{"id":271,"date":"2018-06-17T12:26:58","date_gmt":"2018-06-17T10:26:58","guid":{"rendered":"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/laurainsambia\/?p=271"},"modified":"2018-06-17T12:26:58","modified_gmt":"2018-06-17T10:26:58","slug":"die-city-of-hope-und-ihre-veraenderungen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/laurainsambia\/2018\/06\/17\/die-city-of-hope-und-ihre-veraenderungen\/","title":{"rendered":"Die City of Hope und ihre Ver\u00e4nderungen"},"content":{"rendered":"<p>Erstmal m\u00f6chte ich mich riesig entschuldigen, dass ihr so lange nichts von mir geh\u00f6rt habt. Manchmal ist es sehr schwierig, regelm\u00e4\u00dfig zu berichten, was ich hier erlebe. Als ich dann anfangen wollte, von meinen letzten Wochen zu erz\u00e4hlen, ist mir aufgefallen, dass ich noch ein paar Informationen schuldig bin. Zum einen habe ich euch versprochen, zu erz\u00e4hlen, wie sich meine Arbeit und mein Leben hier ver\u00e4ndert haben seitdem die anderen beiden Freiwilligen abgereist sind. Zum anderen ist mir aufgefallen, dass ich euch noch nie so viel \u00fcber das Projekt selber erz\u00e4hlt habe. Das ist einfach ein bisschen unter gegangen. Also nun ein etwas l\u00e4ngerer Blogbeitrag mit allem was ich euch noch schuldig bin.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Die City of Hope:<\/strong><\/p>\n<p>In der City of Hope leben neun Schwestern und unz\u00e4hlige Arbeiter und Arbeiterinnen, die die Einrichtung sauber halten, kochen, alle m\u00f6glichen Dinge reparieren und die Arbeit der Schwestern unterst\u00fctzten. Es gibt vier \u201eMummies\u201c, die die M\u00e4dchen, die hier leben, erziehen, f\u00fcr sie kochen und als Ansprechpersonen dienen.<\/p>\n<p>Die Einrichtung besteht aus vier Teilen. Ein gro\u00dfer Teil besteht aus der Schule. Sie ist aufgeteilt in Primary (Grundschule 1.-7. Klasse) und Secondary School (Oberschule 8.-12. Klasse). Circa 1200 Sch\u00fcler gehen auf diese Schule. Seit Anfang Januar haben wir auch eine Preschool mit zwei Klassen. Diese ist wie eine Vorschule, in der die Kinder auf die richtige Schule vorbereitet werden.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-276\" src=\"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/laurainsambia\/wp-content\/uploads\/sites\/21504\/2018\/06\/20170922_072224-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/laurainsambia\/wp-content\/uploads\/sites\/21504\/2018\/06\/20170922_072224-300x225.jpg 300w, https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/laurainsambia\/wp-content\/uploads\/sites\/21504\/2018\/06\/20170922_072224-768x576.jpg 768w, https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/laurainsambia\/wp-content\/uploads\/sites\/21504\/2018\/06\/20170922_072224-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/laurainsambia\/wp-content\/uploads\/sites\/21504\/2018\/06\/20170922_072224-900x675.jpg 900w, https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/laurainsambia\/wp-content\/uploads\/sites\/21504\/2018\/06\/20170922_072224.jpg 1280w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/> <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-277\" src=\"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/laurainsambia\/wp-content\/uploads\/sites\/21504\/2018\/06\/20171013_100425-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/laurainsambia\/wp-content\/uploads\/sites\/21504\/2018\/06\/20171013_100425-300x225.jpg 300w, https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/laurainsambia\/wp-content\/uploads\/sites\/21504\/2018\/06\/20171013_100425-768x576.jpg 768w, https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/laurainsambia\/wp-content\/uploads\/sites\/21504\/2018\/06\/20171013_100425-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/laurainsambia\/wp-content\/uploads\/sites\/21504\/2018\/06\/20171013_100425-900x675.jpg 