: center\">Madurai im Schnelldurchlauf<\/h1>\n<div id=\"attachment_196\" style=\"width: 302px\" class=\"wp-caption alignright\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-196\" class=\"wp-image-196\" src=\"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/lukasinindien\/wp-content\/uploads\/sites\/21556\/2019\/01\/IMG-20181020-WA0035-225x300.jpg\" alt=\"\" width=\"292\" height=\"389\" srcset=\"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/lukasinindien\/wp-content\/uploads\/sites\/21556\/2019\/01\/IMG-20181020-WA0035-225x300.jpg 225w, https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/lukasinindien\/wp-content\/uploads\/sites\/21556\/2019\/01\/IMG-20181020-WA0035-768x1024.jpg 768w, https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/lukasinindien\/wp-content\/uploads\/sites\/21556\/2019\/01\/IMG-20181020-WA0035.jpg 960w\" sizes=\"auto, (max-width: 292px) 100vw, 292px\" \/><p id=\"caption-attachment-196\" class=\"wp-caption-text\">Das Gandhi memorial (Bild von Benni)<\/p><\/div>\n<p>Unser Direktor war so freundlich uns am Vortag, obwohl er gar nicht in Vilathikulam, sondern wieder einmal auf einer Besprechung war, uns bei den Salesianer Madurais anzumelden und eine Begleitung zu organisieren.<\/p>\n<p>In Madurai nun also angekommen, nahmen wir uns dann ein Taxi, wurden dabei sogar nicht mal abgezogen, und cruisen durch engere und \u00fcber breitere Stra\u00dfen, mit dem Ziel \u201eHauptquartier der Salesianers Madurais\u201c. Dort trafen wir auf unsere Ansprechperson, Begleitung und Reisef\u00fchrer Godwin und auf David, der uns auch begleitet hat. Nach einer kurzen St\u00e4rkung mit Beuteltee, unges\u00fc\u00dft(!), ging es dann auch schon wieder zu viert rein in ein Taxi und ab zum Gandhi Memorial Museum.<\/p>\n<div id=\"attachment_197\" style=\"width: 370px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-197\" class=\"wp-image-197\" src=\"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/lukasinindien\/wp-content\/uploads\/sites\/21556\/2019\/01\/IMG-20181020-WA0038-225x300.jpg\" alt=\"\" width=\"360\" height=\"480\" srcset=\"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/lukasinindien\/wp-content\/uploads\/sites\/21556\/2019\/01\/IMG-20181020-WA0038-225x300.jpg 225w, https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/lukasinindien\/wp-content\/uploads\/sites\/21556\/2019\/01\/IMG-20181020-WA0038-768x1024.jpg 768w, https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/lukasinindien\/wp-content\/uploads\/sites\/21556\/2019\/01\/IMG-20181020-WA0038.jpg 960w\" sizes=\"auto, (max-width: 360px) 100vw, 360px\" \/><p id=\"caption-attachment-197\" class=\"wp-caption-text\">St. Mary&#8217;s Cathedral (Bild von Benni)<\/p><\/div>\n<p>In diesem war die Geschichte von der Britischen Herrschaft \u00fcber Indien, bis zur Unabh\u00e4ngigkeit und der Lebensweg von Mahatma Gandhi und einigen anderen wichtigen Personen mit Texten und Bilder ausgestellt. Au\u00dferdem gab es dann noch einige alte Gegenst\u00e4nde von Gandhi, wie sein Hemd, das bei er bei seiner Ermordung getragen hatte. Da wir ja aber nur einen Tag Zeit hatten, uns aber sehr viel am Vormittag gezeigt werden sollten, sa\u00dfen wir auch bald schon wieder in einem Taxi, mit einem f\u00fcr uns unbekanntem Ziel.<\/p>\n<p>Wir fuhren ins Herz der Stadt, mitten in die Innenstadt. Da die um einen gro\u00dfen und bekannten Tempel gebaut ist, blitzt nun am Ende jeder Seitengasse dieser Tempel auf und erstreckt sich hoch in die H\u00f6he. Bevor wir aber das hinduistische Bauwerk begutachten wollten, ging es erstmal zu einem chtistlichen Bauwerk, der Kathedrale von Madurai, die, wie viele Kirche hier, sehr bunt gehalten ist und von au\u00dfen in den Farben blau und wei\u00df strunzt. Jedoch blieb hier keine wirkliche Minute Zeit f\u00fcr eine richtige Besichtigung, denn das Taxi wartete und der Fahrer hatte uns eine Minute zugesprochen.