Messe Archive - Briefe Aus Indien https://blogs.donboscovolunteers.de/briefeausindien/tag/messe/ Ein Jahr in Vijayawada! Wed, 26 Dec 2012 08:08:04 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=7.0.2 Weihnachtsfeier im Sick Room https://blogs.donboscovolunteers.de/briefeausindien/2012/12/25/weihnachtsfeier-im-sick-room/ https://blogs.donboscovolunteers.de/briefeausindien/2012/12/25/weihnachtsfeier-im-sick-room/#respond Tue, 25 Dec 2012 12:12:57 +0000 https://blogs.donboscovolunteers.de/briefeausindien/?p=192 Fröhliche Weihnachten! Heute ist der 25. und ich hab frei! In letzter Zeit bin ich echt über jeden freien Tag froh, keine Ahnung, woran das genau liegt, vielleicht einfach daran, dass ich bisher um die Zeit schon meine 2. Ferien gehabt hätte. Aber mein erster richtiger Urlaub ist erst im Februar, nach unserem Zwischenseminar, auf […]

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Fröhliche Weihnachten!
Heute ist der 25. und ich hab frei!

In letzter Zeit bin ich echt über jeden freien Tag froh, keine Ahnung, woran das genau liegt, vielleicht einfach daran, dass ich bisher um die Zeit schon meine 2. Ferien gehabt hätte. Aber mein erster richtiger Urlaub ist erst im Februar, nach unserem Zwischenseminar, auf den ich mich jetzt schon sehr freue!

Das Seminar in Hyderabad war sehr schön, mit dabei waren auch enige andere Volontäre aus anderen Don-Bosco-Projekten.
Wenn man über indische Städte spricht, muss man sich der enormen Bevölkerungsdichte bewusst sein und man muss verstehen, dass eine Million Einwohner hier noch nicht viel bedeutet. Man kann das nicht aus der europäischen Sicht sehen, in der eine Million Einwohner ein blühendes Stadtzentrum, hunderte Supermärkte und kleine Geschäfte, viele Kulturangebote etc. bedeutet. Vijayawada hat eine Million Einwohner… und ist ein ziemliches Nest, zumindest verglichen mit Hyderabad.

Hyderabad dagegen ist geradezu riesig und hier findet man auch alle möglichen Dinge, die man auch von einer europäischen Großstadt erwartet, Musseen, lange Einkaufsstraßen, extrem reiche Viertel und so etwas. Wäre auch schlimm, wenn nicht, bei den fast 7 Millionen Einwohnern.

Leider hatte ich meine Kamera in der Wohnung in Vijayawada vergessen und muss mich auf die Fotos von Anderen stützen, die habe ich aber noch nicht bekommen, ich schicke sie das nächste Mal nach :-).

Alles in allem war die Fahrt sehr schön und es hat mir sehr gefallen.

Weil gestern Heilig Abend war, haben Loes und ich uns kurzer Hand dazu entschlossen, eine Weihnachtsfeier für die Kinder im Sick Room zu organisieren und mit den Kindern Bratäpfel zu backen. In der Nacht vom 23. auf den 24. hatten die College-Jungs des Projektes bereits die Flure mit allen möglichen bunten Girlanden geschmückt – indische Weihnachtsdekoration ist ganz anders als die Deutsche!
Am Vormittag war nun auch der Sick Room dran:


(Das Projekthauptgebäude von vorn, auch das Dach wurde geschmückt!)


(Auch unser Essensraum wurde von den College-Jungs geschmückt)

Vielleicht erinnern sich einige von euch noch an die beiden Jungen, Radsched und Krishna (Namen geändert), von denen ich im Oktober berichtet habe. Radsched wohnt jetzt im Shelter und macht gleichzeitig eine Ausbildung als Elektromechaniker, auch wenn er erst 14 ist. Alle von uns denken, dass das das Beste für ihn ist, weil er für eine Ausbildung in der Schule wohl nicht genug Motivation hätte und weglaufen würde. Krishna ist immer noch im Sick Room. Auch er hat beim schmücken mitgeholfen, so gut er konnte:

Nach dem Schmücken gab es dann Bratäpfel und Kekse, wobei erstere von den Kindern eher zurückhaltend in Augenschein genommen wurden, sie waren wohl doch etwas zu fremd für sie (ich mochte sie aber… ^^). Danach gab es noch die Fotos als Geschenk, die ich am Vormittag gemacht hatte und drei kleinere Spielsachen in einer neuen Spielkiste für den Sick Room.