900w, https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/laurainsambia\/wp-content\/uploads\/sites\/21504\/2018\/06\/20171013_100425.jpg 1280w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Das Herzst\u00fcck der City of Hope ist das GART (Girls at risk trust). Hier leben rund 34 junge M\u00e4dchen, die alle unterschiedliche Hintergr\u00fcnde haben. Viele kommen aus schwierigen Verh\u00e4ltnisse, haben ein oder beide Elternteile verloren und manche wurden in ihren Familien vernachl\u00e4ssigt oder misshandelt. Die M\u00e4dchen sind im Alter von 9 bis 20. Wenn sie die Schule beendet haben, bewerben sie sich auf einen Job oder ein Studium und m\u00fcssen die City of Hope verlassen.<\/p>\n<p>Der dritte gro\u00dfe Bereich ist das Auxilium. Dort haben Jugendliche oder junge Erwachsene die M\u00f6glichkeit unterschiedliche Kurse zu besuche, die sie auf das Berufsleben vorbereiten. Es werden Kurse f\u00fcr Gastronomie, Computer und Schneiderei angeboten.<\/p>\n<p>Der letzte Bereich ist das Oratory. Jeden Samstag kommen hier die M\u00e4dchen aus dem GART und Kinder und Jugendliche von au\u00dferhalb zusammen und spielen Spiele oder treiben Sport.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Mein Tagesablauf:<\/strong><\/p>\n<p>Mein Tag beginnt immer um 7:15Uhr in der Schule. Dort helfe ich den Lehrerinnen beim korrigieren der Aufgaben oder helfe einigen Sch\u00fclern, die Probleme mit dem Unterrichtsstoff haben. Ich bin der vierten Klasse zugeteilt. Von 9:30 bis 10 Uhr ist Pause, die ich nutze, um zu Hause etwas zu trinken oder mich kurz zu st\u00e4rken. Die n\u00e4chste Unterrichtseinheit geht bis 12 Uhr. Die Kinder aus dem Vormittagsunterricht haben dann Schulschluss und es folgt sofort ein fliegender Wechsel zu den Nachmittagskindern. Ich gehe meistens mit einigen Kindern der Vormittagsklasse noch eine halbe Stunde in die Bibliothek, wo sich jedes Kind ein Buch ausleihen darf. Auch wenn es manchmal anstrengend ist, alle Sch\u00fcler ruhig zu halten finde ich diese Zeit sehr wichtig, da einige Kinder gro\u00dfe Probleme mit dem Lesen und auch Zuhause keine B\u00fccher haben, um dies zu \u00fcben.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter wp-image-168 size-full\" src=\"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/laurainsambia\/wp-content\/uploads\/sites\/21504\/2017\/12\/DSCN7077.jpg\" alt=\"\" width=\"1280\" height=\"960\" srcset=\"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/laurainsambia\/wp-content\/uploads\/sites\/21504\/2017\/12\/DSCN7077.jpg 1280w, https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/laurainsambia\/wp-content\/uploads\/sites\/21504\/2017\/12\/DSCN7077-300x225.jpg 300w, https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/laurainsambia\/wp-content\/uploads\/sites\/21504\/2017\/12\/DSCN7077-768x576.jpg 768w, https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/laurainsambia\/wp-content\/uploads\/sites\/21504\/2017\/12\/DSCN7077-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/laurainsambia\/wp-content\/uploads\/sites\/21504\/2017\/12\/DSCN7077-900x675.jpg 900w\" sizes=\"auto, (max-width: 1280px) 100vw, 1280px\" \/><\/p>\n<p>Um 12:30 Uhr bekommen die Freiwilligen von den Mummys Mittagessen. In den ersten Monaten konnte ich mich hier gut mit den anderen Freiwilligen \u00fcber den Unterricht\u00a0 austauschen oder einige Dinge f\u00fcr den Nachmittag besprechen. Seit Ende Februar sind die anderen beiden Freiwilligen weg, weswegen ich jetzt mittags alleine esse. Im ersten halben Jahr ging es nach dem Mittagessen wieder in die Schule zum Nachmittagsunterricht. Dies konnte ich zum Gl\u00fcck \u00e4ndern, sodass ich jetzt mittags eine Stunde Pause habe, die mir auch sehr gut tut. Von 14-15 Uhr lerne ich mit den drei kleinsten M\u00e4dchen aus dem GART, die zu dieser Zeit schon Schulschluss haben. Ich bin sehr froh dar\u00fcber, denn so kann ich mich noch intensiver mit den M\u00e4dchen besch\u00e4ftigen und mehr Zeit mit ihnen verbringen. Anschlie\u00dfend habe ich von 15-16 Uhr nochmal Pause, die ich sehr gut nutzen kann um einige Dinge vorzubereiten.