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	<title>Don Bosco Volunteers</title>
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	<description>Freiwilligendienst von jungen Menschen für junge Menschen!</description>
	<lastBuildDate>Mon, 19 Oct 2026 20:04:15 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Kein Wasser, kein Problem?</title>
		<link>https://blogs.donboscovolunteers.de/rikeinbenin/2026/10/19/kein-wasser-kein-problem/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Rike Weber]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 19 Oct 2026 20:04:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Hier kommt ein kleiner Nachtrag zu unserem zweiten Wochenende in Cotonou. Bei den ganzen neuen Erfahrungen komme ich leider einfach kaum zum Schreiben. Eine Dusche nehmen, sein Handy laden oder Wäsche waschen ist nach unserem europäischen Standard etwas ganz Selbstverständliches. Wenn man das mal verschiebt, dann nur, weil man keine Lust oder keine Zeit hat. [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://blogs.donboscovolunteers.de/rikeinbenin/2026/10/19/kein-wasser-kein-problem/">Kein Wasser, kein Problem?</a> erschien zuerst auf <a href="https://blogs.donboscovolunteers.de">Don Bosco Volunteers</a>.</p>
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<p class="wp-block-paragraph">Hier kommt ein kleiner Nachtrag zu unserem zweiten Wochenende in Cotonou. Bei den ganzen neuen Erfahrungen komme ich leider einfach kaum zum Schreiben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine Dusche nehmen, sein Handy laden oder Wäsche waschen ist nach unserem europäischen Standard etwas ganz Selbstverständliches. Wenn man das mal verschiebt, dann nur, weil man keine Lust oder keine Zeit hat.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dieses Wochenende haben Marie und ich dazu aber nochmal eine ganz neue Perspektive bekommen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wie ich schon mal erzählt habe, ist Samstag unser einziger freier Tag in der Woche und somit auch zu unserem Putz-, Wasch- und Aufräumtag geworden. Am Samstagmorgen bin ich also wie immer etwas später aufgestanden und gemütlich ins Bad gegangen, um erst mal meine morgendliche Dusche zu nehmen. Ohne die hält man es mittlerweile in diesem schwülen Klima auch nicht mehr aus. Während meines Auslandsjahres in Texas war ich zwar in derselben Klimazone, die fünf Meter vom Auto in die Schule, also von Klimaanlage zu Klimaanlage, haben mich aber tatsächlich nicht so wirklich hierauf vorbereitet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Als ich jedenfalls an diesem Samstagmorgen den Duschhahn aufdrehte, kam aber nur Blubbern statt Wasser raus. Nicht schlimm, dachte ich mir. Auch davor hatten wir schon an ein, zwei Tagen für 30 Minuten bis eine Stunde Wasserausfall gehabt. Zwar etwas lästig, aber dann gibt es halt zuerst Frühstück.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://blogs.donboscovolunteers.de/rikeinbenin/wp-content/uploads/sites/21783/2026/10/IMG_2949-768x1024.jpeg" alt="" class="wp-image-64" style="aspect-ratio:0.7500048027971491;width:218px;height:auto" /></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Die zweite Enttäuschung kam dann, als es nebenan in unserem Küchenhäuschen ebenfalls kein Wasser gab. Diese Küche teilen wir uns mit den Schwesternschülerinnen, den Schulköchinnen und zwei Mädchen aus dem Kongo, die hier mit Don Bosco ein Schneiderinnenpraktikum als Teil ihrer Ausbildung absolvieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zwar hatten wir kein frisches Trinkwasser, aber unsere Flaschen waren vom Abend zuvor noch voll, und das Wasser geht ja sowieso gleich wieder an, dachten wir uns.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Samstag ist wohl der Tag in der Woche, an dem wir am dringendsten Wasser brauchen. Wir wollten ja schließlich später noch Wäsche waschen, wischen und Haare waschen. Wer mich kennt, weiß, dass das bei mir immer eine längere und nicht gerade wassersparende Aktion ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Abwasch musste nach dem Frühstück dann aber doch warten, denn … immer noch kein Wasser.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Pas de problème. Dann chillen Marie und ich eben noch ein bisschen. Die Trauer war also nicht allzu groß.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Um 13 Uhr wollten wir dann aber wirklich loslegen. So langsam kann man ja keine Zeit mehr verschwenden. Die können uns doch nicht den ganzen Tag ohne Vorwarnung das Wasser abdrehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Aber so oft wir den Wasserhahn auch aufdrehten: kein Wasser!</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://blogs.donboscovolunteers.de/rikeinbenin/wp-content/uploads/sites/21783/2026/10/IMG_2951-1-768x1024.jpeg" alt="" class="wp-image-66" style="aspect-ratio:0.7500048027971491;width:155px;height:auto" /></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Marie hat dann glücklicherweise herausgefunden, dass nur in unserem Haus das Wasser abgestellt wurde. Da das Schwesternhaus über eine andere Leitung verbunden ist, konnten wir uns an einem Wasserhahn an der Außenwand Wasser abzapfen. Abgekocht konnten wir das Wasser dann auch trinken und zum Kochen benutzen sowieso. Auch Wäsche waschen, hier ja ohne Waschmaschine, war so wieder möglich. Nur fürs Abspülen waren wir auch bereit, wieder auf fließendes Wasser zu warten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Samstagabend hatten wir dann auch schon wieder halb vergessen, dass das Wasser nicht ging. Also habe ich mir fröhlich mein Haaröl reingemacht und bin fest davon ausgegangen, nach der Einwirkzeit von einer Stunde duschen zu können. So langsam wurde das nach der ganzen Arbeit bei über 30 Grad auch nötig.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach dem Abendessen hieß es also schnell aufräumen, damit die Haare vor dem Schlafengehen noch trocknen können. Doch auch beim nächsten Versuch: immer noch kein Wasser.</p>



<div class="wp-block-media-text has-media-on-the-right is-stacked-on-mobile" style="grid-template-columns:auto 23%"><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Ein typisches Abendessen bei Marie und mir. Großartige Köchinnen sind wir hier unter erschwerten Bedingungen leider nicht.</p>
</div><figure class="wp-block-media-text__media"><img decoding="async" src="https://blogs.donboscovolunteers.de/rikeinbenin/wp-content/uploads/sites/21783/2026/10/IMG_2950-1-768x1024.jpeg" alt="" class="wp-image-63 size-full" /></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Zwölf Stunden ohne fließendes Wasser waren für Marie und mich ein absoluter Rekord und eine komplett ungewohnte Situation.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Enttäuscht sind wir dann ohne Dusche ins Bett gegangen. Morgen wird das Wasser schon wieder da sein, es muss einfach!</p>



<p class="wp-block-paragraph">Aber auch am nächsten Morgen trotz allem Hoffen: kein Wasser.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://blogs.donboscovolunteers.de/rikeinbenin/wp-content/uploads/sites/21783/2026/10/2918a42a-fb60-450b-be4e-e0acb903a9b8-1024x768.jpeg" alt="" class="wp-image-67" style="width:145px;height:auto" /></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Also hieß es dann früh morgens, Eimer voll Wasser durch das Haus und den Hof zu schleppen, um zumindest mit einer Eimerdusche zu duschen. Nicht empfehlenswert, so viel kann man sagen, aber zur Not geht es auch so.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Als es dann nach der kurzen Dusche erst mal in die Kirche ging, war uns die Enttäuschung über das weiterhin fehlende fließende Wasser bei der Rückkehr schon allzu bekannt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch den kompletten Vormittag und während unserer Arbeit am Nachmittag im Mädchenheimprojekt hier auf dem Gelände mussten wir ohne fließendes Wasser auskommen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Umso größer war die Erleichterung, als das Wasser bei unserer Rückkehr in die Küche dann endlich wieder lief!</p>



<p class="wp-block-paragraph">Am Sonntag um 18 Uhr, nach fast 36 Stunden, war das Wasser dann endlich wieder da!</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wie sehr man doch so eine Klospülung oder eine ganz normale Dusche wertschätzt, wenn man zwei Tage ohne auskommen musste.</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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		<title>Einmal eingewöhnen</title>
		<link>https://blogs.donboscovolunteers.de/insightsrilanka/2026/10/18/einmal-eingewoehnen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[insightindia]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 18 Oct 2026 15:06:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Hallo ihr Lieben!So langsam habe ich mich nach turbulenten sechs Wochen wieder ein bisschen an Deutschland gewöhnt. Hier erfahrt ihr noch etwas über das Abschluss-Seminar. Ab dem nächsten Beitrag gibt es dann endlich die versprochenen Sri Lanka Strories. Sie sind schon in Bearbeitung &#8230; Geendet hatte ich den letzten Eintrag mit der Ankündigung, dass das [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-background wp-block-paragraph" style="background:linear-gradient(135deg,rgb(27,153,71) 0%,rgba(0,0,0,0) 68%);font-style:italic;font-weight:200">Hallo ihr Lieben!<br>So langsam habe ich mich nach turbulenten sechs Wochen wieder ein bisschen an Deutschland gewöhnt. Hier erfahrt ihr noch etwas über das Abschluss-Seminar. Ab dem nächsten Beitrag gibt es dann endlich die versprochenen Sri Lanka Strories. Sie sind schon in Bearbeitung &#8230;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Geendet hatte ich den letzten Eintrag mit der Ankündigung, dass das Rückkehrenden-Seminar anstünde.<br>Wie erwartet hatten wir viele von Reflexion geprägte Einheiten, wobei es aber nicht nur um die Zeit im Ausland ging. Systematisch haben wir das vergangene Jahr, den Jetzt-Zustand und die Zukunft betrachtet. So begannen wir mit einer Traumreise, die uns erneut die prägenden Ereignisse des Freiwilligendienstes erleben ließ, erzählten uns sehr ausführlich gegenseitig von unseren Projekten. Dabei war natürlich das subjektive Erleben von sehr großem Stellenwert, wir versuchten aber ebenso, objektiv die Stärken und Schwächen der Einsatzstellen zu identifizieren. So kann unter Umständen auch beim nächsten Volo-Jahrgang auf Besonderheiten Rücksicht genommen werden. Zwischen Travel-Tipps, einem selbst gekochten indischen Mitternachts-Curry und der ein oder anderen Karaokeeinlage begaben wir uns in die Gegenwart. Es tat zu sehen, dass auch einigen anderen die Rückkehr nicht ganz leicht fällt. Abgesehen von der Kultur und dass man die Menschen im Einsatzland vermisst, kommen natürlich organisatorische Herausforderungen hinzu. Sobald man wieder in Deutschland ist, kommt es von allen Seiten gleichzeitig:</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" src="https://blogs.donboscovolunteers.de/insightsrilanka/wp-content/uploads/sites/21771/2026/10/Gedankenblase-1024x819.png" alt="" class="wp-image-584" /></figure>



