{"id":363,"date":"2026-06-12T22:50:24","date_gmt":"2026-06-12T20:50:24","guid":{"rendered":"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/gigiinafrica\/?p=363"},"modified":"2026-06-12T23:13:05","modified_gmt":"2026-06-12T21:13:05","slug":"9-un-grand-merci-a-mes-amis","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/gigiinafrica\/2026\/06\/12\/9-un-grand-merci-a-mes-amis\/","title":{"rendered":"9. Un grand merci \u00e0 mes amis!"},"content":{"rendered":"<h2 class=\"wp-block-heading\">Konzertbesuch in Defal\u00e9<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Durch den Ausflug mit den Salesianern nach D\u00e9fal\u00e9 fand P\u00e8re Fran\u00e7ois heraus, dass dort am darauffolgenden Wochenende ein Konzert stattfinden sollte. Das lie\u00dfen Christine und ich uns nicht zweimal sagen. So ergab sich unser erster Ausflug mit P\u00e8re Fran\u00e7ois am 17. April: zuerst begleiteten wir ihn bei einer Haussegnung, um von dort aus Juliette, unsere Praktikantin im Foyer, abzuholen. Angekommen in Siou, ihrem Heimatsort, stellten wir nur leider fest, dass das in dem Nebenort situierte Vormittagsprogramm eher eine elit\u00e4re Empfangsrunde, als eine kulturelle Darbietung darstellte. Umso mehr freuten wir uns, als Christine und ich abends noch einmal gemeinsam mit Gladys, Victor und Dany (zwei Freunden) auf dem Moto nach D\u00e9fal\u00e9 zu dem eigentlichen Konzert fuhren. Davor gab Dany uns allerdings noch eine Tour bei dem Heim der Schwestern, indem er aufgewachsen war. Ich musste grinsen, als er von den Streichen erz\u00e4hlte, die er den anderen Kindern damals gespielt hatte.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Danach beeilten wir uns zum Konzert zu kommen, um dort auf einen weiteren Freund, Gu\u00e9nol\u00e9e, zu treffen und &#8211; \u00e0 la togolais &#8211; f\u00fcnf Stunden auf die sich versp\u00e4tenden Artisten zu warten. Allerdings hat sich das Warten sp\u00e4testens gelohnt, als Ralycia, meine togoische Lieblingsartistin, auf die B\u00fchne kam. Abgesehen davon, dass die R&amp;B-S\u00e4ngerin bei ihrem Auftritt ermutigende Worte an die jungen Frauen richtete, hat sie sich nicht gescheut, diese auch auf die B\u00fcnde zu bitten, um mit ihr gemeinsam zu performen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"768\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/gigiinafrica\/wp-content\/uploads\/sites\/21779\/2026\/06\/D2637D68-7609-4CEC-828F-FF891503740B-768x1024.jpeg\" alt=\"\" class=\"wp-image-382\" srcset=\"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/gigiinafrica\/wp-content\/uploads\/sites\/21779\/2026\/06\/D2637D68-7609-4CEC-828F-FF891503740B-768x1024.jpeg 768w, https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/gigiinafrica\/wp-content\/uploads\/sites\/21779\/2026\/06\/D2637D68-7609-4CEC-828F-FF891503740B-225x300.jpeg 225w, https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/gigiinafrica\/wp-content\/uploads\/sites\/21779\/2026\/06\/D2637D68-7609-4CEC-828F-FF891503740B-900x1200.jpeg 900w, https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/gigiinafrica\/wp-content\/uploads\/sites\/21779\/2026\/06\/D2637D68-7609-4CEC-828F-FF891503740B.jpeg 960w\" sizes=\"auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\"><em>Dany (rechts) erz\u00e4hlt Victor, Gladys, Christine und mir von seiner Kindheit<\/em><\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Happy Birthday Emma! <\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Am 20.04. haben Christine und ich den Geburtstag mit einem M\u00e4dchen aus dem Foyer nachgefeiert, dass relativ zu Beginn unseres Dienstes schwanger geworden ist und seitdem zu einer guten Freundin von uns geworden ist. Dadurch, dass sie fu\u00dfl\u00e4ufig von unserem Zentrum mit ihrem Mann wohnt, haben wir sie schon einige Male besucht und inzwischen sogar eine eigene Saftfrau auf dem Markt, zu der wir obligatorisch bei so ziemlich jedem unserer Treffen hinpilgern. Nachdem sie also am 19. ihren Geburtstag gefeiert hat, haben Christine und ich ihr an unserem darauffolgenden freien Tag einen Besuch abgestattet. Als wir das Geburtstagslied zu Ende gesungen haben, ging es auch schon an die Arbeit: wir kochten unser aller Lieblingsessen \u201eHaricot mit Gari\u201c (Bohnen mit Maniokmehl). Daf\u00fcr zeigte sie uns, wie wir die Kohle vorbereiten und anf\u00e4chern mussten und wir folgten auch bei der Vorbereitung der So\u00dfe ihrer Anleitung. W\u00e4hrenddessen bereiteten wir zus\u00e4tzlich einen Tamarind-Saft zu, dessen Fr\u00fcchte Christine und ich vorher auf dem Markt besorgt hatten. Nachmittags spazierten wir gemeinsam an den Fluss und hatten die Chance tiefer mit ihr dar\u00fcber zu reden, wie es ihr geht, wie sie sich ihre Zukunft vorstellt, und welchen Namen sie ihrem Kind geben will. Sie zeigte uns au\u00dferdem deutsche Lieder wie beispielsweise \u201eLieblingsmensch\u201c und ich \u00fcbersetzte ihr den Text der Melodien, die sie so sch\u00f6n fand. Wir waren uns einig, dass wir uns alle n\u00e4chstes Jahr nach diesem Tag zur\u00fccksehnen werden.