{"id":18,"date":"2022-10-20T17:51:05","date_gmt":"2022-10-20T15:51:05","guid":{"rendered":"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/gesinesblog\/?p=18"},"modified":"2022-10-20T17:51:07","modified_gmt":"2022-10-20T15:51:07","slug":"ein-monat-eine-ewigkeit","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/gesinesblog\/2022\/10\/20\/ein-monat-eine-ewigkeit\/","title":{"rendered":"Ein Monat, eine Ewigkeit"},"content":{"rendered":"<p>Mehr als ein Monat ist jetzt schon vergangen, seit ich in Ruanda angekommen bin. Die Zeit ist extrem schnell vergangen und obwohl ich mich oft noch neu f\u00fchle, habe ich das Gef\u00fchl, ich bin schon Ewigkeiten hier. Es ist so viel passiert, dass ich gar nicht wei\u00df, wo ich anfangen soll, zu erz\u00e4hlen. Vielleicht das Aufregendste zuerst: ich hatte Malaria.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Malaria statt Deutsche Botschaft<\/h3>\n\n\n\n<p>In meinem letzten Blogeintrag habe ich geschrieben, dass Sonja und ich zu einem Treffen von Freiwilligen in der Deutschen Botschaft in Kigali eingeladen wurden. Das musste f\u00fcr uns leider ausfallen. An dem Tag, an dem wir in die Hauptstadt fahren wollten, habe ich mich morgens nicht gut gef\u00fchlt. Mir war schwindelig, \u00fcbel und kalt. Tats\u00e4chlich bin ich ein paar Tage vorher morgens in der Messe ohnm\u00e4chtig geworden (das erste Mal in meinem Leben, sehr gruselig). Das letzte, an das ich mich erinnere, bevor ich auf dem Boden wieder zu mir gekommen bin, ist das Vater Unser. Der Direktor der Kommunit\u00e4t war der Meinung, es w\u00e4re nicht sinnvoll f\u00fcr mich nach Kigali zu fahren, stattdessen sind wir zu einem Arzt in Huy\u00e9 gegangen. Dort wurde mir Blut abgenommen und nachdem ich beinahe im Sitzen noch einmal umgekippt w\u00e4re, haben die Testergebnisse dann gezeigt, dass ich Malaria hatte. Ich konnte es erstmal nicht richtig glauben. Das absurde an der ganzen Geschichte war, dass ich keinen M\u00fcckenstich hatte. Zumindest konnte ich keinen finden. Dank der Medikamente ging es mir nach ein paar Tagen, an denen ich haupts\u00e4chlich geschlafen habe, wieder gut. Nach Kigali werden wir dann halt wann anders fahren.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/gesinesblog\/wp-content\/uploads\/sites\/21642\/2022\/10\/Sonnenaufgang-1024x769.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-23\" width=\"492\" height=\"368\" srcset=\"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/gesinesblog\/wp-content\/uploads\/sites\/21642\/2022\/10\/Sonnenaufgang-1024x769.jpg 1024w, https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/gesinesblog\/wp-content\/uploads\/sites\/21642\/2022\/10\/Sonnenaufgang-300x225.jpg 300w, https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/gesinesblog\/wp-content\/uploads\/sites\/21642\/2022\/10\/Sonnenaufgang.jpg 1280w\" sizes=\"auto, (max-width: 492px) 100vw, 492px\" \/><figcaption>Der Sonnenaufgang von meinem Zimmer aus<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Honig, Knoblauch und andere Heilmittel<\/h3>\n\n\n\n<p>Dass ich tats\u00e4chlich Malaria bekommen habe, ist nicht nur ungew\u00f6hnlich, weil ich keinen M\u00fcckenstich finden konnte. Die Salesianer hier sind der festen \u00dcberzeugung, dass bestimmte Nahrungsmittel, die bei uns fast t\u00e4glich auf dem Tisch stehen, Allheilmittel sind. Das ist nat\u00fcrlich nicht allzu ernst zu nehmen. Dazu geh\u00f6ren unser eigener Honig, Knoblauch, Chili-\u00d6l und Zwiebeln. Letzteres und der Knoblauch werden in der Kommunit\u00e4t meistens roh und pur gegessen. Ein P\u00e8re isst den Knoblauch auch zusammen mit Honig auf dem Brot zum Fr\u00fchst\u00fcck. Bestimmte Fr\u00fcchte, wie Limette und Papaya sind angeblich auch hervorragende Medikamente, sowie Tee, Bier und Schnaps. Als mein Brot einmal verkohlt aus dem Toaster gekommen ist und ich das Schwarze abkratzen wollte, wurde mir gesagt, dass ich es besser dran lassen solle, es schmecke zwar nicht, sei aber gut f\u00fcr den K\u00f6rper.