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	<title>Kolumbien Archive - Don Bosco Volunteers</title>
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	<description>Freiwilligendienst von jungen Menschen für junge Menschen!</description>
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	<title>Kolumbien Archive - Don Bosco Volunteers</title>
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		<title>So langsam ist alles perfekt…</title>
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		<dc:creator><![CDATA[merlemilie]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 16 Dec 2025 02:39:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Bogotá]]></category>
		<category><![CDATA[Freiwilligendienst]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Hallöchen aus der kolumbianischen Sonne! Seitdem ich mich das letzte Mal gemeldet habe, ist doch auch wieder einiges passiert. Wie immer gehen wir das Ganze chronologisch durch. Nachdem ich aus meinem Urlaub zurück gekommen bin, war bei uns in der Einrichtung Salesianer Woche. Heißt, die gesamte Woche waren Aktivitäten für die Jungs geplant, an denen [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Hallöchen aus der kolumbianischen Sonne! </p>



<p class="wp-block-paragraph">Seitdem ich mich das letzte Mal gemeldet habe, ist doch auch wieder einiges passiert. Wie immer gehen wir das Ganze chronologisch durch.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nachdem ich aus meinem Urlaub zurück gekommen bin, war bei uns in der Einrichtung Salesianer Woche. Heißt, die gesamte Woche waren Aktivitäten für die Jungs geplant, an denen ich teilnehmen durfte. Gleichzeitig war es die letzte Woche der Salesianer hier auf dem Gelände, daher haben diese sich wirklich schöne Angebote überlegt. </p>



<figure class="wp-block-video"><video controls src="https://blogs.donboscovolunteers.de/merllin/wp-content/uploads/sites/21756/2025/12/IMG_1158.mov"></video></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Da die Regenzeit langsam echt ihr Ende hier nimmt, kann man eigentlich jeden Abend wirklich schöne Sonnenuntergänge beobachten. Das ist fast immer mein Tageshighlight. Besonders von den Cancha, auf der wir abends immer sitzen, kann man die Sonnenuntergänge toll beobachten. </p>



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</div>
</div>



<p class="wp-block-paragraph">Ca seit meinem Urlaub habe ich einige von den Jungs gefunden, mit denen ich mich sehr gerne unterhalte. Ab und zu werde ich dann auch zu deren Aktivitäten mitgenommen. Mal gehen wir spazieren, mal spielen wir UNO. Abends rufen mich die Jungs aus meinem Zimmer raus, weil sie Fußball spielen dürfen und dann sitze ich daneben und unterhalte mich mit denen, die nicht spielen. Dabei werden dann Chips gegessen, Cola getrunken und über Gott und die Welt geredet. Einen Abend wurde ich nach dem Abendessen angesprochen und die Jungs meinten, dass einem jetzt die Haare geschnitten werden und das ich doch mitkommen solle. Diese Einlandung hatte mich nicht drauf vorbereitet worauf ich stoßen würde. Im Fitnessstudio hier aufm Gelände wurde ein Friseursalon aufgebaut. 3 der Jungs haben allen anderen die Haare geschnitten, und ich war mittendrin. Das war für mich irgendwie total ungewohnt aber irgendwie find ich das auch total cool, vor allem weil ich dabei sein durfte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Den Tag danach haben wir unseren ersten Geburtstag in der WG gefeiert. Ava hatte Geburtstag und es gab lecker Kuchen und eine sehr schöne Unterhaltung.</p>



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<p class="wp-block-paragraph">Am Freitag war dann Abends das Finale des Festival de los Talentos. Dadurch war Tagsüber keine Schule und ich habe den ganzen Tag mit den Jungs gequatscht und durfte Haare pflechten, weil meine dafür einfach noch zu kurz sind. Nachmittags war dann das Finale. Dort haben einige Talente aufgetreten und am Ende haben 6 Jungs 150.000COP gewonnen, das sind ca 30€. Der Abend war auch sehr schön, weil ich beobachten konnte wie sehr sich die Jungs gegenseitig unterstützen.</p>



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</div>
</div>



<p class="wp-block-paragraph">Die letzte Schulwoche vor den 2 Monatigen Ferien war tatsächlich normaler als erwartet, die Kinder haben noch die letzten Dinge gelernt, aber auch kleine Projekte und Ausflüge gemacht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Am ersten Ferienwochenende war der Pool dann einige Male offen. Dort habe ich mit den Jungs einige Spiele gespielt, und wir haben uns gegenseitig durch den gesamten Pool geworfen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Dadurch, dass ich so oft im Pool war und mir doch auch einige male extrem kalt geworden ist, wurde ich die Woche danach mit 2 Tagen Fieber bestraft. Damit habe ich mein erstes mal so wirklich krank sein hier auch überstanden. Am 3 Tag war es mir dann aber zu langweilig und ich hab mich wieder fit gefühlt, daher bin ich dann wieder „arbeiten“ gegangen. Jetzt in den Ferien ist meine Arbeit wirklich sehr entspannt. Ich bin als einzige Volontärin für die größeren Jungs verantwortlich, was perfekt passt, da genau das die Jungs sind mit denen ich sowieso meine Zeit verbringe. Also besteht mein Tag draus einfach viel mit den Jungs zu quatschen, zu Spielen, Filme zu schauen oder Spazieren zu gehen. </p>



