{"id":281,"date":"2026-03-16T15:30:32","date_gmt":"2026-03-16T14:30:32","guid":{"rendered":"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/dueaukoue\/?p=281"},"modified":"2026-03-16T15:31:30","modified_gmt":"2026-03-16T14:31:30","slug":"zwischenseminar-zwischen-gemeinschaft-und-selbstreflexion","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/dueaukoue\/2026\/03\/16\/zwischenseminar-zwischen-gemeinschaft-und-selbstreflexion\/","title":{"rendered":"Zwischenseminar zwischen Gemeinschaft und Selbstreflexion"},"content":{"rendered":"<figure class=\"wp-block-pullquote has-text-align-left\"><blockquote><p><strong>Seminar, das:<\/strong> Lehrveranstaltung [an einer Hochschule], bei der die Teilnehmer[innen] unter [wissenschaftlicher] Anleitung bestimmte Themen erarbeiten<\/p><cite>Duden<\/cite><\/blockquote><\/figure>\n\n\n\n<p>In der Schule haben wir gelernt, dass man, bevor man in einem Aufsatz \u00fcber Dinge schreibt, diese erst definieren muss. Aber die Definition des Dudens beschreibt nicht einmal ansatzweise, was dieses Seminar f\u00fcr mich war. Daher hier noch einmal meine eigene:<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-pullquote has-text-align-left\"><blockquote><p><strong>Seminar, das:<\/strong> Intensive Zeit der Reflexion und des Austauschs mit anderen Freiwilligen. Zeit f\u00fcr Albernheiten und f\u00fcr Deep Talks zugleich. Gibt Kraft, Mut und macht einfach Spa\u00df. M\u00f6glichkeit, neue Freundschaften zu schlie\u00dfen. Safe Space.<\/p><\/blockquote><\/figure>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Tag 0: Ankunft<\/h2>\n\n\n\n<p>Unsere Anreise nach Ashaiman habe ich ja in meinem letzten Blogeintrag bereits erz\u00e4hlt. Viel gemacht haben wir an diesem Abend nicht mehr. Wir stellten uns kurz vor, dann das Good Night, fertig. Es waren sowieso noch nicht alle da (die Leute aus <a href=\"https:\/\/strassenkinder.de\/laender\/afrika\/benin\/\">Benin<\/a> kamen aufgrund von diversen Schwierigkeiten erst sp\u00e4tabends an), es war also wenig sinnvoll, schon irgendetwas Inhaltliches zu machen.<\/p>\n\n\n\n<details class=\"wp-block-details is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow\"><summary><em>Good Morning und Good Night<\/em><\/summary>\n<p>Das Good Morning und das Good Night haben in der Don-Bosco-Welt eine lange Tradition und sind auch fester Bestandteil aller unserer Seminare. Es handelt sich dabei um einen kurzen Morgen- bzw. Abendimpuls. Zur\u00fcckzuf\u00fchren ist diese Tradition auf <a href=\"https:\/\/www.donboscomission.de\/don-bosco\/\">Don Bosco<\/a> Mutter Margareta, die an einem Abend einem Jungen, den sie bei sich in der K\u00fcche \u00fcbernachten lie\u00df, eine kleine Ansprache hielt. Auf Franz\u00f6sisch hei\u00dft das Good Night &#8222;mot du soir&#8220;, das Good Morning hei\u00dft &#8222;mot du matin&#8220;. Bei uns im Foyer gibt es jeden Abend ein mot du soir, das Mot du matin findet nur in den Ferien statt. Daf\u00fcr geh\u00f6rt es fest zum Schulalltag im Coll\u00e8ge et Lyc\u00e9e und im Centre de formation professionelle et technique. <\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n<\/details>\n\n\n\n<p>Lange geredet wurde nach dem Good Night auch nicht mehr, alle waren ersch\u00f6pft von der Anreise und gingen fr\u00fch schlafen. Nur Gladys und ich nicht, wir hatten uns schlie\u00dflich schon am Nachmittag hinlegen k\u00f6nnen und quatschten noch viel zu lange \u00fcber alles M\u00f6gliche, vor allem aber \u00fcber unsere Vorfreude aufs Seminar.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Tag 1: Ich, du, wir<\/h2>\n\n\n\n<p>Am n\u00e4chsten Morgen starteten wir nach dem Fr\u00fchst\u00fcck mit einem Good Morning von Gregor in den Tag. Alle au\u00dfer die Beniner, die holten mit Ulla das Good Night vom letzten Abend nach.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">&#8222;Das ist Christine, eine unserer beiden Freiwilligen.