{"id":338,"date":"2026-04-17T10:11:13","date_gmt":"2026-04-17T08:11:13","guid":{"rendered":"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/dueaukoue\/?p=338"},"modified":"2026-04-17T10:11:15","modified_gmt":"2026-04-17T08:11:15","slug":"zwischenseminar-2-0-unser-erster-urlaub","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/dueaukoue\/2026\/04\/17\/zwischenseminar-2-0-unser-erster-urlaub\/","title":{"rendered":"Zwischenseminar 2.0 &#8211; Unser erster Urlaub"},"content":{"rendered":"<h2 class=\"wp-block-heading\">Endlich mal so richtig Urlaub<\/h2>\n\n\n\n<p>Nun war also das Zwischenseminar vorbei. Zumindest offiziell, denn da wir fast alle sowieso noch Urlaub in Ghana machen wollten, beschlossen die anderen kurzerhand, sich bei Quirin, Katja, Gladys und mir dranzuh\u00e4ngen.<\/p>\n\n\n\n<p>Also fuhren wir nach dem eigentlichen Abschluss des Seminars und einem Abstecher in die China Mall, der angesichts des schier unendlichen Sortiments deutlich l\u00e4nger dauerte als geplant (wir kauften alle Mitbringsel f\u00fcr unsere Kinder), mit dem Uber (!) zum African Vibrations Hostel, unserer Unterkunft in Accra.<\/p>\n\n\n\n<p>Schon bei der Ankunft im Hostel machte sich bei mir der Hunger bemerkbar &#8211; umso gl\u00fccklicher war ich dann, als wir uns kurze Zeit sp\u00e4ter zu einer Pizzeria aufmachten. Ihr h\u00e4ttet mal unsere Gesichter sehen sollen, als die ersten Pizzen gebracht wurde &#8211; wir waren im siebten Himmel! Echte Pizza (wir hatten das Lokal sogar von einem Italiener empfohlen bekommen)!<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"768\" src=\"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/dueaukoue\/wp-content\/uploads\/sites\/21746\/2026\/04\/1000032910-1024x768.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-457\" srcset=\"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/dueaukoue\/wp-content\/uploads\/sites\/21746\/2026\/04\/1000032910-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/dueaukoue\/wp-content\/uploads\/sites\/21746\/2026\/04\/1000032910-300x225.jpg 300w, https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/dueaukoue\/wp-content\/uploads\/sites\/21746\/2026\/04\/1000032910-768x576.jpg 768w, https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/dueaukoue\/wp-content\/uploads\/sites\/21746\/2026\/04\/1000032910-900x675.jpg 900w, https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/dueaukoue\/wp-content\/uploads\/sites\/21746\/2026\/04\/1000032910.jpg 1280w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Nach der Pizza in dem viel zu sehr heruntergek\u00fchlten Restaurant (10 \u00b0C) konnten wir uns bei der Outdoor-Karaoke-Bar, zu der wir anschlie\u00dfend gingen, wieder aufw\u00e4rmen. Wobei man korrekterweise &#8222;Bar mit Live-Musik&#8220; sagen m\u00fcsste, denn das Karaoke-Niveau war unglaublich gut. So gut, dass wir uns zun\u00e4chst gar nicht trauten, selbst zu singen. Als wir uns schlie\u00dflich aufgerafft und auf ein Lied geeinigt hatten, war die Liste leider bereits geschlossen, sodass die restlichen Besucher von unserer Gesangseinlage verschont blieben. Der Abend war trotzdem wundersch\u00f6n: Wir spielten gem\u00fctlich Karten, unterhielten uns, genossen die gute Stimmung und mein Bissap (Hibiskussaft) schmeckte au\u00dferordentlich gut.<\/p>\n\n\n\n<p>Der einzige Negativpunkt dieses Abends war der Abschied von Henry, der am n\u00e4chsten Tag zur\u00fcck in den Senegal fliegen w\u00fcrde. Schade, dass du nicht beim restlichen Urlaub dabei sein konntest!<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Nach Europa gebeamt<\/h2>\n\n\n\n<p>Am n\u00e4chsten Morgen lie\u00dfen wir es gem\u00fctlich angehen. W\u00e4hrend die Jungs noch schliefen, gingen wir M\u00e4dchen brunchen. F\u00fcr mich gab es eine Art Flammkuchen. Es war nicht ganz das, was ich mir vorgestellt hatte, aber definitiv sehr lecker.<\/p>\n\n\n\n<p>Nach dem Essen schauten wir nach Souvenirs und ich kaufte mir ein richtig h\u00fcbsches Armband. Dann fuhren wir mit dem Uber weiter zur Accra Mall. Es h\u00e4tte jedoch genauso gut das Woluw\u00e9 Shopping Centre oder das City2 in Br\u00fcssel sein k\u00f6nnen. Gleicher Aufbau, gleiche L\u00e4den. Zusammen mit Marlene sprang ich im Decathlon auf dem Mini-Trampolin, mit Leonie stand ich vor Lovisa herum und wartete, bis die anderen sich endlich entschieden hatten. <\/p>\n\n\n\n<p>Ich f\u00fchlte mich nach Europa katapultiert und das war nicht nur ein befremdliches, sondern sogar ein richtig unheimliches Gef\u00fchl. In diesem Moment hatte ich richtig Angst vor meiner R\u00fcckkehr nach Europa. Bei meiner Ankunft in Togo war der Kulturschock irgendwie ausgeblieben. Klar, es sah anders aus und zwischendurch denke ich mir immer wieder &#8222;wo bin ich hier eigentlich gelandet?