<\/p>\n<div id=\"attachment_184\" style=\"width: 413px\" class=\"wp-caption alignright\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-184\" class=\"wp-image-184\" src=\"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/lukasinindien\/wp-content\/uploads\/sites\/21556\/2019\/01\/IMG_20181019_114037-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"403\" height=\"302\" srcset=\"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/lukasinindien\/wp-content\/uploads\/sites\/21556\/2019\/01\/IMG_20181019_114037-300x225.jpg 300w, https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/lukasinindien\/wp-content\/uploads\/sites\/21556\/2019\/01\/IMG_20181019_114037-768x576.jpg 768w, https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/lukasinindien\/wp-content\/uploads\/sites\/21556\/2019\/01\/IMG_20181019_114037-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/lukasinindien\/wp-content\/uploads\/sites\/21556\/2019\/01\/IMG_20181019_114037-1200x900.jpg 1200w, https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/lukasinindien\/wp-content\/uploads\/sites\/21556\/2019\/01\/IMG_20181019_114037.jpg 1280w\" sizes=\"auto, (max-width: 403px) 100vw, 403px\" \/><p id=\"caption-attachment-184\" class=\"wp-caption-text\">Thirumalai Nayak Palace<\/p><\/div>\n<p>Dann ging es weiter, weiter hinein in die Innenstadt. Der n\u00e4chste Halt sollte der Thirumalai Nayak Palace aus der Nayak-Dynastie sein. Nat\u00fcrlichen zahlen Ausl\u00e4nder hier einen h\u00f6heren Eintrittspreis und Fotos machen wird auch nochmal extra berechnet. Dann ging es hinein, durch einen Metalldetektor, der bei jedem, der dort durchging, piepste, aber das interessierte auch irgendwie keinen. Nachdem wir den prunkvollen Palast dann durchlaufen und besichtigt hatten ging es weiter, nun zu fu\u00df, quer durch die Innenstadt. Erst noch durch kleine Gassen, dann aber raus auf offene Stra\u00dfen voller Autos, Menschen, L\u00e4rm und M\u00fcll. Es war, wie ich fand, unglaublich anstrenged und auslaugend, sich durch diese Mengen zu w\u00fchlen. F\u00fcr meinen Geschmack war es viel zu voll und viel zu laut. \u00dcberall hupte oder bimmelte es. Es war einfach nur unglaublich beengend und nervt\u00f6tend. Als wir da<\/p>\n<div id=\"attachment_201\" style=\"width: 316px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-201\" class=\"wp-image-201\" src=\"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/lukasinindien\/wp-content\/uploads\/sites\/21556\/2018\/11\/IMG_20181019_123645-225x300.jpg\" alt=\"\" width=\"306\" height=\"408\" srcset=\"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/lukasinindien\/wp-content\/uploads\/sites\/21556\/2018\/11\/IMG_20181019_123645-225x300.jpg 225w, https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/lukasinindien\/wp-content\/uploads\/sites\/21556\/2018\/11\/IMG_20181019_123645-768x1024.jpg 768w, https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/lukasinindien\/wp-content\/uploads\/sites\/21556\/2018\/11\/IMG_20181019_123645.jpg 960w\" sizes=\"auto, (max-width: 306px) 100vw, 306px\" \/><p id=\"caption-attachment-201\" class=\"wp-caption-text\">Der Minakshi Temple<\/p><\/div>\n<p>so durch die Innenstadt liefen war ich einfach nur unglaublich froh, dass Vilathikulam eine Kleinstadt und nicht ansatzweise so wie die Innenstadt Madurais ist.<\/p>\n<p>An einer Ecke direkt an einer lauten und vollen Kreuzung machten wir dann eine Pause, um Jigarthanda zu probieren. Jigarthanda ist ein kaltes Getr\u00e4nk das aus Madurai kommt und nat\u00fcrlich nur dort wirklich gut schmeckt. Leider konnte ich pers\u00f6nlich das Getr\u00e4nk aber nicht wirklich genie\u00dfen, auch wenn es unglaublich lecker und erfrischen war, aber mir war es dort einfach viel zu voll, laut und stickig.