{"id":41,"date":"2012-08-07T19:17:14","date_gmt":"2012-08-07T19:17:14","guid":{"rendered":"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/elisainkenia\/"},"modified":"2012-08-27T13:30:54","modified_gmt":"2012-08-27T13:30:54","slug":"don-bosco","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/elisainkenia\/?page_id=41","title":{"rendered":"Johannes Bosco"},"content":{"rendered":"<h2>\n<div>\n<div><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.donbosco.de\/var\/site_donbosco\/storage\/images\/media\/images\/inhaltsbilder\/don-bosco\/642-1-ger-DE\/Don-Bosco.jpg\" alt=\"\" \/><\/div>\n<\/div>\n<\/h2>\n<p><a id=\"eztoc384_1_2\" name=\"eztoc384_1_2\"><\/a><\/p>\n<h2>Jugend<\/h2>\n<p>Johannes Bosco stammt aus \u00e4rmsten, b\u00e4uerlichen Verh\u00e4ltnissen: Geboren am  16. August 1815 in Becchi, einem kleinen Ort bei Turin, wird er bereits  mit zwei Jahren Halbwaise. Seine Mutter Margareta muss alleine drei  S\u00f6hne ern\u00e4hren, erzieht sie aber trotz der kr\u00e4ftezehrenden t\u00e4glichen  M\u00fchen in einem tief verwurzelten Glauben. So lernt Johannes schon als  kleiner Junge, auf Gott zu vertrauen und in ihm w\u00e4chst der Wunsch,  Priester zu werden.<\/p>\n<p>Doch die Zeit, in die er hineingeboren ist, macht dieses Vorhaben nicht  leicht: Europaweit beginnen sich Nationalstaaten zu formieren, es  geschieht ein Umbruch in den K\u00f6pfen \u2013 auch bei der italienische  Bev\u00f6lkerung. Dieser f\u00fchrt weg von der althergebrachten Vorherrschaft der  F\u00fcrsten und, damit verbunden, der Kirche. Turin ist der Ausgangspunkt  der nationalen Bewegung in Italien und tats\u00e4chlich wird 1860 unter K\u00f6nig  Vittorio Emmanuele Norditalien vereint.<br \/>\nJohannes Bosco darf erst mit neun Jahren beim alten Kaplan im  Nachbardorf Lesen und Schreiben lernen. Aus diesem Jahr ist ein Traum  \u00fcberliefert, der auf seine Berufung hindeutet: Johannes sieht einige  raufende und fluchende Jungen. Er will einschreiten und die Gruppe  auseinanderbringen. Da ert\u00f6nt eine Stimme, die sagt: \u201eNicht mit  Schl\u00e4gen, sondern mit G\u00fcte wirst du sie zu Freunden gewinnen.\u201c Diesen  Grundgedanken legt <a href=\"https:\/\/www.donboscomission.de\/don-bosco\/\">Don Bosco<\/a> f\u00fcr seine sp\u00e4tere P\u00e4dagogik zugrunde.<br \/>\nInspiriert  von seinem Traum gibt Johannes Bosco von da an immer sonntagnachmittags  kleine Vorstellungen mit Zaubertricks und Kunstst\u00fccken im Dorf. Vor  versammelter Bev\u00f6lkerung tr\u00e4gt er zwischendurch die Predigt aus der  Kirche am Vormittag vor und erreicht damit ein noch gr\u00f6\u00dferes Publikum.<\/p>\n<p><a id=\"eztoc384_1_3\" name=\"eztoc384_1_3\"><\/a><\/p>\n<h2>Ausbildung<\/h2>\n<p>Bis Johannes Bosco regelm\u00e4\u00dfig am langersehnten Unterricht teilnehmen  kann, ist er 15 Jahre alt. Die Schule befindet sich einige Kilometer  weit weg von seinem Heimathof und Johannes muss bei einem Schneider  unterkommen. Dort lernt er auch das Schneidern.<br \/>\nAm Ende des Jahres  1830 wechselt er aufs Gymnasium in Chieri. Mit Freunden gr\u00fcndet er den  \u201eClub der Fr\u00f6hlichen\u201c und verbringt eine frohe Zeit im Gymnasium. Mit 20  Jahren tritt er ins Priesterseminar ein. Seine Weihe erfolgt sechs  Jahre sp\u00e4ter, 1841. Als Lebensmotto w\u00e4hlt er: &#8222;Da mihi animas, cetera  tolle&#8220; (Gib mir Seelen, alles andere nimm &#8211; Gen 14,21). Er geht als  Priester nach Turin, eine pulsierende, schnell wachsende Industriestadt  des 19. Jahrhunderts.<\/p>\n<p><a id=\"eztoc384_1_4\" name=\"eztoc384_1_4\"><\/a><\/p>\n<h2>Das Oratorium in Turin<\/h2>\n<p>In der Gro\u00dfstadt Turin lernt Johannes Bosco die Schattenseiten der  Industrialisierung kennen: Viele Jugendliche leben auf der Stra\u00dfe,  suchen vergeblich Arbeit, landen im Gef\u00e4ngnis. Als sich in seinem ersten  Jahr als Priester zuf\u00e4llig ein Stra\u00dfenjunge in seine Sakristei verirrt,  kommt er mit ihm ins Gespr\u00e4ch. Er erkl\u00e4rt ihm, was es mit Gott und dem  Glauben auf sich hat und l\u00e4dt ihn und seine Freunde f\u00fcr die folgende  Woche wieder ein. Bosco beginnt, sich um die Jungen zu k\u00fcmmern, und  verbringt seine Freizeit mit ihnen. Dann f\u00e4ngt er an, sie zu  unterrichten; zun\u00e4chst in Lesen, Schreiben und Katechismus. Im M\u00e4rz 1846  sind es schon 400 Jugendliche, die ihn aufsuchen.