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Woran ich mich so gew\u00f6hne<\/h3>\n\n\n\n<p>Mittlerweile habe ich mich gut eingelebt und auch das Klima macht mich nicht mehr so extrem m\u00fcde wie am Anfang. An die gelegentlichen Stromausf\u00e4lle, habe ich mich gew\u00f6hnt, auch wenn ich mich noch immer ein wenig erschrecke, wenn die vielen kleinen Lichter auf den H\u00fcgeln um uns herum pl\u00f6tzlich ausgehen und es stockduster wird. An einem Abend, als wir Besuch hatten, fiel der Strom w\u00e4hrend des Essens aus. Wir haben Taschenlampen angemacht und einfach weiter gegessen. Bei einem anderen Stromausfall haben Sonja, zwei Jungs aus dem Oratorium und ich versucht den Stromgenerator zum Laufen zu bringen. Das hat nat\u00fcrlich nicht funktioniert. Jetzt wei\u00df ich zumindest, wof\u00fcr man Physik braucht, h\u00e4tte ich im Unterricht mal besser aufpassen sollen. <\/p>\n\n\n\n<p>Eine Sache, an die ich mich als Vegetarierin allerdings nur schwer gew\u00f6hnen kann, ist der Umgang mit Fleisch. Vor ein paar Wochen, haben wir die Hasen gef\u00fcttert, als zwei M\u00e4nner eine tote, in St\u00fccke zerteilte Kuh an uns vorbei getragen haben. Mein erster Gedanke war: &#8222;Diese Sch\u00fcsseln kenne ich!&#8220; Sp\u00e4ter habe ich bemerkt, dass die Sch\u00fcsseln, in denen wir unsere W\u00e4sche waschen, weg waren. Abends befanden sich Teile der Kuh dann auf dem K\u00fcchentisch (der Rest hing in der Speisekammer), auf dem wir am Abend vorher mit ein paar Jungs Uno gespielt hatten.<\/p>\n\n\n\n<p>Auf dem Gel\u00e4nde der Kommunit\u00e4t f\u00e4llt nicht nur der Strom ab und zu mal aus, sondern auch das Wasser. Einmal hatten wir in unseren Zimmern etwa eine Woche lang kein Wasser. In dieser Zeit mussten wir unsere Haare aber trotzdem irgendwie waschen. Im Waschraum ging das Wasser, also haben wir uns die Kuhfleischaufbewahrungswaschsch\u00fcsseln genommen und die Haare darin gewaschen. Der Klempner der nach ein paar Tagen gekommen ist, um das Wasser zu reparieren, konnte uns leider auch nicht helfen. Bis er drau\u00dfen am Haus bemerkt hat, dass das Problem gar nicht so gro\u00df war, wie wir dachten. Jemand hatte die Wasserleitungen zu unseren Zimmern geschlossen, wir mussten die Hebel einfach wieder umstellen. Zu unserer Verteidigung: nicht nur wir haben das nicht bemerkt, die Salesianer hatten auch keinen Plan.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">&#8222;Aujourd&#8217;hui c&#8217;est la f\u00eate&#8220;<\/h3>\n\n\n\n<p>Noch bevor ich Malaria hatte, wurden wir zu einer Feier im Noviziat eingeladen. Einer der P\u00e8res hatte Geburtstag, ein anderer am gleichen Tag Jubil\u00e4umsfeier seiner Priesterweihe. Wenn Salesianer hier Geburtstag haben, dann wird das mit der gesamten Kommunit\u00e4t gefeiert. Manchmal werden auch noch weitere Salesianer und andere G\u00e4ste eingeladen. Vor ein paar Tagen, waren wir zum Beispiel zu einem Geburtstag in der Kommunit\u00e4t in Kabgayi eingeladen. Nach einer zweist\u00fcndigen Fahrt Richtung Kigali, befanden wir uns inmitten von Philosophiestudenten aus Ruanda, Burundi, Uganda und Kenia. Bei diesen Feiern sind richtige Programme vorgetragen worden, Reden wurden gehalten, Lieder gesungen, getanzt und einer der Novizen hat sogar ein selbstgeschriebenes Gedicht vorgetragen. Zum Ansto\u00dfen haben die Novizen eine ruandische Spezialit\u00e4t ausgeschenkt. Urwagwa ist Bananenbier, dass zwar als Bier bezeichnet wird, aber eindeutig einen h\u00f6heren Alkoholgehalt hat. Nach einem (nicht ganz vollen) Glas, waren Sonja und ich angetrunken. Sp\u00e4ter haben wir nachgefragt, wie viel Prozent Alkohol Urwagwa enth\u00e4lt. Die Meinungen gehen da auseinander, aber mehr als 6% sind es definitiv.