<\/p>\n<div id=\"attachment_195\" style=\"width: 270px\" class=\"wp-caption alignright\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-195\" class=\"wp-image-195\" src=\"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/lukasinindien\/wp-content\/uploads\/sites\/21556\/2019\/01\/IMG-20181020-WA0025-225x300.jpg\" alt=\"\" width=\"260\" height=\"347\" srcset=\"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/lukasinindien\/wp-content\/uploads\/sites\/21556\/2019\/01\/IMG-20181020-WA0025-225x300.jpg 225w, https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/lukasinindien\/wp-content\/uploads\/sites\/21556\/2019\/01\/IMG-20181020-WA0025-768x1024.jpg 768w, https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/lukasinindien\/wp-content\/uploads\/sites\/21556\/2019\/01\/IMG-20181020-WA0025.jpg 960w\" sizes=\"auto, (max-width: 260px) 100vw, 260px\" \/><p id=\"caption-attachment-195\" class=\"wp-caption-text\">Der Minakshi Temple (Bild von Benni)<\/p><\/div>\n<p>Dann erreichten wir irgendwann den Tempel, doch leider ist dieser mittags geschlossen und so mussten wir uns damit begn\u00fcgen, den Tempel einmal zu umrunden und von au\u00dfen die hohen T\u00fcrme zu betrachten, die \u00fcbers\u00e4ht sind von feinsten und kunstvollen Statuen.<\/p>\n<p>Als wir um die dritte Ecke des Tempels bogen, sprach uns auf einmal ein freundlicher Inder an, der meinte, er habe eine Zeit lang in Deutschland studiert. Er meinte, wir k\u00f6nnen aufs Dach eines nahen Geb\u00e4udes und von da aus in den Tempel blicken. Wir folgten seinem Rat, betraten das Geb\u00e4ude und stiegen eine lange Wendeltreppe hinauf, die durch R\u00e4ume voller kunstvollster Gegenst\u00e4nde f\u00fchrte, ein Laden oder eigentlich ein Museum, in dem man Stunden verbringen k\u00f6nnte, nur im immer noch vieles nicht wirklich betrachtet zu haben. Vom Dach konnten wir dann etwas in den Tempel blicken, wenn auch viel durch dichte B\u00e4ume versperrt war.<\/p>\n<p>Dann verlie\u00dfen wir den Tempelplatz wieder, um in einem nicht leeren Seitenweg auf ein bestelltes Taxi zu warten. Ein Taxi zu bestellen ist um einiges billiger als eines direkt von der Stra\u00dfe zu nehmen. Nachdem wir eine ganze Zeit gewartet haben, gingen wir dann ein St\u00fcck weiter, warteten dann an einer gr\u00f6\u00dferen Stra\u00dfe und irgendwann stiegen wir dann alle in eine Art Bustaxi. Lustigerweise kannte David die Tochter, die mit ihrer Mutter bereits im Taxi sa\u00df.<\/p>\n<h1 style=\"text-align: center\">Ein k\u00f6nigliches Mittagsmahl<\/h1>\n<p>Nach einer kurzen Fahrt erreichten wir dann wieder das Hauptquartier der Salesianer. Jedoch blieben wir keine Minute, sondern zw\u00e4ngten uns zu viert auf ein kleines Motorrad und los gings, raus in den Stra\u00dfenverkehr Indiens, ohne genau zu wissen, wohin wir jetzt schon wieder gef\u00fchrt werden.<\/p>\n<p>Nach wenigen Minuten hielten wir dann wieder bei einer kleinen Gruppe Jugendlichen und einer jungen Kuh. Nach ein paar freundschaftlichen Worten f\u00fchrte uns Godwin dann weiter die Stra\u00dfe hinauf, hin zu einer Hochzeit. Er kannte wohl irgendwie den Br\u00e4utigam und daher essen wir jetzt da.<\/p>\n<p>Wir wurden an eine lange Tafel gesetzt, uns wurde ein Palmblatt vor die Nase gelegt und dann wurde geschaufelt. Jede Menge Reis, So\u00dfen und verschiedenste andere Dinge, wie Gem\u00fcse und Fleisch. Ich gebe sogar zu, einige dieser Dinge waren sogar so gut, dass sie selbst die Kochkunst unserer K\u00f6chin in Vilathikulam \u00fcbertrafen und das ist keine einfache Aufgabe.