{"id":70,"date":"2025-11-04T11:30:53","date_gmt":"2025-11-04T10:30:53","guid":{"rendered":"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/dueaukoue\/?p=70"},"modified":"2026-03-14T14:33:05","modified_gmt":"2026-03-14T13:33:05","slug":"bonne-arrivee-au-togo","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/dueaukoue\/2025\/11\/04\/bonne-arrivee-au-togo\/","title":{"rendered":"Bonne arriv\u00e9e au Togo !"},"content":{"rendered":"<h2 class=\"wp-block-heading\"><em><strong>22.10.2025<br>7:55<\/strong><\/em><\/h2>\n\n\n\n<p><em>Jetzt bin ich schon fast drei Wochen hier in Togo. Genauer gesagt, 19 Tage. Eigentlich gar nicht so lang. Aber es ist soooo viel schon passiert!<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em>Vorweg noch eine kleine Anmerkung: Ich beschreibe hier meine SUBJEKTIVE Wahrnehmung und nat\u00fcrlich habe ich die Tendenz, eher die Dinge zu erz\u00e4hlen, die anders sind als bei uns, auch wenn vieles sehr \u00e4hnlich ist. Behaltet das bitte beim Lesen im Hinterkopf.<\/em><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Bonne arriv\u00e9e \u00e0 Lom\u00e9 !<\/h2>\n\n\n\n<p>Am 3. Oktober bin ich in Lom\u00e9, Togos Hauptstadt, gelandet. Am Flughafen dann Geld wechseln (die W\u00e4hrung hier ist Franc CFA und 650 Francs entsprechen 1 Euro), Visa-Kontrolle, durch den Zoll und dann nach drau\u00dfen. &#8222;Willkommen im Gew\u00e4chshaus&#8220;, dachte ich mir, als ich die T\u00fcr \u00f6ffnete. Kurz stand ich etwas verloren herum, lie\u00df mir direkt eine SIM-Karte andrehen (wahrscheinlich viel zu teuer, aber gut) und entdeckte dann die beiden Salesianer, die mich abholten. P\u00e8re Samuel und Fr\u00e8re Victor sind beide aus der Gemeinschaft aus Kara angereist. Allerdings nicht extra, um mich abzuholen, sondern wegen der Beerdigung der Mutter eines Mitbruders, wie sie mir auf dem Weg zur Maison <a href=\"https:\/\/www.donboscomission.de\/don-bosco\/\">Don Bosco<\/a>, unserer Unterkunft, erz\u00e4hlten.<\/p>\n\n\n\n<p><br>Dort bekamen wir von allen Seiten ein herzliches &#8222;Bonne arriv\u00e9e&#8220; zu h\u00f6ren, uns wurden direkt unsere Zimmer gezeigt und dann gab es erst einmal etwas zu essen. Reis mit Tomatenso\u00dfe, Fisch und &#8222;Piment&#8220;, also scharfer Gew\u00fcrzpaste aus Chili. Und mit scharf meine ich richtig, richtig scharf. Mir hat ein Teel\u00f6ffel f\u00fcr meine komplette Portion gereicht und ich bin noch nicht einmal besonders empfindlich. Zu trinken gab es leckeren Mango-Ananas-Saft.<br>Gut ges\u00e4ttigt ging ich dann ins Bett.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"768\" src=\"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/dueaukoue\/wp-content\/uploads\/sites\/21746\/2025\/11\/20251003_224819-1024x768.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-75\" srcset=\"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/dueaukoue\/wp-content\/uploads\/sites\/21746\/2025\/11\/20251003_224819-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/dueaukoue\/wp-content\/uploads\/sites\/21746\/2025\/11\/20251003_224819-300x225.jpg 300w, https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/dueaukoue\/wp-content\/uploads\/sites\/21746\/2025\/11\/20251003_224819-768x576.jpg 768w, https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/dueaukoue\/wp-content\/uploads\/sites\/21746\/2025\/11\/20251003_224819-900x675.jpg 900w, https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/dueaukoue\/wp-content\/uploads\/sites\/21746\/2025\/11\/20251003_224819.jpg 1280w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Erstes Essen in Togo mit Fr\u00e8re Victor (links) und P\u00e8re Samuel (rechts)<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Das Fr\u00fchst\u00fcck am n\u00e4chsten Morgen hat mich \u00fcberrascht, weil es so europ\u00e4isch war: Baguette, Margarine, Schokocreme und f\u00fcr uns G\u00e4ste sogar Wurst und K\u00e4se. Fasziniert hat mich auch, wie viele junge Salesianer da in einem Speisesaal sa\u00dfen. Auf meine Frage hin wurde mir gesagt, dass momentan 68 (!) Salesianer dort wohnen. Das liegt daran, dass dort die Post-Novizen leben und in der Uni gleich nebenan studieren. Trotzdem: 68 sind schon eine ganze Menge.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Gartenarbeit aus Langeweile<\/h2>\n\n\n\n<p>Vormittags war ich auf mich gestellt. Mir war langweilig. Also beschloss ich, in den Garten zu gehen. Da dort gerade lauter Salesianer am Arbeiten waren, machte ich spontan mit. Eine sehr gute Entscheidung, weil ich so direkt mit den Leuten ins Gespr\u00e4ch kam. Ich wurde immer wieder f\u00fcr mein gutes Franz\u00f6sisch und meine Arbeitsf\u00e4higkeit gelobt. F\u00fcr mich war es sehr lustig, dass sie ehrlich \u00fcberrascht waren, als ich ihnen versicherte, dass es nicht das erste Mal in meinem Leben sei, dass ich Pflanzen goss. Das musste n\u00e4mlich ziemlich viel getan werden mangels Regen &#8211; obwohl gerade Regenzeit war. Dann bepflanzten wir ein neues Salatbeet. <\/p>\n\n\n\n<p>Anschlie\u00dfend wurden bei einem Baum mit einer Machete mehrere \u00c4ste (ca. 15 cm Durchmesser) abgeschlagen. Ich fragte warum. &#8222;Um die Wespennester wegzuschlagen&#8220;, war die Antwort. Erst da fielen mir die kleinen Nester der sehr gro\u00dfen Wespen auf. Gr\u00f6\u00dfer als Hornissen waren die! Zusammen schleppten wir die \u00c4ste (nat\u00fcrlich mit geb\u00fchrendem Abstand zu den Wespennestern) raus aus dem kleinen Garten und warfen sie auf einen Haufen im gro\u00dfen Garten hinterm Haus.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"768\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/dueaukoue\/wp-content\/uploads\/sites\/21746\/2025\/11\/20251004_103659-768x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-76\" srcset=\"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/dueaukoue\/wp-content\/uploads\/sites\/21746\/2025\/11\/20251004_103659-768x1024.jpg 768w, https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/dueaukoue\/wp-content\/uploads\/sites\/21746\/2025\/11\/20251004_103659-225x300.jpg 225w, https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/dueaukoue\/wp-content\/uploads\/sites\/21746\/2025\/11\/20251004_103659-900x1200.jpg 900w, https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/dueaukoue\/wp-content\/uploads\/sites\/21746\/2025\/11\/20251004_103659.jpg 960w\" sizes=\"auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Die Zeit verging wie im Flug und schon war es Zeit f\u00fcr das Mittagsgebet und das anschlie\u00dfende Essen. Obwohl ich viel getan hatte und das Essen sehr lecker war, a\u00df ich nicht besonders viel. Die Hitze machte mich eher m\u00fcde als hungrig. Zum Gl\u00fcck war nach dem Mittagessen Zeit f\u00fcr ein kleines Mittagsschl\u00e4fchen. Und zum Gl\u00fcck gab es in meinem Zimmer einen Ventilator, der f\u00fcr ertr\u00e4gliche Temperaturen sorgte. Das hei\u00dft, die Temperatur war eigentlich gar nicht so sehr das Problem. Vielmehr war es die hohe Luftfeuchtigkeit und dass nicht einmal ein leichtes L\u00fcftchen wehte. Jedenfalls war ich dankbar f\u00fcr den Ventilator.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Gro\u00dfe Trauer und gro\u00dfe Freude<\/h2>\n\n\n\n<p>Um 14:00 Uhr versammelten wir uns, um zum Trauergottesdienst f\u00fcr die Mutter von P\u00e8re Paul zu fahren.