{"id":207,"date":"2019-12-08T14:26:37","date_gmt":"2019-12-08T13:26:37","guid":{"rendered":"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/emmasblog\/?p=207"},"modified":"2019-12-08T14:26:41","modified_gmt":"2019-12-08T13:26:41","slug":"hochzeit-mal-ganz-anders","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/emmasblog\/2019\/12\/08\/hochzeit-mal-ganz-anders\/","title":{"rendered":"Hochzeit mal ganz anders"},"content":{"rendered":"<p>Letzten Sonntag waren wir auf einer Hochzeit, die mal so ganz anders war als in Deutschland. <br>Eingeladen wurden wir gar nicht vom Brautpaar selber, sondern von einem unserer Pater, der die kirchliche Trauung zelebrieren sollte. Mitte November meinte er zwischen T\u00fcr und Angel, wir sollten uns am 01. Dezember nichts vornehmen, wir w\u00fcrden auf eine traditionelle Hochzeit gehen. Alles klar. Heiraten w\u00fcrden ein Amerikaner und eine Frau, die in Burundi geboren sei, aber deren Familie irgendwann nach Ruanda zog. Und nicht zu vergessen, wir sollen der Familie der Frau Geschenke \u00fcberreichen. Warte, WAS? Wir haben keinen Schimmer von nichts und sollen dann auch noch was machen? Halleluja. Das kann ja was werden.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Erstes Treffen<\/h3>\n\n\n\n<p>Eine Woche vorher trafen wir das Brautpaar zum ersten Mal. Das war vielleicht ein Abenteuer.<br>Nach der Abendandacht er\u00f6ffnete R\u00e9m\u00e9gie uns, dass wir gleich mit R\u00e9my zu den beiden Menschen fahren w\u00fcrden, die in einer Woche heiraten. Alles klar, wann? Wohin? Was machen wir? <br>Ne, das wisse er auch nicht. Nur, dass es nach dem Essen losgehen w\u00fcrde. <br>Essen wir mit den beiden auch? Dann m\u00fcssen wir ja nicht so viel zu Abend essen. <br>Keine Ahnung, meinte er. <br>Na, das kann ja was werden : )<\/p>\n\n\n\n<p>Nach dem Essen kam R\u00e9my dann auch irgendwann wieder nach Hause und wir wollten z\u00fcgig fahren. Es war schon halb neun, also hopp hopp. <br>Los ging es mit einer T\u00fcte Bierflaschen, einer Kiste Bier und einer Kiste Softdrinks. Warum so viel? Ich wei\u00df es nicht. Normalerweise bringt man so viel mit, wie man gedenkt zu trinken. Wer das alles trinken sollte? Ich nicht.<\/p>\n\n\n\n<p>Am Haus angekommen, wurden wir herzlich begr\u00fc\u00dft und dann wurde einfach ein bisschen geschnakt. \u00dcber alles m\u00f6gliche. Amerika, Deutschland, unsere Arbeit und ein (winzig kleines) bisschen \u00fcber die Hochzeit. Es hie\u00df, dass wir traditionelle Kleider tragen w\u00fcrden, uns nicht umziehen m\u00fcssten und das die Kleider so lang sind, dass man die Schuhe nicht sehen kann. Am Sonntag, so erz\u00e4hlte man uns, k\u00e4men wir erst zum Schminken, dann gehe es zur traditionellen Hochzeit, anschlie\u00dfend Mittagessen, kirchliche Trauung, dann nochmal Essen und abschlie\u00dfend Party. <br>Mir wurde viel Kuchen versprochen. H\u00f6h\u00f6, da kommt doch Freude auf ; )<br>Wir verabredeten uns mit Daniel und Betty f\u00fcr den n\u00e4chsten Abend zum Essen &#8211; amerikanisch.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Montag- ein kurzer Besuch<\/h3>\n\n\n\n<p>Wir lie\u00dfen Tags darauf also das Abendessen ausfallen, um dann mit Betty und Dan zu dinieren ; )<br>Ich musste das erste Mal nachts Auto fahren &#8211; also es war erst kurz vor acht, aber trotzdem schon zappenduster. Na ja und die ganzen Radfahrer und Fu\u00dfg\u00e4nger w\u00fcrde ich jetzt nicht gerade als gut zu sehen bezeichnen. Im Gegenteil. Die Motos haben zum Teil kein Licht, von Reflektoren hat man hier noch nie geh\u00f6rt. Es war schon spannend. Zumal die Scheiben beschlugen, also konnte ich wunderbar sehen, was vor mir passierte. Also Fenster runter, Scheibe abwischen. Das kenne ich ja schon von Blitzi &#8211; meinem kleinen Lieblingsauto. Er war mir ein guter Lehrer in vielerlei Hinsicht, und noch ein besserer Begleiter in meinen unz\u00e4hligen Stunden im Auto zwischen Hameln, Reitstall und zu Hause.