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	<title>DBCH Archive - Franzi in Indien</title>
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		<title>Happy Pongal</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Franziska Rau]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 22 Jan 2024 09:27:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Feste]]></category>
		<category><![CDATA[DBCH]]></category>
		<category><![CDATA[Indien]]></category>
		<category><![CDATA[Mattu Pongal]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Bei Pongal handelt es sich um ein tamilisches Erntedankfest, dass über vier Tage hinweg gefeiert wird. Dieses Jahr waren die Feierlichkeiten vom 14.1 bis zum 17.1 Am ersten Tag von Pongal wurde bei uns noch nicht wirklich gefeiert. Erst am Abend gab es ein Programm mit Gesang und Tänzen, um die Pongalfeierlichkeiten zu starten und [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://blogs.donboscovolunteers.de/franziinindien/2024/01/22/happy-pongal/">Happy Pongal</a> erschien zuerst auf <a href="https://blogs.donboscovolunteers.de/franziinindien">Franzi in Indien</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Bei Pongal handelt es sich um ein tamilisches Erntedankfest, dass über vier Tage hinweg gefeiert wird. Dieses Jahr waren die Feierlichkeiten vom 14.1 bis zum 17.1</p>



<p class="wp-block-paragraph">Am ersten Tag von Pongal wurde bei uns noch nicht wirklich gefeiert. Erst am Abend gab es ein Programm mit Gesang und Tänzen, um die Pongalfeierlichkeiten zu starten und um den Geburtstag von Brother V. zu feiern, der am 14. Geburtstag hatte. Hannah und ich hatten uns dieses mal dazu entschlossen endlich zu einem Tamil Song zu tanzen ( „Adhirudha“ falls jemand reinhören will). Hierfür haben wir alle Tanzmoves, die wir von den Jungs gelernt oder abgeschaut haben, ausgepackt. Bei den Jungs stieß das auf große Begeisterung und wir wurden lautstark angefeuert und bejubelt. Für mich war das wieder ein Moment, bei dem mir richtig das Herz aufging und der mir gezeigt hat, wie sehr ich die Jungs ins Herz geschlossen habe und wie gut ich hier angekommen bin. Das gute an den Tanzschritten hier ist übrigens, dass sie meist recht simpel sind und man den gleichen Schritt mehrere Male macht, sodass auch eine Tanzanfängerin wie ich, sie gut tanzen kann.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der zweite Tag war dann der eigentliche Hauptfeiertag im DBCH. Wir sind extra früh aufgestanden, um uns schick zu machen und unseren Sari anzuziehen. Hierbei brauchen wir immer noch Hilfe und ich bin mir auch nicht sicher, ob ich es jemals richtig lernen werde. Ein sechs Meter langes Stofftuch elegant um sich wickeln, ist nämlich gar nicht so einfach. Als wir dann nach draußen kamen, wurden erstmal Bilder über Bilder gemacht. Die Jungs freuen sich nämlich total, wenn wir uns indisch kleiden und unseren Sari tragen. Doch nicht nur wir, sondern auch die Jungs haben sich schick gemacht und viele trugen einen traditionellen Vesthi ( ein weißes Stofftuch, dass wie ein Rock getragen wird) mit oftmals passenden Hemd.</p>



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<p class="wp-block-paragraph">Während wir mit Bilder machen beschäftigt waren, hatte eine der Köchinnen ( die übrigens von den Jungs auch „Akka“ also Schwester genannt werden) angefangen in einem Tontopf über dem Feuer süßen Pongal zu kochen. Als der Pongal überkochte fingen alle Jungs laut an zu jubeln. <br>Süßer Pongal erinnert ein bisschen an Milchreis, der aber typisch indisch extrem viel süßer ist.</p>



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<p class="wp-block-paragraph">Den restlichen Tag wurden dann verschiedene Spiele gespielt, wie Tauziehen, Pinata schlagen oder ein Hüpfspiel, bei dem man einen Stein auf dem Kopf balancieren muss. Hier meine beiden Highlights:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Auf dem Hof vor dem Haupteingang wurde eine Stange aufgestellt, die zuvor gründlich eingeölt und eingefettet wurde. Nacheinander durfte dann jeder Junge sein Glück darin versuchen, die Stange hochzuklettern, an deren Spitze ein Säckchen mit Schokolade befestigt war. Hannah und ich haben beide nicht mitgemacht, weil eine „Regel“ war, dass man oberkörperfrei sein muss, was vermutlich an unserer Stelle eher weniger gut gekommen wäre (letzten Endes sind aber auch einige mit T-Shirt geklettert, so konnten wir aber wenigstens behaupten, dass wir es eigentlich easy geschafft hätten). Wir hatten auf jeden Fall den Spaß unseres Lebens dabei zuzusehen, wie ein Junge nach der anderen scheiterte und die Stange wieder runterrutschte oder überhaupt nicht vom Fleck kam. Obwohl wir einige sehr gute Kletterer unter den Jungs haben, war die Stange so extrem rutschig, dass es unmöglich war, sie einfach hochzuklettern. Nachdem einzeln keiner in der Lage war an die Schokolade zu kommen, ging es mit Teamwork weiter. Die Jungs fingen an sich aufeinander zu stapeln und kamen ihrem Ziel immer näher. Ich fand das total beeindruckend, auch wenn ich kurz mal Angst um das Wohlbefinden der Jungs hatte, wenn z.b einer dem Unteren auf den Kopf stieg, so dass dessen Hals komplett abgeknickt war. Schlussendlich landeten aber alle Jungs wieder wohlauf mit der Schokolade auf dem sicheren Erdboden.</li>



<li>Kabaddi: Alle Regeln hab ich nicht verstanden, aber ich versuche es mal so gut wie möglich zu erklären. Es gibt zwei Teams, welche aus jeweils sieben Spielern bestehen. Jedes Team befindet sich auf der einen Hälfte des Spielfelds. Nacheinander sendete jede Mannschaft einen Spieler in die gegnerische Hälfte, der dort versucht so viele Gegenspieler zu berühren wie möglich und dann wieder auf die eigene Spielfeldhälfte zurückzukehren. Für jeden abgeschlagenen Gegner gibt es nämlich einen Punkt. Die gegnerische Mannschaft versucht diesen Angriff zu vereiteln, in dem sie den Spieler tackeln und zu Boden reißen. Ein Spielzug dauert übrigens in den offiziellen Spielen einen Atemzug, weshalb der Angreifer konstant „Kabaddi,Kabaddi,…“ rufen muss. Bei uns wurde das Rufen aber weggelassen. <br>Für mich war es das erste Mal, dass ich diesen Sport gesehen habe und fand es total lustig zuzuschauen, wie die Jungs sich gegenseitig umtackeln. Mitgespielt hätte ich natürlich auch gerne, aber vielleicht bietet sich ja in dem Jahr noch irgendwann die Möglichkeit.</li>
</ul>



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</figure>



<p class="wp-block-paragraph">Der dritte Tag von Pongal heißt „Mattu Pongal“, also Kuh Pongal. An diesem Tag werden also die Kühe geehrt und gefeiert. Im Care Home stand am Vormittag aber erstmal ein Kochwettbewerb auf dem Programm. An Feuerstellen verteilt, bereiteten die Jungs in vier Gruppen aufgeteilt verschiedene Beilagen und Snacks zu, wie Fried Rice,Pommes oder . Jede Gruppe verschönerte ihre eigene Kochstelle mit bunten Saris, so dass bei manchen ein richtiges Zelt entstand. Die Atmosphäre war super schön und entspannt. Die Gruppen kochten gemütlich vor sich hin, man plauderte munter mit den anderen, half sich gegenseitig und die ganze Zeit über lief Musik (mittlerweile kenne ich auch schon viele der Lieder und kann bei manchen mitsingen). Für mich kam ein gewisses Sommerlagerfeeling auf mit den bunten „Zelten“ und dem gemeinsamen draußen Kochen.</p>



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<p class="wp-block-paragraph">Nachmittags ging es dann an die richtige Mattu Pongal Feier. Die Kühe, sowie auch das Schaf und die Ziege, wurden zuerst gewaschen und dann mit bunten Farben geschmückt. Dann ging es an die Pongalzubereitung. Mit lauten „Pongala Pongal!“ („Koch über Pongal!“) wurde der Pongal angefeuert, bis er schließlich überkochte. Dieses Mal gab es den Pongal aber vorrangig für die Kühe, die aber zuerst gar nichts davon essen wollten. Nach einigen Fütterungsversuchen haben sie dann doch den Pongal und wir bekamen alle etwas von dem restlichen Pongal ab.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn wir gerade über Essen sprechen: An Pongal wurde neben Pongal auch ganz viel Zuckerrohr gegessen. Das stellte sich aber erst einmal als kleine Herausforderung  heraus. Zuerst muss man nämlich mit den Zähnen die Rinde abbeißen und dann beißt mein Stück ab, auf dem man so lange herumkaut, dass der Saft rausgeht und spuckt den Rest dann wieder aus. Mit der Zeit bekam ich aber langsam den Dreh raus, auch wenn ich längst nicht so schnell wie die Jungs war, von denen ich auch das ein oder andere Mal ausgelacht wurde. Meine Zähne haben es aber zum Glück heil überstanden und es ist nichts abgebrochen, wie ich zwischendurch manchmal befürchtet hatte.</p>



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<figure class="wp-block-image"><img loading="lazy" decoding="async" width="960" height="1280" data-id="236" src="https://blogs.donboscovolunteers.de/franziinindien/wp-content/uploads/sites/21671/2024/01/IMG_0887.jpeg" alt="" class="wp-image-236" srcset="https://blogs.donboscovolunteers.de/franziinindien/wp-content/uploads/sites/21671/2024/01/IMG_0887.jpeg 960w, https://blogs.donboscovolunteers.de/franziinindien/wp-content/uploads/sites/21671/2024/01/IMG_0887-225x300.jpeg 225w, https://blogs.donboscovolunteers.de/franziinindien/wp-content/uploads/sites/21671/2024/01/IMG_0887-768x1024.jpeg 768w, https://blogs.donboscovolunteers.de/franziinindien/wp-content/uploads/sites/21671/2024/01/IMG_0887-900x1200.jpeg 900w" sizes="auto, (max-width: 960px) 100vw, 960px" /></figure>



<figure class="wp-block-image"><img loading="lazy" decoding="async" width="720" height="1280" data-id="234" src="https://blogs.donboscovolunteers.de/franziinindien/wp-content/uploads/sites/21671/2024/01/IMG_9920.jpeg" alt="" class="wp-image-234" srcset="https://blogs.donboscovolunteers.de/franziinindien/wp-content/uploads/sites/21671/2024/01/IMG_9920.jpeg 720w, https://blogs.donboscovolunteers.de/franziinindien/wp-content/uploads/sites/21671/2024/01/IMG_9920-169x300.jpeg 169w, https://blogs.donboscovolunteers.de/franziinindien/wp-content/uploads/sites/21671/2024/01/IMG_9920-576x1024.jpeg 576w" sizes="auto, (max-width: 720px) 100vw, 720px" /><figcaption class="wp-element-caption">Zuckerrohr kannte ich zuvor nur aus HayDay</figcaption></figure>
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<p class="wp-block-paragraph">Doch noch war für uns der dritte Tag von Pongal noch nicht vorbei. Wir waren nämlich von einer unserer Köchinnen zu ihr nach Hause eingeladen worden. Als wir dort verspätet ankamen, war die Pongalzubereitung zwar schon vorbei, die Feier aber noch im vollen Gange. Unsere andere Köchin war nämlich auch da, weil der Sohn von ihrer älteren Schwester , der Mann von der anderen Köchinnen ist (Das hat ein paar Erklärungsversuche gebraucht, bis wir es verstanden haben). Das Haus war auf jeden Fall brechend voll, weil die ganze Familie da war. Um die 35 Leute waren es bestimmt. Auch wenn die meisten kein oder nur sehr sehr wenig Englisch konnten, haben wir uns trotzdem sehr wohlgefühlt. Alle haben uns herzlich begrüßt, wir wurden direkt zum Essen eingeladen und jeder hat sich sehr darum bemüht, sich mit uns zu verständigen. Ich fand es so toll, dass wir mal zu einer indisches Familie eingeladen wurden und auch sehen konnten, wie die Menschen hier wohnen und unter sich ihre Feste feiern. Alles in allem war das ein gelungener Abschluss vom Tag und auch von Pongal an sich, weil im Care Home am vierten Tag nicht mehr gefeiert wurde.</p>