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"768\" src=\"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/gigiinafrica\/wp-content\/uploads\/sites\/21779\/2026\/06\/9978A49F-815D-46C2-BD27-9833019B0EC9-1024x768.jpeg\" alt=\"\" class=\"wp-image-383\" srcset=\"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/gigiinafrica\/wp-content\/uploads\/sites\/21779\/2026\/06\/9978A49F-815D-46C2-BD27-9833019B0EC9-1024x768.jpeg 1024w, https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/gigiinafrica\/wp-content\/uploads\/sites\/21779\/2026\/06\/9978A49F-815D-46C2-BD27-9833019B0EC9-300x225.jpeg 300w, https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/gigiinafrica\/wp-content\/uploads\/sites\/21779\/2026\/06\/9978A49F-815D-46C2-BD27-9833019B0EC9-768x576.jpeg 768w, https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/gigiinafrica\/wp-content\/uploads\/sites\/21779\/2026\/06\/9978A49F-815D-46C2-BD27-9833019B0EC9-900x675.jpeg 900w, https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/gigiinafrica\/wp-content\/uploads\/sites\/21779\/2026\/06\/9978A49F-815D-46C2-BD27-9833019B0EC9.jpeg 1280w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\"><em>Emmas Geburtstagsessen <\/em><\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Unabh\u00e4ngigkeit &amp; 1. Mai: Steht auf und tanzt! <\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Anl\u00e4sslich des Unabh\u00e4ngigkeitstages, der in Togo am 27.04. gefeiert wird, fand erneut ein Konzert statt. Diesmal allerdings in Kara selbst. Da es die vorige Zeit zu einigen Problemen im M\u00e4dchenfoyer kam, waren Christine und ich uns einig, dass wir in irgendeiner Form Stress abbauen mussten. Deshalb bin ich extrem dankbar f\u00fcr unsere Freundesgruppe, mit der ich an diesem Abend beispielsweise bis 5 Uhr morgens zu togoischer Musik getanzt habe. Eine Woche sp\u00e4ter wurde ich von Dany zur Feier des 01. Mais eingeladen und lernte dort sein Arbeitsumfeld kennen. Auch hier brachten mir seine Kollegen wieder T\u00e4nze bei und ich am\u00fcsierte mich mit ihnen und Guenol\u00e9e bis ich abends ins Foyer fuhr.&nbsp;&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Tag der Arbeit wird hier in Togo sehr hoch gehalten, sodass wir bereits einen Monat im Voraus in die Planungen mit einbezogen wurden. Gemeinsam mit allen Mitarbeitern des Foyers feierten wir den 01.05. also in einem Restaurant. Hierf\u00fcr fuhren wir morgens bereits ins Foyer, um mit den anderen das Essen vorzubereiten. Abends stellten wir bei Ankunft die Tische auf und servierten bei viel zu guter Musik zun\u00e4chst einmal die Vorspeise, den Salat, dem anschlie\u00dfend das Foufou mit einer So\u00dfe folgte, die nach angereicherter, exzellenter H\u00fchnersuppe geschmeckt hat. Wir waren eine gro\u00dfe Gruppe an Leuten, vor allem nachdem unser Direktor P\u00e8re Cyrille, P\u00e8re Fran\u00e7ois und Armand unter anderem mit den Aspiranten angekommen sind. Diese sind junge M\u00e4nner, die mit dem Gedanken spielen Salesianer zu werden und deshalb ein Jahr in einer Gemeinschaft verbringen, um eine konkretere Vorstellung des Ordenslebens zu erhalten. Zu dem Zeitpunkt waren sie noch vier, allerdings sind inzwischen nur noch zwei Ghanaer bei uns, um hier in den folgenden Monaten ihre Franz\u00f6sischkenntnisse verbessern. Die anderen beiden kamen aus Kara und wurden mit gleicher Begr\u00fcndung f\u00fcr ihre Englischkenntnisse nach Sunyani in Ghana entsendet.\u00a0<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Abend war ohnehin wundersch\u00f6n, allerdings gefiel es mir nicht, dass wir nur herumsa\u00dfen. Also initiierte ich nachdem wir f\u00fcr einen unserer Mitarbeiter, der seinen Gebursttag feierte, gesungen haben, dass jeder aufstehen und tanzen sollte. Das funktionierte erstaunlich gut, sodass sich letztendlich sogar unsere P\u00e8res mit ein wenig \u00dcberzeugungsarbeit in der Polonaise um den Tisch einreihten. Weniger \u00dcberzeugung brauchte es f\u00fcr die Kinder au\u00dfen rum, die es sich nicht zweimal sagen lie\u00dfen. Allerdings wurde daraus dann ein kleines Fangspiel, da sie aus kleinen Papieren Konfetti bastelten, dass sie mir zu gerne in meine Haare warfen. Es w\u00fcrde mich nicht wundern, wenn immer noch welches an meiner Kopfhaut klebt. Was f\u00fcr ein Dank daf\u00fcr, dass wir sie im Anschluss zu einer Runde Foufou eingeladen haben.