<\/p>\n\n\n\n<p>Angekommen bei der Wohnung der beiden und ihrer Tochter &#8211; wir waren mit deutscher P\u00fcnktlichkeit um acht da. Ein entscheidender Fehler. Wir setzten uns ins Wohnzimmer, denn die beiden waren noch im Gym. Tja, und dann sa\u00dfen wir da mit dem Kinderm\u00e4dchen, das kein Englisch kann. <br>Ich wusste nicht, dass Zeit so langsam vergehen kann. Nach gef\u00fchlten drei Stunden klingelte Rikes Handy. Betty, die uns leider absagen musste, weil sie noch nicht fertig waren mit Sport machen : ) Jo l\u00e4uft, w\u00fcrde ich sagen. <\/p>\n\n\n\n<p>Also fuhren wir eine halbe Stunde sp\u00e4ter wieder zur\u00fcck. Ohne Abendessen, ohne n\u00e4hrere Informationen \u00fcber das Geschehen am Sonntag. <br>Zum Gl\u00fcck gab&#8217;s noch Brot bei uns, dass wir essen konnten &#8211; mal ein Sandwich zum Abendessen ist auch ganz lecker.<br>Wir hielten fest, das n\u00e4chste Mal fahren wir erst zur verabredeten Zeit los! Unsere Br\u00fcder hatten ihren Spa\u00df als wir ihnen von unserem Erlebnis erz\u00e4hlten. Und im Nachhinein ist es echt ein bisschen lustig. So typisch deutsch &#8211; wir k\u00f6nnen unsere Herkunft einfach nicht leugnen.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Mittwoch- Vorbereitungstreffen<\/h3>\n\n\n\n<p>Mittwoch Mittag beim Abwaschen klingelte auf einmal Rikes Handy &#8211; Betty. Sie wollte einen zweiten Anlauf f\u00fcr ein Abendessen starten. Ob sie uns um viertel vor sechs abholen k\u00f6nnten? <br>Ja, wir fragen mal nach, aber m\u00fcsste eigentlich gehen. <br>Gaspard erlaubte es, zumal die beiden uns abholen und auch wieder nach Hause bringen w\u00fcrden.<\/p>\n\n\n\n<p>Es ging in einen offenen Raum vor einer Bar. Dieses Mal hatten Rike und ich wohlweislich vorher ein Brot gegessen. Die richtige Entscheidung, wie sich ziemlich schnell herausstellen sollte. <br>Nach und nach trudelten immer mehr Menschen ein. Und dann wurde uns er\u00f6ffnet, dass wir an einem Treffen teilnehmen, wo die Leudis mit Verantwortung und vom Organisationsteam zusammenkommen und noch einmal abschlie\u00dfend besprechen, ob alles da sein wird und was f\u00fcr Sonntag noch fehlt. So ein \u00e4hnliches Treffen gab es vorher schon einmal, aber es war das erste f\u00fcr den Br\u00e4utigam.<br>Jo, der hat ungef\u00e4hr genauso viel verstanden wie wir. N\u00e4mlich nischte. Es wurde auf Kinyarwanda gesprochen, damit die \u00e4lteren Menschen folgen konnten. F\u00fcr uns wurden dann ab und zu ein paar Worte \u00fcbersetzt, aber die meiste Zeit sa\u00dfen wir nur da und haben unsere Fanta bzw. Rike ihr Bier getrunken. Kaum war die erste Flasche fast leer, stand schon die n\u00e4chste volle vor uns. Ahhh, der Hunger kam und Rike k\u00e4mpfte mit der zweiten gro\u00dfen Flasche Bier. Also a\u00dfen wir unauff\u00e4llig die Gummib\u00e4rchen, die wir eigentlich als Geschenk mitgenommen hatten ; )<\/p>\n\n\n\n<p>Und wir warteten auf Essen. Das sollte aber nicht mehr kommen. Um neun ging es zur\u00fcck nach Hause. Dort gab es dann wieder Sandwich f\u00fcr uns. Auch gut : )<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Sonntag<\/h3>\n\n\n\n<p>Vielleicht sollte ich ein paar einleitende Worte \u00fcber Hochzeiten hier in Ruanda aufschreiben. <br>Also, die Zeremonien der Hochzeit dauern im Allgemeinen sehr lang und sind mit vielen Traditionen verbunden, die gerade der \u00e4lteren Generation sehr wichtig sind. <br>Die eigentliche Hochzeit besteht aus vier Teilen, wenn ich das richtig verstanden habe. Zuerst gibt es jeweils eine Zeremonie bei der die Frau der Familie des Mannes und andersherum (also Mann bei Familie der Frau) vorgestellt wird. Die Ehen sind wohl meistens nicht arrangiert, trotzdem muss der Mann den Vater der Frau um Erlaubnis bitten, seine Tochter heiraten zu d\u00fcrfen. Beziehung vorher ja, Zusammenleben NEIN! <br>Au\u00dferdem sollte der zuk\u00fcnftige Br\u00e4utigam \u00fcber Geld und ein Haus verf\u00fcgen, in das das Paar nach der Trauung ziehen kann.