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<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="768" data-id="227" src="https://blogs.donboscovolunteers.de/franziinindien/wp-content/uploads/sites/21671/2024/01/IMG_0014-1024x768.jpeg" alt="" class="wp-image-227" srcset="https://blogs.donboscovolunteers.de/franziinindien/wp-content/uploads/sites/21671/2024/01/IMG_0014-1024x768.jpeg 1024w, https://blogs.donboscovolunteers.de/franziinindien/wp-content/uploads/sites/21671/2024/01/IMG_0014-300x225.jpeg 300w, https://blogs.donboscovolunteers.de/franziinindien/wp-content/uploads/sites/21671/2024/01/IMG_0014-768x576.jpeg 768w, https://blogs.donboscovolunteers.de/franziinindien/wp-content/uploads/sites/21671/2024/01/IMG_0014-900x675.jpeg 900w, https://blogs.donboscovolunteers.de/franziinindien/wp-content/uploads/sites/21671/2024/01/IMG_0014.jpeg 1280w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Total gemütlich <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f642.png" alt="🙂" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="768" data-id="231" src="https://blogs.donboscovolunteers.de/franziinindien/wp-content/uploads/sites/21671/2024/01/IMG_0026-1024x768.jpeg" alt="" class="wp-image-231" srcset="https://blogs.donboscovolunteers.de/franziinindien/wp-content/uploads/sites/21671/2024/01/IMG_0026-1024x768.jpeg 1024w, https://blogs.donboscovolunteers.de/franziinindien/wp-content/uploads/sites/21671/2024/01/IMG_0026-300x225.jpeg 300w, https://blogs.donboscovolunteers.de/franziinindien/wp-content/uploads/sites/21671/2024/01/IMG_0026-768x576.jpeg 768w, https://blogs.donboscovolunteers.de/franziinindien/wp-content/uploads/sites/21671/2024/01/IMG_0026-900x675.jpeg 900w, https://blogs.donboscovolunteers.de/franziinindien/wp-content/uploads/sites/21671/2024/01/IMG_0026.jpeg 1280w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Erinnerungsbilder</figcaption></figure>
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<p class="wp-block-paragraph">Von den Festen, die ich bisher hier miterleben durfte, war Pongal mein Highlight. Es waren drei unglaublich schöne Tage, die für meinen Geschmack viel zu schnell vorbeigingen. Das Programm und die Spiele fand ich super und auch die Atmosphäre, habe ich unfassbar genossen. Was vermutlich auch nochmal ein großer Pluspunkt ist, ist, dass ich die Jungs mittlerweile deutlich besser kenne, als zum Beispiel noch an Diwali. Über Pongal hinweg hatte man immer wieder schöne Gespräche mit den Jungs und es war nochmal eine besondere gemeinsame Zeit!!!</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://blogs.donboscovolunteers.de/franziinindien/2024/01/22/happy-pongal/">Happy Pongal</a> erschien zuerst auf <a href="https://blogs.donboscovolunteers.de/franziinindien">Franzi in Indien</a>.</p>
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		<title>Kunterbuntes Durcheinander</title>
		<link>https://blogs.donboscovolunteers.de/franziinindien/2023/12/21/kunterbuntes-durcheinander/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Franziska Rau]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 21 Dec 2023 17:00:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[AIDS]]></category>
		<category><![CDATA[DBCH]]></category>
		<category><![CDATA[HIV]]></category>
		<category><![CDATA[Indien]]></category>
		<category><![CDATA[Nilavaraapatti]]></category>
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		<category><![CDATA[Weihnachten]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Obwohl der Alltag immer weiter einkehrt, ist in den letzten Wochen doch sehr viel passiert, dass ich gar nicht weiß, wo ich anfangen soll. Deshalb heute mal ein kunterbuntes Durcheinander. In meinem Blogeintrag zu Diwali hatte ich am Ende ja schon kurz erwähnt, dass wir leider aus verschiedenen Gründen nicht mit in die Grundschule können. [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://blogs.donboscovolunteers.de/franziinindien/2023/12/21/kunterbuntes-durcheinander/">Kunterbuntes Durcheinander</a> erschien zuerst auf <a href="https://blogs.donboscovolunteers.de/franziinindien">Franzi in Indien</a>.</p>
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<p class="wp-block-paragraph">Obwohl der Alltag immer weiter einkehrt, ist in den letzten Wochen doch sehr viel passiert, dass ich gar nicht weiß, wo ich anfangen soll. Deshalb heute mal ein kunterbuntes Durcheinander.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In meinem Blogeintrag zu Diwali hatte ich am Ende ja schon kurz erwähnt, dass wir leider aus verschiedenen Gründen nicht mit in die Grundschule können. Als wir das erfahren haben, hat mich das Ganze erstmal etwas enttäuscht und demotiviert. Am meisten ärgert es mich, dass man sich auf etwas einstellt und besonders auch darauf freut, nur um dann enttäuscht zu werden. Vor unserer Ausreise, wurde uns gesagt, dass wir (wie auch alle Voluntäre zuvor) im DBCH Englisch unterrichten werden. Hier angekommen haben wir nach zwei Tagen Verwirrung erfahren, dass seit Corona kein Unterricht mehr im Projekt stattfindet und alle Jungs in die Schule gehen. Der Englischunterricht fiel also weg. Getröstet haben wir uns mit der Vorstellung, dass wir nach einem Monat mit in die Grundschule können. Für uns hatte es nämlich so geklungen, als wäre das ziemlich sicher und es müssten nur noch Einzelheiten geklärt werden. Tja, nach drei Monaten in Indien hab ich gelernt, dass die deutsche und indische Kommunikation sich etwas unterscheidet. Während es für meine deutschen Ohren klingt, als wäre alles fix und sicher, hab ich das Gefühl, dass es für Inder und Inderinnen nur heißt, dass es vielleicht so sein könnte und man sich mal drum kümmern könnte. Wir haben uns aber ziemlich schnell damit abgefunden, dass wir nicht in die Grundschule können und ich bin auch happy so wie es jetzt ist. Die Vormittage sind trotzdem sehr gut mit allem Möglichen gefüllt. Da wir nämlich jetzt jeden Abend mit den jüngsten acht Jungs während der Study Time rausgehen, um Englisch zu üben und Spiele zu spielen, nutzen wir die Vormittage um ein bisschen was vorzubereiten. Acht Arbeitsblätter per Hand vorzubereiten oder ein Memory zu malen, frisst dann doch einige Zeit.</p>



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<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="768" height="1024" data-id="166" src="https://blogs.donboscovolunteers.de/franziinindien/wp-content/uploads/sites/21671/2023/12/IMG_8021-768x1024.jpeg" alt="" class="wp-image-166" srcset="https://blogs.donboscovolunteers.de/franziinindien/wp-content/uploads/sites/21671/2023/12/IMG_8021-768x1024.jpeg 768w, https://blogs.donboscovolunteers.de/franziinindien/wp-content/uploads/sites/21671/2023/12/IMG_8021-225x300.jpeg 225w, https://blogs.donboscovolunteers.de/franziinindien/wp-content/uploads/sites/21671/2023/12/IMG_8021-900x1200.jpeg 900w, https://blogs.donboscovolunteers.de/franziinindien/wp-content/uploads/sites/21671/2023/12/IMG_8021.jpeg 960w" sizes="auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px" /><figcaption class="wp-element-caption">Tiermemory</figcaption></figure>



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<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="768" height="1024" data-id="165" src="https://blogs.donboscovolunteers.de/franziinindien/wp-content/uploads/sites/21671/2023/12/IMG_7144-768x1024.jpeg" alt="" class="wp-image-165" srcset="https://blogs.donboscovolunteers.de/franziinindien/wp-content/uploads/sites/21671/2023/12/IMG_7144-768x1024.jpeg 768w, https://blogs.donboscovolunteers.de/franziinindien/wp-content/uploads/sites/21671/2023/12/IMG_7144-225x300.jpeg 225w, https://blogs.donboscovolunteers.de/franziinindien/wp-content/uploads/sites/21671/2023/12/IMG_7144-900x1200.jpeg 900w, https://blogs.donboscovolunteers.de/franziinindien/wp-content/uploads/sites/21671/2023/12/IMG_7144.jpeg 960w" sizes="auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px" /><figcaption class="wp-element-caption">How are you?-I am &#8230;</figcaption></figure>
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<p class="wp-block-paragraph">Auch wenn Weihnachten nur noch wenige Tage entfernt ist, so wirklich Weihnachtsstimmung will bei mir nicht aufkommen. Bei strahlendem Sonnenschein und 30°Celsius Außentemperatur, fühlt es sich für mich aber auch immer noch an wie Sommer und überhaupt nicht wie Mitte Dezember. Auch auf das gemütliche Schlendern über den Weihnachts- und Mittelaltermarkt in Esslingen, Gutzle (Plätzchen)backen und Punsch trinken, muss ich dieses Jahr verzichten. Zum Glück fällt aber nicht alles, was die Advents- und Weihnachtszeit ausmacht, ins Wasser. Wie auch daheim gibt es einen Adventskranz (in guter indischer Tradition natürlich mit bunt blinkenden Lichterketten verschönert) und seit einigen Wochen wird fleißig an der Krippe gebastelt, auf die ich schon sehr gespannt bin. Außerdem verbringen Hannah und ich zurzeit die Vormittage, wie auch den ein oder anderen Abend, mit Weihnachtsdeko basteln. Nur, dass wir dafür Papier in Neonfarben bekommen haben, find ich weniger passend ( Weihnachtsfarben sind schließlich ganz klar rot, grün und Gold! ). Wenn man die Deko hier in zwei Worten beschreiben will, trifft es eigentlich ein „Kunterbuntes Durcheinander“ am Besten (Um auch nochmal schön auf meine Überschrift zurückzukommen). Überall bunte Lichterketten, Sternen mit Mustern und bunten Farben und nun noch unsere neonfarbene gebastelte Dekorationen.  Ganz meinen Geschmack trifft es ehrlicherweise nicht. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Außerdem haben wir beiden Volos einen Adventskalender für die Jungs gemacht. Jeden Tag bekommen zwei von ihnen ein kleines Geschenk in Form eines Kullis und zwei Lollis. Auch wenn jeden Tag das Gleiche drin ist, fiebert ein Großteil der Jungs ihrem Tag entgegen und uns wird morgens schon von einem strahlenden Kind erzählt, dass es heute Abend endlich dran ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Obwohl mich das Weihnachtsfieber noch nicht ganz gepackt hat, freu ich mich trotz allem auf die Weihnachtsfeier gemeinsam mit den Jungs. Denn auch wenn es ein altbekanntes Fest ist, wird Weihnachten dieses Jahr wohl doch eine komplett neue Erfahrung.</p>