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"960\" height=\"540\" src=\"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/gigiinafrica\/wp-content\/uploads\/sites\/21779\/2026\/06\/019EAF46-C04B-447B-AA5B-FC9E4FD356D7.jpeg\" alt=\"\" class=\"wp-image-366\" srcset=\"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/gigiinafrica\/wp-content\/uploads\/sites\/21779\/2026\/06\/019EAF46-C04B-447B-AA5B-FC9E4FD356D7.jpeg 960w, https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/gigiinafrica\/wp-content\/uploads\/sites\/21779\/2026\/06\/019EAF46-C04B-447B-AA5B-FC9E4FD356D7-300x169.jpeg 300w, https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/gigiinafrica\/wp-content\/uploads\/sites\/21779\/2026\/06\/019EAF46-C04B-447B-AA5B-FC9E4FD356D7-768x432.jpeg 768w, https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/gigiinafrica\/wp-content\/uploads\/sites\/21779\/2026\/06\/019EAF46-C04B-447B-AA5B-FC9E4FD356D7-900x506.jpeg 900w\" sizes=\"auto, (max-width: 960px) 100vw, 960px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\"><em>Tag der Arbeit mit allen Mitarbeitern des Foyers <\/em><\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Neue Ansays: der Deutschclub w\u00e4chst <\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Insgesamt war die Zeit im Foyer zwar insbesondere im April herausfordernd, allerdings hatten Christine und ich jedoch im Vergleich dazu so viel Freude am Deutschclub, wie nie zuvor. Es sind neue Kinder hinzugekommen, die interessante Fragen stellen und wirklich lernbereit sind. Nicht selten \u00fcberziehen wir auch, weil es unfassbar Freude macht zu sehen, wie sie jede Woche mehr von den deutschen Vokabeln in den Geschichten verstehen, die wir ihnen mitbringen. Selbst f\u00fcr die Grammatik haben sie ein sehr gutes Verst\u00e4ndnis, auch wenn sie sich noch ein bisschen \u00fcberwinden m\u00fcssen, die unregelm\u00e4\u00dfigen Konjugationen auswendig zu lernen. Allerdings muss ich mich hier nur an meinen Franz\u00f6sischunterricht der 8. Klasse zur\u00fcckerinnern, um tiefstes Mitgef\u00fchl mit ihnen zu empfinden.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wenn der April auch seine H\u00fcrden hatte, so war jedoch sp\u00e4testens ab Mai wirklich Vorfreude angesagt: Marlene und Katja kamen ab dem 10.05. f\u00fcr eine Woche zu Besuch! Am Anfang der Woche lieh Victor ein Auto aus, um uns eine Tour zu den \u201eTata Tamberma\u201c, den traditionellen Lehmh\u00fctten Karas, zu geben. Unterwegs machten wir noch einen Zwischenstopp bei Damen, die uns die traditionelle T\u00f6pferkunst n\u00e4her brachten. Sie erkl\u00e4rten uns, wie sie die heimische Erde zu Ton verarbeiten, den ich mit einem langen Holzpfahl zurechtstampfen durfte. Anschlie\u00dfend zeigten sie uns, wie sie auf einer Tonscherbe die Wulsttechnik anwandten: sie formten die Tonmasse zu stangenf\u00f6rmigen Rollen und schichteten sie aufeinander, um Gef\u00e4\u00dfe und Kr\u00fcge zu formen. Dabei beeindruckte mich vor allem ihre Schnelligkeit und Pr\u00e4zision! So stellen sie ca. 20 Kr\u00fcge pro Tag her! Leider konnte ich es selbst aufgrund einer Handverletzung nicht ausprobieren, aber den M\u00e4dels dabei zuzusehen hat mir gereicht, um zu verstehen, dass es l\u00e4ngst nicht so einfach ist, wie die Keramikerinnen es aussehen lassen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"768\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/gigiinafrica\/wp-content\/uploads\/sites\/21779\/2026\/06\/319CB368-82A4-4EDD-B2F6-CA4945563D55-768x1024.jpeg\" alt=\"\" class=\"wp-image-368\" style=\"aspect-ratio:0.7497725204731575;width:818px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/gigiinafrica\/wp-content\/uploads\/sites\/21779\/2026\/06\/319CB368-82A4-4EDD-B2F6-CA4945563D55-768x1024.jpeg 768w, https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/gigiinafrica\/wp-content\/uploads\/sites\/21779\/2026\/06\/319CB368-82A4-4EDD-B2F6-CA4945563D55-225x300.jpeg 225w, https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/gigiinafrica\/wp-content\/uploads\/sites\/21779\/2026\/06\/319CB368-82A4-4EDD-B2F6-CA4945563D55-900x1200.jpeg 900w, https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/gigiinafrica\/wp-content\/uploads\/sites\/21779\/2026\/06\/319CB368-82A4-4EDD-B2F6-CA4945563D55.jpeg 960w\" sizes=\"auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\"><em>Die M\u00e4dels t\u00f6pfern eine kleine<\/em> <em>Schale<\/em><\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Tagesausflug zu den \u201eTata Tamberma\u201c<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Mit einigen Souvenirs ausgestattet ging es danach zu unserer zweiten Station: den Lehmh\u00e4usern. Die Region Koutammakou wurde aufgrund seiner Harmonie zwischen Mensch und Natur 2004 zum UNESCO-Weltkulturerbe ernannt und es braucht nur einen Besuch, um sich von seiner Einzigartigkeit \u00fcberzeugen zu lassen. Die burgen\u00e4hnlichen H\u00e4user wurden ab dem 17. Jahrhundert von dem Volk der Batammariba (Temaberma) gebaut, die damals vor Sklavenj\u00e4gern aus <a href=\"https:\/\/strassenkinder.de\/laender\/afrika\/benin\/\">Benin<\/a> ins Atakora-Gebirge flohen. Die H\u00e4user bestehen aus zwei Etagen. Bei Eintritt wird man im Erdgeschoss von einem Altar f\u00fcr die animistischen Ahnen begr\u00fc\u00dft, dem gegen\u00fcber Platz f\u00fcr den \u00c4ltesten und die Stalltiere ist. Auf dem Weg zur Terasse&nbsp; befindet sich die K\u00fcche und im Obergeschoss sind die Schlafzimmer, sowie Platz zum Trocknen der Getreide.