marianawakil, Autor bei ¡hasta mariana! (en bolivia) https://blogs.donboscovolunteers.de/hastamariana/author/marianawakil/ Thu, 02 Jul 2026 19:43:20 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=7.0 April-Mai-Juni-Update!! https://blogs.donboscovolunteers.de/hastamariana/2026/07/02/april-mai-juni-update/ https://blogs.donboscovolunteers.de/hastamariana/2026/07/02/april-mai-juni-update/#respond Thu, 02 Jul 2026 19:43:19 +0000 https://blogs.donboscovolunteers.de/hastamariana/?p=215 Hallo zusammen!! Die letzten Wochen vergingen gefühlt wieder ganz schön schnell und langsam wird die Abreise Ende August zu etwas ziemlich Greifbarem. Auch, wenn es in letzter Zeit keine gigantischen Ereignisse gab, dachte ich, ich teile ein bisschen von den kleineren bis mittelgroßen Dingen, die sich in den letzten Wochen so ereignet haben. Die Arbeit […]

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Hallo zusammen!! Die letzten Wochen vergingen gefühlt wieder ganz schön schnell und langsam wird die Abreise Ende August zu etwas ziemlich Greifbarem. Auch, wenn es in letzter Zeit keine gigantischen Ereignisse gab, dachte ich, ich teile ein bisschen von den kleineren bis mittelgroßen Dingen, die sich in den letzten Wochen so ereignet haben.

Die Arbeit im Mano Amiga habe ich in letzter Zeit ziemlich genossen, und obwohl es manchmal ein bisschen langweilig oder auch sehr stressig sein kann, macht es doch sehr Spaß. Gestern Abend habe ich den Kindern zum Beispiel in den Dormitorios eine kleine Gedankenreise vorgelesen, und obwohl es vor allem bei den kleinen Jungs erst einmal ewig gedauert hat, bis alle in ihren Betten waren (der eine musste auf Klo, der andere hat die anderen in ihren Betten geärgert) glaube ich, dass die Geschichte schön war, um sie ein bisschen zu beruhigen. An anderen Tagen haben wir ein bisschen gemalt und kreiert oder getanzt, wie jeden Tag Hausaufgaben gemacht, oder Reinigung rund ums Heim erledigt und so sind die Nachmittage ganz schön schnell vorbeigegangen.
Zu den Kindern habe ich mittlerweile eine ziemlich enge Bindung, was einem besonders bewusst wird, wenn ein Kind plötzlich unangekündigt das Heim wechselt, bevor man sich richtig verabschieden konnte. Wenn das jetzt schon so traurig ist, weiß man gar nicht, wie man Ende August dann den endgültigen Abschied packen soll… Aber so weiß man umso mehr die Momente im Heim zu genießen. Hier sind ein paar Eindrücke der letzten Monate!

Neben den Kiddies im Mano gibt es aber auch einen anderen Ort, von dem der Abschied doch etwas traurig sein könnte. Denn ungefähr im März habe ich mal den Mut zusammengenommen, und mir einen Boxverein gesucht, um das Gelernte aus dem Kurs in der Oberstufe noch etwas auszuweiten. Obwohl ich so viel Engagement von mir gar nicht erwartet hätte, habe ich es mir zur Gewohnheit gemacht, morgens ins Training im „Club Deportivo Verastegui“ zu gehen. Da ich nachmittags arbeite, gehe ich ins 05:30-Training, das die meiste Zeit aber nach bolivianischer Art eher um 06:00 Uhr beginnt. Der Profe und Inhaber des Clubs ist sehr nett und motivierend und lässt mich sogar für die Hälfte des Preises trainieren!! Die Gruppe ist mal größer, mal kleiner und eine bunte Mischung aus Büroleuten, Medizinern und Jugendlichen.

Übers Boxtraining wurden wir dann auf einen Kampf aufmerksam gemacht, den man besuchen konnte, und natürlich habe ich die Chance ergriffen und bin hingegangen. Das Ganze war wirklich aufregend, und besonders die ersten Kämpfe, die man gesehen hat, waren sehr spannend. Nach dem 10. von ca. 20 Kämpfen wurde es natürlich ein bisschen eintönig, aber ich bin trotzdem sehr froh, dass ich die Erfahrung mitnehmen konnte. Die Mitglieder aus meiner Boxmannschaft waren natürlich auch alle da!

Mitte Mai hatte ich dann Geburtstag. Und obwohl ich dachte, von zu Hause weg zu sein würde mich ganz schön traurig machen, ging es gut, denn ich hatte einen ganz schönen Tag 🙂 Morgens wurde ich von meiner Boxgruppe zum Frühstücken eingeladen, und danach gab es eine Art Fortbildung für alle Mitarbeiter im Hogar Don Bosco, die aber mit ganz viel Bewegung und Spielen gehalten wurde und somit echt lustig war. Als dann alle zum Essen versammelt waren, hat irgendjemand die Info meines Geburtstags verbreitet, und der gesamte Raum von Mitarbeitern (von denen ich übrigens vielleicht 20% kannte) hat für mich gesungen, was mir dann doch etwas peinlich war.
Später sind wir dann mit dem Mano Amiga in den Park gegangen, denn es war Samstag und gutes Wetter. Ich habe Muffins ausgeteilt, die ich am Abend zuvor gebacken hatte (ich habe im Leben noch nie so viele Muffins gebacken) und die Kinder haben so süß für mich gesungen und mich umarmt, dass ich fast mit Weinen angefangen hätte.. :,(