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<p class="wp-block-paragraph">Die Kinder nutzen mich auch gerne als Kopfkissen…</p>
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</div>
</div>



<p class="wp-block-paragraph">Dabei werden wir auch oft von Hunden begleitet, denn diese sind ab und zu hier auf dem Gelände. Einer lebt seit fast 1 Monat schon hier, die anderen kommen und gehen wie sie wollen. Tatsächlich sind die Hunde total zutraulich und so finde ich mich Abends oft draußen wieder und Kuschel mit den Hundis.</p>



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</div>
</div>



<p class="wp-block-paragraph">Letzte Woche ist dann eine große Veränderung gewesen. Die Jungs hatten bisher in 4 Häusern gewohnt. Das Domingo Savio für die ganz kleinen, das Miguel Magone für Jungs von 13-15, das Batholomé Gareli für 16 und älter und die Casa Egreso für die Jungs, die zur Uni gehen. Seit dem 2. Dezember sind aber das Magone und das Gareli Geschichte, aus den beiden Häusern wurd eins gemacht, die Casa Pinardi. Mit Musik, Tanz und Führung durchs Haus haben wir gesehen wie die Jungs jetzt leben.</p>



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<p class="wp-block-paragraph">Am Freitag kam dann das nächste große Event mit Tanz. Die Weihnachtsfeier der Mitarbeiter der CDB. Dort wurd laute Musik gespielt, viel Getrunken, viel Getanzt und es gab eine Tombola. Leider haben wir Volontäre aber nichts gewonnen. Trotzdem war der Abend sehr lustig, auch wenn die laute Musik mir nach einigen Stunden echt zu schaffen gemacht hat. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Am nächsten Tag haben wir Volos dann unsere Rucksäcke gepackt, denn es ging für einen Kurztrip in die Hauptstadt, Bogotá. Vorher hatten uns alle in Medellín immer gesagt, eine Reise nach Bogotá würde sich nicht lohnen, da sei es nur kalt. Sie sollten, außer bei der Kälte, falsch liegen. Uns hat Bogotá total begeistert. </p>



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<p class="wp-block-paragraph">Wahrscheinlich liegt es daran, dass wir in der Vorweihnachtszeit dort waren und wir auch noch die Noche de las Velitas dort erlebt haben. Am 7.12. zünden dort Familien Kerzen an und läuten somit offiziell die Weihnachtszeit ein. Ava, Annika und ich haben dann spontan uns auch Kerzen gekauft und die Tradition mitgemacht. Das ist auf jeden Fall etwas, was ich beibehalten möchte, da die Tradition echt schön ist. </p>



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</div>
</div>
</div>
</div>



<p class="wp-block-paragraph">Ich melde mich dann, mit Verspätung, Ende des Jahres noch einmal! </p>



<p class="wp-block-paragraph">Bis dahin &amp; schöne Weihnachten<img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f607.png" alt="😇" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Arbeit macht Glücklich</title>
		<link>https://blogs.donboscovolunteers.de/merllin/2025/11/05/arbeit-macht-gluecklich/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[merlemilie]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 05 Nov 2025 20:00:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Freiwilligendienst]]></category>
		<category><![CDATA[Halloween]]></category>
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		<category><![CDATA[Medellin]]></category>
		<category><![CDATA[Schule]]></category>
		<category><![CDATA[Urlaub]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Hola todos!! Seitdem ich mich das letzte mal gemeldet habe ist doch auch einiges passiert. Um nichts zu vergessen gehen wir das ganze Chronologisch an. Anfang Oktober waren Paolo, Lukas und ich gemeinsam in Salento und haben dort für einige Tage wirklich schönen Urlaub gemacht. Salento liegt in der Kaffeezone und daher ist es naheliegend, [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://blogs.donboscovolunteers.de/merllin/2025/11/05/arbeit-macht-gluecklich/">Arbeit macht Glücklich</a> erschien zuerst auf <a href="https://blogs.donboscovolunteers.de">Don Bosco Volunteers</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Hola todos!!</p>



<p class="wp-block-paragraph">Seitdem ich mich das letzte mal gemeldet habe ist doch auch einiges passiert. Um nichts zu vergessen gehen wir das ganze Chronologisch an. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Anfang Oktober waren Paolo, Lukas und ich gemeinsam in Salento und haben dort für einige Tage wirklich schönen Urlaub gemacht. Salento liegt in der Kaffeezone und daher ist es naheliegend, dass wir uns eine Kaffefarm angeschaut haben. Das haben wir direkt nach unserer Ankunft in Salento gemacht. Da wir alle gerne auf unser Geld achten, sind wir über Nacht mit dem Bus angereist. Durch den extremen Schlafmangel waren die vielen Tassen Kaffee genau das richtige. Nachmittags haben wir uns dann Salento angeschaut und sind auf einen Mirador geklettert.  Den Tag danach sind wir 12km und 5 Stunden durch den Regenwald gewandert und haben die größten Palmen der Welt gesehen. Leider sind wir durch die Regenzeit hier aktuell ein wenig durchgefroren und um so dankbarer war ich als ich nach einer warmen Dusche in meinem Hostelbettchen liegen konnte. </p>



