{"id":111,"date":"2019-12-08T16:28:40","date_gmt":"2019-12-08T15:28:40","guid":{"rendered":"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/gregorkirchner\/?p=111"},"modified":"2019-12-08T16:28:44","modified_gmt":"2019-12-08T15:28:44","slug":"wir-haben-uns-fuer-chips-chapachiwaya-verkauft","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/gregorkirchner\/2019\/12\/08\/wir-haben-uns-fuer-chips-chapachiwaya-verkauft\/","title":{"rendered":"Wir haben uns f\u00fcr Chips Chapachiwaya verkauft"},"content":{"rendered":"<p>Im Folgenden werde ich nun ziemlich weit ausholen, wie ein\nGolfspieler (an dieser Stelle m\u00f6chte ich mich ganz ausdr\u00fccklich <strong>nicht <\/strong>f\u00fcr diesen schlechten Witz\nentschuldigen), denn es ist einiges passiert in den letzten zwei Wochen. Unter\nanderem waren wir f\u00fcr eine Woche in Malawi, aber dazu sp\u00e4ter mehr. Also holt\neuch noch schnell einen gro\u00dfen Pott Kaffee oder Tee oder auch gut und gerne mal\nein sch\u00f6nes kaltes Bier.<\/p>\n\n\n\n<p>Fangen wir in chronologischer Reihenfolge an, das Geschehene\naufzuarbeiten.<\/p>\n\n\n\n<p>Es waren einmal drei Volont\u00e4re, denen berichtet wurde, dass\nam Sonntag, den 24. November, ein Spiel der Netballerinnen des Oratoriums stattfinden\nsollte. Voller Begeisterung machten wir uns also am Nachmittag auf den Weg zum\nhiesigen Netball-Feld. Wir alle hatten zuvor noch nie etwas mit Netball am Hut\nund so hatten wir auch absolut keine Ahnung von den Regeln oder was \u00fcberhaupt\ndas Ziel des Spiels ist. Das hinderte Cassi und mich allerdings nicht daran zu\nzweit die Don-Bosco-Fanges\u00e4nge anzustimmen, was Katha zu Beginn etwas peinlich\nwar, da auch nicht besonders viele Fans anwesend waren und wir einige verst\u00f6rte\nBlicke ernteten. Allerdings zogen wir es eiskalt weiter durch und nach und nach\nstimmten auch einige Auswechselspielerinnen und Kinder, die wir \u00fcberredeten,\nmit ein und so hatten wir unseren Spa\u00df und die Mannschaft eine voranpeitschende\nFan-Base. Mit welchem Punktestand das Spiel ausging kann ich euch nicht sagen,\nallerdings wei\u00df ich, dass unser Team relativ hoch gewann. Zwischendurch wurde\nauch ganz kreisligam\u00e4\u00dfig die Schiedsrichterin angep\u00f6belt, die aus welchem Grund\nauch immer einfach Spielerin des gegnerischen Teams war und teilweise\noffensichtlich falsche Entscheidungen traf. Alles in allem war es ein sehr\nunterhaltsamer und witziger Nachmittag, auch wenn ich immer noch nicht wirklich\neine Ahnung von diesem Sport habe. Eines ist aber sicher: Mit Cassi und mir hat\nunser Team nun auf jeden Fall zwei neue Elite-Fans dazugewonnen.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Montag sollte dann unser letzter Tag in unserer\nEinrichtung sein, bevor wir unseren Trip nach Malawi antraten. Montag ist\nTrainingstag und so hatte ich vor unserem Urlaub noch ein letztes Mal die Chance\nden Jungs etwas mit auf den Weg zu geben. Da mir w\u00e4hrend unseren\nFreundschaftsspielen auffiel, dass sie sich teilweise katastrophal \u00fcber den\nPlatz bewegten, will ich ihnen nun nach und nach das Verschieben beibringen und\nwelcher Spieler in welcher Spielsituation den ballf\u00fchrenden Spieler angreift.\nIch war sehr \u00fcberrascht, wie gut dieses eher taktisch gepr\u00e4gte Training\nfunktionierte und wie aufmerksam und schnell die Jungs meine Ideen aufnahmen.\nGerade als wir aufh\u00f6rten zu trainieren zeigte sich dann mal wieder die\nRegenzeit von ihrer besten Seite und beschenkte uns mit einer heftigen Regendusche.