&#8220;, aber ich hatte schon erwartet, dass es ungewohnt sein w\u00fcrde und mich darauf eingestellt. Anders in Accra. Zum ersten Mal verstand ich, was mit Kulturschock \u00fcberhaupt gemeint ist. Die Autobahnkreuze, das Hochhaus gegen\u00fcber von unserem Hostel und jetzt das Einkaufszentrum &#8211; irgendwie war es alles zu viel. Ich war echt froh, als wir wieder drau\u00dfen waren!<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Agbogbloshie<\/h2>\n\n\n\n<p>Es war auch h\u00f6chste Zeit, denn wir waren mit Ulla und Gregor zu einer F\u00fchrung durch Agbogbloshie verabredet und eh schon sp\u00e4t dran. Dass es dann auch noch Stau gab und wir obendrein von Google Maps an den falschen Ort gelotst wurden, machte das Chaos komplett. Letzteres bemerkten wir jedoch erst, als das eine unserer beiden Taxis bereits wieder weggefahren war, sodass wir uns zu acht in den F\u00fcnfsitzer quetschen mussten &#8211; plus Fahrer. Der war jedoch sehr nett und verst\u00e4ndnisvoll und verlangte nicht einmal etwas f\u00fcr die Extrafahrt.<\/p>\n\n\n\n<p>Agbogbloshie oder auch Old Fadama ist ein Slum im Nordwesten Accras, in dem mehr als 40 000 Menschen leben. Weltweit bekannt wurde Agbogbloshie als weltweit gr\u00f6\u00dfte Elektroschrott-M\u00fcllkippe und damit als einer der giftigsten Orte der Welt. Offiziell wurde die M\u00fcllkippe 2021 plattgemacht, aber das hat nicht wirklich etwas an der Situation vor Ort ver\u00e4ndert. Jetzt findet die Suche nach verwertbaren Rohstoffen halt dezentral ein bisschen \u00fcberall im Viertel statt, es sind aber dennoch unglaublich viele Leute damit besch\u00e4ftigt, den giftigen M\u00fcll auseinanderzunehmen. <\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"768\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/dueaukoue\/wp-content\/uploads\/sites\/21746\/2026\/04\/1000033139-768x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-458\" srcset=\"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/dueaukoue\/wp-content\/uploads\/sites\/21746\/2026\/04\/1000033139-768x1024.jpg 768w, https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/dueaukoue\/wp-content\/uploads\/sites\/21746\/2026\/04\/1000033139-225x300.jpg 225w, https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/dueaukoue\/wp-content\/uploads\/sites\/21746\/2026\/04\/1000033139-900x1200.jpg 900w, https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/dueaukoue\/wp-content\/uploads\/sites\/21746\/2026\/04\/1000033139.jpg 960w\" sizes=\"auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>&#8222;Den M\u00fcll&#8220;, schreibe ich hier so unbeteiligt. Dabei m\u00fcsste ich richtiger &#8222;unseren M\u00fcll&#8220; sagen, denn der Gro\u00dfteil des Elektroschrotts kommt aus Amerika und Europa. Was bei uns wegen Giftstoffen nicht normal entsorgt werden darf, stellt die Lebensgrundlage etlicher Familien hier dar. \u00dcberall im Viertel wird damit gearbeitet, dazwischen wird gekocht, gespielt, gelacht und geweint &#8211; kurz gesagt: gelebt. Die Ausfuhr von giftigem M\u00fcll in L\u00e4nder, in der die korrekte Entsorgung nicht gew\u00e4hrleistet werden kann, ist \u00fcbrigens durch das von 191 L\u00e4ndern (USA bisher nicht) und der Europ\u00e4ischen Union ratifizierte Basler \u00dcbereinkommen seit 1989 verboten.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Die Kleider des toten wei\u00dfen Mannes<\/h2>\n\n\n\n<p>Bevor wir jedoch den Elektroschrott sahen, f\u00fchrten uns Grace, eine Sozialarbeiterin, die selbst in Old Fadama aufgewachsen ist, und ihre Schwester Blessing \u00fcber den Textilmarkt. Es ist der gr\u00f6\u00dfte Markt f\u00fcr Secondhand-Kleidung in ganz Westafrika. Hier kommen die Container mit den &#8222;Kleidern des toten wei\u00dfen Mannes&#8220;, wie die \u00dcbersetzung des Namens dieses Marktes hei\u00dft, an. Wobei es sich nat\u00fcrlich nicht wirklich um die Kleider von Toten handelt, sondern vielmehr um Sachen, die zur\u00fcckgeschickt oder bis Ende der Saison nicht verkauft wurden oder auch um den Inhalt von Altkleidercontainern. Die Kleidung kommt in riesigen in Plastik (wieder M\u00fcll!) eingewickelten Paketen an. Diese werden dann von H\u00e4ndlern auf gut Gl\u00fcck gekauft (man sieht ja nicht, was drin ist) und nach Brauchbarkeit sortiert. Etwa vierzig Prozent der Kleidung wird weiterverkauft, der Rest landet auf der M\u00fcllkippe, wie Grace mir erkl\u00e4rte.