<br \/>\nUnd sobald man etwas aufgegessen hat, kamen sofort wieder Leute mit Eimern angewatschelt und wollten wieder schaufeln und nur mit M\u00fche war dies zu verhindern.<\/p>\n<p>Mit B\u00e4uchen die \u00fcber den Rand gef\u00fcllt waren sa\u00dfen wir dann noch einige Zeit dort und beobachteten das Brautpaar beim Fotos Machen mit niemals endenden Ver- und Bekannten.<br \/>\nNachdem wir dann \u00fcberzeugt wurden, auch noch ein Foto zu machen, stapelten wir uns wieder auf dem Motorrad undfuhren zur\u00fcck zum Hauptquartier.<\/p>\n<h1 style=\"text-align: center\">Fu\u00dfball mit der untergehenden Sonne<\/h1>\n<div id=\"attachment_194\" style=\"width: 413px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-194\" class=\"wp-image-194\" src=\"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/lukasinindien\/wp-content\/uploads\/sites\/21556\/2019\/01\/IMG-20181020-WA0019-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"403\" height=\"302\" srcset=\"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/lukasinindien\/wp-content\/uploads\/sites\/21556\/2019\/01\/IMG-20181020-WA0019-300x225.jpg 300w, https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/lukasinindien\/wp-content\/uploads\/sites\/21556\/2019\/01\/IMG-20181020-WA0019-768x576.jpg 768w, https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/lukasinindien\/wp-content\/uploads\/sites\/21556\/2019\/01\/IMG-20181020-WA0019-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/lukasinindien\/wp-content\/uploads\/sites\/21556\/2019\/01\/IMG-20181020-WA0019-1200x900.jpg 1200w, https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/lukasinindien\/wp-content\/uploads\/sites\/21556\/2019\/01\/IMG-20181020-WA0019.jpg 1280w\" sizes=\"auto, (max-width: 403px) 100vw, 403px\" \/><p id=\"caption-attachment-194\" class=\"wp-caption-text\">Der Fu\u00dfballplatz (Bild von Benni)<\/p><\/div>\n<p>Dort wartete mittlerweile eine kleine Gruppe Jugendlicher, die uns sogleich neugierig umringten. Gemeinsam warteten wir dann und mit der Zeit kamen immer mehr, denn das Fu\u00dfballtrainig des 1.FC Madurais stand an und wir sollten mit dabei sein. Ganz stolz verk\u00fcndigten sie uns, dass ihr Team sogar gesponsert wird.<\/p>\n<p>Nachdem dann alle da waren ging es dann mit dem Motorrad zu einer <a href=\"https:\/\/www.donboscomission.de\/don-bosco\/\">Don Bosco<\/a> Schule am Rand der Stadt. Von der F\u00fclle der Stadt war dort nichts mehr zu sehen. Nur wir, das Fu\u00dfballteam, Benni, Ich und die zum Horizont wandernde Sonne (und vielleicht ab und an ein kleiner Laster der vor einer Betonschwelle abbremste und danach wieder schneller wurde). Dort erst entspannte sich mein K\u00f6rper wieder richtig, von der enge der Stadt.<\/p>\n<p>Dann ging es ans Trainieren, erst im Kreis verschieden den Ball hin und her kicken, dann wurde gespielt, bis die Sonne untergegangen war. Ersch\u00f6pft, aber gl\u00fccklich sa\u00dfen dann alle wiederim Kreis auf dem Boden.<\/p>\n<p>Und dann, dann stand der R\u00fcckweg an.<\/p>\n<h1 style=\"text-align: right\">*-und wieder zur\u00fcck<\/h1>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright wp-image-185\" src=\"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/lukasinindien\/wp-content\/uploads\/sites\/21556\/2019\/01\/IMG_20181019_114634-225x300.jpg\" alt=\"\" width=\"279\" height=\"372\" srcset=\"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/lukasinindien\/wp-content\/uploads\/sites\/21556\/2019\/01\/IMG_20181019_114634-225x300.jpg 225w, https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/lukasinindien\/wp-content\/uploads\/sites\/21556\/2019\/01\/IMG_20181019_114634-768x1024.jpg 768w, https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/lukasinindien\/wp-content\/uploads\/sites\/21556\/2019\/01\/IMG_20181019_114634.jpg 