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</div>
</div>



<p class="wp-block-paragraph">Als wir dann wieder zurück in Medellín waren, hatten wir Mittwochs unseren ersten Arbeitstag. Wir haben alle Aufgaben in der Schule bekommen. Paolo und ich arbeiten in den gleichen Klassen und Lukas in anderen. Vormittags sind Paolo und ich je nach Tag in den Klassen 1-5 unterwegs. Nachmittags ist Paolo 5x die Woche auch unterstützend im Unterricht dabei. Ich nur 3x, die anderen 2 Tage in der Woche verbringe ich die Nachmittage mit dem Kindern aus dem Internat. Dort mache ich entweder Hausaufgaben mit ihnen, erkläre Englisch oder wir spielen, machen Armbänder oder unterhalten uns einfach. Selten schauen wir auch gemeinsam Instagram Reels und lachen uns tot. </p>



<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-8f761849 wp-block-columns-is-layout-flex">
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</div>



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</div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" src="https://blogs.donboscovolunteers.de/merllin/wp-content/uploads/sites/21756/2025/11/IMG_0929-768x1024.jpeg" alt="" class="wp-image-75" /></figure>
</div>
</div>



<p class="wp-block-paragraph">Vor allem die Zeit mit den Kindern mag ich gerne, weil ich mich einfach sehr wohl fühle und das Gefühl habe, dass die Kinder dankbar für uns Volos sind. Und ich glaube nicht das ich es sage, aber seitdem ich hier Arbeite bin ich extrem Glücklich und Zufrieden. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Paolo und mir gefällt unsere Arbeit wirklich sehr gut! Lukas hat es leider nicht so gut gefallen und ist ca 1 Woche später wieder nach Deutschland geflogen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Bevor Lukas aber ausgereist ist, waren wir alle gemeinsam noch auf einem Flohmarkt und haben einen gemeinsamen Spieleabend gehabt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Woche über ist dann nicht viel spannendes passiert. Lukas ist am Donnerstag nach Hause geflogen, die anderen Tage waren Paolo und ich Arbeiten und haben unsere Klassen kennengelernt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Letztes Wochenende waren wir dann alle gemeinsam in der Comuna 13, die zwar cool aussieht, aber mich nicht wirklich überzeugt hat. Den Sonntag danach war dann Freizeit für die Jungs vom Projekt und der Pool wurde für die geöffnet. Eigentlich hatte ich mir gesagt, dass ich nur mit den ganz kleinen Jungs schwimmen würde. Also saß ich ganz lange nur daneben und hab mit den Jungs geredet und mich drüber geärgert, dass ich ein Mädchen bin. Nach vielen Überzeugungsversuchen habe ich mich um entschieden, Wertsachen a den Salesianer gegeben und bin schwimmen gegangen. Und was soll ich sagen, ich hatte sehr viel Spaß und keine meiner Sorgen hat sich bestätigt.</p>



<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-8f761849 wp-block-columns-is-layout-flex">
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<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" src="https://blogs.donboscovolunteers.de/merllin/wp-content/uploads/sites/21756/2025/11/IMG_0866-1-1024x768.jpeg" alt="" class="wp-image-78" /></figure>
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<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" src="https://blogs.donboscovolunteers.de/merllin/wp-content/uploads/sites/21756/2025/11/IMG_0886-768x1024.jpeg" alt="" class="wp-image-77" /></figure>
</div>
</div>



<p class="wp-block-paragraph">Am Dienstag sind Ava, Paolo und ich in die Migracion gefahren um einen Ausweis zu beantragen und das Visum im prinzip zu verlängern. Eigentlich ist das nur 90 Tage gültig. Jetzt darf ich aber bis Juni 2027 Theoretisch bleiben. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Am Mittwoch war dann die 60 Jahre feier der Ciudad Don Bosco. Um dazu ein wenig Kontext zu geben ist wichtig zu wissen, das wir Volontäre nicht als Mitarbeiter anerkannt werden sondern irgendwas zwischen Mitarbeiter und Kind sind. Normalerweise sind wir von den Angeboten für die Mitarbeiter exkludiert. Dieses mal aber nicht. Wir mussten uns also unterschiedliche Vorträge anhören und waren dann bei einem sehr Luxuriösen Mittagessen dabei. So wirklich Willkommen hab ich mich aber nicht gefühlt. </p>



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<p class="wp-block-paragraph">Die Sporthalle wurd sehr festlich zum Mittagessen geschmückt. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Essen war offensichtlich sehr Fleischlastig und es gab auch keine Veggie alternative. Annika und ich haben dann das Fleisch abgegeben und haben den Rest gegessen. </p>
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<p class="wp-block-paragraph">Am Freitag war dann Halloween hier und wir haben Nachmittags für die Kinder angeboten sie zu schminken. Ich wusste zwar von Erzählungen, dass die Kinder hier verrückt nach Süßigkeiten sind, aber kein Deutsches Kind habe ich jemals so süchtig gesehen. Es ist unmöglich jedem Kind einfach nur ein Teilchen in die Hand zu geben, deshalb ähnelte die Verteilung ein wenig einer Raubtierfütterung. Ich fand Halloween aber super schön, man hat den Kindern angemerkt, dass sie sehr viel Spaß hatten. Abends haben die Salesianer dann noch eine Gruselführung angeboten. Annika und ava haben dort die Kinder erschrocken. In der einen “Führung” war ich auch dabei und es war super lustig für mich zu sehen, wie die Kinder sich so in ihrem bekannten Umfeld erschrecken lassen. </p>



