Don Bosco Volunteers https://blogs.donboscovolunteers.de Mon, 22 Oct 2018 05:15:54 +0000 de-DE hourly 1 https://wordpress.org/?v=4.9.8 Indien intensiv https://blogs.donboscovolunteers.de/benni/indien-intensiv/ Mon, 22 Oct 2018 05:11:50 +0000 http://21529.203 In den Tag hineinleben und sich überraschen lassen, was auf dich zukommt. Das ist im Grunde meine Einstellung der letzten Zeit, doch die letzten Tage haben wirkliche Überraschungen für mich bereitgehalten, von denen ich euch heute berichten möchte.  Dieses Mal hast du die Wahl. Worüber willst du lesen? Über einen indischen Festtag und wie man […]

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In den Tag hineinleben und sich überraschen lassen, was auf dich zukommt.

Das ist im Grunde meine Einstellung der letzten Zeit, doch die letzten Tage haben wirkliche Überraschungen für mich bereitgehalten, von denen ich euch heute berichten möchte.

 Dieses Mal hast du die Wahl. Worüber willst du lesen?

Über einen indischen Festtag und wie man ihn so richtig feiert

oder

über zwei Volos auf einem Kurztrip nach Madurai, dem Herzen Tamil Nadus.

Ich habe hierzu zwei Blogeinträge verfasst, da in den letzten zwei Tagen einfach so viel passiert ist und es in einem einzigen Blogeintrag jeden Rahmen sprengen würde. Natürlich kannst du auch beide lesen, aber dann übernehme ich keine Verantwortung, wenn du heute Nacht auf Tamil von Tempeln, Verkehr und Festen träumst.

Viel Spaß beim Miterleben!


Bitte denke jetzt nicht, ich liege hier nur auf der faulen Haut oder meinem Bett herum und feiere bzw. reise durch die Gegend. Es folgt bald ein Blog über meinen Alltag und meine Aufgaben hier. Mein Alltag besteht aber eben auch darin, nicht alltäglich, sondern täglich einzigartig zu sein.

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Achtung, stillgestanden! https://blogs.donboscovolunteers.de/hannahkurtze/2018/10/21/achtung-stillgestanden/ https://blogs.donboscovolunteers.de/hannahkurtze/2018/10/21/achtung-stillgestanden/#comments Sun, 21 Oct 2018 19:28:40 +0000 http://21536.81 Wie versprochen schreibe ich dieses Wochenende zum ersten Mal etwas über meine Arbeit hier auf dem Don Bosco Campus in Mansa. Ihr müsst euch das folgendermaßen vorstellen: Es gibt ein großes Gelände, auf dem die Schwestern Don Boscos und die Salesianerkommunität leben. Die Salesianer betreuen eine weiterführende Schule, das Jugendzentrum und die Kirchengemeinde, während sich […]

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Wie versprochen schreibe ich dieses Wochenende zum ersten Mal etwas über meine Arbeit hier auf dem Don Bosco Campus in Mansa. Ihr müsst euch das folgendermaßen vorstellen: Es gibt ein großes Gelände, auf dem die Schwestern Don Boscos und die Salesianerkommunität leben. Die Salesianer betreuen eine weiterführende Schule, das Jugendzentrum und die Kirchengemeinde, während sich die Schwestern um andere Bereiche wie zum Beispiel die Vor- und Grundschule kümmern.

Die Grundschule hier in Sambia reicht bis zur 7. Klasse. Für diesen Zeitraum gilt auch die Schulpflicht und die Grundschulen sollten (solange sie nicht privat sind) kostenfrei sein. Allerdings gilt in Sambia Schuluniform-Pflicht inklusive Schuhe und Socken, so dass durch die Anschaffung der Kleidung, Büchergeld usw. oftmals doch ein ganzer Batzen Geld nötig ist, um die Kinder in die Schule schicken zu können. Denkt man dann noch darüber nach, dass eine sambische Familie durchschnittlich 5-6 Kinder hat, bekommt man einen Eindruck davon, welche große finanzielle Belastung der Schulbesuch der Kinder für die Haushaltskasse darstellt.
Nach dem Besuch der Grundschule können die Jugendlichen allerdings keine Ausbildung oder ein Studium anfangen, sondern nur im landwirtschaftlichen Bereich Geld verdienen oder Hilfsarbeiten ausführen. Für eine Lehrausbildung oder ein Studium müssen sie noch einmal bis zur 12. Klasse eine weiterführende Schule besuchen, zum Beispiel die Don Bosco Secondary School in Mansa, die ca. 600 Schülerinnen und Schüler besuchen. Diese Ausbildung kostet zusätzlich zur Uniform und Lernmaterialien Schulgebühren. Ein Schuljahr besteht aus 3 Terms: Jeweils 3 Monaten Schule folgt ein Ferienmonat. Jetzt aber erstmal Schluss mit der Theorie und rein in die Praxis.