<p class="wp-block-paragraph">So schön es auch war, alle Volos meines Jahrgangs wiederzusehen und so spannend die Erlebnisberichte, fühlte ich mich noch nicht direkt bereit, so viel soziale Energie aufzubringen. Die ersten Tage nahm ich dankbar an den Programmpunkten teil, unterhielt mich, wenn es erforderlich war. In den Pausen ging ich den anderen aus dem Weg, spazierte durchs Moor oder blätterte in den Büchern des Klosterladens. Diese Zeit für mich war notwendig, um die Reflexionen nachwirken zu lassen und einfach mit dem Alltag und ganz generell mit Deutschland klar zu kommen. Ab Mittwoch Nachmittag ging es dann schon besser, ich war oft bei den Gemeinschaftsaktionen dabei, und auch wenn ich nicht super aktiv war, war ich doch irgendwie Teil der Gemeinschaft. Einfach nur durchs Dasein und Danebensitzen. Das ist doch schön.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Obwohl ich versucht hatte, über die Woche meine Energie ein bisschen einzuteilen, war ich am Freitag doch recht erschöpft und gar nicht so erpicht darauf, mit den Indien und Sri Lanka Volos auf unser eigenes „Nachseminar“ zu fahren, das wir schon vor vielen Wochen geplant hatten. Ich fuhr natürlich trotzdem mit nach Würzburg, wo wir eine Hütte im Wald gemietet hatten. Letztendlich hielten wir nicht an unserem ursprünglich recht straffen Programm fest und die ruhige Zeit in einer Hütte im Wald mit einer Handvoll lieben Menschen tat mir nochmals sehr gut.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" src="https://blogs.donboscovolunteers.de/insightsrilanka/wp-content/uploads/sites/21771/2026/10/signal-2026-10-18-16-48-28-353_002-1024x768.jpg" alt="" class="wp-image-587" /></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Nach einem ruhigen Montag fuhren Mama und ich am Dienstag zu meinen Großeltern mit Tante und Kindern, weil mein Cousin eingeschult wurde. Das war eine sehr gute Möglichkeit, alle möglichst zeitnah wiederzusehen. Ich verbrachte noch zweieinhalb schöne Tage dort und kehrte am Freitag nach Erlangen zurück, denn ich hatte Maia ja versprochen, mit ihr zum CSD zu gehen. Vor einem Jahr war der CSD eine der letzten Aktionen, die ich in Erlangen mitgemacht habe, bevor ich meinen Freiwilligendienst (da noch in Benediktbeuern) angetreten habe. Hier schloss sich also gewissermaßen ein Kreis.</p>



<div class="wp-block-group"><div class="wp-block-group__inner-container is-layout-constrained wp-block-group-is-layout-constrained">
<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" src="https://blogs.donboscovolunteers.de/insightsrilanka/wp-content/uploads/sites/21771/2026/10/signal-2026-10-18-16-48-28-353_003-1024x768.jpg" alt="" class="wp-image-585" /></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" src="https://blogs.donboscovolunteers.de/insightsrilanka/wp-content/uploads/sites/21771/2026/10/signal-2026-10-18-16-48-28-353_004-1024x768.jpg" alt="" class="wp-image-586" /></figure>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Trotz der vielen schönen Begegnungen und Ereignisse seit meiner Rückkehr war es gar nicht so einfach. Nachdem der erste „Kulturschock“ überwunden war, bekam ich zu spüren, was es heißt, in der Schwebe zu sein. Oder zwischen den Dingen zu stehen. Ich war zwar in Erlangen, sah ein paar bekannte Gesichter, ging hier zu den Minis, da zum Kajaktraining, in der Stadt traf ich eine Gruppe meiner alten Schule. Aber ich fühlte mich keiner der Gruppen zugehörig. So wie ich mich in Sri Lanka weiterentwickelt habe, so ist auch das Leben hier in Deutschland weiter gegangen und Entwicklungsprozesse sind nicht still gestanden. Ich war nicht mehr Freiwillige bei Don Bosco, aber auch noch keine Studentin in Jena. Ich ging zum Sport, aber es war jedem klar, dass ich nur „kurz zu Besuch“ bin. Meine Eltern waren in der Arbeit, Freundinnen entweder in ganz anderen Ecken Deutschlands oder mit der Schule und ihren Boyfriends ausgelastet. So saß ich zu Hause, während alle beschäftigt waren, und hatte selbst keine Aufgabe, die sich sinnvoll anfühlte. Das ist leider etwas, mit dem ich (noch) nicht sehr gut umgehen kann. Leerlauf.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Naja, dann kam zu Glück recht schnell das Ministratnten-Wochenende auf uns zu und ich war mit Vorbereitungen beschäftigt. Und das Gute ist ja, dass man auf so einer Jugendfreizeit gar nicht umhin kommt, sich als Teil der Gruppe zu fühlen <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f642.png" alt="🙂" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> Es wurde also schon wieder besser.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wir verbrachten ein sehr tolles Wochenende im Weltall mit vielen tollen Spielen und super motivierten Kids. Wie jedes Jahr eins der ganz großen Highlights <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f642.png" alt="🙂" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>



<p class="wp-block-paragraph">Dann wieder eine Woche lang viele Orga Aufgaben, viele kleine Dinge, um die man sich kümmern muss, aber deren Abschluss wenig Genugtuung bringt. Ich war also recht froh, als es endlich nach Jena ging. Wohnung übernehmen, durch die Stadt irren, neue Leute kennenlernen und Ersti-Veranstaltungen. Ich habe viele neue und sehr nette Menschen kennengelernt und einen Überblick über die Uni und die Online Portale bekommen. Jetzt freue ich mich aber schon sehr aufs Studium, wenn es richtig los geht und ich mich mal wieder so ganz in etwas verlieren kann.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" src="https://blogs.donboscovolunteers.de/insightsrilanka/wp-content/uploads/sites/21771/2026/10/signal-2026-10-18-16-53-23-105_002-1024x768.jpg" alt="" class="wp-image-588" /><figcaption class="wp-element-caption">Sonnenuntergang vor meinem Fenster in Jena</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<figure class="wp-block-table is-style-stripes"><table class="has-fixed-layout"><tbody><tr><td>Abschließend habe ich noch ein kleines Anliegen:<br>Ich weiß, die meisten von euch haben mich schon wahnsinnig großzügig mit Spenden unterstützt. Vielen vielen Dank nochmal dafür!<br>Aber falls hier gerade Menschen unterwegs sind, die erst später auf meinen Blog gestoßen sind, vielleicht wollt ihr es ja in Erwägung ziehen, eine kleine Spende da zulassen. Don Bosco ist eine gemeinnützige Organisation und braucht ein bisschen Hilfe, um jungen Menschen auch in Zukunft so tolle Erfahrungen wie mir ermöglichen zu können. <br>Dankeschön!!!<br>Hier gibt es noch ausführlichere Infos:</td></tr></tbody></table></figure>



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<div class="wp-block-button"><a class="wp-block-button__link wp-element-button" href="https://blogs.donboscovolunteers.de/insightsrilanka/about-2/">Spendeninfos</a></div>
</div>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph">Ab dem nächsten Beitrag gibt es dann noch ein paar nachgereichte Stories aus Sri Lanka. Ich freu mich schon <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f642.png" alt="🙂" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>
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		<title>Ein Jahr in Kazembe &#8211; Erinnerungen die bleiben</title>
		<link>https://blogs.donboscovolunteers.de/theasabenteuerinasambia/2026/10/18/ein-jahr-in-kazembe-erinnerungen-die-bleiben/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[theadierkes]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 18 Oct 2026 11:39:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Hallo liebe Leser, ich bin seit einem Monat wieder zurück in Deutschland und schreibe jetzt meinen letzten Blog über die Monate in Kazembe. Es ist sehr viel passiert. Wir hatten die Motomboko-Zeremonie auf die wir seit Anfang an gewartet haben, die Wahlen und unser letztes Holiday-Camp.&#160; Motomboko-Zeremonie Am 25.07. fand die Motomboko-Zeremonie statt, auf das [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Hallo liebe Leser,</p>



<p class="wp-block-paragraph">ich bin seit einem Monat wieder zurück in Deutschland und schreibe jetzt meinen letzten Blog über die  Monate in Kazembe. Es ist sehr viel passiert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wir hatten die Motomboko-Zeremonie auf die wir seit Anfang an gewartet haben, die Wahlen und unser letztes Holiday-Camp.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Motomboko-Zeremonie</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Am 25.07. fand die Motomboko-Zeremonie statt, auf das nicht nur wir Volontäre gewartet hatten, sondern auch ganz Kazembe – oder fast ganz Zambia. Für die Zeremonie kamen extra einige Volontäre aus Lusaka. Alle schliefen bei uns im Haus. Somit war es schön voll.&nbsp;&nbsp;Sie kamen um den Chief Mwata Kazembe zu sehen. Er ist der Bürgermeister vom Luapula District.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wir hatten von Dienstag bis Sonntag frei, da die Kinder nicht mehr ins Oratorium kamen. Draußen auf den Straßen war sehr viel los. Kazembe war überlaufen mit Menschen und kleinen Ständen, an denen man Kleidung, Essen und Küchenutensilien zu niedrigen Preisen kaufen konnte. Es gab sogar Hüpfburgen, die nicht nur die Kinder, sondern auch wir ausprobiert haben. Man kann sagen Kazembe wurde für diese Woche zu einer kleinen Großstadt. Die Menschen waren nicht nur tagsüber, sondern auch nachts unterwegs, um zu feiern. Im Oratorium wurden von unserer Organisation Don Bosco warmes Wasser, Mahlzeiten, Duschen und die Möglichkeit zum Wäschewaschen angeboten. Diese Möglichkeiten haben viele Menschen dort sonst eigentlich nicht.&nbsp;</p>



<figure class="wp-block-image size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://blogs.donboscovolunteers.de/theasabenteuerinasambia/wp-content/uploads/sites/21758/2026/10/IMG_0316-768x1024.jpeg" alt="" class="wp-image-142" style="aspect-ratio:0.7500048027971491;width:281px;height:auto" /></figure>



<figure class="wp-block-image size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://blogs.donboscovolunteers.de/theasabenteuerinasambia/wp-content/uploads/sites/21758/2026/10/IMG_0314-768x1024.jpeg" alt="" class="wp-image-140" style="aspect-ratio:0.7500048027971491;width:282px;height:auto" /></figure>



<figure class="wp-block-image size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://blogs.donboscovolunteers.de/theasabenteuerinasambia/wp-content/uploads/sites/21758/2026/10/92f6e76f-7270-4db6-9295-8466329179b0-768x1024.jpeg" alt="" class="wp-image-144" style="aspect-ratio:0.7500048027971491;width:281px;height:auto" /></figure>