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"768\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/gigiinafrica\/wp-content\/uploads\/sites\/21779\/2026\/06\/625791E7-96EF-45E3-B410-12BF83B010C6-768x1024.jpeg\" alt=\"\" class=\"wp-image-369\" srcset=\"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/gigiinafrica\/wp-content\/uploads\/sites\/21779\/2026\/06\/625791E7-96EF-45E3-B410-12BF83B010C6-768x1024.jpeg 768w, https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/gigiinafrica\/wp-content\/uploads\/sites\/21779\/2026\/06\/625791E7-96EF-45E3-B410-12BF83B010C6-225x300.jpeg 225w, https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/gigiinafrica\/wp-content\/uploads\/sites\/21779\/2026\/06\/625791E7-96EF-45E3-B410-12BF83B010C6-900x1200.jpeg 900w, https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/gigiinafrica\/wp-content\/uploads\/sites\/21779\/2026\/06\/625791E7-96EF-45E3-B410-12BF83B010C6.jpeg 960w\" sizes=\"auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\"><em>Die Taberma-H\u00e4user der Batammariba<\/em><\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Gl\u00fccklicherweise haben wir den Ausflugtag auf den Anfang verlegt, denn die restliche Woche verbrachten Katja und ich leider viel im Krankenhaus. Bereits am Mittwoch blieben wir zu Hause, w\u00e4hrend Christine und Marlene mit P\u00e8re Jonathan die Elefanten besuchten. Katja hatte leider Malaria und ich musste mich weiterhin um meine Handverletzung k\u00fcmmern. Dennoch begleiteten uns die beiden mit in unsere Foyers, wo wir mit den Kindern lernten, Fu\u00dfball spielten und &#8211; als gro\u00dfes Highlight f\u00fcr die Kinder &#8211; mit Marlene Kinderlieder sangen, die sie auf der Gitarre begleitete. Die beiden haben einen bleibenden Eindruck hinterlassen und wir werden nicht selten jetzt noch von den Kindern mit den Liedern begr\u00fc\u00dft, oder danach gefragt, wann sie denn wieder kommen.\u00a0<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"828\" height=\"453\" src=\"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/gigiinafrica\/wp-content\/uploads\/sites\/21779\/2026\/06\/41E24A95-521C-4E68-8315-CF98FFCDE92A.jpeg\" alt=\"\" class=\"wp-image-391\" srcset=\"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/gigiinafrica\/wp-content\/uploads\/sites\/21779\/2026\/06\/41E24A95-521C-4E68-8315-CF98FFCDE92A.jpeg 828w, https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/gigiinafrica\/wp-content\/uploads\/sites\/21779\/2026\/06\/41E24A95-521C-4E68-8315-CF98FFCDE92A-300x164.jpeg 300w, https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/gigiinafrica\/wp-content\/uploads\/sites\/21779\/2026\/06\/41E24A95-521C-4E68-8315-CF98FFCDE92A-768x420.jpeg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 828px) 100vw, 828px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\"><em>Wir singen mit Marlene und Katja im Foyer<\/em><\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Beninurlaub hei\u00dft Don-Bosco-Tour <\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nach der gemeinsamen Woche bei uns, fuhren wir vier mit unserem P\u00e8re gemeinsam nach Parakou, in eines seiner ehemaligen Projekte. Im Gemeindezentrum angekommen, wurden wir von einem der vier Salesianer in Empfang genommen, die dort in der Gemeinschaft zusammenleben. Neben einer Grundschule, die sich auf dem gleichen Grundst\u00fcck befindet, existiert dort auch ein Ausbildungszentrum, welches ca. einen Kilometer vom Zentrum entfernt ist. Hier haben wir \u00fcbernachtet und bei der Campustour die Schreinerei besichtigt. Vor allem waren wir aber von der Gr\u00f6\u00dfe und Menge an Sportpl\u00e4tzen \u00fcberw\u00e4ltigt. Sie hatten sogar einen Handballplatz und eigene Don-Bosco-Mannschaften, die jeweils in der ersten Liga spielen. Am n\u00e4chsten Tag zeigte P\u00e8re Jonathan uns die Universit\u00e4t und noch ein paar Wahrzeichen der Stadt, bevor wir uns nachmittags von ihm verabschiedeten und alleine mit dem Bus nach Porto-Novo, in das Projekt von Marlene und Matilde fuhren.