Montag, morgens 06.30 Uhr: Rosa und ich bekommen die Augen gerade weit genug auf, um verschlafen in den Gottesdienst zu stolpern, der natürlich wieder mal schon angefangen hat. Auf dem kurzen Weg bis zur Kirche kommen uns schon die ersten Schüler entgegen, denen die Uhrzeit scheinbar deutlich weniger zu schaffen macht als uns.
Nach dem Gottesdienst um kurz nach 07.00 Uhr ist auf dem Schulhof schon Rambazamba. Aus den Lautsprechern dröhnt Musik und die Schülerinnen und Schüler tanzen und quatschen auf den Gängen und in den Klassenräumen, die sie eigentlich putzen sollen.
Um Viertel nach sieben wird der Lärm der Musik von einer Sirene abgelöst, die den Morgenappell ankündigt. Alle Schüler sind dann angehalten, sich nach Klassen sortiert auf dem großen Platz aufzureihen. Je nach Laune der Direktorin wird dabei der Abstand eines jeden Schülers zum Vorder- und Hintermann sowie zu den Nachbarn mal mehr, mal weniger streng begutachtet.
Der Appell beginnt mit dem Schulgebet, danach wird am Montag und Freitag die Lesung vorgetragen. Anschließend gibt es eine Morgenansprache von einem Lehrer, Father Antonio, einem Schüler oder manchmal auch von uns Volontären. Darauf folgen die Vermeldungen und zu Beginn und Ende jeder Woche das Singen der Nationalhymne, die ich mit dem Saxophon begleite. Darüber hinaus wird der Morgenappell genutzt, um Zurechtweisungen der unterschiedlichsten Art anzukündigen: Das reicht von der Kritik an der Frisur (ja, auch die Art und Weise wie man sich die Haare machen darf, ist vorgegeben) bis zur Kontrolle, ob auch jeder Schüler Toilettenpapier mitgebracht hat, das die Schule aus Kostengründen nicht selbst anschaffen kann.

Für uns ist mit dem Ende der allmorgendlichen Versammlung dann meistens Frühstück angesagt, während die Jugendlichen gemeinsam mit ihren 50 (!) Klassenkameraden in Reih und Glied in ihre Klassenräume abdampfen. Um 07.45 Uhr beginnt planmäßig der Unterricht. Zu dieser Zeit sind die meisten Schüler schon ein paar Stunden auf den Beinen, insbesondere wenn der Schulweg etwas länger war.


Während wir also in Richtung Kommunität gehen, treffen wir vor dem Tor der Schule eine ganz besondere Gruppe der Schüler – die Zuspätkommer. Die sind vor allem dadurch zu erkennen, dass sie auf dem Gelände Müll aufsammeln, die Toiletten putzen oder hechelnd in der Morgensonne an der Mauer entlang joggen, die den Don Bosco Campus umgibt. Natürlich immer mit Argusaugen bewacht von einem Lehrer, der die Namen notiert und einem Prefect mit roter Krawatte (eine Art Vertrauensschüler/ Klassensprecher), der die Strafe überwacht. Trotz alledem werden es irgendwie nicht weniger Schüler, die es nicht pünktlich zum Appell schaffen – vielleicht liegt es ja daran, dass die Schüler nicht alleine warten, sondern nicht selten auch der ein oder andere Lehrer zum planmäßigen Unterrichtsbeginn noch vor dem Tor steht…

Wir besuchen die Jugendlichen dann in den beiden längeren Pausen nochmal, um zu quatschen, Karten zu spielen, etwas zu basteln oder zu singen.

