Elias in Bolivien https://blogs.donboscovolunteers.de/elias-in-bolivien/ let`s go! Tue, 30 Jan 2024 04:06:21 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=7.0 Happy Campamento! https://blogs.donboscovolunteers.de/elias-in-bolivien/2024/01/30/happy-campamento/ https://blogs.donboscovolunteers.de/elias-in-bolivien/2024/01/30/happy-campamento/#respond Tue, 30 Jan 2024 04:06:20 +0000 https://blogs.donboscovolunteers.de/elias-in-bolivien/?p=51 Liebe Unterstützer, Helfer und Freunde, ich hoffe, ihr hattet alle einen guten Rutsch ins neue Jahr und eine schöne Weihnachtszeit. Mein Jahr 2024 hat mit dem Campamento (Zeltlager) begonnen. Zur Erklärung: Campamento ist eine Art Ferienlager. Wir verbrachten 10 Tage in der Natur an einem weit entfernten Ort. San Carlos, der Ort des Camps, 3 […]

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Liebe Unterstützer, Helfer und Freunde,

ich hoffe, ihr hattet alle einen guten Rutsch ins neue Jahr und eine schöne Weihnachtszeit. Mein Jahr 2024 hat mit dem Campamento (Zeltlager) begonnen. Zur Erklärung: Campamento ist eine Art Ferienlager. Wir verbrachten 10 Tage in der Natur an einem weit entfernten Ort. San Carlos, der Ort des Camps, 3 Stunden nördlich von Santa Cruz, war sehr klein. Ich habe die Freude der Kinder gespürt, nun 10 Tage eine abwechslungsreiche und spannende Zeit zu haben. Jeden Tag machten wir Ausflüge oder spielten Gesellschaftsspiele draußen und drinnen. Wir haben zusammen gegessen, geschlafen und gelebt. Mir persönlich hat es sehr viel Spaß gemacht, weil ich die Kinder besser kennengelernt habe. Aber auch umgekehrt sie mich. Ich bin oft von dem Lärm und dem Geschrei der Jungs aufgeweckt worden, das war neu. Manchmal nicht so schön. Denn ein Junge meiner Gruppe hat immer um kurz vor sieben sein Handtuch auf den Boden geschmissen. Da habe ich mir gedacht, komm, das habe ich auch gemacht, als ich in dem Alter war. Also kein Stress. Auf der anderen Seite waren die Jungs auch echt süß, weil sie mich aufgeweckt haben mit ihrem Flüstern „Ist Elias schon wach“ „Oh schau mal wie Elias schläft noch lass ihn aufwecken“. Das war super einzigartig und toll!

Das Campamento hat mich sehr nachdenklich gemacht über das Schöne im Leben und wie ich es wertschätzen kann. Ich glaube, diese Gedanken kamen, weil ich die Begeisterung der Kinder und auch diesen Ort der Ruhe gespürt habe. Nachts beim Zähneputzen in den unglaublich weiten Sternenhimmel zu schauen, war wirklich schön.

Außerdem erinnerte mich das Camp an Freizeiten, die ich selbst in Deutschland geleitet habe, wie das Kinderzeltlager mir der Evangelischen Jugend oder Einfach Leben mit dem Aktionszentrum Benediktbeuern. Nach einem Jahr Pause bin ich immer noch motiviert, bei diesen Freizeiten Verantwortung zu übernehmen.

Rückblickend haben sich die vielen Kontakte gelohnt. Die bessere Vernetzung kann ich für meine Arbeit positiv nutzen.

Ich danke allen, die sich die Zeit genommen haben, meine Worte zu lesen.

Einen wundervollen Tag euch noch!

Peace out

Elias

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Arbeitstag https://blogs.donboscovolunteers.de/elias-in-bolivien/2023/10/25/arbeitstag/ https://blogs.donboscovolunteers.de/elias-in-bolivien/2023/10/25/arbeitstag/#respond Wed, 25 Oct 2023 01:01:24 +0000 https://blogs.donboscovolunteers.de/elias-in-bolivien/?p=42 Buenas!Ihr wollt sicher wissen, wie ein Tag bei mir aussieht. Ich kann sagen, dass es teilweise ähnlich ist wie in meiner Schulzeit. Der Tag beginnt um 6:50. Das ist lustigerweise genau die Zeit, zu der ich in der Schule aufstehen musste. Also bin ich daran gewöhnt. Dann mache ich mich kurz frisch und gehe zur […]