<\/p>\n\n\n\n<p>Der dritte Teil der Trauung ist die traditionelle und zum Schluss die kirchliche Hochzeit. <br>Einige Monate nach der Hochzeit besuchen \u00fcbrigens die Eltern des Paares das neue Haus, um zu schauen, wie die erste Zeit des Ehelebens funktioniert hat.<br>Scheidung ist prinzipiell erstmal nicht erw\u00fcnscht (das ist sie ja nie, aber hier auch schwer m\u00f6glich). Es sei denn, der Mann ist &#8222;kaputt&#8220;, was die Frau in der ersten Nacht feststellen wird. <br>Oder er verl\u00e4sst sie. Das bedeutet f\u00fcr die Frau ein sehr schweres Leben, denn oft sie wird von der Gesellschaft h\u00e4ufig versto\u00dfen, Arbeit zu finden ist ohnehin schwierig und dann auch noch f\u00fcr die Kinder zu sorgen, macht es zur gro\u00dfen Herausforderung. Wenn die Frau geht, bleiben die Kinder beim Mann &#8211; kein geteiltes Sorgerecht mit geregelten Besuchszeiten versteht sich. Und nat\u00fcrlich sie wird weder von der Gesellschaft noch ihrer Familie akzeptiert. <br>Das nur mal so vorne weg, ist vielleicht ganz spannend zu wissen. Alle Angaben ohne Gew\u00e4hr, ich wei\u00df das alles nur vom H\u00f6ren-Sagen.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Vorbereitungen<\/h4>\n\n\n\n<p>Sonntag morgen klingelte also mein Wecker &#8211; viel zu fr\u00fch, wenn ihr mich fragt, aber so ist das Leben. Unsere Kleider sollten wir eigentlich Samstag Abend mit unserem Bruder abholen, aber da der einfach weg war, wurde das dann nichts. Der Fahrer, der uns morgens abholen sollte, w\u00fcrde sie uns mitbringen, hie\u00df es. Um acht sollte der gute Mann kommen, hie\u00df es. <br>Wir waren um kurz nach acht fertig, ohne Stress, denn wir kennen ja mittlerweile die ruandische P\u00fcnktlichkeit. <br>Gut gest\u00e4rkt wartete abwechselnd einer von uns vorm Tor auf das Auto. Bekleidet mit Sporthose und wei\u00dfem T-Shirt, denn unter den traditionellen Kleidern werden meistens wei\u00dfe oder schwarze Oberteile getragen. Und wir wollten die Hose gegen eine kurze Hose tauschen, sobald wir die Kleider hatten. In unseren Taschen befanden sich allerlei n\u00fctzliche Sachen sowie eine Jeans und Bluse bei mir, ein Kleid bei Rike f\u00fcr&#8217;s Tanzen abends. <\/p>\n\n\n\n<p>Als dann der Fahrer mit knapp 50 Minuten Versp\u00e4tung kam, hatte er unsere Kleider nat\u00fcrlich nicht dabei. Okay, dann geht es eben so los. Angekommen bei Betty und Daniel, wusste keiner wo sich denn unsere Kleider befinden. Also warteten wir einfach ab, was passieren w\u00fcrde. Irgendwann wurden wir aufgefordert ins Nachbarzimmer zu gehen und siehe da, dort lagen die Sets, die am Ende unsere Kleider ergaben. Tja Freunde, ich bin gro\u00df. Das wei\u00df ich und hier wurde es einfach nochmal deutlich.<\/p>\n\n\n\n<p>Als erstes zogen wir die wundersch\u00f6nen Oberteile an. BH-Tr\u00e4ger ab oder ins Oberteil stecken, hie\u00df es. \u00c4hhhh sorry, das h\u00e4lt bei mir nicht?! BH ohne Tr\u00e4ger h\u00e4lt schon nicht und dann noch das Oberteil da dr\u00fcber, das definitiv f\u00fcr anders gebaute Frauen geschnitten ist, als ich es bin! Na ja, ich habe einfach den einen BH-Tr\u00e4ger wieder angebaut als wir angezogen waren. Was ein Schlaufuchs ich doch bin ; )<br>Dann ging das Rockdesaster los. Ich erinnere nochmal daran, es hie\u00df, man sehe die Schuhe nicht wegen langer Kleider. Tja, leider hat man meine Beinl\u00e4nge nicht mit ein berechnet. Ich hatte alle vier R\u00f6cke einmal vor mir, keiner war lang genug. Nicht zu \u00e4ndern w\u00fcrde ich sagen. Also geht&#8217;s wohl mit einem zu kurzen Rock los. Die Birkis konnte man jetzt auch sch\u00f6n sehen, denn hohe Schuhe haben wir nat\u00fcrlich nicht mit und sollten wir ja auch nicht anziehen. H\u00e4tte ich ohnehin nicht. Ich war so schon viel gr\u00f6\u00dfer als alle anderen M\u00e4dchen.