{"id":291,"date":"2018-06-30T17:28:45","date_gmt":"2018-06-30T15:28:45","guid":{"rendered":"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/laurainsambia\/?p=291"},"modified":"2018-06-30T17:28:45","modified_gmt":"2018-06-30T15:28:45","slug":"das-leben-in-einer-anderen-kultur","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/laurainsambia\/2018\/06\/30\/das-leben-in-einer-anderen-kultur\/","title":{"rendered":"Das Leben in einer anderen Kultur"},"content":{"rendered":"<p>Leben in einer anderen Kultur<br \/>\nWas hei\u00dft es eigentlichen, in einer anderen Kultur zu leben?<\/p>\n<p>Trockene Landschaften, Krankheiten, Hunger und Armut. Das ist wohl das Bild, welches die meisten von Afrika haben. Und auch meine Vorstellung war nicht viel anders. Denn schlie\u00dflich wird man in der Vorbereitung vor den einzelnen Krankheiten gewarnt, muss unz\u00e4hlige Impfungen machen, spricht \u00fcber den Bild des Wei\u00dfen und welchen Eindruck wir hinterlassen. Dass es auch eine andere Seite gibt und dass die Globalisierung auch hier angekommen ist, begreift man erst wirklich, wenn man es mit eigenen Augen sieht.<\/p>\n<p>Mobilfunknetze, flie\u00dfend Wasser und Strom gibt es hier in jeder Stadt und auch hier gehen Traditionen in den St\u00e4dten langsam verloren.\u00a0 Einige findet man nur noch\u00a0 in den traditionellen, armen D\u00f6rfern im Busch, wo auch das Bild, welches wir von Afrika haben, noch eher zutreffen kann.<\/p>\n<p>Dass unz\u00e4hlige Autos das Stadtbild pr\u00e4gen, \u00fcberall Coca Cola Produkte getrunken werden und fast jeder in Sambia ein Handy (zugegeben nicht die richtig teuren) mit sich rumtr\u00e4gt, passte anfangs nicht so ganz zu meiner Vorstellung von Afrika und daran musste ich mich erstmal gew\u00f6hnen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Hier in Sambia, in Lusaka, lebe ich in einem abgegrenzten Projekt, weshalb ich leider nicht so viel von der sambischen Kultur mitbekomme, wie ich es gerne w\u00fcrde. Deshalb kann ich euch nur einen kleinen Eindruck der Sambischen Kultur geben.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Also wie ist die Sambische Kultur?<\/p>\n<p>Wie in vielen Kulturen speilt auch in der Sambischen Kultur die Musik eine gro\u00dfe Rolle. Kein Fest wird ohne die traditionellen Trommeln, dem Singen und Tanzen gefeiert. Kaum ert\u00f6nt der erste Ton, springen die Menschen auf und fangen richtig an zu tanzen. Ich habe selten so viele gute T\u00e4nzer auf einem Haufen gesehen wie hier. Auch bei Schulfesten springen alle Kinder begeistert durch die Gegend. Wichtig und viel geh\u00f6rt wird die traditionelle Musik. Die Charts oder internationale Musik ist hier zwar bekannt, h\u00e4lt sich jedoch mehr im Hintergrund. Bei vielen Zeremonien und Feiern werden die Lieder mit viel unterschiedlichen Trommeln begleitet. Auch unsere M\u00e4dels trommeln beim t\u00e4glichen Rosenkranzbeten.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-294 size-full aligncenter\" src=\"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/laurainsambia\/wp-content\/uploads\/sites\/21504\/2018\/06\/20180505_122645.jpg\" alt=\"\" width=\"1280\" height=\"720\" srcset=\"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/laurainsambia\/wp-content\/uploads\/sites\/21504\/2018\/06\/20180505_122645.jpg 1280w, https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/laurainsambia\/wp-content\/uploads\/sites\/21504\/2018\/06\/20180505_122645-300x169.jpg 300w, https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/laurainsambia\/wp-content\/uploads\/sites\/21504\/2018\/06\/20180505_122645-768x432.jpg 768w, https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/laurainsambia\/wp-content\/uploads\/sites\/21504\/2018\/06\/20180505_122645-1024x576.jpg 1024w, https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/laurainsambia\/wp-content\/uploads\/sites\/21504\/2018\/06\/20180505_122645-900x506.jpg 900w\" sizes=\"auto, (max-width: 1280px) 100vw, 1280px\" \/> <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-293 