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Buenas!
Ihr wollt sicher wissen, wie ein Tag bei mir aussieht. Ich kann sagen, dass es teilweise ähnlich ist wie in meiner Schulzeit. Der Tag beginnt um 6:50. Das ist lustigerweise genau die Zeit, zu der ich in der Schule aufstehen musste. Also bin ich daran gewöhnt. Dann mache ich mich kurz frisch und gehe zur Arbeit. Wenn ich ankomme, sind die meisten Kinder schon wach und spielen auf dem Fußballplatz. Im Hogar Don Bosco gibt es drei Gruppen. Ich bin bei den Miguel Magones (9-14 Jahre alt) eingesetzt, die als die anspruchsvollste Gruppe im Hogar gilt. Kinder, die verschlafen in den Dormitorios (Schlafräumen) herumhängen, werden dann von uns Educadores in den Comedor, den Speisesaal, geschickt. Wenn dann alle im Comedor sind wird gemeinsam gebetet. Die Volontäre also Felix und ich (Felix seine Gruppe die Kleinen sind auch immer beim Essen dabei) gehen in die Küche um das Frühstück zu holen. Nachdem wir gemeinsam gegessen haben, räumen die Educadores die Tische ab und bringen das Geschirr in die Küche zum Abwaschen und zum Abschluss wird noch einmal gebetet. Mit vollem Magen sollen die Kinder dann ihren persönlich zugeteilten Ofeciio (Aufgabe) machen. Der Anfang fällt manchen Kindern schwer, deshalb müssen wir die Kinder dann ermutigen, ihre Arbeit zu machen, und natürlich unterstützen wir sie dabei. Zum Beispiel fegen einige Kinder den Hof, andere befreien den Garten von Müll und wieder andere räumen die Salas (Arbeitsräume) auf. Um halb neun geht es weiter mit den Hausaufgaben. Jede Gruppe geht in ihre Sala und wird dort von uns betreut. Normalerweise machen sie dort Tarea(Hausaufgaben). Wenn die Hausaufgaben fertig sind, spiele ich mit den Kindern Karten, löse Kreuzworträtsel oder unterhalte mich einfach mit ihnen. Ab 10 Uhr gibt es die Merienda, den Vormittagssnack. Da gibt es immer leckeres, saftiges Obst wie Mandarinen, Wassermelonen oder Mangos. Nach einer kurzen Pause steht Fußball auf dem Programm. Das macht immer viel Spaß, auch wenn sie nach ihren eigenen Regeln spielen und es auch darum geht, sich einen Platz zu erkämpfen. In dieser Zeit bin ich auch für meine Gruppe verantwortlich. Ab und zu gehen wir gegen halb zwölf in die Sala und arbeiten 45 Minuten. Oder es wird weiter Fußball gespielt. Danach gibt es Mittagessen. Es ist das gleiche Spiel wie beim Frühstück, wir Volontäre geben nach dem Gebet das Essen aus, essen gemeinsam, räumen ab und beten zum Schluss. Ab 14.00 Uhr gehen die Kinder in die Schule. Aber davor müssen sie sich noch fertig machen. Also duschen die Kinder und ich habe die Aufgabe, ihnen Shampoo zu geben. Eine vermeintlich einfache Aufgabe, könnte man meinen, aber die Kinder kommen zu einem und sagen nur „Shampoo“. Das finde ich ein bisschen befremdend. Da habe ich mir gesagt, mach dir die Aufgabe, den Kindern das Shampoo zu geben, indem du „Bitte/Por Favor“ und „Danke/Gracias“ sagst. Am besten in einem ganzen Satz. Die meisten schaffen das auf Nachfrage. Einige kommen direkt mit perfekten Sätzen auf mich zu und wieder andere wollen meine Extrawünsche nicht und gehen beleidigt unter die Dusche. In Schuluniform holen die Kinder ihre Schulsachen in den Salas ab. Meine Aufgabe ist es, die Räume auf- und abzuschließen. Wenn die Kinder in der Schule sind, habe ich noch eine Stunde Dienst. In der Zwischenzeit ist die ältere Gruppe von der Schule zurückgekommen, mit den anderen Educadores passen wir dann in der Sala auf sie auf, während parallel die älteren Jungs ihre Tarea machen. Den Rest des Tages haben wir Freizeit und können ihn gestalten wie wir wollen. Sport, Einkaufen, Kochen, Putzen, Entspannen und Ausflüge sind die üblichen Dinge, die ich in meiner Freizeit mache. Im Vergleich zu Deutschland ähnelt sich der klassische Tag schon, aber wenn man genauer hinschaut, sind die Menschen die, die einen Tag ausmachen und das ist hier deutlich anders. Jeder Junge hat seine Geschichte.