&#8220;<\/h3>\n\n\n\n<p>Wie immer, wenn man sich in einer neuen Gruppe zusammenfindet, stellten wir uns dann in der gro\u00dfen Gruppe der Reihe nach vor. Aber nicht nur &#8222;Name, Alter, Hobby&#8220;, sondern gleich etwas tiefer. Zuerst aus der Perspektive eines Kindes oder Mitarbeitenden aus unserem Projekt, dann mithilfe von Fotos und einem Gegenstand, den wir zu diesem Zweck mitbringen sollten.<\/p>\n\n\n\n<p>Au\u00dferdem bekamen wir eine F\u00fchrung \u00fcber den Campus, auf dem sich, abgesehen vom Provincial House (dem Verwaltungssitz der Provinz) und dem Guest House, wo wir M\u00e4dchen untergebracht waren, noch ein Ausbildungszentrum befindet. Hier wird unter anderem eine Weiterbildung f\u00fcr Elektriker im Bereich Solarenergie angeboten. Dorthin wurden auch Deutsche schon zur Weiterbildung geschickt, weil Ghana in der Batterietechnik f\u00fcr die Speicherung von Solarenergie Deutschland voraus ist.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"663\" src=\"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/dueaukoue\/wp-content\/uploads\/sites\/21746\/2026\/03\/IMG-20260313-WA0012-1024x663.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-418\" srcset=\"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/dueaukoue\/wp-content\/uploads\/sites\/21746\/2026\/03\/IMG-20260313-WA0012-1024x663.jpg 1024w, https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/dueaukoue\/wp-content\/uploads\/sites\/21746\/2026\/03\/IMG-20260313-WA0012-300x194.jpg 300w, https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/dueaukoue\/wp-content\/uploads\/sites\/21746\/2026\/03\/IMG-20260313-WA0012-768x497.jpg 768w, https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/dueaukoue\/wp-content\/uploads\/sites\/21746\/2026\/03\/IMG-20260313-WA0012-900x583.jpg 900w, https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/dueaukoue\/wp-content\/uploads\/sites\/21746\/2026\/03\/IMG-20260313-WA0012.jpg 1280w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Gruppenfoto vorm Ausbildungszentrum <\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Nach der Mittagspause ging es weiter mit einem absoluten Klassiker des Teambuildings, n\u00e4mlich dem Eisschollenspiel. Dass die Eisschollen in der ghanaischen Hitze schmelzen, wundert mich ja mal \u00fcberhaupt nicht. Dank Teamarbeit haben es trotzdem alle Pinguine in Sicherheit geschafft.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">&#8222;Ein Widerspruch in sich&#8220; &#8211; ein Abenteuer-Coming-of-age-Roman<\/h3>\n\n\n\n<p>Danach setzten wir uns intensiv mit uns selbst und unserem <a href=\"https:\/\/www.donboscovolunteers.de\/\">Freiwilligendienst<\/a> auseinander. Die Einheit hie\u00df &#8222;Mein Freiwilligendienst als Buch&#8220; und genau darum ging es. Wie hie\u00dfe dieses Buch? Welche Kapitel g\u00e4be es? Zu welchem Genre w\u00fcrde es geh\u00f6ren? Welche Figuren (au\u00dfer nat\u00fcrlich mir selbst) spielen eine tragende Rolle? Was sind zentrale Themen?<\/p>\n\n\n\n<p>Genaues dazu werdet ihr hier nicht erfahren, das ist privat. Nur so viel: Ich habe mein Buch &#8222;Ein Widerspruch in sich&#8220; genannt und dazugeschrieben: &#8222;Wahrscheinlich eine Mischung aus Abenteuer- und Coming-of-age-Roman, aber wer wei\u00df das schon genau.&#8220; Die wichtigste Nebenfigur ist nat\u00fcrlich <a href=\"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/gigiinafrica\/\">Gladys<\/a>.<\/p>\n\n\n\n<p>Nach einer Zeit der Einzelarbeit fanden wir uns Kleingruppen zusammen und stellten uns gegenseitig die Ergebnisse vor. Ich fand es beeindruckend, wie offen und ehrlich alle erz\u00e4hlten, obwohl wir uns zum Teil noch nicht einmal 24 Stunden kannten. Und es tat so unfassbar gut zu merken, dass ich mit meinen Themen und Problemen nicht alleine bin. Dass da andere junge Menschen sind, die zumindest \u00e4hnliche Schwierigkeiten haben und die mich verstehen.