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/emmasblog\/wp-content\/uploads\/sites\/21605\/2019\/12\/20191201_0937561-768x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-210\" width=\"398\" height=\"531\" srcset=\"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/emmasblog\/wp-content\/uploads\/sites\/21605\/2019\/12\/20191201_0937561-768x1024.jpg 768w, https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/emmasblog\/wp-content\/uploads\/sites\/21605\/2019\/12\/20191201_0937561-225x300.jpg 225w, https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/emmasblog\/wp-content\/uploads\/sites\/21605\/2019\/12\/20191201_0937561.jpg 960w\" sizes=\"auto, (max-width: 398px) 100vw, 398px\" \/><figcaption>Noch ein T\u00e4sschen Tee bevor es losgeht. Schon fertig angezogen &#8211; meine G\u00fcte, hatte ich Angst zu kleckern. Ich kenne mich und meine Talente doch : )<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>Dann gab&#8217;s noch ein bisschen Tee und Brot, die Augenbrauen wurden geschminkt &#8211; beim Rest passte unsere Hautfarbe nicht zur Schminkfarbe der M\u00e4dels und dann wurde das erste Mal gefotoshootet. Die Emma sollte vor der Kamera posieren. Das hat sie nicht. Drei Fotos sp\u00e4ter und der Teil war abgefr\u00fchst\u00fcckt. Dann ging es auch schon los zur traditionellen Hochzeit, bewaffnet mit Geschenken und in sehr volle Autos gequetscht.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/emmasblog\/wp-content\/uploads\/sites\/21605\/2019\/12\/20191201_1403422-768x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-215\" width=\"435\" height=\"580\" srcset=\"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/emmasblog\/wp-content\/uploads\/sites\/21605\/2019\/12\/20191201_1403422-768x1024.jpg 768w, https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/emmasblog\/wp-content\/uploads\/sites\/21605\/2019\/12\/20191201_1403422-225x300.jpg 225w, https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/emmasblog\/wp-content\/uploads\/sites\/21605\/2019\/12\/20191201_1403422.jpg 960w\" sizes=\"auto, (max-width: 435px) 100vw, 435px\" \/><figcaption>Da sind sie, die beiden wei\u00dfen M\u00e4dchen in traditionellen ruandischen Kleidern : )<br>Ich finde ja, die Kleider erinnern an Tannenb\u00e4ume, aber das passt doch. <br>Erster Advent und Weihnachtsb\u00e4ume &#8211; perfekte Kombi<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Traditionelle Hochzeit<\/h4>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"768\" src=\"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/emmasblog\/wp-content\/uploads\/sites\/21605\/2019\/12\/IMG-20191201-WA00131-4-1024x768.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-225\" srcset=\"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/emmasblog\/wp-content\/uploads\/sites\/21605\/2019\/12\/IMG-20191201-WA00131-4-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/emmasblog\/wp-content\/uploads\/sites\/21605\/2019\/12\/IMG-20191201-WA00131-4-300x225.jpg 300w, https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/emmasblog\/wp-content\/uploads\/sites\/21605\/2019\/12\/IMG-20191201-WA00131-4-768x576.jpg 768w, https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/emmasblog\/wp-content\/uploads\/sites\/21605\/2019\/12\/IMG-20191201-WA00131-4.jpg 1080w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption> Huhh, Selfies! <br>Sehr ihr, die Emma kann \u00fcber alle dr\u00fcber schauen, obwohl die M\u00e4dchen hohe und Emma flache Schuhe tr\u00e4gt ; ) <\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Vor dem Grundst\u00fcck war was los &#8211; Frauen und M\u00e4dchen in traditionellen Kleidern, M\u00e4nner in Anz\u00fcgen, Geschenke und dazwischen