<br>Es war ein sch\u00f6ner Gottesdienst, alles war sehr feierlich. Die meisten Leute trugen traditionelle Gew\u00e4nder und waren richtig schick angezogen. Ich, die noch nicht an meine schicken Kleider ganz unten in meinem Rucksack rangekommen war, war massiv underdressed. Aber gut.<\/p>\n\n\n\n<p><br>Obwohl der Gro\u00dfteil der Messe auf \u00c9w\u00e9 (der lokalen Sprache) stattfand, konnte ich dem Geschehen dank der \u00fcberall gleichen katholischen Litugie halbwegs folgen. Und ich nutzte die Zeit, in der ich sowieso nichts verstand (z.B. Lesung und Predigt), um mich in der Kirche umzuschauen. Da sa\u00dfen 121 Leute. Bei einem Trauergottesdienst f\u00fcr eine 90-J\u00e4hrige. Bei uns w\u00e4re das h\u00f6chstwahrscheinlich nicht der Fall. Allerdings spielt hier der Glaube auch insgesamt eine viel gr\u00f6\u00dfere Rolle. So hei\u00dfen bespielsweise viele L\u00e4den &#8222;Dieu b\u00e9nit&#8220; (Gott segnet), &#8222;Dieu est grand&#8220; (Gott ist gro\u00df) oder auch &#8222;Tout \u00e0 Dieu&#8220; (&#8222;Alles geh\u00f6rt Gott&#8220;).<\/p>\n\n\n\n<p><br>Nach dem Trauergottesdienst &#8211; bzw. nachdem wir nach dem Trauergottesdienst noch eine ganze Weile uns mit allen m\u00f6glichen Leuten unterhalten haben &#8211; sind P\u00e8re Samuel, Fr\u00e8re Victor und ich dann weiter zur Hochzeit vom Cousin von P\u00e8re Samuel. Also die beiden Extreme innerhalb weniger Stunden. Erst traurig feierlich, dann ausgelassen fr\u00f6hlich. Beides total spannend.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Ein Hoch auf das Hochzeitspaar<\/h2>\n\n\n\n<p>Als wir in den Festsaal kamen, sah vieles aus wie bei uns: Runde Tische mit wei\u00dfen Tischdecken und edlem Gedeck, wei\u00dfe Stoffe als Wanddekoration, darauf wei\u00dfe Blumen. Was ich so jedoch nicht aus Europa kannte, war das Podest am Kopfende des Saales. Darauf stand ein Tisch in U-Form, an dem in der Mitte das Hochzeitspaar, daneben ihre Eltern und weitere Ehreng\u00e4ste, sa\u00dfen.<\/p>\n\n\n\n<p><br>P\u00e8re Samuel war einer der Ehreng\u00e4ste und wurde direkt von einem Kellner an seinen Platz gef\u00fchrt. Wir bekamen erst einen Platz hinten in der Ecke zugewiesen, wurden jedoch kurz darauf vor allen Leuten ganz nach vorne in die Mitte umgesetzt. Fr\u00e8re Victor und mir war die ganze Aufmerksamkeit ziemlich unangenehm. Wir kannten ja nicht einmal die Namen des Brautpaares und sollten dann im Mittelpunkt ihrer Feier stehen? Komisches Gef\u00fchl. Gleichzeitig empfanden die Menschen es, glaube ich, als gro\u00dfe Ehre, dass wir da waren und wollten das eben auch zum Ausdruck bringen.<\/p>\n\n\n\n<p><br>Die Stimmung war toll: Gutes Essen (Vorspeise: verschiedene Salate; Hauptspeise: Reisk\u00fcchlein, Fufu, Erdnussso\u00dfe, Tomatenso\u00dfe, gegrillter Fisch und Fleischspie\u00dfe; Nachtisch: Hochzeitstorte), eine Live-Band und immer wieder zwischen den G\u00e4ngen Tanzeinheiten.<br>\u00dcber meine Versuche, mitzutanzen, wurde herzlich gelacht und dann zeigten sie mir einige Tanzschritte. Ich tat mein Bestes. Gut war es immer noch nicht, aber wir hatten unseren Spa\u00df zusammen.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"768\" src=\"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/dueaukoue\/wp-content\/uploads\/sites\/21746\/2025\/11\/20251004_195120-1024x768.