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-1 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex\">\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"768\" data-id=\"459\" src=\"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/dueaukoue\/wp-content\/uploads\/sites\/21746\/2026\/04\/1000033137-1024x768.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-459\" srcset=\"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/dueaukoue\/wp-content\/uploads\/sites\/21746\/2026\/04\/1000033137-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/dueaukoue\/wp-content\/uploads\/sites\/21746\/2026\/04\/1000033137-300x225.jpg 300w, https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/dueaukoue\/wp-content\/uploads\/sites\/21746\/2026\/04\/1000033137-768x576.jpg 768w, https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/dueaukoue\/wp-content\/uploads\/sites\/21746\/2026\/04\/1000033137-900x675.jpg 900w, https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/dueaukoue\/wp-content\/uploads\/sites\/21746\/2026\/04\/1000033137.jpg 1280w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Ein LKW voll Altkleider<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"768\" height=\"1024\" data-id=\"460\" src=\"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/dueaukoue\/wp-content\/uploads\/sites\/21746\/2026\/04\/1000033133-768x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-460\" srcset=\"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/dueaukoue\/wp-content\/uploads\/sites\/21746\/2026\/04\/1000033133-768x1024.jpg 768w, https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/dueaukoue\/wp-content\/uploads\/sites\/21746\/2026\/04\/1000033133-225x300.jpg 225w, https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/dueaukoue\/wp-content\/uploads\/sites\/21746\/2026\/04\/1000033133-900x1200.jpg 900w, https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/dueaukoue\/wp-content\/uploads\/sites\/21746\/2026\/04\/1000033133.jpg 960w\" sizes=\"auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px\" \/><\/figure>\n<\/figure>\n\n\n\n<p>Eine Szene hat sich besonders in mein Gehirn eingebrannt: Zwischen all dem gesch\u00e4ftigen Treiben war ein gro\u00dfes Loch im Boden. Die Kanalisation, die meist unter den B\u00fcrgersteigen aus Beton verl\u00e4uft, war ge\u00f6ffnet worden. In diesem Loch stand ein Mann und hievte den Unrat aus der Kanalisation. Dieser t\u00fcrmte sich bereits zu einem kleinen schwarzen H\u00fcgel auf, der furchtbar stank. Der Gro\u00dfteil des Abfalls war nicht mehr zu erkennen, aber ganz unten ragte der \u00c4rmel eines Kinder-T-Shirts hervor &#8211; es war wohl einmal rosa gewesen.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Arbeiter, der zum Schutz lediglich bedeckende Kleidung und ein Tuch vor dem Mund trug, war selbst von oben bis unten von dem schwarzen Schlamm getr\u00e4nkt und ich fragte mich, wie er den Gestank wohl abends loswerden w\u00fcrde. Wahrscheinlich gar nicht. Ob er wohl den Gestank genauso schlimm fand wie ich? Oder bemerkte er ihn gar nicht mehr? Ich wei\u00df gar nicht, was ich schlimmer finde.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Leben von und im M\u00fcll<\/h2>\n\n\n\n<p>Vom Textilmarkt ging es weiter in den eigentlichen Slum. Bevor wir weitergingen, bekamen wir noch folgende Anweisung: &#8222;Ber\u00fchrt die D\u00e4cher nicht, die meisten stehen unter Strom.&#8220; In diesem Moment war ich ziemlich froh, klein zu sein!<\/p>\n\n\n\n<p>Wir \u00fcberquerten einen Fluss, der jedoch l\u00e4ngst nicht mehr als solcher zu erkennen war, weil seine Oberfl\u00e4che komplett von M\u00fcll bedeckt war. Dazu liefen wir \u00fcber eine H\u00e4ngebr\u00fccke. Auf der anderen Seite angekommen, blieben wir kurz stehen und ich konnte mich wieder genauer umschauen. Um uns herum waren richtige M\u00fcllberge. Und auf dem M\u00fcll hatten Menschen ihre H\u00e4user gebaut. Der M\u00fcll ist im wahrsten Sinne des Wortes ihre Lebensgrundlage. Grace meinte bei einem Berg, er sei seit ihrer Kindheit auf das Sechsfache gewachsen und auf die Frage, ob ihr das keine Angst mache, antwortete sie: &#8222;Nein, warum?