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<p class="wp-block-paragraph">Hier hab ich Paolo geschminkt:)</p>
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<p class="wp-block-paragraph">Das letzte Wochenende war dann wieder ein langes Wochenende. Ich habe mich dafür entschieden zum ersten mal komplett alleine zu verreisen. Für mich ging es nach Cartagena, in den Norden Kolumbiens. Cartagena ist eine sehr schöne Stadt, die Früher mal eine Spanische Kolonie war. Ich fand die Geschichte der Stadt sehr spannend. Weil es aber in Cartagena sehr warm ist, habe ich mir eine Tagestour Inselhopping gebucht. Diese Tour hat wirklich viel Spaß gemacht. </p>



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<p class="wp-block-paragraph">Das nächste mal werd ich mich dann wahrscheinlich in einem Monat melden, wenn wieder genug für einen Blogeintrag passiert ist. Bis dahin sende ich euch so viele Sonnenstrahlen wie möglich!</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://blogs.donboscovolunteers.de/merllin/2025/11/05/arbeit-macht-gluecklich/">Arbeit macht Glücklich</a> erschien zuerst auf <a href="https://blogs.donboscovolunteers.de">Don Bosco Volunteers</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>1 Monat Arbeitslosigkeit</title>
		<link>https://blogs.donboscovolunteers.de/merllin/2025/10/05/1-monat-arbeitslosigkeit/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[merlemilie]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 05 Oct 2025 19:54:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitslos]]></category>
		<category><![CDATA[Freiwilligendienst]]></category>
		<category><![CDATA[Kolumbien]]></category>
		<category><![CDATA[Medellin]]></category>
		<category><![CDATA[Monat]]></category>
		<category><![CDATA[Regenzeit]]></category>
		<category><![CDATA[Salesianer]]></category>
		<category><![CDATA[Unterstützung]]></category>
		<category><![CDATA[Urlaub]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Heute bin ich genau seit 4 Wochen hier in Medellín. Seitdem ist schon einiges passiert und gleichzeitig auch nichts. Um erstmal ein Update zur Arbeit zu geben: offiziell bin ich noch ohne Arbeit. Die ersten drei Wochen war Laura, unsere Mentorin, im Urlaub. Wir haben sie erst letzten Mittwoch kennengelernt. Am Donnerstag hatten wir dann [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Heute bin ich genau seit 4 Wochen hier in Medellín. Seitdem ist schon einiges passiert und gleichzeitig auch nichts. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Um erstmal ein Update zur Arbeit zu geben: offiziell bin ich noch ohne Arbeit. Die ersten drei Wochen war Laura, unsere Mentorin, im Urlaub. Wir haben sie erst letzten Mittwoch kennengelernt. Am Donnerstag hatten wir dann ein erstes offizielles Treffen mit ihr, wo wir drei Deutschen dann auch mit ihr über das Thema Einsatzstelle sprechen konnten und sie sehr verständnisvoll war. Wir haben also unsere Wünsche geäußert und Laura muss nun mit dem Einrichtungsleiter Padre Oscár sprechen. Dieser ist aber ebenfalls seit unserer Ankunft in Europa unterwegs. Dementsprechend wissen wir nicht, wann genau wir anfangen können zu arbeiten und was genau wir dann machen werden. Damit wir aber nicht weiterhin von Langerweile geplagt werden, durften wir am Freitag im Colegio, also der Schule, aushelfen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich habe vormittags mit den Erstklässlern gearbeitet, die Vorallem Ausmalbilder machen und nebenbei einiges über die Kolumbianische Kultur oder ein paar Worte Englisch lernen. Nachmittags war ich dann bei den ganz kleinen dabei, die im kommenden Schuljahr mit der Schule anfangen. Diese hatten Kunstunterricht und haben ein wenig gebastelt, aber vor allem gespielt. Populär war Fangen und Murmeln. </p>



<figure class="wp-block-image size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://blogs.donboscovolunteers.de/merllin/wp-content/uploads/sites/21756/2025/10/IMG_0442-1-768x1024.jpeg" alt="Kinder beim Murmel spielen" class="wp-image-48" style="width:310px;height:auto" /></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Unsere Wochenenden dafür sehen hier sehr vielfältig aus. Vor 2 Wochen waren wir mit Luisa (Lauras Vertretung für die Zeit, wo sie nicht da war) im Kino und haben gemeinsam Conjouring 4 auf Spanisch geschaut. Ich habe erstaunlich viel verstanden und wir hatten alle gemeinsam viel Spaß. Danach ist Luisa mit uns auf eine Buchmesse gegangen, die mich und die Österreicher so begeistert hat, dass wir den Tag danach erneut hingefahren sind und uns mit Plakaten als Deko und leichter Spanischer Lektüre ausgestattet haben. </p>