M\u00e4dchen, die Taschent\u00fccher-Packungen verteilten. Wir sind dann geschlossen mit Br\u00e4utigam, Trauzeuge, den m\u00e4nnlichen und den anderen beiden weiblichen Begleitern in das Zelt und an die f\u00fcr uns vorgesehenen Tische. Gut, dass wir die M\u00e4dels dabei hatten, die wussten, was zu tun ist. Das war was. Sehr viele Eindr\u00fccke kann ich euch sagen. <br>Die Braut kam (nat\u00fcrlich) zu sp\u00e4t &#8211; fast eine Stunde mussten wir warten. Ihr Vater und der Mann, der die Vaterrolle des Br\u00e4utigams \u00fcbernommen hatte, unterhielten sich auf kinyarwanda, sodass wir nicht allzu viel verstanden &#8211; um nicht mal wieder zu sagen nischte. <br>Als dann die Braut erschien, wurde es ein bisschen spannender und meine M\u00fcdigkeit verzog sich. <\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/emmasblog\/wp-content\/uploads\/sites\/21605\/2019\/12\/20191201_1131201-768x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-217\" width=\"414\" height=\"552\" srcset=\"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/emmasblog\/wp-content\/uploads\/sites\/21605\/2019\/12\/20191201_1131201-768x1024.jpg 768w, https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/emmasblog\/wp-content\/uploads\/sites\/21605\/2019\/12\/20191201_1131201-225x300.jpg 225w, https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/emmasblog\/wp-content\/uploads\/sites\/21605\/2019\/12\/20191201_1131201.jpg 960w\" sizes=\"auto, (max-width: 414px) 100vw, 414px\" \/><figcaption>Da vorne oben auf der B\u00fchne sa\u00dfen sp\u00e4ter Braut, Br\u00e4utigam und Trauzeugen<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/emmasblog\/wp-content\/uploads\/sites\/21605\/2019\/12\/20191201_1227121-1024x768.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-216\" width=\"521\" height=\"391\" srcset=\"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/emmasblog\/wp-content\/uploads\/sites\/21605\/2019\/12\/20191201_1227121-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/emmasblog\/wp-content\/uploads\/sites\/21605\/2019\/12\/20191201_1227121-300x225.jpg 300w, https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/emmasblog\/wp-content\/uploads\/sites\/21605\/2019\/12\/20191201_1227121-768x576.jpg 768w, https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/emmasblog\/wp-content\/uploads\/sites\/21605\/2019\/12\/20191201_1227121-1200x900.jpg 1200w, https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/emmasblog\/wp-content\/uploads\/sites\/21605\/2019\/12\/20191201_1227121.jpg 1280w\" sizes=\"auto, (max-width: 521px) 100vw, 521px\" \/><figcaption>Da kam sie die Braut, rechts in der Mitte zwischen den beiden Jungs.<br>Und sie lief durch den Spalier von Begleiterinnen.<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>Dann hie\u00df es auf einmal, wir m\u00fcssten jetzt die Geschenke \u00fcberreichen. An wen? Egal, immer den M\u00e4dels nach. Und die dirigierten uns in die Mitte des Zeltes und sagten Rike auch, wo sie hin musste, als ihr Auftritt kam. Ich war leider die letzte von uns vieren, die das Geschenk \u00fcberreichen musste, die anderen drei standen schon wieder weiter hinten. Der Trauzeuge sah wohl meine Verwirrung und gab mir Zeichen, was ich tun sollte. <br>Dann ging es noch ein bisschen weiter, bevor es Mittagessen gab. Juhuuu, essen! <\/p>\n\n\n\n<p>Anschlie\u00dfend wurden nochmal Fotos geschossen und dann ging es ins Auto, der Br\u00e4utigam m\u00fcsste sich umziehen, hie\u00df es. Wir m\u00fcssen uns nicht umziehen, hie\u00df es eine Woche vorher. Wir werden den ganzen Tag in traditionellen Kleidern verbringen, hie\u00df es. Tja, nix da. Es zogen sich alle um und erwarteten von uns das Gleiche. Folglich verbrachte Emma als einziges M\u00e4dchen den Rest des Tages in Jeans und Bluse. Herzlichen Gl\u00fcckwunsch zu dieser Meisterleistung Frau