&#8220;<\/p>\n\n\n\n<p>W\u00e4hrend wir so dastanden und auf was auch immer warteten, freundete Quirin sich direkt mit einer Gruppe kleiner Kinder an, was wir alle total niedlich fanden. (Du wirst mal ein toller Papa, mein Lieber!) Einerseits war es voll sch\u00f6n, Quirin mit den Kindern zu sehen, andererseits tut es mir im Herzen weh, dass sie unter diesen Umst\u00e4nden aufwachsen m\u00fcssen. Diese Familien haben es wirklich schwer!<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Hoffnungstr\u00e4ger<\/h2>\n\n\n\n<p>Dennoch habe ich den Slum nicht als schwerm\u00fctig empfunden. Ja, hier gibt es wahnsinnig viel Leid, aber auch viel Freude. Es ist nicht trostlos, auch hier gibt es Orte und Menschen, die Hoffnungstr\u00e4ger sind. Zu einem dieser Hoffnungstr\u00e4ger, einer Computerschule, ging es dann weiter. Der Weg dorthin war das reinste Labyrinth, bereits nach den ersten Metern gab ich jeglichen Versuch der Orientierung auf.<\/p>\n\n\n\n<p>In der Computerschule k\u00f6nnen die Sch\u00fcler in Abendkurs den Umgang mit Computern, sowie die Basics des Programmierens lernen, um sp\u00e4ter ein Studium oder eine Ausbildung in dem Bereich absolvieren zu k\u00f6nnen. <\/p>\n\n\n\n<p>Dort verabschiedeten wir uns von Ulla und wurden dann zur\u00fcck an unseren Ausgangspunkt gebracht.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Schnipp schnapp, Haare ab<\/h2>\n\n\n\n<p>Nach einem kleinen Abstecher zu einem Kunstmarkt, fuhren wir wieder zur\u00fcck ins Hostel. Dort wurden wir bereits von Katja und Lotte, einer Via-Freiwilligen aus <a href=\"https:\/\/strassenkinder.de\/laender\/afrika\/benin\/\">Benin<\/a>, erwartet.<\/p>\n\n\n\n<p>Marias begr\u00fc\u00dfte Lotte etwa so: &#8222;Hi, wie sch\u00f6n, dich zu sein sehen! Wir schneiden jetzt Christines Haare ab.&#8220; Ihr h\u00e4ttet mal Lottes Gesicht sehen sollen!<\/p>\n\n\n\n<p>Ich hatte schon l\u00e4nger mit dem Gedanken gespielt und an diesem Abend sollte es also geschehen! Maria und Lotte flochten mir kleine Z\u00f6pfchen (ich glaube, die beiden waren noch aufgeregter als ich selbst) und alle durften einen Zopf abschneiden. Dann kam Quirin mit seiner Haarschneidemaschine und rasierte mir einen Avatar-The-Last-Airbender-Strich. Er wollte gerade anfangen, mir die restlichen Haare auch abzurasieren, da gab das bl\u00f6de Teil pl\u00f6tzlich den Geist auf. Da sa\u00df ich nun also mit unregelm\u00e4\u00dfig kurzen Haaren und einem umgekehrten Iro. Auf gar keinen Fall w\u00fcrde ich so vor die T\u00fcr gehen! Also versuchten Leonie, Maria, Marlene und Lotte mit Matildes Haarschneideschere und mit Nagelscheren (!) zu retten, was zu retten war. Sie taten ihr bestes und das Ergebnis war auch den Umst\u00e4nden entsprechend gut, doch zu unserem anschlie\u00dfenden Salsa-Abend zog ich trotzdem lieber ein K\u00e4ppi \u00fcber.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-2 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex\">\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"768\" height=\"1024\" data-id=\"461\" src=\"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/dueaukoue\/wp-content\/uploads\/sites\/21746\/2026\/04\/1000036415-768x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-461\" srcset=\"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/dueaukoue\/wp-content\/uploads\/sites\/21746\/2026\/04\/1000036415-768x1024.jpg 768w, https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/dueaukoue\/wp-content\/uploads\/sites\/21746\/2026\/04\/1000036415-225x300.jpg 225w, https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/dueaukoue\/wp-content\/uploads\/sites\/21746\/2026\/04\/1000036415-900x1200.jpg 900w, https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/dueaukoue\/wp-content\/uploads\/sites\/21746\/2026\/04\/1000036415.jpg 960w\" sizes=\"auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"768\" height=\"1024\" data-id=\"462\" src=\"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/dueaukoue\/wp-content\/uploads\/sites\/21746\/2026\/04\/1000036408-768x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-462\" srcset=\"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/dueaukoue\/wp-content\/uploads\/sites\/21746\/2026\/04\/1000036408-768x1024.jpg 768w, https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/dueaukoue\/wp-content\/uploads\/sites\/21746\/2026\/04\/1000036408-225x300.jpg 225w, https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/dueaukoue\/wp-content\/uploads\/sites\/21746\/2026\/04\/1000036408-900x1200.jpg 900w, https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/dueaukoue\/wp-content\/uploads\/sites\/21746\/2026\/04\/1000036408.jpg 960w\" sizes=\"auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px\" \/><\/figure>\n<\/figure>\n\n\n\n<p>Der Salsa-Abend selbst war super! Wir trafen uns mit weiteren Freiwilligen aus Benin (wie viele seid ihr bitte?!) und tanzten und tanzten und tanzten. Ganz viel Salsa und zwischendurch Line-Dances, die allerdings sehr viel anspruchsvoller als &#8222;Cotton-Eye Joe&#8220; waren.