Der Anruf nach Hause durfte natürlich auch nicht fehlen, denn vermisst habe ich alle natürlich trotzdem.
Auch den Geburtstag der Kids haben wir im letzten Monat gefeiert. Da es um die 40 Kinder sind, machen wir so eine Feier nur alle drei Monate, aber dafür war sie dieses Mal richtig schön. Eine große Gruppe von Medizinstudenten ist mit Torte, Spielen und Piñatas zu Besuch gekommen, und wir haben davor den Saal schön geschmückt.
Auch ein Herr aus meiner Boxmannschaft, der eine Konditorei besitzt, ist zu Besuch gekommen und hat Dessert und Getränke bereitgestellt. Es wurde viel getanzt, gegessen und gespielt und ich glaube, die Kinder hatten richtig Spaß.

Ende Mai stand dann auch die Pilger-Wanderung nach Cotoca an, einem Örtchen ca. 16 km von Santa Cruz, welches dafür bekannt ist, dass dort ein Bildnis der Jungfrau Maria geehrt wird, welches einer Legende zu Folge einst von Holzfällern im Innern eines großen Baumes entdeckt wurde. Ich bin mit den älteren Kindern mitgewandert. Um 3 Uhr morgens sind wir losgelaufen und am frühen Morgen in Cotoca angekommen. Dort haben wir dann als gesamtes Proyecto Don Bosco eine Messe abgehalten und gefrühstückt. Die Kinder haben ein wenig Taschengeld bekommen, womit sie sich auf den wuseligen Märkten Cotocas etwas kaufen konnten. Hierfür hat jede Erzieherin ein kleines Grüppchen zugeteilt bekommen, und ich habe ganz schön das Zittern gekriegt, da mir gerade die fünf Jungs aufgetragen wurden, die sich im Mano mit Abstand am meisten streiten und am wenigsten hören. Ich weiß nicht, welches Glück mir da zuteil wurde, aber die Jungs haben sich gerade diesen Tag ausgesucht, um sich wie kleine Engel zu benehmen (bestimmt durch die Freude über das Taschengeld) und ich konnte alle heil wieder zurückbringen.

Einige Tage später war dann die Zeit für mich gekommen, zum ersten Mal ein Fußballstadion zu besuchen: Die beiden großen Santa Cruz- Vereine „Blooming“ und „Oriente“ haben gegeneinandergespielt, und mit dreieinhalb Fußballfans im Haus hatte ich natürlich keine Chance, da drumherum zu kommen, und hatte eigentlich auch Lust, hinzugehen. Das Spiel war echt aufregend für mich, vor allem durch die ganzen koordinierten Fangesänge und die vielen Leute. Die Jungs konnten nicht davon ablassen, zu betonen, auf was für einem geringen Niveau die Spieler gespielt haben, und obwohl wir großen Unterstützer auf der Oriente-Seite saßen, hat Blooming leider 1:0 gewonnen.
Nach diesen Spielen muss man sich dann auch ganz schnell aus der Umgebung des Stadions begeben, denn die Blooming- und Oriente-Fans sind für ihre großen Schlägereien nach den Spielen bekannt, in die man mit oder ohne Trikot ganz schnell involviert ist.

Des Weiteren haben Yannick, Victor und ich uns für den Santa Cruz Run angemeldet und die Wochen davor (meistens) fleißig geübt. Die Jungs hatten sich die 15 km vorgenommen, mir haben erstmal die 7 km gereicht, wir wollen es ja nicht übertreiben. Vor ca. zwei Wochen war es dann so weit, und obwohl es schon morgens um fünf ganz schön geregnet hat, haben wir uns zur Startlinie begeben. Die Leute auf dem Event schienen zum größten Teil aus der wohlhabenderen Bevölkerungsschicht zu kommen, denn die Mehrheit der Cruzeños würde zweimal überlegen, ob sie 150 Bs (14€) für einen Lauf ausgeben würden, geschweige denn, überhaupt joggen zu gehen.
Schön war der Lauf trotzdem, und die Teilnehmer waren gut in Stimmung, und pünktlich zur Arbeit geschafft haben wir es auch!

Das war es jetzt erstmal mit meinem Update!:) In nächster Zeit kommen noch ein paar Volontäre an, und am 07. Juli geht es für das halbe Projekt ins Campamento. Nico und ich fahren mit dem Mano Amiga mit nach San Carlos und ich freue mich schon!

Oh, und noch eines: Das Proyecto Don Bosco ist mit seinen vier Einrichtungen und guter Fürsorge für die Kinder natürlich immer auf finanzielle Hilfe angewiesen. Wenn ihr die Heime gerne unterstützen würdet, ist hier der Link: https://misionessalesianas.org/noticias/menores-calle-bolivia-2502/

Auch geringere Beträge helfen immer!

Vielen Dank und jetzt aber Tschüss von mir!!