<p class="wp-block-paragraph">In diesen Tagen verbrachten wir viel Zeit mit unseren Freunden auf dem Markt und im Zelt (ein kleiner Shop) von „Auntie Jane“. Die Jungs halfen ihr dabei, Kleidung zu verkaufen, und als Dankeschön schenkte sie jedem von uns ein Hemd.</p>



<figure class="wp-block-image size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://blogs.donboscovolunteers.de/theasabenteuerinasambia/wp-content/uploads/sites/21758/2026/10/75438652-209d-4f8a-a404-991ee7b1eead-768x1024.jpeg" alt="" class="wp-image-147" style="aspect-ratio:0.7500048027971491;width:224px;height:auto" /></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Am 25.07. trafen wir uns gegen 11 Uhr mit unseren Freunden. Wir planten, um 15 Uhr zum Chiefsplace zu gehen. Dieser war extra für die Zeremonie gesäubert worden, und die Wege und Felder waren hergerichtet worden, damit die vielen Menschen gut dorthin laufen oder mit dem Auto fahren konnten. Bis dahin verbrachten wir wieder Zeit bei „Auntie Jane“ und entspannten dort.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Letztendlich liefen wir erst gegen 15:30 Uhr zum Platz. Wir waren etwas spät dran, weshalb der gesamte Platz bereits voll war und wir außerhalb der Absperrung stehen mussten. Der Chief sollte um 17 Uhr kommen. Bis dahin führten einige Kinder und Jugendliche traditionelle Tänze, Gesänge und vieles mehr auf. Da wir wegen der vielen Menschen kaum etwas sehen konnten, gingen wir wieder, bevor der Chief ankam.</p>



<figure class="wp-block-image size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://blogs.donboscovolunteers.de/theasabenteuerinasambia/wp-content/uploads/sites/21758/2026/10/c817653d-8e95-424f-be3b-b8291e205546-768x1024.jpeg" alt="" class="wp-image-151" style="aspect-ratio:0.7500048027971491;width:236px;height:auto" /></figure>



<figure class="wp-block-image size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://blogs.donboscovolunteers.de/theasabenteuerinasambia/wp-content/uploads/sites/21758/2026/10/15a7488b-00cf-4d56-84e9-4a192780b4a3-576x1024.jpeg" alt="" class="wp-image-149" style="aspect-ratio:0.5625057072413479;width:237px;height:auto" /></figure>



<figure class="wp-block-image size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://blogs.donboscovolunteers.de/theasabenteuerinasambia/wp-content/uploads/sites/21758/2026/10/a22172e8-ce3d-4b3a-bf7d-03e66a907aa0-768x1024.jpeg" alt="" class="wp-image-162" style="aspect-ratio:0.7500048027971491;width:237px;height:auto" /></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Nach der Zeremonie sahen wir ihn dann aber doch noch, als er die Hauptstraße hinuntergetragen wurde. Vor, neben und hinter ihm liefen unzählige Menschen her. Es war unglaublich zu sehen, was für eine riesige Menschenmenge gekommen war, nur um den Chief zu sehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Es war eine meiner liebsten Wochen, da wir so viel erlebt haben, viel Zeit mit unseren Freunden verbringen und den Chief endlich einmal sehen konnten.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Election/Wahlen</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Dieses Jahr, am 13.08.2026, wurde in Sambia ein neuer Präsident gewählt. Schon lange vor der Wahl wurde im ganzen Land sehr viel Wahlkampf betrieben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Seit ungefähr Anfang Juni fuhren&nbsp;&nbsp;immer wieder Autos mit riesigen Musikboxen und vielen Menschen, die auf dem Auto standen oder hinter dem Auto herliefen durch Kazembe. Dabei spielten sie Songs von Künstlern, die die jeweiligen Präsidentschaftskandidaten unterstützten. Der aktuelle Präsident wird zum Beispiel von Yo Maps unterstützt, einem sehr berühmten und beliebten Musiker.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Es gibt sechs große Kandidaten, die durch die einzelnen Städte und Dörfer reisen, um dort ihre Wahlprogramme vorzustellen. Am 08.07. kam Brian Mundubile gemeinsam mit einem Musiker nach Kazembe. Es war sehr viel los und wir konnten zum Glück oben auf einem LKW sitzen und alles gut beobachten. Viele Menschen riefen immer wieder seinen Namen und zeigten mit ihren Händen sein Zeichen, das wie eine leuchtende Lampe aussieht.</p>



<figure class="wp-block-image size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://blogs.donboscovolunteers.de/theasabenteuerinasambia/wp-content/uploads/sites/21758/2026/10/4ec9d3be-75e5-4b5a-8541-8e02dfc899e7-1024x768.jpeg" alt="" class="wp-image-174" style="width:289px;height:auto" /></figure>



<p class="wp-block-paragraph">In der darauffolgenden Woche kam der damalige Präsident mit einem Helikopter nach Kazembe. Für ihn wurde eine große Bühne auf dem Fußballplatz aufgebaut. Das Ganze konnte man am besten vom Oratorium aus beobachten, da es direkt vor der Bühne sehr voll war.</p>



<figure class="wp-block-image size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://blogs.donboscovolunteers.de/theasabenteuerinasambia/wp-content/uploads/sites/21758/2026/10/IMG_0364-768x1024.jpeg" alt="" class="wp-image-164" style="aspect-ratio:0.7500048027971491;width:278px;height:auto" /></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Am 13.08. wurde dann verkündet, dass Hichilema die Wahl gewonnen hatte. Allerdings wurden ihm Korruptionsvorwürfe gemacht, weshalb für kurze Zeit überlegt wurde, die Wahl neu durchzuführen. Einige Menschen zweifelten die hohe Anzahl der Stimmen für Hichilema an und vermuteten Unregelmäßigkeiten oder Manipulationen. Allerdings hätte er auch ohne diese Stimmen gegen Mundubile gewonnen, weshalb die Wahl letztendlich nicht wiederholt wurde. Er hat nun seine zweite Amtszeit angetreten.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Holiday-Camp</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Jetzt kommen wir zu einem Thema was viele wahrscheinlich am meisten interessiert und zwar das Holiday-Camp. Es fand zwei Wochen statt mit ca 100 Kindern und jungen Jugendlichen.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Camp fing morgens um 7:00 Uhr für uns an und ging bis 14:00 Uhr, wo sich dann das normale Oratorium dran angeschlossen hat. Jeden morgen wurde erstmal das Oratorium sauber gemacht und danach gab es einen einstündigen Gottesdienst, welcher von Father Joseph geleitet wurde. Er hat den Gottesdienst sehr interessant für die Kinder gestaltet und ab und zu auch mal kleinere Energizer eingebaut. </p>



<figure class="wp-block-image size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://blogs.donboscovolunteers.de/theasabenteuerinasambia/wp-content/uploads/sites/21758/2026/10/0719cff2-0103-455e-9809-c3123f0c4bd4-769x1024.jpeg" alt="" class="wp-image-153" style="aspect-ratio:0.750985861306146;width:244px;height:auto" /></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Von 9:00 Uhr bis 9:30 Uhr haben wir alle zusammen gefrühstückt, welches von einigen Teenager vorbereitet wurde. Wir haben mit den Kindern zusammen Hände gewaschen und danach duften die jeweiligen Gruppen ihr Essen abholen. </p>



<figure class="wp-block-image size-full is-resized"><img decoding="async" src="https://blogs.donboscovolunteers.de/theasabenteuerinasambia/wp-content/uploads/sites/21758/2026/10/a59d8778-ec79-4f48-aa7d-77291d3bb8d5.jpeg" alt="" class="wp-image-154" style="aspect-ratio:1.3281622099748247;width:304px;height:auto" /></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Die Kinder erhielten am ersten Tag morgens bei der Registrierung einen Gruppennamen, den sie die ganzen zwei Wochen beibehalten haben. Sie wurden nach Alter sortiert, um die jeweiligen Workshops dementsprechend anzupassen. Ich habe mit einem Freund die kleinste Gruppe (3 &#8211; 6 Jahre) durch die verschiedenen Workshops begleitet. Die Kinder waren natürlich sehr aufgedreht vor allem wenn sie lange sitzen mussten, wie z.B. beim Kirchenunterricht was sehr anstrengend war aber es hat mir auch sehr viel Spaß gemacht und wir hatten viel zu lachen. Junior (6 Jahre) ist mitten in der Lesson aufgestanden und hat ein Rad&nbsp;&nbsp;quer durch den Kreis geschlagen oder sie sind ständig aufs Klo gerannt, haben gelacht und die ganze Zeit dazwischen gequatscht. Wir hatten dadurch zum Glück auch sehr viel zu Lachen. </p>



<figure class="wp-block-image size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://blogs.donboscovolunteers.de/theasabenteuerinasambia/wp-content/uploads/sites/21758/2026/10/dba444c9-b291-441a-8495-9c8b8c12a0bb-768x1024.jpeg" alt="" class="wp-image-156" style="aspect-ratio:0.7500048027971491;width:226px;height:auto" /></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Vor den Workshops haben wir eine kleine Tanzeinlage mit denn Kindern eingelegt und standen dabei auf der Bühne um die Schritte vorzumachen. Nachdem alle ein bisschen ausgepowert waren, folgten die Spiele. Diese wurden vor allem von den Animateuren angeleitet. Es wurden einige Kinder ausgewählt, um Ball-, Wasser- oder Fangspiele zu spielen und die restlichen Kinder haben sie angefeuert. Von 11:00 Uhr bis 12:00 Uhr starteten die Workshops. Wir hatten Sport-, Unterricht-, Tanzen und Singen-, Malen-, Schminken-, Armbändern knüpfen und Kirchliche -Workshops. Von Montag bis Freitag haben die jeweiligen Altersgruppen die Workshops gewechselt und so konnte jeder verschiedene Sachen ausprobieren. Um 12:00 Uhr haben wir alle zusammen gebetet und gemeinsam mittag gegessen, welches wieder von einigen Teenagern und uns zubereitet wurde. Danach haben die Animateur den Katechismus unterrichtet, dort werden die Kernprinzipien des Glaubens erklärt und den Kindern nah gebracht. In dieser Zeit hatten wir eine Stunde Pause.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Danach fing das Oratorium an.&nbsp;&nbsp;Wie viele von euch&nbsp;&nbsp;bereits wissen, kommen hier die Kinder aus dem Ort hin, um zu spielen und zu lernen. Ich habe mit den Kindern und Jugendlichen Fußball, Basketball oder Karten gespielt, das hat mir immer sehr viel Freude gemacht, insbesondere die vielen lustigen Gespräche, die ich mit den Kindern hatte.&nbsp;Um 17:30 Uhr wurde es dann mit dem Good Night beendet und alle sind müde nach Hause gegangen. Die zwei Wochen waren echt was Besonderes. Es hat sehr viel Spaß gemacht und ich finde es sehr schade, dass es schon unser letztes Camp war.&nbsp;</p>