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Abschied von Accra<\/h2>\n\n\n\n<p>Am n\u00e4chsten Tag trafen wir zuf\u00e4llig Elia und seine Familie beim Brunch. Nach dem Essen verabschiedeten wir uns sowohl von ihm als auch Marlene, die zur\u00fcck nach Benin musste und von Maria, Leonie und Lotte, die weiter nach Cape Coast fuhren, w\u00e4hrend es f\u00fcr uns in die Volta-Region nahe der togoischen Grenze ging.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Fahrt war&#8230; abenteuerlich. Letztlich kamen wir aber heil in unserem Hostel in Wli an (danke nochmal f\u00fcrs Krisenmanagement, Quirin) und wurden dort von *\u00dcberraschung* Gregor in Empfang genommen. Er hatte sich n\u00e4mlich dazu \u00fcberreden lassen, auch noch einen Teil seines Urlaubs mit uns zu verbringen.<\/p>\n\n\n\n<p>Irgendwie hatte das Hostel einen Fehler bei der Buchung der Beniner gemacht, weshalb kurzerhand zus\u00e4tzliche Matrazen in unsere Zimmer gelegt wurden und Gladys und Edwin drau\u00dfen in den H\u00e4ngematten unter dem Mangobaum schliefen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Endlich wieder wandern!<\/h2>\n\n\n\n<p>Den Morgen darauf lie\u00dfen wir es ganz gem\u00fctlich angehen und fr\u00fchst\u00fcckten erst in Ruhe, bevor wir zu einer Wanderung aufbrachen. Begleitet wurden wir von Malike, einer ehemaligen Volont\u00e4rin, die ebenfalls durch Ghana reiste.<\/p>\n\n\n\n<p>Wohin die Wanderung gehen sollte? Rauf auf den Mount Afadjato, der mit seinen 587 m der h\u00f6chste Berg Ghanas ist. Der Aufstieg dauerte zwar nur knapp eine Stunde, war aber daf\u00fcr sehr, sehr steil. Am Gipfel angekommen waren wir uns jedoch einig: Das war es wert gewesen! Man hatte einen wirklich tollen Blick!<\/p>\n\n\n\n<p>Dementsprechend dauerte die Fotosession etwas l\u00e4nger als geplant, weshalb wir auch nicht mehr wie eigentlich geplant zum Wasserfall konnten. Das hoben wir uns also f\u00fcr den n\u00e4chsten Tag auf. <\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"768\" src=\"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/dueaukoue\/wp-content\/uploads\/sites\/21746\/2026\/04\/1000033484-1024x768.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-463\" srcset=\"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/dueaukoue\/wp-content\/uploads\/sites\/21746\/2026\/04\/1000033484-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/dueaukoue\/wp-content\/uploads\/sites\/21746\/2026\/04\/1000033484-300x225.jpg 300w, https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/dueaukoue\/wp-content\/uploads\/sites\/21746\/2026\/04\/1000033484-768x576.jpg 768w, https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/dueaukoue\/wp-content\/uploads\/sites\/21746\/2026\/04\/1000033484-900x675.jpg 900w, https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/dueaukoue\/wp-content\/uploads\/sites\/21746\/2026\/04\/1000033484.jpg 1280w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Nach der Wanderung gingen einige von uns Fufu essen. Dort probierte ich auch zum ersten Mal Antilopenfleisch. Ich fand&#8217;s sehr lecker! Das Fufu war auch gut, ich muss jedoch sagen, dass mir togoisches Fufu besser schmeckt. Bei uns wird Fufu nur aus Yams zubereitet, in Ghana mischen sie oftmals auch Manjok oder Kochbananen hinein.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Nacht verbrachte ich zusammen mit Gladys in der H\u00e4ngematte. Zwischendurch muss es geregnet haben (das Gras war am n\u00e4chsten Morgen nass), ich habe allerdings nichts davon mitbekommen. Das Bl\u00e4tterdach des Mangobaums, unter dem wir schliefen, war so dicht, dass wir trocken blieben. <\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Bergauf<\/h2>\n\n\n\n<p>Am n\u00e4chsten Morgen ging es f\u00fcr uns fr\u00fcher los, die Wanderung, die wir vorhatten, war n\u00e4mlich deutlich l\u00e4nger als die des Vortages.