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/gigiinafrica\/wp-content\/uploads\/sites\/21779\/2026\/06\/37648CB5-1A61-4BB6-BBF2-55CC33A04E3C-1024x1024.jpeg\" alt=\"\" class=\"wp-image-371\" srcset=\"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/gigiinafrica\/wp-content\/uploads\/sites\/21779\/2026\/06\/37648CB5-1A61-4BB6-BBF2-55CC33A04E3C-1024x1024.jpeg 1024w, https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/gigiinafrica\/wp-content\/uploads\/sites\/21779\/2026\/06\/37648CB5-1A61-4BB6-BBF2-55CC33A04E3C-300x300.jpeg 300w, https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/gigiinafrica\/wp-content\/uploads\/sites\/21779\/2026\/06\/37648CB5-1A61-4BB6-BBF2-55CC33A04E3C-150x150.jpeg 150w, https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/gigiinafrica\/wp-content\/uploads\/sites\/21779\/2026\/06\/37648CB5-1A61-4BB6-BBF2-55CC33A04E3C-768x768.jpeg 768w, https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/gigiinafrica\/wp-content\/uploads\/sites\/21779\/2026\/06\/37648CB5-1A61-4BB6-BBF2-55CC33A04E3C-88x88.jpeg 88w, https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/gigiinafrica\/wp-content\/uploads\/sites\/21779\/2026\/06\/37648CB5-1A61-4BB6-BBF2-55CC33A04E3C-900x900.jpeg 900w, https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/gigiinafrica\/wp-content\/uploads\/sites\/21779\/2026\/06\/37648CB5-1A61-4BB6-BBF2-55CC33A04E3C.jpeg 1280w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\"><em>Aussicht von der Universit\u00e4t in Parakou <\/em><\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Als wir nach weniger als acht Stunden angekommen sind, wurden wir so herzlich und selbstbewusst von den Kindern des Heimes in Empfang genommen, dass wir erst nach ca. einer Stunde Spielen unsere Zimmer bezogen. Den restlichen Abend verbrachten wir bis sp\u00e4t in die Nacht auf der Dachterasse, denn au\u00dfer den Kindern trafen wir in Porto auch auf Quirin und Elia, zwei weitere Freunde von uns, die in Ghana ihren <a href=\"https:\/\/www.donboscovolunteers.de\/\">Freiwilligendienst<\/a> machen. Die n\u00e4chsten Tage spielten wir mit den Kindern Fu\u00dfball, f\u00fchrten das M\u00e4rchen der Bremer Stadtmusikanten als Schattentheater auf und besuchten unter anderem die Freiluftkirche \u201eNotre-Dame des Lagunes\u201c.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"768\" src=\"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/gigiinafrica\/wp-content\/uploads\/sites\/21779\/2026\/06\/04613D93-2C86-4FD9-AFCC-B012A9C83AC8-1024x768.jpeg\" alt=\"\" class=\"wp-image-372\" srcset=\"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/gigiinafrica\/wp-content\/uploads\/sites\/21779\/2026\/06\/04613D93-2C86-4FD9-AFCC-B012A9C83AC8-1024x768.jpeg 1024w, https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/gigiinafrica\/wp-content\/uploads\/sites\/21779\/2026\/06\/04613D93-2C86-4FD9-AFCC-B012A9C83AC8-300x225.jpeg 300w, https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/gigiinafrica\/wp-content\/uploads\/sites\/21779\/2026\/06\/04613D93-2C86-4FD9-AFCC-B012A9C83AC8-768x576.jpeg 768w, https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/gigiinafrica\/wp-content\/uploads\/sites\/21779\/2026\/06\/04613D93-2C86-4FD9-AFCC-B012A9C83AC8-900x675.jpeg 900w, https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/gigiinafrica\/wp-content\/uploads\/sites\/21779\/2026\/06\/04613D93-2C86-4FD9-AFCC-B012A9C83AC8.jpeg 1280w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\"><em>Die Freiluftkirche \u201eNotre Dame des Lagunes\u201c<\/em> <em>in Porto-Novo<\/em><\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nach der wertvollen Zeit in Porto-Novo lie\u00dfen wir Marlene f\u00fcr kurze Zeit in ihrem Projekt zur\u00fcck, um zu f\u00fcnft eine Stunde nach Cotonou zu fahren. Hier besuchten wir das Projekt von Leonie und Maria, welche ebenfalls auf einem riesigen Campus leben &#8211; nur mit dem Unterschied, dass sie als einzige von uns bei den Ordensschwestern untergebracht sind. Leider hatten wir wenig Zeit mit ihren M\u00e4dchen aus dem Foyer, jedoch zeigten sie uns bei einem Besuch auf dem Dantokpa-Markt die \u201eBaraque\u201c, eine Art Jugendzentrum, in der sich unter anderem um die Alphabetisierung der Kinder gek\u00fcmmert wird, welche auf dem Markt arbeiten. Zudem k\u00f6nnen sie kommen, um sich auszuruhen oder zu spielen. Abends fuhren wir zu Lotte, einer Freundin und Freiwilligen, die mit der gleichen Organisation wie Katja ausgereist ist. Bei ihr verbrachten wir vor lauter guten Gespr\u00e4chen eine kurze aber wundervolle Nacht in der Villa, in der sie untergebracht ist, bevor wir am n\u00e4chsten Tag, nach einem festlichen Fr\u00fchst\u00fcck sondergleichen (danke noch einmal Lotte, du Schatz!) nach Ganvi\u00e9, in ein Stelzendorf fuhren und dort eine Bootstour unternahmen. Direkt im Anschluss fuhren wir weiter, um unser Hostel zu beziehen. Hier stie\u00df auch Henry auf uns. Unser Freund Henry ist ebenfalls ein Freiwilliger unseres Zwischenseminars, der uns den Liebesbeweis erwiesen hat, vom Senegal aus nur f\u00fcr unser \u00be-Seminar nach Benin zu fliegen! Mit ihm habe ich direkt am ersten Abend ein wirklich wichtiges und tiefes Gespr\u00e4ch \u00fcber unseren Glauben gef\u00fchrt. Ich bin wirklich dankbar daf\u00fcr, dass du die Kosten und M\u00fchen auf dich genommen hast, um uns zu sehen, Henry!