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Unterrichten und unterrichtet werden<\/h3>\n\n\n\n<p>Seit die Schule wieder begonnen hat, haben wir neue Aufgaben f\u00fcr uns entdeckt. Vormittags helfen wir oft bei uns in der K\u00fcche beim Gem\u00fcse schneiden und sp\u00fclen oder unterst\u00fctzen die Schulk\u00f6chin, die alleine f\u00fcr ungef\u00e4hr 50 Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler kocht. Ansonsten erweitern wir unsere N\u00e4hf\u00e4higkeiten, indem wir versuchen kaputte Klamotten von Kindern zu reparieren. Daf\u00fcr, dass ich seit Jahren nicht mehr richtig gen\u00e4ht habe und wir alles mit der Hand machen, finde ich, stellen wir uns gar nicht so bl\u00f6d an. Manchmal setzen wir uns auch einfach in den Unterricht mit rein und h\u00f6ren zu.<\/p>\n\n\n\n<p>Viermal die Woche gibt uns ein Lehrer der Schule nachmittags Kinyarwanda Unterricht. Obwohl das Alphabet von der Aussprache her dem Deutschen stark \u00e4hnelt, verzweifle ich an Buchstabenkombinationen, die keine Vokale enthalten. Wenn die Adjektive in S\u00e4tzen dann auch noch an die Verben angepasst werden und dadurch nichts mehr mit den W\u00f6rtern zu tun haben, die im W\u00f6rterbuch stehen, frage ich mich, wie ich diese Sprache jemals lernen soll. Diese Schwierigkeiten zeigen mir aber auch, wie privilegiert wir in Deutschland und Europa sind, wo es \u00dcbersetzungsapps, B\u00fccher, Sprachlernapps etc. f\u00fcr fast alle lokalen Sprachen gibt.<\/p>\n\n\n\n<p>Meine Motivation Kinyarwanda zu lernen ist aber nicht kleiner, sondern gr\u00f6\u00dfer geworden. Denn seit die Ferien vorbei sind, unterrichten Sonja und ich gemeinsam eine Klasse von etwa 30 Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fclern in Englisch. Das Problem ist, wir sprechen kaum Kinyarwanda und der Gro\u00dfteil der Sch\u00fcler*innen kaum bis kein Englisch. Bisher haben wir \u00fcber das Alphabet, die Zahlen, Begr\u00fc\u00dfungen und das Verb to be gesprochen. F\u00fcr uns ist das tats\u00e4chlich auch eine gute M\u00f6glichkeit, Kinyarwanda zu \u00fcben. Dennoch f\u00fchlt es sich seltsam an, zu unterrichten. Wir sind Lehrerinnen f\u00fcr Sch\u00fcler*innen die so alt wie wir oder \u00e4lter sind, deren Sprache wir nicht sprechen, in einem Fach, dass auch wir nur aus der Schule kennen, vier Monate nachdem wir selbst noch zur Schule gegangen sind. Jetzt kann ich nachvollziehen, warum Lehrer*innen genervt sind wenn man Hausaufgaben nicht macht und Vokabeln nicht lernt. So ganz begreife ich es aber noch nicht, dass wir tats\u00e4chlich die offiziellen Englischlehrerinnen sind.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/gesinesblog\/wp-content\/uploads\/sites\/21642\/2022\/10\/Volleyballfeld-1-1024x768.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-25\" width=\"491\" height=\"368\" srcset=\"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/gesinesblog\/wp-content\/uploads\/sites\/21642\/2022\/10\/Volleyballfeld-1-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/gesinesblog\/wp-content\/uploads\/sites\/21642\/2022\/10\/Volleyballfeld-1-300x225.jpg 300w, https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/gesinesblog\/wp-content\/uploads\/sites\/21642\/2022\/10\/Volleyballfeld-1-768x576.jpg 768w, https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/gesinesblog\/wp-content\/uploads\/sites\/21642\/2022\/10\/Volleyballfeld-1-900x675.jpg 900w, https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/gesinesblog\/wp-content\/uploads\/sites\/21642\/2022\/10\/Volleyballfeld-1.jpg 1280w\" sizes=\"auto, (max-width: 491px) 100vw, 491px\" \/><figcaption>Volleyballfeld und Basketballplatz des Oratoriums<br>Im Hintergrund: die Schule<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Regenzeit<\/h3>\n\n\n\n<p>Mittlerweile hat die Regenzeit begonnen, das hei\u00dft, dass es fast jeden Nachmittag regnet. Einmal hat es so stark gehagelt, dass es drinnen zu laut war, um irgendwas zu h\u00f6ren, au\u00dfer das Piepsen in meinen Ohren. Nach dem Hagel sah es so aus, als ob es geschneit h\u00e4tte. Mit ein paar Jungs habe ich dann spontan eine Hagelschlacht veranstaltet.