Mariana

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Hallo zusammen! So langsam geht die Zeit vorbei, mal merkt man es mehr, mal weniger.. Die Arbeit macht immer noch Spaß und die jetzt vergangene Osterzeit brachte nette Messen und einige Möglichkeiten zu schönen Aktivitäten mit den Kids mit sich (Die Ostereier die wir gestaltet haben sind nicht besonders schön geworden, aber darum geht es ja auch gar nicht…)

In den letzten sechs Monaten hat unsere Gruppe aber auch reisend schon viel gesehen, von kleinen Ausflügen zum Wandern bis hin zu unserem Don-Bosco-Zwischenseminar in Buenos Aires! All das möchte ich zu diesem Anlass mal auffassen, vielleicht erschließt sich die eine oder andere Person hier auch ein neues Reiseziel!

Nachdem wir uns in den ersten Wochen nach unserer Ankunft erstmal hier in Santa Cruz umgesehen haben, wir sind zum Beispiel zum Botanischen Garten gefahren oder haben Museen besucht, sind wir im November dann für ein Wochenende nach Samaipata gefahren, einem wirklich schönen Wanderort mit kleinem Dörfchen ca. 120 km von Santa Cruz entfernt. Die Distanz kann man ganz einfach mit den Trufis überbrücken, kleine Vans die einen für ein bis zwei Euro über etwas weitere Strecken bringen.
In Samaipata kann man neben den Wanderrouten in den Bergen und der beeindruckenden Natur auch eine ökologisch betriebene Kaffeeplantage und eine alte Stätte der Inka besuchen.

Ein sehr lohnenswerter Tagesausflug hier in der Umgebung sind auch die Espejillos in San José, viele kleine Becken mit Wasserfällen, wo man Schwimmen und die Sonne genießen kann. Ich war jetzt mittlerweile zweimal dort, und an einem Tag davon haben zwei andere Freiwillige und ich eine bestimmt fünfstündige Wanderung angedreht bekommen, die uns so durch die Tiefen des Parks geführt hat, dass unser Guide ständig mit der Machete den Weg freihauen musste. An dem Tag hab ich auch meine erste Tarantula gesehen! Nochmal würde ich die Wanderung nicht machen, aber durch den anstrengenden Weg hat das Schwimmen danach noch viel mehr Spaß gemacht.

Mitte Dezember ging es für unsere Gruppe dann nach La Paz, dem mit 3.650 m höchstgelegenen Regierungssitz der Welt, um dort ein von der deutschen Botschaft organisiertes Treffen für deutsche Freiwillige in Bolivien zu besuchen. Es waren bestimmt 50 andere Jugendliche dort, und es hat mich schon überrascht, dass sich so viele für ein Auslandsjahr in Bolivien entscheiden. Der Tag war zwischendurch wirklich interessant, z.B. die Runden über verschiedenste wirtschaftliche, politische oder soziale Themen Boliviens, und wir konnten einige Jugendliche aus anderen Städten kennenlernen, was einem bei Reisen durch Bolivien ein bisschen die Planung erleichtert.
Beim Erkunden der Stadt durften natürlich einige Fahrten mit der Teleférico, dem größten städtischen Seilbahnnetz weltweit, nicht fehlen. Hierbei kann man sich sehr gut die interessante Lage von La Paz anschauen, die Stadt ist nämlich eingekesselt von Bergen und ist mit der vielfältigen Bebauung wirklich schön anzusehen.
Interessant war auch der „Mercado de las brujas“, der Hexenmarkt. Dieser setzt sich aus ein paar hübschen Einkaufsgassen zusammen, wo nicht nur Souvenirs, sondern auch Elemente für spirituelle Rituale zu finden sind. Manchmal sieht man bspw. tote Lamas und Lamababys, die von den Dächern herabhängen und erworben werden können.

Ein weiterer wichtiger und schöner Meilenstein war das Campamento mit den Kids Anfang Januar, wofür wir als Mano Amiga nach Postrervalle gefahren sind, einem kleinen Dorf in der Nähe von Samaipata. Hier haben eine weitere Erzieherin und ich neun Tage lang mit den Kindern zusammen in einem verlassenen Krankenhaus genächtigt, was mehr oder weniger schön war, aber tagsüber haben wir tolle Wanderungen in die Berge gemacht, manchmal um Feuerholz für den Ofen zu holen oder auch einmal zu einem Wasserfall! Manchmal sind wir auch in einem naheliegenden Fluss baden gegangen oder haben dort Kleidung gewaschen. Die Zeit mit den Kindern war sehr schön (wenn auch manchmal anstrengend) und ich freue mich schon auf das zweite Campamento im Winter!!