<\/p>\n\n\n\n<p>Diesmal wollten wir zu den Wli Waterfalls, den h\u00f6chsten Wasserf\u00e4llen Westafrikas. Wasserf\u00e4lle!!! Gladys hatte mir schon mindestens einem Monat damit in den Ohren gelegen und jetzt war es endlich soweit! Wir machten den Togo-Loop, der oben \u00fcber die togoische Grenze f\u00fchrte. Geplante Dauer der Tour: 7 Stunden.<\/p>\n\n\n\n<p>Nach einem deutlich l\u00e4ngeren, aber weitaus weniger steilen Aufstieg als am Vortag kamen wir an den h\u00f6chsten Punkt unserer Tour. Die Aussicht war wundersch\u00f6n, so viel Gr\u00fcn! Danach ging es weiter bis zu einer Weggabelung. Ratet mal, was an dem Wegweiser klebte. Genau, ein &#8222;Nett hier&#8220;-Sticker. Da muss ich die Baden-W\u00fcrttemberger unter euch jedoch entt\u00e4uschen: Mit Wli kann es der Schwarzwald an Sch\u00f6nheit dann doch nicht aufnehmen, zumindest meiner Meinung nach.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Ein St\u00fcck vom Paradies<\/h2>\n\n\n\n<p>Anschlie\u00dfend mussten wir einen Bach \u00fcberqueren. Bevor wir jedoch ans andere Ufer gingen, wateten wir ein ganzes St\u00fcck flussaufw\u00e4rts. W\u00e4hrend wir Dora The Explorer spielten, erntete unser Guide irgendwo eine Ananas und servierte uns diese auf einem Bananenblatt. Wirklich wie im Film!<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-3 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex\">\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"768\" height=\"1024\" data-id=\"464\" src=\"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/dueaukoue\/wp-content\/uploads\/sites\/21746\/2026\/04\/1000035701-768x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-464\" srcset=\"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/dueaukoue\/wp-content\/uploads\/sites\/21746\/2026\/04\/1000035701-768x1024.jpg 768w, https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/dueaukoue\/wp-content\/uploads\/sites\/21746\/2026\/04\/1000035701-225x300.jpg 225w, https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/dueaukoue\/wp-content\/uploads\/sites\/21746\/2026\/04\/1000035701-900x1200.jpg 900w, https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/dueaukoue\/wp-content\/uploads\/sites\/21746\/2026\/04\/1000035701.jpg 960w\" sizes=\"auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"768\" height=\"1024\" data-id=\"465\" src=\"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/dueaukoue\/wp-content\/uploads\/sites\/21746\/2026\/04\/1000033288-768x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-465\" srcset=\"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/dueaukoue\/wp-content\/uploads\/sites\/21746\/2026\/04\/1000033288-768x1024.jpg 768w, https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/dueaukoue\/wp-content\/uploads\/sites\/21746\/2026\/04\/1000033288-225x300.jpg 225w, https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/dueaukoue\/wp-content\/uploads\/sites\/21746\/2026\/04\/1000033288-900x1200.jpg 900w, https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/dueaukoue\/wp-content\/uploads\/sites\/21746\/2026\/04\/1000033288.jpg 960w\" sizes=\"auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px\" \/><\/figure>\n<\/figure>\n\n\n\n<p>Danach ging es zu einer H\u00f6hle, in der eine riesige Flughundkolonie hauste und dann schlie\u00dflich zu den Upper Waterfalls! In Null Komma nix waren wir im k\u00fchlen Nass. Diesmal war das Wasser tats\u00e4chlich kalt. Wir duschten unter dem Wasserfall, kletterten die Felsen hoch, spritzten uns gegenseitig nass&#8230; Kurzum, wir kosteten die Zeit in diesem Paradies in vollen Z\u00fcgen aus.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-4 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex\">\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"768\" height=\"1024\" data-id=\"469\" src=\"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/dueaukoue\/wp-content\/uploads\/sites\/21746\/2026\/04\/1000033880-768x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-469\" srcset=\"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/dueaukoue\/wp-content\/uploads\/sites\/21746\/2026\/04\/1000033880-768x1024.jpg 768w, https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/dueaukoue\/wp-content\/uploads\/sites\/21746\/2026\/04\/1000033880-225x300.jpg 225w, https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/dueaukoue\/wp-content\/uploads\/sites\/21746\/2026\/04\/1000033880-900x1200.jpg 