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-279\" src=\"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/laurainsambia\/wp-content\/uploads\/sites\/21504\/2018\/06\/20180424_113025-169x300.jpg\" alt=\"\" width=\"169\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/laurainsambia\/wp-content\/uploads\/sites\/21504\/2018\/06\/20180424_113025-169x300.jpg 169w, https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/laurainsambia\/wp-content\/uploads\/sites\/21504\/2018\/06\/20180424_113025-576x1024.jpg 576w, https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/laurainsambia\/wp-content\/uploads\/sites\/21504\/2018\/06\/20180424_113025.jpg 720w\" sizes=\"auto, (max-width: 169px) 100vw, 169px\" \/> <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-278\" src=\"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/laurainsambia\/wp-content\/uploads\/sites\/21504\/2018\/06\/20180429_1246250-300x169.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"169\" srcset=\"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/laurainsambia\/wp-content\/uploads\/sites\/21504\/2018\/06\/20180429_1246250-300x169.jpg 300w, https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/laurainsambia\/wp-content\/uploads\/sites\/21504\/2018\/06\/20180429_1246250-768x432.jpg 768w, https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/laurainsambia\/wp-content\/uploads\/sites\/21504\/2018\/06\/20180429_1246250-1024x576.jpg 1024w, https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/laurainsambia\/wp-content\/uploads\/sites\/21504\/2018\/06\/20180429_1246250-900x506.jpg 900w, https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/laurainsambia\/wp-content\/uploads\/sites\/21504\/2018\/06\/20180429_1246250.jpg 1280w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/p>\n<p>Am Nachmittag gibt es verschiedene Aktivit\u00e4ten. Durch die zwei neu gewonnenen Stunden Pause am Mittag habe ich beim Nachmittagsprogramm wieder neue Kraft und Motivation getankt, sodass ich voller Energie in die zweite H\u00e4lfte des Tages starten kann. Die einzelnen Aktivit\u00e4ten sind unter anderem Sport, Production (Basteln), Musik, Waschen, Feldarbeit oder \u00e4hnliches, was von 16-17 Uhr oder manchmal auch bis 17:30 Uhr stattfindet. Alles was am Nachmittag stattfindet ist nur f\u00fcr die M\u00e4dchen die Im GART wohnen.<\/p>\n<p>Das Nachmittagsprogramm mit den M\u00e4dels war jedoch in den letzten Wochen nicht besonders erfolgreich.\u00a0 Oft fanden die Aktivit\u00e4ten wie Musik, Spiele und Basteln nicht statt. Stattdessen mussten die M\u00e4dchen eine Zeit lang fast jeden Tag auf dem Feld arbeiten und oftmals \u00fcber die Programmzeit hinaus bis es dunkel war. Das hatte zur Folge, dass abends alle m\u00fcde waren und die meisten, ohne ihre Hausaufgaben gemacht zu haben, ins Bett gingen. Ab und zu fand noch Sport statt, aber immer an einem anderen Tag, sodass es f\u00fcr mich schwer war herauszufinden, welches Programm am jeweiligen Tag stattfand.