Da ich im Campamento also die ersten neun Tage verbracht hatte, hat man mir die zweite Hälfte frei gegeben, denn da hat mich dann eine andere Freiwillige abgelöst. Victor hatte zufällig die selbe Einteilung und wir haben entschieden, die Zeit zu nutzen, um den Salar de Uyuni zu besichtigen, die mit über 10.000 km^2 größte Salzwüste der Welt. Entstanden ist sie durch das Austrocknen prähistorischer Seen und durch die Ansammlung des Wassers nach Regenfällen entsteht der Eindruck, der Himmel würde sich endlos weit im Boden spiegeln, was diesen Ort mitunter zu einem sehr gut besuchten Reiseziel macht.
Wir haben uns aufgrund der Höhe (ca. 3.650m) aber dafür entschieden, auf der Hinfahrt einen Zwischenstopp in Sucre zu machen, um uns ein wenig an die Höhe anzupassen. Sucre kann man an seinen hübschen weißen Gebäuden und den teilweise europäisch aussehenden Straßen im Zentrum seine koloniale Vorgeschichte gut ansehen. Wir sind in Sucre aus Zeitgründen eher etwas herumgeschwommen, haben uns aber den Templo de San Felipe Neri angesehen, wo man bis nach oben zu den Türmchen steigen konnte und eine hübsche Aussicht auf die Stadt hatte. Auch Markt- und Cafébesuche und ein Treffen mit einer Freiwilligen in Sucre waren mit drin. Ich muss sagen, auch, wenn ich nicht so viel von Sucre sehen konnte, war es für mich bisher eigentlich die schönste bolivianische Stadt, auch, weil sie durch ihre europäischen Züge ein bisschen das Heimweh gelindert hat, was zu der Zeit etwas präsenter war.

Nach unserer Stadtbesichtigung stand abends auch schon die weitere Busfahrt nach Uyuni an, bei der man so gefroren hat, dass ich am liebsten mit drei Hosen und fünf Pullis dagesessen hätte, konnte mir aber nur meine Jacke und Handschuhe anziehen. Um ca. 4 Uhr nachts sind wir in Uyuni angekommen, und bei dem zunehmenden Unwohlsein durch die Höhe und absoluter Müdigkeit und Kälte war es ein wirklich elendiges Gefühl, so früh planlos am Busbahnhof zu stehen. Wir hatten Glück, dass ein Taxifahrer uns noch zu einem Ort bringen konnte, wo man so spät noch recht günstig unterkommen konnte, und so haben wir zum Glück noch ein bisschen Schlaf und Wärme tanken können.

Da um 10 Uhr morgens schon die meisten Touren in der relativ kleinen und gewöhnlichen Stadt Uyuni starten und sich in Richtung Salar begeben, haben wir uns schon so gegen 8:30 auf die Suche nach einem Anbieter gemacht und letztendlich auch einen gefunden. Die Touren werden mit einem Geländewagen gemacht, wo mehrere Reisende hineinpassen, und so hatten Victor und ich als Reisegruppe eine kolumbianische Familie, die eigentlich wirklich sehr lieb waren, wenn die Mutter nicht gerade versucht hat, Victors und meine Höhenkrankheit mit seltsamen Heilmitteln zu heilen.
Am ersten Tag der Tour hat man einige sehr mit Touristen überflutete Attraktionen wie den Zugfriedhof (ein Platz mit jetzt ungenutzten Lokomotiven, welche einst für den Transport von Metallen genutzt wurden) und das Plateau mit den Flaggen abgearbeitet, die ganz nett anzusehen waren, aber nicht so eindrucksvoll waren wie das, was man die nächsten zwei Tage gesehen hat.

Von farbigen Lagunen mit Flamingos und Thermalquellen über uralte Felsstrukturen mit Chinchillas und rundherum die wirklich beeindruckende Landschaft aus Bergen und Vulkanen war wirklich viel dabei und obwohl es uns wegen der Höhe nicht ganz so toll ging, konnte man die Tour wirklich genießen und es hat sich auf jeden Fall gelohnt.

Ende Februar haben wir dann auch schon die Halbzeit erreicht, und hier sind wir Don Bosco-Freiwilligen aus Lateinamerika alle für unser Zwischenseminar nach Buenos Aires gereist, was ein wirklich großartiger Ort für das Seminar war. Weil wir uns die Stadt vor dem Seminar noch ein bisschen ansehen wollten, sind wir ein paar Tage früher angereist. Für mich war Buenos Aires schon praktisch wie New York, mit dem Obelisken an der riesigen Kreuzung und all den Werbebildschirmen und hübschen Straßen. Nach einem halben Jahr in Bolivien war es mal wieder ganz schön, in einer so großen Stadt zu sein. Mit den Freiwilligen aus Argentinien zusammen waren wir dann abends mal essen oder haben uns die Stadt angeschaut.
Das Seminar selbst fand in einem ruhigen Don-Bosco-Zentrum statt, das sich etwas weiter im äußeren Teil der Stadt befindet. In dieser Seminarswoche haben wir mit der Hilfe von unseren Teamern viel über den Verlauf des letzten halben Jahres reflektiert, aber auch gespielt (auch ein Lagerfeuer mit Theater fand statt) und die Zeit zusammen genossen. Ich fand es sehr schön, die Leute, die ich von den Seminaren ja noch kannte, mal wiederzusehen und sich über alles mögliche auszutauschen.

Die letzte Reise, die ich dann bisher gemacht habe, war eine Woche in Cochabamba mit Frieda, einer deutschen Freiwilligen, die in der Nähe von Santa Cruz arbeitet. In Cochabamba waren wir einfach viel spazieren und auf Erkundungstour, haben uns den „Cristo de la Concordia“ angeschaut, eine riesige Christusskulptur auf einem Berg nahe des Zentrums Cochabambas, von wo aus man eine wirklich schöne Aussicht auf die Stadt hat.
Einen Tag wollten wir am Lago Corani entlangwandern, einem großen See in Cochabambas Umgebung, hatten aber ganz schönes Pech mit dem Wetter, sodass alles benebelt war und man den See letztenendes kaum sehen konnte. Es war trotzdem ein nettes Abenteuer, und ich glaube, bei gutem Wetter ist es ein wirklich schöner Ort.