960w\" sizes=\"auto, (max-width: 279px) 100vw, 279px\" \/><\/p>\n<p>Mit dem Motorrad ging es zur\u00fcck zum Bus-Stand, f\u00fcr uns wurden einige Worte mit ein paar angestellten Gewechselt, nur um uns dann mitzuteilen, dass unser Bus gerade abgefahren sei und der n\u00e4chster erst in \u00fcber eine Stunde fahren w\u00fcrde. Nachdem wir ihm ein paar Mal versichert haben, wir schaffen das ab hier dann auch allein, fuhr unsere Begleitung dann wieder ab und wir machten es uns mit eine Cola und ein paar Keksen am gem\u00fctlich und warteten auf unseren Bus.<\/p>\n<p>Schneller als gedacht war die Zeit dann auch gekommen und unser Bus kam. Um uns hatten einige mitbekommen, dass wir auf den Bus nach <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-202 alignleft\" src=\"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/lukasinindien\/wp-content\/uploads\/sites\/21556\/2018\/11\/IMG_20181019_124347-225x300.jpg\" alt=\"\" width=\"254\" height=\"339\" srcset=\"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/lukasinindien\/wp-content\/uploads\/sites\/21556\/2018\/11\/IMG_20181019_124347-225x300.jpg 225w, https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/lukasinindien\/wp-content\/uploads\/sites\/21556\/2018\/11\/IMG_20181019_124347-768x1024.jpg 768w, https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/lukasinindien\/wp-content\/uploads\/sites\/21556\/2018\/11\/IMG_20181019_124347.jpg 960w\" sizes=\"auto, (max-width: 254px) 100vw, 254px\" \/>Vilathikulam warten und als er dann herbei fuhr, wurden wir von vielen Seiten freundlich darauf aufmerksam gemacht, das er nun da war. Also stiegen wir ein, machten es uns gem\u00fctlich und die R\u00fcckfahrt durch die Nacht begann. Zu Beginn war in den L\u00e4den der Ansiedlungen durch die wir kamen, noch Betreib, doch wie die Zeit verging, wurde dann irgendwann vor den L\u00e4den gefegt, alles nach innen ger\u00e4umt und am Ende war alles fest verriegelt und geschlossen.<\/p>\n<p>Einmal kamen wir an einer durch Fackeln beleuchteten Prozession vorbei, bei der eine G\u00f6tterstatue, die oben auf einem kleinen Bus befestigt war, angebetet wurde. Es war der letzte Tag eines drei Tage langes hinduistischen Festes.<\/p>\n<p>Und dann waren wir wieder zur\u00fcck. Zur\u00fcck in Valiathikulam und es war leer. Im Vergleich zu Madurai schien es, als sei die Menschheit ausgestorben. Nahezu niemand war zu sehen. Und die vielen kleine St\u00e4nde um den Bus-Stand sind wohl doch Nachts geschlossen. Wir erreichten unser Projekt Vembu, in dem die Salesianger gerade mit einigen Schwestern, die zu besuch waren, am Tisch sa\u00dfen. M\u00fcde, doch hungrig, setzten wir uns dann noch dazu, bevor ein Tag zu ende ging, der so viel mehr brachte, als auch nur zu erahnen war, aber ein wundersch\u00f6ner Tag, voller neuer Erfahrungen, die ich nicht missen m\u00f6chte.<\/p>\n<p>Auf bald,<\/p>\n<p>Lukas<\/p>\n<hr \/>\n<p style=\"text-align: center\"><strong>Zur\u00fcck zum Oktober<\/strong><br \/>\n<a href=\"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/lukasinindien\/von-den-ersten-wochen-in-indien\/\">Von den ersten Wochen in Indien<\/a><\/p>\n<hr \/>\n<p style=\"text-align: center\"><strong>Literaturverweise<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: center\"><a href=\"https:\/\/en.m.wikipedia.org\/wiki\/Madurai\">Wikipedia<\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: center\"><a href=\"https:\/\/madurai.nic.in\/history\/\">Offizielle Website Madurais<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: center\">\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In eigentlich jedem zweiten Fantasy-Roman kommt es vor. 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