Zusätzlich bieten wir einmal in der Woche einen Press Club am Nachmittag an. Mit den Schülerinnen unduSchülern gestalten wir in dieser Zeit die Pinnwände auf dem Schulgelände mit Interviews, kleinen Artikeln oder Unterhaltung.

Das alles ist nach 6 Wochen schon fast zum Alltag geworden und füllt inklusiver diverser Vorbereitungen für größere Projekte unseren Vormittag aus. Am Nachmittag geht es dann ins Oratorium, von dem ich euch in 2 Wochen berichten werde.

Liebste Grüße aus dem zur Zeit unglaublich heißen Mansa!
Bis bald
Eure Hannah

PS: In der Schule gab es diese Woche einen Grund zum Feiern: die 12. Klasse wird ihre Abschlussprüfungen bald ablegen und wurde mit einer feierlichen Zeremonie verabschiedet. Hier ein kleiner Eindruck.

 

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Kunstvoll https://blogs.donboscovolunteers.de/louisainmumbai/2018/10/21/kunstvoll/ https://blogs.donboscovolunteers.de/louisainmumbai/2018/10/21/kunstvoll/#comments Sun, 21 Oct 2018 13:51:05 +0000 http://21544.124 Heute ging endlich ein lang ersehnter Wunsch von Mathilde und mir in Erfüllung. Wir hatten nun endlich mal den kompletten Sonnatg frei und somit Zeit, etwas zu unternehmen. Schon seit längerer Zeit hatten wir geplant, mal ins Museum zu gehen, da wir uns beide sehr für Kunst interessieren und Mumbai ein richtiger Hotspot dafür ist. […]

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Heute ging endlich ein lang ersehnter Wunsch von Mathilde und mir in Erfüllung. Wir hatten nun endlich mal den kompletten Sonnatg frei und somit Zeit, etwas zu unternehmen. Schon seit längerer Zeit hatten wir geplant, mal ins Museum zu gehen, da wir uns beide sehr für Kunst interessieren und Mumbai ein richtiger Hotspot dafür ist.

Also sind wir nun heute nach dem Mittagessen zur National Gallery of Modern Arts gefahren. Die derzeitige Ausstellung dort ist lustigerweise von einem deutschen Künstler. Marcel Odenbach beschäftigt sich in seiner Ausstellung „Stille Bewegungen“ mit der Nachkriegszeit in Deutschland, der Gesellschaft und Krieg und Tradition in anderen Teilen der Welt.

Es ist eine sehr spannende Ausstellung, die uns Beiden sehr gefallen hat. Eines der Highlights war für uns die Collage „Ein Tag am Meer„.

Plakat von „Ein Tag am Meer“

In dem Museum haben wir auch einen Kunststudenten kennengelernt. Er kommt aus Indien und da er zur Zeit in Mumbai wohnt, um zu studieren, konnte er uns weitere Galerien und einen Buchladen zeigen. Er war sehr nett und hat uns auch ein paar Insidertipps gegeben.

Mathilde und ich wollen nun an den Wochenenden die weiteren Museen besuchen und somit auch die indische Kunstszene kennenlernen.

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Station 2: the house of peace – das Boys home https://blogs.donboscovolunteers.de/maggiundmiri/2018/10/21/station-2-the-house-of-peace-das-boys-home/ https://blogs.donboscovolunteers.de/maggiundmiri/2018/10/21/station-2-the-house-of-peace-das-boys-home/#comments Sun, 21 Oct 2018 13:34:20 +0000 http://21557.28 Zugegeben, ich bin kein großer Bushido Fan. Dennoch muss ich ihm recht geben: „Man muss unterscheiden zwischen Theorie und Praxis.“ [1] Ein ganz normaler Tag im Boys home Theoretisch ist der Tagesablauf im Boys home nämlich klar geregelt. Es beginnt um 5Uhr morgens mit einer kalten Dusche, einem kleinen morning prayer, gefolgt von Frühstück und […]

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Zugegeben, ich bin kein großer Bushido Fan. Dennoch muss ich ihm recht geben: „Man muss unterscheiden zwischen Theorie und Praxis.“ [1]