<figure class="wp-block-image size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://blogs.donboscovolunteers.de/theasabenteuerinasambia/wp-content/uploads/sites/21758/2026/10/IMG_6249-768x1024.jpeg" alt="" class="wp-image-158" style="aspect-ratio:0.7500048027971491;width:233px;height:auto" /></figure>



<figure class="wp-block-image size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://blogs.donboscovolunteers.de/theasabenteuerinasambia/wp-content/uploads/sites/21758/2026/10/b0ff5b07-e4a4-4403-9f78-3d133ee5d9f7-769x1024.jpeg" alt="" class="wp-image-163" style="aspect-ratio:0.750985861306146;width:233px;height:auto" /></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Dadurch, dass für alle die Schule geschlossen hatte, haben wir abends sehr viel Zeit mit unseren Freunden verbracht und unter anderem auch unsere Haare gefärbt, was nicht immer von Erfolg gekrönt war.&nbsp;&nbsp;Schwarze Haare zu färben ist gar nicht so einfach.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Ferien sind auch in Kazembe meine Lieblingszeit, da wir das Holiday-Camp hatten und wir viel mehr Zeit mit unseren Freunden verbringen konnten.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Am Samstag nach dem Camp sind wir mit den Animateuren nach Nchilenge zum See gefahren.&nbsp;&nbsp;Wir durften alle hinten auf dem Truck sitzen. Im See konnten wir schwimmen und Kayak fahren. Nebenbei haben einige Teenagers Reis mit Hühnchen gekocht. Abends ging es dann wieder zurück. Das war ein schöner Abschluss für unser Jahr, da wir mit all unseren Freunden nochmal ein bisschen Zeit verbringen konnten und der See ein wirklich schöner Ort ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Highlights</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">In den letzten zwei Monaten habe ich angefangen, besondere Momente aufzuschreiben. Ich würde euch gerne ein paar davon erzählen, weil sie wirklich gut beschreiben, wie das Jahr für mich war und wie viel Schönes ich erleben durfte.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Am 22. Juli habe ich mit Sophia und Sara Catan gespielt. Vorher hat Sophia gefragt, wer die Bank sein möchte, und dann gesagt: „Eigentlich ist die Frage, ob ich oder Sara die Bank machen wollen, weil Thea sonst schummelt.“ Sara hat dann die Bank übernommen. Bei jedem Räuber, der gewürfelt wurde – also bei jeder 7 –, musste ich aufstehen und meine Taschen ausleeren, damit sie kontrollieren konnten, ob ich schummele. Es war fast wie eine kleine Sporteinheit. Am Ende habe ich trotzdem gewonnen und es war ein sehr schöner Abend.</li>



<li>Am Dienstag vor Motomboko kamen vier Kinder zu Viper und mir und erzählten uns, dass auf dem Markt drei Hüpfburgen aufgebaut worden waren. Ich habe direkt zu Viper gesagt, dass wir da unbedingt drauf müssen, und er war sofort dabei. Also sind wir dorthin gelaufen, haben 10 Kwacha bezahlt und durften zehn Minuten hüpfen. Jedes Mal, wenn wir die Treppe hochgelaufen sind, mussten wir über die kleineren Kinder hinwegklettern, weil sie uns etwas zu langsam waren. Ich habe mich wie ein kleines Kind gefühlt und es hat unglaublich viel Spaß gemacht.</li>
</ul>



<figure class="wp-block-image size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://blogs.donboscovolunteers.de/theasabenteuerinasambia/wp-content/uploads/sites/21758/2026/10/92f6e76f-7270-4db6-9295-8466329179b0-1-768x1024.jpeg" alt="" class="wp-image-160" style="aspect-ratio:0.7500048027971491;width:244px;height:auto" /></figure>



<ul class="wp-block-list">
<li>Einmal saß ich mit Viper an der Kirche und hatte schon den ganzen Tag Lust auf ein Freez-It, also ein Wassereis. Dann kamen drei Freunde von uns vorbei, und Viper fragte sie, woher sie das Eis hätten. Dabei erzählte er ihnen auch, dass ich gerne eins hätte. Ohne zu zögern gab mir Bostone den Rest von seinem Freez-It ab. Ich durfte es aufessen, und ich habe mich sehr darüber gefreut.</li>



<li>Im Oratorium kam Junior (6 Jahre) einmal mit einem Freez-It zu mir und fragte, ob ich etwas davon abhaben möchte. Er machte es dann in der Verpackung klein, drückte es auf seine Hand und legte es mir anschließend in die Hand. Natürlich habe ich es gegessen und mich sehr gefreut – obwohl vermutlich seine Spucke von der Verpackung, seine und meine schmutzige Hand mit dem Eis in Kontakt gekommen waren. Aber es hat sehr gut geschmeckt und ich habe mich einfach total darüber gefreut, dass er mit mir geteilt hat.</li>



<li>Wenn ich im Oratorium mit Sophia, Gilli und Viper Karten spiele, spielen wir manchmal auch ein paar Runden mit Mogeln. Das ist immer sehr witzig. Einmal habe ich mit Viper und einem etwa siebenjährigen Jungen Karten gespielt und aus Spaß geschummelt. Ich war die Einzige, die das gemacht hat. Als ich dem Jungen nach der Runde gezeigt habe, dass ich die ganze Zeit auf Karten gesessen hatte, fand er es unglaublich lustig und konnte nicht mehr aufhören zu lachen. Er kannte es gar nicht, dass jemand beim Kartenspielen schummelt. Danach hat er es immer wieder selbst versucht, musste dabei aber jedes Mal lachen. Wenn wir anschließend wieder gespielt haben, musste ich auf seine Aufforderung hin immer wieder aufstehen, damit er kontrollieren konnte, ob ich schummele. Darüber hat er sich jedes Mal aufs Neue gefreut.</li>



<li>Am ersten Tag des Holidaycamps war ich in einer Gruppe mit den ganz Kleinen, also den Drei- bis Sechsjährigen. Alle Kinder haben selbstständig ihren Stuhl zur Tribüne getragen, da wir Kirchuntertericht hatten. Ich war zu faul, mir selbst einen Stuhl zu holen, und Junior sagte dann, dass ich seinen haben könnte. Dafür setzte er sich einfach für zwei Stunden auf meinen Schoß. Er war die ganze Zeit total unruhig und mittendrin, während Viper gerade geredet hat, stand er einfach auf und machte quer durch den Kreis ein Rad. Das war einfach unglaublich lustig. Und dann als er auf die Toilette gegangen ist, hat sich ganz schnell ein anderen Junge auf meinen Schoß gesetzt.</li>
</ul>



<figure class="wp-block-image size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://blogs.donboscovolunteers.de/theasabenteuerinasambia/wp-content/uploads/sites/21758/2026/10/ebbed9e6-d7c0-49b9-931e-41cc265c7d28-768x1024.jpeg" alt="" class="wp-image-161" style="aspect-ratio:0.7500048027971491;width:255px;height:auto" /></figure>



<ul class="wp-block-list">
<li>Am Dienstag haben wir im Camp als Workshop Fußball gespielt. Alle Kinder haben sich total gefreut, mit mir in einer Mannschaft zu sein, und immer wieder gesagt: „With Thea we will definitely win.“ Und wir haben natürlich auch gewonnen. Es war sehr witzig, weil immer alle Kinder gleichzeitig auf einen zugerannt sind, sobald man den Ball hatte – wie kleine Kampfzwerge.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Diese kleinen Momente sind für mich zu ganz besonderen Erinnerungen geworden. Gerade sie zeigen mir, wie viel Schönes, Lustiges und Herzliches ich in diesem Jahr erleben durfte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich bin unglaublich dankbar für dieses besondere Jahr, die vielen Erfahrungen und vor allem für die Menschen, die es so unvergesslich gemacht haben. Auch wenn meine Zeit in Kazembe jetzt vorbei ist, werde ich mich immer gerne an die vielen schönen, lustigen und besonderen Momente zurückerinnern. <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/2764.png" alt="❤" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>



<p class="wp-block-paragraph">Mittlerweile bin ich seit einem Monat wieder in Deutschland und habe angefangen, in Paderborn Soziale Arbeit zu studieren. Ich bin gespannt, was die Zukunft für mich bereithält und wohin der Wind mich noch so trägt. <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/263a.png" alt="☺" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>



<figure class="wp-block-image size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://blogs.donboscovolunteers.de/theasabenteuerinasambia/wp-content/uploads/sites/21758/2026/10/633e31cd-4101-4e7e-b3bd-c86cce2594dc-768x1024.jpeg" alt="" class="wp-image-176" style="aspect-ratio:0.7500048027971491;width:282px;height:auto" /></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Damit endet nun auch mein letzter Blog über mein Jahr in Sambia. Vielen Dank an alle, die meine Reise verfolgt und meine Erlebnisse mitgelesen haben. Ich hoffe, ich konnte euch einen kleinen Einblick in mein Leben in Kazembe geben und euch an den vielen schönen Momenten teilhaben lassen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das war’s jetzt erst einmal von mir und meiner Reise! <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/2764.png" alt="❤" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>



<p class="wp-block-paragraph">Liebe Grüße<br>Thea</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://blogs.donboscovolunteers.de/theasabenteuerinasambia/2026/10/18/ein-jahr-in-kazembe-erinnerungen-die-bleiben/">Ein Jahr in Kazembe &#8211; Erinnerungen die bleiben</a> erschien zuerst auf <a href="https://blogs.donboscovolunteers.de">Don Bosco Volunteers</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Brother/Teacher/Sam/Sir</title>
		<link>https://blogs.donboscovolunteers.de/samuelinindien/2026/10/17/brother-teacher-sam-sir/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Samuel Hilser]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 17 Oct 2026 03:41:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ich sprinte los. Die erste Welle schlägt mir mit voller Wucht entgegen. Sie hat Kraft, doch ich renne weiter. Mein Körper taucht immer weiter ein. Nächste Welle, ich tauche unter, kraule weiter nach vorne. Ich sehe sie kommen, lege mich flach ins Wasser. Sie bricht tosend, ich lasse mich mitreißen. Genau wie die Wellen des [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Ich sprinte los. Die erste Welle schlägt mir mit voller Wucht entgegen. Sie hat Kraft, doch ich renne weiter. Mein Körper taucht immer weiter ein. Nächste Welle, ich tauche unter, kraule weiter nach vorne. Ich sehe sie kommen, lege mich flach ins Wasser. Sie bricht tosend, ich lasse mich mitreißen.</p>



<figure class="wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-1 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex">
<figure class="wp-block-image size-full"><img decoding="async" data-id="96" src="https://blogs.donboscovolunteers.de/samuelinindien/wp-content/uploads/sites/21792/2026/10/IMG_0064-1-edited.jpeg" alt="" class="wp-image-96" /></figure>
</figure>