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Brainstorming Reisen<\/h3>\n\n\n\n<p>Anschlie\u00dfend durften wir f\u00fcr eine Austauschrunde zu einem Thema aus unserem &#8222;Themenspeicher&#8220; nutzen. Dort durften wir Themen notieren, die uns besonders am Herzen lagen. Die Austauschrunden waren immer freiwillig, es waren aber tats\u00e4chlich alle bei allen dabei. Das erste Thema: Reisen. Es ging um allgemeine Tipps und Tricks, Sehenswertes in den verschiedenen L\u00e4ndern, zu empfehlende Unterk\u00fcnfte, die Transportm\u00f6glichkeiten. Eine ganz konkrete, praktische Sammlung, die unsere K\u00fcnstlerin <a href=\"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/vonmarlenebisbenin\/\">Marlene<\/a> gekonnt auf einem einzigen Plakat festhielt.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1280\" height=\"960\" src=\"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/dueaukoue\/wp-content\/uploads\/sites\/21746\/2026\/03\/20260220_180517-edited.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-421\" srcset=\"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/dueaukoue\/wp-content\/uploads\/sites\/21746\/2026\/03\/20260220_180517-edited.jpg 1280w, https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/dueaukoue\/wp-content\/uploads\/sites\/21746\/2026\/03\/20260220_180517-edited-300x225.jpg 300w, https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/dueaukoue\/wp-content\/uploads\/sites\/21746\/2026\/03\/20260220_180517-edited-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/dueaukoue\/wp-content\/uploads\/sites\/21746\/2026\/03\/20260220_180517-edited-768x576.jpg 768w, https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/dueaukoue\/wp-content\/uploads\/sites\/21746\/2026\/03\/20260220_180517-edited-900x675.jpg 900w\" sizes=\"auto, (max-width: 1280px) 100vw, 1280px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Lach-Flashs und Deep Talks<\/h3>\n\n\n\n<p>Nach dem Abendessen und dem Good Night wurde &#8222;Psychatrie&#8220; gespielt und dabei sehr, sehr viel gelacht! Insgesamt war die Stimmung abends oft heiter und ausgelassen, wir konnten nach Herzenslust albern sein! Allerdings waren die Abende nicht nur mit Spiel und Spa\u00df gef\u00fcllt, ich habe mit allen Teilnehmenden mindestens ein tiefgr\u00fcndiges Gespr\u00e4ch w\u00e4hrend dieser paar Tage gef\u00fchrt. Also mit zw\u00f6lf Leuten, von denen ich zuvor f\u00fcnf \u00fcberhaupt nicht und sechs nur sehr oberfl\u00e4chlich kannte. Und auch mit Ulla und Gregor habe ich mich richtig gut unterhalten. Seminare sind wirklich etwas ganz Besonderes: Nirgendwo sonst habe ich so schnell so viele Leute so gut kennengelernt wie auf Seminar. Dabei sticht dieses Seminar besonders hervor. Wir sind in der kurzen Zeit eine richtige Gemeinschaft geworden und ich habe mich mit ausnahmslos allen gut verstanden. Was f\u00fcr ein Geschenk!<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Tag 2: Erwartungen, Entt\u00e4uschungen, Dampf ablassen<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Erwartungen: erf\u00fcllt oder entt\u00e4uscht?<\/h3>\n\n\n\n<p>Nach dem richtig coolen Kanon &#8222;Tower of Strength&#8220; als Good Morning blickten wir bei einer Traumreise noch einmal auf die Zeit kurz vor unserem Freiwilligendienst. Welche (vielleicht auch unrealistischen) Erwartungen hatten wir  da an dieses Jahr? Wie so oft bekamen wir erst eine Zeit f\u00fcr Einzelarbeit, dann kamen wir wieder in der Gruppe zusammen. Jetzt bekamen wir Aussagen, zu denen wir uns im Raum positionieren sollten. Am einen Ende war &#8222;trifft total zu&#8220;, am anderen &#8222;trifft gar nicht zu&#8220; und alles dazwischen eben Abstufungen. Die erste Positionierung war jeweils zu unserer Erwartungshaltung (War das \u00fcberhaupt meine Erwartung?), die zweite zur tats\u00e4chlichen Situation. Man merkte schnell: Oft gingen Erwartung und Realit\u00e4t weit auseinander, positiv wie negativ. Und: Wir hatten alle ganz unterschiedliche Erwartungen und auch die Erfahrungen sind von Person zu Person sehr unterschiedlich gewesen &#8211; logisch.