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-78\" srcset=\"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/dueaukoue\/wp-content\/uploads\/sites\/21746\/2025\/11\/20251004_195120-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/dueaukoue\/wp-content\/uploads\/sites\/21746\/2025\/11\/20251004_195120-300x225.jpg 300w, https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/dueaukoue\/wp-content\/uploads\/sites\/21746\/2025\/11\/20251004_195120-768x576.jpg 768w, https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/dueaukoue\/wp-content\/uploads\/sites\/21746\/2025\/11\/20251004_195120-900x675.jpg 900w, https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/dueaukoue\/wp-content\/uploads\/sites\/21746\/2025\/11\/20251004_195120.jpg 1280w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Mit Fr\u00e8re Victor auf der Hochzeit<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-group is-vertical is-layout-flex wp-container-core-group-is-layout-8cf370e7 wp-block-group-is-layout-flex\">\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Pl\u00f6tzlich Teil der Zeremonie <\/h2>\n\n\n\n<p>Pl\u00f6tzlich war das Brautpaar verschwunden. Gerade als ich fragen wollte, warum, kamen sie wieder. Sie hatten sich umgezogen. Jetzt trug die Braut nicht mehr Wei\u00df, sondern ein buntes Kleid, das aus dem gleichen Stoff gen\u00e4ht war wie der Anzug des Br\u00e4utigams. Vorneweg liefen die Brautjungfern, hinter dem Paar die Eltern der beiden. Und so zogen sie tanzend bis in die Mitte des Saales ein. Dort wurde dem Hochzeitspaar ein Schal umgelegt (ebenfalls aus dem Stoff ihrer Gew\u00e4nder) und die beiden tanzten nur zu zweit.<br>Allerdings nicht f\u00fcr lange, schnell schlossen sich G\u00e4ste an. <\/p>\n\n\n\n<p>Eine richtige Tanzfl\u00e4che gab es \u00fcbrigens nicht, es wurde einfach der freie Platz zwischen den Tischen genutzt.<br>Mir wurde eine Konfetti-Kanone (mit Spielzeug-Euros als Konfetti) in die Hand gedr\u00fcckt und ich sollte es \u00fcber den beiden Geld regnen lassen. Ich stellte mich allerdings ziemlich bl\u00f6d an und es klappte erst nach mehreren Versuchen.<br>Sp\u00e4ter, als die Torte angeschnitten wurde, sollte ich eine Champagnerflasche \u00f6ffnen. Gleiches Problem. Zum Gl\u00fcck waren alle sehr nachsichtig mit mir!<br>Die Torte selbst konnte ich leider nicht probieren, denn direkt nach dem Anschneiden gingen wir.<\/p>\n\n\n\n<p>Abends schickte ich eine neunmin\u00fctige Sprachnachricht an Gladys. Ich war gerade einmal 26 Stunden im Land und hatte schon so viel erlebt, was ich ihr (und jetzt euch) unbedingt erz\u00e4hlen wollte!<\/p>\n<\/div>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Sonntag hei\u00dft Messe<\/h2>\n\n\n\n<p>Der n\u00e4chste Tag war ein Sonntag und Sonntag hei\u00dft Messe.<br>Der Gottesdienst war wirklich sch\u00f6n, weil er so lebendig war. Die jungen Salesianer hatten die Lieder schon die ganze Woche ge\u00fcbt, sangen mehrstimmig und begleiteten sich dabei selbst auf dem Klavier, E-Gitarre, E-Bass, Schlagzeug, Trommeln und mehr. Das war schon sehr beeindruckend!<br>Ich h\u00e4tte gerne mitgesungen, aber leider gibt es hier kein Gotteslob, sodass man, wenn man das Lied nicht auswendig kennt, nur mitklatschen kann. Ein gro\u00dfes Problem ist das allerdings nicht, da viele Leute die Lieder kennen und da viel das Prinzip &#8222;erst Vors\u00e4nger, dann alle&#8220; genutzt wird.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Beerdigung &#8211; Feier des Lebens<\/h2>\n\n\n\n<p>Nachmittags fuhren wir dann zur Beerdigung von P\u00e8re Pauls Mutter (die, f\u00fcr die der Trauergottesdienst am Vortag stattgefunden hatte).<br>Ich war zun\u00e4chst irritiert, als P\u00e8re Samuel das Auto parkte und meinte, wir seien angekommen, denn es war weit und breit kein Friedhof zu sehen. Stattdessen war ein in einer Seitenstra\u00dfe ein Pavillon aufgebaut. Darunter standen mehrere Stuhlreihen f\u00fcr die G\u00e4ste. Drei Reihen links, drei rechts, den Blick auf die Mitte gerichtet.