<p class="wp-block-paragraph">Genau wie die Wellen des indischen Ozeans, so hat mich auch der Freiwilligendienst ergriffen. In den letzten Wochen konnte ich mich einleben und einbringen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">&nbsp;Mehr als einen Monat ist es nun. Dieser Monat war eine wichtige Orientierungsphase. Don Bosco hat in Vijayawada viele verschiedene Projekte: Den Shelter, das Chiguru, Deepanivas, Vimukthi sowie zahlreiche Schulprojekte in den Slums. In den vergangenen Wochen wurden wir in allen Projekten einmal herumgeführt. Ein paar wenige Projekte lerne ich genauer kennen. In vielen Projekten werden wir tatsächlich bis auf einen Fotos-machen-und-Autogramme-geben-Termin nicht wieder vorbeischauen. Denn wir Volos werden in manchen Projekten einfach nicht gebraucht. Letztendlich liegt die Projektwahl vor allem bei uns.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zuerst möchte ich genauer auf meine persönlichen Favoriten eingehen:</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Ein Schulprojekt in einem Slum in Tadepalli:&nbsp;</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Außerhalb von der Stadt, auf der anderen Seite des Krishnas liegt Tadepalli. Vergangene Woche durften Annika und ich dort erste Erfahrungen sammeln. Treffpunkt ist ein wunderschöner Baum, umgeben von einer Steinplattform. Dieser ist sozusagen der Dorfplatz der Community. Die Familien leben teilweise in einfachen Häusern, teilweise in mit Schilf gedeckten Zelten. Viele von ihnen verdienen sich ihren Lebensunterhalt durch Müllsammeln oder durch den Verkauf von geangelten Fischen. 100m entfernt von dem Baum ist eine staatliche Schule mit 2 Lehrern. Hier gehen etwa 40 von 60 Kindern aus dieser Community zur Schule. Warum nicht alle? Dafür gibt es mehrere Gründe:&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">In Indien ist die sogenannte Aadhaar-Card Voraussetzung, um zur Schule gehen zu dürfen. Viele ärmere Familien besitzen diese Karte nicht. Don Bosco hat extra für die Beantragung dieser Card ein Büro in der Stadt. Denn diese Karte, die sich in etwa mit einem Personalausweis vergleichen lässt, ist im Gewirr der indischen Bürokratie gar nicht so leicht zu bekommen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein weiterer Grund ist, dass manche Eltern ihre Kinder nicht zur Schule schicken wollen. Stattdessen werden sie zum Angeln am Kanal unterhalb der Häuser geschickt. Andere Kinder müssen betteln oder Müllsammeln. Weitere waren bereits eine Zeit lang in der Schule und haben das Interesse verloren. Genau an diesem Punkt setzt das Projekt an. All diese Kinder die nicht zur Schule gehen werden hier als Dropout children bezeichnet. Diesen Kindern will man das Kind-sein ermöglichen und sie zum Lernen motivieren. Pavani ist die Lehrerin dieses Projekts. Seit 7 Jahren bringt sie den Dropout-Children Grundkenntnisse in Mathe, Englisch und Telugu bei. Unsere Aufgabe ist es, sie dabei zu unterstützen, Kinder zu motivieren und den Kindern auch das ein oder andere beizubringen.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Tag in Tadepalli:</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Morgen begann mit einer 15 Minütigen TukTuk-Fahrt aus der Stadt heraus.&nbsp;Um 9:30&nbsp;kommen wir an dem Projekt an. Um den Baum herum ist es leer. Wir setzen uns auf die Stufen und warten. Wenig später kommt Pavani mit einem kleinen Whiteboard und einem Rucksack voller Hefte und Schreibtafeln. Nach und nach trudeln die Kinder ein. Pavani läuft mit mir als Köder durch die Siedlung. Sie spricht alle Kinder an, die uns so auf dem Weg begegnen. Mit ein paar Kids mehr im Schlepptau kann der Unterricht nun beginnen. Da diese kommen und gehen wann sie wollen, schwankt die Gruppengröße teilweise stark. Sozusagen direktes Feedback, ob das mit dem Motivieren wirklich funktioniert hat. Die Kinder in einer Englischstunde bei Laune zu halten ist teilweise gar nicht so einfach. Heute ist das Thema Obst und Gemüse dran. Ich halte das Bild einer Banane in die Höhe und frage nach der englischen Bezeichnung. Die Antwort kommt erstaunlich schnell. Jedoch nicht von einem Kind, sondern von dem Klamottenverkäufer der gerade mit seinem Motorrad an dem Baum angehalten hat. Interessiert beobachtet er das Geschehen. Während Annika b-a-n-a-n-a buchstabiert, schaut sich Pavani nun die Klamotten des Verkäufers durch.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Matheunterricht eine Stunde später erkläre ich einer kleine Gruppe wie man schriftlich addiert. Sobald sie den Dreh raushaben, sind sie sehr motiviert dabei und schauen am Ende stolz auf das Blatt voller gelöster Rechnungen. Eine der „Schülerinnen“ ist 26 und rechnet mit ihrem Baby auf dem Schoß. Als Kind war sie nie in der Schule, ist aber sehr motiviert noch etwas zu lernen. Während der Telugu-Class versuche ich Puja, einen kleinen Jungen, dazu zu bringen, auf einer kleinen Tafel den ersten Buchstaben des Telugu-Alphabets nachzufahren. Das Ergebnis ist jedoch eine vollgekritzelte Tafel, und ein verschmitzt grinsender Puja. Plötzlich springt er auf, mit einem Babyhund im Arm kommt er zurück.</p>



<figure class="wp-block-image size-full is-resized"><img decoding="async" src="https://blogs.donboscovolunteers.de/samuelinindien/wp-content/uploads/sites/21792/2026/10/IMG_0071-edited-1.jpeg" alt="" class="wp-image-112" style="aspect-ratio:0.7502498270428165;width:215px;height:auto" /></figure>



<p class="wp-block-paragraph">In der Mittagspause nimmt uns Pavani mit zu ihr nach Hause in der Nähe. Dort treffen wir ihre Mutter, die für sie gekocht hat. Auch ihre Schwester und ihre Tante schauen vorbei. Annika und ich werden für unser mitgebrachtes Essen ausgelacht. Dieses offene Auslachen passiert uns tatsächlich häufiger und gefällt mir sehr gut. Denn es ist nicht wie in Deutschland abschätzig gemeint, sondern meist ein sehr herzliches Lachen. Pavanis Mutter bietet uns deshalb von ihrem Essen etwas an. Wirklich deutlich besser als kalter Reis von gestern…</p>



<p class="wp-block-paragraph">&nbsp;Nach der Mittagspause ist nochmal etwas Unterricht, danach Gamestime. In dieser Zeit spielen wir mit den Kindern UNO, tanzen zu Telugusongs oder malen Ausmalbilder aus. Während ich Wankatesh TicTacToe erkläre, kommt Edukondalu lachend angerannt und zeigt mir das Babystreifenhörnchen welches er gefangen hat. Ob man die Namen tatsächlich so schreibt, kann ich nicht mit Sicherheit sagen. Die meisten Kinder können ihren Namen nur In Telugu schreiben. Deshalb haben wir uns alle Namen angehört ins andere Alphabet übersetzt. Nach Schulschluss kommen alle Kinder von der Schule rüber gerannt und spielen und tanzen mit. Nun herrscht hier ein buntes Treiben.</p>



<figure class="wp-block-image size-full is-resized"><img decoding="async" src="https://blogs.donboscovolunteers.de/samuelinindien/wp-content/uploads/sites/21792/2026/10/IMG_0072.jpeg" alt="" class="wp-image-98" style="aspect-ratio:0.7502498270428165;width:319px;height:auto" /></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Das Vimukthi:</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Umgeben von Mangobäumen, fernab von dem Chaos der Stadt liegt das Vimukthi. Hier leben aktuell 10 Jungs im Alter&nbsp;von 12-16, die auf Drogenentzug sind. Sie sind freiwillig hier. Wollen also selber etwas verändern. Hier werden sie aus ihrem Alltag für eine Zeit herausgenommen und von den Mitarbeitern liebevoll umsorgt. Zum einen sind da Mummy und Daddy. Diese heißen Worny und Anginelo und leben hier mit ihren 2 Söhnen Brem und Sam. Die 10 Jungs behandeln sie wie eigene Kinder. Dann gibt es Kowschick. Er ist 22 und arbeitet hier seit einem Jahr als Children-Caretaker, sozusagen als großer Bruder. In dieses Projekt gehen wir immer für eine ganze Woche, also&nbsp;von Montag bis Freitag&nbsp;und haben hier ein eigenes Zimmer. Man fährt mit dem Bus ca. 1,5h. Für einen Tag würde das keinen Sinn machen. Heute ist für Henry und mich der letzte Tag unserer ersten Woche hier. Unsere Aufgabe ist es, uns in der Gemeinschaft einzubringen. Als Lehrer, großer Bruder oder als Spielpartner. Generell gibt es hier deutlich mehr Struktur als in den meisten anderen Projekten.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">In der&nbsp;früh um 7&nbsp;leitet Kowschick den Morgensport an. Die Jungs sind dabei maßlos fasziniert von seinen Muskeln. Nachdem sich alle Kinder gewaschen haben gibt es Frühstück. Dafür stehen sie Schlange vor der Essensausgabe und beten ein Gebet. Dabei handelt es sich um ein religionsneutrales Gebet, das jeden Glauben mit einschließt. Um halb 10 beginnt dann der Unterricht. Zuerst bin ich für eine Stunde lang Englischlehrer. Für heute habe ich die ing-form vorbereitet. Die Jungs schreiben die Sätze in ihre Hefte und lesen sie an der Tafel vor. Im Anschluss testen wir mit dem Spiel „Sam sais“ ob sie es verstanden haben.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img decoding="async" src="https://blogs.donboscovolunteers.de/samuelinindien/wp-content/uploads/sites/21792/2026/10/IMG_0078-edited.jpeg" alt="" class="wp-image-102" /></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Den Matheunterricht leitet Henry an. Wir teilen die Gruppe auf und ich erkläre der schwächeren Gruppe nochmal ganz von vorne die Grundlagen von Schriftlich addieren. Die Telugu-Class unterrichtet Worny. Interessiert höre ich zu wie die Kinder das Alphabet aufsagen. Irgendwie hören sich manche Buchstaben für meine Ohren exakt gleich an. In der Craft-Class malen sich die Kids heute selbst. Am Ende schneiden wir die Figuren aus und kleben sie zu einer Girlande zusammen. Nach dem Mittagessen ist Resting Time. Zeit für Mittagschlaf, chillen und Blogeinträge schreiben. Um 16 Uhr spielen wir dann alle zusammen Volleyball. Als wir am Montag kamen, war das Volleyballfeld eingewuchert und ohne Linien. In der Zwischenzeit haben die Jungs das Unkraut weggespachtelt und eine Linie verlegt. Dem perfekten Spiel steht also nichts im Wege. Es ist wirklich schön zu sehen wie sehr die meisten in das Spiel eintauchen. Besonders Daddy beeindruckt mit seinen Triumphrufen. Ich hab meine Pocketkamera mitgebracht. Ein paar Jungs die nicht mitspielen wollten, machen jetzt Fotos von dem Spiel. Allerdings klappt das mit dem Scharfstellen und ruhighalten noch nicht so ganz.</p>