Aber ich bin sehr zufrieden damit und merke die bolivianische Kultur in meiner Arbeit, was ich toll finde. Jeder das hier liest soll einen wunderschönen Tag haben und ich danke euch das ihr meinen Gedanke Aufmerksamkeit schenkt.

Viele Grüße,

Elias

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vamos! https://blogs.donboscovolunteers.de/elias-in-bolivien/2023/10/07/vamos/ https://blogs.donboscovolunteers.de/elias-in-bolivien/2023/10/07/vamos/#respond Sat, 07 Oct 2023 18:34:45 +0000 https://blogs.donboscovolunteers.de/elias-in-bolivien/?p=35 hola amigos! Jetzt, wo ich den Blog schreiben kann, nutze ich die Gelegenheit, meine Gedanken und Erfahrungen mit euch zu teilen.Ich hoffe es geht euch allen gut!Ich bin nun schon seit drei Wochen in Santa Cruz. Kaum zu glauben, wie schnell die Zeit vergeht. Ich erinnere mich noch gut an den emotionalen Abreisetag und die […]

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hola amigos!

Jetzt, wo ich den Blog schreiben kann, nutze ich die Gelegenheit, meine Gedanken und Erfahrungen mit euch zu teilen.
Ich hoffe es geht euch allen gut!
Ich bin nun schon seit drei Wochen in Santa Cruz. Kaum zu glauben, wie schnell die Zeit vergeht. Ich erinnere mich noch gut an den emotionalen Abreisetag und die Verabschiedung. Nach der Ankunft ging alles ganz schnell und jetzt sitze ich hier.
Prägend waren am Anfang und sind immer noch die Micros (die Busse). Die fahren aber ganz anders als in Deutschland. Man hebt einfach die Hand und steigt ein. Zum Aussteigen sagst du „para por favor“ und so kann man im Grunde überall aussteigen. Dafür zahlst du 2 Bolivianos (0,28€). easy Irgendwie hat mir das geholfen anzukommen, weil die Leute ein unkompliziertes Gefühl vermitteln.
In den letzten Tagen ist es so, dass gerade eine Grippewelle durch Santa Cruz geht und so wurden wir Volontäre (ich auch ohh nein) teilweise angesteckt. Aber das wird schon.
Karl konnte aus diesem Grund auch nicht beim gestrigen Ausflug dabei sein. Wir waren in den „Lomas de Arena“ 12KM südlich von Santa Cruz. Das kleine Naturschutzgebiet zeichnet sich durch seine Wanderdünen ausgetrockneten Fluss aus. Als wir mit dem Micro dort ankamen, erwartete uns ein 7km langer Marsch durch die Natur zu den Dünen. Ich kann euch sagen, bei 33C° und Sonnenschein ist das anstrengend. Gott sei Dank hatten wir genug Wasser dabei. Die ganze Zeit hat uns eine Frau begleitet, die uns den Weg gezeigt hat. Sie hat uns erzählt, dass es hier Tiger gibt. Da war die Anspannung bei einigen von uns groß. Bei mir auch, aber ich fand das cool. Denn Tiger sind meine Lieblingstiere. Spoiler: Tiger haben wir leider nicht gesehen, dafür aber Faultiere. Nach ein paar Stunden Wandern sind wir an den Dünen angekommen und Anna ist erst mal die Dünen hochgerannt. Wir sind ihr dann gefolgt. Oben war es extrem. Die aufgewirbelten Sandkörner sind einem gegen die Beine geschossen und es hat fast weh getan. Hier ein Video. hahaha

Dann haben wir uns einen schattigen Platz zum Essen gesucht und ein netter Herr hat uns auf sein Grundstück gelassen. Wir durften sogar in den Pool springen, was eine angenehme Abkühlung war. Der Rückweg ging dann erstaunlich schnell und am Ende hat uns spontan ein Lastwagen die letzten Kilometer mitgenommen. Den Tag haben wir mit einer von Karl gekochten Bolognese ausklingen lassen.
Schöner Tag wie ich finde!

Bis zum nächsten mal chichos!

Peace out,

elias

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hola mundo! https://blogs.donboscovolunteers.de/elias-in-bolivien/2023/09/27/hallo-welt/ https://blogs.donboscovolunteers.de/elias-in-bolivien/2023/09/27/hallo-welt/#comments Wed, 27 Sep 2023 11:17:13 +0000 https://blogs.donboscovolunteers.de/elias-in-bolivien/?p=1 Der Beitrag hola mundo! erschien zuerst auf Elias in Bolivien .

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