<figure class="wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-7 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex">
<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="768" height="1024" data-id="153" src="https://blogs.donboscovolunteers.de/franziinindien/wp-content/uploads/sites/21671/2023/12/IMG_7962-768x1024.jpeg" alt="" class="wp-image-153" srcset="https://blogs.donboscovolunteers.de/franziinindien/wp-content/uploads/sites/21671/2023/12/IMG_7962-768x1024.jpeg 768w, https://blogs.donboscovolunteers.de/franziinindien/wp-content/uploads/sites/21671/2023/12/IMG_7962-225x300.jpeg 225w, https://blogs.donboscovolunteers.de/franziinindien/wp-content/uploads/sites/21671/2023/12/IMG_7962-900x1200.jpeg 900w, https://blogs.donboscovolunteers.de/franziinindien/wp-content/uploads/sites/21671/2023/12/IMG_7962.jpeg 960w" sizes="auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px" /><figcaption class="wp-element-caption">Weihnachtsfeeling in Salem</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="850" height="1024" data-id="152" src="https://blogs.donboscovolunteers.de/franziinindien/wp-content/uploads/sites/21671/2023/12/IMG_8039-850x1024.jpeg" alt="" class="wp-image-152" srcset="https://blogs.donboscovolunteers.de/franziinindien/wp-content/uploads/sites/21671/2023/12/IMG_8039-850x1024.jpeg 850w, https://blogs.donboscovolunteers.de/franziinindien/wp-content/uploads/sites/21671/2023/12/IMG_8039-249x300.jpeg 249w, https://blogs.donboscovolunteers.de/franziinindien/wp-content/uploads/sites/21671/2023/12/IMG_8039-768x926.jpeg 768w, https://blogs.donboscovolunteers.de/franziinindien/wp-content/uploads/sites/21671/2023/12/IMG_8039-900x1085.jpeg 900w, https://blogs.donboscovolunteers.de/franziinindien/wp-content/uploads/sites/21671/2023/12/IMG_8039.jpeg 1062w" sizes="auto, (max-width: 850px) 100vw, 850px" /><figcaption class="wp-element-caption">&#8222;Christmas Tata&#8220;</figcaption></figure>
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<figure class="wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-8 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex">
<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="576" height="1024" data-id="158" src="https://blogs.donboscovolunteers.de/franziinindien/wp-content/uploads/sites/21671/2023/12/E73635A7-F89A-489D-9A9E-2545EAB1E162-576x1024.jpeg" alt="" class="wp-image-158" srcset="https://blogs.donboscovolunteers.de/franziinindien/wp-content/uploads/sites/21671/2023/12/E73635A7-F89A-489D-9A9E-2545EAB1E162-576x1024.jpeg 576w, https://blogs.donboscovolunteers.de/franziinindien/wp-content/uploads/sites/21671/2023/12/E73635A7-F89A-489D-9A9E-2545EAB1E162-169x300.jpeg 169w, https://blogs.donboscovolunteers.de/franziinindien/wp-content/uploads/sites/21671/2023/12/E73635A7-F89A-489D-9A9E-2545EAB1E162.jpeg 720w" sizes="auto, (max-width: 576px) 100vw, 576px" /><figcaption class="wp-element-caption">&#8222;Adventskranz&#8220;</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="768" height="1024" data-id="167" src="https://blogs.donboscovolunteers.de/franziinindien/wp-content/uploads/sites/21671/2023/12/IMG_8020-768x1024.jpeg" alt="" class="wp-image-167" srcset="https://blogs.donboscovolunteers.de/franziinindien/wp-content/uploads/sites/21671/2023/12/IMG_8020-768x1024.jpeg 768w, https://blogs.donboscovolunteers.de/franziinindien/wp-content/uploads/sites/21671/2023/12/IMG_8020-225x300.jpeg 225w, https://blogs.donboscovolunteers.de/franziinindien/wp-content/uploads/sites/21671/2023/12/IMG_8020-900x1200.jpeg 900w, https://blogs.donboscovolunteers.de/franziinindien/wp-content/uploads/sites/21671/2023/12/IMG_8020.jpeg 960w" sizes="auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px" /><figcaption class="wp-element-caption">bunte Lichterketten dürfen in Indien nie fehlen </figcaption></figure>
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<p class="wp-block-paragraph">Am 1. Dezember war der „World AIDS Day“. Für uns ging es dafür mit den College Boys und paar anderen der älteren Jungs nach Salem zu einer Kundgebung. (Typisch Indisch haben wir erst am Morgen eine halbe Stunde vor Abfahrt davon erfahren). Überraschend für mich fand die Kundgebung nicht zu Fuß statt, sondern am Startpunkt erwarteten uns Tuk-Tuks, in die alle einsteigen. Meine allererste Tuk-Tuk Demo. Wirklich spannend war die Demo aber nicht, weil man eigentlich nur im Tuk-Tuk saß und nur eine Person ein Plakat rausgehalten hatte. Sprüche und Lärm, um auf sich aufmerksam zu machen, gab es leider nicht. Vermutlich würde es im indischen Straßentrubel eh untergehen. Nach der Kundgebung stand erstmal langes Warten an, was wir aber durch Gespräche mit den Jungs gut überbrückt haben, bis mehrere Reden gehalten wurden. Da die Reden alle auf Tamil gehalten wurden, war es für mich natürlich nur mäßig spannend ( Meine Tamil Kenntnisse beschränken sich nämlich immer noch auf einen sehr geringen Wortschatz). Meine volle Aufmerksamkeit hatte der letzte Redner aber, als er auf einmal auf Englisch anfing über Hannah und mich zu reden. Er bedankte sich bei uns, da wir dafür sorge würden, dass die Veranstaltung zu einem „internationalen“ Event wird und sprach seine Bewunderung für unseren Einsatz aus. In Sekunden war die gesamte Aufmerksamkeit von über 200 Leuten auf uns gerichtet, was mir etwas unangenehm war. Doch damit noch nicht genug. Ehe ich mich versah, standen wir beide mit Miikrofon auf der Bühne und ich durfte eine kurze Rede halten. Wobei „Rede“ es nicht ganz trifft, sondern es handelte sich eigentlich nur um ein paar Dankesworte. Trotzdem raste mein Puls vor Nervosität, weil ich ja völlig unvorbereitet vor einer riesigen Menschenmenge etwas auf Englisch sagen musste. Ich hab’s aber recht gut überstanden und vermutlich wäre es egal, was ich gesagt hätte, da sich die Menschen einfach gefreut haben, dass ich überhaupt etwas gesagt habe. Im Anschluss durften wir dann noch für ein Bild nach dem anderen posieren, bis meine Wangen von dem ganzen Lächeln wehtaten. Mein &#8222;Highlight&#8220; war, als wir nach dem Essen auf einmal wo hin gerufen wurden, um dort ein Bild zu machen, wie wir zwei Männern das Essen servieren. Wenigstens durfte ich mir danach nochmal eine Süßigkeit nehmen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eigentlich stört es mich nicht mega, wenn die Leute Bilder mit uns machen wollen, weil man sie meistens mit diesem kleinen Gefallen echt glücklich machen kann. Nur manchmal wird es dann doch zu viel, weil man von einer Person zur anderen geschoben wird und es gefühlt gar nicht mehr aufhört. Manche haben auch gar keine Hemmungen und ziehen einen einfach am Arm her oder Hannah wurde vor kurzem in der Stadt von einer Frau einfach im Gesicht berührt. Am meisten stört mich aber, dass wir immer auf eine Ebene gehoben werden, auf die wir gar nicht gehören. Wie eben nun wieder beim World AIDS ( wir saßen schließlich einfach nur im Publikum).</p>



<figure class="wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-9 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex">
<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="768" height="1024" data-id="156" src="https://blogs.donboscovolunteers.de/franziinindien/wp-content/uploads/sites/21671/2023/12/IMG_7534-768x1024.jpeg" alt="" class="wp-image-156" srcset="https://blogs.donboscovolunteers.de/franziinindien/wp-content/uploads/sites/21671/2023/12/IMG_7534-768x1024.jpeg 768w, https://blogs.donboscovolunteers.de/franziinindien/wp-content/uploads/sites/21671/2023/12/IMG_7534-225x300.jpeg 225w, https://blogs.donboscovolunteers.de/franziinindien/wp-content/uploads/sites/21671/2023/12/IMG_7534-900x1200.jpeg 900w, https://blogs.donboscovolunteers.de/franziinindien/wp-content/uploads/sites/21671/2023/12/IMG_7534.jpeg 960w" sizes="auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px" /><figcaption class="wp-element-caption">Rote Schleife</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="768" height="1024" data-id="157" src="https://blogs.donboscovolunteers.de/franziinindien/wp-content/uploads/sites/21671/2023/12/IMG_7519-768x1024.jpeg" alt="" class="wp-image-157" srcset="https://blogs.donboscovolunteers.de/franziinindien/wp-content/uploads/sites/21671/2023/12/IMG_7519-768x1024.jpeg 768w, https://blogs.donboscovolunteers.de/franziinindien/wp-content/uploads/sites/21671/2023/12/IMG_7519-225x300.jpeg 225w, https://blogs.donboscovolunteers.de/franziinindien/wp-content/uploads/sites/21671/2023/12/IMG_7519-900x1200.jpeg 900w, https://blogs.donboscovolunteers.de/franziinindien/wp-content/uploads/sites/21671/2023/12/IMG_7519.jpeg 960w" sizes="auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px" /><figcaption class="wp-element-caption">Tuk-Tuk Demo</figcaption></figure>
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<p class="wp-block-paragraph">Das bei der Kommunikation nicht immer alles glatt läuft, soll diese kurze Geschichte aus meinem Alltag verdeutlichen:</p>



<p class="wp-block-paragraph">Vergangene Woche durfte ich lernen, dass Cricket nicht ganz zu meinen Talenten gehört. Als der erste Ball auf mich zuflog, dachte ich noch ganz selbstbewusst, dass ich den jetzt easy fangen werde. Tja, so viel kann ich sagen. Da hab ich ziemlich falsch gedacht. Der Ball traf mich nämlich volle Kanne im Gesicht(mir ist zum Glück nichts Schlimmeres passiert) und auf einmal hielt ich eine verbogene Brille in der einen Hand und ein Brillenglas in der Anderen. Als logische Konsequenz musste ich nun natürlich zum Optiker, was ich auch den Fathers mitteilte. Wir sollten dann mit einem der Fathers mit zu einem Optiker, der ihnen von der Krankenschwester, die jede Woche nach den Jungs schaut, empfohlen wurde. Zumindest dachten wir das. Umso überraschter waren, als wir nicht geradeaus in den Optiker reinliefen, sondern abbogen und durch eine Tür in die Augenpraxis liefen. Man weiß nicht ganz was bei der Kommunikation schief gelaufen ist, aber aus irgendeinem Grund, dachten die Fathers, dass ich meine Augen durchchecken lassen will. Nach viel Gelächter, einem Sehtest für Hannah und mich und kurzem Warten, sind wir dann doch beim Optiker gelandet, der mein Glas wieder ins Gestell machen konnte. Das unangenehmste an der ganzen Situation war mir aber, dass ich Kontaktlinsen drin hatte, weil ich eben nicht wusste, dass es zum Augenarzt geht. Natürlich war ich auf vollkommen unvorbereitet, hatte also weder Kontaktlinsenlösung oder -behälter dabei, noch wusste ich von welcher Marke meine Kontaktlinsen sind. Den Sehtest mit meinen Kontaktlinsen konnte ich natürlich auch easy „bestehen“, schließlich habe ich erst seit ein paar Monaten neue Linsen. Die Arzthelferin hat sich also vermutlich auch gefragt, warum zur Hölle ich einen Sehtest machen will. Meine Brille ist aber immer noch verbogen, weshalb ich vermutlich ein neues Gestell kaufen muss. Da bin ich auch mal gespannt, weil alle indischen Brillen, die ich bisher gesehen haben, überhaupt nicht meinem Geschmack entsprechen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Was mir den Alltag des Öfteren versüßt sind die „Schweinestallgespräche“. Als „Schweinestallgespräche“ bezeichnen Hannah und ich jene Unterhaltungen, die wir nun schon paarmal mit den College Boys hatten, während diese die Schweine versorgen. Da setzen wir uns dann manchmal einfach dazu und wir fangen an über alles Mögliche zu reden und zu lachen. Aber nicht nur über witzige Themen wird geredet, sondern zum Beispiel auch darüber, wie es den Jungs hier im DBCH gefällt bzw, was ihnen auch nicht gefällt. Mich machen diese Gespräche (wie natürlich auch alle andere Gespräche mit den anderen Jungs) immer mega glücklich. Es freut einen dann doch, dass trotz der teilweisen recht großen Sprachbarriere, immer wieder auch längere Unterhaltungen zustande kommen. Ich habe auch das Gefühl, dass die unterschiedliche Sprache mich mittlerweile deutlich weniger beeinträchtigt und stört, als zu Beginn noch. Das liegt vermutlich aber auch daran, dass man alle einfach deutlich besser kennt und wenn man sich die Zeit nimmt, dann doch einiges versteht ( wir helfen einfach immer mit Händen und Füßen und ein paar Bruchstücken Tamil nach).</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das war`s mit dem etwas länger gewordenen Update aus meinen letzten Wochen im DBCH. Im nächsten Blogeintrag kann ich dann hoffentlich über viele neue Erfahrungen und Orte berichten, denn für Hannah und mich geht’s am Samstag los mit einer zehntägigen Reise durch Tamil Nadu. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich wünsche euch allen frohe und besinnliche Weihnachten, sowie einen guten Rutsch ins neue Jahr!!</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zum Abschluss noch ein paar Bilder aus der letzten Zeit:</p>