<figure class="wp-block-image size-full is-resized"><img decoding="async" src="https://blogs.donboscovolunteers.de/samuelinindien/wp-content/uploads/sites/21792/2026/10/IMG_0077.jpeg" alt="" class="wp-image-100" style="width:360px;height:auto" /></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Zurück am Haus schauen wir bei der Hündin mit ihren winzigen Hundewelpen vorbei. Diese haben sogar noch die Augen geschlossen und schmiegen sich an ihre Mutter in der Erdkuhle. Nachdem alle geduscht haben, malen wir zusammen Ausmalbilder und spielen Uno. Gestern haben wir angefangen, ein 500Teile Puzzle zu lösen. Von 10 motivierten Kindern blieben am Ende nur noch wir Alten übrig. Die Motivationskurve ist bei manchen stark gefallen, da war dann Uno doch spannender. Nach dem Abendessen schauen die Kinder gemeinsam mit Daddy fern. Da die Sendung auf Telugu ist, können wir leider recht wenig verstehen. Aber es scheint wohl lustig zu sein.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Der Shelter:</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Dieses Projekt habe ich auch schon im letzten Blog erwähnt. Der Shelter liegt ganz in der Nähe vom Bahnhof. Hier kommen Kinder an die vor ihren Familien abgehauen sind, oder ausgesetzt wurden. Einer der Jungs ist von seiner Familie weggerannt, da er von seinen Eltern geschlagen wurde. Im Shelter versucht man nun die Eltern der Kinder ausfindig zu machen, und prüft ob sie zuhause sicher sind. Ohne triftige Gründe dürfen die Kinder aber meist nicht gegen den Willen der Familie im Projekt behalten werden. Als Alternativlösung gibt es Das Chiguru und Deepanivas. In diesen Projekten können Kinder dauerhaft wohnen und zur Schule gehen. Der Shelter ist nur als Übergangslösung gedacht. Spätestens nach 6 Monaten wird also über ihre Zukunft entschieden. Außerdem sei erwähnt, dass die Kids mehr oder weniger im Shelter eingesperrt sind. Die meiste Zeit verbringen sie drin. In einem Raum zum Schlafen, Unterrichten, Essen und Spielen. Nach hinten raus gibt es einen umgitterten Sportplatz. Hier spielen wir Cricket und Volleyball, wenn wir nicht gerade von Affen attackiert werden. Auf der anderen Seite gibt es einen kleinen Vorplatz auf dem Wäsche aufgehängt wird.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Morgens sind wir für den Unterricht zuständig. Dieser konzentriert sich, wie in den meisten Projekten, auf Englisch, Mathe, Telugu und etwas Kunst. Der Telugu-Unterricht wir von den Frauen im Shelter übernommen. Diese sind tagsüber dauerhaft da und für die Kinder verantwortlich. Nachts ist nur ein Security-Typ da und passt auf die Kinder auf. Einmal hab ich den Kindern gezeigt wie man Origamischwäne faltet. Da es hier aber gar keine Schwäne gibt, wusste auch niemand was das eigentlich ist. Staunend betrachteten sie ein Bild von einem Schwan auf dem Bodensee. Nachmittags in der Gamestime spielen wir sehr viel UNO und HalliGalli. Einmal wollten wir den Jungs Menschenmemory beibringen. Da diese sehr aufgedreht und laut sind ist das ganz schön anstrengend. Sobald sie das Spiel allerdings verstanden haben, waren sie motiviert dabei.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Shelter ist mitten in der Stadt. Doch die Shelter-Kids dürfen nicht einfach mal raus. Entsprechend groß ist die Aufregung als alle gemeinsam ins Kino gehen. Die 24Kids werden in 2 Rikschas gesteckt, wir treffen sie vor dem Kino. Die Jungs haben alle Grüne Don-Bosco-Shirts an, die man schon von Weitem sieht. Als wir dann alle ein Gruppenfoto machen, sind wir die Hauptattraktion für alle Umstehenden. In indischen Kinos wird gern und laut gepfiffen bei jeder Gelegenheit. Die Stimmung ist also schon Erlebnis genug, selbst wenn man von dem Telugufilm nur Bruchstücke versteht.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img decoding="async" src="https://blogs.donboscovolunteers.de/samuelinindien/wp-content/uploads/sites/21792/2026/10/IMG_0074-edited.jpeg" alt="" class="wp-image-104" /></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Chiguru:</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Direkt am Krishna gelegen, mit gepflegtem Rasen, von Palmen gesäumt liegt das Chiguru-Kinderdorf. Als wir morgens zu Besuch kommen ist gerade Morgenappell. Dieser erinnert an eine Militärparade. Das Chiguru hat seit letztem Jahr die staatliche Anerkennung für den Unterricht bekommen. Das bedeutet, die Kinder gehen nicht auf weit entfernte Schulen sondern werden direkt im Chiguru unterrichtet. Hierbei handelt es sich gewissermaßen um das Vorzeigeprojekt Don Boscos. Direkt fällt auf, dass hierher auch die meißten Spendengelder fließen. Unter der Woche ist der Tag für die Kids streng durchgetaktet. Wir können hier am Sonntag vorbeikommen oder morgens für die Kindergartenkinder eine Art Vorschule anleiten. Bisher ist das aber noch alles Theorie, da wir erst einmal da waren.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Was sonst noch so passiert ist:</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei einer nächtlichen Motorradfahrt kam es leider zu einem Unfall. Wir saßen zu dritt auf dem Motorrad, der Fahrer übersah einen Speedbump, wir stürzten. Zum Glück sind wir mit Schürfwunden davongekommen. Es war schön zu sehen, wie wir hier von allen versorgt wurden. Die Krankenschwester der Organisation ging mit uns ins Krankenhaus und kümmerte sich um Medikamente. Auch meine Mitvolos standen liebevoll zur Seite. Und so hatte ich auch mal den Einblick in ein indisches Krankenhaus. Auch wenn ich auf diese Erfahrung gern verzichtet hätte ist sie allemals sehr wertvoll und lehrreich für mich.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wir haben von der deutschen Botschaft in Chennai eine Einladung zum Tag der deutschen Einheit bekommen. Die Gelegenheit wollten wir uns nicht nehmen lassen. Mit dem Zug sind wir für umgerechnet 2€ 7Stunden nach Chennai gefahren. Allein für die offenen Türen hat sich die Reise schon gelohnt. Wir haben ein Hostel für 3 Nächte gebucht. Die Veranstaltung fand in einem 5 Sterne Hotel statt. Wir Volos sind da zwischen den ganzen Anzügen und Krawatten etwas aufgefallen. Das Setting hat uns alle sehr überrascht. In einem riesigen Ballsaal mit Kronleuchtern, und einem Brandenburger Tor auf der Leinwand wurden wir empfangen. Eine der ersten Reden richtete sich an den Sponsor BMW, der unter anderem das Münchner Oktoberfestbier gesponsert und 3 Autos in den Saal gestellt hat. An diesem Abend hab ich mich mit den verschiedensten Leuten unterhalten. Was sie aber alle vereint hat: Sie waren sich sehr sicher, einen sehr wichtigen Job zu haben. Bei einer Tombola wurde ein Flugticket nach Frankfurt verlost. Ob das wohl ein Wink mit dem Zaunpfahl an alle Deutschen war? Ich konnte jedenfalls nicht an der Tombola teilnehmen, dafür hat mir eine Visitenkarte gefehlt.&nbsp;Am Ende des Abends sind wir mit anderen jungen Leuten aus Indien zu einer Party im Untergeschoss gegangen. Eine halbe Stunde später wurden wir rausgeworfen. Erst dann erfahren wir, dass wir nicht auf irgendeiner Party sondern auf einer privaten Hochzeit getanzt haben…</p>



<figure class="wp-block-image size-full is-resized"><img decoding="async" src="https://blogs.donboscovolunteers.de/samuelinindien/wp-content/uploads/sites/21792/2026/10/IMG_0065-edited.jpeg" alt="" class="wp-image-107" style="aspect-ratio:1.2947302092660764;width:492px;height:auto" /></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Die restlichen Tage haben wir zum Sightseeing genutzt. Hier hatte ich die Gelegenheit, mich das erste mal in die Wellen des indischen Ozeans zu werfen. Außerdem waren wir morgens um 6 auf einem Fischmarkt als dutzende bunte Fischerboote ankommen und den frischen Fang abladen. Während am Horizont die Sonne aufgeht, herrscht hektisches Treiben. Überall wird gehandelt, gezogen, geschrien, gezankt, geschleppt. Inmitten dieses Gewusels sitzt in aller Seelenruhe ein Fischer auf seinem Boot und putzt seine Zähne.</p>