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<p class="wp-block-paragraph">Letzte Woche sind wir dann alle gemeinsam nach Guatapé, ca 2h aus Medellín raus, gefahren. Dort haben wir am Samstag Mittag die 740 Stufen, auf den Peñol rauf, besiegt. Für die Aussicht hat sich das aber komplett gelohnt. Danach sind wir mit TukTuks in unser Hostel gefahren und sind abends noch gemeinsam essen gegangen und haben die ein oder andere Kleinigkeit gekauft. Am Sonntag haben wir dann Guatapé weiter unsicher gemacht und haben uns doch auch in die ein oder andere Touristenfalle locken lassen. (Magneten, Kunst und Zimtschnecken, und das alles ein wenig Teurer als es hätte sein müssen) </p>



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<p class="wp-block-paragraph">Dieses Wochenende gehen wir alles ein wenig entspannter an, da auch einige in unserer WG angeschlagen sind. Die plötzlichen Temperaturwechsel und Gewitter sind anscheinend zu viel für unser Immunsystem. Aber wer hätte es gedacht, in der Regenzeit regnet es wirklich und sehr viel. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Plötzlich standen gestern zwei Salesianer bei uns in der Küche, als zuvor fast die Welt unterging…</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Kinder hier auf dem Gelände müssen ab 18:30 in ihren Häusern sein und dürfen sich nicht mehr frei bewegen. Da aber auch diese Wochenende haben, schauen die Salesianer oder die Educadores manchmal Filme mit ihnen. Die Salesianer haben also Popcorn für einen Filmeabend vorbereitet und dafür unsere Küche missbraucht. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Salesianer sind im Gegensatz zu den Padres fast so alt wie wir. Die beiden gestern Abend sind 21 und auf dem Weg Padres zu werden. </p>



<p class="wp-block-paragraph"> Nachdem Paolo und die Salesianer auf uns alle eingeredet haben, sind wir alle dann aber noch nach Laureles gefahren und wollten in eine Bar. Dummerweise wurden wir aber am Falschen Ort rausgelassen, da Uber eine andere Straße für uns ausgesucht hat, als wir es wollten. Glücklicherweise ist das aber beiden Autos passiert. Danach sind wir dann noch Kurz nach Laureles gefahren bevor wir uns dann getrennt haben und der Großteil zurück nach Hause ist. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Wir sind gespannt was die Regenzeit noch so bringt, bis jetzt sind wir nicht wirklich verschont geblieben. Einige Meter neben unserem Gelände ist ein Blitz eingeschlagen, unsere Wäsche wird vom Wind auf den nassen Boden geweht, Die Wege verwandeln sich in Wasserrutschen und unsere Fenster sind anscheinend nicht wirklich dicht. Und so mussten wir Mittwoch Nachmittag bei unseren Mittfreiwilligen Leo und Ava in die Zimmer einbrechen, um deren Gegenstände vor Wasser zu retten. Die beiden arbeiten nämlich Tagsüber außerhalb der Ciudad Don Bosco.</p>



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<p class="wp-block-paragraph">Nächste Woche sind hier in Kolumbien jetzt erstmal Schulferien, dementsprechend läuft hier sowieso wieder alles anders als sonst bekannt. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich melde mich dann, wenn mal wieder einige Interessante Dinge passiert sind. Bis dahin bleibt gesund und holt die Kuscheldecken in Deutschland raus, bei euch wirds kalt. </p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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		<title>Eine neue Welt</title>
		<link>https://blogs.donboscovolunteers.de/merllin/2025/09/13/eine-neue-welt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[merlemilie]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 12 Sep 2025 22:22:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Persönliches Tagebuch]]></category>
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		<category><![CDATA[Aufregung]]></category>
		<category><![CDATA[Freiwilligendienst]]></category>
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		<category><![CDATA[neu]]></category>
		<category><![CDATA[Seminare]]></category>
		<category><![CDATA[Unterstützung]]></category>
		<category><![CDATA[Vorfreude]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ein Weilchen ist es her, seitdem ich mich gemeldet habe… In der Zwischenzeit ist einiges geschehen, wir hatten die letzten Seminare, ich hab mein Abitur bekommen und hatte meinen Abiball. Und auf einmal bestand mein Alltag aus Arbeiten, Kaffee trinken und Abschied nehmen. Der erste Abschied war bei unserem Seminar, dort bin ich für meinen [&#8230;]</p>
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<p class="wp-block-paragraph">Ein Weilchen ist es her, seitdem ich mich gemeldet habe… </p>