<br>Dort stand stand ein Tisch, an dem ein \u00e4lterer Herr sa\u00df. Bevor sie sich setzten, gingen die G\u00e4ste zu ihm und gaben ihm Geld. F\u00fcr die Finanzierung der Beerdigung, wie mir erkl\u00e4rt wurde. Er nahm das Geld jedes Mal mit einer kleinen Verbeugung an, nahm dann sein Mikro in die Hand und verk\u00fcndete, wer gerade wie viel gegeben hatte und welcher Familie die Person angeh\u00f6rte.<\/p>\n\n\n\n<p><br>Die Familienzugeh\u00f6rigkeit konnte man auch an der Kleidung erkennen. Mitglieder einer Familie trugen denselben Stoff, wie eine Art Uniform. Der eigene Twist wurde dann durch den Schnitt reingebracht.<\/p>\n\n\n\n<p>Es wurde getrommelt und dazu getanzt, die Stimmung war fast schon ausgelassen und \u00fcberhaupt nicht traurig. &#8222;Wir feiern ihr langes und erf\u00fclltes Leben&#8220;, erkl\u00e4rte mir der Salesianer neben mir. &#8222;Wenn jemand erst im hohen Alter stirbt, ist das ein Grund zur Freude. Stirbt jedoch eine junge Person, findet die Beerdigung in einem kleineren Rahmen und deutlich schneller nach dem Ableben der Person statt (sie war n\u00e4mlich bereits einen Monat zuvor verstorben). Und da wird auch nicht getanzt und gefeiert, da gibt es einen Trauergottesdienst, es geht auf den Friedhof und das war&#8217;s dann.&#8220;<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Tanzend zum Begr\u00e4bnis <\/h2>\n\n\n\n<p>Nach einiger Zeit trugen T\u00e4nzer den Sarg aus dem Haus und machten sich auf den Weg zum Friedhof. Genau da begann der Platzregen. Innerhalb k\u00fcrzester Zeit war ich komplett durchn\u00e4sst. War aber nicht schlimm, es war ja trotzdem warm.<br>Das eigentliche Begr\u00e4bnis fand auf einem kleinen Friedhof statt und unterschied sich nicht wesentlich von Begr\u00e4bnissen bei uns.<\/p>\n\n\n\n<p>Der anschlie\u00dfende Empfang fand bei den Don-Bosco-Schwestern statt. Wieder \u00fcberraschten mich die Leute mit ihrer Gastfreundschaft, mir wurde direkt angeboten, dass ich bei meinem n\u00e4chsten Aufenthalt in Lom\u00e9 bei ihnen unterkommen k\u00f6nne.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Welche Sprachen sprichst du?<\/h2>\n\n\n\n<p>Ein Gespr\u00e4ch bei dem Empfang hat mich sehr nachdenklich gestimmt, daher m\u00f6chte ich hier noch kurz davon erz\u00e4hlen, auch wenn es nichts mit der Beerdigung zu tun hat. Dazu muss ich kurz ausholen: Ich werde oft gefragt, woher ich komme und wie viele Sprachen ich spreche. Ich antworte dann: &#8222;Ich bin Deutsche, komme aber aus Br\u00fcssel und ich spreche Deutsch, Franz\u00f6sisch, Englisch und ein bisschen Niederl\u00e4ndisch.&#8220; Viele Leute sind dann sehr beeindruckt. So. Das ist in Europa nicht anders.<br>ABER: Als ich den einen Salesianer dann zur\u00fcckfragte, wie viele Sprachen er spreche, meinte er: &#8222;Nur eine, nur Franz\u00f6sisch.&#8220;<br>Dass das nicht stimmte, hatte ich jedoch wenige Minuten zuvor mit eigenen Ohren geh\u00f6rt, als er mit einem Mann \u00c9w\u00e9 gesprochen hatte. Also sprach ich ihn darauf an. Die Antwort:<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-pullquote\"><blockquote><p>Das z\u00e4hlt nicht, das ist ja meine Muttersprache.