<figure class="wp-block-image size-full is-resized"><img decoding="async" src="https://blogs.donboscovolunteers.de/samuelinindien/wp-content/uploads/sites/21792/2026/10/IMG_0076.jpeg" alt="" class="wp-image-108" style="aspect-ratio:0.7502498270428165;width:323px;height:auto" /></figure>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<figure class="wp-block-image size-full is-resized"><img decoding="async" src="https://blogs.donboscovolunteers.de/samuelinindien/wp-content/uploads/sites/21792/2026/10/IMG_0067.jpeg" alt="" class="wp-image-109" style="width:420px;height:auto" /></figure>
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			</item>
		<item>
		<title>Work and Travel</title>
		<link>https://blogs.donboscovolunteers.de/henryinindien/2026/10/16/work-and-travel/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Henry Filges]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 16 Oct 2026 13:23:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Where are you from?“ Diese Frage hat mich in meinem ersten Monat in Vijayawada ständig begleitet. Mittlerweile finde ich, das sie und die Situation, in denen sie mir teilweise gestellt wird, meine bisherigen Eindrücke von den Menschen hier ziemlich gut zusammenfassen: offen, freundlich, neugierig, hilfsbereit und manchmal vielleicht auch ein bisschen zu entspannt. Ob auf [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Where are you from?“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Diese Frage hat mich in meinem ersten Monat in Vijayawada ständig begleitet. Mittlerweile finde ich, das sie und die Situation, in denen sie mir teilweise gestellt wird, meine bisherigen Eindrücke von den Menschen hier ziemlich gut zusammenfassen: offen, freundlich, neugierig, hilfsbereit und manchmal vielleicht auch ein bisschen zu entspannt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ob auf dem Markt, von den Kindern in den verschiedenen Projekten oder — was mich immer noch am meisten irritiert — mitten im Straßenverkehr. Besonders auf dem Fahrrad ist das manchmal eine kleine Herausforderung. Eigentlich sollte ich mich auf die Straße konzentrieren, doch stattdessen starte ich immer wieder eine spontane Unterhaltung mit Rollerfahrer*innen, welche neben mir herfahren. Dass man sich bei dem Verkehr hier überhaupt noch auf solche Gespräche einlässt, ist für mich jedes Mal aufs neue erstaunlich. Aber natürlich macht es spaß mit den verschiedensten Menschen in Kontakt zu kommen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Jetzt bin ich schon seit einem Monat in Indien und in dieser kurzen Zeit ist bereits so viel passiert, dass ich gar nicht richtig weiß, wie ich all das zusammenfassen soll. Wir haben als Gruppe schon unglaublich viel erlebt und viele neue Eindrücke gesammelt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zunächst möchte ich aber genauer auf meine ersten Eindrücke von Indien eingehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wie ich bereits in meinem letzten Blogeintrag geschrieben habe, ist Indien unfassbar anders als alle Länder, in denen ich bisher war. Die Menschen hier sind wirklich sehr nett und hilfsbereit. Ich persönlich habe das Gefühl, dass hier jeder ein bisschen auf den anderen aufpasst – und auf uns vier Freiwillige sogar noch ein bisschen mehr. Natürlich werden wir auch von vielen Menschen nach Fotos gefragt. Außerdem merken wir immer wieder, dass wir scheinbar ganz „unauffällig“ gefilmt werden. Daran müssen wir uns wohl noch ein wenig gewöhnen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In meinen ersten Wochen hier in Indien, genauer gesagt in Vijayawada, fand das Ganesha-Festival statt. Wie der Name schon vermuten lässt, wird bei diesem Fest der hinduistische Gott Ganesha verehrt. Er gilt unter anderem als Gott der Weisheit und des Neubeginns. Das Festival erstreckt sich über mehrere Wochen. In dieser Zeit ist eigentlich immer irgendwo etwas los, und besonders abends wird bis spät in die Nacht laute Musik gespielt. Zu Beginn steht meist eine große Ganesha-Statue in einem eigens dafür aufgebauten Zelt. Dort können die Menschen beten und Opfergaben, beispielsweise Lebensmittel, hinterlassen. Nach einigen Tagen, manchmal auch erst später, wird die Statue durch die Straßen gefahren. Dabei sind oft viele Menschen unterwegs, begleitet von sehr lauter Musik. Am ehesten könnte man das Ganze mit einem Karnevalsumzug vergleichen: Die Menschen ziehen tanzend durch die Straßen, während die Ganesha-Statue hinter ihnen herfährt. Am Ende wird die Statue zum Krishna gebracht und dort mithilfe eines Krans feierlich ins Wasser gelassen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Da unsere Unterkunft an einer relativ großen und stark befahrenen Straße liegt, sind auch bei uns immer wieder solche Umzüge vorbeigezogen. Die Musik war dabei so laut, dass man sich auf unserer Dachterrasse kaum noch unterhalten konnte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auf der Straße wurden wir immer wieder eingeladen, bei den Umzügen mitzumachen, und sind dieser Einladung natürlich gerne gefolgt. Die Stimmung war jedes Mal ausgelassen und fröhlich. Besonders die Tänze haben uns beeindruckt, denn sie unterscheiden sich deutlich von dem, was wir aus Deutschland kennen. Uns ist schnell aufgefallen, dass die Menschen hier viel ausgelassener und wilder tanzen. Es wird schnell getanzt, gesprungen und einfach gefeiert. So richtig beschreiben lässt sich das eigentlich gar nicht – man muss es selbst erlebt haben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach etwas mehr als zwei Wochen war das Festival schließlich vorbei und langsam kehrte wieder etwas Ruhe in die Stadt ein. Zumindest konnten wir uns abends auf der Dachterrasse wieder normal unterhalten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Neben diesen vielen positiven Eindrücken gibt es natürlich auch einige negative Seiten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Auffälligste ist für mich der Müll auf den Straßen. Schon vor meiner Reise hatten mir viele Menschen erzählt, dass Müll in Indien ein großes Problem ist. Dass es hier viel Müll auf den Straßen gibt, hat mich deshalb nicht besonders überrascht. Was mich allerdings wirklich schockiert, ist die Selbstverständlichkeit, mit der manche Menschen ihren Müll einfach während der Fahrt aus dem Fenster werfen oder ihn beim Gehen hinter sich fallen lassen. Es wirkt oft so, als würden sie sich überhaupt keine Gedanken darüber machen, was anschließend damit passiert. Ich möchte natürlich nicht alle Menschen über einen Kamm scheren. Trotzdem ist genau das bisher einer der prägendsten Eindrücke, die ich von Indien mitgenommen habe.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Die Projekte</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">In Vijayawada gibt es viele unterschiedliche Projekte von Don Bosco, die sich jeweils auf verschiedene Bereiche konzentrieren im Kern aber gleich sind: Den Kindern die Chance geben Kind zu sein. In meinem ersten Monat konnte ich bereits einige davon kennenlernen, auch wenn ich bisher nicht überall selbst mitarbeiten konnte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">&nbsp;<strong>—&gt; Open Shelter</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Open Shelter war ich bisher am häufigsten. Dort leben Kinder, die von zu Hause weggelaufen sind und anschließend an Bahnhöfen oder in der Stadt aufgegriffen wurden. Die Gründe dafür sind ganz unterschiedlich. Häufig spielen Gewalt oder andere Übergriffe eine Rolle.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn die Kinder in den Open Shelter gebracht werden, versucht man zunächst herauszufinden, woher sie kommen und wer ihre Eltern sind. Anschließend wird die familiäre Situation genauer untersucht, um die Gründe für die Flucht zu verstehen und einzuschätzen, ob die Kinder zu Hause sicher sind.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Vorgehen erinnert mich in gewisser Weise an Deutschland: Auch hier können Kinder nicht ohne Weiteres dauerhaft aus ihren Familien genommen werden. Dafür müssen entsprechende Gründe vorliegen. Je nach Ergebnis der Untersuchungen werden die Kinder deshalb wieder zu ihren Eltern zurückgebracht. Die Verantwortlichen bleiben jedoch weiterhin mit den Familien in Kontakt und überprüfen stichprobenartig, ob es den Kindern tatsächlich gut geht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Insgesamt können die Kinder bis zu sechs Monate im Open Shelter bleiben. Wenn ihre Eltern in dieser Zeit nicht gefunden werden oder die Situation zu Hause als zu gefährlich eingeschätzt wird, kommen sie häufig in das Deepanivas.</p>



<p class="wp-block-paragraph">&nbsp;<strong>—&gt; Deepanivas</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Deepanivas ist ein weiteres Projekt von Don Bosco in Vijayawada. Dort leben ungefähr 100 Kinder gemeinsam in einem großen Haus, in dem sie schlafen, essen, lernen und spielen. Sie besuchen alle eine staatliche Schule, für die das Projekt sogar einen eigenen Schulbus hat.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nachmittags machen die Kinder ihre Hausaufgaben und haben anschließend Zeit zum Spielen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Leider kann ich bisher noch nicht besonders viel über dieses Projekt erzählen, da wir bisher nur einmal dort waren, um es kennenzulernen. Zum richtigen Mitarbeiten sind wir bisher noch nicht gekommen. Ich hoffe aber, dass sich das in den nächsten Wochen noch ändern wird.</p>