<figure class="wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-10 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex">
<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="768" height="1024" data-id="164" src="https://blogs.donboscovolunteers.de/franziinindien/wp-content/uploads/sites/21671/2023/12/IMG_7361-768x1024.jpeg" alt="" class="wp-image-164" srcset="https://blogs.donboscovolunteers.de/franziinindien/wp-content/uploads/sites/21671/2023/12/IMG_7361-768x1024.jpeg 768w, https://blogs.donboscovolunteers.de/franziinindien/wp-content/uploads/sites/21671/2023/12/IMG_7361-225x300.jpeg 225w, https://blogs.donboscovolunteers.de/franziinindien/wp-content/uploads/sites/21671/2023/12/IMG_7361-900x1200.jpeg 900w, https://blogs.donboscovolunteers.de/franziinindien/wp-content/uploads/sites/21671/2023/12/IMG_7361.jpeg 960w" sizes="auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px" /><figcaption class="wp-element-caption">Auf Erkundungstour in Salem</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="768" height="1024" data-id="159" src="https://blogs.donboscovolunteers.de/franziinindien/wp-content/uploads/sites/21671/2023/12/f062da2e-05dd-4975-8ac1-6cfff5f65471.jpeg" alt="" class="wp-image-159" srcset="https://blogs.donboscovolunteers.de/franziinindien/wp-content/uploads/sites/21671/2023/12/f062da2e-05dd-4975-8ac1-6cfff5f65471.jpeg 768w, https://blogs.donboscovolunteers.de/franziinindien/wp-content/uploads/sites/21671/2023/12/f062da2e-05dd-4975-8ac1-6cfff5f65471-225x300.jpeg 225w" sizes="auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px" /><figcaption class="wp-element-caption">Besuch der&#8230;</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="768" height="1024" data-id="161" src="https://blogs.donboscovolunteers.de/franziinindien/wp-content/uploads/sites/21671/2023/12/IMG_7486-768x1024.jpeg" alt="" class="wp-image-161" srcset="https://blogs.donboscovolunteers.de/franziinindien/wp-content/uploads/sites/21671/2023/12/IMG_7486-768x1024.jpeg 768w, https://blogs.donboscovolunteers.de/franziinindien/wp-content/uploads/sites/21671/2023/12/IMG_7486-225x300.jpeg 225w, https://blogs.donboscovolunteers.de/franziinindien/wp-content/uploads/sites/21671/2023/12/IMG_7486-900x1200.jpeg 900w, https://blogs.donboscovolunteers.de/franziinindien/wp-content/uploads/sites/21671/2023/12/IMG_7486.jpeg 960w" sizes="auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px" /><figcaption class="wp-element-caption">&#8230;Buchmesse</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="576" height="1024" data-id="163" src="https://blogs.donboscovolunteers.de/franziinindien/wp-content/uploads/sites/21671/2023/12/IMG_7399-576x1024.jpeg" alt="" class="wp-image-163" srcset="https://blogs.donboscovolunteers.de/franziinindien/wp-content/uploads/sites/21671/2023/12/IMG_7399-576x1024.jpeg 576w, https://blogs.donboscovolunteers.de/franziinindien/wp-content/uploads/sites/21671/2023/12/IMG_7399-169x300.jpeg 169w, https://blogs.donboscovolunteers.de/franziinindien/wp-content/uploads/sites/21671/2023/12/IMG_7399.jpeg 720w" sizes="auto, (max-width: 576px) 100vw, 576px" /><figcaption class="wp-element-caption">Die schöne Natur fasziniert mich jeden Tag aufs Neue</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="768" height="868" data-id="162" src="https://blogs.donboscovolunteers.de/franziinindien/wp-content/uploads/sites/21671/2023/12/c0d8f6e2-9058-47e3-960f-390ed7c05fc8.jpeg" alt="" class="wp-image-162" srcset="https://blogs.donboscovolunteers.de/franziinindien/wp-content/uploads/sites/21671/2023/12/c0d8f6e2-9058-47e3-960f-390ed7c05fc8.jpeg 768w, https://blogs.donboscovolunteers.de/franziinindien/wp-content/uploads/sites/21671/2023/12/c0d8f6e2-9058-47e3-960f-390ed7c05fc8-265x300.jpeg 265w" sizes="auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px" /><figcaption class="wp-element-caption">Einer unser seltenen Spaziergänge</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="768" height="1024" data-id="155" src="https://blogs.donboscovolunteers.de/franziinindien/wp-content/uploads/sites/21671/2023/12/IMG_7909-768x1024.jpeg" alt="" class="wp-image-155" srcset="https://blogs.donboscovolunteers.de/franziinindien/wp-content/uploads/sites/21671/2023/12/IMG_7909-768x1024.jpeg 768w, https://blogs.donboscovolunteers.de/franziinindien/wp-content/uploads/sites/21671/2023/12/IMG_7909-225x300.jpeg 225w, https://blogs.donboscovolunteers.de/franziinindien/wp-content/uploads/sites/21671/2023/12/IMG_7909-900x1200.jpeg 900w, https://blogs.donboscovolunteers.de/franziinindien/wp-content/uploads/sites/21671/2023/12/IMG_7909.jpeg 960w" sizes="auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px" /><figcaption class="wp-element-caption">Tanzen!!</figcaption></figure>
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		<title>Happy Diwali</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Franziska Rau]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 16 Nov 2023 09:58:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[DBCH]]></category>
		<category><![CDATA[Diwali]]></category>
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		<category><![CDATA[Feuerwerk]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Tage vor Diwali haben die Jungs uns immer wieder total begeistert von den „Crackern“, die an Diwali gezündet werden, erzählt und mit ihren Händen ein Feuerwerk symbolisiert. Von dieser Begeisterung wurde ich auch direkt angesteckt und fieberte Diwali aufgeregt entgegen. Bei Diwali handelt es sich um ein hinduistisches Fest, bei welchem der Sieg des [&#8230;]</p>
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<p class="wp-block-paragraph">Die Tage vor Diwali haben die Jungs uns immer wieder total begeistert von den „Crackern“, die an Diwali gezündet werden, erzählt und mit ihren Händen ein Feuerwerk symbolisiert. Von dieser Begeisterung wurde ich auch direkt angesteckt und fieberte Diwali aufgeregt entgegen. Bei Diwali handelt es sich um ein hinduistisches Fest, bei welchem der Sieg des Lichts über die Dunkelheit gefeiert wird, weshalb auch oft die Rede vom Lichterfest ist.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Advanced Happy Diwali</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Schon eine Woche vor Diwali, ging es für die Jungs nach Salem, da dort von Sponsoren für die Don Bosco Einrichtungen in der Umgebung, ein Programm veranstaltet wurde. Es wurde getanzt, gesungen und gezaubert. Den besten Tanz lieferte natürlich die Gruppe unserer Jungs ab, obwohl die Musik blöderweise viel zu leise war. Die zahlreichen Probestunden, die mal mehr oder weniger produktiv waren, hatten sich definitiv ausgezahlt und es war süß zu sehen, wie auch die jüngeren Jungs mit einbezogen wurden. Dementsprechend stolz saßen Hannah und ich im Publikum und feuerten die Tanzgruppe tatkräftig mit an.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Action Song darf bei so einer indischen Veranstaltung natürlich auch nicht fehlen. Hierbei handelt es sich um einen Song, zu dem auf der Bühne einfache Bewegungen vorgetanzt werden, sodass dann alle mittanzen können. Logischerweise standen wir auch auf, um wie alle andere in der Halle mitzutanzen. Etwas überrumpelt waren wir aber, als wir auf einmal auf die Bühne gebeten wurden und vor der gesamten Menge oben auf der Bühne mittanzen mussten. Immer wieder sind wir hier mit so überraschenden Situationen konfrontiert, in denen wir teilweise etwas überfordert sind was gerade abgeht und was genau wir machen sollen. Man lernt aber, sich einfach darauf einzulassen und das Tanzen hat auch extrem Spaß gemacht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein wichtiger Programmpunkt war dann das Verteilen der Diwali Geschenke. Jeder Junge bekam eine Tasche mit Stift, Trinkflasche, Klamotten und einigem mehr. Da war die Freude&nbsp; bei den Jungs natürlich groß. Insgesamt kamen in der Zeit um Diwali nochmal mehr Sponsoren ins DBCH, die Klamotten, Essen oder auch Feuerwerk spendeten. Ich finde es echt schön, dass es hier gang und gäbe ist, an Feiertagen, Geburtstagen oder auch einfach so, etwas von seinem Wohlstand abzugeben und dann gemeinsam mit z.b unseren Jungs zu feiern. Das DBCH ist natürlich auch auf diese Spenden angewiesen und über besonderes Essen freuen sich die Jungs sowieso.</p>



<figure class="wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-11 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex">
<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="473" height="1024" data-id="113" src="https://blogs.donboscovolunteers.de/franziinindien/wp-content/uploads/sites/21671/2023/11/IMG_7099-473x1024.png" alt="" class="wp-image-113" srcset="https://blogs.donboscovolunteers.de/franziinindien/wp-content/uploads/sites/21671/2023/11/IMG_7099-473x1024.png 473w, https://blogs.donboscovolunteers.de/franziinindien/wp-content/uploads/sites/21671/2023/11/IMG_7099-139x300.png 139w, https://blogs.donboscovolunteers.de/franziinindien/wp-content/uploads/sites/21671/2023/11/IMG_7099.png 591w" sizes="auto, (max-width: 473px) 100vw, 473px" /><figcaption class="wp-element-caption">Unsere Tanzgruppe</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="810" height="1024" data-id="112" src="https://blogs.donboscovolunteers.de/franziinindien/wp-content/uploads/sites/21671/2023/11/IMG_7100-810x1024.jpeg" alt="" class="wp-image-112" srcset="https://blogs.donboscovolunteers.de/franziinindien/wp-content/uploads/sites/21671/2023/11/IMG_7100-810x1024.jpeg 810w, https://blogs.donboscovolunteers.de/franziinindien/wp-content/uploads/sites/21671/2023/11/IMG_7100-237x300.jpeg 237w, https://blogs.donboscovolunteers.de/franziinindien/wp-content/uploads/sites/21671/2023/11/IMG_7100-768x971.jpeg 768w, https://blogs.donboscovolunteers.de/franziinindien/wp-content/uploads/sites/21671/2023/11/IMG_7100-900x1138.jpeg 900w, https://blogs.donboscovolunteers.de/franziinindien/wp-content/uploads/sites/21671/2023/11/IMG_7100.jpeg 1012w" sizes="auto, (max-width: 810px) 100vw, 810px" /><figcaption class="wp-element-caption">Abendessen auf dem Dach</figcaption></figure>
</figure>