Dierkes! War halt nicht mehr zu \u00e4ndern, ich kann mir ja schlecht ein Kleid aus den Rippen schneiden, wie Mama zu sagen pflegt. <\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/emmasblog\/wp-content\/uploads\/sites\/21605\/2019\/12\/20191201_1450141-768x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-218\" width=\"423\" height=\"564\" srcset=\"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/emmasblog\/wp-content\/uploads\/sites\/21605\/2019\/12\/20191201_1450141-768x1024.jpg 768w, https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/emmasblog\/wp-content\/uploads\/sites\/21605\/2019\/12\/20191201_1450141-225x300.jpg 225w, https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/emmasblog\/wp-content\/uploads\/sites\/21605\/2019\/12\/20191201_1450141.jpg 960w\" sizes=\"auto, (max-width: 423px) 100vw, 423px\" \/><figcaption>Tja, dumm gelaufen. Egal, ich kann&#8217;s nicht \u00e4ndern.<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Kirchliche Trauung<\/h4>\n\n\n\n<p>Angesetzt war die kirchliche Zeremonie urspr\u00fcnglich auf 14 Uhr. Schon als wir zum Umziehen gefahren sind, war mir klar, dass wir das niemals schaffen w\u00fcrden. Mussten wir auch nicht, denn die Messe wurde auf 15.15 Uhr verschoben. Das schafften wir (fast). Viertel Stunde zu sp\u00e4t ist ja quasi p\u00fcnktlich, oder?. Leider waren weder Braut noch Br\u00e4utigam da. Als die beiden dann eine weitere viertel Stunde sp\u00e4ter ankamen, ging es trotzdem nicht los. Der Pfarrer fehlte. Wie sagen wir so sch\u00f6n: Bei R\u00e9my wei\u00df man nie. Und das traf mal wieder zu 100% zu. Irgendwann kam auch unser lieber Pater, was nicht hei\u00dft, dass es los ging. Die Messe startete gegen 16.40 Uhr, sch\u00e4tze ich.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/emmasblog\/wp-content\/uploads\/sites\/21605\/2019\/12\/IMG-20191201-WA00611-768x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-219\" width=\"489\" height=\"652\" srcset=\"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/emmasblog\/wp-content\/uploads\/sites\/21605\/2019\/12\/IMG-20191201-WA00611-768x1024.jpg 768w, https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/emmasblog\/wp-content\/uploads\/sites\/21605\/2019\/12\/IMG-20191201-WA00611-225x300.jpg 225w, https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/emmasblog\/wp-content\/uploads\/sites\/21605\/2019\/12\/IMG-20191201-WA00611.jpg 774w\" sizes=\"auto, (max-width: 489px) 100vw, 489px\" \/><figcaption>Braut und Br\u00e4utigam in Outfit 2<br>Das Kleid von ihr war ja mal ein Tr\u00e4umchen! <br>Ein Prinzessinenkleid : ) <\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>Hier ist die Messe quasi ein ganz normaler Sonntagsgottesdienst, in die dann das Ehegel\u00fcbde eingebaut wird. Und die Taufe der Tochter wurde auch gleich noch mit vollzogen. Wobei das arme M\u00e4dchen eher geduscht wurde. Das fand sie echt nicht so lustig, was sie auch lautstark kund tat. In der Kirche hingegen mussten alle \u00fcber das nasse Kind und die ebenfalls nasse Taufpatin lachen.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Predigt wurde halb auf kinyarwanda\/kirundi (die Sprache Burundis, \u00e4hnelt kinyarwanda stark) und halb auf englisch gehalten &#8211; Gott sei Dank oder vielleicht auch eher der Herkunft des Br\u00e4utigams sei Dank? So konnten wir wenigstens Ausschnitte verstehen. <\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Zusammenkunft<\/h4>\n\n\n\n<p>Nach der kirchlichen Trauung ging es zum Fotos machen ins Museum. Dummerweise war es mittlerweile 20 nach sechs. Da ist es hier dunkel. Tja, bl\u00f6d gelaufen w\u00fcrde ich sagen. Im Dunkeln kann man nur so semi-geile Fotos machen, aber da die ganze Trauung fotografiert bzw. gefilmt wurde, war das jetzt nicht mehr sooo tragisch &#8211; meiner Meinung