So, das war jetzt ein ganz schön langer Eintrag, aber so habe ich jetzt auch alle Reisen bis jetzt einmal zusammenfassen können. Ich finde, Bolivien ist ein echt gutes Land zum Reisen, weil Busfahren hier sehr gut läuft (bis auf einige Blockaden und Streiks hin und wieder) und es viel zu sehen gibt. Die nächste Reise steht im Juni an, da ist dann mal eine kleine Dschungel-Tour geplant. Ich hoffe, dieser Eintrag hat gute Einsichten bringen können. Bis zum nächsten Mal, passt alle gut auf euch auf!!

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…meldet sich eine Mariana aus Bolivien! Schon seit ungefähr dreieinhalb Monaten bin ich jetzt hier in Santa Cruz zugange und dachte, ich halte mich bei meinem Blog mal ran, damit ihr mehr als einmal von mir hört 🙂

In unseren ersten Wochen Eingewöhnung in die Projekte bin ich leider erstmal krank geworden, sodass ich keine zwei Wochen durchgängig arbeiten konnte. Das hat es mir etwas schwer gemacht, mich hier anfangs wohl zu fühlen, da ich die meiste Zeit im Bett oder im Gemeinschaftsraum festsaß, während die anderen drei schon munter am Schaffen waren und abends beim Essen bereits von ihren Erfahrungen und Fortschritten in den Einrichtungen erzählen konnten. Ich muss zugeben, dass ich mich in dieser Zeit schon ab und zu gefragt hatte, ob ich nicht Zuhause doch besser aufgehoben gewesen wäre.

Jetzt aber kann ich mit großer Überzeugung sagen, dass ich richtig angekommen bin und mir die Arbeit hier Spaß macht. Dank der Doctorita des Projektes, welche mir ein paar Arzneien verschrieben hatte, fühlte ich mich nämlich schon bald wieder besser und habe jetzt eine stabile Arbeitsroutine. Jetzt geht es vielleicht ein bisschen an den langweiligen Teil, aber was wäre mein Blog ohne die Beschreibung dessen, was ich hier den größten Teil der Zeit treibe 😉

Von samstags bis mittwochs bin ich, wie schon im letzten Beitrag erwähnt, im Mano Amiga tätig, einer Einrichtung für ca. 40 Kinder, wovon der größte Teil aus 5-13-jährigen Mädchen besteht. Den Rest macht eine kleine Gruppe aus ca. sieben Jungs aus. Die Kinder sind alle wirklich lieb, auch wenn sie einen an manchen Tagen ganz schön in den Wahnsinn treiben können.

Die Vormittage vor der Arbeit verbringe ich meistens mit Yannick, der ebenfalls im Hogar für die Spätschicht eingeteilt ist. Oft erkunden wir irgendeinen Markt oder Stadtteil oder fahren einfach ins Zentrum um irgendwo was zu essen oder Kaffee zu trinken.
Um 14 Uhr beginnt dann meine Schicht im Mano Amiga auf der anderen Straßenseite. Von manchen Kindern wird man schon durch das Tor begrüßt, wenn man reinkommt, denn bis ca. 14 Uhr haben die Kinder dann noch Freizeit und spielen im Vorgarten oder auf dem Spielplatz. Nicht selten sieht man sie auch im Mangobaum herumklettern (die Kinder können klettern wie Affen) und „Manga verde“ konsumieren, die unreifen Mangos vor denen die Doctorita die Kinder ständig und vergeblich versucht, zu warnen.
Um kurz nach Zwei beginnen dann die zwei Stunden Hausaufgabenzeit, bei der ich meistens im Saal der mittelalten Kinder unterstütze. Hier bin ich oft besonders froh, dass ich in Spanisch aufgepasst habe, denn die Aufgaben der Kinder sind nicht immer ganz einfach. Von Dividieren bis Drei-Seiten-Text-Abschreiben findet fast alles in einem Raum statt. Viele Aufgaben der Kinder scheinen mir nicht immer ganz schlüssig, bspw. das viele Abschreiben oder Aufgaben mit Nutzung des Internets, wenn als einzige Quelle die Handys von den anwesenden Erzieherinnen/Studentinnen und mir zur Verfügung stehen.
Ich muss zugeben, so einiges Mal bin ich zur Hausaufgabenzeit, der „Tarea“, kurz vor dem Einschlafen, aaaaber danach gibt es jeden Tag etwas, worauf man sich freuen kann, nämlich die „Merienda“, also einen kleinen Snack. Dafür begeben sich alle in den Essenssaal, wo dann entweder Früchte, Gebäck und manchmal Getränke ausgeteilt werden.