<h2 class="wp-block-heading">Kinobesuch</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Doch nicht nur Klamotten, Essen oder Feuerwerk wurden gespendet, sondern auch ein Kinobesuch für alle Jungs. Und so quetschten wir uns am Tag vor Diwali alle in den kleinen Bus ( auch auf zwei Gruppen aufgeteilt, reichen die die zwölf Sitze nämlich leider nicht aus) und fuhren los in Richtung Kino, um den viel umjubelten Kinofilm „Leo“ zu sehen. Ein Kinobesuch in Indien ist ganz anders als in Deutschland und eine Erfahrung, die man mitnehmen sollte, wenn man die Möglichkeit hat. Während in Deutschland jeder still auf seinem Platz sitzt, ist dies in Indien nicht ganz der Fall. Vielmehr wird lautstark mitgefiebert und der Held mit lauten Pfiffen angefeuert. Auch wenn der Film auf Tamil war, konnten Hannah und ich der Handlung in großen Teilen folgen, da so 70% des Filmes eh nur Kampfszenen waren, aus denen der Held -wie soll es auch anders sein- immer recht unbeschadet hervorging. Ich war ziemlich geschockt, in was für Filme kleine Kinder hier gehen. Die Kampfszenen waren nämlich !sehr! detailreich und man sah, wie Menschen der Fuß abgehackt wurde oder auch eine Brandleiche in Nahaufnahme. Das hindert Inder aber wohl nicht daran mit ihren Kindern, die teilweise noch im Kindergartenalter sind, solche Filme anzuschauen. Einfach ein total anderes Verhältnis zu Gewalt als bei uns in Deutschland.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Als wir nach Filmende das Kino verließen, wurden einige der Jungs zu ihrer Meinung zum Film interviewet. Ehe ich mich versah, stand auch ich vor der Kamera und durfte meine Meinung kundgeben. Etwas überfordert war ich schon, aber ich hoffe einfach man hat es mir nicht ganz so angemerkt. Nur bei der zweiten Frage war ich dann wirklich komplett raus. Ich sollte nämlich sagen, wie ich den Helden der Geschichte fand. Wahrheitsgemäß hätte ich sagen müssen, dass ich ihn teilweise etwas nervig fand, weil ich aber mitbekommen hatte, dass alle ihn total feiern, meinte ich nur „Good“. Später hab ich noch erfahren, dass der Schauspieler des Helden Leo, total beliebt in Indien ist und viele Frauen auf ihn abfahren. Vermutlich war mein „Good“ also nicht die Antwort, die sich der Interviewer erhofft hat, weshalb meine Antwort zur zweiten Frage im endgültigen YouTube Video (zum Glück) rausgeschnitten wurde.</p>



<figure class="wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-12 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex">
<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="768" height="1024" data-id="111" src="https://blogs.donboscovolunteers.de/franziinindien/wp-content/uploads/sites/21671/2023/11/IMG_7101-768x1024.jpeg" alt="" class="wp-image-111" srcset="https://blogs.donboscovolunteers.de/franziinindien/wp-content/uploads/sites/21671/2023/11/IMG_7101-768x1024.jpeg 768w, https://blogs.donboscovolunteers.de/franziinindien/wp-content/uploads/sites/21671/2023/11/IMG_7101-225x300.jpeg 225w, https://blogs.donboscovolunteers.de/franziinindien/wp-content/uploads/sites/21671/2023/11/IMG_7101-900x1200.jpeg 900w, https://blogs.donboscovolunteers.de/franziinindien/wp-content/uploads/sites/21671/2023/11/IMG_7101.jpeg 960w" sizes="auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px" /><figcaption class="wp-element-caption">Im Kino</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="768" height="1024" data-id="110" src="https://blogs.donboscovolunteers.de/franziinindien/wp-content/uploads/sites/21671/2023/11/IMG_7102-768x1024.jpeg" alt="" class="wp-image-110" srcset="https://blogs.donboscovolunteers.de/franziinindien/wp-content/uploads/sites/21671/2023/11/IMG_7102-768x1024.jpeg 768w, https://blogs.donboscovolunteers.de/franziinindien/wp-content/uploads/sites/21671/2023/11/IMG_7102-225x300.jpeg 225w, https://blogs.donboscovolunteers.de/franziinindien/wp-content/uploads/sites/21671/2023/11/IMG_7102-900x1200.jpeg 900w, https://blogs.donboscovolunteers.de/franziinindien/wp-content/uploads/sites/21671/2023/11/IMG_7102.jpeg 960w" sizes="auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px" /><figcaption class="wp-element-caption">Startschuss für meine YouTube Karriere</figcaption></figure>
</figure>



<h2 class="wp-block-heading">Diwali</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Am 12. November war es dann so weit. Nach der morgendlichen Messe, wurde Baseball und Fußball gespielt, bevor das traditionelle „Oil bath“ anstand. Mit Öl wurden Haare, Beine und der Oberkörper eingerieben, bis alle in der Sonne glänzten. Hierbei stand dann bei den meisten direkt eine gegenseitige Massageeinheit an oder man entspannte sich auch einfach nur in der knallenden Sonne, bevor es dann unter die Dusche ging. Wieder draußen erwarteten uns die schick gekleideten Jungs in ihren Diwali Dresses. Nicht jeder war 100% mit dem Outfit zufrieden, aber die meisten freuten sich dann doch sehr ihre neue Kleidung tragen zu können. Eigentlich hatten Hannah und ich geplant, für Diwali einen Sari zu kaufen. Weil ich aber zuvor wegen einem umgeknickten Knöchel für eine Woche nicht wirklich laufen konnte und wir in der Woche vor Diwali sicherheitshalber nicht mehr in die Stadt gehen sollten, muss unsere Premiere im Sari wohl noch bis Weihnachten warten. Trotzdem ließen wir es uns nicht nehmen, uns für diesen Feiertag auch ein bisschen schick zu machen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach einem entspannten Nachmittag, der mit Film schauen, Vorbereitungen für den Abend treffen und netten Gesprächen verbracht wurde, stand am Abend wieder ein Programm an. Wieder wurde getanzt, gesungen und gelacht, wobei mir vor allem ein Auftritt von 5 Jungs im Gedächtnis blieb, die als Bäume und Vogel verkleidet auf der Bühne standen und zu einem Song eine Geschichte erzählt haben. Wieder draußen erwartete uns ein strahlendes DBCH. Wohin man auch blickte, sah man leuchtende Öllampen, die typisch für Diwali sind. Da ich Lichter und Kerzen eh total liebe, habe ich es total genossen einfach gemütlich umherzuschlendern und die Atmosphäre in mich aufzusteigen.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Höhepunkt für viele stand dann nach dem Abendessen an: Das Böllern. Zuvor hatten sich einige Jungs noch bei mir beschwert, dass es viel zu wenige Böller gibt. Zu wenig war es meiner Meinung aber gar nicht. Nahezu 1 ½ Stunden wurde von ca 50 Jungs durchgeböllert. Die kleinen Jungs hatten hierbei eher kleine Fontänen oder brennende Kreisel, während bei den älteren Jungs alles ganz nach dem Motto lief „Je lauter, desto besser“. Wirklich sicher hab ich mir hierbei nicht immer gefühlt. &nbsp;„Sister, Go!“, wurde mir nämlich auch dann zugerufen, wenn links und rechts von dem Ort, wo ich hinlaufen sollte, um einen Böller zu zünden, noch das Glühen einer Zündschnur eines anderen Böllers erkennbar war. Das kennt man aber ja auch daheim, dass mit einem Böller in der Hand viele Menschen wieder zu kleinen Kindern werden. Zum Glück ist aber niemanden etwas passiert und außer einer brennende Lunge von dem ganzen Rauch gingen auch Hannah und ich unbeschadet aus der ganzen Geschichte hervor. Ich hatte auf jeden Fall einen riesigen Spaß und war dann doch etwas traurig, als kein Feuerwerk mehr übrig war.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auf der Liste aller unglaublichen und eindrucksvollen Erfahrungen, die ich in meiner Zeit in Indien schon machen durfte, steht Diwali ganz oben mit dabei. Es ist so schön, dass wir die Möglichkeit haben, komplett in die Kultur einzutauchen und so bedeutende Feste hautnah miterleben zu dürfen. Ich fand Diwali unfassbar schön und finde es echt schade, dass es so schnell wieder vorbei war. Mein Plan ist es aber, eine kleine Öllampe hier zu kaufen und dann mit nach Deutschland zu nehmen, um so nächstes Jahr an Diwali zumindest ein bisschen der Diwali-Atmosphäre nachspüren zu können.</p>



<figure class="wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-13 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex">
<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="768" height="1024" data-id="117" src="https://blogs.donboscovolunteers.de/franziinindien/wp-content/uploads/sites/21671/2023/11/IMG_7103-768x1024.jpeg" alt="" class="wp-image-117" srcset="https://blogs.donboscovolunteers.de/franziinindien/wp-content/uploads/sites/21671/2023/11/IMG_7103-768x1024.jpeg 768w, https://blogs.donboscovolunteers.de/franziinindien/wp-content/uploads/sites/21671/2023/11/IMG_7103-225x300.jpeg 225w, https://blogs.donboscovolunteers.de/franziinindien/wp-content/uploads/sites/21671/2023/11/IMG_7103-900x1200.jpeg 900w, https://blogs.donboscovolunteers.de/franziinindien/wp-content/uploads/sites/21671/2023/11/IMG_7103.jpeg 960w" sizes="auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px" /><figcaption class="wp-element-caption">Auftritt als Baum</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="768" height="1024" data-id="116" src="https://blogs.donboscovolunteers.de/franziinindien/wp-content/uploads/sites/21671/2023/11/IMG_6942-768x1024.jpeg" alt="" class="wp-image-116" srcset="https://blogs.donboscovolunteers.de/franziinindien/wp-content/uploads/sites/21671/2023/11/IMG_6942-768x1024.jpeg 768w, https://blogs.donboscovolunteers.de/franziinindien/wp-content/uploads/sites/21671/2023/11/IMG_6942-225x300.jpeg 225w, https://blogs.donboscovolunteers.de/franziinindien/wp-content/uploads/sites/21671/2023/11/IMG_6942-900x1200.jpeg 900w, https://blogs.donboscovolunteers.de/franziinindien/wp-content/uploads/sites/21671/2023/11/IMG_6942.jpeg 960w" sizes="auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px" /><figcaption class="wp-element-caption">Wird leider dem realen Anblick nicht mal annähernd gerecht</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="768" height="1024" data-id="114" src="https://blogs.donboscovolunteers.de/franziinindien/wp-content/uploads/sites/21671/2023/11/IMG_8819-768x1024.jpeg" alt="" class="wp-image-114" srcset="https://blogs.donboscovolunteers.de/franziinindien/wp-content/uploads/sites/21671/2023/11/IMG_8819-768x1024.jpeg 768w, https://blogs.donboscovolunteers.de/franziinindien/wp-content/uploads/sites/21671/2023/11/IMG_8819-225x300.jpeg 225w, https://blogs.donboscovolunteers.de/franziinindien/wp-content/uploads/sites/21671/2023/11/IMG_8819-900x1200.jpeg 900w, https://blogs.donboscovolunteers.de/franziinindien/wp-content/uploads/sites/21671/2023/11/IMG_8819.jpeg 960w" sizes="auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px" /><figcaption class="wp-element-caption">Tatkräftig am Böllern</figcaption></figure>
</figure>