\nZum Gl\u00fcck konnten wir die Trainingseinheit vorher noch in Ruhe beenden und uns\ndann in der gro\u00dfen Sporthalle in Sicherheit bringen.<\/p>\n\n\n\n<p>Am Dienstagmorgen brachen wir dann gemeinsam mit Brother Alfred\nnach Malawi auf. Okay, das ist ein wenig optimistisch formuliert, denn innerhalb\neines Tages ist es ohne Auto nicht m\u00f6glich Malawi zu erreichen. Ich wei\u00df zwar\nnicht, ob das stimmt, aber sage ich jetzt einfach mal. Wir machten uns also auf\nunseren altbekannten Weg nach Lusaka, von wo aus wir dann am n\u00e4chsten Tag nach\nLilongwe weiterfahren wollten. Nach einer elfst\u00fcndigen Fahrt kamen wir dann in\nLusaka an und da die kulinarische Versorgung im Bus nur so semi-gut ist, verschlang\nich im Backpackers-Hostel erstmal zwei Burger mit Pommes. Man muss dazu sagen,\ndass die Burger dort echt sehr gut und auch vergleichsweise g\u00fcnstig sind. Statt\nfr\u00fch ins Bett zu gehen, um noch ein wenig Schlaf f\u00fcr die anstehende Weiterfahrt\nzu tanken, blieben wir noch ein wenig auf, um in meinen Geburtstag\nreinzufeiern. Ein Geburtstag on the road ist auch mal was Neues.<\/p>\n\n\n\n<p>Als dann am Mittwoch um kurz vor f\u00fcnf mein Wecker klingelte\nh\u00e4tte ich mir am liebsten die Kugel gegeben, aber was tut man nicht alles f\u00fcr\neinen sch\u00f6nen Urlaub. Um 6 Uhr machten wir uns dann auf den 13-st\u00fcndigen Weg\nnach Lilongwe. Eine neue Erfahrung kam dann noch an der Grenze auf mich zu. Zwar\nkein spektakul\u00e4res Ereignis, aber das Ein- und Ausstempeln beim Grenz\u00fcbertritt\nwar auch mal ganz interessant am eigenen Leibe mitzuerleben. Allerdings bin ich\nziemlich froh \u00fcber die Schengener Abkommen, denn wenn man so etwas mal erlebt,\nmerkt man wie angenehm es doch ist von einem Land in ein anderes reisen zu\nk\u00f6nnen ohne anhalten zu m\u00fcssen. Bereits an der Grenze hat sich Brother Alfred (geb\u00fcrtig\naus Malawi) schon als sehr hilfreich erwiesen, denn eigentlich muss man das\nVisum f\u00fcr Malawi in Dollar bezahlen, Katha und ich hatten das Geld allerdings\nnur in Malawischen Kwacha dabei und so bequatschte Alfred die Beamten unser\nGeld anzunehmen.<\/p>\n\n\n\n<p>In Lilongwe kamen wir im Dunkeln irgendwo mitten in der\nStadt an. W\u00e4hrend wir \u00fcberhaupt keine Orientierung hatten, hatte Alfred die\ngenaue Peilung und er f\u00fchrte uns durch die kleinen dunklen Stra\u00dfen zu einigen Minibussen,\nvon denen uns einer uns in die N\u00e4he des Don-Bosco-Zentrums bringen sollte.\nMinibus ist auch ein sehr passender Begriff f\u00fcr diese Verkehrsmittel, denn wenn\nman mit vier Leuten in einer Reihe sitzt und dann noch Gep\u00e4ck dabeihat, hat man\nkaum noch Platz, um den kleinen Zeh zu bewegen. Ziemlich ersch\u00f6pft von der\nlangen Reise kamen wir in der Community der Salesianer an, a\u00dfen noch kurz etwas\nund legten uns zur Erholung sofort ins Bett.<\/p>\n\n\n\n<p>Am n\u00e4chsten Morgen wurde uns dann erst die Dimension der\nEinrichtung in Lilongwe bewusst, denn im Dunkeln am Abend zuvor konnten wir die\nAusma\u00dfe des Gel\u00e4ndes nicht wirklich einsch\u00e4tzen. Aktuell werden bei den\nSalesianern 21 Pre-Novizen ausgebildet, die gemeinsam mit den Salesianern zusammenleben.