900w, https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/dueaukoue\/wp-content\/uploads\/sites\/21746\/2026\/04\/1000033880.jpg 960w\" sizes=\"auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"768\" height=\"1024\" data-id=\"467\" src=\"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/dueaukoue\/wp-content\/uploads\/sites\/21746\/2026\/04\/1000033832-768x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-467\" srcset=\"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/dueaukoue\/wp-content\/uploads\/sites\/21746\/2026\/04\/1000033832-768x1024.jpg 768w, https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/dueaukoue\/wp-content\/uploads\/sites\/21746\/2026\/04\/1000033832-225x300.jpg 225w, https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/dueaukoue\/wp-content\/uploads\/sites\/21746\/2026\/04\/1000033832-900x1200.jpg 900w, https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/dueaukoue\/wp-content\/uploads\/sites\/21746\/2026\/04\/1000033832.jpg 960w\" sizes=\"auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"768\" height=\"1024\" data-id=\"468\" src=\"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/dueaukoue\/wp-content\/uploads\/sites\/21746\/2026\/04\/1000033829-768x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-468\" srcset=\"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/dueaukoue\/wp-content\/uploads\/sites\/21746\/2026\/04\/1000033829-768x1024.jpg 768w, https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/dueaukoue\/wp-content\/uploads\/sites\/21746\/2026\/04\/1000033829-225x300.jpg 225w, https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/dueaukoue\/wp-content\/uploads\/sites\/21746\/2026\/04\/1000033829-900x1200.jpg 900w, https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/dueaukoue\/wp-content\/uploads\/sites\/21746\/2026\/04\/1000033829.jpg 960w\" sizes=\"auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"768\" height=\"1024\" data-id=\"470\" src=\"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/dueaukoue\/wp-content\/uploads\/sites\/21746\/2026\/04\/1000033624-768x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-470\" srcset=\"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/dueaukoue\/wp-content\/uploads\/sites\/21746\/2026\/04\/1000033624-768x1024.jpg 768w, https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/dueaukoue\/wp-content\/uploads\/sites\/21746\/2026\/04\/1000033624-225x300.jpg 225w, https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/dueaukoue\/wp-content\/uploads\/sites\/21746\/2026\/04\/1000033624-900x1200.jpg 900w, https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/dueaukoue\/wp-content\/uploads\/sites\/21746\/2026\/04\/1000033624.jpg 960w\" sizes=\"auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px\" \/><\/figure>\n<\/figure>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Zuckers\u00fc\u00df <\/h2>\n\n\n\n<p>Beim Abstieg kosteten wir au\u00dferdem noch etwas Anderes, n\u00e4mlich eine Frucht. Ihren Namen habe ich leider wieder vergessen, aber ihre Schale war rot und ziemlich hart. Die Form war ein bisschen wie bei einer Sternfrucht, allerdings nur mit drei Kanten und au\u00dferdem kleiner. Innen war ein Kern, der mich an den einer Litschi erinnerte und nur oben war ein klein wenig Fruchtfleisch. Das macht jedoch nichts, man nibbelt n\u00e4mlich sowiewo nur ein winziges St\u00fcckchen ab, denn diese Frucht ist unglaublich s\u00fc\u00df!!! <\/p>\n\n\n\n<p>Unser Guide hatte uns zwar schon vorgewarnt, dass sie s\u00fc\u00dfer sei als alles, was wir in unserem Leben zuvor gegessen hatten, aber ich dachte, ehrlich gesagt, er \u00fcbertreibe. Hat er aber nicht. Ich hab nur einmal daran geknabbert und meine Geschmacksknospen waren total \u00fcberfordert. Ich wollte die S\u00fc\u00dfe also mit etwas Wasser heruntersp\u00fclen, was die Sache jedoch nur schlimmer machte. Jetzt hatte ich Wasser, das s\u00fc\u00dfer als purer Sirup schmeckte, im Mund. Gl\u00fccklicherweise hatten wir Sour Cane dabei (wie Zuckerrohr nur kleiner und halt sauer statt s\u00fc\u00df). Darauf zu kauen brachte etwas Ausgleich. Dennoch schmeckte ich die S\u00fc\u00dfe auch zwei Stunden sp\u00e4ter noch. Keine \u00dcbertreibung!<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Abschluss und Abschied<\/h2>\n\n\n\n<p>Zum Abschluss trafen wir diejenigen, die nicht mitgekommen waren an den Lower Falls und gingen nochmal ins Wasser.