nach. <\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"768\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/emmasblog\/wp-content\/uploads\/sites\/21605\/2019\/12\/IMG-20191201-WA00601-768x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-221\" srcset=\"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/emmasblog\/wp-content\/uploads\/sites\/21605\/2019\/12\/IMG-20191201-WA00601-768x1024.jpg 768w, https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/emmasblog\/wp-content\/uploads\/sites\/21605\/2019\/12\/IMG-20191201-WA00601-225x300.jpg 225w, https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/emmasblog\/wp-content\/uploads\/sites\/21605\/2019\/12\/IMG-20191201-WA00601.jpg 774w\" sizes=\"auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px\" \/><figcaption>Das war ein Spektakel, so viel Lichter und Geblinke \u00fcberall. <br>Da wird man ganz verr\u00fcckt, weil man gar nicht wei\u00df, wohin man zu erst schauen soll.<br>Vor allem, weil sich alles immer bewegt und die Farben ver\u00e4ndert hat.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Anschlie\u00dfend ging es mit mal wieder v\u00f6llig \u00fcberf\u00fcllten Autos zur Reception, wie man es hier nennt. Dort war alles am blinken und leuchten. Halleluja, das k\u00f6nnt ihr euch nicht vorstellen. Ich hab ein Video gemacht, wei\u00df aber leider nicht, wie man das hier rein bekommt. Also glaubt mir, wenn ich sage, es hat mich verr\u00fcckt gemacht. Allzu lange mussten wir es aber nicht ertragen. Es wurden ein paar kurze Reden gehalten, Geschenke \u00fcberreicht, die acht-st\u00f6ckige Torte angeschnitten und anschlie\u00dfend verteilt. Die war zwar nicht so geil wie deutsche Torte, aber durchaus lecker. <\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/emmasblog\/wp-content\/uploads\/sites\/21605\/2019\/12\/20191201_1848391-768x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-220\" width=\"394\" height=\"525\" srcset=\"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/emmasblog\/wp-content\/uploads\/sites\/21605\/2019\/12\/20191201_1848391-768x1024.jpg 768w, https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/emmasblog\/wp-content\/uploads\/sites\/21605\/2019\/12\/20191201_1848391-225x300.jpg 225w, https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/emmasblog\/wp-content\/uploads\/sites\/21605\/2019\/12\/20191201_1848391.jpg 960w\" sizes=\"auto, (max-width: 394px) 100vw, 394px\" \/><figcaption>Das wei\u00dfe Gebilde ist die Torte : )<br>Leider konnte ich kein besseres Foto machen&#8230;<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>Dann war es auch schon wieder vorbei und wir gingen raus. Keine zwei Stunden sp\u00e4ter war das Spektakel zu Ende. Noch ein paar Fotos und dann war mehr oder weniger Schluss. Unser Pater, also R\u00e9my schickte uns mit R\u00e9m\u00e9gie tanzen. <\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/emmasblog\/wp-content\/uploads\/sites\/21605\/2019\/12\/IMG-20191201-WA00591-768x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-226\" width=\"399\" height=\"532\" srcset=\"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/emmasblog\/wp-content\/uploads\/sites\/21605\/2019\/12\/IMG-20191201-WA00591-768x1024.jpg 768w, https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/emmasblog\/wp-content\/uploads\/sites\/21605\/2019\/12\/IMG-20191201-WA00591-225x300.jpg 225w, https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/emmasblog\/wp-content\/uploads\/sites\/21605\/2019\/12\/IMG-20191201-WA00591.jpg 774w\" sizes=\"auto, (max-width: 399px) 100vw, 399px\" \/><figcaption>Wenigstens ein Foto mit dem Brautpaar wollten wir dann aber doch haben. Also noch schnell bevor sie weg waren.