<p class="wp-block-paragraph">In der Zwischenzeit ist einiges geschehen, wir hatten die letzten Seminare, ich hab mein Abitur bekommen und hatte meinen Abiball. Und auf einmal bestand mein Alltag aus Arbeiten, Kaffee trinken und Abschied nehmen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Der erste Abschied war bei unserem Seminar, dort bin ich für meinen Abiball einen Tag früher Abgereist und musste mich von allen anderen Freiwilligen verabschieden und ihnen ein schönes Jahr wünschen. Am nächsten Tag habe ich viele meiner Klassenkameraden zum letzten mal gesehen. Ab Mitte Juli bis Anfang September waren meine Tage unspektakulär und chaotisch zugleich. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Kaum kam mein Freund aus seinem Freiwilligendienst zurück, wusste ich: meine Ausreise ist nicht all zu weit entfernt. Zwischen Packen, Aufräumen, Arbeiten und Arztbesuchen dann auch noch Zeit füreinander finden war garnicht so leicht. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Und auf einmal wurd es richtig ernst, mein Koffer war fast gepackt, meine Abschiedsfeier hinter mir und mein Zimmer ein pures Chaos. Zwei Tage vor Abflug wog ich meinen Koffer zum ersten mal… fast 3kg zu schwer. Also saß ich mit meiner Mama vor meinem Koffer und bin jedes einzelne Teil durchgegangen um am Ende 300g Luft zu haben. Aber es ist nun mal nicht leicht sein ganzes Leben in einen Koffer zu packen. Wie gut das ich noch einen Handgepäckskoffer mitgenommen hab, ohne den wäre ich aufgeschmissen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Tage danach waren sehr Tränenreich. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Abschiede sind immer beschissen, so viel kann ich versprechen. Und weil ich meinen Abschied bis zum Ende geleugnet habe, waren auf einmal 8 Menschen mit am Flughafen um sich zu verabschieden. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Lange konnte ich mich aber nicht auf den Abschiedsschmerz konzentrieren, denn mein Flug aus Hamburg nach Frankfurt stand an und machte mir ordentlich Bauchschmerzen. Geplant sollte ich 90 Minuten in Frankfurt haben, daraus wurden dann durch Verspätungen und trödelnde Menschen die keinerlei Eile verspürten das Flugzeug zu betreten, oder verlassen, schlappe 20 Minuten bis Boarding. Mein Stresspegel war enorm. Als ich dann nach der Passkontrolle endlich Lukas und Paolo entdeckte hatte das Boarding bereits begonnen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Flug war lang aber verlief problemlos. Wir hatten gute Plätze, relativ gutes Essen, sehr nette Flugbegleiterinnen, ein ganz akzeptables on Board Entertainment und sehr gute noice cancelling Kopfhörer. Mit ca 2 Stunden schlaf landeten wir dann in Bogotá. Die Einreise verlief Problemlos, dafür machte Lukas‘ Rucksack an der Sicherheitskontrolle Probleme. 3x schlug irgendein Test an (was für einen konnten wir nicht verstehen). Da unser Spanisch aber echt nur brüchig war, hat die Frau an der Sicherheitskontrolle einfach gehen lassen, da wir einfach nicht verstehen konnten was los war. Das Layover in Bogotá war dann schon eine Qual. Wir waren alle fast 24h wach und mussten uns irgendwie gegenseitig wach halten. Also spielten wir Lügen. 10 Minuten vor geplantem Boarding saßen wir dann ganz brav an unserem Gate. Dort merkten wir, dass die Kolumbianer eine andere Pünktlichkeit haben als wir deutschen. 15 Minuten vor Abflug durften wir dann das Flugzeug betreten. Bevor wir überhaupt losgeflogen sind, habe ich bereits geschlafen und wurd auch erst bei der Landung wieder wach. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Unsere Koffer bekamen wir innerhalb 10 Minuten und schon sind wir von einem Fahrer der Ciudad Don Bosco eingesammelt worden. Vom Flughafen bis zur Ciudad brauchten wir dann nochmal 1h. Dort genossen wir erst die Aussicht auf die Stadt, bevor ich dann wieder einschlief. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Wir waren voller Vorfreude und super gespannt wie alles werden würde. Ich freute mich so sehr auf mein eigenes Zimmer und eine Dusche vorm Schlafengehen. Als wir dann auf die anderen 3 Volunteers getroffen sind, wurden diese Erwartungen zerstört. Niemand konnte sich erklären warum, aber ich musste mir mein Zimmer mit der kolumbianischen Freiwilligen teilen, obwohl noch ein Zimmer unbelegt war. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Unser erster Tag war sehr chaotisch, weil unsere Mentorin aktuell im Urlaub ist. Eigentlich hätten wir drei ausschlafen können, aber wir trafen uns trotzdem um 8 im Gemeinschaftsraum. Kurz darauf hat Annika uns mit in ihre Stelle genommen und wir haben unseren Vormittag damit verbracht mit den Kindern zu spielen. Nach dem Mittagessen wurde uns dann das Gelände gezeigt und wir mussten einige Fotos für die Ciudad Don Bosco machen. Danach sind wir in ein Einkaufszentrum gefahren, wo wir Geld abheben konnten und uns eine Simkarte geholt haben. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die restlichen Tage bestanden dann aus ausschlafen, alle nerven damit ich ein Einzelzimmer bekomme, mit den Kindern spielen, jeden Tag einkaufen gehen und sehr viel Langeweile. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach 4 Tagen durfte ich dann endlich umziehen und habe jetzt ein Zimmer nur für mich. Ab Montag fahren Paolo und ich bei Leo mit, damit wir auch was zu tun haben. Lukas hat seine Stelle bereits begonnen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Was genau ich und Paolo machen werden ist noch unklar, eigentlich ist eine Stelle in Amagá für uns beide vorgesehen die südlich von Medellín liegt. Dort sollen wir dann auch unter der Woche wohnen und nur Wochenends in Medellín sein. So wirklich begeistert sind wir aber noch nicht. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Aber das ist ein Problem für wenn Laura wieder da ist. Jetzt genießen wir erstmal unser erstes Wochenende in Medellín! </p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn ihr mehr Updates wollt, folgt mir gerne bei Instagram @merleenmedellin dort probiere ich regelmäßiger zu Posten. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Danke auch an alle, die so großzügig Gespendet haben, durch euch konnte ich vor ausreise meine 3000€ zusammenbekommen!!! </p>
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		<item>
		<title>Huch, Langsam wird es ernst!</title>
		<link>https://blogs.donboscovolunteers.de/merllin/2025/04/25/huch-langsam-wird-es-ernst/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[merlemilie]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 25 Apr 2025 16:34:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Persönliches Tagebuch]]></category>
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		<category><![CDATA[Unterstützung]]></category>
		<category><![CDATA[Vorfreude]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ein Jahr lang in einer kolumbianischen Großstadt leben, mit Kindern spielen, ehemalige Kindersoldaten betreuen und Teil einer neuen Welt sein – klingt verrückt? Für mich wird es bald Realität. Moin zusammen, oder doch besser !Hola!- ich bin Merle und komme aus dem schönen Norden. Meinen Freiwilligendienst werde ich &#8211; gemeinsam mit Lukas und Paolo in [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://blogs.donboscovolunteers.de/merllin/2025/04/25/huch-langsam-wird-es-ernst/">Huch, Langsam wird es ernst!</a> erschien zuerst auf <a href="https://blogs.donboscovolunteers.de">Don Bosco Volunteers</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><em>Ein Jahr lang in einer kolumbianischen Großstadt leben, mit Kindern spielen, ehemalige Kindersoldaten betreuen und Teil einer neuen Welt sein – klingt verrückt? Für mich wird es bald Realität.</em></p>