<p class="wp-block-paragraph">P.S: Im meinem letzten Beitrag hatte ich ja über meine immer noch andauernde Registrierung gesprochen. Hierzu ein kleines Update. Die Registrierung ist abgeschlossen!! In die Grundschule können wir aus verschiedenen Gründen leider trotzdem nicht, was auch  blöderweise so bleiben wird <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/2639.png" alt="☹" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" />.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://blogs.donboscovolunteers.de/franziinindien/2023/11/16/happy-diwali/">Happy Diwali</a> erschien zuerst auf <a href="https://blogs.donboscovolunteers.de/franziinindien">Franzi in Indien</a>.</p>
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		<title>Von langem Warten, Überraschungen und Glücksmomenten</title>
		<link>https://blogs.donboscovolunteers.de/franziinindien/2023/10/28/von-langem-warten-ueberraschungen-und-gluecksmomenten/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Franziska Rau]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 28 Oct 2023 13:19:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[DBCH]]></category>
		<category><![CDATA[Indien]]></category>
		<category><![CDATA[Nilavarapatti]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wer mich kennt, weiß, dass Geduld nicht gerade zu meinen größten Stärken gehört. Vielleicht hat sich das aber nach diesem Jahr auch geändert, denn gerade jetzt wird meine Geduld ordentlich auf die Probe gestellt. Grund hierfür ist meine Registrierung. Damit Hannah und Ich das Jahr hier in Indien leben dürfen, müssen wir registriert werden. Während [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://blogs.donboscovolunteers.de/franziinindien/2023/10/28/von-langem-warten-ueberraschungen-und-gluecksmomenten/">Von langem Warten, Überraschungen und Glücksmomenten</a> erschien zuerst auf <a href="https://blogs.donboscovolunteers.de/franziinindien">Franzi in Indien</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-text-align-left wp-block-paragraph">Wer mich kennt, weiß, dass Geduld nicht gerade zu meinen größten Stärken gehört. Vielleicht hat sich das aber nach diesem Jahr auch geändert, denn gerade jetzt wird meine Geduld ordentlich auf die Probe gestellt. Grund hierfür ist meine Registrierung. Damit Hannah und Ich das Jahr hier in Indien leben dürfen, müssen wir registriert werden. Während Hannahs Registrierung vor kurzem endlich abgeschlossen wurde, dauert es bei immer noch an. Ein Dokument nach dem anderen muss ich unterschreiben, wobei einer der Fathers sich eigentlich um alles kümmert. Das Frustrierendste an der ganzen Geschichte ist aber, dass Hannah und ich eigentlich mit in die Grundschule gehen sollten, um dort den Tag über zu arbeiten. Davor muss aber erstmal die Registrierung abgeschlossen sein….</p>



<p class="wp-block-paragraph">In der vergangenen Woche ging es für Father P. und mich dann nach Chennai, der Hauptstadt Tamil Nadus, da wir dort einen Termin für meine Registrierung hatten. Nachdem wir dort erstmal eine Ewigkeit warten mussten ( die bereits erwähnte Geduld <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f60a.png" alt="😊" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" />) &nbsp;und mir ein Alarm, um den man sich erst nach 10minütigen Gelärme kümmern konnte, den ein oder anderen Nerv raubte, waren wir dann endlich an der Reihe. Unser Termin bestand hauptsächlich daraus, dass dem Father und mir abwechselnd eine Frage gestellt wurde. Father P. vor allem zur Einrichtung und mir dazu, was meine Motivation ist, wie ich zu dem Projekt kam,…. Ich war sehr froh, als das Gespräch, dass mich mehr an eine Befragung&nbsp; erinnerte, schließlich vorbei war. Die beiden Mitarbeiterinnen schauten nämlich nicht gerade freundlich gesinnt aus und auch die Witze der Fathers beim Frühstück, dass ich ja aufpassen soll , was ich sage, weil ich sonst im nächsten Flug nach Deutschland sitze, hatten auch nicht gerade dazu beigetragen meine Nervosität zu mindern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Da wir jede Mahlzeit in einer anderen Don Bosco Einrichtung zu uns nahmen, konnte ich durch das viele Fahren mit dem Tuk-Tuk, einige Blicke auf Chennai erhaschen und wer weiß, vielleicht verschlägt es Hannah und mich beim Reisen nochmal in die Straßen Chennais. Total müde von den vielen Begegnungen und der Masse an Eindrücken der Millionenstadt, ging es am&nbsp; Abend (dieses Mal leider im unbequemen Bus und nicht mit dem Nachtzug) wieder in Richtung DBCH.</p>



<figure class="wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-14 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex">
<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="576" height="1024" data-id="91" src="https://blogs.donboscovolunteers.de/franziinindien/wp-content/uploads/sites/21671/2023/10/IMG_6221-576x1024.jpeg" alt="" class="wp-image-91" srcset="https://blogs.donboscovolunteers.de/franziinindien/wp-content/uploads/sites/21671/2023/10/IMG_6221-576x1024.jpeg 576w, https://blogs.donboscovolunteers.de/franziinindien/wp-content/uploads/sites/21671/2023/10/IMG_6221-169x300.jpeg 169w, https://blogs.donboscovolunteers.de/franziinindien/wp-content/uploads/sites/21671/2023/10/IMG_6221.jpeg 720w" sizes="auto, (max-width: 576px) 100vw, 576px" /><figcaption class="wp-element-caption">Eindrücke aus Chennai</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="768" height="1024" data-id="89" src="https://blogs.donboscovolunteers.de/franziinindien/wp-content/uploads/sites/21671/2023/10/IMG_6165-768x1024.jpeg" alt="" class="wp-image-89" srcset="https://blogs.donboscovolunteers.de/franziinindien/wp-content/uploads/sites/21671/2023/10/IMG_6165-768x1024.jpeg 768w, https://blogs.donboscovolunteers.de/franziinindien/wp-content/uploads/sites/21671/2023/10/IMG_6165-225x300.jpeg 225w, https://blogs.donboscovolunteers.de/franziinindien/wp-content/uploads/sites/21671/2023/10/IMG_6165-900x1200.jpeg 900w, https://blogs.donboscovolunteers.de/franziinindien/wp-content/uploads/sites/21671/2023/10/IMG_6165.jpeg 960w" sizes="auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px" /><figcaption class="wp-element-caption">Erstes Zugerlebnis in Indien</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="768" height="1024" data-id="90" src="https://blogs.donboscovolunteers.de/franziinindien/wp-content/uploads/sites/21671/2023/10/IMG_6223-768x1024.jpeg" alt="" class="wp-image-90" srcset="https://blogs.donboscovolunteers.de/franziinindien/wp-content/uploads/sites/21671/2023/10/IMG_6223-768x1024.jpeg 768w, https://blogs.donboscovolunteers.de/franziinindien/wp-content/uploads/sites/21671/2023/10/IMG_6223-225x300.jpeg 225w, https://blogs.donboscovolunteers.de/franziinindien/wp-content/uploads/sites/21671/2023/10/IMG_6223-900x1200.jpeg 900w, https://blogs.donboscovolunteers.de/franziinindien/wp-content/uploads/sites/21671/2023/10/IMG_6223.jpeg 960w" sizes="auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px" /><figcaption class="wp-element-caption">Millimeterarbeit mit dem Tuk-Tuk</figcaption></figure>
</figure>



<p class="wp-block-paragraph">Ziemlich übermüdet kam ich in der Früh wieder daheim an, wo mich direkt eine Überraschung erwartete. Die Zeit, in der ich weg war, hatte meine Mitvoluntärin Hannah genutzt, um unsere Zimmertür mit Geburtstagwünschen und einer Girlande zu dekorieren. Die Tage vor meinem Geburtstag war die Vorfreude eher gedämpft, schließlich war es mein erster Geburtstag, den ich nicht mit Familie und Freunden in Deutschland feiern würde und ich hatte Angst, dass mich das Heimweh an diesem Tag einholen würde. Zum Glück war dem aber nicht so. Denn auch wenn der Tag recht gewöhnlich war, so war er doch wunderschön. So oft wie hier, wurde mir wohl noch nicht „Happy Birthday“ gewünscht, denn alle Jungs kamen ( teilweise 4x) zu mir, um mir die Hand zu schütteln und alles Gute zu wünschen. Am Abend gab es dann noch eine letzte Überraschung für mich: Eine Geburtstagstorte!!! Ein Geburtstagsständchen durfte hierbei natürlich auch nicht fehlen. Neben mir feierte noch einer der Jungs seinen 19. Geburtstag und so schnitten wir zusammen die Torte an. Ein paar Wochen zuvor hatten Hannah und Ich schon eine Geburtstagsfeier hier erlebt und dort hatte ich schon beobachtet können, dass es hier üblich ist, dem Geburtstagskind ein Stück der Torte in den Mund zu geben. Das konnte leider trotzdem nicht verhindern, dass ich in dem Moment etwas überfordert war, was man mir wohl auch angesehen hat. Das hat aber nichts am guten Geschmack der Torte geändert!</p>



<figure class="wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-15 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex">
<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="578" height="1024" data-id="93" src="https://blogs.donboscovolunteers.de/franziinindien/wp-content/uploads/sites/21671/2023/10/IMG_8216-578x1024.jpeg" alt="" class="wp-image-93" srcset="https://blogs.donboscovolunteers.de/franziinindien/wp-content/uploads/sites/21671/2023/10/IMG_8216-578x1024.jpeg 578w, https://blogs.donboscovolunteers.de/franziinindien/wp-content/uploads/sites/21671/2023/10/IMG_8216-169x300.jpeg 169w, https://blogs.donboscovolunteers.de/franziinindien/wp-content/uploads/sites/21671/2023/10/IMG_8216.jpeg 722w" sizes="auto, (max-width: 578px) 100vw, 578px" /><figcaption class="wp-element-caption">Torte anschneiden</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="768" height="1024" data-id="94" src="https://blogs.donboscovolunteers.de/franziinindien/wp-content/uploads/sites/21671/2023/10/IMG_6237-768x1024.jpeg" alt="" class="wp-image-94" srcset="https://blogs.donboscovolunteers.de/franziinindien/wp-content/uploads/sites/21671/2023/10/IMG_6237-768x1024.jpeg 768w, https://blogs.donboscovolunteers.de/franziinindien/wp-content/uploads/sites/21671/2023/10/IMG_6237-225x300.jpeg 225w, https://blogs.donboscovolunteers.de/franziinindien/wp-content/uploads/sites/21671/2023/10/IMG_6237-900x1200.jpeg 900w, https://blogs.donboscovolunteers.de/franziinindien/wp-content/uploads/sites/21671/2023/10/IMG_6237.jpeg 960w" sizes="auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px" /><figcaption class="wp-element-caption">Geburtstagswünsche</figcaption></figure>
</figure>



<p class="wp-block-paragraph">Eines meiner Highlights bisher, war ein kleiner Ausflug, der erst heute stattfand. Schon beim Frühstück wurden wir informiert, dass ein kurzer Spaziergang für alle Jungs ansteht. Ganz so kurz war der Spaziergang dann aber doch nicht, denn im Endeffekt waren wir zwei Stunden unterwegs. Zu Beginn ging es bequem die asphaltierte Straße entlang, doch schon schnell änderte sich das Terrain. Über Stock und Stein folgten wir einem Bachlauf und nicht selten blieb man in Dornen hängen oder musste über größere Steine klettern. Beeindruckt von der Natur, den vielen Geräuschen und neuen Entdeckungen kam ich aus dem Staunen gar nicht mehr raus. Nachdem wir eine Weile gelaufen waren, gab es einen längeren Zwischenstopp, der genutzt wurde, um ein paar Bilder zu schießen, den Ausblick zu genießen und Kraft zu sammeln, bevor es wieder auf den Heimweg ging. Der ein oder andere schaffte es nicht ganz trocken zurück zum DBCH, sondern legte eine -meist eher unfreiwillige- Schwimmeinheit ein.</p>