<\/p>\n\n\n\n<p>Danach tauschten wir uns in wechselnden Zweier-Gruppen noch zu verschiedenen Erwartungen aus. Wir \u00fcberlegten unter anderem, an welchen Erwartungen wir festhalten und welche wir loslassen wollen und wie das mit dem Loslassen \u00fcberhaupt gelingen kann.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">How to find friends<\/h3>\n\n\n\n<p>Kein Witz: Wir haben eine Brainstorming-Runde zum Thema &#8222;Freunde finden&#8220; gemacht. Das ist n\u00e4mlich gar nicht so einfach in einer v\u00f6llig anderen Kultur. Als Ticket nach Europa gesehen zu werden, macht die Sache nicht unbedingt einfacher, wenn man auf der Suche nach echten Freunden und nicht nach nur Bekanntschaften ist.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Hier brodelt&#8217;s<\/h3>\n\n\n\n<p>Am Nachmittag durften wir mal so richtig Dampf ablassen und uns auskotzen. Eine halbe Stunde lang alles zu Papier bringen, was uns nervt. Was uns so richtig w\u00fctend macht. Jeder f\u00fcr sich auf ein Blatt Papier, ohne R\u00fccksicht auf guten Sprachgebrauch oder die Gef\u00fchle anderer. Das tat vielleicht gut! Einfach mal alles rauslassen, ohne sich dabei \u00fcberlegen zu m\u00fcssen, was f\u00fcr ein Bild man damit anderen Leuten von sich, von anderen, von Afrika vermittelt. <\/p>\n\n\n\n<p>Im n\u00e4chsten Schritt wurden dieser Aufreger dann nach Themen sortiert und \u00fcberlegten uns, wie man damit umgehen kann. Wir fertigten also metaphorische Kochhandschuhe f\u00fcr unsere metaphorischen brodelnden Kocht\u00f6pfe an.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Man(n) muss kein Macho sein<\/h4>\n\n\n\n<p>Ein gro\u00dfes Thema: M\u00e4nner. Ich habe l\u00e4ngst aufgeh\u00f6rt zu z\u00e4hlen, wie viele Heiratsantr\u00e4ge ich bekommen habe, wie oft mir von Typen (allen Alters) hinterhergezischt oder -gerufen wurde und sogar, wie oft sie mir k\u00f6rperlich zu nahe kamen, sodass ich mich unwohl f\u00fchlte. Diese Erfahrung w\u00fcnsche ich wirklich niemandem, doch leider geh\u00f6rt sie hier aufgrund der sehr patriarchalen Strukturen zum Alltag einer jungen Frau dazu. Ich finde es schlimm, dass auch die anderen Volont\u00e4rinnen diese Erfahrung machen mussten und doch tat es mir gut, gespiegelt zu bekommen, dass ich damit nicht allein bin. Und damit, dass es nicht meine Schuld ist, dass ich nichts falsch gemacht habe. Das wusste ich zwar in Theorie schon davor, aber es zu sp\u00fcren ist etwas ganz Anderes.<\/p>\n\n\n\n<p>Und ich bin dankbar f\u00fcr das Verst\u00e4ndnis der Jungs. Dass sie anerkannt haben, dass es Probleme gibt, die sie nur aufgrund ihres Geschlechts nicht haben, aber dass es auch sie etwas angeht und sie uns unterst\u00fctzen k\u00f6nnen. Das habt ihr und werdet es auch weiterhin, deswegen ein gro\u00dfes Danke an euch! <\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Billard und Karaoke<\/h3>\n\n\n\n<p>Als Abendaktivit\u00e4t sind wir als Gruppe ausgegangen. In der Bar gab es Billardtische, die wir sofort in Beschlag nahmen. Au\u00dferdem gaben wir \u00fcbertrieben theatralisch Karaoke-Lieder zum Besten. Kurz: Wir hatten einfach zusammen Spa\u00df.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"768\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/dueaukoue\/wp-content\/uploads\/sites\/21746\/2026\/03\/IMG-20260314-WA0037-768x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-413\" srcset=\"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/dueaukoue\/wp-content\/uploads\/sites\/21746\/2026\/03\/IMG-20260314-WA0037-768x1024.jpg 768w, https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/dueaukoue\/wp-content\/uploads\/sites\/21746\/2026\/03\/IMG-20260314-WA0037-225x300.jpg 225w, https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/dueaukoue\/wp-content\/uploads\/sites\/21746\/2026\/03\/IMG-20260314-WA0037-900x1200.jpg 900w, https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/dueaukoue\/wp-content\/uploads\/sites\/21746\/2026\/03\/IMG-20260314-WA0037.jpg 960w\" sizes=\"auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Zur\u00fcck im Provincial House ging es weiter, es war noch ein sehr sch\u00f6ner Abend voller Lacher und interessanter Gespr\u00e4che.