<\/p>\n\n\n\n<p>An einem Sonntag sind Sonja und ich mit einem Bruder aus der Kommunit\u00e4t und einem angolischen Salesianer, der zu Besuch war, nach Kibeho gefahren. Das ist ein Ort in der N\u00e4he von Rango und der einzige offiziell anerkannte Wallfahrtsort in Afrika. Nachdem ein Priester uns herumgef\u00fchrt und die Geschichte des Ortes erz\u00e4hlt hat, wollten wir an der Quelle, die im Tal unterhalb von Kibeho liegt, Wasser holen. Man hat dem Himmel schon angesehen, dass wir nass werden w\u00fcrden, also sind wir den Berg runter gerannt. Dann fing es an zu gewittern und wir sind den Berg wieder hochgerannt. Die Musik, die aus der Kirche zu h\u00f6ren war, hat f\u00fcr die passende Stimmung in dem Gewitter gesorgt. Als wir oben wieder angekommen sind, waren wir komplett durchn\u00e4sst.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/gesinesblog\/wp-content\/uploads\/sites\/21642\/2022\/10\/Kibeho-2-768x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-36\" width=\"393\" height=\"523\" srcset=\"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/gesinesblog\/wp-content\/uploads\/sites\/21642\/2022\/10\/Kibeho-2-768x1024.jpg 768w, https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/gesinesblog\/wp-content\/uploads\/sites\/21642\/2022\/10\/Kibeho-2-225x300.jpg 225w, https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/gesinesblog\/wp-content\/uploads\/sites\/21642\/2022\/10\/Kibeho-2-900x1200.jpg 900w, https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/gesinesblog\/wp-content\/uploads\/sites\/21642\/2022\/10\/Kibeho-2.jpg 960w\" sizes=\"auto, (max-width: 393px) 100vw, 393px\" \/><figcaption>Blick von Kibeho ins Tal<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Auch w\u00e4hrend des ersten Fu\u00dfballspiels, dass wir im Stadion von Huy\u00e9 gesehen haben, sind wir nass geworden. Die Nationalmannschaft von Ruanda hat gegen Libyen gespielt. Mitten in der zweiten Halbzeit, hat es begonnen zu regnen, sodass sich alle Zuschauer unter das Dach gedr\u00e4ngt haben, dass nur einen Teil der Trib\u00fcne bedeckt. Pl\u00f6tzlich waren wir umgeben von singenden, tanzenden und Vuvuzela-spielenden Fans, die mehr damit besch\u00e4ftigt waren f\u00fcr Stimmung zu sorgen, als tats\u00e4chlich das Spiel zu gucken. Ich habe die drei Tore, die das ruandische Team geschossen hat aber zum Gl\u00fcck gesehen.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/gesinesblog\/wp-content\/uploads\/sites\/21642\/2022\/10\/Huye-Stadion-768x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-29\" width=\"391\" height=\"523\" \/><figcaption>Stadion von Huy\u00e9<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">&#8222;Nein, das sind nicht unsere Kinder&#8220;<\/h3>\n\n\n\n<p>Das n\u00e4chste Spiel, das wir gesehen haben, war leider eine weniger sch\u00f6ne Erfahrung. Der Eintritt war kostenlos, dementsprechend war es sehr voll und an den Eing\u00e4ngen standen gro\u00dfe Mengen von Menschen, bestimmt 150 Leute, haupts\u00e4chlich Kinder und Jugendliche, die von der Polizei nur nach und nach reingelassen wurden. Wir waren mit ein paar Freunden aus dem Oratorium da und (mal wieder) sp\u00e4t dran. Das Spiel hatte schon begonnen. Einer unserer Freunde hat unsere