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter wp-image-280 size-large\" src=\"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/laurainsambia\/wp-content\/uploads\/sites\/21504\/2018\/06\/20180523_171412-1024x576.jpg\" alt=\"\" width=\"629\" height=\"354\" srcset=\"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/laurainsambia\/wp-content\/uploads\/sites\/21504\/2018\/06\/20180523_171412-1024x576.jpg 1024w, https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/laurainsambia\/wp-content\/uploads\/sites\/21504\/2018\/06\/20180523_171412-300x169.jpg 300w, https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/laurainsambia\/wp-content\/uploads\/sites\/21504\/2018\/06\/20180523_171412-768x432.jpg 768w, https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/laurainsambia\/wp-content\/uploads\/sites\/21504\/2018\/06\/20180523_171412-900x506.jpg 900w, https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/laurainsambia\/wp-content\/uploads\/sites\/21504\/2018\/06\/20180523_171412.jpg 1280w\" sizes=\"auto, (max-width: 629px) 100vw, 629px\" \/><\/p>\n<p>Der t\u00e4gliche Rosenkranz findet ab 17:30 Uhr statt. In dieser Zeit kann ich gut zur Ruhe kommen und einige Ereignisse des Tages reflektieren. Wenn die M\u00e4dchen anfangen zu singen, bekomme ich jedes Mal eine G\u00e4nsehaut und ich genie\u00dfe es, ihnen dabei zuzuh\u00f6ren.<\/p>\n<p>Direkt im Anschluss geht es weiter mit der Study-time. Dort helfen wir Volont\u00e4re den M\u00e4dchen bei ihren Hausaufgaben oder \u00fcben mit den kleineren Lesen. Mir gef\u00e4llt die Study-time immer noch ganz gut, weil ich dort (leider immer nur einzelnen) M\u00e4dchen helfen kann und das ist ein gutes Gef\u00fchl. \u00a0Dies\u00a0 ist jeden Tag der letzte Programmpunkt, der um 19:30Uhr endet. Ich w\u00fcnsche den M\u00e4dchen eine gute Nacht und habe den Abend dann frei, um Abendbrot zu essen oder einige Dinge f\u00fcr die n\u00e4chsten Tage vorzubereiten. Manchmal kommt einer der Nachbarsjungen abends noch vorbei, wenn er auch Hilfe bei den Hausaufgaben braucht. Das hei\u00dft, dass manchmal mein Tag erst kurz nach 21 Uhr endet.<\/p>\n<p>Freitagnachmittags habe ich frei, um ein bisschen f\u00fcr die n\u00e4chste Woche einzukaufen. Der Abend ist f\u00fcr eine gemeinsame Zeit mit den M\u00e4dchen gedacht, wo getanzt werden kann oder wir gemeinsam einen Film schauen.<\/p>\n<p>Jeden Samstag findet von 14-16 Uhr das Oratory statt. Das Oratoryteam, was aus eine Handvoll Brothers und ein paar der \u00e4lteren M\u00e4dchen besteht, denkt sich f\u00fcr jeden Samstag etwas Neues aus. Es werde Basketball, Volleyball oder Netball gespielt, eine Talenteshow veranstaltet, Gruppenspiel oder Bibelquiz gemacht oder \u00e4hnliches. Das Oratory findet f\u00fcr unsere M\u00e4dchen und die Kinder und Jugendliche von au\u00dferhalb statt.<\/p>\n<p>Sonntags ist um 7:30 Uhr Messe, die in der Regel zwei Stunden dauert. Anschlie\u00dfend habe ich eigentlich frei, aber wenn ich nicht gerade W\u00e4sche machen oder putzen muss, verbringe ich doch oft den Tag mit den Girls.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Ich bin in einem der beiden Volont\u00e4rh\u00e4user am Rand der Einrichtung untergebracht. In den beiden H\u00e4usern wohnen immer jeweils zwei Freiwillige. Da wir im ersten halben Jahr zu dritt waren, wohne ich also seit Mitte Oktober alleine. Das Fr\u00fchst\u00fcck und Abendbrot bereite ich selber vor. Unter der Woche wird f\u00fcr mich das Mittagessen gekocht. Am Samstag versorgen ich mich komplett selbst und am Sonntag essen ich mit den M\u00e4dchen aus dem Gart und den Schwestern zusammen. Dies ist der einzige Tag in dem die ganze Community zusammen isst.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Neue Aufgaben:<\/strong><\/p>\n<p>Seit Mitte M\u00e4rz haben wir eine ganz neue Fl\u00f6tengruppe. Die Blockfl\u00f6ten waren ein Spende, von einem Kurzzeitvolunteer, der seine Rentenzeit damit verbringt, einmal im Jahr die CoH zu besuchen. Diese Fl\u00f6tengruppe habe ich seit Anfang April \u00fcbernommen und f\u00fchre diese nun selbstst\u00e4ndig. Es macht riesigen Spa\u00df den Kindern die Musik n\u00e4her zu bringen und ein eigenes Projekt zu habne, bei dem man nicht von den Schwestern oder Mummys abh\u00e4ngig ist. Leider k\u00f6nnen nie alle M\u00e4dchen immer am Fl\u00f6tenunterricht teilnehmen, da einige in der Zeit andere Arbeiten erledigen m\u00fcssen.