<\/p><\/blockquote><\/figure>\n\n\n\n<p>Mich hat dieser Satz sehr betroffen gemacht, denn er zeigt, wie sehr sich koloniales Gedankengut verfestigt hat und wie viel Selbstbewusstsein den Leuten auch heute noch durch dieses Gedankengut genommen wird. Blo\u00df weil eine Sprache nicht europ\u00e4isch ist, wird sie von vielen als weniger wertvoll angesehen. Nicht von allen, wohlgemerkt, und viele z\u00e4hlen mir auch die westafrikanischen Sprachen auf, die sie k\u00f6nnen. Ich wei\u00df auch nicht, ob er das nur zu mir gesagt hat, weil ich aus Europa komme und er davon ausging, dass F\u00dcR MICH nur europ\u00e4ische Sprachen z\u00e4hlen oder ob er bei jemand anderem auch so reagiert h\u00e4tte. Keine Ahnung. Das Gespr\u00e4ch ging auch noch weiter und wir haben uns intensiv \u00fcber Sprache und ihre Rolle in einer Kultur, \u00fcber das Aussterben von Regionalsprachen &#8211; in Deutschland wie in Togo &#8211; und vieles mehr unterhalten.<\/p>\n\n\n\n<p><br>Dennoch ist dieser Satz &#8222;Das z\u00e4hlt nicht, das ist meine Muttersprache&#8220; mir am st\u00e4rksten im Ged\u00e4chtnis geblieben.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Und jetzt noch an den Strand<\/h2>\n\n\n\n<p>Dieses eher bedr\u00fcckende Thema soll jedoch nicht das Ende dieses Eintrags darstellen, der Sonntag ist schlie\u00dflich noch nicht vorbei. Zum kr\u00f6nenden Abschluss unserer Zeit in Lom\u00e9 (am n\u00e4chsten Tag stand die Weiterreise an) hatte P\u00e8re Samuel n\u00e4mlich versprochen, mit Fr\u00e8re Victor und mir an den Strand zu gehen. Wobei wir unter &#8222;an den Strand gehen&#8220; sehr unterschiedliche Dinge verstehen. Wir gingen n\u00e4mlich in ein Restaurant und a\u00dfen dort Pizza. Es war durchaus lecker und die Musik, die der DJ auflegte war gut, aber man konnte das Meer nur h\u00f6ren und nicht sehen. <\/p>\n\n\n\n<p>Auf meine Bitte hin fuhren wir also anschlie\u00dfend woanders hin, um tats\u00e4chlich das Meer zu sehen. Fehlanzeige. Erst nach vier oder f\u00fcnf Versuchen fanden wir endlich einen Ort, an dem ich endlich die F\u00fc\u00dfe ins Wasser halten konnte. Wie im Film breiteten wir alle drei die Arme aus und jubelten.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><em><strong>03.11.2025<br>11:53<\/strong><\/em><\/h2>\n\n\n\n<p><em>Das war also mein erstes Wochenende in Togo. Seitdem ist nat\u00fcrlich schon wieder unglaublich viel passiert und ich komme mit dem Berichten gar nicht mehr hinterher.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><br><em>Genau einen Monat bin ich jetzt schon hier und ich bin total gl\u00fccklich. Ich mag die Arbeit mit den Kindern, ich verstehe mich sehr gut mit den Salesianern und noch besser mit Gladys. Die Hitze ist momentan ertr\u00e4glich, das Essen schmeckt lecker und heute konnte ich sogar ausschlafen. Nur den Blog lasse ich schleifen, weil ich einfach keine Zeit daf\u00fcr habe bzw. wenn ich Zeit habe, dann habe ich keine Lust. Man kennt&#8217;s. Aber ich gebe mir M\u00fche, ihr Lieben!<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em>Auch diesmal freue ich mich \u00fcber eure Kommentare: Fragen, Anregungen, Updates, was bei euch gerade so los ist &#8211; immer her damit!<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em>Und ganz besonders freue ich mich nat\u00fcrlich auch \u00fcber eure finanzielle Unterst\u00fctzung! An dieser Stelle nochmal vielen Dank an alle, die bereits gespendet haben und vielen Dank im Voraus f\u00fcr die Unterst\u00fctzung, die noch kommt! Zum Spenden k\u00f6nnt ihr einfach <a href=\"https:\/\/www.donboscomission.de\/volontariat\/2025\/spenden\/christine\">hier<\/a> klicken. Danke!<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>22.10.20257:55 Jetzt bin ich schon fast drei Wochen hier in Togo. Genauer gesagt, 19 Tage. Eigentlich gar nicht so lang. Aber es ist soooo viel schon passiert! 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