<p class="wp-block-paragraph">Moin zusammen, oder doch besser !Hola!- ich bin Merle und komme aus dem schönen Norden. Meinen Freiwilligendienst werde ich &#8211; gemeinsam mit Lukas und Paolo in Medellín, Kolumbien verbringen. Und um direkt am Anfang einmal aufzuklären &#8211; nein, ich bin kein Riesen Merlin fan…&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Als ich in der 7 Klasse entschieden hatte das ich irgendwann unbedingt ins Ausland will, hatte niemand damit gerechnet, dass ich neben der Abiturvorbereitung auch noch Seminare für meinen Auslandsfreiwilligendienst habe. Und trotzdem sitze ich jetzt in meinem Bett, sollte eigentlich für mein Abitur lernen aber prokrastiniere mit meinem ersten Blog Eintrag.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Diesen Blog will ich Vorallem nutzen um während meines Freiwilligendienstes euch alle auf dem Laufenden zu halten, gleichzeitig soll er mich später an mein Auslandsjahr erinnern, daher wird er teilweise auch als Tagebuch genutzt.&nbsp;</p>



<h2 class="wp-block-heading">Aber jetzt von Anfang an</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Mit 12 hat klein Merle festgelegt sie will unbedingt 1 Jahr ins Ausland. In meinem Kopf war das damals immer während der Schulzeit aber das war zu umständlich, also war mir dann klar ich mach das nach meinem Abi.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Work &amp; Travel war nie wirklich eine option für mich, da ich „irgendwas sinnvolles“ machen wollte. Lange stand dann im Raum, dass ich als AuPair nach London gehen will. Doch irgendwie erschien mir das nicht richtig, da ich an stellen unterstützen würde, wo Menschen in Wohlstand fast untergehen. Daher war mir dann klar, dass ich in „Entwicklungsländer“ will. Und ab dem Punkt ab dem ich mein letztes Schuljahr startete, fing die Recherche an. Ich schrieb Motivationsschreiben, füllte Fragebögen aus, hatte mehrere „Kennlerngespräche“, rannte meinen Empfehlungsschreiben hinterher und war so erleichtert als alle 3 Organisationen mich haben wollten. Doch am Ende musste ich mich entscheiden, wahrscheinlich war es eine Mischung aus „Travel Buddy“ &amp; Laurins Sympathie, aber am Ende entschied ich mich für Don Bosco!&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Laurin ist übrigens einer der Verantwortlichen für uns Volunteers bei Don Bosco.&nbsp;</p>