<p class="wp-block-paragraph">&nbsp;<strong>—&gt; Chiguru</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">So war es bisher leider auch im Chiguru. Das Chiguru ist eines der größten und wahrscheinlich auch bekanntesten Projekte von Don Bosco in Vijayawada. Es handelt sich um ein Internat für Kinder bis zur achten Klasse und liegt etwas außerhalb der Stadt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch dort war ich bisher erst einmal. Der Schwerpunkt liegt natürlich auf der Bildung der Kinder. Trotzdem kommt die Freizeit nicht zu kurz: Die Kinder können unter anderem Fußball, Cricket, Basketball, Handball und Volleyball spielen. Das Gelände ist sehr groß und gepflegt. Besonders schön ist, dass das Projekt direkt am Krishna liegt. Uns wurde erzählt, dass die Kinder dort vor einigen Jahren noch baden und schwimmen lernen konnten. Da das Chiguru allerdings erst seit ungefähr einem Jahr die offizielle Genehmigung hat, als Schule zu arbeiten und die Kinder regulär schulisch auszubilden, ist das Baden im Fluss aus Sicherheitsgründen inzwischen nicht mehr erlaubt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Da ich bisher nur einen kleinen Einblick bekommen habe, kann ich auch über dieses Projekt noch nicht allzu viel berichten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">&nbsp;<strong>—&gt; Vimukthi</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Das vierte große Projekt ist das Vimukthi. Es liegt ungefähr eineinhalb Stunden außerhalb von Vijayawada und richtet sich an Kinder und Jugendliche, die von Drogenabhängigkeit betroffen waren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dort gibt es sehr viel Platz, und alles ist deutlich friedlicher und ruhiger als in Vijayawada. Auf dem Gelände stehen zahlreiche Mangobäume und Palmen. Es ist eine ganz andere Umgebung als die laute, geschäftige Stadt. Da ich selbst vom Land komme und die Ruhe sehr genieße, gehört das Vimucti bisher zu meinen Lieblingsprojekten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">&nbsp;<strong>—&gt; In den Slums</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Neben diesen großen Einrichtungen unterstützt Don Bosco in der Stadt noch viele kleinere Projekte. Dabei handelt es sich vor allem um kleine Schulen und Tagesstätten in den Slums.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Grundsätzlich haben Kinder in Indien die Möglichkeit, eine Schule zu besuchen. Dafür benötigen sie allerdings die sogenannte „Aadhaar Card“. Besonders Kinder aus ärmeren Familien besitzen diese Unterlagen nicht immer, was ihnen den Zugang zu einer regulären Schule erschweren kann. Die Beantragung der notwendigen Dokumente ist im Nachhinein oft gar nicht so einfach. Deshalb unterstützt Don Bosco die Familien bei diesem Prozess.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Solange die Kinder noch keine reguläre Schule besuchen können, werden sie von den Mitarbeitenden von Don Bosco unterrichtet. Dabei lernen sie die Grundlagen in Englisch, Mathe und Telugu, der Sprache, die hier in der Region gesprochen wird.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sobald die notwendigen Dokumente vorliegen, können die Kinder eine reguläre Schule besuchen. Auch danach verbringen viele von ihnen ihre Nachmittage in den Einrichtungen von Don Bosco. Dort machen sie entweder ihre Hausaufgaben, spielen Spiele oder malen ein paar Ausmalbilder aus, welche wir mitbringen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Unser Alltag in Indien</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Das ist jetzt ja jetzt zufällig eine super Überleitung, um auf unseren Alltag in Indien einzugehen. Normalerweise stehe ich gegen 8 Uhr auf. Um 9 Uhr gibt es Frühstück, und um 9:30 Uhr machen wir uns auf den Weg zu unseren jeweiligen Projekten. Wir sind dabei immer in Zweierteams unterwegs.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In den ersten Wochen war ich meistens zusammen mit Enya im Open Shelter. Vormittags haben wir dort die Kinder in Englisch und Mathe unterrichtet. Das ist manchmal ziemlich entspannt – deutlich häufiger allerdings eher das Gegenteil. Die Kinder sind unterschiedlich alt und haben dementsprechend auch ganz unterschiedliche Wissensstände. Es ist deshalb gar nicht so einfach, alle gleichzeitig zu beschäftigen und dafür zu sorgen, dass jeder etwas lernt. Dass Enya und ich kaum Telugu sprechen, macht die Sache natürlich nicht unbedingt leichter. Inzwischen haben wir aber eine ganz gute Strategie entwickelt, um den Unterricht besser zu organisieren und möglichst allen Kindern gerecht zu werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zum Mittagessen fahren wir normalerweise zurück zu unserer Unterkunft. Nach einer kurzen Pause geht es anschließend weiter in ein anderes Projekt, zum Beispiel in eine der Tagesstätten in den Slums.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn wir dort ankommen, ist der Unterricht meistens schon vorbei. Dann steht vor allem das gemeinsame Spielen im Vordergrund. Wir bringen eigentlich immer einen Stapel Ausmalbilder und ein paar Spiele wie UNO oder HalliGalli mit.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sobald wir vor Ort sind, kommen nach und nach immer mehr Kinder dazu. Auch die Kinder, die eine reguläre Schule besuchen, schließen sich uns nachmittags an. So wird es schnell ziemlich lebhaft.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gegen 18 Uhr ist dann Feierabend.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Abends unternehmen wir vier meistens noch etwas gemeinsam. Häufig gehen wir nach draußen, um Streetfood zu essen. Bisher vertragen wir es zum Glück alle sehr gut! An anderen Abenden spielen wir gemeinsam auf der Dachterrasse. Natürlich kommt es aber auch vor, dass sich jeder ein bisschen zurückzieht, den Tag auf sich wirken lässt oder Tagebuch schreibt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Aktuell bin ich im Vimukthi. Da das Projekt außerhalb von Vijayawada liegt, verbringen wir normalerweise die gesamte Woche, also von Montag bis Freitag, dort.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Tagesablauf ist hier etwas anders und beginnt deutlich früher. Bereits um 6 Uhr machen die Kinder Yoga oder andere sportliche Übungen. Anschließend gibt es Frühstück, bevor wir mit dem Unterricht in Mathe und Englisch beginnen. Im Vergleich zum Open Shelter ist der Unterricht hier etwas entspannter, da es deutlich weniger Kinder sind. Dadurch können wir besser auf die einzelnen Kinder eingehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach dem Mittagessen haben wir bis 16 Uhr Pause. Danach wird ausgiebig Volleyball gespielt und es werden verschiedene andere Spiele ausprobiert. Sobald es dunkel wird, gehen wir mit den Kindern ins Haus und spielen dort weiter. Besonders beliebt sind auch hier unsere Ausmalbilder. Dieser Teil des Tages ist deshalb meistens ziemlich entspannt für uns. Wir müssen eigentlich nur darauf achten, dass genügend Stifte vorhanden und angespitzt sind.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach dem Abendessen ist normalerweise Fernsehzeit. Wir gehen allerdings häufig schon vorher ins Bett, denn wir verstehen sowieso nicht, was im Fernsehen gesagt wird. Ohne Telugu-Kenntnisse ist das Ganze für uns eher wenig spannend.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Eingeladen nach Chennai</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Laufe des Monats haben wir eine E-Mail vom Deutschen Generalkonsulat in Chennai bekommen. Darin wurden wir eingeladen, am 9. Oktober den Tag der Deutschen Einheit gemeinsam nachzufeiern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Samuel und ich waren sofort dafür, die Einladung anzunehmen. Die beiden Mädchen waren zunächst noch etwas skeptisch, aber schließlich konnten wir sie davon überzeugen, mitzukommen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Also machten wir uns am 8. Oktober gegen 15:30 Uhr mit dem Zug auf den Weg nach Chennai.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Schon die Zugfahrt war eine interessante Erfahrung. Wir hatten uns bewusst für die günstigste Klasse entschieden, weil wir sehen wollten, wie unterschiedlich Zugfahren in Indien im Vergleich zu Deutschland sein kann. Und ja, der Unterschied ist wirklich groß! Wenn der Zug voll ist, wird es ziemlich eng. Die Fenster sind dauerhaft geöffnet und auch die Türen stehen offen. Man kann sich also während der Fahrt in den Fahrtwind lehnen und die Aussicht genießen. Für uns war das natürlich etwas völlig anderes als eine Zugfahrt in Deutschland.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Trotzdem kamen wir pünktlich um 23 Uhr in Chennai an. Von dort aus fuhren wir zu unserem Hostel, das wirklich schön war.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Am nächsten Tag ging es zunächst an den Strand. Dort konnten wir uns im Indischen Ozean abkühlen – wobei wir uns leider alle vier einen ordentlichen Sonnenbrand eingefangen haben. Am Nachmittag besichtigten wir noch einen großen Blumen- und Obstmarkt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Als wir anschließend wieder zu unserer Unterkunft zurückkehrten, trafen wir dort Denise und Svea. Die beiden hatten ebenfalls eine Einladung bekommen und waren dieser genauso gerne gefolgt wie wir. Wir hatten uns bereits im Vorfeld abgesprochen und alle dasselbe Hostel gebucht. Von den beiden erfuhren wir dann auch, wo die Feier am Abend stattfinden sollte: in einem Fünf-Sterne-Hotel in Chennai. Dort sollte man möglichst schick gekleidet erscheinen. Damit hatten wir allerdings nicht gerechnet – oder zumindest hatten wir uns die Einladung nicht genau genug durchgelesen. Unsere Outfits waren also eher improvisiert, und wir hofften einfach, dass man uns trotzdem hineinlassen würde. Natürlich hat es am Ende auch geklappt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Als wir an der Location ankamen, wurden wir direkt von einem Mitarbeiter empfangen und in den Veranstaltungssaal geführt. Dort war bereits einiges los. Neben Mitarbeitenden, Partnern und Sponsoren waren auch zahlreiche weitere Freiwillige vor Ort, die über das weltwärts-Programm in die Region Chennai entsandt worden waren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Es gab kostenlose Getränke und Essen, weshalb wir uns natürlich sofort wohlfühlten. Vor allem aber war es spannend, mit den unterschiedlichsten Menschen ins Gespräch zu kommen und ihre Geschichten zu hören. Wir haben an diesem Abend viel Neues erfahren und interessante Bekanntschaften gemacht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Insgesamt war es ein wirklich gelungener Abend, der zumindest für uns sechs Don-Bosco-Freiwillige noch ziemlich lange ging… <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>



<p class="wp-block-paragraph">Am nächsten Tag nutzten wir die Zeit, um noch ein bisschen Sightseeing in Chennai zu machen. Anschließend traten wir am Sonntag die Rückfahrt an – natürlich wieder mit dem Zug und wieder in der günstigsten Klasse. Nach unserer ersten Erfahrung wussten wir ja bereits, was uns erwartete. Und ganz ehrlich gesagt ist es nicht so schlimm, wie manche es vorher beschrieben hatten. Es ist allemal eine Erfahrung Wert!</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wie ihr wahrscheinlich beim Lesen gemerkt habt, ist in meinem ersten Monat in Indien viel passiert. Ich habe viele neue Menschen kennengelernt, unterschiedliche Projekte besucht, spannende Erfahrungen gesammelt und natürlich einen ganz anderen Alltag erlebt, als ich ihn aus Deutschland kenne.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und trotzdem habe ich noch längst nicht alles erzählt. Es gäbe noch so viele weitere kleine Geschichten und Erlebnisse, die es eigentlich wert wären, erwähnt zu werden. Allerdings würde es den Rahmen dieses Blogeintrags vermutlich sprengen, jeden einzelnen Tag ausführlich zu beschreiben. Und ich persönlich würde schon bei der Länge der Textes aufhören zu lesen. <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f642.png" alt="🙂" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>



<p class="wp-block-paragraph">Deshalb hoffe ich, dass ich euch mit diesem Beitrag trotzdem einen guten Einblick in meinen ersten Monat in Indien geben konnte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Falls ihr Fragen zu den Projekten, unserem Alltag oder meinen bisherigen Erfahrungen habt, schreibt sie gerne in die Kommentare. Ich würde mich sehr freuen eure Fragen zu beantworten!</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph">Noch ein paar Bilder unserer kleinen Reise nach Chennai:</p>



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<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:100%"><div class="wp-block-image">
<figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://blogs.donboscovolunteers.de/henryinindien/wp-content/uploads/sites/21785/2026/10/353230c7-a906-4c03-abe0-4610d775cc4d-1024x683.jpeg" alt="" class="wp-image-50" style="aspect-ratio:1.4992895272475901;width:442px;height:auto" /></figure>
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<p class="wp-block-paragraph">Warum issen die Tür hier auf?!?</p>
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<figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://blogs.donboscovolunteers.de/henryinindien/wp-content/uploads/sites/21785/2026/10/728a786b-b85b-414e-960e-175b2053e3da-1024x682.jpeg" alt="" class="wp-image-48" style="aspect-ratio:1.501480712280297;width:444px;height:auto" /></figure>
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<p class="wp-block-paragraph">Die Ventilatoren waren überlebenswichtig</p>



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<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" src="https://blogs.donboscovolunteers.de/henryinindien/wp-content/uploads/sites/21785/2026/10/82489531-8f51-43bc-9fbf-594168ed8471-2-1024x768.jpeg" alt="" class="wp-image-56" /><figcaption class="wp-element-caption">Kurz danach wurde zum ersten mal im Indischen Ozean gebadet<br>(Der Sand war so heiß wie Feuer)</figcaption></figure>
<p>Der Beitrag <a href="https://blogs.donboscovolunteers.de/henryinindien/2026/10/16/work-and-travel/">Work and Travel</a> erschien zuerst auf <a href="https://blogs.donboscovolunteers.de">Don Bosco Volunteers</a>.</p>
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