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Tag 3: Blick nach vorne<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Messe<\/h3>\n\n\n\n<p>Tag 3 war ein Sonntag und damit war morgens Messe. Die fand ich jedoch eher entt\u00e4uschend, denn die Stimmung war nicht wie gewohnt fr\u00f6hlich-ausgelassen, sondern ziemlich gedr\u00fcckt. Das lag jedoch nicht an Ghana, sondern an der Fastenzeit, wie mir versichert wurde. Und es stimmt: Auch hier in Kara macht der Gottesdienst w\u00e4hrend der Fastenzeit weniger Spa\u00df. <\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Land und Leute<\/h3>\n\n\n\n<p>Den Rest des Vormittages verbrachten wir in zwei Gruppen: Die eine bereitete Plakate vor, um die Kultur (Essen, Religionen und Feste, Tanz und Musik und Sprachen) ihres Einsatzlandes vorzustellen, die andere erarbeitete ganz praktische Tipps f\u00fcr die Arbeit in unseren jeweiligen Projekte, z.B. Spielideen. Unsere Ergebnisse pr\u00e4sentierten wir uns hinterher gegenseitig. (Wer sich f\u00fcr die Kultur Togos interessiert, kann bei meinem vorletzten Blogeintrag etwas dazu lesen. Hier der <a href=\"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/dueaukoue\/2026\/03\/14\/drei-hochs-auf-don-bosco\/\">Link.<\/a>)<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Rettungsschirm f\u00fcr st\u00fcrmische Zeiten<\/h3>\n\n\n\n<p>Am Nachmittag war wieder intensive Reflexion angesagt, diesmal ging es um mentale Gesundheit. Wieder arbeiteten wir mit einer Metapher, n\u00e4mlich dem Rettungsschirm. Was (welche Routinen, welche Orte, welche Aktivit\u00e4ten) und wer schirmen uns vor Regen ab? Was ist die Stange\/St\u00fctze, die das Ganze tr\u00e4gt, welche Werte und Glaubenss\u00e4tze helfen mir? Und was bildet den Griff, was habe ich selbst in der Hand? Was kann ich konkret tun, wenn es mir schlecht geht? <\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">In weiter Ferne<\/h3>\n\n\n\n<p>Au\u00dferdem warfen wir einen Blick auf unseren Abschied und wie wir diesen gut gestalten k\u00f6nnen. Das kam mir noch soooo weit weg vor. Gleichzeitig verging das erste halbe Jahr so schnell, warum sollte es bei der zweiten Halbzeit anders sein? Es ist vielleicht gar nicht so doof, sich schon fr\u00fchzeitig damit auseinanderzusetzen, damit man ihn sch\u00f6n gestalten und das Jahr somit gut abschlie\u00dfen kann. <\/p>\n\n\n\n<p>Dann wurde noch kurz ein Thema angerissen, das bei mir so gar kein Problem darstellt: Mitvolos. Was soll ich sagen: Ich habe die coolste, lustigste, aufmunterndste und liebste Mitvolont\u00e4rin der Welt und wenn das euch zu kitschig ist, dann ist das euer Problem, es ist die Wahrheit. Ich bin so unfassbar dankbar f\u00fcr dich, Glagla!<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Hab keine Angst, kleiner L\u00f6we<\/h3>\n\n\n\n<p>Kennt ihr das Bilderbuch &#8222;Hab keine Angst, kleiner L\u00f6we&#8220;? Es war mein absolutes Lieblingsbuch als kleines Kind und unser Good Night am Sonntag. Das hatten <a href=\"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/leonews-aus-benin\/\">Leonie<\/a> und ich zusammen vorbereitet und es war total sch\u00f6n, diese Geschichte und ein paar Gedanken dazu mit den anderen teilen zu k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p>Nat\u00fcrlich bin ich an diesem Tag ebenso wenig fr\u00fch schlafen gegangen wie an all den anderen Seminar, obwohl wir am n\u00e4chsten Tag fr\u00fch rausmussten.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Tag 4: Ein Tag im Paradies<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Eine echte und eine Traumreise <\/h3>\n\n\n\n<p>&#8222;6:30 Uhr ist Abfahrt&#8220; hat Ulla am Vortag gesagt und scheinbar haben wir alle unsere deutsche P\u00fcnktlichkeit beibehalten, denn um 6:45 Uhr sa\u00dfen wir tats\u00e4chlich alle im Bus und es ging los. Ausflug! Vom Gef\u00fchl her wie Klassenfahrt, nur besser. Gefr\u00fchst\u00fcckt wurde auf dem Weg und das Good Morning fand ebenfalls im Bus statt. Es war eine Traumreise, angeleitet von Marlene und Gladys. Wundersch\u00f6n erz\u00e4hlt und von Insidern gespickt, was mal wieder beweist, was f\u00fcr eine tolle Gruppe wir sind!