Ein ganz normaler Tag im Boys home

Theoretisch ist der Tagesablauf im Boys home nämlich klar geregelt. Es beginnt um 5Uhr morgens mit einer kalten Dusche, einem kleinen morning prayer, gefolgt von Frühstück und dem Gang zur Schule. Wieder Zuhause angekommen werden um 15Uhr erstmal die hungrigen Mägen gefüllt. Doch für mich fängt das Lernen jetzt erst an. Von Besteck ist hier keine Spur zu sehen. Daher versuchen mir die Jungs jeden Tag aufs Neue beizubringen, wie man mit den Fingern eine Mulde in die klebrigen Beilagen formt, um so die Soup in den Mund zu beförden, ohne dabei (wie ich) die Hälfte zu verlieren.

Erst die Arbeit, dann das Vergnügen

Im Anschluss daran werden  nach einigen widerwilligen Seufzern die täglichen Hausarbeiten erfüllt und die Kleider gewaschen – ebenfalls per Hand versteht sich.

Während sich die Arbeit endlich dem Ende neigt, steigt die Laune der Jungs wieder. Grund dafür ist die Game time, eine meiner Aufgabenfelder. Für mich gilt wieder: Lernen, Lernen, Lernen. Die Rede ist von Fußball, Basketball und Volleyball, sowie einigen afrikanischen Spielen wie Ludo. Das Ganze funktioniert aber auch andersherum. Ich zeige den Jungs viele Spiele unserer Vorbereitung und schaffe es immer öfter, sie damit vom heiß geliebten Fußball wegzulocken.

Nähert sich einer der Jungs mit einer kleinen, weißen Box, dann wissen wir, die Game time ist vorbei. Zeit für Rosenkranz, Dusche und Abendessen. Das alles spielt sich von 18:00-19:30Uhr ab.

Vom Abiturient zum Lehrer

Weiter geht’s mit meinem zweiten Aufgabenfeld – der Study time. In dieser Zeit sollen die Jungs ihre Hausaufgaben erfüllen und sich auf den kommenden Schultag vorbereiten. Da vor allem die kleineren Jungs noch Probleme mit dem Schreiben und Lesen englischer Wörter haben, schnappe ich mir täglich 3-4 des gleichen Niveaus und lerne mit ihnen spielerisch Englisch, wobei ich mich aufgrund fehlender Zeichenkünste oftmals zum Affen mache. Was soll’s, zumindest ist so für ausreichend Abwechslung und Spaß gesorgt.

*Klingeling, Klingeling*

Study time geschafft. Wir treffen uns noch ein letztes Mal für ein kleines good night gemeinsam in der Hauskapelle, bevor wir uns fix und fertig, „pünktlich“ um 21Uhr ins Bett werfen.

Bei der Zeit, die ich täglich hier verbringe, ist das Boys home nicht nur ein Kinderheim für ghanaische Jungs, sondern inzwischen auch das zweite Zuhause einer deutschen Volontärin.

Etwas eintönig, oder?

So viel zum theoretischen Teil. Praktisch hingegen gleicht kein Tag dem Anderen. Ob durch spontane Truthanjagd, missglückende Baumfäll-Aktionen oder das Backen von gefühlt 600 Brötchen. Langweilig wird es garantiert nie. Eines darf bei all den Tätigkeiten jedoch auf keinen Fall fehlen: Musik! Und wo Musik ist, da wird selbstverständlich getanzt.

Um auch meine dancing-skills an den afrikanischen Standart anzupassen, wurde das Tanzen ein fester Bestandteil des Freitagabends, welchen ich mit Petra, einer tschechischen Volontärin gestalte.

Neben Tanz stehen Musik, indoor games, Improtheater, sowie Story evenings auf dem Programm. Zudem planen wir, Dinge wie einen first aid Abend einzubringen – Dinge, von denen die Jungs auch später noch profitieren können.