Gruppe dann zum Rand geschoben, damit wir uns an der Seite durch die Menge nach vorne dr\u00fccken konnten. In dem Moment war es zu chaotisch, um uns dagegen zu wehren, aber es war mir sehr unangenehm, dass wir uns an allen vorbeigedr\u00e4ngelt haben. Zumal wir von den Leuten um uns herum angestarrt wurden. Das ist total verst\u00e4ndlich, wir waren nun mal eine auff\u00e4llige Gruppe, dennoch habe ich mich in der Situation sehr unwohl gef\u00fchlt. Dazu kam, dass die Polizisten die an den Seiten standen, die Menschen, die versucht haben am Rand vorbei nach vorne zu gehen, mit Schlagst\u00f6cken wieder in die Menge reingedr\u00fcckt oder rausgezogen haben. Das war unsch\u00f6n mit anzusehen, besonders weil die meisten Leute noch kleine Kinder waren. Es war so eng, dass wir uns gegenseitig an den H\u00e4nden gehalten haben, um uns nicht zu verlieren. Als wir fast ganz vorne waren, hat einer der Polizisten mich und Sonja entdeckt, uns zu sich gewunken und gesagt: &#8222;Come here!&#8220; Gleichzeitig wurde wieder ein Teil der wartenden Menschen zur Absperrung gelassen, sodass wir pl\u00f6tzlich alle nach vorne gedr\u00fcckt wurden. Als wir vor dem Gitter standen, hatten Sonja und ich beide schon das Gef\u00fchl, dass man uns nicht alle durchlassen w\u00fcrde. Zwei Polizisten haben unsere Gruppe gestoppt. Ich stand relativ weit vorne. Einer der Polizisten wollte mich durchlassen, aber nur mich, obwohl vor mir noch Freunde von uns standen. Ich habe ihm gesagt, dass wir zusammen geh\u00f6ren und deswegen gemeinsam ins Stadion gehen wollten, woraufhin er mich gefragt hat: &#8222;Are those your children?&#8220; (&#8222;Sind das deine Kinder?&#8220;). Nein, das sind nicht unsere Kinder, sondern unsere Freunde, habe ich versucht ihm zu erkl\u00e4ren, aber das schien er nicht verstehen zu wollen und hat nur den Kopf gesch\u00fcttelt. Trotzdem hat er mich durchgelassen und ich habe die, deren H\u00e4nde ich festgehalten habe, mitgezogen. Das waren allerdings nur zwei unserer Freunde, der Rest unserer Gruppe, wurde weiterhin vor der Absperrung zur\u00fcck gehalten. Der zweite Polizist, hat dann Sonja durchgelassen, obwohl vor ihr auch noch ein Freund von uns stand. W\u00e4hrend Sonja dem Polizisten erkl\u00e4rt hat, was ich bereits dem anderen gesagt hatte, dass unsere Freunde nicht unsere Kinder sind, wir aber trotzdem zusammengeh\u00f6ren, konnte ich von der anderen Seite der Absperrung aus sehen, wie die wartenden Menschen, die weiterhin zur\u00fcckgehalten wurden, uns beobachtet haben. So viel Aufmerksamkeit, haben wir vorher noch nie auf uns gezogen, das hat die Situation noch unangenehmer gemacht. Sonja und ich wurden von der Polizei offensichtlich bevorzugt behandelt und der einzige Grund, weshalb unsere Freunde vor den anderen Wartenden ins Stadion gelassen wurden, war weil sie mit uns beiden da waren. Das Spiel konnte ich nicht wirklich genie\u00dfen, besonders, da etwa ein Drittel der Stadionpl\u00e4tze die ganze Zeit lang leer blieben. Von der Trib\u00fcne aus konnte ich aber sehen, dass an den Eing\u00e4ngen noch immer Leute standen, die von der Polizei nicht reingelassen wurden.<\/p>\n\n\n\n<p>W\u00e4hrend der Halbzeitpause haben unsere Freunde den offiziellen Fotografen der libyschen Mannschaft zu uns gewunken, damit er uns fotografiert. Eigentlich war es uns nicht recht, schonwieder so offensichtlich besonders behandelt zu werden, aber unsere Freunde konnten nicht verstehen, weshalb die Situation f\u00fcr uns unangenehm war. Das Foto ist aber so sch\u00f6n geworden, dass wir es sp\u00e4ter f\u00fcr alle ausgedruckt haben. Wahrscheinlich sind wir auch in irgendeiner Sportzeitung oder im Internet erschienen, ohne es zu wissen.