size-large\" src=\"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/laurainsambia\/wp-content\/uploads\/sites\/21504\/2018\/06\/20170915_095725-1024x768.jpg\" alt=\"\" width=\"629\" height=\"472\" srcset=\"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/laurainsambia\/wp-content\/uploads\/sites\/21504\/2018\/06\/20170915_095725-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/laurainsambia\/wp-content\/uploads\/sites\/21504\/2018\/06\/20170915_095725-300x225.jpg 300w, https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/laurainsambia\/wp-content\/uploads\/sites\/21504\/2018\/06\/20170915_095725-768x576.jpg 768w, https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/laurainsambia\/wp-content\/uploads\/sites\/21504\/2018\/06\/20170915_095725-900x675.jpg 900w, https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/laurainsambia\/wp-content\/uploads\/sites\/21504\/2018\/06\/20170915_095725.jpg 1280w\" sizes=\"auto, (max-width: 629px) 100vw, 629px\" \/><\/p>\n<p>In Sambia ern\u00e4hrt sich die Bev\u00f6lkerung, so wie in vielen afrikanischen L\u00e4ndern, von Nchima (Maisbrei). Er wird mit der rechten Hand gegessen, erst wird ein B\u00e4llchen geformt, ein wenig platt gedr\u00fcckt und dann mit den Beilagen aufgenommen und verzehrt.\u00a0 Die Beilagen sind \u00fcberall sehr unterschiedlichen. Hier in der City of Hope erhalten die M\u00e4dchen den Maisbrei mit Gem\u00fcse, Bohnen oder Kohl und dazu gibt es etwas Fleisch, wie H\u00e4hnchen, Ziege oder Schwein, oder Kapenta, das sind ganz kleine Fisch die mit Flossen, Augen und allem was dran ist gegessen werden.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-296 size-medium\" src=\"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/laurainsambia\/wp-content\/uploads\/sites\/21504\/2018\/06\/20180513_163035-300x169.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"169\" srcset=\"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/laurainsambia\/wp-content\/uploads\/sites\/21504\/2018\/06\/20180513_163035-300x169.jpg 300w, https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/laurainsambia\/wp-content\/uploads\/sites\/21504\/2018\/06\/20180513_163035-768x432.jpg 768w, https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/laurainsambia\/wp-content\/uploads\/sites\/21504\/2018\/06\/20180513_163035-1024x576.jpg 1024w, https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/laurainsambia\/wp-content\/uploads\/sites\/21504\/2018\/06\/20180513_163035-900x506.jpg 900w, https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/laurainsambia\/wp-content\/uploads\/sites\/21504\/2018\/06\/20180513_163035.jpg 1280w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/> <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-295\" src=\"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/laurainsambia\/wp-content\/uploads\/sites\/21504\/2018\/06\/20180528_132113-169x300.jpg\" alt=\"\" width=\"169\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/laurainsambia\/wp-content\/uploads\/sites\/21504\/2018\/06\/20180528_132113-169x300.jpg 169w, https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/laurainsambia\/wp-content\/uploads\/sites\/21504\/2018\/06\/20180528_132113-576x1024.jpg 576w, https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/laurainsambia\/wp-content\/uploads\/sites\/21504\/2018\/06\/20180528_132113.jpg 720w\" sizes=\"auto, (max-width: 169px) 100vw, 169px\" \/><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-297\" src=\"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/laurainsambia\/wp-content\/uploads\/sites\/21504\/2018\/06\/20180513_163146-300x169.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"169\" srcset=\"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/laurainsambia\/wp-content\/uploads\/sites\/21504\/2018\/06\/20180513_163146-300x169.jpg 300w, https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/laurainsambia\/wp-content\/uploads\/sites\/21504\/2018\/06\/20180513_163146-768x432.jpg 768w, https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/laurainsambia\/wp-content\/uploads\/sites\/21504\/2018\/06\/20180513_163146-1024x576.jpg 1024w, https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/laurainsambia\/wp-content\/uploads\/sites\/21504\/2018\/06\/20180513_163146-900x506.jpg 900w, https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/laurainsambia\/wp-content\/uploads\/sites\/21504\/2018\/06\/20180513_163146.jpg 1280w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/p>\n<p>Sambia braut auch eigenes Bier an wie z. B. das Mosi, was man \u00fcberall kaufen kann. Weitere sambische Biere sind Eagle, Zambezi Lager und Rhino Lager.