Anschließend beginnt für mich „meine“ Stunde des Tages, denn da ich mich zu Beginn in der Zeit nach der Merienda oft gelangweilt habe, wurde mir gestattet, von Fünf bis Sechs eine Gruppe von Kindern zu bespaßen. Da meine Fähigkeiten eher im kreativen Bereich liegen, basteln wir in dieser Zeit meistens. Eine Aktivität, die ich in der Einrichtung aufgeschnappt habe, ist Armbänder Flechten, denn das können die Mädels so gut, dass deren Erzeugnisse sogar verkauft werden.
Momentan steht natürlich eher Weihnachtsbasteln auf dem Plan, aber manchmal gebe ich auch Englischunterricht für die etwas älteren Mädels. Das läuft momentan noch eher so mäßig gut und manchmal lassen sie sich auch schwer motivieren, aber mit etwas Übung wird das schon.
Wenn wir durch sind, steht auch schon fast der Rosenkranz an. Dafür versammeln wir alle Kinder unter dem Altar der Jungfrau, was meistens auch etwas länger dauert, da das fast halbstündige Gebet nicht wirklich die Lieblingsaktivität der Kinder ist. Auch ich stehe diesem Tagespunkt etwas kritisch gegenüber, wenn ich sehe, wie die Kleineren schon auf ihrer Bank einschlafen.
Gegen Ende des Gebets gehe ich schonmal in die Küche hinüber und serviere das Essen für die Tische, um etwas Zeit zu sparen.
Nach dem Abendessen ist noch etwas Zeit, um draußen zu spielen, bevor es dann gegen halb Neun zum Bettfertigmachen geht. Um diese Zeit bin auch ich meistens schon sehr müde, weiß dann aber auch, dass es für mich nicht mehr viel zu machen gibt. In der Regel teile ich nur Zahnpasta aus und bringe die Kinder danach ins Bett. Hier geht dann das „¿Tía, me tapas?” los. Die Kinder zuzudecken ist ein wirklich lohnendes Ende für den Tag. Auch, wenn dieser Teil des Tages manchmal anstrengend ist, fühlt es sich immer sehr gut an, wenn man danach mit gut beendetem Arbeitstag nach Hause geht.

Momentan ändert sich im Alltag nochmal so einiges dadurch, dass die Kinder momentan Ferien haben. Zwar bin ich gerade leider wieder krank und war die Woche nicht in der Einrichtung, aber grundsätzlich ist der Tag im Mano Amiga so aufgebaut, dass die Freiwilligen sich eine Gruppe von Kindern vornehmen, während die Erzieherin sich um die andere kümmert. Dann muss die Gruppe erstmal für ca. zwei Stunden bespaßt werden, was gar nicht so einfach ist, wenn man die Aktivitäten von Tag zu Tag variieren muss und sich immer neue Sachen einfallen lassen muss. Der Rest des Tages läuft aber mehr oder weniger so wie immer. Da momentan noch drei weitere Volontärinnen hier sind, aus Polen, Spanien und Ecuador, können wir uns die Arbeit in der Einrichtung momentan gut aufteilen.

An Weihnachtsstimmung ist hier bei 32 Grad Sonne nicht so richtig zu denken. Schmuck sieht man sehr wenig, und auch ansonsten ist hier nicht viel Weihnachtliches los, deshalb haben wir zumindest hier bei uns das kleine Weihnachtsbäumchen aufgestellt und geschmückt, was noch von vorigen Volontär-Generationen hier gelassen wurde.
Um auch ein bisschen Weihnachtsstimmung in die Einrichtung zu bringen, haben wir auf Yannicks Idee hin Adventskalender für die Einrichtungen gebastelt, die auch sehr gut angekommen sind (wenn nicht gerade Süßes entwendet wurde ;)) Für Weihnachten und Neujahr selbst ist auch in den Einrichtungen viel geplant, z.B. ein Bazar und eine Talentnacht. Da kann man sich auf jeden Fall schon drauf freuen!!

Und hier natürlich ein paar visuelle Eindrücke, viel Spaß und fröhliche Weihnachten!

Vorgarten des Mano Amiga
Kunstausstellung im „Manzana 1“
Tanzveranstaltung im Kolisseum „Santa Rosita“
Deutsch-Bolivianische Feier des Konsuls

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Papayas, Salteñas y la Mancha https://blogs.donboscovolunteers.de/hastamariana/2025/09/17/papayas-saltenas-y-la-mancha/ https://blogs.donboscovolunteers.de/hastamariana/2025/09/17/papayas-saltenas-y-la-mancha/#comments Wed, 17 Sep 2025 15:46:35 +0000 https://blogs.donboscovolunteers.de/hastamariana/?p=52 Für mehrere Wochen vor meiner Abreise habe ich mich voller Aufregung bei jedem am Himmel sichtbaren Flugzeug gefragt, auf was für eine Art von Reise es für die Reisenden wohl ging. Am Freitag war dann für mich der große Tag: Vor exakt einer Woche ging es für meine drei deutschen Mitfreiwilligen (Victor, Yannick und Nico) […]

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Für mehrere Wochen vor meiner Abreise habe ich mich voller Aufregung bei jedem am Himmel sichtbaren Flugzeug gefragt, auf was für eine Art von Reise es für die Reisenden wohl ging. Am Freitag war dann für mich der große Tag: Vor exakt einer Woche ging es für meine drei deutschen Mitfreiwilligen (Victor, Yannick und Nico) und mich von Frankfurt aus nach Madrid, um dann schlussendlich nach einem 11-stündigen Nachtflug in Santa Cruz de la Sierra anzukommen, der mit fast 2 Mio. Einwohnern am meisten bevölkerten Stadt Boliviens.