\nGenau wie in Mansa gibt es dort eine Kirche, in der am Wochenende mehrere\ntausend Menschen einen Platz finden und ein Oratorium, welches im Vergleich zu\nunserem gigantisch ist und in das am Wochenende weit \u00fcber tausend (!) Kinder\nkommen. Ihr denkt das wars schon? Auf gar keinen Fall, denn es gibt auf dem\nGel\u00e4nde noch eine technische Schule zur Ausbildung und eine Primary School, die\ninsgesamt von ca. 10.000 (!) Kindern besucht wird. Brother Alfred, der selbst\nf\u00fcr ein Jahr in der Community lebte, f\u00fchrte uns \u00fcber das riesige Gel\u00e4nde und\nzeigte uns den neuen Schulkomplex der Primary School, der aus 60 Klassenr\u00e4umen\nbesteht. Diese Dimensionen waren f\u00fcr mich der absolute Wahnsinn und da gehen\neinem auch gerne mal die Superlative aus. Den Nachmittag verbrachten wir dann\nim Oratorium und spielten mit einigen Pre-Novizen Volleyball, obwohl ich\nnormalerweise absolut gar kein Fan davon bin, aber es machte sehr viel Spa\u00df und\nwir lieferten uns einige interessante Matches.<\/p>\n\n\n\n<p>Nach unserem eint\u00e4gigen Zwischenstopp in Lilongwe machten\nwir uns dann am Freitag, den 29. November, auf den Weg nach Nkhotakota, unserem\neigentlichen Ziel, um unseren Mitvolont\u00e4r Francis zu besuchen. Da die Stra\u00dfen\nLilongwes morgens ziemlich verstopft sind und man so nur sehr m\u00fchsam mit dem\nBus aus der Stadt kommt, fuhr uns dankenswerter Weise ein Bekannter Alfreds an\neine Busstation ein wenig au\u00dferhalb der Stadt. Dort stiegen wir in einen der\nuns schon bekannten und von mir inniglich geliebten Taxibusse ein. Die 200km\nlange Fahrt kostete nur f\u00fcnf Euro und relativ schnell machte sich der nicht\nvorhandene Komfort bemerkbar. Zu Beginn hatte man zwar wenig Platz, aber es war\naushaltbar. Da wir allerdings gef\u00fchlt an jedem Busch anhielten und immer weiter\nMenschen einstiegen (teilweise 19 Passagiere) und ebenfalls Gep\u00e4ck oder G\u00fcter\nmitnahmen, wurde es immer enger und so hatte man im Endeffekt faktisch wirklich\ngar keinen Platz. Durch das st\u00e4ndige Anhalten wurde diese unangenehme Fahrt nur\nunn\u00f6tig in die L\u00e4nge gezogen und so waren mein hinterer rechter Oberschenkel\nund ich sehr froh, als wir nach dreieinhalb Stunden endlich in Nkhotakota\nankamen. Eigentlich war unser Plan Francis in seiner Einrichtung zu \u00fcberraschen\nund einfach auf der Matte zu stehen. Das hat leider nur so semi-gut funktioniert,\nda Father Joseph, der Einrichtungsleiter, ihm einen Tag zuvor Bescheid sagte.\nWahrscheinlich war das auch besser so, sonst h\u00e4tten wir ihn vielleicht zu sehr\n\u00fcberfordert und geschockt. Wir trafen ihn dann am fr\u00fchen Nachmittag im\nOratorium an und ich glaube ich kann f\u00fcr uns alle sprechen, wenn ich sage, dass\nwir uns alle sehr gefreut haben einander wiederzusehen. Es dauerte nicht lange,\nbis ein paar Kids mit einem Fu\u00dfball vorbeikamen und als sie sahen, dass ich\nmich nicht ganz ungeschickt anstellte, nahmen sie mich sofort mit zum\nSportplatz und ich wurde in ein Trainingsspiel mit eingebunden. Aufgrund einiger\ngut gespielter P\u00e4sse meinerseits und meiner aktuellen frisur-technischen Ausstattung,\nsowohl auf dem Kopf als auch im Gesicht, ergatterte ich schnell den Spitznamen \u201eBenzema\u201c.\nF\u00fcr alle, die ihn nicht kennen: einfach mal nach Karim Benzema googeln. <\/p>\n\n\n\n<p>Am Abend sa\u00dfen wir dann alle gem\u00fctlich zum Abendessen in der\nCommunity zusammen und besuchten noch anschlie\u00dfend das Assembly in der Schule. Die\nneuen Gesichter mussten sich nat\u00fcrlich vor versammelter Gemeinschaft kurz\nvorstellen und sowohl mein Name als auch Cassis und mein Alter sorgten f\u00fcr\nallgemeine Erheiterung und Gel\u00e4chter, denn wir werden hier offensichtlich von\nden um einiges \u00e4lter gesch\u00e4tzt. F\u00fcr mich war es sehr interessant auch einmal\nEindr\u00fccke aus einer anderen Einrichtung zu bekommen und Gemeinsamkeiten und\nUnterschiede zu Mansa zu entdecken.