<figure class="wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-16 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex">
<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="768" height="1024" data-id="100" src="https://blogs.donboscovolunteers.de/franziinindien/wp-content/uploads/sites/21671/2023/10/IMG_6633-768x1024.jpeg" alt="" class="wp-image-100" srcset="https://blogs.donboscovolunteers.de/franziinindien/wp-content/uploads/sites/21671/2023/10/IMG_6633-768x1024.jpeg 768w, https://blogs.donboscovolunteers.de/franziinindien/wp-content/uploads/sites/21671/2023/10/IMG_6633-225x300.jpeg 225w, https://blogs.donboscovolunteers.de/franziinindien/wp-content/uploads/sites/21671/2023/10/IMG_6633-900x1200.jpeg 900w, https://blogs.donboscovolunteers.de/franziinindien/wp-content/uploads/sites/21671/2023/10/IMG_6633.jpeg 960w" sizes="auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px" /><figcaption class="wp-element-caption">Oben angekommen</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="576" height="1024" data-id="102" src="https://blogs.donboscovolunteers.de/franziinindien/wp-content/uploads/sites/21671/2023/10/IMG_6636-576x1024.jpeg" alt="" class="wp-image-102" srcset="https://blogs.donboscovolunteers.de/franziinindien/wp-content/uploads/sites/21671/2023/10/IMG_6636-576x1024.jpeg 576w, https://blogs.donboscovolunteers.de/franziinindien/wp-content/uploads/sites/21671/2023/10/IMG_6636-169x300.jpeg 169w, https://blogs.donboscovolunteers.de/franziinindien/wp-content/uploads/sites/21671/2023/10/IMG_6636.jpeg 720w" sizes="auto, (max-width: 576px) 100vw, 576px" /><figcaption class="wp-element-caption">Kurzer Zwischenstopp</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="768" height="1024" data-id="101" src="https://blogs.donboscovolunteers.de/franziinindien/wp-content/uploads/sites/21671/2023/10/IMG_6635-768x1024.jpeg" alt="" class="wp-image-101" srcset="https://blogs.donboscovolunteers.de/franziinindien/wp-content/uploads/sites/21671/2023/10/IMG_6635-768x1024.jpeg 768w, https://blogs.donboscovolunteers.de/franziinindien/wp-content/uploads/sites/21671/2023/10/IMG_6635-225x300.jpeg 225w, https://blogs.donboscovolunteers.de/franziinindien/wp-content/uploads/sites/21671/2023/10/IMG_6635-900x1200.jpeg 900w, https://blogs.donboscovolunteers.de/franziinindien/wp-content/uploads/sites/21671/2023/10/IMG_6635.jpeg 960w" sizes="auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px" /><figcaption class="wp-element-caption">Aussicht genießen</figcaption></figure>
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<p class="wp-block-paragraph">Sieben Wochen bin ich nun schon in Indien. Auch wenn langsam eine gewisse Routine in meine Tage einkehrt, so passiert doch so gut wie jedem Tag etwas Neues . Ob Tanz- und Singwettbewerbe, selber Kochen, neue Spielgeräte, Chapati machen, zahlreiche Gäste oder Arbeit auf dem Feld. Immer wieder gibt es Dinge die verhindern, dass sich ein öder Alltag einstellt. Schon alleine die Tatsache, dass 48 Jungs hier leben, sorgt vermutlich dafür, dass jeder Tag etwas besonderes ist und man ständig auf Trab gehalten wird. Dadurch, dass wir nahezu unsere gesamte Zeit mit den Jungs&nbsp; verbringen, gibt es uns die Möglichkeit, sie täglich Stück für Stück besser kennenzulernen. Während man manche nun schon recht gut kennt, kann man andere, mit denen man bisher eher weniger geredet und Zeit verbracht hat, noch schwer einschätzen. Es ist aber extrem schön zu sehen, wie z.B die ganz kleinen Jungs immer mehr Vertrauen zu uns aufbauen, die etwas Älteren uns bei Gruppentänzen mit einbeziehen oder uns stolz zeigen, wie sie auf Palmen klettern, um Kokosnüsse zu pflücken. Auch wenn noch eine lange Zeit vor mir liegt, in denen ich die Jungs hoffentlich noch viel besser kennenlerne, so habe ich sie auf jeden Fall schon extrem in mein Herz geschlossen und bin Tag für Tag dankbar, hier meinen Freiwilligendienst zu leisten.</p>



<figure class="wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-17 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex">
<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="768" height="1024" data-id="98" src="https://blogs.donboscovolunteers.de/franziinindien/wp-content/uploads/sites/21671/2023/10/IMG_7996-768x1024.jpeg" alt="" class="wp-image-98" srcset="https://blogs.donboscovolunteers.de/franziinindien/wp-content/uploads/sites/21671/2023/10/IMG_7996-768x1024.jpeg 768w, https://blogs.donboscovolunteers.de/franziinindien/wp-content/uploads/sites/21671/2023/10/IMG_7996-225x300.jpeg 225w, https://blogs.donboscovolunteers.de/franziinindien/wp-content/uploads/sites/21671/2023/10/IMG_7996-900x1200.jpeg 900w, https://blogs.donboscovolunteers.de/franziinindien/wp-content/uploads/sites/21671/2023/10/IMG_7996.jpeg 960w" sizes="auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px" /><figcaption class="wp-element-caption">Chapati machen</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="768" height="1024" data-id="97" src="https://blogs.donboscovolunteers.de/franziinindien/wp-content/uploads/sites/21671/2023/10/IMG_6424-768x1024.jpeg" alt="" class="wp-image-97" srcset="https://blogs.donboscovolunteers.de/franziinindien/wp-content/uploads/sites/21671/2023/10/IMG_6424-768x1024.jpeg 768w, https://blogs.donboscovolunteers.de/franziinindien/wp-content/uploads/sites/21671/2023/10/IMG_6424-225x300.jpeg 225w, https://blogs.donboscovolunteers.de/franziinindien/wp-content/uploads/sites/21671/2023/10/IMG_6424-900x1200.jpeg 900w, https://blogs.donboscovolunteers.de/franziinindien/wp-content/uploads/sites/21671/2023/10/IMG_6424.jpeg 960w" sizes="auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px" /><figcaption class="wp-element-caption">Kokosnussernte (jetzt wissen wir auch, warum ein paar Jungs den Spitznamen &#8222;Monkey&#8220; haben)</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="768" height="1024" data-id="96" src="https://blogs.donboscovolunteers.de/franziinindien/wp-content/uploads/sites/21671/2023/10/IMG_6405-768x1024.jpeg" alt="" class="wp-image-96" srcset="https://blogs.donboscovolunteers.de/franziinindien/wp-content/uploads/sites/21671/2023/10/IMG_6405-768x1024.jpeg 768w, https://blogs.donboscovolunteers.de/franziinindien/wp-content/uploads/sites/21671/2023/10/IMG_6405-225x300.jpeg 225w, https://blogs.donboscovolunteers.de/franziinindien/wp-content/uploads/sites/21671/2023/10/IMG_6405-900x1200.jpeg 900w, https://blogs.donboscovolunteers.de/franziinindien/wp-content/uploads/sites/21671/2023/10/IMG_6405.jpeg 960w" sizes="auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px" /><figcaption class="wp-element-caption">Kaiserschmarrn kochen</figcaption></figure>
</figure>



<p class="wp-block-paragraph">Was mich außerdem so beeindruckt, ist die familiäre Beziehung, die zwischen den Jungs herrscht. Die Älteren helfen den Kleinen bei den Hausaufgaben oder trösten sie, wenn man einer weint, jeden Tag sieht man unterschiedliche Gruppen miteinander spielen und auch Händchen werden gegenseitig gehalten. Das soll jetzt nicht heißen, dass es nur harmonisch ist, denn so ist es definitiv nicht. Täglich gibt es kleinere Streitereien oder auch Raufereien, aber für mich entsteht trotzdem der&nbsp;Eindruck einer riesigen Familie.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Jetzt hoffe ich einfach, dass meine Registrierung bald abgeschlossen ist, dass wir in die Grundschule starten können und wünsche euch allen einen schönen Tag.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sonnige Grüße aus dem warmen Indien</p>



<p class="wp-block-paragraph">Franzi <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f642.png" alt="🙂" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> </p>
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		<title>Stadt, Land, Jungs</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Franziska Rau]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 03 Oct 2023 13:39:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[DBCH]]></category>
		<category><![CDATA[Don Bosco]]></category>
		<category><![CDATA[Indien]]></category>
		<category><![CDATA[Salem]]></category>
		<category><![CDATA[YAR Children Live in]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Stadttrip Da das DBCH etwas abgelegener am Fuße der Berge liegt, können Hannah und Ich nicht einfach mal so spontan kurz zum Einkaufen oder Erkunden nach Salem gehen. Das ist natürlich etwas schade, vor allem, bin ich von daheim eher das Stadtleben gewohnt. Nach unserem ersten Stadttrip waren wir uns aber einig, dass es doch [&#8230;]</p>
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<h2 class="wp-block-heading">Stadttrip</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Da das DBCH etwas abgelegener am Fuße der Berge liegt, können Hannah und Ich nicht einfach mal so spontan kurz zum Einkaufen oder Erkunden nach Salem gehen. Das ist natürlich etwas schade, vor allem, bin ich von daheim eher das Stadtleben gewohnt. Nach unserem ersten Stadttrip waren wir uns aber einig, dass es doch ganz schön und auch deutlich entspannter ist, nicht mitten im indischen Stadttrubel zu leben. Der erste Stadtbesuch in Indien bedeutete zugleich auch das erste Mal Tuk-Tuk fahren. Meiner Meinung nach hat sich allein deshalb der Ausflug schon gelohnt. Stundenlang könnte ich mit dem Tuk-Tuk durch die Gegend fahren und wie ein kleines Kind alles und alle um mich herum bestaunen.  Natürlich sind wir aber nicht nur rumgefahren, sondern haben eine Kirche besichtigt, ein paar Besorgungen erledigt und die ersten indischen Kleidungsstücke gekauft. Auch wenn ich mich schon total darauf gefreut habe Kleidung zu kaufen, die von den Menschen hier getragen wird, fiel es mir im Laden dann gar nicht so einfach mich für etwas zu entscheiden. Die Kleidung hier ist dann doch deutlich anders als das, was ich normalerweise in Deutschland trage. Ziemlich ungewohnt sah ich dementsprechend auch aus, als ich beim Anprobieren in den Spiegel blickte. Letzten Endes bin ich dann aber doch fündig geworden und mittlerweile auch recht glücklich mit der Kleidung, die total luftig und bequem ist.</p>



<figure class="wp-block-image size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://blogs.donboscovolunteers.de/franziinindien/wp-content/uploads/sites/21671/2023/10/IMG_5496-576x1024.jpeg" alt="" class="wp-image-84" style="width:326px;height:580px" width="326" height="580" srcset="https://blogs.donboscovolunteers.de/franziinindien/wp-content/uploads/sites/21671/2023/10/IMG_5496-576x1024.jpeg 576w, https://blogs.donboscovolunteers.de/franziinindien/wp-content/uploads/sites/21671/2023/10/IMG_5496-169x300.jpeg 169w, https://blogs.donboscovolunteers.de/franziinindien/wp-content/uploads/sites/21671/2023/10/IMG_5496.jpeg 720w" sizes="auto, (max-width: 326px) 100vw, 326px" /><figcaption class="wp-element-caption">Mit dem Tuk-Tuk in die Stadt</figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading">YAR Children Live In</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Zu Beginn der Quarterly Holidays brach hier im DBCH direkt mal richtiger Trubel aus. Es stand nämlich großer Besuch an, da von den drei weiteren Einrichtungen hier in der Nähe eine Gruppe von fünzig Jungs über Nacht angekündigt war. Und so wurde schon in den Tagen zuvor fleißig gebastelt und das gesamte Haus geschmückt, wobei Hannah und Ich uns so gut wie möglich beteiligten. Als am Abend dann nach und nach alle eingetrudelt waren, wurde mit „Icebreakern“ die Stimmung aufgelockert. Das Ganze verlief teilweise sehr chaotisch, da die Spiele SEHR ernst genommen wurde. So endete bei einem Spiel die komplette Gruppe  liegend auf dem Boden, da einer der älteren Jungs dachte, es sei eine gute Idee auf die ganze Gruppe draufzuspringen, um so noch einen Platz auf der Zeitung zu ergattern. Lachen war also vorprogrammiert. Für einen motivierten Start in den Tag stand am nächsten Morgen in der Früh eine Runde Yoga an. Ehrlicherweise muss ich sagen, dass ich kein wirklicher Yoga-Fan bin. Aber mit Blick auf die Berge, von denen gerade die ersten Sonnenstrahlen herunterscheinen, und umgeben von Palmen und Vogelgezwitscher, hat mir das Yoga dann doch einen riesigen Spaß gemacht. Den restlichen Tag standen dann Workshops zum Thema „Wellbeing“ an, was für mich und Hannah nur begrenzt interessant war, da fast alles auf Tamil war und wir somit nur sehr wenig verstanden haben. An den Tanzeinlagen und kleinen Spielen zwischendurch konnten wir uns aber zum Glück beteiligen und auch die Tanzaufführungen am Ende konnten wir ohne Tamilkenntnisse gespannt verfolgen.</p>