<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Leinen los<\/h3>\n\n\n\n<p>An unserem Ziel warteten bereits zwei Boote auf uns, denn wir machten eine Bootstour am Delta des Voltas, Ghanas wichtigstem Fluss. Eine Bootstour!!!<\/p>\n\n\n\n<p>Schwimmwesten an, auf die Boote aufgeteilt und los! Eine Fahrt durch eine paradiesische Landschaft. Ich konnte mich gar nicht sattsehen an dem glitzerndem Wasser, \u00fcber das wir glitten, dem \u00fcppigen Gr\u00fcn der Wasserpflanzen und den malerischen Inseln, an denen wir vorbeifuhren.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-1 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex\">\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"768\" data-id=\"414\" src=\"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/dueaukoue\/wp-content\/uploads\/sites\/21746\/2026\/03\/IMG-20260314-WA0018-1024x768.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-414\" srcset=\"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/dueaukoue\/wp-content\/uploads\/sites\/21746\/2026\/03\/IMG-20260314-WA0018-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/dueaukoue\/wp-content\/uploads\/sites\/21746\/2026\/03\/IMG-20260314-WA0018-300x225.jpg 300w, https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/dueaukoue\/wp-content\/uploads\/sites\/21746\/2026\/03\/IMG-20260314-WA0018-768x576.jpg 768w, https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/dueaukoue\/wp-content\/uploads\/sites\/21746\/2026\/03\/IMG-20260314-WA0018-900x675.jpg 900w, https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/dueaukoue\/wp-content\/uploads\/sites\/21746\/2026\/03\/IMG-20260314-WA0018.jpg 1280w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"768\" data-id=\"415\" src=\"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/dueaukoue\/wp-content\/uploads\/sites\/21746\/2026\/03\/IMG-20260314-WA0016-1024x768.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-415\" srcset=\"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/dueaukoue\/wp-content\/uploads\/sites\/21746\/2026\/03\/IMG-20260314-WA0016-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/dueaukoue\/wp-content\/uploads\/sites\/21746\/2026\/03\/IMG-20260314-WA0016-300x225.jpg 300w, https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/dueaukoue\/wp-content\/uploads\/sites\/21746\/2026\/03\/IMG-20260314-WA0016-768x576.jpg 768w, https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/dueaukoue\/wp-content\/uploads\/sites\/21746\/2026\/03\/IMG-20260314-WA0016-900x675.jpg 900w, https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/dueaukoue\/wp-content\/uploads\/sites\/21746\/2026\/03\/IMG-20260314-WA0016.jpg 1280w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n<\/figure>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Schni-Schna-Schnappi<\/h3>\n\n\n\n<p>Die erste Insel, bei der wir an Land gingen, war Crocodile Island. Der Name war Programm: Auf Crocodile Island gab es tats\u00e4chlich Krokodile, zudem noch verschiedene Schildkr\u00f6tenarten, Pythons und Affen. Ich hatte gemischte Gef\u00fchle bei dieser Insel, denn einerseits war es nat\u00fcrlich total cool, ein junges Krokodil in der Hand halten und sich eine junge Python um die Schultern legen zu d\u00fcrfen, andererseits war die Haltung alles andere als artgerecht. Besonders die der Affen. Ich war also nicht unbedingt traurig, als wir die Insel dann wieder verlie\u00dfen und weiterfuhren.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-2 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex\">\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"960\" height=\"720\" data-id=\"422\" src=\"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/dueaukoue\/wp-content\/uploads\/sites\/21746\/2026\/03\/IMG-20260314-WA0013-edited.