<h2 class="wp-block-heading">Nach meiner Zusage am 19. November 2024 hieß es nun warten.&nbsp;</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Mitte Januar trafen sich dann fast alle Freiwillige in der Eifel um einander kennenzulernen. Zu dem Zeitpunkt kannte niemand seine einsatzstelle und wir alle hatten nur Präferenzen. Lustigerweise war mein Favorit schon von Anfang an Medellín. Während des Seminar habe ich dann probiert mich mit sehr vielen Menschen zu unterhalten und am Ende hatte sich schon fast eine kleine „Norddeutschegruppe“ gebildet. Ein Teil von uns ist dann zusammen bis nach Hamburg gefahren und wir waren alle ganz gespannt auf das nächste Seminar.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">In meinem Kopf war ich immer darauf eingestellt, dass ich beim zweiten Seminar meine Einsatzstelle schon weiß, um so größer war die Enttäuschung als dies nicht der fall war. Trotzdem hatte ich eine 98% Garantie von Laurin erhalten, welcher Porozent angaben liebt, dass ich entweder in Kolumbien oder Bolivien eingesetzt werde. Die fast viel wichtigere Frage kläre sich aber schon während des Seminars. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>MIT WEM REISE ICH AUS?</strong> Glücklicherweise hatte ich mich direkt beim ersten Seminar super mit Lukas verstanden, sodass wir in der Zeit zwischen den Seminaren schon Kontakt hatten. Als wir uns dann auch noch auf die komplett gleichen Stellen beworben hatten, hoffte ich, dass wir zusammen entsendet werden. Noch am ersten Tag des zweiten Seminars zog Lukas mich zur Seite und fragte ob wir zusammen ausreisen wollen. Da wir super gut miteinander klar gekommen sind haben wir dann das Gespräch mit Laurin gesucht der meinte, dass das 100% Machbar sei. &#8211; Euch alle erwartet eine große Überraschung</p>



<p class="wp-block-paragraph">Als ich dann 9 Tage nach dem Seminar von Laurin mitten im Kunstunterricht &amp; während meiner Mottowoche angerufen wurde wusste ich, dass ich erfahren würde wohin meine Reise geht. Und alle Wünsche wurden mir erfüllt. Kolumbien mit Lukas &amp; Paolo. Das waren tolle nachrichten.&nbsp;</p>



<h2 class="wp-block-heading">Aber was genau ist mein Projekt in Kolumbien? </h2>



<p class="wp-block-paragraph">Am Rande Medellíns liegt die „Ciudad Don Bosco“, also die „Don Bosco Stadt“. Vorort ist ein Internat für ehemalige Straßenkinder und Kinder aus sozial benachteiligten Familien. Zusätzlich gibt es auch ein Wohnheim für ehemalige Kindersoldaten auf dem Gelände.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die möglichen Aufgaben Vorort könnten nicht unterschiedlicher sein als die Kinder selbst. Vorort leben Jungs von 7-12, genau so wie die ehemaligen Kindersoldaten. Zusätzlich gibt es eine Ausbildungsstätte, für die primär Jungs im Alter von 17-27 Tagsüber auf das Gelände kommen. Mögliche Aufgaben umfassen das Spielen mit den KIndern, Hausaufgaben Hilfe, die Unterstützung bei Alttagsaufgaben und vieles mehr. Was genau meine Aufgabe sein wird erfahre ich aber erst im September.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Unverzüglich danach begann ich ein Spendenplakat zu entwerfen, da jeder von uns Freiwilligen einen Spendenkreis haben soll. Unser Freiwilligendienst wird zu 75% vom Bund (über weltwärts) übernommen. Die restlichen 25% sollen wir über sogenannte Spendenkreise sammeln. Menschen in diesem Spendenkreis unterstützten mich also um diesen Freiwilligendienst möglich zu machen. Ohne diese Hilfe könnte ich nicht im Ausland unterstützen. Vor allem ist der Spendenkreis auch zum Sensibilisieren da. Wir leben hier in Deutschland super sicher und sehr privilegiert. Oftmals ist es uns garnicht bewusst wie schlecht es Menschen gehen kann und wir schätzen unser Glück nicht. Um genau diese Haltung ein wenig zu verändern führe ich diesen Blog hier. Damit Menschen anfangen die Dinge und das Glück das sie haben zu schätzen und nicht immer zu meckern.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit den Spenden werden unter anderem Flug, Unterkunft, Versicherung und Vorbereitung finanziert. Aber auch kleinere Projekte Vorort erhalten finanzielle Unterstützung, zu welcher ihr beitragen könnt. Ohne euch – kein Kolumbien, kein Freiwilligendienst, keine Unterstützung für die Jungs vor Ort.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Wenn ihr mich in meinem Jahr unterstützen wollt, dann Spendet gerne:)!</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong><a href="https://www.donboscomission.de/don-bosco/">Don Bosco</a>&nbsp;Mission</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Sparkasse Köln Bonn</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>IBAN: DE89&nbsp;<a href="tel:3705%200198%200000%200994">3705 0198 0000 0994</a>&nbsp;99</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Verwendungszweck:</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Merle Weilemann, S25VR025</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn ihr euren Namen &amp; Adresse mit in den Verwendungszweck mit Angebt, dann wird euch ein Spendenbeleg ausgestellt:)</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zusätzlich habe ich ein GoFoundMe eingerichtet, falls ihr dort lieber spenden mögt. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://gofund.me/12f6cd05">https://gofund.me/12f6cd05</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Danke, dass ihr meine Arbeit möglich macht &lt;3</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eure Merle</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://blogs.donboscovolunteers.de/merllin/2025/04/25/huch-langsam-wird-es-ernst/">Huch, Langsam wird es ernst!</a> erschien zuerst auf <a href="https://blogs.donboscovolunteers.de">Don Bosco Volunteers</a>.</p>
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