<figure class="wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-18 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex">
<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="768" height="1024" data-id="71" src="https://blogs.donboscovolunteers.de/franziinindien/wp-content/uploads/sites/21671/2023/10/IMG_5598-768x1024.jpeg" alt="" class="wp-image-71" srcset="https://blogs.donboscovolunteers.de/franziinindien/wp-content/uploads/sites/21671/2023/10/IMG_5598-768x1024.jpeg 768w, https://blogs.donboscovolunteers.de/franziinindien/wp-content/uploads/sites/21671/2023/10/IMG_5598-225x300.jpeg 225w, https://blogs.donboscovolunteers.de/franziinindien/wp-content/uploads/sites/21671/2023/10/IMG_5598-900x1200.jpeg 900w, https://blogs.donboscovolunteers.de/franziinindien/wp-content/uploads/sites/21671/2023/10/IMG_5598.jpeg 960w" sizes="auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px" /><figcaption class="wp-element-caption">Tanzen</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="576" height="1024" data-id="63" src="https://blogs.donboscovolunteers.de/franziinindien/wp-content/uploads/sites/21671/2023/10/IMG_5823-576x1024.jpeg" alt="" class="wp-image-63" srcset="https://blogs.donboscovolunteers.de/franziinindien/wp-content/uploads/sites/21671/2023/10/IMG_5823-576x1024.jpeg 576w, https://blogs.donboscovolunteers.de/franziinindien/wp-content/uploads/sites/21671/2023/10/IMG_5823-169x300.jpeg 169w, https://blogs.donboscovolunteers.de/franziinindien/wp-content/uploads/sites/21671/2023/10/IMG_5823.jpeg 720w" sizes="auto, (max-width: 576px) 100vw, 576px" /><figcaption class="wp-element-caption">Workshop</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="768" height="1024" data-id="70" src="https://blogs.donboscovolunteers.de/franziinindien/wp-content/uploads/sites/21671/2023/10/dd3e86a6-fa6d-4484-8896-c3eb3d50fbe5.jpeg" alt="" class="wp-image-70" srcset="https://blogs.donboscovolunteers.de/franziinindien/wp-content/uploads/sites/21671/2023/10/dd3e86a6-fa6d-4484-8896-c3eb3d50fbe5.jpeg 768w, https://blogs.donboscovolunteers.de/franziinindien/wp-content/uploads/sites/21671/2023/10/dd3e86a6-fa6d-4484-8896-c3eb3d50fbe5-225x300.jpeg 225w" sizes="auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px" /><figcaption class="wp-element-caption">Basteln</figcaption></figure>
</figure>



<h2 class="wp-block-heading">Restlichen Ferien</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Auch die restlichen Ferien sollten nicht ereignislos an mir vorbeiziehen. Gleich nachdem die Jungs der anderen Einrichtungen abgereist waren, stand ein „Scout Camp“ für zwei Tage an. Da ich in Deutschland selber zu den Pfadfindern der DPSG gehöre, war ich natürlich sehr gespannt, wie sich die Pfadfinder hier zu daheim unterschieden. Trotz vieler Gemeinsamkeiten gab es natürlich auch einige Unterschiede und mir kam es hier deutlich militärischer vor. So übten die Jungs am Morgen erstmal in Reihen zu marschieren und auf Kommandos hin stehen zu bleiben oder sich zu drehen. Am letzten Ferientag wurde sich dann nochmal fleißig sportlich betätigt bei einem Volley- und Fußballturnier. Ich ließ es mir natürlich nicht nehmen selber mit zu kicken, wobei ich gestehen muss, dass ich leider nicht maßgeblich zum Sieg meines Teams beigetragen habe.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Tage kam für mich außerdem eine ganz neue, ungewohnte Situation auf. Aufgrund einer Augenentzündung musste meine Mitvolontärin Hannah einige Tage auf dem Zimmer bleiben. Für mich bedeutete das nicht nur ein täglicher Essenlieferservice aufs Zimmer, sondern auch das ich auf mich alleine gestellt war. Da wir zuvor eigentlich immer zu zweit unterwegs waren, war ich vor allem am Anfang etwas überfordert. Trotzdem glaube ich, dass es vielleicht auch mal eine gute Erfahrung war selbstständig ein paar Tage zu meistern und nicht immer jemand dabei zu haben, bei dem man sich bei jeder kleinen Herausforderung absichern kann. Selbstverständlich hoffe ich aber, dass sie bald wieder fit ist und freu mich schon darauf, wenn wir wieder zusammen die Tage in Angriff nehmen.  </p>



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<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="768" height="1024" data-id="66" src="https://blogs.donboscovolunteers.de/franziinindien/wp-content/uploads/sites/21671/2023/10/IMG_5760-768x1024.jpeg" alt="" class="wp-image-66" srcset="https://blogs.donboscovolunteers.de/franziinindien/wp-content/uploads/sites/21671/2023/10/IMG_5760-768x1024.jpeg 768w, https://blogs.donboscovolunteers.de/franziinindien/wp-content/uploads/sites/21671/2023/10/IMG_5760-225x300.jpeg 225w, https://blogs.donboscovolunteers.de/franziinindien/wp-content/uploads/sites/21671/2023/10/IMG_5760-900x1200.jpeg 900w, https://blogs.donboscovolunteers.de/franziinindien/wp-content/uploads/sites/21671/2023/10/IMG_5760.jpeg 960w" sizes="auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px" /></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="768" height="1024" data-id="65" src="https://blogs.donboscovolunteers.de/franziinindien/wp-content/uploads/sites/21671/2023/10/IMG_5790-768x1024.jpeg" alt="" class="wp-image-65" srcset="https://blogs.donboscovolunteers.de/franziinindien/wp-content/uploads/sites/21671/2023/10/IMG_5790-768x1024.jpeg 768w, https://blogs.donboscovolunteers.de/franziinindien/wp-content/uploads/sites/21671/2023/10/IMG_5790-225x300.jpeg 225w, https://blogs.donboscovolunteers.de/franziinindien/wp-content/uploads/sites/21671/2023/10/IMG_5790-900x1200.jpeg 900w, https://blogs.donboscovolunteers.de/franziinindien/wp-content/uploads/sites/21671/2023/10/IMG_5790.jpeg 960w" sizes="auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px" /></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="768" height="1024" data-id="64" src="https://blogs.donboscovolunteers.de/franziinindien/wp-content/uploads/sites/21671/2023/10/IMG_5807-768x1024.jpeg" alt="" class="wp-image-64" srcset="https://blogs.donboscovolunteers.de/franziinindien/wp-content/uploads/sites/21671/2023/10/IMG_5807-768x1024.jpeg 768w, https://blogs.donboscovolunteers.de/franziinindien/wp-content/uploads/sites/21671/2023/10/IMG_5807-225x300.jpeg 225w, https://blogs.donboscovolunteers.de/franziinindien/wp-content/uploads/sites/21671/2023/10/IMG_5807-900x1200.jpeg 900w, https://blogs.donboscovolunteers.de/franziinindien/wp-content/uploads/sites/21671/2023/10/IMG_5807.jpeg 960w" sizes="auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px" /></figure>
</figure>



<h2 class="wp-block-heading">Neugierige Blicke und Bilder</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Woran ich mich immer noch nicht gewöhnt habe, sind die neugierigen Blicke, denen wir ständig begegnen. Ob von Menschen in der Stadt oder von Besuchern im DBCH. Ständig werden Hannah und ich -und das auch nicht gerade unauffällig- von Einheimischen angestarrt. Nicht selten kommt dann noch die Frage, ob sie denn ein Foto mit uns machen könnten. Natürlich war und ist mir bewusst, dass wir durch unser Aufsehen hier auffallen, nur hätte ich nicht gedacht, dass wir so etwas „Besonderes“ sind. </p>



<figure class="wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-20 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex">
<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="768" height="1024" data-id="69" src="https://blogs.donboscovolunteers.de/franziinindien/wp-content/uploads/sites/21671/2023/10/117bd2d6-b67a-4519-a8f1-b021a075a580.jpeg" alt="" class="wp-image-69" srcset="https://blogs.donboscovolunteers.de/franziinindien/wp-content/uploads/sites/21671/2023/10/117bd2d6-b67a-4519-a8f1-b021a075a580.jpeg 768w, https://blogs.donboscovolunteers.de/franziinindien/wp-content/uploads/sites/21671/2023/10/117bd2d6-b67a-4519-a8f1-b021a075a580-225x300.jpeg 225w" sizes="auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px" /><figcaption class="wp-element-caption">Kuh melken ( hab ich natürlich auch selber mal probiert)</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="461" data-id="72" src="https://blogs.donboscovolunteers.de/franziinindien/wp-content/uploads/sites/21671/2023/10/419ba98e-c73e-43be-b24c-83104f19f1f9-1024x461.jpeg" alt="" class="wp-image-72" srcset="https://blogs.donboscovolunteers.de/franziinindien/wp-content/uploads/sites/21671/2023/10/419ba98e-c73e-43be-b24c-83104f19f1f9-1024x461.jpeg 1024w, https://blogs.donboscovolunteers.de/franziinindien/wp-content/uploads/sites/21671/2023/10/419ba98e-c73e-43be-b24c-83104f19f1f9-300x135.jpeg 300w, https://blogs.donboscovolunteers.de/franziinindien/wp-content/uploads/sites/21671/2023/10/419ba98e-c73e-43be-b24c-83104f19f1f9-768x346.jpeg 768w, https://blogs.donboscovolunteers.de/franziinindien/wp-content/uploads/sites/21671/2023/10/419ba98e-c73e-43be-b24c-83104f19f1f9-900x405.jpeg 900w, https://blogs.donboscovolunteers.de/franziinindien/wp-content/uploads/sites/21671/2023/10/419ba98e-c73e-43be-b24c-83104f19f1f9.jpeg 1280w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Helfen in der Küche</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="687" height="1024" data-id="67" src="https://blogs.donboscovolunteers.de/franziinindien/wp-content/uploads/sites/21671/2023/10/355882f2-145d-4840-96e0-d8a3b32a9487.jpeg" alt="" class="wp-image-67" srcset="https://blogs.donboscovolunteers.de/franziinindien/wp-content/uploads/sites/21671/2023/10/355882f2-145d-4840-96e0-d8a3b32a9487.jpeg 687w, https://blogs.donboscovolunteers.de/franziinindien/wp-content/uploads/sites/21671/2023/10/355882f2-145d-4840-96e0-d8a3b32a9487-201x300.jpeg 201w" sizes="auto, (max-width: 687px) 100vw, 687px" /><figcaption class="wp-element-caption">Tomaten pflanzen</figcaption></figure>
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