<\/p>\n<p>Offiziell sollte man als Tourist das Leitungswasser nicht trinken. In Lusaka ist das Wasser aber relativ gut und seit einigen Monaten trinke ich es auch ohne es vorher abzukochen.\u00a0 Wie schon erw\u00e4hnt werden\u00a0 hier auch viele Softdrinks getrunken, wie Coca Cola, Sprite und Fanta.<\/p>\n<p>Die Religion spielt hier f\u00fcr die Menschen eine gro\u00dfe Rolle und wird viel st\u00e4rker praktiziert als in vielen Teilen Deutschlands.\u00a0 Der Gr\u00f6\u00dfte Teil der sambischen Bev\u00f6lkerung sind Christen (habe ich mir so erz\u00e4hlen lassen).\u00a0 Hier in Lusaka trifft man auf viele Katholiken und auch die CoH-Schule ist katholisch. Auch im Projekt sind die Religion und der Glaube stark verankert.\u00a0 In der Schule wird vor und nach dem Unterricht gebetet und auch jede Mahlzeit beginnt mit einem Gebet. Das liegt nat\u00fcrlich auch daran, dass das Projekt von Ordensschwestern geleitet wird. Aber auch in der Stadt oder au\u00dferhalb des Projektes sp\u00fcrt man, dass den Menschen ihr glaube sehr wichtig ist.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-298 size-full\" src=\"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/laurainsambia\/wp-content\/uploads\/sites\/21504\/2018\/06\/20180605_190331.jpg\" alt=\"\" width=\"1280\" height=\"720\" srcset=\"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/laurainsambia\/wp-content\/uploads\/sites\/21504\/2018\/06\/20180605_190331.jpg 1280w, https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/laurainsambia\/wp-content\/uploads\/sites\/21504\/2018\/06\/20180605_190331-300x169.jpg 300w, https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/laurainsambia\/wp-content\/uploads\/sites\/21504\/2018\/06\/20180605_190331-768x432.jpg 768w, https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/laurainsambia\/wp-content\/uploads\/sites\/21504\/2018\/06\/20180605_190331-1024x576.jpg 1024w, https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/laurainsambia\/wp-content\/uploads\/sites\/21504\/2018\/06\/20180605_190331-900x506.jpg 900w\" sizes=\"auto, (max-width: 1280px) 100vw, 1280px\" \/><\/p>\n<p>In Sambia werden ca. 70 verschiedene Sprachen gesprochen. Die wichtigsten oder am meisten verbreiteten Sprachen sind das Bemba in der Region Copperbelt und das Nyanja\/Chewa in der Gegend Lusaka. In der CoH-Schule wird auch Nyanja unterrichtet, aber es haben vielen Kinder gro\u00dfe Schwierigkeiten damit. Sogar mehr als mit Englisch. Englisch ist die Amtssprache in Sambia, welche in den Schulen, im Fernsehen oder Radio und in den \u00f6ffentlichen \u00c4mtern gesprochen wird. Hier in der Hauptstadt sprechen die Menschen sehr gut Englisch, f\u00e4hrt man jedoch in l\u00e4ndlichere Regionen, wird es nur vereinzelt gesprochen. Die M\u00e4dchen hier im Projekt sprechen alle flie\u00dfend Englisch und auch die Kinder in der Schule, aber das m\u00fcssen sie auch, denn es wird alles auf Englisch unterrichtet. Ab der dritten Klasse wird es untersagt, \u00a0im Unterricht den Lehrer auf Nyanja zu antworten, was nat\u00fcrlich trotzdem \u00f6fters passiert.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>In einer anderen Kultur zu leben, hei\u00dft in erster Linie nicht, die Kultur selber kennen zu lernen, das Essen, die Feste, die Kleidung, die Verhaltensweisen und \u00e4hnliches, sondern vor allem sich selber kennen zu lernen. Ich konnte mich in den letzten Monaten selber von ganz vielen unterschiedlichen Seiten neu und anders kennen lernen.<\/p>\n<p>Wie reagiere ich, wenn ich vor unerwarteten Herausforderungen stehe? Wie gehe ich in unangenehme Gespr\u00e4che rein? Wie k\u00e4mpfe ich mich alleine aus einem Tief wieder raus?