Es wird vermutlich keinen Moment in meinem Leben gegeben haben, in dem ich mich orientierungsloser fühlte als bei der Ankunft an diesem Flughafen eines für mich komplett neuen Ortes, den ich noch nie betreten hatte.

Etwas gemindert wurde das Gefühl, als unser Mentor Paolo uns am Eingang des Flughafens „Viru Viru“ freundlich empfing. Als es im Pickup für mich keinen Anschnallgurt gab, habe ich, ganz deutscher Natur, natürlich sofort nachgefragt. Tatsächlich sei Anschnallen hier eher weniger üblich, so unser Mentor. Diese Mentalität spiegelt sich zum Teil auch im Verkehr wieder, von vielem Gehupe bis hin zu unerwarteten Spurwechseln ist hier alles dabei, und möchte man über den Zebrastreifen gehen, so kann man hier mit Pech auch mal 10 Autos abwarten.

Das Klima ist ebenfalls gewöhnungsbedürftig. Abgesehen von unserem ersten Tag, an dem es relativ kalt und windig war, sind tagsüber Temperaturen von bis zu 35* nicht unüblich. (Ich weiß nicht, ob ich später überhaupt noch das Haus verlasse, wenn das hier erst der Winter ist :,)). Ganz dem deutschen Ruf der Jahreszeit entsprechend war das Wetter allerdings an unserem ersten Tag. Als Paolo uns nämlich zum Frühstück in einem kleinen Salteña-Laden einlud, war es so kalt, und vor allem so windig, dass leere Teller und Besteck einfach vom Tisch geweht wurden. Salteñas sind eine bolivianische Spezialität: Teigtaschen mit einer stabilen Kruste, die mit einer Art Suppe gefüllt sind. Gängig sind hier Füllungen mit Hühner- und Rindfleisch. Fleisch wird hier scheinbar ziemlich oft gegessen, wenn man nach den vielen kleinen Geschäften am Straßenrand urteilen kann.

Die Jungs und ich sind auf einem etwas größeren, ummauerten Grundstück an der Straße untergebracht. Hier befindet sich ein zweistöckiges Haus mit Küche, Wohnzimmer und einigen Wohnungen im Obergeschoss, welches von zwei anderen Bungalows mit mehreren Zimmern umgeben ist. In einem davon habe ich mein Zimmer. Direkt ins Auge gestochen sind mir natürlich die zwei kleinen Papaya-Bäumchen, die es an einer Hauswand gibt. Ich werde demnächst mal nachforschen, ob sich die auch essen lassen. Bis vor zwei Tagen waren wir vier die einzigen Bewohner des Grundstücks, jedoch ist gestern ein junger Freiwilliger aus Polen von seiner kleinen Reise zurückgekehrt. Laut ihm hat es hier vor einigen Monaten noch 15 Freiwillige gegeben, von denen 11 hier gelebt haben sollen. Ich kann mir irgendwie gar nicht vorstellen, wie das hier mit so vielen Leuten wäre. In den nächsten Tagen kommen für kurze Zeit aber noch zwei weitere Reisende zurück, bei denen kann man sich dann ja bestimmt darüber erkundigen.

Unsere Unterkunft gefällt mir wirklich gut, auch die Lage ist echt praktisch. Direkt nebenan gibt es einen großen Markt, wo sich von Gemüse und Obst bis hin zu Putzsachen alles auch relativ preiswert finden lässt. Und selbst wenn nicht: Ungefähr 10 Minuten zu Fuß von hier gibt es einen sehr großen Supermarkt, welcher wirklich alles hat, was man brauchen könnte.
Wer sich fragt, wie wir uns hier aus unserem Fußgängerradius hinausbewegen wollen, dem kann ich sagen, dass es hier ein System gibt, welches ich persönlich besser finde als unseren hvv in Hamburg. Auch wenn Taxis hier vielleicht weniger vertrauenswürdig sind, so gibt es hier die Micros: Kleine Busse, welche bestimmte Linien abfahren und sehr regelmäßig kommen. Da es keine Haltestellen gibt, streckt man einfach vom Straßenrand aus den Arm aus, der Fahrer hält, und man steigt ein. Die Fahrtkosten belaufen sich auf etwas über zwei Bolivianos pro Person, das sind umgerechnet ungefähr 20ct, die man dem Fahrer schon bei der Weiterfahrt in die Hand drückt. Wenn man aussteigen möchte, ruft man einfach, und der Fahrer hält. Direkt vor unserem Haus fahren verschiedene Linien, einige davon haben uns schon das eine oder andere Mal ins Stadtzentrum oder in andere Viertel gebracht. In der ersten Woche, die wir jetzt hier waren, haben wir schon einige Teile der Stadt erkunden können. Manche Ecken erinnern mich an Südostspanien, andere sind für mich ganz neu gewesen. Ein paar Bilder findet Ihr unten. Was mir aber auch aufgefallen ist, ist die Anzahl von Kindern, die man hier arbeiten sieht. Zum Beispiel haben wir schon manchmal Kinder herumlaufen sehen, die Süßigkeiten oder ähnliche kleine Artikel vermarkten wollten, beispielsweise im Restaurant. Auch an den vielen Ständen der Märkte halten oftmals Kinder und Jugendliche die Stellung.