<br \/>\nAls Don Bosco endlich R\u00e4ume bekommt, gr\u00fcndet er im Arbeiterbezirk  Valdocoo das &#8222;Oratorium&#8220;, das er unter den Schutz des heiligen Franz von  Sales stellt. Das Oratorium ist ein offenes Haus f\u00fcr junge Menschen,  besonders f\u00fcr die \u00c4rmeren. Ein Haus zum Leben, zum Spielen, zum Lernen  und zum Ein\u00fcben des Glaubens. Sp\u00e4ter gr\u00fcndet Don Bosco Lehrwerkst\u00e4tten,  Volks-, Latein- und Berufsschulen, schlie\u00dft Ausbildungsvertr\u00e4ge ab und  sammelt eine immer gr\u00f6\u00dfer werdende Schar von Helfern um sich. Seine  Mutter, Margareta Bosco, \u00fcbernimmt die Organisation des Haushalts.<br \/>\nDie Haltung der italienischen Bev\u00f6lkerung gegen\u00fcber der Kirche bleibt in  der zweiten H\u00e4lfte des 19. Jahrhunderts unver\u00e4ndert negativ \u2013 Don Bosco  sieht sich einigen Attentatsversuchen ausgesetzt, bleibt jedoch jedes  Mal unverletzt.<br \/>\nMit seinem Erziehungsstil und seiner pastoralen  Praxis, die sich auf die Vernunft, die Religion und die  Liebensw\u00fcrdigkeit (Pr\u00e4ventivsystem &#8211; P\u00e4dagogik der Vorsorge) gr\u00fcndet,  f\u00fchrt er die Jugendlichen zur Reflexion, zur Begegnung mit Christus und  zum apostolischen, gesellschaftlichen und beruflichen Engagement.  Au\u00dferdem setzt er sich bei Arbeitgebern beispielsweise gegen die  Pr\u00fcgelstrafe und f\u00fcr das Recht auf Freizeit ein.<\/p>\n<p><a id=\"eztoc384_1_5\" name=\"eztoc384_1_5\"><\/a><\/p>\n<h2>Die Ordensgemeinschaft der <a href=\"https:\/\/www.donboscomission.de\/don-bosco\/erbe\/\">Salesianer Don Boscos<\/a><\/h2>\n<p>Schlie\u00dflich tragen sein breites Engagement und sein diplomatisches  Talent Fr\u00fcchte: Don Bosco ist als Vermittler zwischen Staat und Kirche  gefragt, verkehrt sowohl im Vatikan, als auch in Ministerien. Dadurch  kann er 1848, im Jahr der Revolution, verhindern, dass sein Oratorium  geschlossen wird.<br \/>\nEine Ordensgr\u00fcndung war zu dieser Zeit eine heikle Angelegenheit.  Dennoch sucht er unter seinen Jugendlichen die besten Mitarbeiter f\u00fcr  sein Werk aus und ruft 1859 die \u201eGesellschaft des Heiligen Franz von  Sales\u201c ins Leben \u2013 die Salesianer Don Boscos waren geboren.<br \/>\nZusammen mit der heiligen Maria Dominika Mazzarello gr\u00fcndet er das  Institut der T\u00f6chter Mariens, der Hilfe der Christen  (Don-Bosco-Schwestern). Schlie\u00dflich entsteht zusammen mit engagierten  Laien die Vereinigung der Salesianischen Mitarbeiter zur Unterst\u00fctzung  des Erziehungswerks f\u00fcr die Jugendlichen. Er nimmt so neue  Apostolatsformen in der Kirche vorweg.<br \/>\nDon Bosco stirbt nach  lebenslangem Einsatz f\u00fcr die Jugend mit 72 Jahren am 31. Januar 1888 in  Turin. Am Ostersonntag 1934 wird er von Papst Pius IX. heilig  gesprochen. Anl\u00e4sslich der Hundertjahrfeier seines Todes erkl\u00e4rt Papst  Johannes Paul II. ihn zum &#8222;Vater und Lehrer der Jugend&#8220;. Sein Grab  befindet sich heute in der Maria-Hilf-Basilika in Turin.<\/p>\n<p>Quelle:<\/p>\n<p>http:\/\/www.donbosco.de\/Wir-ueber-uns\/Don-Bosco<\/p>\n<table border=\"0\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"2\" width=\"100%\">\n<tbody>\n<tr>\n<td valign=\"top\"><\/td>\n<td valign=\"top\"><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Jugend Johannes Bosco stammt aus \u00e4rmsten, b\u00e4uerlichen Verh\u00e4ltnissen: Geboren am 16. August 1815 in Becchi, einem kleinen Ort bei Turin, wird er bereits mit zwei Jahren Halbwaise. Seine Mutter Margareta muss alleine drei S\u00f6hne ern\u00e4hren, erzieht sie aber trotz der kr\u00e4ftezehrenden t\u00e4glichen M\u00fchen in einem tief verwurzelten Glauben. 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