<\/p>\n\n\n\n<p>Da es unser letzter gemeinsamer Abend war, erinnerte ich Oscar daran, dass er noch sein Versprechen einl\u00f6sen und mir die Haare komplett abrasieren musste. Es war wie schon bei der letzten Haar-Aktion ein Gruppenereignis, bei dem alle mitmachen wollten und sehr, sehr viel lachten. Das Endergebnis war ungewohnt, aber ich fand es voll cool. Und das Letzte, was ich noch mitbekam, bevor ich in meiner H\u00e4ngematte einschlief (die anderen dachten, ich sei bereits eingeschlafen, weil ich die Augen geschlossen hatte), war, wie Quirin zu den anderen sagte: &#8222;Respekt an Christine, die Frau hat echt Eier!&#8220;<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"768\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/dueaukoue\/wp-content\/uploads\/sites\/21746\/2026\/04\/1000037057-768x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-466\" srcset=\"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/dueaukoue\/wp-content\/uploads\/sites\/21746\/2026\/04\/1000037057-768x1024.jpg 768w, https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/dueaukoue\/wp-content\/uploads\/sites\/21746\/2026\/04\/1000037057-225x300.jpg 225w, https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/dueaukoue\/wp-content\/uploads\/sites\/21746\/2026\/04\/1000037057-900x1200.jpg 900w, https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/dueaukoue\/wp-content\/uploads\/sites\/21746\/2026\/04\/1000037057.jpg 960w\" sizes=\"auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Oscar an der Arbeit<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Am n\u00e4chsten Morgen stand leider schon die Abreise an. Bis nach Hohoe fuhren wir bis auf Mira, die bereits fr\u00fcher aufgebrochen war, alle zusammen, dort verabschiedeten wir uns von Quirin, Gregor und Malike. F\u00fcr die drei ging es zur\u00fcck nach Accra, w\u00e4hrend der Rest nach Lom\u00e9 musste.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Papierkram und dann ab nach Hause<\/h2>\n\n\n\n<p>Die R\u00fcckreise nach Togo kann so zusammengefasst werden: Trotro nach Ho, dort was zu essen kaufen und in ein Trotro nach Aflao. In Aflao \u00fcber die Grenze nach Lom\u00e9. Diesmal im Vergleich zur Hinreise unkompliziert. In Lom\u00e9 gleich Taxi gefunden, zu Katja gefahren. Alle dort \u00fcbernachtet.<\/p>\n\n\n\n<p>Am n\u00e4chsten Tag fuhren die vier Beniner wieder zur\u00fcck, Katja musste zur Arbeit und Gladys und ich? Wir durften in Ruhe ausschlafen und unterhielten uns dann bei einem leckeren Fr\u00fchst\u00fcck mit Laura, Katjas Mitbewohnerin. <\/p>\n\n\n\n<p>Nach dem Essen ging es f\u00fcr uns zum Passport Service, Visum verl\u00e4ngern. Von dort aus fuhren wir zur Maison <a href=\"https:\/\/www.donboscomission.de\/don-bosco\/\">Don Bosco<\/a>, wo wir uns einen gem\u00fctlichen Nachmittag machten und wo auch Katja netterweise \u00fcbernachten durfte.<\/p>\n\n\n\n<p>Als wir am n\u00e4chsten Tag unser Visum und Katja endlich ihre Carte de s\u00e9jour in der Hand hielten, war die Freude gro\u00df! Gefeiert wurde, indem Katja uns noch einmal zu sich nach Hause und anschlie\u00dfend auf ihre Arbeit mitnahm. Es war sehr interessant, ihr Projekt kennenzulernen und die Kinder waren (fast) genauso s\u00fc\u00df wie unsere.<\/p>\n\n\n\n<p>Die vermissten wir auch schon, weshalb es am Tag darauf wieder nach Kara ging. Nach Hause. Ich freute mich auf die Communaut\u00e9 und Fid\u00e8les Essen, auf funktionierendes Essen und eine Waschmaschine, aber am meisten nat\u00fcrlich auf die Kinder! Ich hatte den Kopf voller neuer Projektideen&#8230;<\/p>\n\n\n\n<p>Apropos Projektideen: Wenn ihr uns bei unserer Arbeit unterst\u00fctzen wollt, k\u00f6nnt ihr gerne f\u00fcr Gladys spenden. Ich habe meine 3000 \u20ac bereits beisammen, aber bei ihr fehlen noch etwa 1000 \u20ac. Spenden k\u00f6nnt ihr <a href=\"https:\/\/www.donboscomission.de\/volontariat\/2025\/spenden\/gladys\">hier<\/a> und ihren Blog findet ihr <a href=\"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/gigiinafrica\/\">hier<\/a>.<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Endlich mal so richtig Urlaub Nun war also das Zwischenseminar vorbei. Zumindest offiziell, denn da wir fast alle sowieso noch Urlaub in Ghana machen wollten, beschlossen die anderen kurzerhand, sich bei Quirin, Katja, Gladys und mir dranzuh\u00e4ngen. 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