Neben unseren Erkundungstouren in unserer Freizeit durften wir aber auch schon Erfahrungen im Projekt machen.
Das Projekt Don Bosco hier in Santa Cruz setzt sich aus vier Einrichtungen zusammen, die für verschiedene Zielgruppen eingerichtet sind. Ziel ist es, den Kindern und Jugendlichen ein geregeltes Leben mit Pflichten sowie Freizeit zu ermöglichen und sie langsam ins Erwachsenenleben einzugliedern.

Das Hogar Don Bosco ist die größte der Einrichtungen. Hier sind jene untergebracht, die auf der Straße gelebt haben oder aufgrund ärmlicher Familienverhältnisse oder Missbrauchs vom Jugendamt von ihren Familien getrennt wurden. Ungefähr 90 Jungen im Alter von 6-17 Jahren leben im Hogar und werden hier betreut. Hier arbeiten auch Victor und Yannick.

Im Techo Pinardi, einem Haus nahe des Stadtzentrums, werden einige Jungen begleitet, welche ebenfalls auf der Straße gelebt und auch Erfahrungen mit Drogenmissbrauch gemacht haben. Auch ihnen werden hier Möglichkeiten zur Bildung geboten, sowie Begleitung bei psychischen Problemen. Hier wird Nicos Arbeitsplatz sein.

Im Mano Amiga sind größtenteils Mädchen, aber auch einige Jungen im Alter von 5-13 Jahren untergebracht. Hier habe ich schon einige Tage verbringen dürfen und freue mich auf die noch kommende Zeit. Meine Aufgabe ist es, bei Hausaufgaben zu unterstützen sowie den Putzarbeiten etc. beizuwohnen. Es gibt auch sehr viel Zeit, mit den Kindern zu spielen und zu reden, wenn auch mein noch nicht ganz so ausgereiftes Spanisch mit dem Genuschel mancher Kinder noch nicht ganz mithalten kann.
Gewöhnungsbedürftig ist auch, bei praller Hitze getickt zu werden und ums „Mancha“-spielen gebeten zu werden, was sich letztenendes als gewöhnliches Fangspiel entpuppt hat.
Auf die nächsten Monate in der Einrichtung freue ich mich schon sehr, und bin gespannt, was für Spiele wir uns noch ausdenken werden.


Etwas weiter abgelegen liegt noch das Barrio Juvenil, eine Art Ausbildungsstätte für Jugendliche und junge Erwachsene von ca. 15-22 Jahren, die hier auf das Berufsleben vorbereitet werden können. Die Einrichtung haben wir bislang aber noch nicht besucht. Allgemein gibt es hier natürlich sehr viel, was wir in unserer ersten Woche noch nicht erkunden konnten. Jeder Tag ist dennoch sehr spannend und ich freue mich schon, in nächster Zeit noch mehr von der Stadt zu sehen.


Nun, ich hoffe, mein erster Blogeintrag hat schonmal gute Einblicke ermöglichen können. Nach einiger Zeit in der Einrichtung werde ich auch nochmal genauer über das Projekt und unsere Arbeit berichten können, sowie auch mehr von unserer Umgebung zu erzählen haben. Einige Fotos findet ihr noch unten, viel Spaß beim Durchscrollen, bis bald!!

Im Marktviertel „La Ramada“
Im Micro
„La plaza“ im Zentrum

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Herzlich willkommen… https://blogs.donboscovolunteers.de/hastamariana/2025/05/10/herzlich-willkommen/ https://blogs.donboscovolunteers.de/hastamariana/2025/05/10/herzlich-willkommen/#comments Sat, 10 May 2025 19:57:07 +0000 https://blogs.donboscovolunteers.de/hastamariana/?p=16 … zu meinem Blog! :)) Es freut mich sehr, dass du vorbeischaust. Hier werde ich in den nächsten Monaten über alles mögliche schreiben, was meinen Freiwilligendienst betrifft. Wie sicherlich die meisten wissen, geht es für mich im Rahmen des „weltwärts“-Programms ab September für ein Jahr nach Santa Cruz, Bolivien. Schon in nächster Zeit gibt es […]

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… zu meinem Blog! :)) Es freut mich sehr, dass du vorbeischaust. Hier werde ich in den nächsten Monaten über alles mögliche schreiben, was meinen Freiwilligendienst betrifft. Wie sicherlich die meisten wissen, geht es für mich im Rahmen des „weltwärts“-Programms ab September für ein Jahr nach Santa Cruz, Bolivien.

Schon in nächster Zeit gibt es auf dieser Seite allerhand Infos über das anstehende Abenteuer, unter anderem darüber, worum es bei diesem Jahr überhaupt geht und was sich bis dahin noch so alles abspielt.

Es freut mich, wenn du Interesse hast, mich auf diese Reise zu begleiten und wünsche viel Spaß beim Lesen!!

Mariana

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