Johanna in Ecuador

"Fröhlich sein, Gutes tun und die Spatzen pfeifen lassen", -G. Don Bosco

Und solangsam kommen wir an!

Die zweite Arbeitswoche ist jetzt um, und die Zeit fliegt jetzt schon!

Das sind alle 6 Freiwilligen hier in San Raphael

Tagesablauf

So langsam pendelt sich schon ein Rhythmus/ Tagesablauf ein der ungefähr wie folgt aussieht:

5:45 der Wecker klingelt

5:55 Morgenandacht

6:30 Hühner füttern

6:45 Frühstück

7:00- 12:30 begleiten wir einen Lehrer (mit den Fächern Englisch, Religion) der Grundschule (die hier aber von der 1. bis zur 10. geht), helfen ihm bei der Aufsicht, machen kleine Spiele/ Energizer, bringen Kinder zum Schularzt, setzten uns zu lauten, auffälligen Kindern zur Übung von Ruhe und Konzentration, einfach Sachen, die anfallen, meistens in der 6. oder 7. Klasse

Joana und ich ls wir den Kindern den Enegizer „Tiger Hunt“ beigebracht haben

Beim Limonade-machen in der 1. Klasse

1:00 Mittagessen

im Zeitraum 1:00-5:45 sind wir dem Englisch Department des Collegiós (nur Oberstufe) zugeteilt, dh wir gehen mit den Lehren in die Klassen und helfen auch hier im Unterricht mit, diese Woche war jedoch bisher die erste, weswegen ich noch nicht auf lange Sicht einschätzen kann, wie genau wir die Lehrer unterstützen

6:00 Abendandacht

6:30 Abendessen

Abwaschen, den Wachleuten Essen bringen, Hühner einfangen und zählen

7:00 Messe (danach Aufräumen und die nächste Messe vorbereiten)

Wo dann auch diese Bild entstanden ist

8:00 gemeinsames Nachrichten schauen

im Anschluss: den Abend ausklingen lassen. Meistens spielen wir mit den anderen vier Voluntarios Basketball, bringen Ihnen ein bisschen Deutsch bei, oder es kommt zu spontanen Tanzpartys in der Küche.

 

Danach fallen wir immer todmüde aber sehr glücklich ins Bett, und dann geht die ganze Geschichte wieder von vorne los…;))

Wochenende

Am Wochenende müssen wir nicht arbeiten, trotzdem stehen kleinere Sachen an, wie fegen (ja es gibt jetzt einen Putzplan;) ) oder Klamotten waschen, sonst haben wir Zeit an den Strand zu fahren, der glücklicherweise sehr, sehr nah ist!

Am Anfang wurden uns noch nicht so viele Aufgaben zugeteilt, aber, dass wir jetzt mehr machen müssen, empfinde ich jedoch als angenehmer, da wir uns so der Komunidad mehr zugehörig und gleichwertig behandelt fühlen.

Fazit

Insgesamt haben wir uns schon ganz gut eingelebt und ich fühle mich schon ein bisschen wie zu Hause: wir wissen wann wir wo zu sein haben, dass der Deckel der Ketchup Flasche bei zu viel Druck abfällt, auf welcher Seite welches Gebet steht, welche Klamotten angemessen sind, wen man für was fragt usw.

 

Wenn euch noch bestimmte Thematiken interessieren, wie Sicherheit, Ecuador als Land, Auswirkungen aus Venezuela, die ecuadorianischen Freiwilligen und was ihre Motivation ist, Essen, Klima etc. dann könnt ihr mir gerne schreiben, dann beantworte ich das auch gerne hier:))

Und zum Schluss noch der Blick von unserer Dachterasse

 

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2 monate Update

  1. Avatar

    Tante Dodi

    Wie schaffst Du 5.45 Wecker und 5.55 Morgenandacht???

    • Johanna Schöllgen

      Johanna Schöllgen

      Der Wille dazu ist morgens da, weil ich sonst noch früher aufstehen müsste…;))

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