Lukas en Colombia https://blogs.donboscovolunteers.de/lukasencolumbia/ Wed, 24 Sep 2025 18:16:43 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=7.0 Hoffnung auf Arbeit (das ich das mal behaupten würde) https://blogs.donboscovolunteers.de/lukasencolumbia/2025/09/24/hoffnung-auf-arbeit-das-ich-das-mal-behaupten-wuerde/ https://blogs.donboscovolunteers.de/lukasencolumbia/2025/09/24/hoffnung-auf-arbeit-das-ich-das-mal-behaupten-wuerde/#respond Wed, 24 Sep 2025 18:16:42 +0000 https://blogs.donboscovolunteers.de/lukasencolumbia/?p=11 Mein Universum ist in den letzten Wochen nur noch weitergewachsen. Die ersten Backversuche wurden getätigt, wir Freiwillige haben Conjuring 4 auf Spanisch geschaut, wir haben uns die „Fiesta de los libres“ angeschaut und noch viel mehr.Eine richtige Arbeit habe ich aber immer noch nicht. Nachdem ich am Montag die Lehrer bei einem Erste-Hilfe-Kurs begleitet habe […]

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Mein Universum ist in den letzten Wochen nur noch weitergewachsen. Die ersten Backversuche wurden getätigt, wir Freiwillige haben Conjuring 4 auf Spanisch geschaut, wir haben uns die „Fiesta de los libres“ angeschaut und noch viel mehr.
Eine richtige Arbeit habe ich aber immer noch nicht. Nachdem ich am Montag die Lehrer bei einem Erste-Hilfe-Kurs begleitet habe und dort als Versuchskaninchen ausgenutzt wurde, meinte die Internatsleitung zu mir, dass sie schauen würde was es für mich zu tun gäbe (auch sehr interessant, dass es für uns Freiwillige bisher noch nicht so eine Aufgabe gibt und das obwohl wir bei weitem nicht die ersten hier in Medellín sind). Trotzdem habe ich heute erfahren, dass ich wahrscheinlich zeitnah in der Schule anfangen kann. Ob ich dann Englischunterricht gebe, beim Sportunterricht mitmache oder einfach den Lehrern etwas unter die Arme greifen werde, erfahre ich wohl dann, wenn es soweit ist.
Wie bereits erwähnt waren wir Freiwillige zusammen im Kino und haben uns einen Horrorfilm angeschaut, für die Hälfte von uns auch das erste Mal. Der Film war gut verständlich und durch das ein oder andere Gequietsche von rechts auch sehr lustig. Das einzige Problem war nur, dass es sich in dem Kino wie in der Antarktis angefühlt hat. Was dazu geführt hat, dass ich Halsschmerzen bekommen habe. Aber für einen Kinobesuch von insgesamt 9 Euro nimmt man das aber hin. Was generell auffällt aber auch nicht groß verwunderlich ist, ist das alles viel günstiger ist. Sei es das Essen, das Bier, die Aktivitäten, ein Motorrad oder Tattoos (Grüße an meine Mutter).
Dem Kinobesuch folgte dann ein Spaziergang durch ein riesiges Buchfest im botanischen Garten und zum Schluss haben wir uns auf einem Jazzfestival wiedergefunden. Dort gab es dann leider etwas langweilige und kalte Tacos.
Am nächsten Wochenende geht es für uns sechs nach Guatapé, einem Tourifelsen mit vielen Seen und Möglichkeiten in Tourifallen zu fallen. Was danach passiert steht für mich noch nicht fest, jedoch wurde der erste Urlaub schon gebucht und im Dezember geht es für uns nach Bogotá.

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Der erste Eindruck in einem neuen Universum https://blogs.donboscovolunteers.de/lukasencolumbia/2025/09/13/der-erste-eindruck-in-einem-neuen-universum/ https://blogs.donboscovolunteers.de/lukasencolumbia/2025/09/13/der-erste-eindruck-in-einem-neuen-universum/#respond Sat, 13 Sep 2025 01:28:05 +0000 https://blogs.donboscovolunteers.de/lukasencolumbia/?p=6 Nach dem wir drei Fremde in unserem neuen „Universum“ (Bogotá) gelandet sind, durften wir uns erstmal entspannen, den ganzen Flughafen durchqueren und dann einen Sitzplatz suchen. Aber damit hat unsere Reise ja auch überhaupt nicht angefangen. Wir sind zwar am Sonntag von Frankfurt aus geflogen, meine Familie hatte mich erst am Samstagmittag zu meinen Großeltern […]

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Nach dem wir drei Fremde in unserem neuen „Universum“ (Bogotá) gelandet sind, durften wir uns erstmal entspannen, den ganzen Flughafen durchqueren und dann einen Sitzplatz suchen.
Aber damit hat unsere Reise ja auch überhaupt nicht angefangen. Wir sind zwar am Sonntag von Frankfurt aus geflogen, meine Familie hatte mich erst am Samstagmittag zu meinen Großeltern begleitet. Neben dem ganzen Abschied gab es noch oben drauf einen riesigen griechischen Teller und Eis nach dem mich mein Bruder ins Auto rollen musste. Nach dem wir dann in der Nähe von Mainz bei meinem Onkel und Co. angekommen sind gab es noch mehr Essen und den voraussichtlich letzten Alkohol für die nächste Zeit. Dass das bis ins Flugzeug nur hält konnte ich ja auch nicht voraussehen.
Allein der sieben stündige Herr der Ringe Marathon hat mich durch den 11 stündigen Flug gebracht, leider hatte ich nicht mehr genügend Zeit um auch den letzten Teil zu Ende zu schauen.
Wieder in Bogotá durften Merle, Paolo und ich dann bald das kolumbianische Zeitgefühl und vor allem die Pünktlichkeit erfahren. Denn auch nach dem 10ten „letzten“ Aufruf für den Flug vor uns kamen immer noch weitere Fluggäste.
Trotzdem sind wir alle drei um ein Uhr in der Ciudad Don Bosco in Medellín angekommen, ob wir die drei Österreicher geweckt hatten oder nicht, auf einmal standen sie vor uns und begrüßten uns ganz herzlich. Trotz „Sprachbarriere“ konnten wir sechs uns bekannt machen und somit war auch der erste Eindruck von unserem neuen Universum gegeben. Ich habe eindeutig zu wenig Spanisch gelernt.
Montag bis Mittwoch passierte erstmal ganz wenig. Der erste Stadtbesuch geschah, wir wurden den ersten Leuten vorgestellt und haben auch die ersten Kinder kennengelernt. Stellt sich heraus zu mindestens die Kolumbianer sind genauso nett wie jeder immer erzählt hat.

Donnerstag und Freitag, trotz Einführung in meine Arbeit (soweit ich das verstanden habe) waren inhaltlich ungefähr genauso interessant. Mir wurden viele neue Kinder, Lehrer und Educadores vorgestellt (viele Namen konnte ich mir trotzdem nicht melden). Die ersten zwei „richtigen“ Arbeitstage haben mir also auch nicht wirklich geholfen einen besseren durchblick zu erhalten.
Dennoch ist heute eh erst der erste Freitag und somit liegt noch so viel vor mir und den anderen Freiwilligen, dass wir alle ganz gespannt und voller Aufmerksamkeit auf die Zukunft unseren neuen Universum blicken.

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