\u00a0<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/gigiinafrica\/wp-content\/uploads\/sites\/21779\/2026\/06\/0CAC6264-5B8F-4D58-91BA-1832C50451E9-1024x1024.jpeg\" alt=\"\" class=\"wp-image-373\" srcset=\"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/gigiinafrica\/wp-content\/uploads\/sites\/21779\/2026\/06\/0CAC6264-5B8F-4D58-91BA-1832C50451E9-1024x1024.jpeg 1024w, https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/gigiinafrica\/wp-content\/uploads\/sites\/21779\/2026\/06\/0CAC6264-5B8F-4D58-91BA-1832C50451E9-300x300.jpeg 300w, https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/gigiinafrica\/wp-content\/uploads\/sites\/21779\/2026\/06\/0CAC6264-5B8F-4D58-91BA-1832C50451E9-150x150.jpeg 150w, https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/gigiinafrica\/wp-content\/uploads\/sites\/21779\/2026\/06\/0CAC6264-5B8F-4D58-91BA-1832C50451E9-768x768.jpeg 768w, https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/gigiinafrica\/wp-content\/uploads\/sites\/21779\/2026\/06\/0CAC6264-5B8F-4D58-91BA-1832C50451E9-88x88.jpeg 88w, https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/gigiinafrica\/wp-content\/uploads\/sites\/21779\/2026\/06\/0CAC6264-5B8F-4D58-91BA-1832C50451E9-900x900.jpeg 900w, https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/gigiinafrica\/wp-content\/uploads\/sites\/21779\/2026\/06\/0CAC6264-5B8F-4D58-91BA-1832C50451E9.jpeg 1280w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\"><em>Das Stelzendorf in Ganvi\u00e9<\/em><\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"768\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/gigiinafrica\/wp-content\/uploads\/sites\/21779\/2026\/06\/D29A15BE-F977-4E71-A840-45C259C9E78C-768x1024.jpeg\" alt=\"\" class=\"wp-image-374\" srcset=\"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/gigiinafrica\/wp-content\/uploads\/sites\/21779\/2026\/06\/D29A15BE-F977-4E71-A840-45C259C9E78C-768x1024.jpeg 768w, https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/gigiinafrica\/wp-content\/uploads\/sites\/21779\/2026\/06\/D29A15BE-F977-4E71-A840-45C259C9E78C-225x300.jpeg 225w, https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/gigiinafrica\/wp-content\/uploads\/sites\/21779\/2026\/06\/D29A15BE-F977-4E71-A840-45C259C9E78C-900x1200.jpeg 900w, https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/gigiinafrica\/wp-content\/uploads\/sites\/21779\/2026\/06\/D29A15BE-F977-4E71-A840-45C259C9E78C.jpeg 960w\" sizes=\"auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\"><em>Quirins Schnappschuss vor unserer Bootstour <\/em><\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Apropos Glaube: Den Pfingstsonntag feierten wir alle gemeinsam in der Don-Bosco-Gemeinde Cotonous, welche mit Abstand meine Lieblingskirche sein muss. Sobald man eintritt, wird man von einem riesigen h\u00f6lzernen Jesus in Empfang genommen, im Hintergrund ein wundersch\u00f6nes Wand-Gem\u00e4lde in warmen Mischfarben. Von dort aus verabschiedeten wir uns von Leonie und brachen daf\u00fcr wieder mit Marlene gemeinsam nach Ouidah, 40 km entfernt, auf, wo wir einen Python-Tempel besuchten, den wir uns im Nachhinein h\u00e4tten sparen k\u00f6nnen. Nach einem kurzen Platzregen f\u00fchrten wir zu siebt unsere Reise zum \u201eBaum des Vergessens\u201c fort. Dort erhielten wir eine gef\u00fchrte Tour durch das Viertel, in dem die deportieren Sklaven damals so lange den Baum umkreisen mussten, bis sie ihre Identit\u00e4t verga\u00dfen. Anschlie\u00dfend besuchten wir die \u201ePforte ohne Wiederkehr\u201c, ein Beton-Mahnmal und gleichzeitige UNESCO-Gedenkst\u00e4tte am Strand, welche dort seit 1995 an die \u00fcber eine Million verschleppter Sklaven erinnert.\u00a0<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"768\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/gigiinafrica\/wp-content\/uploads\/sites\/21779\/2026\/06\/42373C52-D5EF-4E8B-AEF1-88A9AA75CC03-768x1024.jpeg\" alt=\"\" class=\"wp-image-376\" style=\"aspect-ratio:0.7497565725413826;width:770px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/gigiinafrica\/wp-content\/uploads\/sites\/21779\/2026\/06\/42373C52-D5EF-4E8B-AEF1-88A9AA75CC03-768x1024.jpeg 768w, https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/gigiinafrica\/wp-content\/uploads\/sites\/21779\/2026\/06\/42373C52-D5EF-4E8B-AEF1-88A9AA75CC03-225x300.jpeg 225w, https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/gigiinafrica\/wp-content\/uploads\/sites\/21779\/2026\/06\/42373C52-D5EF-4E8B-AEF1-88A9AA75CC03-900x1200.jpeg 900w, https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/gigiinafrica\/wp-content\/uploads\/sites\/21779\/2026\/06\/42373C52-D5EF-4E8B-AEF1-88A9AA75CC03.jpeg 