Ob wir sie auch für Themen dieser Art begeistern können werden wir noch sehen. Doch bis dahin wird getanzt, bis die Wolken wieder lila sind. [2]

In Liebe, eure Miri 🌞

Asomdwee fie – the house of peace & me

 

 

[1]https://youtu.be/-86Z9tV_FWs
[2]https://youtu.be/CrYYg_atdtk

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Ein paar Eindrücke https://blogs.donboscovolunteers.de/anitainindien/2018/10/21/ein-paar-eindruecke/ Sun, 21 Oct 2018 11:02:25 +0000 http://21526.189 Ich möchte dazu gar nichts Großes schreiben, sondern einfach ein paar Bilder hochstellen, um euch einen besseren Einblick in mein Leben hier zu geben. Genießt sie so wie ich es hier genieße! Im Projekt         Farm         Direkte Umgebung     Abfischen               […]

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Ich möchte dazu gar nichts Großes schreiben, sondern einfach ein paar Bilder hochstellen, um euch einen besseren Einblick in mein Leben hier zu geben.

Genießt sie so wie ich es hier genieße!

Im Projekt

Die Mädels holen fleißig Wasser am Brunnen, wo sie sich und ihre Klamotten auch täglich waschen.

 

Fast alle können hier Haare flechten!!! Gerne flechten uns die Mädels die unterschiedlichsten Frisuren. Sogar die Zehnjährigen schlagen sich nicht schlecht und die Ergebnisse sind wunderschön 🙂 Am liebsten würde ich sie gar nicht mehr aufmachen…

 

Es gibt direkt im Projekt Ananasplantagen. Obwohl die Saison schon vorbei ist, sieht man sie trotzdem noch vereinzelt in den Stauden wachsen – sie schmecken tausendmal besser als Daheim!!!

 

Ein große und wunderschöne Ananasstaude auf dem Weg zur Farm.

 

Farm

Blick auf die Farm und in den weiten Dschungel hinaus

 

Der Schweinestall

 

Die drei hauseigenen Schweine

 

Bananen gibt es hier frisch aus dem Garten. 😉

 

Direkte Umgebung

Solche Häsuer gibt’s hier viele, vor allem inmitten der Reisfelder. Ich vermute, dass sie als Schattenspender während der Arbeit auf dem Feld dienen.

 

Ein Reisfeld ganz in der Nähe. Im Hintergrund sieht man ein indisches Gewächshaus.

 

Abfischen

LeherInnen sowie SchülerInnen halfen schon in den letzten beiden Wochen fleißig nach der Schule mit zu fischen. Auch einige Schwestern zeigten sich sehr motiviert und haben eine Engelsgeduld…

 

Die Mädels durften dann am vergangenen Donnerstag und Freitag auf freiwilliger Basis in den See und mit Netzen und Keschern selber Fischen. Gebadet wird hier mit voller Montur! Nur die Schuhe werden ausgezuogen…

 

Zum „großen Abfischen“, welches einmal jährlich stattfindet, wird der Weiher ein wenig ausgelassen, sodass man schließlich an jeder Stelle stehen kann. Das ist auch gut so, denn hier können nur Wenige richtig schwimmen. Am Rand sieht man den Unterschied des Wasserpegels.

 

Gefischt wird mit einem großen Netz. Alle Freiwilligen helfen mit, sogar drei der Schwestern sind im Wasser!

 

Zuerst in die eine …

 

… dann in die andere Richtung.

 

Der Vorgang des Fischens wurde von mal zu mal geübter und es wurden auch echt viele und teilweise sehr große Fische gefangen. Leider habe ich vom größten Fang kein Bild, aber dieser Fisch war inetwa so groß wie das kleiste Mädchen hier im Internat und die ist sieben Jahre alt.

 

Die Mädels haben Spaß und platschen.

 

Markt in Nongpoh

 

Die Straße, die zum einmal wöchentlich stattfindenden großen Markt in Nongpoh führt. Dort sind auch schon Stände am Straßenrand. Mancher Rikschafahrer wagt es, sich dort ins Chaos zu stürtzen. Die ganzen „Blechdächer“ im Hintergrund gehören zu den einzelnen Ständen des Marktes.

 

Die VerkäuferInnen sitzen meist inmitten ihres Angebotes auf kleinen „indischen Hockern“. Häufig sind mehrere Familienmitglieder zugleich an einem Stand anwesend. In diesem Bild sieht man auch eine Wage, um das frische Gemüse abzuwiegen – ganz ohne Strom oder Batterie.