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-422\" srcset=\"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/dueaukoue\/wp-content\/uploads\/sites\/21746\/2026\/03\/IMG-20260314-WA0013-edited.jpg 960w, https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/dueaukoue\/wp-content\/uploads\/sites\/21746\/2026\/03\/IMG-20260314-WA0013-edited-300x225.jpg 300w, https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/dueaukoue\/wp-content\/uploads\/sites\/21746\/2026\/03\/IMG-20260314-WA0013-edited-768x576.jpg 768w, https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/dueaukoue\/wp-content\/uploads\/sites\/21746\/2026\/03\/IMG-20260314-WA0013-edited-900x675.jpg 900w\" sizes=\"auto, (max-width: 960px) 100vw, 960px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"768\" data-id=\"420\" src=\"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/dueaukoue\/wp-content\/uploads\/sites\/21746\/2026\/03\/20260223_102240-1024x768.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-420\" srcset=\"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/dueaukoue\/wp-content\/uploads\/sites\/21746\/2026\/03\/20260223_102240-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/dueaukoue\/wp-content\/uploads\/sites\/21746\/2026\/03\/20260223_102240-300x225.jpg 300w, https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/dueaukoue\/wp-content\/uploads\/sites\/21746\/2026\/03\/20260223_102240-768x576.jpg 768w, https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/dueaukoue\/wp-content\/uploads\/sites\/21746\/2026\/03\/20260223_102240-900x675.jpg 900w, https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/dueaukoue\/wp-content\/uploads\/sites\/21746\/2026\/03\/20260223_102240.jpg 1280w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n<\/figure>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Verlobungsfeier<\/h3>\n\n\n\n<p>Unser zweiter Halt war Rum Island. Als wir dort an Land gingen, fand Gladys einen Ring am Ufer. &#8222;Geh\u00f6rt der jemandem?&#8220;, fragte sie. Alle verneinten. Gladys beschloss, dass das ja wohl nicht sein k\u00f6nne und machte kurzerhand <a href=\"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/quirinundelia\/\">Quirin<\/a> damit. Quirin sagte ganz verz\u00fcckt &#8222;ja!&#8220; und so hatte nicht nur der Ring einen neuen Besitzer, sondern unsere Gruppe auch zwei Verlobte. Darauf wurde gleich mit dem uns angebotenen Rum angesto\u00dfen, wobei ich &#8211; genau wie die zuk\u00fcnftige Braut &#8211; dankend ablehnte.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">K\u00e4ppi \u00fcber Bord<\/h3>\n\n\n\n<p>Auf dem Weg zur dritten Insel fiel ein K\u00e4ppi ins Wasser. Bei dem Rettungsman\u00f6ver hatte ich kurz Angst, selbst \u00fcber Bord zu gehen, weil das Boot so sehr in die Kurve ging, aber zum Gl\u00fcck ist nichts weiter passiert, ich wurde nur ein wenig nass. Sehr erfrischend!<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Strandtag deluxe<\/h3>\n\n\n\n<p>Den Namen der dritten und letzten Insel, die wir ansteuerten, habe ich vergessen. Jedenfalls kamen wir dort an, luden unsere Sachen aus und bestellten was zu essen, denn so langsam meldete sich der Hunger und man hatte uns gesagt, dass es dauern w\u00fcrde, bis das Essen fertig sein w\u00fcrde.<\/p>\n\n\n\n<p>Das war mir herzlich egal, ich wollte sowieso erst ins Wasser. Wir schwammen, wir machten eine Wasserschlacht, wir spielten Wasser- und Volleyball&#8230; Es war herrlich! <\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"768\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/dueaukoue\/wp-content\/uploads\/sites\/21746\/2026\/03\/IMG-20260224-WA0004-768x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-417\" srcset=\"https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/dueaukoue\/wp-content\/uploads\/sites\/21746\/2026\/03\/IMG-20260224-WA0004-768x1024.jpg 