Alles in Allem war die Weihnachtsfeier sehr schön und die Kinder haben sich sehr gefreut!

Später am Abend gab es dann noch eine Messe und eine der Volontärinnen hatte richtigen Lebkuchen geschickt bekommen, von dem wir alle etwas abbekommen konnten *_* ihr ahnt nicht, wie gut ihr es habt… mit Lebkuchen…).

Liebe Grüße,
Jonathan

P.S.: So ganz ohne etwas besonderes kann ich Weihnachten nicht vorrüberziehen lassen, deswegen hier mein Weihnachtscomic, schöne Feiertage noch :D:

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Messe im Chiguru https://blogs.donboscovolunteers.de/briefeausindien/2012/09/20/messe-im-chiguru/ https://blogs.donboscovolunteers.de/briefeausindien/2012/09/20/messe-im-chiguru/#respond Thu, 20 Sep 2012 17:00:15 +0000 https://blogs.donboscovolunteers.de/briefeausindien/?p=56 Seit Mittwoch sind Jonas und ich jetzt schon eine Woche hier und trotzdem entdecken wir jeden Tag einen Haufen neuer Sachen, die wir vorher noch nicht gesehen haben. Letzten Dienstag haben wir uns das „Chiguru“ angeschaut, eine Art Schule, etwas außerhalb von Vijayawada gelegen, in der die Schüler wohnen und ihre Schul- und Freizeit verbringen. […]

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Seit Mittwoch sind Jonas und ich jetzt schon eine Woche hier und trotzdem entdecken wir jeden Tag einen Haufen neuer Sachen, die wir vorher noch nicht gesehen haben.
Letzten Dienstag haben wir uns das „Chiguru“ angeschaut, eine Art Schule, etwas außerhalb von Vijayawada gelegen, in der die Schüler wohnen und ihre Schul- und Freizeit verbringen. Dabei handelt es sich in der Regel um Straßenkinder die vorher im Shelter, einer Art Auffangsstelle für „streunende“ Kinder einige Tage verbracht haben und kein anderes zu Hause haben. Über das Chguru werde ich aber in einem späteren Artikel ausführlicher berichten.



(Oben zuerst das Hauptunterrichtsgebäude des Chigurus, darunter zwei Schüler in Schuluniformen)

Das Spiel, das die beiden Jungen oben spielen, muss man hier wirklich können, weil die Kinder es fast überall spielen und einen meistens total abziehen…
Man schnippt dabei abwechselnd einen Stein gegen einige weiße und scharze, sowie einen roten Stein.
Wenn ich es erklären müsste, würde ich sagen, dass es unserem Billard ähnelt.

Trotzdem gibt es auch ein paar Sachen, die uns etwas ernüchtern lassen. Jonas ist ziemlich krank und hat sich eine starke Erkältung eingefangen und mir bereitet das indische Essen ein paar Probleme.

Dafür gibt es häufig Feste und Feiern. Heute hatten wir eine Abendmesse im Chiguru. Anfangs waren wir ein bisschen schockiert, als Father Arugya uns gestern Abend mitteilte, alle Voluntäre würden bei der heutigen Messe etwa sieben Lieder vorsingen und musikalisch begleiten und wir sollten so bald wie möglich anfangen zu üben, aber im Endeffekt hat alles geklappt.
Die Messe hat mir sehr gefallen und auch wenn der Ablauf sich von unserem unterschieden hat und ich die Lieder nicht kannte, hat mich das Ganze doch ein bisschen an zu Hause erinnert.
Danach gab es für alle Abendessen mit verschiedenen Reissorten, Nudeln, Curry und ziemlich leckeren, indischen Süßigkeiten.
Leider habe ich davon keine Fotos gemacht.

Zum Abschluss nochmal zwei Fotos von Jonas und meinem Doppelstock Bett und unserer wohnung, die wir uns mit 5 anderen Voluntären teilen.

Liebe Grüße,
:-)
Jonathan

P.S.: Bitte schreibt mir, falls ihr mir Mails schicken wollt, nicht an meine alte, sondern nur noch an diese Adresse:
jnthn.strng@gmail.com .
GMX bereitet mir momentan ein paar Probleme, ich vermute, es geht hierbei um den Spamschutz vor Angriffen aus dem „Ausland“.

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