 

Eine breite Gasse im Markt. Die Atmosphäre dort erinnert mich ein wenig an unseren „Pfingstmarkt“ oder „Christkindelmarkt“ in Benediktbeuern.

 

Rohes Fleisch wird auch hier – wie in Shillong – einfach so an den Ständen verkauft. Dahinter wird teilweise frisch geschlachtet.

 

In der Motorrikscha geht es nach einer gelungenen Shoppingtour auch schon wieder zurück zu den Mädels in den Convent.

 

An dieser Stelle ganz Liebe Grüße
(Inzwischen sind wir übrigens auch in der Lage ohne fremde Hilfe eine Rikscha anzuhalten…)

 

Zu Besuch bei Primus Familie in Umden

Umden ist ein Ortsteil von Nongpoh, liegt allerdings 20 km vom Ortskern an der Hauptstraße entfernt. Dort leben Primus Vater und einige seiner Geschwister, wenn sie denn gerade Zuhause und nicht in einem „Convent“ bzw. „Hostel“ sind oder sonst irgendwie ihrer Berufsausbildung nachgehen. Netter Weise wurden wir am letzten Donnerstag von Primus Vater abgeholt und zu einem sehr leckeren Mittagsessen eingeladen. Anschließend wurden wir von ein paar Geschwistern durchs Dorf geführt. Wir haben das dorfeigene Krankenhaus, die Schule und Kirche besichtigt. Was mir allerdings am meisten gefallen hat, war die „Pfarrerskuh“. Sie ist zwar ein wenig kleiner und zierlicher als die Kühe bei uns daheim, hat aber trotzdem heimatliche Gefühle in mir hervorgerufen. Ich durfte sie sogar mit Bananenblättern füttern und streicheln. 😉 Es war ein sehr gelungener Ausflug! Auch hier ein paar Bilder…

Vroni und ich in der kleinen Kapelle in Primus Haus. Hier wird jeden Abend einmal der Rosenkranz gebetet.

 

Einige von Primus Geschwister, Cousinen und Nachbarskindern (alle konnte ich persönlich nach der kurzen Zeit noch nicht zuordnen)

 

Hier ist auch Primus Vater und sein Haus zu sehen. Es war ein sehr netter Besuch. Wir haben viel gemeinsam gelacht.

 

Die Kirche von Umden

 

Vor der dorfeignenen Kirche

 

Die Kuh des Pfarrers von Umden wird von mir mit einem Bananenblatt gefüttert.

 

Mal wieder eine Competition

Die Mädels vom Convent hier sind in vier Gruppen eingeteilt, die abwechselnd das Beten des Rosenkranzes, die Lesungen und Fürbitten für den Gottesdienst, die Gestaltung der Adoration am Samstagabend oder andere internatsinterne Aktionen vorbereiten. Seit letzter Woche bin ich das fünfzehnte Mitglied der „Sacred Heart Group“. Gestern Abend gab es einen „Wettkampf der einzelnen Gruppen“ im Internat. Sie mussten alle einen Tanz zeigen und einige Auserwählte sollten eine Rede zum Thema „Mary the mother of God“ schreiben und anschließend auch halten. Eine Jury beurteilte das ganze Spektakel und am Ende wurde die Siegergruppe geehrt. Ich glaube die Mädchen hatten ihren Spaß nicht nur bei der Aufführung, sondern auch bei den Vorbereitungen, die ich als neues Gruppenmitglied begleiten durfte. Außerdem freuen sie sich immer sehr, wenn sie sich schick machen und Kostüme anziehen dürfen. Es war eine Freude zuschauen zu dürfen!

Ein Mädchen während ihrer Rede.

 

Sie tanzen begeistert.

 

Zum Glück lieben sie es fotografiert zu werden.

 

Im Anschluss haben wir noch ein paar Bilder gemacht…

 

Wie ihr seht, es geht mir gut!!!

Ich hoffe sie geben euch ein paar Eindrücke von meinem Leben hier in Indien. Es ist so anders, gleichzeitig aber auch so schön. 🙂

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