<\/p>\n\n\n\n<p>Am darauffolgenden Samstag sah unser Plan vor mit Brother\nAlfred und Francis zum Malawisee zu fahren und uns einen gem\u00fctlichen Strandtag\nzu machen. Zu Beginn sah das Wetter allerdings nicht so prickelnd aus, denn es\nregnete am Morgen ziemlich heftig. Als wir uns mit den Mototaxis auf den Weg zu\neiner Lodge machten, hatte der Regen allerdings schon nachgelassen. Mit drei\nPersonen pro Motorrad (ein Fahrer, zwei Passagiere) krochen wir durch die wundersch\u00f6ne\nLandschaft Malawis. In der Lodge angekommen, war das Wetter schon viel sch\u00f6ner\nund wir genossen den Tag in vollen Z\u00fcgen. Die Wassertemperatur war zum\nSchwimmen sehr angenehm, nicht zu kalt und nicht zu warm, und zum gegen Mittag\ngab es sehr leckeres Essen. Warum auf der Speisekarte zum Beispiel Pizzen\nauftauchten sollte sich sp\u00e4ter noch herausstellen, als ein \u00e4lterer Herr auf uns\nzukam und uns mit sch\u00f6nen Hamburger Dialekt ansprach. Es handelte sich um den\nBesitzer der Lodge, der seinen Ruhestand nicht in Deutschland verbringen wollte\nund daher jetzt eine Lodge am Malawisee besitzt. Keine schlechte Idee. Nachdem\ner uns gef\u00fchlt seine halbe Lebensgeschichte aufgetischt hatte, w\u00fcnschte er uns\nnoch einen sch\u00f6nen Aufenthalt. Am sp\u00e4ten Nachmittag fuhren wir dann, diesmal\nmit dem Taxi, zur\u00fcck nach Nkhotakota, denn abends gab es eine kleine Feier f\u00fcr\ndie Schulkinder, die im November Geburtstag hatten. Hierbei traten viele\nGruppen mit echt erstaunlich guten T\u00e4nzen auf, um die Geburtstagskinder zu\nfeiern.<\/p>\n\n\n\n<p>Ziemlich verdutzt stellte ich am n\u00e4chsten Morgen fest, dass\neinfach schon der erste Advent ist. Vor allem bei diesem Wetter hier f\u00fchlte es\nsich sehr absurd an, da bei mir nicht einmal ansatzweise so etwas wie\nWeihnachtsstimmung aufgekommen war. So fuhren wir am ersten Advent erneut zum\nBaden an den See, aber diesmal zu einer anderen Lodge. Wie am vorigen Tag war\ndas Mototaxi das Verkehrsmittel unserer Wahl, aber diesmal lie\u00df es uns ein\nwenig im Stich, denn ungef\u00e4hr auf halber Strecke hatte der Hinterreifen keine\nLust mehr und wir mussten uns in einem kleinen Village mitten im Busch ein\nneues Mototaxi, das uns dann ohne weitere Probleme zur Lodge brachte. Unterwegs\nfuhren wir an vielen sch\u00f6nen kleinen H\u00e4uschen vorbei und passierten einen\nSportplatz, auf dem sogar gerade ein Spiel stattfand. Der Nachmittag am See war\nwundersch\u00f6n und diesmal lie\u00df uns auch das Wetter nicht im Stich. Es war\nwunderbar warm und die Sonne stand ohne eine einzige Wolke am Himmel. Wir\ngenossen noch den Sonnenuntergang mit einer leckeren afrikanischen Fanta und\nmachten uns anschlie\u00dfend wieder mit den Mototaxis auf den Heimweg. Die Luft,\ndie einem bei der Fahrt um die Ohren wehte und der Sternenhimmel machten diese\ndenkbar simple Fahrt zu einem besonderen Erlebnis.<\/p>\n\n\n\n<p>Nach den sch\u00f6nen, erholsamen Tagen stand am Montag dann aber\nschon die R\u00fcckfahrt nach Lilongwe an. Zum Gl\u00fcck mussten wir diesmal nicht mit\ndem Minibus fahren, denn Father Joseph fuhr selbst nach Lilongwe und so rasten wir\nam fr\u00fchen Morgen auf der \u00fcberdachten Ladefl\u00e4che seines Pickups wieder zur\u00fcck.