960w\" sizes=\"auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\"><em>Porte de non-retour in Ouidah<\/em><\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Hakuna Matata: endlich in Grand Popo <\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Unterwegs wurde mir zwar der Rucksack geklaut, doch sp\u00e4testens als wir am Strand in Grand Popo unsere Zimmer in der Reggae-Unterkunft bezogen, wusste ich, dass nun der erholsame Teil des Urlaubs beginnen sollte. Und ich sollte Recht behalten. Unsere Zeit am Strand startete t\u00e4glich mit Quirins traumhaften Avocado-Sandwiches und ging flie\u00dfend in Strandspazierg\u00e4nge, gemeinsame Spiele, tiefe Gespr\u00e4che bei selbstgepfl\u00fcckten Kokosn\u00fcssen von Edwin und Quirin (ihr seid so m\u00e4nnlich!) und irgendwie auch schon wieder viel zu leckerem K\u00e4se zum Abendessen \u00fcber. Das Wichtigste war aber, sich zwischendurch mehrmals t\u00e4glich von den Wellen hin- und her werfen zu lassen! Sp\u00e4testens nach unserem Urlaub habe ich verstanden, warum alle Grand Popo als Paradies und Kurort bezeichnen! Eine Kur h\u00e4tte ich nach unserem letzten Tag allerdings auch noch einmal vertragen, denn scheinbar werden auch im Paradies Handys geklaut. Seit unserem letzten Benintag bin ich handylos, also wenn ihr mich erreichen wollt, dann entweder \u00fcber Christine, oder meine E-Mail: <a href=\"mailto:gladysgerezgiher@gmail.com\">gladysgerezgiher@gmail.com<\/a>. Angekommen in Deutschland werde ich mir wieder ein neues besorgen, aber bis dahin genie\u00dfe ich es, eine ehrliche Ausrede f\u00fcr die Togoer parat zu haben, die hier regelm\u00e4\u00dfig nach meiner Nummer fragen.\u00a0<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"768\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/gigiinafrica\/wp-content\/uploads\/sites\/21779\/2026\/06\/E17FF894-45AC-4BCE-A6D6-6A87FF976485-768x1024.jpeg\" alt=\"\" class=\"wp-image-377\" style=\"width:781px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/gigiinafrica\/wp-content\/uploads\/sites\/21779\/2026\/06\/E17FF894-45AC-4BCE-A6D6-6A87FF976485-768x1024.jpeg 768w, https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/gigiinafrica\/wp-content\/uploads\/sites\/21779\/2026\/06\/E17FF894-45AC-4BCE-A6D6-6A87FF976485-225x300.jpeg 225w, https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/gigiinafrica\/wp-content\/uploads\/sites\/21779\/2026\/06\/E17FF894-45AC-4BCE-A6D6-6A87FF976485-900x1200.jpeg 900w, https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/gigiinafrica\/wp-content\/uploads\/sites\/21779\/2026\/06\/E17FF894-45AC-4BCE-A6D6-6A87FF976485.jpeg 960w\" sizes=\"auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\"><em>Unser<\/em> <em>t\u00e4gliches Brot <\/em><\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"768\" src=\"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/gigiinafrica\/wp-content\/uploads\/sites\/21779\/2026\/06\/795968C9-0438-4752-8706-178B9F9D6362-1024x768.jpeg\" alt=\"\" class=\"wp-image-378\" srcset=\"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/gigiinafrica\/wp-content\/uploads\/sites\/21779\/2026\/06\/795968C9-0438-4752-8706-178B9F9D6362-1024x768.jpeg 1024w, https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/gigiinafrica\/wp-content\/uploads\/sites\/21779\/2026\/06\/795968C9-0438-4752-8706-178B9F9D6362-300x225.jpeg 300w, https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/gigiinafrica\/wp-content\/uploads\/sites\/21779\/2026\/06\/795968C9-0438-4752-8706-178B9F9D6362-768x576.jpeg 768w, https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/gigiinafrica\/wp-content\/uploads\/sites\/21779\/2026\/06\/795968C9-0438-4752-8706-178B9F9D6362-900x675.jpeg 900w, https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/gigiinafrica\/wp-content\/uploads\/sites\/21779\/2026\/06\/795968C9-0438-4752-8706-178B9F9D6362.jpeg 1280w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\"><em>Ein regnerischer Tag am Strand in Grand Popo<\/em><\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Allerdings musste ich mich in Benin nicht nur von meinem Handy, sondern auch von Marlene verabschieden. Ist beides \u00e4hnlich hart gewesen. Aber immerhin sind Quirin, Elia und Henry mit nach Lom\u00e9 gekommen, wo wir eine knappe weitere Woche bei Katja verbracht haben. Abgesehen davon, dass wir auch hier ein paar Krankheitsf\u00e4lle hatten, genossen wir die Zeit, indem wir mit Katja und Simon, dem Mitbewohner von Katja, ihre Arbeit besuchten. Wir spielten mit den Kindern zusammen Fu\u00dfball und kochten mit ihren Kollegen gemeinsam Abendessen. Au\u00dferdem sind wir gemeinsam ausgegangen, haben eine Nacht zusammen durchgetanzt, waren Burger essen, als gro\u00dfe Gruppe mit Gladys und Victor gemeinsam am Strand und anschlie\u00dfend auf einem Drift-Event.