<\/p>\n<div id=\"attachment_299\" style=\"width: 284px\" class=\"wp-caption alignright\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-299\" class=\"wp-image-299 size-medium\" src=\"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/laurainsambia\/wp-content\/uploads\/sites\/21504\/2018\/06\/20180629_105518-e1530371952768-274x300.jpg\" alt=\"\" width=\"274\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/laurainsambia\/wp-content\/uploads\/sites\/21504\/2018\/06\/20180629_105518-e1530371952768-274x300.jpg 274w, https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/laurainsambia\/wp-content\/uploads\/sites\/21504\/2018\/06\/20180629_105518-e1530371952768.jpg 720w\" sizes=\"auto, (max-width: 274px) 100vw, 274px\" \/><p id=\"caption-attachment-299\" class=\"wp-caption-text\">Bestrafungsmethoden in den Klassen<\/p><\/div>\n<p>Ich habe gemerkt, dass ich in einigen Situationen nicht so gehandelt habe, wie ich es von mir gedacht oder erwartet hatte. In einigen Situationen habe ich nicht so gut reagiert oder gehandelt wie ich es von mir gew\u00fcnscht h\u00e4tte. Das sind dann die Momente in denen ich von mir selber entt\u00e4uscht bin und an mir selber\u00a0 und an meiner Arbeit zweifle. Aber ich konnte und kann daraus lernen und an den Erfahrungen reifen. Ich musste mir klar machen, dass es dazu geh\u00f6rt Fehler zu machen und sich auch mal schw\u00e4chen eingestehen.<\/p>\n<p>Auf der anderen Seite gab es Momente, mit denen ich besser umgegangen bin als gedacht. Zum Beispiel bin ich davon ausgegangen, dass die Wochen, in denen ich hier die einzige Freiwillige im Projekt bin, verdammt schwer werden f\u00fcr mich. Ich dachte, dass mir zu Hause die Decke auf den Kopf f\u00e4llt und ich mich oft sehr einsam und alleine f\u00fchlen w\u00fcrde. Ab und zu gab es nat\u00fcrlich auch so einen Tag und die wahren definitiv nicht sch\u00f6n, aber im gro\u00dfen und ganzen kam ich besser zurecht, als ich es gedacht h\u00e4tte. Ich habe irgendwie einen Weg gefunden, alleine durch diese Zeit zu kommen. Ich verbrachte mehr Zeit mit den M\u00e4dchen aus dem GART und nutzte die Zeit in der ich alleine war meistens produktiv.<\/p>\n<p>Definitiv ist das Leben in einer anderen Kultur nicht immer leicht, aber es macht Spa\u00df einen Blick hinter den Vorhang zu werfen und in die andere neue Welt einzutauchen. Es macht Spa\u00df, die Perspektive zu wechseln und das was man hier sieht und erlebt mal mit anderen Augen zu betrachten. Und vor allem macht es Spa\u00df, die neuen Seiten an sich zu entdecken und sich mit ihnen auseinander zu setzen.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-300 aligncenter\" src=\"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/laurainsambia\/wp-content\/uploads\/sites\/21504\/2018\/06\/20180628_080811-300x169.jpg\" alt=\"\" width=\"359\" height=\"207\" \/><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>In einer anderen Kultur zu leben hei\u00dft, sich selber und seine Bed\u00fcrfnisse zur\u00fccknehmen, es hei\u00dft mit wachen (Augen) Sinnen durch die Stra\u00dfen zu laufen und alles Neue und Fremde aufzunehmen. Es hei\u00dft, den Menschen zuzuh\u00f6ren und von ihnen und ihren Erfahrungen und Erlebnissen zu lernen. Es hei\u00dft auch mal Situationen und Ereignisse zu hinterfragen, um den Sinn dahinter zu verstehen. In einer anderen Kultur zu leben hei\u00dft aufzupassen, zu lernen und zu begreifen. Es bedeutet aber auch, seine eigenen Erfahrungen mit den Menschen zu teilen und sich dar\u00fcber auszutauschen.<\/p>\n<blockquote><p>Es sind die Begegnungen mit Menschen, die das Leben lebenswert machen<\/p>\n<p>Guy de Maupassant<\/p><\/blockquote>\n<p>In diesem Sinne, geht in die Welt hinaus und begnet neuen Menschen und euch selbst.<\/p>\n<p>Sch\u00f6ne Gr\u00fc\u00dfe<\/p>\n<p>Eure Laura<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Leben in einer anderen Kultur Was hei\u00dft es eigentlichen, in einer anderen Kultur zu leben? Trockene Landschaften, Krankheiten, Hunger und Armut. Das ist wohl das Bild, welches die meisten von Afrika haben. Und auch meine Vorstellung war nicht viel anders. 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