\nGegen kurz nach 9 Uhr waren wir dann schon wieder auf dem riesigen Don-Bosco-Gel\u00e4nde\nund mussten entt\u00e4uscht feststellen, dass das Oratorium in Lilongwe montags\ngeschlossen ist und wir es am Nachmittag nicht besuchen konnten. So blieb aber ein\nwenig Zeit zum Krafttanken f\u00fcr die lange Fahrt am n\u00e4chsten Morgen. Am fr\u00fchen\nNachmittag gingen wir gemeinsam mit Brother Alfred und zwei Freunden von ihm in\ndie Stadt, denn sie wollten mit uns vor unserer Abreise noch die unglaublich\nleckeren Chips Chapachiwaya essen. Das sind quasi Pommes, die an vielen St\u00e4nden\nin der Stadt verkauft werden. Man bekommt allerdings nicht wie normal einfach\neine Portion in eine Schale o.\u00e4., sondern man steht gemeinsam um den Stand\nherum und bekommt die frisch zubereiteten Pommes auf eine Metallplatte gelegt,\nvon der sich alle Umstehenden mit einem Zahnstocher selbst bedienen und die \u201ePommes\u201c\nje nach Geschmack in Salz oder eine scharfe Sauce dippen k\u00f6nnen. Es h\u00f6rt sich\nzwar nicht nach einer spektakul\u00e4ren Delikatesse an, aber das Ambiente und die\nGemeinschaft beim Essen machen schon einiges aus. <\/p>\n\n\n\n<p>Anschlie\u00dfend f\u00fchrte uns Brother Alfred durch die kleinen,\nwundersch\u00f6n verwinkelten G\u00e4sschen hindurch und gef\u00fchlt nach der dritten\nAbbiegung verlor ich schon meine sonst so gute Orientierung. Er stoppte vor\neinem kleinen Haus, dessen Eingang mit einem Tuch verhangen war. Er drehte sich\nkurz um, um zu schauen, ob wir alle anwesend waren und schl\u00fcpfte hinein. Als\nwir ebenfalls eintraten bemerkten wir, dass es sich um ein Fotostudio handelte.\nWir wussten nicht genau, was wir dort verloren hatten, bis wir irgendwann vor\neinen rosafarbenen Hintergrund geschoben wurden, um Fotos mit Brother Alfred\nund seinen Freunden zu machen. Interessant, dass uns vorher niemand gefragt\noder Bescheid gesagt hatte, aber so langsam ging mir dann auf, warum wir\nvermutlich vorher zum Essen eingeladen wurden. Ich hatte mit dem Fotoshooting\nan sich kein Problem, vor allem weil Brothers Freunde auch echt nette Jungs\nwaren, allerdings fand ich es ein wenig am\u00fcsant, dass uns zuvor niemand Bescheid\nsagte.<\/p>\n\n\n\n<p>Da wir Mittwoch wieder zur\u00fcck in Mansa sein wollten, nahmen\nwir am Dienstag die 13-st\u00fcndige Fahrt nach Lusaka auf uns. Da ebenjene ziemlich\nanstrengend war, sprachen wir mit Fr. Antonio ab, dass wir noch einen weiteren\nTag zur Regeneration in Lusaka bleiben w\u00fcrden. Allerdings verz\u00f6gerte sich\nunsere Heimreise, auch aufgrund von pl\u00f6tzlich auftretender Krankheit bei Katha,\nCassi und mir gleichzeitig und so erreichten wir Mansa erst am sp\u00e4ten\nSamstagnachmittag. Es f\u00fchlte sich unheimlich gut an wieder zu Hause zu sein,\ndie bekannte Umgebung zu sehen, sein Zimmer wieder zu beziehen und die bekannten\nGesichter wiederzusehen. <\/p>\n\n\n\n<p>So, jetzt habe ich euch aber genug zugetextet und habe\nehrlich gesagt auch erstmal genug vom Blogschreiben. So lange Brote zu\nschreiben ist echt anstrengend muss ich sagen und ich mag es lieber \u00fcber einige\nwenige Tage mit weniger Ereignissen zu schreiben, aber sowas hat man nun mal\ndavon, wenn man sich zwei Wochen Urlaub nimmt\ud83d\ude09 <\/p>\n\n\n\n<p>Liebe Gr\u00fc\u00dfe nach Deutschland<\/p>\n\n\n\n<p>Gregor <\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Im Folgenden werde ich nun ziemlich weit ausholen, wie ein Golfspieler (an dieser Stelle m\u00f6chte ich mich ganz ausdr\u00fccklich nicht f\u00fcr diesen schlechten Witz entschuldigen), denn es ist einiges passiert in den letzten zwei Wochen. Unter anderem waren wir f\u00fcr eine Woche in Malawi, aber dazu sp\u00e4ter mehr. 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