<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Tanzen &#8211; oder auch nicht<\/h4>\n\n\n\n<p> Jo, dann mal los. Es ging wieder zu der Location, wo schon die  traditionelle Hochzeit stattgefunden hat. Nur leider war da a) fast nix  los und b) sah es nicht danach aus als w\u00fcrde dort zeitnah Musik gespielt und getanzt werden. Also machten wir es uns auf den St\u00fchlen bequem und warteten ab.  <br> Irgendwann wurden wir in einen Raum gebeten und setzten uns dort hin.  Nebenan waren noch ein paar Menschen, aber es sah immer noch nicht nach Party und tanzen aus.  <\/p>\n\n\n\n<p>Dann wurde dem Bruder klar, dass hier das Treffen nachgestellt wurde, das eigentlich ein paar Monate nach der Hochzeit stattfinden soll. Da die beiden aber in Amerika leben, wird das ein bisschen schwer. Und so wurde es vorgezogen. Blo\u00df keine Tradition auslassen!<br>Es wurde wieder viel geredet &#8211; selbstverst\u00e4ndlich auf kinyarwanda.<\/p>\n\n\n\n<p>R\u00e9m\u00e9gie rief R\u00e9my an, dass wir gerne abgeholt werden m\u00f6chten. Der wollte aber nicht kommen und meinte, wir sollten ein Moto nehmen. <br>Das hielt der eine Vater zwar nicht f\u00fcr die beste Idee, aber manchmal geht&#8217;s halt nicht anders. Das Auto des Brautpaares war n\u00e4mlich dummerweise in der Waschstra\u00dfe und daher nicht verf\u00fcgbar. Egal, also machten wir einen kleinen Abendspaziergang zur Stra\u00dfe, wo uns dann Motos aufsammelten und nach Hause brachten.<\/p>\n\n\n\n<p>Dort hie\u00df es dann, schnell Schminke ab und fluchs ins Bett. Nach diesem anstrengenden und aufregenden Tag war das doch sehr angenehm. Viele neue Eindr\u00fccke, ganz andere Erfahrungen und wieder einen anderen Teil der ruandischen Kultur kennengelernt. Jetzt k\u00f6nnen wir sogar sagen, dass wir bei einer traditionellen Hochzeit waren und dort traditionelle Kleider getragen haben! Juhuuuu!<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"768\" src=\"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/emmasblog\/wp-content\/uploads\/sites\/21605\/2019\/12\/IMG-20191201-WA00081-1024x768.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-222\" srcset=\"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/emmasblog\/wp-content\/uploads\/sites\/21605\/2019\/12\/IMG-20191201-WA00081-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/emmasblog\/wp-content\/uploads\/sites\/21605\/2019\/12\/IMG-20191201-WA00081-300x225.jpg 300w, https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/emmasblog\/wp-content\/uploads\/sites\/21605\/2019\/12\/IMG-20191201-WA00081-768x576.jpg 768w, https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/emmasblog\/wp-content\/uploads\/sites\/21605\/2019\/12\/IMG-20191201-WA00081.jpg 1080w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption>Eins meiner Lieblingsfotos, das wollte ich euch nicht vorenthalten.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Dieses Mal war es ein sehr langer Blogbeitrag, der n\u00e4chste wird daf\u00fcr wohl ein kurzer. Ich hoffe, dass es euch trotzdem gefallen hat. Dieses Mal gibt es auch viele Bilder. Die vers\u00fc\u00dfen das ganze Lesen doch ein bisschen oder? Ich hoffe sehr : )<\/p>\n\n\n\n<p>\u00dcbrigens sind wir seit letztem Dienstag drei Monate von zu Hause weg und seit Donnerstag drei Monate in Rango. Damit ist schon mehr als ein Drittel unserer Zeit hier rum. Ahhhhhh!<br>N\u00e4chste Woche geht&#8217;s mal wieder nach Kigali und von dort aus in den Akagera National Park. Uhhh, Vorfreude ist die sch\u00f6nste Freude!<\/p>\n\n\n\n<p>Bis n\u00e4chste Woche und einen sch\u00f6nen zweiten Adventssonntag!<br>Eure Emma<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Letzten Sonntag waren wir auf einer Hochzeit, die mal so ganz anders war als in Deutschland. Eingeladen wurden wir gar nicht vom Brautpaar selber, sondern von einem unserer Pater, der die kirchliche Trauung zelebrieren sollte. Mitte November meinte er zwischen T\u00fcr und Angel, wir sollten uns am 01. 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