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-281 size-full aligncenter\" src=\"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/laurainsambia\/wp-content\/uploads\/sites\/21504\/2018\/06\/20180425_164933.jpg\" alt=\"\" width=\"1280\" height=\"720\" srcset=\"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/laurainsambia\/wp-content\/uploads\/sites\/21504\/2018\/06\/20180425_164933.jpg 1280w, https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/laurainsambia\/wp-content\/uploads\/sites\/21504\/2018\/06\/20180425_164933-300x169.jpg 300w, https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/laurainsambia\/wp-content\/uploads\/sites\/21504\/2018\/06\/20180425_164933-768x432.jpg 768w, https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/laurainsambia\/wp-content\/uploads\/sites\/21504\/2018\/06\/20180425_164933-1024x576.jpg 1024w, https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/laurainsambia\/wp-content\/uploads\/sites\/21504\/2018\/06\/20180425_164933-900x506.jpg 900w\" sizes=\"auto, (max-width: 1280px) 100vw, 1280px\" \/><\/p>\n<p>Seit Mitte Mai, also noch ganz frisch, habe ich handsignierte Volleyb\u00e4lle von den Zweiten Heeren aus meinem Volleyballverein dem TSV Giesen Grizzlys bekommen. Die Freude dar\u00fcber ist bei mir und den M\u00e4dchen riesig. Jetzt m\u00fcssen wir endlich nicht mehr mit Fu\u00dfb\u00e4llen Volleyball spielen. Seit dem kamen die B\u00e4lle oft zum Einsatz und wer wei\u00df, vielleicht schaffe ich es noch, in den letzten Wochen ein regelm\u00e4\u00dfiges Training einzuf\u00fchren.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-284\" src=\"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/laurainsambia\/wp-content\/uploads\/sites\/21504\/2018\/06\/20180520_152107-300x169.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"169\" srcset=\"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/laurainsambia\/wp-content\/uploads\/sites\/21504\/2018\/06\/20180520_152107-300x169.jpg 300w, https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/laurainsambia\/wp-content\/uploads\/sites\/21504\/2018\/06\/20180520_152107-768x432.jpg 768w, https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/laurainsambia\/wp-content\/uploads\/sites\/21504\/2018\/06\/20180520_152107-1024x576.jpg 1024w, https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/laurainsambia\/wp-content\/uploads\/sites\/21504\/2018\/06\/20180520_152107-900x506.jpg 900w, https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/laurainsambia\/wp-content\/uploads\/sites\/21504\/2018\/06\/20180520_152107.jpg 1280w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/> <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-283\" src=\"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/laurainsambia\/wp-content\/uploads\/sites\/21504\/2018\/06\/20180520_155222-300x169.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"169\" srcset=\"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/laurainsambia\/wp-content\/uploads\/sites\/21504\/2018\/06\/20180520_155222-300x169.jpg 300w, https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/laurainsambia\/wp-content\/uploads\/sites\/21504\/2018\/06\/20180520_155222-768x432.jpg 768w, https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/laurainsambia\/wp-content\/uploads\/sites\/21504\/2018\/06\/20180520_155222-1024x576.jpg 1024w, https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/laurainsambia\/wp-content\/uploads\/sites\/21504\/2018\/06\/20180520_155222-900x506.jpg 900w, https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/laurainsambia\/wp-content\/uploads\/sites\/21504\/2018\/06\/20180520_155222.jpg 1280w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/> <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-282 