768w, https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/dueaukoue\/wp-content\/uploads\/sites\/21746\/2026\/03\/IMG-20260224-WA0004-225x300.jpg 225w, https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/dueaukoue\/wp-content\/uploads\/sites\/21746\/2026\/03\/IMG-20260224-WA0004-900x1200.jpg 900w, https:\/\/blogs.donboscovolunteers.de\/dueaukoue\/wp-content\/uploads\/sites\/21746\/2026\/03\/IMG-20260224-WA0004.jpg 960w\" sizes=\"auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Als dann schlie\u00dflich unser Essen kam, setzten wir uns mit strahlenden Gesichtern an den Tisch und hauten ordentlich rein. Viel zu schnell verging die Zeit und nach dem Essen mussten wir bereits aufbrechen. Allerdings nicht, ohne vorher eine frische Kokosnuss zu kaufen, deren Wasser ganz hervorragend schmeckte.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Warme Dusche<\/h3>\n\n\n\n<p>Wieder in Ashaiman angekommen machten wir noch eine &#8222;Warme Dusche&#8220;. Manche w\u00f6rtlich, alle metaphorisch. Wir schrieben uns gegenseitig liebe Dinge auf einen Zettel als Trost und Ermutigung f\u00fcr schlechte Zeiten. Ich hatte nicht ansatzweise genug Zeit, alles aufzuschreiben, was mir zu den Leuten einfiel!<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Nach dem Wasser nun das Feuer<\/h3>\n\n\n\n<p>&#8222;Weil es ja unser letzter Abend ist&#8230;&#8220;, begann Ulla das Good Night an diesem Tag und ich dachte nur: &#8222;Waaaas?! Schon? Wir sind doch gerade erst angekommen!&#8220;<\/p>\n\n\n\n<p>&#8222;&#8230; wollen wir heute unsere Bad Box verbrennen&#8220;, beendete sie ihren Satz. Das muss ich vielleicht kurz erkl\u00e4ren: Die ganze Woche \u00fcber durften wir Dinge, die wie gerne auf dem Seminar zur\u00fccklassen wollten, aufschreiben und den Zettel in die sogenannte Bad Box werfen. Diese Box sollte dann am letzten &#8211; also an diesem &#8211; Abend verbrannt werden. Zwar wusste ich bei den meisten Dingen gar nicht mehr so genau, was ich aufgeschrieben hatte, aber der Blick in die Flammen war dennoch sehr befreiend und erinnerte mich sehr an den letzten Abend in J\u00fcnkerath,  wo wir unsere v\u00f6llig \u00fcbertriebenen Erwartungen an uns im Freiwilligendienst verbrannt hatten.<\/p>\n\n\n\n<p>Wie auch in J\u00fcnkerath war der letzte Abend ganz besonders sch\u00f6n und sehr, sehr unterhaltsam! <\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Tag 5: Schon vorbei?<\/h2>\n\n\n\n<p>Der letzte Vormittag war unserem &#8222;Masterplan&#8220; f\u00fcr die n\u00e4chsten sechs Monate gewidmet. Was nach der Idee eines B\u00f6sewichts aus einem Marvel-Film klingt, ist eigentlich ganz harmlos. Wir sollten uns damit auseinandersetzen, was f\u00fcr das Gelingen unseres Freiwilligendienstes notwendig ist. Was w\u00e4ren Highlights? Was w\u00e4re nett, ist aber nicht entscheidend? Was m\u00f6chte ich aktiv gestalten oder ver\u00e4ndern?<\/p>\n\n\n\n<p>Nach dem Mittagessen hie\u00df es Abschiednehmen. Allerdings nicht f\u00fcr lange&#8230;<\/p>\n\n\n\n<p>Cliffhanger! Den Rest erfahrt ihr im n\u00e4chsten Blogeintrag, wo es dann um unseren Urlaub geht. Unseren allerersten Urlaub! Also seid gespannt!<\/p>\n\n\n\n<p>Bis dahin: Kommentiert gerne, besonders die neuen Volos! Wie war euer Seminar?<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Noch mehr als \u00fcber Kommentare freue ich mich \u00fcber Spenden. Das geht ganz einfach \u00fcber diesen <a href=\"https:\/\/www.donboscomission.de\/volontariat\/2025\/spenden\/christine\">Link<\/a>. Ich freue mich weiterhin riesig \u00fcber eure Unterst\u00fctzung!!!<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Seminar, das: Lehrveranstaltung [an einer Hochschule], bei der die Teilnehmer[innen] unter [wissenschaftlicher] Anleitung bestimmte Themen erarbeiten Duden In der Schule haben wir gelernt, dass man, bevor man in einem Aufsatz \u00fcber Dinge schreibt, diese erst definieren muss. Aber die Definition des Dudens beschreibt nicht einmal ansatzweise, was dieses Seminar f\u00fcr mich war. 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