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Ab nach Hause mit \u00dcberraschungsbesuch <\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Offiziell war unser Urlaub mit dem 03. Juni zu Ende, aber nachdem wir es wirklich geschafft hatten, dass Quirin und Elia danach noch mit nach Kara kommen, um unser Projekt kennenzulernen, zog er sich gef\u00fchlt noch um drei Tage in die L\u00e4nge. Praktisch waren wir trotzdem gemeinsam arbeiten und ich war wirklich beeindruckt davon, wie gut die Jungs, die eigentlich kaum Franz\u00f6sisch sprechen, sich beim Lernen mit unseren Kindern angestellt haben. Als die Lernzeit vorbei war, hat Quirin angefangen, sich spielerisch mit den Kindern zu raufen und Tierger\u00e4usche so perfekt imitiert, dass die Kinder sich beim Hundebellen kurz \u00e4ngstlich umguckten. Die Jungs waren von Elias Schnelligkeit fasziniert, mit der er die Kinder fing und einer fragte mich ehrf\u00fcrchtig, ob er ein K\u00fcnstler sei, weil er ihn scheinbar singen geh\u00f6rt hat. Mit den Jungs tobten sie sich auch beim Fu\u00dfball aus, w\u00e4hrend ihnen bei den M\u00e4dchen nach dem Rosenkranz einmal zu viel das Klatschspiel \u201eRosa Rosa\u201c beigebracht wurde. Da die Jungs Gladys und Victor bereits in Lom\u00e9 kennengelernt hatten, waren wir selbstverst\u00e4ndlicherweise auch noch einmal gemeinsam tanzen, bevor wir sie nach einer langen Nacht fr\u00fch morgens zum Bus brachten, um sie zur\u00fcck nach Lom\u00e9 zu Katja zu entsenden. Das war wirklich nicht einfach.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/gigiinafrica\/wp-content\/uploads\/sites\/21779\/2026\/06\/F8B87849-4FC7-4DB9-90C0-5E44FB5699F2-1024x1024.jpeg\" alt=\"\" class=\"wp-image-380\" srcset=\"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/gigiinafrica\/wp-content\/uploads\/sites\/21779\/2026\/06\/F8B87849-4FC7-4DB9-90C0-5E44FB5699F2-1024x1024.jpeg 1024w, https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/gigiinafrica\/wp-content\/uploads\/sites\/21779\/2026\/06\/F8B87849-4FC7-4DB9-90C0-5E44FB5699F2-300x300.jpeg 300w, https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/gigiinafrica\/wp-content\/uploads\/sites\/21779\/2026\/06\/F8B87849-4FC7-4DB9-90C0-5E44FB5699F2-150x150.jpeg 150w, https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/gigiinafrica\/wp-content\/uploads\/sites\/21779\/2026\/06\/F8B87849-4FC7-4DB9-90C0-5E44FB5699F2-768x768.jpeg 768w, https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/gigiinafrica\/wp-content\/uploads\/sites\/21779\/2026\/06\/F8B87849-4FC7-4DB9-90C0-5E44FB5699F2-88x88.jpeg 88w, https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/gigiinafrica\/wp-content\/uploads\/sites\/21779\/2026\/06\/F8B87849-4FC7-4DB9-90C0-5E44FB5699F2-900x900.jpeg 900w, https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/gigiinafrica\/wp-content\/uploads\/sites\/21779\/2026\/06\/F8B87849-4FC7-4DB9-90C0-5E44FB5699F2.jpeg 1280w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\"><em>Die Jungs mit unseren Jungs <\/em><\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die ganze Gruppe fehlt mir jetzt schon. Ich bin unfassbar dankbar f\u00fcr jede einzelne der Erfahrungen und ich bin zuversichtlich, dass wir uns sp\u00e4testens zum 5\/4-Seminar beim Oktoberfest wiedersehen! Jetzt stehen jedenfalls erst einmal die Uni-Bewerbungen an. Ich kann mir noch \u00fcberhaupt nicht vorstellen, dass wir in zwei Monaten schon wieder in Deutschland sind und erst recht nicht, dass wir uns in weniger als zwei Wochen von dem Gro\u00dfteil der Kinder verabschieden m\u00fcssen, die danach bis September ihre Familien besuchen! Trotzdem freue ich mich nat\u00fcrlich auch, euch wiederzusehen und endlich mit dem Studium zu beginnen!&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Au\u00dferdem sammele ich nach wie vor die Spenden, um die restlichen 1000\u20ac voll zu bekommen, deswegen w\u00fcrde ich mich weiterhin sehr \u00fcber eure Unterst\u00fctzung freuen: <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">http:\/\/www.donboscomission.de\/volontariat\/2025\/spenden\/gladys <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong><a href=\"https:\/\/www.donboscomission.de\/don-bosco\/\">DON BOSCO<\/a> MISSION&nbsp;<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>LIGA BANK M\u00dcNCHEN&nbsp;<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>IBAN: DE66 7509 0300 0102 1418 76&nbsp;<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>BIC: GENODEF1M05<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>VERWENDUNGSZWECK: Gladys Gerezgiher S25VB005<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Konzertbesuch in Defal\u00e9 Durch den Ausflug mit den Salesianern nach D\u00e9fal\u00e9 fand P\u00e8re Fran\u00e7ois heraus, dass dort am darauffolgenden Wochenende ein Konzert stattfinden sollte. 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