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Wer nicht studiert, muss im Regen tanzen<\/h3>\n\n\n\n<p>Diese Woche wollten wir uns das Training der Fu\u00dfballmannschaft der University of Rwanda angucken, weil wir einen der Spieler kennen, aber ohne Permission, wurden wir nicht auf das Campusgel\u00e4nde gelassen. Wenigstens haben wir einen Spaziergang gemacht. Der wurde auf dem R\u00fcckweg allerdings vom Regen unterbrochen. Erst haben wir uns unter B\u00e4umen untergestellt, weil wir dachten, dass es aufh\u00f6ren w\u00fcrde. Irgendwann wurde der Regen aber so stark, dass wir auch unter den B\u00e4umen komplett nass geworden sind, wir sind dann einfach gegangen. Um uns von der K\u00e4lte abzulenken, haben wir angefangen zu singen. Es war schlie\u00dflich kaum jemand drau\u00dfen unterwegs, der uns h\u00e4tte h\u00f6ren k\u00f6nnen. Als wir zur\u00fcck in Rango waren, hatte der Regen aufgeh\u00f6rt. Kein Zentimeter meiner Klamotten (Schuhe, Socken und Unterw\u00e4sche eingeschlossen) war noch trocken.<\/p>\n\n\n\n<p>Ein anderes Mal sind wir nach Huy\u00e9 gelaufen, weil wir f\u00fcr die Salesianer, die Mitarbeiter*innen und ein paar Kinder, die von der Kommunit\u00e4t unterst\u00fctzt werden, Cr\u00eapes mit Nutella machen wollten. Nutella, Schokocreme generell, zu finden, war deutlich schwieriger, als wir gehofft hatten. Zwei Stunden lang sind wir durch Huy\u00e9 gelaufen, vom Markt zu einem Gesch\u00e4ft, zum n\u00e4chsten und n\u00e4chsten und dann wieder zur\u00fcck zum Markt. Zum Schluss haben wir es geschafft, Nutella zu einem Preis zu finden, den wir bereit waren zu zahlen. Die Cr\u00eapes auf einem Herd zu machen, der mit echtem Feuer funktioniert, war ein bisschen gruselig, weil das Fach, in das das Brennholz kommt, nicht immer geschlossen wird, sodass ab und zu ein brennender Stock auf den Boden f\u00e4llt. Es hat aber Spa\u00df gemacht. Unsere n\u00e4chste Backaktion, waren Bananenpancakes, dann ein Schokoladengeburtstagskuchen f\u00fcr einen Jungen und diese Woche waren es Zimtschnecken.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/gesinesblog\/wp-content\/uploads\/sites\/21642\/2022\/10\/Motos-in-Huye-verpixelt-1024x768.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-31\" width=\"490\" height=\"369\" srcset=\"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/gesinesblog\/wp-content\/uploads\/sites\/21642\/2022\/10\/Motos-in-Huye-verpixelt-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/gesinesblog\/wp-content\/uploads\/sites\/21642\/2022\/10\/Motos-in-Huye-verpixelt-300x225.jpg 300w, https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/gesinesblog\/wp-content\/uploads\/sites\/21642\/2022\/10\/Motos-in-Huye-verpixelt-768x576.jpg 768w, https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/gesinesblog\/wp-content\/uploads\/sites\/21642\/2022\/10\/Motos-in-Huye-verpixelt-900x675.jpg 900w, https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/gesinesblog\/wp-content\/uploads\/sites\/21642\/2022\/10\/Motos-in-Huye-verpixelt.jpg 1280w\" sizes=\"auto, (max-width: 490px) 100vw, 490px\" \/><figcaption>Mototaxis in Huy\u00e9<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Es g\u00e4be noch viele andere Dinge, die ich erz\u00e4hlen k\u00f6nnte, aber Sonja und ich m\u00fcssen unsere W\u00e4sche noch waschen und den Unterricht f\u00fcr morgen planen. Es wird schon dunkel, also h\u00f6re ich an dieser Stelle erstmal auf.<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mehr als ein Monat ist jetzt schon vergangen, seit ich in Ruanda angekommen bin. Die Zeit ist extrem schnell vergangen und obwohl ich mich oft noch neu f\u00fchle, habe ich das Gef\u00fchl, ich bin schon Ewigkeiten hier. Es ist so viel passiert, dass ich gar nicht wei\u00df, wo ich anfangen soll, zu erz\u00e4hlen. 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