aligncenter\" src=\"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/laurainsambia\/wp-content\/uploads\/sites\/21504\/2018\/06\/20180520_160545-169x300.jpg\" alt=\"\" width=\"169\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/laurainsambia\/wp-content\/uploads\/sites\/21504\/2018\/06\/20180520_160545-169x300.jpg 169w, https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/laurainsambia\/wp-content\/uploads\/sites\/21504\/2018\/06\/20180520_160545-576x1024.jpg 576w, https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/laurainsambia\/wp-content\/uploads\/sites\/21504\/2018\/06\/20180520_160545.jpg 720w\" sizes=\"auto, (max-width: 169px) 100vw, 169px\" \/><\/p>\n<p><strong>Allgemeine Ver\u00e4nderungen:<\/strong><\/p>\n<p>Wie schon erw\u00e4hnt, bin ich seit Ende Februar alleine im Projekt. Ende Februar sind die anderen beiden Freiwilligen abgereist und seitdem sind leider auch keine neuen Freiwillige gekommen. Das hei\u00dft, dass ich nun seit 2,5 Monaten absolut auf mich allein gestellt bin. Ich muss zugeben, dass mich das in ein ganz sch\u00f6nes Tief geworfen hatte. An das alleine essen und wohnen hatte ich mich ja schon gew\u00f6hnt, aber nun auch keine Person mehr zum Austauschen zu haben oder um auch mal aus der City of Hope rauszukommen, ist wirklich hart. Probleme, schwierige Tage oder Ereignisse mache ich also seitdem mit mir alleine aus, weil es keine Person gibt, an die ich mich wenden kann. Die M\u00e4dels haben zwar immer ein offenes Ohr f\u00fcr mich und merken auch schnell wenn es mir mal nicht gut geht, aber es ist p\u00e4dagogisch gesehen nicht immer klug denn M\u00e4dels alles anzuvertrauen und zu erz\u00e4hlen. So f\u00fchle ich mich doch oft sehr sehr einsam, was die Arbeit nicht Erleichert.<\/p>\n<p>Was mich sehr traurig macht, ist die Tatsache, dass die Schwestern kein gro\u00dfes Interesse daran zeigen, wie es mir geht. Ob ich arbeite, wie ich arbeite, wie es mir gesundheitlich geht oder wie ich mit der derzeitigen Situation zurechtkomme, scheint den Schwestern egal zu sei, bzw. kommen keinerlei Nachfragen oder Erkundigungen.<\/p>\n<p>Dadurch dass ich die einzige Freiwillige im Projekt bin, habe ich ein engeres Verh\u00e4ltnis zu den M\u00e4dchen bekommen, was ich sehr sch\u00f6n finde. Sie vertrauen sich mir an und auch die \u00e4lteren der M\u00e4dchen, mit denen man am Anfang nicht so viel zu tun hatte, fangen langsam an, sich zu \u00f6ffnen. Allerdings ist es auch sehr anstrengend, da die M\u00e4dchen jetzt nur noch auf mich zukommen k\u00f6nnen und alleine f\u00fcr \u00fcber 30 M\u00e4dchen Zeit zu finden und allen gerecht zu werden ist nicht immer leicht.<\/p>\n<p>Ich liebe die Arbeit mir den M\u00e4dchen noch immer, aber es zerrt an den Nerven ganz allein ohne andere Freiwillige hier zu sein. Die Kommunikation hier im Projekt ist alles andere als gut, sodass die Arbeit unfassbar anstrengend ist, weil man nie irgendwelche Informationen \u00fcber Programmpunkte bekommt. Auch eigene Ideen umzusetzen scheitert oft an der mangelnden Kommunikation. Dennoch bin ich froh, hier zu sein und freue mich auf die n\u00e4chsten Monate.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Sch\u00f6ne Gr\u00fc\u00dfe<\/p>\n<p>Eure Laura<\/p>\n<p>P.S. In ein paar Tagen gibt es etwas \u00fcber die sambische Kultur zu lesen, also seit gespannt \ud83d\ude09<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Erstmal m\u00f6chte ich mich riesig entschuldigen, dass ihr so lange nichts von mir geh\u00f6rt habt. Manchmal ist es sehr schwierig, regelm\u00e4\u00dfig zu berichten, was ich hier erlebe. Als ich dann anfangen wollte, von meinen letzten Wochen zu erz\u00e4hlen, ist mir aufgefallen, dass ich noch ein paar Informationen schuldig bin. 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